elementaar Geschrieben Freitag um 11:04 Geschrieben Freitag um 11:04 (bearbeitet) vor 21 Minuten schrieb Spielkamerad: Was helfen kann, mach dir nicht so viele Gedanken darüber, solange du kein Dreck am Stecken hast, bist du wohl eher uninteressant. Also unter dem Radar schweben sozusagen. Für den Rest sind wir zu unwichtig, was große Durchleuchtung angeht. Meine Schwester macht das so. Sie argumentiert sogar gegenteilig: möglichst viel Datenmüll produzieren, damit "sie" daran ersticken. Ein Witz berichtet von einem US-Amerikaner, dem das FBI kostenlos den Garten umgegraben hat, nach entsprechend "verdächtigem" Telefonieren nach Nahost. Und dann bestimmen plötzlich "sie", wen man gefälligst nicht zu wählen hat (Ludwigshafen, jetzt Niedersachsen). Und Dreck am Stecken hat buchstäblich jeder, wenn man, im Bedarfsfall, danach sucht. Dafür sorgen allein schon über 70.000 Steuergesetze und Verordnungen. Der Rückzug ins Private ist dabei ein vielleicht nicht unerwünschter Nebeneffekt. Hoffnungslos, aber nicht ernst - eine Devise, die sich immer wieder bewährt. Dir auch ein schönes Wochenende! Gruss elementaar bearbeitet Freitag um 11:06 von elementaar Typo
Feuerstein Geschrieben Freitag um 11:30 Geschrieben Freitag um 11:30 vor 45 Minuten schrieb elementaar: Eine "Ultimate"-Lizenz für Win7 habe ich auch noch. XP war schon ein Meilenstein, plötzlich musste ich mein 98 nicht mehr alle drei Monate neu installieren (irgendwann halbwegs automatisiert). Win7 war dann noch ein großer Schritt. Für ein schnelles Excel ist die Home Edition (oder eins höher) vermutlich das Beste (weniger im Hintergrund los), und viele Prozessoren. Meine 12GB Ram hätte ich mir damals sparen können. Trotzdem brauchts für 7 und O-2013 nen Crack, weil die wollen alle 6Monate ne Kontrolle bei Bill Gates. Ich mache alles auf Linux, und nur wenn die Dateien groß werden müssen, nehme ich den richtigen Rechner. Läuft viel besser, auch im Hinblick auf Diagramme geht heute noch alles mit wenigsten Klicks bei Linux. Und der Transfer zw Linux *ods und Win *xlb funzt gut, wenn kein VBA dabei ist.
elementaar Geschrieben Freitag um 11:50 Geschrieben Freitag um 11:50 (bearbeitet) vor 33 Minuten schrieb Feuerstein: XP war schon ein Meilenstein, plötzlich musste ich mein 98 nicht mehr alle drei Monate neu installieren (irgendwann halbwegs automatisiert). Dasselbe bei mir. Diese Win98-Scheiße ging mir so auf die Nerven, daß ich versuchte auf Linux umzusteigen (damals Suse 3, 4 oder 5, genau weiß ich es nicht mehr). Einen gewaltigen Dämpfer gab es allerdings, als ein halbseitiger vba-code im, ich glaube es hieß "Staroffice", sich plötzlich über drei Seiten erstreckte. Da war XP schon so eine Art Erlösung. vor 33 Minuten schrieb Feuerstein: Win7 war dann noch ein großer Schritt. Sehe ich auch so. "Vista" ausgelassen, wie auch Win8 und Derivate. vor 33 Minuten schrieb Feuerstein: Ich mache alles auf Linux Würde ich auch gerne. Einen einjährigen Versuch mit Mint mußte ich leider abbrechen: beruflich bin ich auf professionelle Bildverarbeitung (und alles, was damit zusammenhängt) angewiesen, und die Möglichkeiten innerhalb von Linux sind immer noch nicht genügend, und der Versuch mit virtualbox scheiterte letztendlich, leider!, daran, daß man der Maschine nicht genügend Ram zuweisen kann. Allerdings lange lasse ich mir den gegenwärtigen Mist nicht mehr gefallen. Fragt sich nur: was tun. bearbeitet Freitag um 12:04 von elementaar Wort ergänzt
Feuerstein Geschrieben Freitag um 12:46 Geschrieben Freitag um 12:46 vor 52 Minuten schrieb elementaar: Fragt sich nur: was tun. Mit hat ein Bekannter ein ThinkPad T420 geschenkt, der Akuu hält noch 3 Stunden. 4GB Ram rein und das Teil ist wahrlich keine Maschine, aber reicht trotz dem voll und ganz aus. Und Mint (nicht Debian) ist gut genug. Auch für alles alltägliche. Linux macht Spaß und tut gut!
elementaar Geschrieben Freitag um 12:57 Geschrieben Freitag um 12:57 vor 2 Minuten schrieb Feuerstein: ThinkPad T420 Das wird ja immer lustiger. Einen T400 habe ich mit Mint auch noch in Betrieb. Letztes Jahr mußte ich allerdings das Display austauschen (die flexible Leiterbahn zwischen Corpus und Display war ermüdet). Nur noch ca. fünf Zentimeter ließ es sich mit Anzeige aufklappen, bei weiterer Öffnung: Averner (alle ganz schwarz). Insgesamt einen ganzen Arbeitstag Bastelarbeit, aber jetzt kann man wieder bequem den Bildschirm betrachten, ohne die Augen auf Tischkantenhöhe zu bringen und in den nicht sehr breiten Schlitz zu spähen.
Maitre Geschrieben Freitag um 15:44 Autor Geschrieben Freitag um 15:44 Ach, kein Problem. Ist schon interessant so manch anderes zu lesen. Zu meinem Kram gibt es ohnehin nicht viel zu erzählen. Ich spiele EC und an der 50:50 Chance ist nicht zu rütteln. Es sei denn manche Zahlen kommen öfter. Wozu sich diese Einteilung auch eignet ist einem die Illusionen zu nehmen. :-D So wie es aussieht kommen außer der Null an jeder Stelle nämlich 18 rote und 18 schwarze Zahlen. Aber trotzdem danke, daß du das gemacht hast @elementaar. Eine Zeitlang kann man ganz gut auf Ausgleich der Farben an einer Stelle spielen, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich das Ding irgendwo festfrisst und nicht mehr großartig von der Stelle rührt. Und dann kann man auf den Ausgleich Ewigkeiten warten. Das war es übrigens, was ich damals mit "Schablonen" meinte. Es sieht nämlich so aus, als ob für eine Weile ein dominantes Muster vorherrschen würde.
Maitre Geschrieben Freitag um 16:20 Autor Geschrieben Freitag um 16:20 Außerdem kann das Ding so richtig unheimlich werden... :-D Es ist nämlich so, daß die Verdopplungsstruktur, oder Halbierungsstruktur, auch auf den einzelnen Stellen gilt. Wenn man das Ding z. B. in einem Online-Casino verwendet, noch dazu in einem, das live aus einem Landcasino überträgt, dann wird es lustig dabei zuzuschauen, wie jeder Croupier - denn die wechseln ja andauernd - an genau der Stelle, die gerade eine lange Serie hat, genau die gleiche Farbe wirft... Wie von Geisterhand gesteuert... :-D
elementaar Geschrieben Freitag um 17:37 Geschrieben Freitag um 17:37 vor 1 Stunde schrieb Maitre: Ach, kein Problem. Deine Großzügigkeit weiß ich zu schätzen - Danke!
Maitre Geschrieben Samstag um 07:08 Autor Geschrieben Samstag um 07:08 Guten Morgen, allerdings gibt es tatsächlich einen kleinen Hoffnungsschimmer. :-) Jedoch hat man es noch immer mit Schwankungen zu tun. Der Großteil der Blöcke wird unausgeglichen abgeschlossen. Das heißt, daß entweder Rot, oder Schwarz in der Mehrheit sind. Nur der kleinste Teil wird ausgeglichen abgeschlossen, wobei der Wiederholer dann den Unterschied macht. Diese ausgeglichenen Blöcke kann man angreifen... Und zwar beim RÜCKWERTS lesen der Permanenz. Das heißt man wartet, bis sich ein Plein wiederholt, der aber KEIN Wiederholer in der Vorwerts-Ordnung ist. Wenn das passiert isoliert man diesen Block, zählt Rot und Schwarz darin und zieht die Farbe des wiederholten Plein ab. Man merkt sich dann den Unterschied zwischen den Farben und setzt solange Rot, oder Schwarz, bis der gezählte Unterschied ausgeglichen ist. Man korrigiert keine Nieten, das heißt, wenn man Rot setzte und Schwarz kam, dann erhöht man Schwarz nicht. Man bleibt einfach in dieser Prozedur. Das heißt man versucht einen ausgeglichenen Block herzustellen, der Rückwerts genau so gekommen ist. Nicht alle ausgeglichenen Blöcke haben genau diese Struktur, aber einige haben sie und das sind dann exakt die Treffer, die einen kleinen positiven Erwartungswert geben - soweit ich das bisher sagen kann. Der Rest sind Schwankungen.
Maitre Geschrieben Sonntag um 13:51 Autor Geschrieben Sonntag um 13:51 Hallo, ein Bericht von den letzten beiden 30 Millionen Coup Tests, die diese Sache reproduzieren sollten. Also, die Schwankungen auf den 30 Millionen Coups dieses Zeitabschnittes waren beim ersten Test... - gewaltig. Das heißt mit der ersten Prozedur, wie einen Beitrag weiter oben vorgestellt. Ich habe mir dann gedacht, daß wenn tasächlich ein positiver Erwartungswert hinter den Treffern steht, man die Schwankungen dadurch in den Griff kriegen könnte, daß bei der ersten Niete der Angriff auf den Block abgebrochen wird. So haben wir also den Versuch eine Serie zu spielen, der durch die erste Niete abgebrochen wird. Im ersten der beiden 30 Millionen Tests stieg der Saldo auf ca. 3.300 und fiel dann über mehrere Millionen Coups auf ca. 1.700, was auch der Endstand war. Begleitet war das ganze wie gesagt von heftigen Schwankungen. Die Nulllinie wurde mehrmals gekreuzt, bevor der Ausbruch nach oben kam. Im zweiten Test kam dann die modifizierte Prozedur ins Spiel. Und da zeigte sich ein etwas anderes Bild. Zwar gab es am Anfang einen Abfall um ca. 500 ins negative, jedoch prallte die Saldokurve am Boden dieser Schwankung ab und ab da ging es langsam, aber stetig bergauf, begleitet von Phasen der Seitwertsbewegung und minimalen Schwankungen um die 200. Die Nulllinie wurde nach dem ersten Abfall nicht mehr erreicht. Die Spitze lag bei ca. 3.100. Doch dann kam auch hier die Abwertsbewegung, jedoch nicht ganz so tief wie beim ersten Test. Der Endstand des zweiten Tests lag bei ca. 2.000, also 300 Zähler höher als beim ersten Test. Der Umsatz des zweiten Tests betrug etwa 2,5 Millionen.
Maitre Geschrieben vor 22 Stunden Autor Geschrieben vor 22 Stunden Moin, moin, nun, ich habe diesmal einen Bericht von einem 20 Millionen Test. Ein anderer Monat Random.org Bits um genauer zu sein. Diesmal "nur" 20 Millionen Coups, weil der Monat nicht vollständig von diesen Leuten erfasst wurde. Kurz: Ich konnte die Sache nicht reproduzieren. Der zweite Test einen Beitrag weiter oben war also eine Schwankung. WENN es so funktioniert wie gedacht, dann ist der positive Erwartungswert des ausgeglichenen Block so klein, daß man viel, viel mehr Umsatz braucht, damit er sich deutlich zeigt. In dem Fall sind die Schwankungen lange, lange Zeit stark genug, um ihn im Griff zu haben. Und so wie es aussieht ist Random.org in dem Fall auch keine geeignete Quelle für Daten. Denn die Monate sind nicht vollständig erfasst. Es fehlen zwischendurch Tage. Wenn es ein zusammenhängendes System ist, dann wird es in dieser Form Lücken aufweisen, während die Ordnung verschiedene Zahlen -> Wiederholer bei der Analyse fortgeführt wird. Bei RNGs konnte man lückenlos arbeiten. Und es kam vor, daß man andere Fehler fand, die winzige, wirklich sehr, sehr kleine Abweichungen produzierten. Wir reden hier über Milliarden bis Trilliarden an Coups, die nötig waren, damit sich die Abweichungen in der Saldokurve deutlich zeigen.
Feuerstein Geschrieben vor 22 Stunden Geschrieben vor 22 Stunden vor 8 Minuten schrieb Maitre: Und so wie es aussieht ist Random.org in dem Fall auch keine geeignete Quelle für Daten. Denn die Monate sind nicht vollständig erfasst. Bei random.org existiert kein zeitlicher Bezugsrahmen, es gibt dort keine Monate. Es gibt dort einfach nur Zufallszahlen. Meines Wissens die besten frei verfügbaren.
Maitre Geschrieben vor 21 Stunden Autor Geschrieben vor 21 Stunden Siehe: https://archive.random.org/text Mit Torrent ohne Registrierung downloadbar.
Feuerstein Geschrieben vor 14 Stunden Geschrieben vor 14 Stunden vor 7 Stunden schrieb Maitre: Siehe: https://archive.random.org/text Mit Torrent ohne Registrierung downloadbar. Ich habe mir die Zahlen immer selber generieren lassen (irgend ein Montag in ner Roulette Permanenz würde mich auch irritieren): https://www.random.org/integers/
Maitre Geschrieben vor 12 Stunden Autor Geschrieben vor 12 Stunden Wenn es ein RNG ist, dann habe ich so meine Meinung. Die machen Fehler. Das von mir verlinkte Archiv sind echte Zufallszahlen und keine generierten.
Feuerstein Geschrieben vor 3 Stunden Geschrieben vor 3 Stunden vor 8 Stunden schrieb Maitre: Das von mir verlinkte Archiv sind echte Zufallszahlen und keine generierten. "Keine generierten" Zufallszahlen existieren da nicht, sie fallen nicht vom Himmel.
Maitre Geschrieben vor 3 Stunden Autor Geschrieben vor 3 Stunden Doch. Im wahrsten Sinne des Wortes. Es handelt sich um Atmosphärenrauschen.
Feuerstein Geschrieben vor 2 Stunden Geschrieben vor 2 Stunden vor einer Stunde schrieb Maitre: Doch Glaubst du die Zahlen aus dem Link von dir sind anders erzeugt?
Maitre Geschrieben vor 2 Stunden Autor Geschrieben vor 2 Stunden Ich wiederhole: Es handelt sich bei der Quelle um Atmosphärenrauschen. Wenn in der Verarbeitung irgendwo, irgendwas "zufällig" schief geht, dann ist das eben auch Zufall. Auf jeden Fall handelt es sich dabei nicht um ein von Menschen geschaffenes, mathematisches Ding, das versucht die Natur nachzumachen. Wenn du der Sache nicht vertraust, dann nimm PI. Du kannst aus PI binäre Zustände filtern und daraus wiederum Roulette-Zahlen.
Chemin de fer Geschrieben vor 2 Stunden Geschrieben vor 2 Stunden Gemini: Moderne Computer-Prozessoren (Intel und AMD) haben heute einen echten, eingebauten physikalischen Zufallsgenerator auf dem Chip (Intel Digital Random Number Generator). Dieser nutzt das thermische Rauschen (Wärmebewegung der Elektronen) im Prozessor. Das ist physikalisch genauso unvorhersehbar wie das Atmosphärenrauschen!
Maitre Geschrieben vor 2 Stunden Autor Geschrieben vor 2 Stunden Trotzdem ist es eine von Menschen geschaffene Struktur. Ein menschliches Ding. Ich bevorzuge die Natur. Und PI ist besonders reizvoll, weil es eben berechenbar IST! Bei PI hast du eine Naturkonstante, ein Naturgesetzt.
Chemin de fer Geschrieben vor 2 Stunden Geschrieben vor 2 Stunden vor 8 Minuten schrieb Maitre: Trotzdem ist es eine von Menschen geschaffene Struktur. Ein menschliches Ding. Ich bevorzuge die Natur. Und PI ist besonders reizvoll, weil es eben berechenbar IST! Bei PI hast du eine Naturkonstante, ein Naturgesetzt. Jetzt mal ehrlich: Wozu brauchst du das? Wenn aus wissenschaftlichem Eifer, OK. Wenn du jemals beabsichtigst, auch zu spielen, reicht der Computer für Analysen. Der Kampf wird nicht in der Unendlichkeit entschieden, sondern früher. Viel früher.
Maitre Geschrieben vor 2 Stunden Autor Geschrieben vor 2 Stunden Vielleicht ist das Perpetuum Mobile tatsächlich möglich. Vielleicht können wir Energie herbeizaubern. Vielleicht können wir mit unendlich viel Energie mittels Transmutation alles herbeizaubern. Aber: Zaubern wir wirklich Energie herbei, oder zapfen wir einen Wirt an...? Nunja..., wer weiß? Geld ist dazu da fremde Menschen dazu zu bringen etwas für einen zu tun. Besser, viel besser aber wäre es, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und unabhängig von fremden zu sein.
sachse Geschrieben vor 2 Stunden Geschrieben vor 2 Stunden vor 1 Stunde schrieb Maitre: Es handelt sich um Atmosphärenrauschen. Die Atmosphäre ist über uns - also im Himmel. Ergo fallen die Zufallszahlen doch vom Himmel.
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