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miboman

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Alle erstellten Inhalte von miboman

  1. ist das ne art progression?
  2. Ja, ist ein ganz mieser Trick. Wenn der Gegenanwalt mit der Delfinkrawatte kommt, verliert man. Es sei denn, man war clever und hat seinerseits die süße-Babyschildkrötenkrawatte dabei. Dann vergleicht man sich meistens (zumindest die Krawatten). das wäre doch mal was. schere, stein, papier mit krawatten.
  3. miboman

    Bücher über Poker

  4. miboman

    Bücher über Poker

    reine strategien sind nicht das haupthema. vllt im grossen teil der spieltheoriefehler, aber ansonsten eher nicht. nein laydowns kommen nicht drin vor.
  5. miboman

    Bücher über Poker

    wer sich auch mal gerne abseits der üblichen (teilweise einfältigen) pokerliteratur bewegen will, dem möchte ich das buch "The Pokerface of Wallstreet" der deutsche titel lautet: "Die Gesetze des Spiels- Was Trader und Pokerasse von einerander lernen können" empfehlen. es ist weder ein reines börsenbuch noch ein pokerbuch, es ist irgendwo dazwischen und vollgestopft mit nützlichen informationen aus beidem. an anfang stellt aron brown eine verbindung zwischen spiel und handel her und beschreibt unter anderem wie sich der einfluss von illegalen glückspielen des 19.jahrhunderts auf das örtliche wirtschaftwachstum amerikanischer provinzen auswirkte. in der historischen darstellung werden alle möglichen themen rund um glückspiel, wirtschaft, handel erklärt, bis hin zum übergang zur börse der heutigen zeit. auch aron browns frühe erlebnisse an den pokertischen incl. der interssantesten menschen die ihm über dem weg gelaufen sind, werden erzählt. dennoch ist das buch vollgestopft mit fachwissen welches man als laie, zugegebener maßen, nicht unbedingt versteht. für pokerspieler besonders geeignet sind die ausführungen zur einschätzung von risiken und chancen sowie zur spieltheorie und ihrer probleme. so erklärt aron brown z.b anhand des gefangenendillämmers, das die mathematische spieltheorie nicht grundsätzlich optimal ist, weil sie fälschlicherweise immer eine gegnerschaft der spieler unterstellt. besonders gut hat mir auch der abschnitt zum bluffen gefallen, den ich bisher in noch keinem buch so detailiert und pinibel beschrieben gesehen habe. allein diese vorträge sind das buch schon wert. nun zu den schwächen. das buch besitzt insbesondere am anfang keinen erkennbaren roten faden. viel zu oft fragt man sich, worauf der autor eigentlich hinaus will. mit zunehmenden fortschritt wird es besser und irgendwie kommt damit auch klar. vllt. isses die übersetzung und man sollte besser den englischen originaltitel lesen.. ich weis es nicht. alles in allem ist es aber trozdem ne dicke empfehlung von mir.
  6. was einzahlungen betrifft ist die paysafecard weitverbreitet, weil der zahlvorgang komplett anonym abläuft. man bekommt sie an fast jeder tanke, drogerie, geschäft, lottobude etc. und kann anhand des codes das guthaben einlösen. das einlösen funktioniert auf prepaidbasis und das geld ist sofort drauf. die paysafecard gibts für 10,25,50 und 100 euro. es gibt 2 haken: 1. der deutsche staat sieht bei paysafecard ein problem mit geldwäsche und hat alle verkaufstellen angewiesen, ab einen einkauf von 100€ deine personalien aufzunehmen oder den verkauf zu verweigern. aber die meisten wollen sich mit der bürokratie nicht abgeben und verkaufen darum nur bis max. 100€. 2. bei einzahlungen ne super sache, bei auszahlungen wird es kompliziert. erstens musst du dann immernoch deine identität beim oc nachweisen (entfällt z.b bei vielen anbietern bei zahlung mit moneybookers oder netelller) und zweitens ist bei den europäischen anbietern die einzahlungshistory entscheident für die art der auszahlung. man kann auch hier wegen der europäischen geldwäschevorschriften nicht 100€ über z.b kreditkarte einzahlen und über das privatkonto wieder auszahlen. das geld muss immer wieder in gleicher menge dort zurückfließen wo es hergekommen ist. zahle ich 100€ über kreditkarte ein, wird der anbieter die 100€ auch nur über die kreditkarte auszahlen. das problem bei paysafecard ist, das auszahlen damit nicht möglich ist. als einzige auszahlungsmethode bleibt dir dann nur der verrechnungscheck, der aber 3 wochen dauert und teure gebühren kostet. aber wie gesagt sind das nur die europäischen anbieter. bei anbieteren aus südamerika mag das nicht so sein - ob sie deshalb weniger seriös sind, kann ich nicht beurteilen. dann gibt noch neteller und moneybookers. die sind eigentlich nichts anderes als ein bankkonto wo man geld deponieren kann. das schöne ist, das bei einigen oc (nicht alle) kein identitätsnachweis mehr erforderlich wird, wenn man damit einmal eingezahlt hat. überhaupt sind einzahlungen sofort drauf und auszahlungen gehen schneller als bei anderen methoden. möchte man das geld allerdings real in händen halten ist eine überweisung zum girokonto erforderlich, was wiederum zeit kostet. man kann sich aber auch eine kreditkarte ausstellen lassen, wo man direkten zugriff auf das net/mb konto hat und am automaten geld abholen kann. die anderen methoden sind ja bekannt. bei visa musst du aufpassen- einzahlen ist möglich, auszahlen nicht.
  7. ich kenne keinen anbieter wo man das nicht muss
  8. beim roulette geht das nicht es sei denn sie würden schätzen. niemand kommt auf die idee solche gewinne festzuhalten, speichern und auszuwerten. es gibt einfach keinen grund das zu tun
  9. gelöscht
  10. zu 1) stimme ich zu. allerdings hast du behauptet das der höchste finanzgerichtshof poker anders bewertet als roulette. wenn dem so sein sollte, dann stimmt etwas in dieser (eurer?) region ganz gewaltig nicht. im übrigen ist mir erst letztens aus zuverlässiger quelle zugetragen worden, das die urteile von finazgerichten mit anderen gerichten (kenn mich da nicht genau aus)- kollidieren. und darum geht es im fall scharf. das höhere ganze zu betrachten und die auffassung des finanazamtes zu widerlegen. zu 2) meine verquickung von staatsinteressen und gerichtsbarkeit hat einen grund. das finanzgerichte nämlich anders urteilen als andere gerichte. zu3 ) poker ist nach dem gesetzgeber ein glückspiel. was meinst du warum onlinepoker verboten ist? deine finanzgerichte sehen das vielleicht anders. das nützt aber nichts, der gesetzgeber spricht hier eine eindeutige sprache. man kann hier nicht andauernt mit zweierlei maß messen, das ist auch genau der grund warum eddy scharf sich jetzt mit solch einen schwachsinn auseinandersetzen muss. und das parodoxe hab nicht ich hier reingebracht sondern das finanzamt köln-mitte, weil sich der staat nämlich komplett widerspüchlich verhält. zu 4) das ist schön das du dich damit auskennst. darauf kommt es aber nicht unbedingt an weil ich zum grössten teil meine meinung von jemanden habe, der sich ebenfalls auskennt. ausserdem kann ich lesen. wenn der staranwalt schreibt: " Relevant ist da etwa die Frage, ob man damit seinen Lebensunterhalt bestreitet. Die Höhe der Gewinne spielt jedenfalls in Nordrhein Westfalen gar keine Rolle." dann ist das inhaltlich, troz meiner leienhaften bildung mit sicherheit richtig.
  11. ja starwind, ist in ordnung, das finanzamt hat recht und gut is. das finanzamt hält sich auch an höchstrichterliche anordung vom finanzgerichtshof, welcher widerum teil vom staat ist. nein der staat handelt nicht paradox, wir handeln paradox bzw. all die leute die genau das sagen was der staat selber sagt- das poker ein glückspiel ist. aber ist schon klar, das ist natürlich höchstrichterliche rechtsprechung und alle ausser du sind leien
  12. der aspekt der regelmässigen einnahmen spielt sehr wohl eine rolle. auch nachzulesen im interview des anwalts meines obersten posts.. und der befasst sich nunmal mit der sache, ist sogar experte auf dem gebiet. das finanzamt behauptet hier ganz klar, schaf sei ein profi. dies versucht er nun mit allen mitteln zu widerlegen. als hobbyspieler gehen die gewinne am fiskus vorbei, beim poker genauso wie beim roulette das sind wohl fast alle, die ganz klug sind und auf diese idee kommen
  13. nein, dann gewinnt der spieler der den zeitpunkt des aufhörens bestimmt. das stimmt nicht. für mich als spieler ist die unendlichkeit keineswegs abstrakt, sie sorgt dafür das ich immer wieder ein neues spiel spielen kann. wenn´s für das praktische spiel irrelevant wäre, dürfte man auch keine vernünftige entscheidung auf grundlage des durchschnittlichen erwartungswertes fällen.
  14. Es gibt selbst bei einem reinen 50:50-Spiel, wie es Roulette ohne Zero ist, keine Strategie mit positiver Gewinnerwartung für eine der beiden Seiten. in solche einen spiel würde es eine strategie geben, die gleiche nämlich die es auch geben würde wenn kein tischlimit vorhanden wäre. wenn der ausgleich im unendlichen stattfindet kann ich auch unendlich lange spielen um einen swing zu erhaschen der im plus landet, an dem punkt die unendlichkeit unterbreche weil ich aufhöre und nie wieder spiele.
  15. es handelt sich um den deutschen spieler eddy scharf. gerichtstermin ist zum 31.okt angesetzt. der erste artikel ist besonders interessant, weil eddy, weiter unten in den kommentaren einige interessante fragen beantwortet. http://www.hochgepok...-musterprozess/ http://www.hochgepok...-alleine-durch/ http://www.hochgepok...r-sein-gesicht/ http://www.hochgepok...ge-fragen-nach/ http://www.hochgepok...-uber-den-fall/ http://www.hochgepok...i-im-interview/
  16. hallo spielkamerad, das schöne an deinen texten ist, das man darauf immer was schreiben kann weil es meistens guten stoff bietet. das gefallt mir. also ich fang mal an... die meisten spielbanken befinden sich in kurerholungsgebieten. Bad Zwischenahn, Bad Oeyenhausen, Bad Pyrmont, Bad Homburg oder Bad Bentheim sind nur eine kleine auswahl davon. das ist sicherlich kein zufall. vielleicht hast du recht wenn du sagst, es gibt nicht viele stammgäste. aber das liegt nicht daran das es keine spielsüchtigen gäbe, sondern daran das die spielbanken sich dort platzieren wo das geld ist, also im tourismus oder in den naherholungsgebieten wo die rentner ihren lebensabend.nochmal genießen wollen oder die vom arzt verschriebene kur verbringen. es gibt aber auch rentner die verspielen jeden monat ihre rente, es gibt arbeitslose und arbeiter die regelmäßig wenns geld gibt das casino besuchen und dann für den rest des monats pleite sind. solche leute sieht man nur selten spielen und trozdem sind es spieler. selbst wenn du jeden tag dort sein würdest, wage ich zu bezweifeln das sie dir aufallen würden- auch weil sie vermutlich hin und wieder woanders hingehen. schaut man sich mal pokerspieler an, erkennt man schnell das fast alle einen loose/aggressiven spielstil spielen, obwohl man damit bekanntermaßen nichts verdienen kann. gerne wird dort das geld in den pot geschoben, weil die spieler gerne pötte gewinnen wollen. du hast richtig gehört, sie wollen "pötte" gewinnen und nicht primär "geld". es geht nicht ums geld, es geht darum das eigene ego zu bedienen, den macho rauszulassen und die anderen zu unterweisen. beim roulette steht zwar der wettbewerb hinten an aber auch hier ist für die richtigen anouncen einiges an ruhm, zuspruch und diskussion erfahrbar. das erleben von prunk und luxus. die vornehmlichkeit der croupiers und damen, die prachtvollen roulettesäle - kurzum das angenehme ambiente sind das erlebnis welches du als "schönen abend" bezeichnest. ohne zweifel hast du recht aber genau in der einstellung liegt das problem. die meisten werden nämlich denken das sie eine entsprechende gegenleistung für ihre verluste erhalten haben und irgendwann wieder kommen. auf selbstbetrug basiert der gesamte glückspielbereich und das vorgaukeln eines schönen abend gehört ebenfalls dazu. aber viele menschen sind kognitiv auf klotzen und nicht auf kleckern programmiert und wollen ihre "verspielten" verluste wieder reinholen. ich glaube das hatte wasserspieler damit gemeint, wenn er sagt das "spass und sucht fließend sind". disziplin muss erlernt werden und wenn du in der vergangenheit nicht derartige verhaltensweisen geübt hast, hast du schlechte karten. ob das mit charakterlicher stärke zu tun hat weis ich nicht. sicherlich kommt es auch drauf an wie du lebst, die art des jobs dem du tag täglich nachgehst, wie dir die leute selber begegnen, welche bedeutung geld für dich hat usw. ich denke gewisse anpassungen des menschen an seine umwelt begünstigen die gefahr von spielsucht aber das sollte eher vorurteilsfrei verstanden werden. darum glaube ich das du mit dem argument der chrakterfestigkeit daneben liegst.
  17. viele leute sagen, sie spielen um geld zu verdienen aber sie machen sich was vor. erstens verlieren fast alle und jeder verlierer der behauptet geld zu verdienen, verkennt die realität. zweitens machen wir kaum etwas aus einem einzigen grund. zum beispiel arbeiten die meisten nicht allein um des geldes willen, sondern auch um einen beitrag zu leisten, respektiert zu werden oder andere menschen zu treffen. wenn wir nicht nur um des geldes willen arbeiten wie kann dann jemand behaupten nur des geldes wegen zu spielen? die meisten leute spielen um zu gewinnen aber das muss nicht zwangsläufig mit geld zu tun haben. so nehmen zum beispiel fast alle auch ein spiel ohne einsatz -egal welches- im wettbewerb sehr ernst. das spiel bringt entspannung, man kann kontakte knüpfen, sich im wettbewerb beweisen und selbstbestätigung erfahren. der reiz des risikos ist sicherlich auch nicht zu unterschätzen. hauptsächlich um geld spielen meines wissens nur profis/berufsspieler. für sie ist der job aber auch kein reines vergnügen mehr.
  18. ja ich weis das du dich auf die aussage des casinosprechers beziehst.
  19. eigentlich finde ich deine beiträge immer recht informativ aber hier bist du nicht ehrlich. in meinem artikel der bildzeitung ist keine rede davon, das spieler niemals betrogen wurden. das hast du dir gerade selber konstruiert. du solltest darauf achten weniger sachfehler zu machen wenn du schon als neutrale person auftrittst. fakt ist, die holen sich die kohle wies am leichtesten geht. ob kunde oder bank ist wurscht. letztendlich ist das alles eine frage auf welcher ebene im unternehmen die kontrolle versagt. versagt sie bei den unteren schichten wird das casino das ziel sein, versagt sie bei den führungskräften werden die kunden das ziel sein. bad oeyenhausen gehört auch zu westspiel. wenn nach einem vorfall alles so sicher wird, warum passierte das dann in duisburg? dein argument zählt für mich nur wenig, denn es könnte jedesmal wieder aufn neue gebracht werden und jedesmal passiert wieder was. das steht für mich im widerspruch zum eigentlichen sinn weil das argument nie erfüllt wird.
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