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Alle erstellten Inhalte von PsiPlayer

  1. Endlose Straßen oder Wenn’s mit der Sprache nicht klappt... Wie bereits erwähnt, hielt ich mich auch weit abseits des Strips auf. Einmal am Nellis Boulevard (Richtung N. Boulder Hwy.) und vom Strip aus die Harmon Avenue entlang zur UNIVERSITY OF NEVADA. Hier fühlte es sich im Gegensatz zu Downtown bereits völlig normal an. Das hängt sicher damit zusammen, das Downtown ein insgesamt anderes soziales Klima hat, als der überwiegende Teil von Vegas. Als wir beispielsweise von dem Gelände der Universität aus, in einem gegenüberliegenden Pub einkehrten und mit einheimischen Publikum unser Bier tranken, war die Stimmung gemütlich und die Serviererin hübsch anzusehen. Die langen geraden Strecken der Straßen, die unser Bus lang fuhr, also etwa E. Sahara Blvd. oder Harmon Avenue, sind für mich, gerade als Berliner, der lange Straßen gewohnt ist, gar nicht zu vergleichen. Hausnummern, die in die zig Tausende gehen, sind mir bis dahin völlig fremd gewesen. Die Straßen ziehen sich hin... auch wenn der Bus eine Stunde nur geradeaus fährt....in Vegas ganz normal. Wer sich die TRANSIT MAP der Buslinien einmal ansieht, wird feststellen, das sie meist nur geradeaus fahren und die Strecke wieder zurück. Die einzige Kurve die sie machen ist an den Endhaltestellen zum Wenden! Als Beispiel sei hier der Charleston Blvd. genannt: Der Null-Punkt befindet sich an der Main Street. Fährt man nach Osten, dann trifft man auf Hausnummern, wie 7000. Aber das ist noch nicht alles und nur kaum die Hälfte der Wahrheit. Fährt man gen Westen, dann trifft man auf Hausnummern wie 9000 (wieder von Null aufwärts!) und da ist der Boulevard noch lange nicht zu Ende! Zur Orientierung bleibt da nur die Teilung der Straße in East und West Charleston Blvd. Egal wie, als wir mit dem Bus zu weit gefahren sind, um direkt vor dem Universitätsgelände auszusteigen (was uns sehr weitläufig und unübersichtlich erschien), mussten wir etwa drei Stationen zurückfahren. Noch immer war nicht klar, wo wir aussteigen mussten. Also fragte ich ungelenk der Sprache die korpulente Fahrerin: „Do you know the entry of the university?“ Vielleicht machte ich den Fehler, sie während der Fahrt anzusprechen, oder war überhaupt nicht ihr Typ, oder es war nicht ihr Tag, oder sie hat von den ewigen ausländischen Akzenten, die sie erst mühselig entkleiden muss, den Hals bis oben voll, jedenfalls antwortete sie mit einem kühlen Unverständnis, dass sich nicht besserte, als ich mit mehreren Betonungsvariationen meine Frage wiederholte. Schließlich gab ich auf, sie von meinen „Sprachkünsten“ zu überzeugen und wir stiegen einfach aus. Das war richtig, etwas Fußweg und wir standen vor der Anlage. Man hat ja schon des öfteren gehört, dass Amerikaner, bevor sie sich einen französischen Film ansehen, ihn lieber in ihrer eigenen Sprach nochmals drehen. Sie können das mit der Synchronisierungstechnik einfach nicht ab. Aber was für mich noch schlimmer war, stellte sich erst etwas später raus. Ich sah nämlich plötzlich ein, dass ich das Wort „university“ verdeutscht wiedergab. Im Wortlaut hätte ich nach der „juniversity“ fragen müssen....ist das ein Blödsinn.....ich versank im Boden, der nicht tief genug gehen konnte... und meine Partner, die Spatzen, lachten sich kaputt... Fortsetzung folgt.
  2. Fremont Street Downtown und das gefühlte Sicherheitsrisiko Ein Reiseführer aus dem Jahr 2005 bemerkte: Auf dem Strip und in der Fremont Street Experience haben sie nichts zu befürchten. Aber lustwandeln Sie nicht nachts allein durch abgelegene Straßen. Gehen Sie zu zweit oder in Gruppen, wenn Sie die belebten Gegenden verlassen, oder nehmen Sie ein Taxi. Mit dem Deuce-Bus von Downtown Fremont Street zum Strip dauert es in normalen Zeiten etwa 20 Minuten. Man kann die Strecke auch laufen, aber dann muss man, je nach dem wie weit man den Strip runtergehen will, mit etwa 60-90 Minuten rechnen. Wie ich hörte, ist diese Strecke bereits Nachts nicht mehr für Touristen so sicher (selbst im Bus!). Denn wenn der Strip aufhört wird es in ungeahnter Weise bereits Menschenleer. Und dann fühlt man sich schon sehr allein, wenn man zwei Leute auf sich zukommen sieht, die nicht nach Touristen aussehen. Denn man weiß ja nie. Hat man jetzt richtiges Spielkapital oder gar seine gesamten Geldmittel mit, weil man entweder dem Hoteltresor misstraut oder auch nichts im Hotelzimmer lassen möchte, dann sollte man diesen Weg nicht alleine gehen, sonst wird es eine Herzklopf-Strecke. Für den Spieler reichen ja, wie wir wissen, diese Strecken bereits am Spieltisch.... Findige Touristen haben denn gleich den 100 Dollarschein in der Hand falls es brenzlig wird. Sie denken, dass sich der eventuelle Überfall verkürzt und die Straßendiebe sich mit diesem Geldbetrag zufrieden geben. Ich hatte das Vergnügen des mulmigen Magens bereits mitten am Tag, als ich etwas von meinen Partnern in Richtung 11. Straße, also noch auf der Fremont Street (!) aber bereits weit von dem Baldachin der Fremont Street Experience entfernt, etwa um 10-15 Minuten vorlief. Als ich dann einen abgedrehten (unter Droge?) Farbigen (die mir sonst sehr sympathisch sind) schon von weiten auf mich zukommen sah, da dachte ich was jetzt wäre, wenn der das Messer zückt oder irgendeine verdammte Kanone (denn ich hatte die gesamte Kohle bei...). Denn auf der Straße war bereits kein Mensch in der Nähe, nur weiter ab. Das hätte mir wenig genützt und wäre ganz schnell gegangen, ohne einen Augenzeugen. Und mir soll keiner kommen und sagen er wusste doch gar nicht ob ich ein verdammter Tourist bin. Jeder Einheimische sieht das im Bruchteil von einer Sekunde. Da nützt keine Verkleidung. Ein Tourist sieht aus wie eine Reklametafel! Zumindest für diejenigen, die drauf aus sind sie abzuzocken. Ich wäre sogar in Hab-Acht-Stellung wenn in dieser Situation eine schräge Braut auf mich zugekommen wäre. Weiß ich, ob gleich zwei Typen hinterherkommen? Also der ganze TV-Dreck mit den ewigen kriminellen Szenen wurde wach. Und eine schräge Braut kam tatsächlich noch dazu (nicht gemeinsam)! Also zwei durchgeknallte Typen kommen mir langsam entgegen und...ja und...sie gingen einfach vorbei.... Das ist eigentlich keine Szene wert um sie zu beschreiben. Aber die Psychologie die da ablief war völlig irrational...und von meinem Mind nur zusammengesteckt: Geld, alleine, fremde Umgebung, unbekannte Freaks, nie gelebte ungewohnte Situation. Das reichte. Dabei bin ich kein ängstlicher Typ, vielleicht durch die Jahre etwas verweichlicht, aber doch immer noch wehrhaft. Doch mein Blick ist durch den Kiez in Berlin, der mit seinen Arabern, Libanesen, Türken und den ganzen Ostblock vertreten ist, doch schon geschärft (und es wird hier immer brutaler und krimineller!). Aber eine flinke Kanone kann ich dennoch nicht einschätzen. Amerikaner erkennen die Situationen wahrscheinlich viel früher und können den Gegenüber besser beurteilen, können subtile Gesten von weiten schon erkennen, sie meiden gewisse Wohngebiete, weil sie es von Jugend an gewohnt sind. Ich hier noch nicht. Sicher ist es eine Gewöhnungssache. Schließlich war ich zum ersten Mal in Amerika. Und klar: die Situation eindeutig entschärft hätten Travellerchecks und/oder Kreditkartenmitnahme. In einem Reiseführer aus dem Jahr 2004 steht zusätzlich: Seit kurzem können Sie in Las Vegas auch mit der EC-Karte an vielen Geldautomaten Bargeld besorgen. Vorausgesetzt, auf der Karte befindet sich das Maestro-Zeichen. Die Gebühren sind günstiger, als wenn man mit der Kreditkarte Geld holt. So reicht also auch eine einfache Postbank-Karte, wo dieses Zeichen enthalten ist, ohne dass man sich um zuzügliche Kreditkarten mit extra Jahresbeiträgen bemühen muss. Also wartete ich an der Ecke der 11. Straße bis meine Leute eintrafen und wir gingen gemeinsam und locker die Straße runter bis zum Bookshop. Das ist schon eine andere Gegend. Flache Gebäude, schneller Staub und gegenüber dem Strip recht einsam, obwohl nur wenige Straßen dazwischen liegen. Ein älterer farbiger, offensichtlich Wohnungsloser, schlurfte an uns vorbei und schob den mit seinen Habseligkeiten vollgepackten Einkaufswagen vor sich her.... auch das ein Gesicht von Las Vegas.... Fortsetzung folgt. Nachtrag: Das immer nicht alles ganz so schlimm aussieht und eher sehr freundlichen Charakter trägt, erwies sich in folgender Szene: Als wir mit irrtümlicher Adresse in der Hand den Gambler’s General Store, 800 S. Main St. (Ecke Bridger Ave. = Falsch und viel zu weit nördlich!) besuchen wollten und uns wartend in der Nähe einer Bushaltestelle auf der Main Street/Ecke Carson Ave. (Parallelstraße zur Fremont Street Experience) befanden (ein Partner wollte nur kurz ins Plaza rüber), sprach uns ein wartender Farbiger freundlich an, um, nachdem er erfuhr das wir aus Germany kommen, uns hilfsbereit zur Seite zu stehen (ohne Bettelabsicht). Als wir uns freundlich für seine Auskunft bedankten, ging er zurück zum Busstop.
  3. 25-Dollar-Slots in Downtown Und was wäre Vegas ohne Disziplin...? Ich postete im Januar 2006 (hier als Kurzfassung): Leider meldete sich bisher niemand auf dieses Posting, der sich um diese Art von Daten in Vegas kümmerte. Dass das auch nicht ganz so einfach ist, bemerkten wir selbst erst vor Ort. In der Fremont Street angekommen, versuchten wir es gleich im Fremont Casino. Tatsächlich fanden wir 25$ Slots. Aber waren es die mit der Ausschüttung von 109,6%? Downtown hat mindestens 13 Casinos mit einer Unzahl von Slots. Das alle 25$ Slots, denen man begegnet, diese hohe Auszahlungsquote haben, ist nicht auszumachen. Vielleicht dachten wir naiv, dass diese Slots gekennzeichnet sind. Aber dem war nicht so. Also fragte ich eine offensichtliche Casinoangestellte (nicht das Getränke-Girl), die gerade an uns vorbei lief, ob sie mir diese Slots zeigen kann. Sie war über meine Frage ziemlich erstaunt und verneinte ernsthaft diese Quotenmöglichkeit. Es schien, als wenn sie davon noch nie etwas gehört hätte. Also auch eine mindere Quote, etwa von 102%, schien ihr fern von jeder Möglichkeit. Der Punkt war, ob wir nun mit einem Einsatz von immerhin 25$ pro Spiel, dass hieße pro Walze/Linie 25$, also dann mindestens 75$ bei drei oder 100$ bei vier Walzen/Linien die „Einarmigen Banditen“ füttern sollten, mit der Gewissheit, dass diese schlucken und schlucken und schlucken.... und wir möglicherweise in eine ungünstige Phase laufen, bevor sich die 109,6% bemerkbar machen. Und sie machen sich ja nur bemerkbar, wenn es auch zu hohen Treffern kommt. Bleiben diese aus..... An diesem Punkt gelangt, der uns von Deutschland aus noch gar nicht so bewusst war, mit Einbeziehung des für ein Dauerspiel doch zu kurzen Aufenthalts in Vegas, gaben wir auf nach weiteren 25$ Slots in anderen Casinos zu suchen. Sicher, es fehlte uns auch die Erfahrung wie sich diese Prozentzahlen an den Slots auswirken. Sonstige Literatur haben wir nicht gelesen. Und jemanden der sich auf dieses Gebiet spezialisiert hat, kannten wir auch nicht. Das wäre aber unabdingbar gewesen, um finanziell voll in diese, für uns neue, Materie einzusteigen. Für kopflose Spielereien stand uns schon seit Jahren nicht der Sinn. Und was wäre Vegas ohne Disziplin....? Fortsetzung folgt. Nachwort: Und Vollmond war bereits am 14.01.06. Da waren wir leider noch in Deutschland...!
  4. Needful things Teil IV Die LAS VEGAS Spiele-Sammlung und der Kosmetikspiegel HEUTE: Für Fans von Spiele-Sammlungen gibt es zur Zeit bei WOOLWORTH: eine größere LAS VEGAS Box für 29 €. Ansprechend enthalten ist: Roulettekessel (etwa Ø 26 cm) Doppelzero mit „Smooth track“ (auf der Packung wird man aufgefordert durch die ausgestanzten Löcher am Hebel zu drehen und stellt fest, dass die Scheibe (im Verhältnis zu anderen gleichwertigen Kesseln) sehr lange in Bewegung bleibt. Doch dreht man langsam an, na ja.....) eingebettet in einer Tableau-Platte für auswechselbare Spiele: Roulette, Baccarat, Black Jack, Craps und Texas Holdem Poker. Zusätzlich einen Slot in der Höhe von etwa 40 cm, für 19 €. Und eine kleine Kartenbox mit Chips. Preis unter 10€. Da ich mir solche Angebote noch immer gerne ansehe (zumal mit der Aufschrift LAS VEGAS), hatte mein heutiger Spaziergang, wenn auch ohne Kaufinteresse, eine besondere Note. In der Nähe befindet sich ein interessanter 1€-Billig-Shop. Und heute hatte er für mich einen kleinen Kosmetikspiegel, den man auf einem Standfuß stehend nach hinten drehen kann und auf einer Seite das Antlitz vergrößert zeigt. Das gutaussehende Teil in der Höhe 12,5 cm und in der Breite 10 cm ist als praktischer Reisespiegel ideal geeignet und gehört jetzt zu meiner „Needful things“-Kollektion. Vor dem Shop begegnete ich einen freundlich dicklichen untersetzten ausländischen Typen, der mir in dieser Gegend schon öfter auffiel. Seine Masche: „Hallo, mein Freund, wie geht es Dir?“ So sprach er mich vor Jahren in einem Kaufhaus mit weit ausgebreiteten Armen überaus freudig an. Ich sah ihn und wusste, dass ich ihn mit Sicherheit nicht kannte. Er sah meinen skeptischen Blick: „Na ja, aus dem Krankenhaus, weißt Du nicht mehr?“ Verdammt, zu der Zeit hatte ich tatsächlich einen Aufenthalt hinter mir. Aber, trotz aller mir noch bewahrter Naivität, die Nummer hier... no way.... Ich lächelte zurück, schob ihn etwas zur Seite um durch die Enge des Ganges zu kommen....“Mein Freund, ich brauche unbedingt 2€!“ fuhr er dabei fort.... Das letzte Mal kam er mir auf einer Treppe entgegen und hatte, in dem Moment wo unsere Blicke trafen, sofort wieder dieses wirklich warmherzige und einladende Lächeln in seinem Gesicht: “Mein Freund.....“ absolut professionellmäßig den plötzlich zufälligen Augenkontakt von einer anderen Person ausnutzend. Okay, ich sehe also diesen Typen vor dem Shop schon von der Seite aus, bevor er mich sah und verblüffte ihn unvorbereitet mit meiner Frage: „Na, wie viele Jahre machst Du das schon?“ Zuerst erfolgte ein unerwarteter ernster Gesichtsausdruck, aber dann fing er sich wieder um darauf in überaus freundlicher Weise zu antworten: „Seit 30 Jahren!“ Ich fuhr fort: „Und wie viel bisher eingesackt?“ „Oh, über 3 Millionen €. Aber ich bin Spieler und habe alles wieder verspielt!“ „Verständnisvoll“ blickte ich ihn an: „Ich bin auch ein unheimlicher Zocker!“ Darauf streckte er im erhelltem Licht seine Hand aus, brüderlich zu stehen in gemeinsamer Sache....um sogleich überaus warm hinzuzufügen: “Hast Du 1€ für mich....?“ Unnachahmlich und unübertreffbar. Als ich aus dem Geschäft wieder rauskam, war von ihm keine Spur mehr zu sehen. Fortsetzung folgt.
  5. Hallo Fuba Nein. Mach mich mit der englischen Sprache etwas schwer und lese daher nur selbst ausgewählte Texte. Ausserdem finde ich es besser, wenn man mit eigener Erfahrung weitergeht. Nicht zu vergessen ist dabei die Dokumentation der eigenen Arbeit. Sie wird oft unterschätzt. Gruß Psi
  6. Vielleicht kann man „den richtigen Moment“ mit Mackhacks Wissen und nach Radin’s Untersuchungen der Gewinne in Vegas, bei denen er ein „sehr signifikantes Ergebnis“ analysierte, „dass die sechs größten Jackpots an den „einarmigen Banditen“ alle bei Vollmond oder am Tag zuvor oder danach ausgezahlt wurden.“ (GRUBER 1998, S. 254/55) bei dem es sich offenbar empfiehlt nur um Vollmondtage an den Slots zu sitzen, erfassen!!! (Dean I. Radin ist einer der international führenden Parapsychologen aus der UNIVERSITY OF NEVADA LAS VEGAS.) Psi
  7. Ja, ich merke schon, mein Thread hat Therapie-Funktion. Also alle Patienten, die sich selbst heilen wollen: Hier ist SELBSTHEILUNG möglich und garantiert! Psi Nachtrag: Für die Neuen. Um zu posten, bitte nicht vergessen: Erst mit einem User-Namen hier im Forum anmelden. Sonst SELBSTHEILUNG nicht möglich!
  8. Therapieraum Casino-Toilette und das Toiletten-Yoga Auf meinen internationalen Reisen bin ich schon einigen Variationen von Toiletten begegnet. Und nicht die schlechtesten waren diejenigen, die man im asiatischen Raum vorfindet: auf einen Marmor- oder Porzellanbelegten Boden, ohne Sitzbecken, mit zwei etwas höher gelegenen Fußstellen, dazwischen das versenkte Auffangbecken und dahinter das Abflussloch. Hier ist die bequeme Hockstellung die natürlichste Form und dem Körperbau angemessen. Wer Beschwerden hat, sollte es mal auf diese Art versuchen, die ja in ganz Asien verbreitet ist. Ein persönlicher Tipp gleich dazu: Toiletten-Yoga. Wird man nirgendwo nachschlagen können, es sei denn in gewissen Hatha-Yogaschriften, die für Verdauungsbeschwerden gewisse Körperübungen empfehlen. Sie sind mir allerdings nicht geläufig. Das macht aber nichts, weil man kann mit der eigenen Körpersensibilität vieles selbst, im wahrsten Sinne des Wortes, herausbekommen. Und das ist ganz einfach: Während der Sitz- oder Hockstellung bewege man den Oberkörper (ab Bauch aufwärts) nach links und nach rechts, etwa so, als wenn man die rückwärtige Spülung betätigen würde, das reicht. Der Druck, der nach innen geht, hilft so manche Verstopfung zu lösen oder wenn man es etwas eilig hat, den Toilettenvorgang zu beschleunigen. Das funktioniert tatsächlich. Das starre Toilettensitzen und das Abwarten was da kommen mag, braucht man sich nicht mehr ganz so tatenlos anzutun. Eigen war meinen besuchten Toiletten, dass ich die Tür abschließen konnte und die Kammer oder Zelle für mich alleine hatte. Zumindest waren bei Gemeinschaftsräumen die Kabinenwände zur Nachbarzelle so hoch, das man schon auf das Toilettenbecken steigen mußte um zur Nachbarkabine rübersehen zu können. Auf diese, bereits von Kind an gewohnte Privatsphäre, lege ich sehr viel wert, vielleicht wie fast jeder Europäer. Aber das ist auch ein Ansatzpunkt für gewisse psychologische Therapieansätze, denen ich in den 70er Jahren begegnet bin, die als Teil verschiedener Programme für Normalos liefen. Der Ansatzpunkt war eher eine spirituelle Sichtweise, die sich von allen möglichen psychologischen Begrenzungen und Gewohnheiten zu lösen vermochte, um sich gewissermaßen nebenstehend mit Abstand sehen zu können, ohne sich mit dem Körper zu identifizieren. Ein Part dazu war die Benutzung von Gemeinschaftstoiletten ohne Wandabgrenzungen. Für mich und fast jeden, den ich in diesem Programm begegnete, kostete es schon einiges an Überwindung daran teilzunehmen. Der befreiende Effekt eine weitere undurchlässige psychische Ummantelung gesprengt zu haben, lies allerdings mit den Jahren nach. Und natürlich ziehe ich das private Vergnügen vor. Erst als ich in Vegas eine Casino-Toilette begegnete, erinnerte ich mich wieder an den Therapieansatz. Dort traf ich nur auf Kabinen, aber der untere Spalt der Nebenwände oder zur Tür war so hoch und der obere gleichzeitig so niedrig, dass es, mit nur wenig bücken oder auf den Zehen stellen, nicht viel Umstand bringt rüberzusehen. Beim Sitzen war ich innerlich auf Hab-acht-Stellung und vorbereitet, dass mal jemand beim Vorbeigehen rüberluchst. Eine ungewohnte Situation, die mich in Spannung hielt und erst langsam einer gewissen Gewöhnung wich. In allen Casinos, bei denen ich eine Toilette aufsuchte, traf ich die gleichen „durchlässigen“ Kabinen an. Es hätte jetzt nur noch die Schwingtür gefehlt, ähnlich der Westernsaloons und das Bild wäre perfekt.... Aber denkste. Die Steigerung, so erzählte mir ein Amerika-Reisender, sind Bahnhofstoiletten, die selbst keine Türen haben und nach vorn offen sind! Ja selbst die Klobrillen fehlen. Natürlich alles sauber. Eben weil der Cleaner wohl nur mit dem Wasserschlauch rüberzuhalten braucht.... Fortsetzung folgt.
  9. Klasse rausgefischt Psi
  10. Okay Leute, Danke Mackhack. habe mich mißverständlich ausgedrückt. Meinte die Casinos in Downtown, bezüglich meines ersten Postings. Werde aber da noch im Vegas-Thread zurückkommen. Natürlich nur wenn Egon, der berüchtigte erfolgreiche Automatenspieler (jetzt geoutet... ), nichts dagegen hat.... Psi
  11. Sogar sehr gut Vegas im Januar 06 leider die Automaten nicht angetroffen. Bei Nachfrage erfolgte leider Achselzucken. Und da gibt es ja kein Schild: "Hier stehen wir" Leider Psi
  12. Hi sachse JACKPOT ROULETTE Side Bet = 19 x 19 x 19 = 6.859 OKAY Kennst Du dieses Side Bet noch? Ein Farb-Sektor (9 Nummern) in 38 Coups: Gewinnt 9 x 3 = 27 Stücke. Verliert 29 x 1 = 29 Stücke Also verliert er pro 38 Coups „nur“ 2 Stücke. Nach meinen einfachen Taschenrechner: 2 : 38 dann Taste % = 5,26 % Falls ich richtig getan habe. Psi
  13. JACKPOT ROULETTE im TROPICANA und das Las-Vegas-Museum Es gibt am Strip - um ihn zu überqueren – mehrere schöne Fußgängerüberbrückungen, Pedestrian Crossover genannt, die im großzügigen römischen Caesars-Stil zweimal nur in einfacher Überführung, also nur den Strip überqueren (bei Venetian zur Fashion Show Mal und vom Treasure Island zum Harrah’s) und zweimal im Quadrat, also auch die Nebenstraßen mit einbeziehen (Kreuzung Strip mit Flamingo Road und Kreuzung Strip mit Tropicana Ave.). In der bildhaften Strip-Karte vom Magazin What’s On (immer als Mittelteil) sind sie gut eingezeichnet. Ich traf mich mit meinen Partnern im Tropicana – The Island of Las Vegas, dass ich von Excalibur über den Pedestrian Crossover erreichte, wo sie sich eine, wie sich danach herausstellte, doch langweilige Show angesehen hatten. Der bereits historische Spielsaal, der in vielen Bildern und Filmen seine farbige Ausstrahlung präsentiert, hatte dann auch das gewisse Etwas, eben die Eigenheit des Tropicana Casinos. Ging man in die tiefere Etage kam man zum Las-Vegas-Museum, in denen man viele Original-Fotos aus der Gründerzeit und ausgestellte Erinnerungen von Frank Sinatras „Rat Pack“ bis Elvis besichtigen konnte. Übrigens kann ich den Film Frank, Dean & Sammy tun es (USA 1998) mit Ray Liotta als Frankie-Boy und Joe Mantegna als Dean Martin, beide überaus hervorragend, heiß empfehlen. Einer der wenigen Filme, die, wenn man sie öfter sieht, immer besser werden: ***** fünf Sterne! Filmtext: Sinatra und die Mafia, Sammy Davis jr. und May Britt – auch Kennedy und die Monroe? Affären und Skandale rankten sich Anfang der 60er um das legendäre „Rat Pack“: Frankie-Boy, Dean Martin, Davis jr., Schauspieler Peter Lawford und Komiker Joey Bishop. Man hatte Erfolg und Kontakte in allen Richtungen, zur hohen Politik wie zur Unterwelt. – Glamouröses Zeitbild, etwas glattgebügelt. Aber der Clou in diesem Casino war eigentlich, dass was wir nicht sahen! Asche über mein Haupt: erst in Berlin zurück sah ich die von einem Bekannten mir vor etwa 12 Jahren überreichte, jetzt wieder gefundene, Regelkarte ROULETTE PAY CARD, auf der das neuartige JACKPOT ROULETTE aufgezeichnet war. Zunächst der originale Wortlaut: Here’s another Island exclusive! If you like to bet zeros, we have a side bet you’ll love. Just bet 1$ on Jackpot Roulette and any combination of zero or double zeros on three consecutive spins wins the progressive jackpot – up to $5.000! Ist klar: Setzt man immer 1$ auf ein Side Bet und es kommt 3x hintereinander Zero und/oder Doppel-Zero knackt man den Jackpot bis zu 5.000 Dollar. Das „bis zu“ bezieht sich wahrscheinlich darauf, das sich dieser erst anhäufen muss. Bei dem zuzüglichen Doppelzero kann so ein Gewinn schneller passieren, als man zunächst erwartet. Aber das war es nicht allein und ist für einen Kesselgucker und diejenigen, die es werden wollen, eine eher sensationelle Herausforderung auf der die Karte hinweist: Der Kessel wurde unterteilt in 4 Farben: Gelb, Rot, Orange und Weiß mit je einen 9-Zahlen-Sektor, genannt Quad Colors, mit der Auszahlung 3:1. Nochmals wiederholt: Die Nummern liegen im Kessel nebeneinander! Die vier unterteilten Satzfelder befinden sich als unterste Leiste längs auf dem Tableaufeld. Nicht wie in der Spielbank Bad Homburg, die mit lautem Brimborium zur damaligen Zeit angekündigte neue Regel der Homburger Viertelchance, die jeweils neun Nummern des Tableaus (1-9, 10-18, 19-27 und 28-36 ) umfasst. Auch hier ist die Auszahlung 3:1, natürlich ohne Doppelzero. Ich habe dankenswerter Weise ein kleines Andenken vorliegen, dass mir ein bekannter Kesselgucker nach Anfrage vor etwa 2 Jahren zusendete. Es ist die TROPICANA GAMING GUIDE mit den verschiedenen Spielerklärungen. Bei der Erklärung zum Roulettespiel (signiert mit heiligen Umlaufzeiten von „2.5 - 3.0“) wurde das QUAD COLORS BET noch immer erwähnt, aber leider nicht mehr das Side Bet zum JACKPOT ROULETTE. War der Verlust des Casinos durch den Jackpot etwa zu groß? Psi
  14. Hintersinnig der sachse? Wie ist das nun wieder gemeint? Psi
  15. Nee, Egon Das machst Du Dir zu einfach. Willst sogar schon „Aliens“ gesehen haben. Mit einem Strich werden von Dir die Lungenkrebs- und Selbstmordraten als „Statistikmüll“ abgetan. Hoffentlich gehst Du mit Deinen eigenen Daten besser um, falls Du welche hast.... Hast sogar den „portablen Geigerzähler“ gescheckt. Wahrscheinlich nicht ohne Grund. Der Pitboss und das Eye-in-the-Sky werden sich kaum für die Ballistikaufzeichnungen interessieren, weil sie längst wissen was gemacht werden kann. Das ist Kinderkram was Du da erzählst. Und Drogen sind scheinbar Deine „Realität“. Offensichtlich sieht’s bei Dir auch so aus, wenn das Hotelzimmer unter Wasser steht...und Du tapsend durch die Räume irrst... Normale Sinne sind da längst abgeschaltet. Aber selbst Dein „PSI-Geruchsranking“ wird da nichts mehr bewirken können.... Bin gespannt was noch in Dir steckt. Aber es fängt doch schon an zu langweilen. Gib Dir Mal wieder ein bisschen Mühe, sonst wird das nichts mehr mit Dir. Psi
  16. Hi sachse Klar, 6 Prozent + 2 Prozent für Dich = 8 Prozent zu überwinden! Für den Einfachen-Chancen-Spieler erhöht sich der Abstand noch weiter. er spart jetzt bereits mit Single-Zero knapp 5 Prozent, ohne das er einen Coup gesetzt hat. Da liegen Welten zwischen. Psi
  17. AUCH IM GEFÄNGNIS EINE SPIELBANK Weil ich das TIME Magazin vom Januar 1994 gerade aufgeschlagen habe, Gegensätze so richtig reinknallen und ich nicht weiß ob ich zu diesen Sätzen noch mal komme oder zu schreiben fähig bin: Vegas hat die höchste Selbstmordrate und zweithöchste Lungenkrebsrate in Amerika. Dazu fand ich im SPIEGEL Nr. 35/1964 mit dem Titel: AUCH IM GEFÄNGNIS EINE SPIELBANK, Seite 65 einen Abschnitt, den ich wegen der besseren Verständlichkeit etwas ausführlicher zitieren möchte: .... Ein Moses der Gambler, träumte er seinen Traum schon, als der Krieg zu Ende war, fünf Jahre bevor der erste Atompilz im Norden der Oase aus der Wüste schoß: das infernalische Startsignal für die widernatürliche, noch immer nicht endende Glücksspirale von Las Vegas. Im brotlosen Wüstenstaat Nevada gelegen, der sich die spielfeindlichen Gesetze des übrigen Amerika nicht leistete, dazu in beklemmender Nähe einer Attraktion, mit der man die Welt das Gruseln lehrte, hatte die Stadt sich nach zehn Bombenjahren verzehnfacht. Zur dankbaren Erinnerung hat man vor dem neuen Verwaltungspalast den Atompilz sogar als Ziermuster aufs Pflaster gemalt. Denn als es nach 254 Atomtests über der Wüste still wurde, hatte Las Vegas bereits Nevadas erste Liebe – das alte Scheidungs- und Spielerparadies Reno – überflügelt und die Bombe nicht mehr nötig. Kein Wunder und kaum zu glauben....!!! Es schnürt mir richtig den Hals zu. Aber ich finde es ist eine sehr wichtige, wenn auch bedrückende Info, an der man sich wenigstens ab und zu erinnern sollte. Wenn Paroli den interessanten mehrseitigen Las Vegas Bericht für eine eventuelle Veröffentlichung haben möchte, kann er eine Kopie von mir erhalten. Denn diese seltene Info (mit weiteren interessanten Infos) wird man kaum mehr in einem anderen Bericht neueren Datums finden! Psi Nachtrag: Über dem Gefängnis stand nicht viel mehr als der Titel hergibt.
  18. Hi Egon habe noch mächtig abgelacht... von wegen Pitboss-Ranking und so...herrlich kam gut Dein Posting. Aber vielleicht verfliegt jetzt Deine Langeweile und Du musst zum folgenden Posting Dein Taschentuch zücken... Psi
  19. Artisten im CIRCUS CIRCUS und kostenloses „Breakfast-Angebot“ im Slots-A-Fun Casino Wer kürzlich den ausgestrahlten Film im TV: Angst und Schrecken in Las Vegas (USA 1998) mit Johnny Depp gesehen hat (meine Meinung: nur was für Drogenfreaks, sonst gähnend langweilig), bekommt eine Szene zu sehen, die sich farbenträchtig in einer Casinoanlage mit dem Namen BAZOOKO CIRCUS abspielt, und bei dem 2 $ Eintritt bezahlt wurde, was etwas ungewöhnlich ist. Die Anlage sah sehr interessant aus, aber ich fand sie in meinen Unterlagen leider nirgends erwähnt. Ich wäre einen Besuch sicher nicht abgeneigt gewesen, wenn ich dem Casino begegnet wäre. Jedenfalls erinnerte es mich an meinem Besuch im CIRCUS CIRCUS, der eine besondere Aufmerksamkeit verdient hätte, dennoch haben wir die gesamte Anlage viel zu wenig besichtigt. Ich weiß nicht warum. Vor mir liegen habe ich zwei bebilderte Übersichtspläne und nach denen zu urteilen hätte man wohl einen ganzen Tag zutun, um die einzelnen Plätze zu besichtigen. Dazu sollte sich jeder Zeit lassen: Die ausliegenden Übersichtspläne heranziehen, studieren, orientieren und ein wenig durchplanen. Klar, wir waren natürlich im großen Spielsaal. Aber das ist es ja nicht allein. Es wird soviel mehr geboten, dass das Casino selbst nur ein Bruchteil dessen ist, was es für den Neuankömmling bedeuten könnte. So gibt es eine ganze Reihe von angebotenen Aktivitäten, die auch gerade für eine Familie mit Kindern hier ein wahres Vergnügen sind. Die ausliegende Karte DINING GUIDE auf der einen Seite und ENTERTAINMENT GUIDE auf der anderen Seite sollte unbedingt studiert werden. Wir taten dies bedauerlicherweise nicht und ich frage mich jetzt, warum eigentlich keine Führung angeboten wurde. Aber das hätte wohl für fast jedes zweite Casino hier am Strip gegolten. Als wir durch die Passagen gingen und die Rummelmäßigen Spielereien für die Kinder betrachteten, ließ uns das nicht kalt. Im Gegenteil wir probierten dies und jenes. Einen Spaß dem sicher auch ältere Besucher sich nicht entziehen hätten können. Schon als wir zuerst das Casino betraten kam mir ein Bild in Erinnerung was ich aus einer Ausgabe des TIME Magazins vom Januar 1994 sah: Durch den Casinosaal sah man einen jungen Amerikaner im T-Shirt schlendern, der auf seinem Rücken Rucksackähnlich mit einer Kinderhalterung seinen vielleicht 2 jährigen Sohn trug. Unter dem Bild stand (mit leichtem Unterton): THE LATEST MARKETING SPIN: DESPITE THE BABES, BOOZE AND BLACKJACK, THESE DAYS IT’S O.K. TO BRING THE KIDS. Frei übersetzt etwa: DER NEUESTE ABSATZ-DREH: TROTZ BABYS, BIER UND BLACKJACK, HEUTE IST ES IN ORDNUNG DIE KINDER MITZUBRINGEN. Unmöglich da an Deutschland zu denken…. Hier im CIRCUS CIRCUS ist das völlig normal. Natürlich konnten wir uns einer angebotenen kostenlosen Vorstellung artistischer Leistungen nicht entziehen. Wir trafen zur rechten Uhrzeit ein und nahmen auf den Bänken platz. Langsam füllte sich die Arena mit immer weiteren Zuschauern, bis tatsächlich der letzte Platz mit reichlich Kindern und ihren Eltern belegt war. Herrlich. Bombenstimmung. Und da traf schon der Kapellmeister ein, der mit seiner Akkordeoneinlage als einziger Musiker die Künstler - zwei durchtrainierte sportliche Männer - in die Arena zog. In den folgenden 20 Minuten sahen wir verschiedene akrobatische Bodenleistungen. Keine hochspektakulären Geschichten, aber immerhin das Publikum freute sich und gab am Ende den wohlverdienten Applaus. Gleich neben CIRCUS CIRCUS steht das flache Gebäude von Slots-A-Fun Casino, was offensichtlich zum CIRCUS CIRCUS gehört. Darin werden verschiedene Blackjack-Varianten und andere Tischspiele angeboten und ist selbstverständlich mit Slots bestückt. Die Halle ist natürlich nicht zu vergleichen mit den anderen Strip-Casinos, aber sie war gut besucht und hatte auch ein gewisses Spieler-Flair. Die erregende Atmosphäre hatte wohl auch damit zutun, weil hier einheimische Spieler an den Tischen saßen. Ich glaube mich daran zu erinnern, das sogar ein kostenloses Breakfast in dicken Lettern angeboten wurde. Sicherlich kein Breakfast im Stil der sonstigen Casinoangebote, aber Kaffee und Muffins und was weiß ich noch. Wir haben daran nicht teilgenommen und nur von außen das Angebot gesehen. Ja, ein Besuch ist auch diese Halle wert. Abwechslungsreich allemal. Und wer kann schon jeden Tag 20 Muffins essen..... Fortsetzung folgt.
  20. Zweiter offener Brief zu einem hier nicht genannten User Hallo ………, Das Problem des “schnellen Geldes” Ja, wir sind bereits lange genug im Forum um sagen zu können, dass sich die Leute hier nur für „schnelles Geld“ interessieren, als um philosophische und psychologische Hintergründe. Aber es macht einen Unterschied ob man persönlich noch einen Gap empfinden kann und sich nicht selbst mit dem „schnellen Geld“ identifiziert. Das die Intuitions-Reise kein schnelles Geld ist, wird nur demjenigen bewusst, der sich auf dem Weg macht und versucht Blockaden aufzulösen. Die anderen springen einfach wieder ab. „Schnelles Geld“ wird schnell verbrannt. Und die meisten Aspiranten haben keine Ahnung was es heißt diszipliniert zu sein. Sie können nicht einmal mit einfachen Prozentangaben umgehen. Ich meine nicht, dass sie nicht einfache Prozentaufgaben zu lösen fähig sind, sondern sie haben keine Vorstellung was es heiß nur 0,1 % im Gewinn vorzurücken. Derjenige der weiß wie um einzelne Prozentpunkte hinter dem Komma gerungen wird, wie beispielsweise die aus einzelnen Bausteinen zusammengesetzten Rules beim Blackjack mit den zahlreichen Variationen zeigen, bekommt einen klareren Blick was nur wenige Prozentpunkte bedeuten, als im allgemeinen undifferenzierende Roulettespieler! (Das beste Beispiel was mir immer einfällt ist die „Surrender Option“, bei der man bei der schlechtesten Karte 16 gegen Aufkarte 10 des Dealers aufgibt, um nur die Hälfte seines Einsatzes zu verlieren. Es gibt Spieler, die denken, dass sie 10% im Vorteil sind, wenn sie mit dieser Regel spielen können. Doch in der Tat sind es nur 0,15% mit dem sie ihr Spiel verbessern, jedoch keinesfalls auf Dauer gewinnen können!) Gerade Pleinspieler unterschätzen die gewaltigen Zero- und Troncabgaben von 5,4 %. Und selbst wenn sie die erreichen sind sie erst quitt. Jetzt kommt noch der mindest zu erreichende „fühlbare Gewinn von 2 %“. So sind bereits 7,4 % zu überwinden! Ja, ich frage „was denn noch?“ Und sie versuchen nicht einmal über einen niedrigeren Hausvorteil auf dieser Welt nachzudenken. In Vegas sieht man beispielsweise prozentual schon zu Beginn weit besser aus, als uninformierte Spieler hier in Deutschland mit den angeblich besseren Rules vermuten. Ein hier bekannter KG-Spieler spart beim Single-Zero-Roulette gut 2 %, weil er nur 25 % seines Pleinsatzes (und das freiwillig) als Tronc gibt. So werden aus 5,4 % automatisch nur 3,4 % ohne das eine Prognose zu stimmen braucht! Der Einfache-Chancen-Spieler mag aber noch immer den Kopf schütteln, hat er doch „nur“ einen geringeren Nachteil von 1,35 % zu überwinden (+ noch den „fühlbare Gewinn von 2 %“). Er spart nochmals 2 % ohne das seine Prognose einzutreffen braucht. Insgesamt spart er gegenüber dem Pleinspieler schon 4 % bevor er das Spiel angefangen hat! Diese Herangehensweise sollte also zunächst bedacht werden, gerade wenn man über „schnelles Geld“ nachdenkt. Gruß Psi
  21. Hi Egon, mich beschleicht immer mehr das Gefühl, Dich lassen sie nur alle 2 Tage raus.... nach Deiner Postingfrequenz .... Egal, Du bist ein Glücksfall in meinem Thread. Psi
  22. Needful things Teil III Walgreens Brillen-Schraubenzieher Zurück nochmals zu meinem Bericht des durch Comps finanzierten Mini-Baccaratspielsim ehemaligen Aladdin. Ich hatte ja dort über das Malheur des beim Spiel herausgefallenen Brillenglases berichtet. Wie ging es aber nun voran, denn so konnte es die folgenden Tage nicht weitergehen? Man denke sich: Man denkt an alle möglichen Reisevorbereitungen und vergisst dabei, dass für einen Brillenträger wichtigste, nämlich die Absicherung seiner Brillengläser. Ich habe daran gedacht, indem ich mehrere Brillen mitnahm. Wahrscheinlich macht das jeder Brillenträger so, der auf Haftlinsen keinen besonderen Wert legt (fallen sie vom Finger ist man Blind am Boden rumtastend). Nur, ich brauche mehrere Brillen, denn Gläser mit gleichzeitig mehreren übergehenden Stärken in einem Glas mag ich auch nicht so. Das ausgerechnet bei meiner Spieler-Brille (vormals Spezialanfertigung für KG-Brille in zwei Stärken: für Kessel und Notierblatt) das Glas rausfiel.... aber egal bei welcher Brille, ich hatte nun ein Problem. Normalerweise geht man damit zu einem Optiker, einem Brillengeschäft. Also nichts leichter als das, der Pitboss zeigte mir gleich die Richtung eines Geschäftes innerhalb der Casinopassagen. Doch das Geschäft gab es nicht mehr! Andere exquisite Brillenshops, auch in anderen Casinos, etwa in Caesars, und das war doch erstaunlich, hatten keinen Service zu bieten. Keinen Service in Amerika??? Undenkbar! Aber offensichtlich war nur der Verkauf teurer Brillen interessant. Zumindest in den mondänen Casino-Passagen. Okay, ich kenne nicht alle Shops, aber die paar, bei denen ich gefragt habe, da war es aussichtslos einen Service zu bekommen. Nun, solange mein Glas noch unter einen gewissen Druck des Rahmens eingespannt blieb und ich noch zur Selbsthilfe greifen konnte, war es ja soweit in Ordnung. Tatsächlich habe ich das Glas erst wieder zurück in Berlin gerichtet bekommen. Doch eine interessante Entdeckung machte ich wieder in Walgreens (siehe die Lage des Supermarktes auf meiner schematische Abbildung des Strip): in einem Regal blickte mich plötzlich eine kleine Zigarettenschachtel große Verpackung an: eyeglass screwdriver kit - For all types of glasses and sunglasses - bei dem man durch die durchsichtige Plastikverpackung einen kleinen Schraubenzieher sah, der im Griff verschiedene Größen von winzigen Schrauben aufbewahrte, die zur Befestigung der Bügel (falls mal eine Schraube verloren geht) dienten. Durch eine skurrilaussehende praktische Erfindung eines beigelegten Vergrößerungsglases, bei dem man den Schraubenzieher in der Mitte durch das Glas (!) steckte, kann man beim Eindrehen der subtilen Schrauben gut den Überblick behalten. Das kleine beigefügte Plastiktäschlein dient zur Aufbewahrung der Werkzeuge. Klar, ich hatte ein anderes Problem. Aber das Missvergnügen einer verlorenen Schraube zur Bügelhalterung wäre ein ebenso großes Problem. Und es gibt auch nur zwei Probleme, wenn man vom Glasbruch absieht. In Deutschland bin ich diesem wichtigen Hilfsmittel noch nicht begegnet. Muss man erst nach Vegas.... Fortsetzung folgt. Nachtrag: Wer eine gute Adresse zum Optiker-Service in Vegas weiß, den bitte ich sie hier zu posten! Denn so wie es immer ist, plötzlich weiß keiner mehr etwas und man steht da und die Reisezeit läuft weiter....und es steht nirgendwo geschrieben.....
  23. Hi Egon Wieso unklar? Sind doch klare und Anteilsame Fragen von mir. Aber Du bleibst mir leider unverständlich. Erstaunlich für mich ist immer wieder festzustellen, dass Leute einfach voraussetzen, dass man versteht was sie meinen (und dann mit Namen jonglieren, wo sie selbst nur ihre Bedeutung wissen). DEM IST NICHT SO. Und deswegen frage ich. Vielleicht ist ein Thread mit dem Titel High Class Underground mit dem Untertitel In den Garagen von Vegas ein neuer Aufmacher wert... Psi
  24. Needful things Teil II: OHROPAX und die leisen Sirenen von Vegas Hi sachse Du sagst es. Aber diese Plastikstöpsel sind nicht wirklich gut. Besser sind die guten deutschen OHROPAX aus Wehrheim. Das Original seit 1907. Bestandteile: Vaseline, Paraffinwachs, Baumwollwatte. Sollte man gleich von hier aus mitnehmen und wie man sieht immer dabei haben. Damit wehrt man jeden Lärm ab. Als Berliner eines 25-Stunden-Rhythmus bin ich Experte auf diesem Gebiet.... Fremonterprobt... Übrigens habe ich den Sirenenalarm der Feuerwehr-, Polizei- und Krankenwagen als eher angenehm empfunden. Sehr viel leiser sind sie, aber auch durchdringend. Der Lärm den die „Davidshörner“ hier in Berlin machen ist einfach nur zum „schnell die Ohren zudrücken“. Pech wenn man gerade an der Ampel steht und die nahenden Typen werfen die Trompete plötzlich an..... Muss es erst wieder zu einem Gerichtsprozess kommen, wo jemand mit nachgewiesenem Hörschaden Klage einreicht? Und dann wird es womöglich abgewiesen wegen „im Interesse der Gemeinschaft“ oder ähnlich. Die Leute sind im allgemeinen völlig unsensibel. (Pro Monat gibt es in Berlin zig Tausende von Anzeigen wegen Lärmbelästigung!) Las Vegas lehrt: so laut braucht es nicht zu sein!!! Psi
  25. Weiterer Song: Beine im Bauch vorm Piratenschiff und Halsketten in der Fremont Street Wir haben uns einige kostenlose Aufführungen angesehen, die es auf den Strip und in den Casinos zu sehen gab. Natürlich war der Untergang des Piratenschiffs vor dem Treasure Island (TI) at The Mirage dabei, was täglich alle 90 Minuten ab 19 Uhr viermal aufgeführt wird. Und tatsächlich, wie man uns bereits vorher mitteilte, musste man sich schon zeitig um einen Stehplatz (was anderes gab es nicht) bemühen. Aber man sollte sich auch an exponierter Stelle aufstellen, um beide Schiffe im Auge zu haben. Die 20-Minuten Show hatte dann eher mit leichtbekleideten „Sirenen“ und für die Frauen mit knackigen besiegbaren Piraten zu tun und glich einem Action-Sex-Musical mit akrobatischen Leistungen und pyrotechnischer Dramatik vor dem nächtlichen Himmel. Man sollte es sich anschauen. Denn das von rechts ankommende und dann unter dem „Beschuss“ des linken Sirenen-Schiffes untergehende Piratenschiff (das dann wieder auftaucht) ist ja die eigentliche Sensation. Aber ich stand mir auch die Beine im Bauch und bemerkte die Kühle des Abends. So gibt es wohl letztlich selten so einen spannenden Langweiler, der bei jeder Aufführung die komplette Straßenseite von Besucher einnimmt und garantiert in dieser Zeit keinen durchlässt. Es würde mich nicht wundern, wenn jemand über 2.000 stehende Leute zählen würde. Der Andrang ist jedes Mal so gewaltig, das der Abgang der Massen auf den nun engen Bürgersteig (der zur Straße hin natürlich eine Barriere hat) nach der Vorstellung die Zeit der Show übertrifft. Ein weiterer Zeitvertreiber ist die Fremont Street Experience über der Fremont Street, bei dem eine Lasershow auf dem elektronischen Baldachin, der mit über 2 Millionen Lichtern bestückt ist (MARCO POLO Reiseführer), gezeigt wird, der die gesamte Straße überdacht, und sie jeweils zur vollen Stunde bis mindestens Mitternacht mit einem gewaltigem Soundsystem überrollt. Was in dem Reiseführer als „wird so wahrhaftig zum Erlebnis“ deklariert wird, wird tatsächlich nicht nur von Kindern bestaunt, sondern auch von dem Besucherstrom einer dann zur Aufführungszeit überfüllten Straße, bei der alle staunend den Blick nach oben halten, als wenn Manna vom Himmel herabfällt. Und sie halten das bis zum Schluß der Show aus..... (Einige Spieler, die bereits Downtown vor dem Baldachin besucht hatten, sind aber doch enttäuscht, da sie die natürliche Atmosphäre vermissen, die der Blick zum freien Himmel lies. Sie wünschen sich die historische Straßenanlage zurück, die jetzt leider degeneriert auf eine Einkaufszentrummäßige Shoppingpassage reduziert und auf einer Höhe zubetoniert wurde.*) Unterdessen sind kleine Slot-Casinos an der Seite reichlich bemüht durch ihre Hawai-Girls kostenlose Nummern-Lose, bunte Perlen-Hals-Ketten (die uns lächelnd und einladend einfach umgehangen wurden) und Getränke zu verteilen, um den Gast zu halten. Zusammen mit den großperligen Halsketten vom HARRAH’S, die ich mir bereits vorher abgeholt hatte, sah ich jetzt wie ein indischer Sadhu aus... und fühlte mich auch so.... Selbstverständlich versprechen die Lose in jedem Augenblick eine respektable Gewinnausschüttung. Klar, eine gewisse Wartezeit sollte man schon mitbringen, aber dafür sind ja die Automaten da....Nur schade, dass man wieder nicht dabei ist....und umsonst gewartet hat....und die erwarteten Cents hat man auch gleich dagelassen.... Fortsetzung folgt * Nachtrag: Der kürzlich gesendete amerikanische Spielfilm Honeymoon in Vegas (USA 1992) mit Nicolas Cage und Sarah Jessica in den Hauptrollen (Filmtext: Nach Jahren ist Jack bereit, Betsy zu heiraten. Vor der Trauung „verspielt“ er seine Braut beim Poker.) zeigt eine kurze Szene der Fremont Street Richtung Plaza. Hier sieht man noch sehr gut die historische Straßenanlage: Schon Einbahnstraße, sind die abgrenzenden Bürgersteige gut zu schauen, wobei die linke Straßenseite ansehnlich mit einer Baumreihe (Palmen?) bepflanzt ist. Der schweifende Blick bemerkt die überquerenden Passanten, und hinterlässt ein klassisch eindrucksvolles Bild.
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