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Egoist

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Alle erstellten Inhalte von Egoist

  1. Hallo Forum, natürlich habe ich auch eine Meinung zu dieser Kontroverse. An der Börse gibt es seit je her eine Zufalls- oder Rauschkomponente, die kann man auch handeln. Allerdings ist das sehr mühsam und wenig lukrativ, aber es geht. Bei einem zufallsgesteuerten Glückspiel mit gegenläufigem Hausvorteil, entspräche das in etwa einer Strategie an der Börse, die dauerhaft und ausschliesslich short gegen steigende Kurse anwettet. Das kann man machen und auch trotzdem gewinnen, aber es ist sehr viel anstrengender, als es sein müsste. Zudem dominieren gelegentlich an der Börse selbstverstärkende Mechanismen, welche nichts mit dem Zufall zu tun haben. Diese sind um ein Vielfaches stärker, als der Rauschanteil. Die shortsqueeze bei der Aktie von Volkswagen sollten alle kennen, die schon ein paar Jahre dabei sind. Ein ehemals sehr reicher Mann zog es danach vor, seinen Körper von der deutschen Bahn shreddern zu lassen. ÖRX Die Methode von @novice ... Edit: MIST!!! Hier hat mich die Forensoftware wieder geschasst. Eine weitere Eingabe nach Erwähnung eines Avatars wurde unterbunden.
  2. Ich fürchte, Du musst noch sehr an Deinem verständlichen Ausdruck arbeiten. So verstehe ich oft nur Bahnhof. Ein Stack mit 9 gleichfarbigen EC in 9 Coups nach 70 Vorlauf schwebt mir nun vor dem geistigen Auge. Ich interpretiere sowas etwas anders als Du, aber gut. Du hämmerst nun 6x in Folge Deine Einsätze auf die Gegenchance ??? Mir wäre es genug 1x zu treffen. Leider muss ich morgen arbeiten, daher werde ich nun wortkarg... bis dann mal... Ego
  3. Keine Ahnung, ob ich Dich richtig lese, aber einen Chart, dessen weiteren Verlauf man kennt, zu interpretieren, ist kein Hexenwerk. Du erkennst die 6 Treffer doch schon vorher... So geht keine Prognose...
  4. Ach Du meintest den Wiener... In der Partie bist Du allerdings eher dumm aufgefallen... Nichts für ungut, aber das was Du da in den Chart eingezeichnet hast, sagt wenig bis nix aus.
  5. Was haben wir zusammen gespielt, wo und wann? Bitte verzeihe mir, wenn ich unter Alzheimer leiden sollte...
  6. Und was beweisst uns das? Ich hätte lieber eine Echtzeitauswertung mit Ansage. Entweder forderst Du immer neue Zahlen an, bis Dein Signal kommt, oder wir nehmen einen Datenstrom her, dessen Fortsetzung noch in der Zukunft liegt.
  7. Cooles paper, jetzt bin ich auch gespannt, was @novice hier beweisen wird.
  8. Interessante Idee, aber leider untauglich, weil Du einen Informationsverlust eingebaut hast. Den Faktor Zeit sollte man nur für die zukünftigen Coups ausschalten, nicht aber für die vergangenen. @Revanchist hatte mich vorhin freundlicherweise hier zitiert und besser kann ich es auch heute nicht formulieren.
  9. Es ging da um Ballistiker, die progressieren normal nicht. Daher bezweifele ich sehr stark, dass sie von "Verfahrensabläufen" oder gar der "Natur einer Progression" den leisesten Schimmer haben.
  10. Es macht einen riesigen Unterschied, wann die Treffer kommen. Kommen 15 davon gleich zu Beginn, macht es wenig Sinn den letzten 5 Treffern nachzurennen. Merke: Die Wahrscheinlichkeit die Finale 6 zu treffen ist( 6+16+26+36) 4 Plein von 37. Jede der Pleins hat eine 2,7%ige Treffer WK, also stehen der Finale 6 ca 10,8 Treffer in 100 Coups zu. Garantierte 20 Treffer in 100 Coups müsste man folglich mit 100 Einsätzen auf Maximum je der 4 Pleins ausnutzen. Besser geht es nicht. Der Gewinn wird 20*35 = 700 betragen. Der Verlust ist 100*4 = 400 (Tronc schon incl.) Du machst in dem Spiel also garantierte 300 dicke Platten. Es macht weiterhin Sinn, sofort aufzuhören, wenn ein Zwischenergebnis über 300 aufgetreten ist. Gruss vom Ego
  11. Ohje, das ist aber wie Hund und Katze... Nicht, dass ich Ballistikern die Butter vom Brot nehmen wollte, aber sie haben naturgemäss gar keine Ahnung von Progression. Was ich betreibe ist eine Art Abstraktion der Progression, sozusagen ihre erst Ableitung. Das könnte man noch in weitere Dimensionen fortführen und das ist auch hier geplant. Nimm aus dieser Diskussion mit, dass es KEINE Progression gibt, die universell alles regelt. Folglich ist eine Progression immer nur für den nächsten Coup gut und sollte im Verlustfall neu berechnet werden. Es ist vollkommen sinnlos weiter nachzufragen, weil das Fundament zum Verstehen fehlt.
  12. Ich hatte Dich was gefragt, vielleicht beantwortest Du erst meine Frage.
  13. Es gibt jede Form von Progressionen, Du musst sie Dir nur ausdenken. Richtig ist, dass es keine Progression gibt, die man gegen den Zufall einsetzen kann und die immer performt. Wer schreibt Dir vor, mit EINER Progression zu beginnen und mit ihr zu gewinnen oder unterzugehen?
  14. Je länger Du den Zufall beobachtest, desto apokalyptischer werden die Ausreisser. Daran musst Du Dich im Vorfeld schon gewöhnen. Das Tischlimit darf Dich aber nicht erfassen, sonst bist Du im A*sch. Ich wundere mich immer über die Leute, die mit Haus und Hof herumzocken, und letztlich immer auf einen (sofortigen) Treffer angewiesen sind. So geht da nix. Mal ein gratis Tipp, für alle, die mit Progressionen arbeiten wollen: Wenn Du nicht genug Pulver hast um sofort 3 weitere Nieten zu überstehen, höre auf!! Deine bisher aufgelaufenen Verluste kannst Du so nicht kompensieren. Ändere Deine Progression, was nicht heisst, dass sie weiterhin nur eingleisig bleiben soll. Sehr viel deutlicher will ich nicht werden. Aber eines noch, wenn Du immer nur noch 3 weitere Nieten bis zum Tischlimit oder bis zum Ende Deines Tischkapitals hast, mach langsamer... niemand hetzt Dich, es gibt den Zufall auch noch morgen...
  15. Ich auch nicht. Und ich habe das auch nicht so geschrieben, wie Du es mir unterschiebst Ich hatte doch versucht zu betonen, dass sich da gar nichts (sofort) wiederherstellt. Vielmehr vergisst der Zufall regelmässig offene Enden in der Kette und macht zu jedem Zeitpunkt eine neue Rechnung auf. Schmeisst Du aber alle "Rechnungen", die der Zufall immer wieder eröffnet hat auf einen grossen Haufen, passiert das Muster zwangsläufig. Spielbar nicht mit einem System, da hast Du recht. Und eine Abfolge darf man sowieso nie postulieren. Es ist mehr als hübsch, denn es IST die Wahrscheinlichkeit. Die Varianz ist der Störfaktor und sie kommt in unterschiedlichster Intensität. Wenn man diese ebenfalls im Blick behält, erkennt man, dass auch ihr Grenzen gesetzt sind. Gruss vom Ego
  16. Du widersprichst Dir doch schon kurz danach selbst. Wir wurden uns doch schon einig darüber, dass es einen seltsamen Drang in Richtung der zukünftigen Gleichverteilung gibt. Die Progression von Jean Baptiste le Rond d’Alembert versuchte mehr schlecht als recht diesen Drang auszunutzen. Das kann mal einen oder wenige Abende im Casino gut gehen, endet dann aber im saftigen Fiasko. Spätestens bei einer Abweichung von 9 ( und dem dadurch notwendigen Einsatz von 9 Stücken je Coup) sollte man mit diesem Blödsinn aufhören. Ausserdem passt diese Progression nur für die einfachen Chancen. Wer klassisch gewinnen will, muss eine Menge Stücke und Geduld vorhalten, je nachdem ,wie ekelhaft die Permanenz wird. Daher sind die Stücke oft recht klein und die Mühe ist oft schlecht bezahlt. Der Angstgegner Tischlimit sollte weiträumig gemieden werden, es ist auch gar nicht erforderlich, immer exponentiell zu steigern. Allerdings kann ich konkrete Handlungsanweisungen nicht herausgeben.
  17. Wäre die Frage in einem Intelligenztest aufgetreten, hättet Ihr beide gute Chancen auf eine richtige Antwort gehabt. Tatsächlich traten in der Fragestellung nur 10er-Gruppen mit 0 bis max 1 Treffer auf. Allerdings dürfte die Annahme, es bliebe so, mit der Zeit immer immer schwieriger aufrecht zu erhalten sein. Trüge man alle Treffer in eine 10spaltige Zeile ein, Spalte A Eintrag bei 0 Treffern, Spalte B Eintrag bei einem Treffer und so weiter bis Spalte J mit Eintrag bei 10 Treffern in 10 Coups, so erhielte man auf mittlere Sicht ein erwartbares Muster. Je abweichender sich die Vergangenheit gezeigt hat, umso abweichender müsste sich die nahe Zukunft nun im Gegenteil zeigen, um das erwartete Muster wieder herzustellen. Das wird natürlich nicht (sofort) passieren, aber die erhebliche Abweichung meines Beispiels sollte sich dennoch mildern. Es steht zu erwarten, dass sich die Einträge in Spalte B über die in Spalte A erheben und die von Spalte C über die in Spalte B. In Spalte D sollte das Maximum aller Spalten erscheinen, sonst ist der Versuch noch in einem instabilen Zustand. Das Verhältnis A<B<C<D>E>F>G>H>I>J wird sich auf mittlere Sicht einstellen und dann nur noch selten ausbrechen. Bis das soweit ist, kann es durchaus lange dauern.
  18. Gemeint war der spezielle Fall, in dem eben kein Zufall mehr vom Casino produziert wurde. Dann erübrigt sich auch sofort jede Wahrscheinlichkeits rechnung.
  19. Meine Nachforschungen zu Machine Learning sind kürzlich bei Deep Mind gelandet. Das Konzept ist wegweisend und vermutlich genau das richtige, um mit dem Zufall fertig zu werden.
  20. Hier geht es zur Zeit ja nicht gerade lebhaft zur Sache. Was mich besonders wundert, ist die Abwesenheit des Doktors. Hey Albert! Hattest Du Dir nicht viele Jahre Leute gewünscht, die mit Dir was um Roulette programmieren? Wie sollte denn Deiner Meinung nach diese Zusammenarbeit aussehen?
  21. Egoist

    Untreue

    Ohhha, so einen (bei der Herkunft) braungesprenkelten Adelstitel, der zudem wohl nicht geruchsneutral sein dürfte, würde ich sicherlich noch mehr ablehnen, als ein LC, in dem der Zufall keiner ist.
  22. Da stellt sich natürlich die Frage nach dem Mittel, welches vermittelnd wirkt. Überhaupt hat das Wort Mittel eine Menge mit dem Begriff Mitte zu tun Und im Mittel passiert im zufälligen Umfeld, vollkommen unzufällig, immer das meiste. Siehe Sir Francis Galton...
  23. Was ist wahrscheinlich möglich? Die Antwort lautet: So ziemlich alles... Hier gibt es verschiedene Fraktionen, die herzhaft aneinander vorbeireden. Alle die behaupten, dass die Zahlen im Casino in Abhängigkeit von der Belegung des Tableaus fallen, negieren den Zufall und damit auch jede Wahrscheinlichkeitsrechnung. In OCs wurden solche Effekte schon oft beobachtet, auch von mir. Die Korrelation mit kürzlichen Auszahlungen, war einfach zu deutlich. Dann gibt es die Leute, die echten Zufall erforschen und evtl schon ihren Profit daraus ziehen können, obwohl die ewigen "Geht Nix Behaupter" nicht locker lassen wollen. Gerade die letzteren machen sich aber seit Jahren keinerlei Mühe, ihre Thesen zu überprüfen. Mal zum Nachdenken eine echt bescheidene Permanenz auf Drittelchance: - - - - - - - - - - - + - - - - - - - - - - - - - + - - - - - - - - - - - - + - - - - - ... Was glaubt Ihr, wieviele Treffer in den nächsten 10 Coups auf der restanten Chance kommen?
  24. Mein 16GB Laptop gab auf c=18 bereits nach 30 Coups die Löffel ab... swapping.... Chancengröße eingeben: 18 Gewinnziel pro Angriff eingeben: 1 maximale Coupanzahl eingeben: 50 1 0.4864864864864865 0.4864864864864865 2 0.4864864864864865 0.0 3 0.6080192683552801 0.12153278186879357 4 0.6080192683552801 0.0 5 0.6687412718602141 0.06072200350493406 6 0.6687412718602141 0.0 7 0.7066648021719151 0.037923530311700926 8 0.7066648021719151 0.0 9 0.7331918822496988 0.026527080077783705 10 0.7331918822496988 0.0 11 0.7530726595760704 0.019880777326371613 12 0.7530726595760704 0.0 13 0.7686818600982008 0.01560920052213044 14 0.7686818600982008 0.0 15 0.7813550714790292 0.012673211380828331 16 0.7813550714790292 0.0 17 0.7919083665659972 0.010553295086968006 18 0.7919083665659972 0.0 19 0.8008721149423881 0.008963748376390912 20 0.8008721149423881 0.0 21 0.8086078791959417 0.007735764253553601 22 0.8086078791959417 0.0 23 0.8153717285825381 0.0067638493865964655 24 0.8153717285825381 0.0 25 0.8213507631711741 0.005979034588635912 26 0.8213507631711741 0.0 27 0.8266852874115154 0.0053345242403413096 28 0.8266852874115154 0.0 29 0.8314828522763333 0.004797564864817971 30 0.8314828522763333 0.0 Process finished with exit code -1 Die CPU ist mit 1,6 GHz quasi unbeschäftigt, aber der Speicherbedarf ist gigantisch. Nach Abbruch des Programms gibt Python bereitwillig allen Speicher an das System zurück, das kann auch nicht jede andere Sprachimplementierung. Miniweichprodukte wären da schon lange scheintot...
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