aural
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Ist das ein Gute oder schlechte Ergebnis?
topic antwortete auf aural's beetlejuice in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
das ist sehr nett, vielen dank. es ist kein unsinn. schau dir mal die geschichte der wahrscheinlichkeitstheorie an. da ist nicht erst seit mitte des 19. jahrhunderts klar, dass man mathematisch gegen ein unfaires spiel nicht ankommt. in diesem sinne s. -
Ist das ein Gute oder schlechte Ergebnis?
topic antwortete auf aural's beetlejuice in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
lieber nico, schau doch mal auf wiki, was alles gebraucht wird, um in der wissenschaft "theorie" sagen zu können. eine wissenschaftliche "theorie" ist nämlich keine schnapsidee nach dem motto "es könnte doch eventuell...", sondern eine theorie wird untermauert durch faktenfaktenfakten. du darfst den begriff nicht mit dem umgangssprachlichen ausdruck "theorie" verwechseln. eine wissenschaftliche "theorie" ist genau das gegenteil von dem, was du hier vermutest. man braucht containerweise fakten und beweise, um in der wissenschaft von "theorie" sprechen zu können. eine wissenchaftliche "theorie" ist stets die beste erklärung, die die menschheit gerade zur verfügung hat. manchmal wird sie ergänzt, aber vollständig über den haufen geworfen, da ist mir kein fall bekannt, weil sie nur aus "vermutungen" bestand, das gab es in der wissenschaft nie und wird es auch nie geben. -
Ist das ein Gute oder schlechte Ergebnis?
topic antwortete auf aural's beetlejuice in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
die logik dahinter ist nicht anonym, sondern heißt "wahrscheinlichkeitstheorie". nebenbei bemerkt eine der am besten etablierten theorien in der mathematik. übrigens: sich "gekränkt" fühlen, weil man nicht recht hat, ist selten ein guter debattenbeitrag. die wahrheit tut halt manchmal weh... in diesem sinne. -
hallo mibo, das kenn ich etwas anders: bei 50/50-SNG kenn ich es so, dass die erste hälfte der spieler ihren einsatz zurückbekommt und dann nach angesammelten chips ausbezahlt werden(der einsatz der 5 verlierer also gemäß den erspielten chips unter den 5 gewinnern aufgeteilt wird). das SNG endet sofort, wenn nur noch 5 spieler übrig sind. grüße s.
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Ist das ein Gute oder schlechte Ergebnis?
topic antwortete auf aural's beetlejuice in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
ich find das so schön, dass du immer wieder mal meine liebe zu österreich mit so schönen ausdrücken untermauerst. ich hab das schon lange nicht mehr gehört... hach ja... -
Ist das ein Gute oder schlechte Ergebnis?
topic antwortete auf aural's beetlejuice in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
lieber EN, nix für ungut. war ein live-experiment fürs forum. übrigens: meine aussage, dass dein system nicht funktionieren kann, hab ich schon mit anderen worten vorher angebracht. einfach mal nachlesen. in diesem sinne s. -
Ist das ein Gute oder schlechte Ergebnis?
topic antwortete auf aural's beetlejuice in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
lieber EinfachNull, es geht hier nicht um "Bienchen" oder sonstiges, sondern dass du dir, obschon du offenkundig nicht über das entsprechende wissen verfügst, dir den oberchecker raushängen lässt und dir um keine ausrede zu schade bist, wenn man dich bei wissenslücken oder offensichtlichem schwachfug ertappt. erst erfindest du ein "live-experiment" für "studenten", weil man dir blödsinn nachgewiesen hat und jetzt diffamierst du leute, die dich widerlegen, als streber, obwohl du doch selber einen ausgeprägten hang zum klugscheißen hast und keine gelegenheit auslässt, dich selbst als "genie" hinzustellen. da hilft es auch nichts, wiki zu verlinken. aber um aufs eigentliche thema zurückzukommen: dein spielvorschlag funktioniert nicht. und mittlerweile meine ich mir sehr sicher zu sein, dass es sich bei dir um keno handelt (auch vor allem aufgrund des "chaotischen" spielvorschlags mit 66% trefferquote), der jedoch ein halbes jahr anger management hinter sich gebracht hat. hierzu von mir herzlichen glückwunsch. du machst einen viel ausgeglicheneren eindruck. in diesem sinne weiterhin gute besserung s. -
Ist das ein Gute oder schlechte Ergebnis?
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lieber EinfachNull, "Anthropos" wird mit "h" geschrieben und kommt aus dem Griechischen! Setzen, 6! Und "Gott" hat mit diesem Prinzip gar nichts zu tun. Der ist außen vor. Der Mensch fungiert in diesem Argument nicht als "Platzhalter" Gottes. Gott wird im Anthropischen Prinzip speziell von Kreationisten eingeführt, die das Argument nicht verstanden haben. in diesem Sinne s. -
Ist das ein Gute oder schlechte Ergebnis?
topic antwortete auf aural's beetlejuice in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
lieber nullinger das anthropische prinzip ist leider ein ziemlich wichtiges argument. es ist ziemlich elegant auf der einen seite, aber für leute wie dich halt schwer zu kapieren. die tatsache, dass du es einfach so wegbügelst, ohne es offensichtlich zu kennen, zeigt, dass es mit deinem intellekt und deiner sachkenntnis doch nicht so sonderlich gut bestellt ist. hättest du mal den naturwissenschaftlichen zweig einer hochschule besucht, wärst du früher oder später drauf gestoßen und würdest nicht so abfällig drüber reden, ohne eine vernünftige alternative anzubieten. deine anderen auslassungen, dass dir weltweit übliche definitionen egal sind, sind dann der endgültige beweis, dass du auch nur ein crackpot bist, der im grunde keine ahnung hat, wovon er spricht und besser auf einer esoterikmesse aufgehoben wäre. ganz zu schweigen von deiner peinlichen ausrede, du hättest ein live-experiment für deine studenten veranstaltet (als ob du unterrichten würdest mit deinen einstellungen. haha, husthust). in wirklichkeit wars doch so, dass du rausgefunden hast, dass du unrecht hast, dich zu weit aus dem fenster gelehnt hast und dieser schwachsinn war deine einzige möglichkeit, aus der sache rauszukommen, ohne den respekt vollends zu verlieren. weiterhin gute besserung s. -
Und, wie hat sich der Omaha-Testlauf für Dich so angefühlt?
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Ist das ein Gute oder schlechte Ergebnis?
topic antwortete auf aural's beetlejuice in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
mit dem begriff "theorie" wäre ich an deiner stelle sehr vorsichtig. weißt du überhaupt, was eine naturwissenschaftliche theorie ist? mir scheint, da hat der größenwahn mal wieder zugeschlagen. ich frag mich ja schon die ganze zeit, wo keno eigentlich ist.... das ist kein beispiel, sondern gesülze in ermangelung an argumenten. wie sagte ich bereits: größenwahn! du vergleichst dich tatsächlich mit den bedeutendsten wissenschaftlerteams der welt und nur weil die was gefunden haben, was sie nicht adhoc erklären können, soll das ein argument sein für deinen spleen? dann schlage ich vor, dass du deine theorie an die chefredaktion von "Nature" oder "Science" schickst. aber vergiss nicht, alternativen für die theorien mit ins gepäck zu nehmen, die deine "theorie" über den haufen wirft. ich kann die nichtexistenz von kobolden auch nicht beweisen, das bedeutet aber nicht, dass sich ein biologe mit der evolution derselben beschäftigen müsse. abgesehen davon gibt es in der relativitätstheorie überlichtgeschwindigkeit, allerdings nur in form virtueller teilchen, sog. "tachyonen", die nicht mit materie wechselwirken. es gibt aber einen naturphilosophischen beweis für die lichtgeschwinndigkeit als maximale ausbreitungsgeschwindigkeit von information in unserem universum, nämlich das anthropische prinzip. kurz gesagt: warum können wir wissen, dass sich information nicht schneller als licht ausbreiten kann? weil wir nur in einem ursache-wirkungs-universum darüber nachdenken können. wenn die wirkung vor der ursache da wäre, könnten wir das nicht, weil es uns gar nicht geben würde. soll ich dir was zu den neutrinos sagen? ich halte folgende 2 ereignisse für am wahrscheinlichsten: a) messfehler b) ein phänomen innerhalb der relativitätstheroie, das noch nicht bekannt war, aber mit ihr erklärbar ist (ggf. durch einen zusatz) zugegebenermaßen wäre die spannendste variante eine neue theorie. vollkommen richtig das ist doch schon ein anfang mir deucht immer mehr, dass du eben kein dozent an einer hochschule bist, sondern selbst bestenfalls abiturient, der die größenwahnphase noch nicht überwunden hat. dein schreibstil mit permanentem gebrauch von "husthust" und sonstigen selbstbeweihräucherungen ist doch wirklich arg pubertär. man merkt, dass du ahnung hast, von den dingen, die dich interessieren, du aber vermutlich noch keine hochschule von innen gesehen hast, weil es eben an vielen dingen mangelt, die man dort erst lernt. letzten endes bist du auch nur einer von vielen kreisquadrierern und durchnullteilern, die alle paar wochen hier aufschlagen und glauben, sie hätten den stein der weisen entdeckt. wenn du eine theorie hast, die eine der am besten etablierten theorien in der mathematik widerlegt, warum schreibst du dann in einem rouletteforum darüber? warum hältst du keine vorträge an den bedeutendsten hochschulen der welt? und warum schreibst du überhaupt darüber und gehst nicht ins casino und räumst den laden aus? achso, ich vergaß, du wohnst ja in casinofreier zone. entschuldige... in diesem sinne wünscht weiterhin gute besserung s. -
Lieber Psi, klar, ist ja auch Geschmackssache, wo man sich wohler fühlt. Als ich mit Omaha angefangen hab, war mir ziemlich schnell klar, dass es das für mich ist. Wenn Du trotzdem mal in Deiner Software ein paar Runden spielen willst, lies Dich vorher etwas in die Straight-Draws in Omaha ein, die, wie bereits gesagt, bis zu 20 Outs haben können. Das ist quasi das "Omaha-Grundwissen", ohne das du wenig Spielspaß haben wirst. Die Beurteilung von Starthänden ist in Omaha auch anders als in Holdem. Da muss man sich erst ein bisschen reinfuchsen. Grüße S.
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Kein Problem, mibo Als Ergänzung zur obigen Hand muss man aber noch folgendes anbringen: Vor dieser Hand hab ich schon mehrere Runden mit diesem Gegner verbracht und wusste, dass er schlechte und mittelmäßige Hände gnadenlos überspielt (bis zu dieser Hand hatte er auch immer Glück damit) und zuviel callt. Gegen einen stärkeren Spieler (der mehr als 100BB tief ist) würde ich nicht daran denken, den Flop zu raisen, sondern einfach nur zu callen und zu sehen, wie sich die Hand weiterentwickelt. Wäre da auf dem Turn ein kleines Pik gekommen und er bettet erneut den Pot, sollte ich mir ernsthaft Gedanken über einen Fold machen. Gegen einen starken Gegner wäre mein Raise auf diesem Board diskutabel, da ich nur von Händen gecallt (oder geraist) werde, die mich schlagen, aber gegen diesen speziellen Gegner (mit einem relativ kleinen Stack) war es mehr als vertretbar, die Chips in die Mitte zu bringen, solange es geht.
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Ist das ein Gute oder schlechte Ergebnis?
topic antwortete auf aural's beetlejuice in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
du weißt doch, nico: nichts kann ich besser als nichtstun in dem fall ist nichtstun sogar angebracht. -
Ist das ein Gute oder schlechte Ergebnis?
topic antwortete auf aural's beetlejuice in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
nein. wurde auch schon gewiss 1000fach programmiert. ich gehe jede wette ein, dass ein kollege wie faustan sowas in der art schon mehrmals gemacht hat. mit bekanntem ergebnis, wie ich vermute. grüße s. -
Ist das ein Gute oder schlechte Ergebnis?
topic antwortete auf aural's beetlejuice in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
lieber einfachnull, hier bin ich dann etwas skeptisch, wie du denn eigentlich zur naturwissenschaft stehst. obschon du den begriff der "falsifizierung" verwendest, obliegt es erstmal dem "behaupter", also dir, eine versuchsanornung zu präsentieren (hast du gemacht) und dann selbst mit einem präsentablen ergebnis aufzuwarten, das die signifikanzschwelle überschreitet und methodisch sauber gearbeitet wurde und idealerweise von dir bereits repliziert wurde. solange du das nicht tust, gibt es keinen grund, einen peer-review-prozess einzuleiten. naturwissenschaft funktioniert nicht so, dass man einfach dinge behauptet, die der allgemeinen lehre widersprechen und dann erwartet, dass man gefälligst widerlegt wird. die lehre widerlegt dich ja bereits, es gibt also ohne neue erkenntnisse von dir keinen grund, sich mit deinen behauptungen auseinanderzusetzen. es liegt an dir, die allgemeine lehrmeinung zu widerlegen und nicht umgekehrt. in diesem sinne und in freudiger erwartung einer neuen erkenntnis s. -
Ist das ein Gute oder schlechte Ergebnis?
topic antwortete auf aural's beetlejuice in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
na, das klingt ganz nach kollege keno, nur ohne sexistische ausfälle. ebenso wie bei keno würde ich mir von dir einen beweis diesbezüglich wünschen und ich bin sehr sicher, dass wir ihn nicht bekommen werden (außer bei unzureichender samplegröße). oder ist dieses postulat wieder teil eines experimentes für deine "studenten"? nicht unbedingt. es würde schon reichen, wenn andere leute, die es auch nicht studiert haben, ihnen keine illusionen machen würden und stattdessen auf die leute hören würden, die es studiert haben. roulette ist an sich ein extrem simples spiel. die mathematische unmöglichkeit eines dauerhaften gewinnes kann man sogar einem grundschüler erklären. aber was denn nun genau? sollen die leute mathe studieren, oder auf 66% trefferquote auf EC spekulieren? diejenigen, die ersteres getan haben, werden nur in extremen ausnahmefällen an zweites glauben. in diesem sinne s. -
Lieber Psi, lieber Mibo, um meine Bemerkungen zu Omaha etwas zu veranschaulichen werde ich nun eine kürzlich auf Pokerstars gespielte Hand zeigen und erklären, um typisch fischiges Spiel auf unteren Limits zu zeigen. PokerStars - $0.05 PL Hi (6 max) - Omaha - 5 players SB: $9.69 BB: $2.07 Hero (UTG): $9.65 CO: $1.81 BTN: $5.00 SB posts SB $0.02, BB posts BB $0.05 Pre Flop: ($0.07) Hero has Q :s: 5 :s: 8 :s: Q Hero calls $0.05, fold, fold, fold, BB raises to $0.17, Hero calls $0.12 Von mir mit diesem durchwachsenen Blatt Preflop nur ein Limp aus früher Position, in der Hoffnung, den Flop günstig sehen zu können. Mein Gegner erhöht und ich calle selbstverständlich in Position mit den kombinierten Möglichkeiten, Top Set, Straight oder Flush oder einen guten Draw zu floppen, oder aber einen Float zu unternehmen. Flop: ($0.36, 2 players) 9 T :s: J :s: BB bets $0.20, Hero raises to $0.95, BB calls $0.75 Besser kanns wohl nicht laufen. Ich floppe die zweite Nut-Straight (Ich halte außerdem Blockers zur Nut Straight) mit einem Flush Redraw und sogar einem Straight-Flush-Draw. Villain setzt einen sehr kleinen Betrag (üblich bei PLO ist eine C-Bet in Potgröße. Kleinere C-Bets sind in unteren Limits meist ein Anzeichen für einen Holdem-Spieler, der mal Omaha probieren will oder aber einen Fisch). Ich raise hier vor allem meine Q-Blockers - welche die Wahrscheinlichkeit reduzieren, dass Villain die Nut Straight hat, oder darauf drawen kann - in Kombination mit dem FD. Turn: ($2.26, 2 players) K :s: BB bets $0.95 and is all-in, Hero calls $0.95 Ich halte den zweiten Nut Flush und denke im Traum nicht daran, zu folden. River: ($4.16, 2 players) 2 BB shows T A 5 : J (Two Pair, Jacks and Tens) (PreFlop 45%, Flop 19%, Turn 10%) Hero shows Q :s: 5 :s: 8 :s: Q (Flush, King High) (PreFlop 55%, Flop 81%, Turn 90%) Hero wins $3.96 Villain macht hier eine ganze Reihe von Fehlern, wie sie in unteren Limits bei Omaha üblich sind und deshalb das Spiel meiner Meinung nach profitabler machen können als Holdem: a) Er raist Preflop mit einer guten, aber Nicht-Premium-Hand (das dritte Herz und die 5 sind ein Problem bei seiner Hand) OOP. Bei kleineren Stacks, wenn er auf dem Flop shoven kann, wäre der Raise in Ordnung gewesen. Er macht den Pot somit unnötig groß, ohne ihn nach dem Flop auch kontrollieren zu können. Außerdem kann ich in PLO im Gegensatz zu Holdem Heads-Up niemanden Preflop aus dem Pot raisen, da in Omaha quasi keine Hand einer anderen Preflop so klar unterlegen ist, dass ich mit 2:1 unzureichende Odds bekäme, sprich: wenns für einen Limp reicht, reichts auch, um in Position Heads-Up einen Raise zu callen. Durch seinen Preflop-Raise hat er den Pot so weit aufgebläht, dass er sich vermutlich sogar auf dem Turn potcommitted gefühlt hat, was natürlich Blödsinn ist, aber fischiges Denken. b) Die C-Bet war zu niedrig. Da es in Omaha völlig normal ist, Draws mit 13 Outs und mehr zu haben, kann er mir mit dieser Bet keinen Draw ruinieren, außerdem ermöglicht er mir einen sehr billigen Float, den ich zu dem Preis auf diesem Board mit quasi jeder Hand versuchen würde. c) Er callt meinen Raise in Potgröße mit Two Pair (ein eher schwaches Blatt in Omaha) auf einem Board, das bereits eine Straight ermöglicht und auf dem ein FD liegt. Er selbst hat nur einen Draw zu einem Full House, wofür er nicht die nötigen Odds bekommt. Er hätte auf jeden Fall folden müssen. d) Die Turnkarte, welche einen Flush und eine größere Straight gebracht hat, wäre nach meinem Raise auf dem Flop defintiv seine Chance zur Schadensbegrenzung (Check-Fold) gewesen. Stattdessen versucht er, mich mit seinem sehr kleinen All-In aus dem Pot zu drängen (oder aber er ist völlig derangiert und bettet sein Two Pair for Value in Kombination mit einem eher unorthodoxen Semi-Bluff mit 4 Outs zu einem Full House). Solche Späße gibts in Omaha ständig, weshalb ich jedem Holdem-Spieler empfehlen würde, sich mal mit Omaha auseinanderzusetzen. Grüße S.
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Dem Sachsen zur Ehre
topic antwortete auf aural's Fuzzi_ in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Hoppala... kaum hat man mal viel zu tun, vepasst man solche Threads. Auch von mir alles Gute! Auf die nächsten 67 (oder zumindest 33, die Du Dir vorgenommen hast) mit weiterhin viel Erfolg und Spielgelegenheiten an schönen Orten auf der Welt. S. -
Scoubidou's Esplanade
topic antwortete auf aural's Scoubidou in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Lieber Sachse, hier könnte man aber als Gegenargument anbringen, dass der Mensch zu allerlei sportlichen Höchstleistungen imstande ist. Man nehme z.B. die Sportart Snooker, bei der die Profis eine unglaubliche Präzision an den Tag legen, was die Positionierung der weißen Kugel anbelangt. Da hat man zunächst eine Karambolage, einen Rückstoß, etc. man muss Stoßkraft, Anstoßpunkt (was den Effet bewirkt) und dann auch noch die Winkel über die Banden, welche wiederum durch den Effet nicht dem Gesetz "Einfallswinkel=Ausfallswinkel" gehorchen, in die "Schätzung" miteinbeziehen, etc. Und dennoch schaffen es die Besten ihrer Zunft, mehrfach in Folge die Weiße nach einem Laufweg von locker 10m und 4 oder 5 Bandenberührungen in einem relativ kleinen Toleranzradius genau da stoppen zu lassen, wo sie es brauchen. Gewiss gibts in der Welt des Sports noch größere Präzisionsleistungen, mir ist das nur gerade spontan eingefallen. Wer im Endeffekt recht hat, weiß ich natürlich nicht. War nur gerade so ein Gedanke von mir. Grüße S. -
Lieber Psi, ich versuch es mal, wobei ich hier vor allem meine subjektive Einschätzung wiedergebe. Die Vorteile sind für mich: - das Spiel ist "actionhaltiger", da es aufgrund der vier Karten größere Hände gibt und man leichter seine ganzen Chips in die Tischmitte bekommt. Das primäre Ziel bei PLO ist es immer, den gesamten Stack des Gegners zu gewinnen. - PLO ist das tendenziell "ehrlichere" Spiel, da gewohnheitsmäßges Bluffen einen sehr schnell in die Pleite treibt - man hat durch die Pot-Limit-Setzstruktur fast immer die Chance, den Flop zu sehen (das entsprechende Blatt vorausgesetzt natürlich. sprich: in Omaha kann ich meinen Heads-Up-Gegner Preflop nicht aus dem Pot raisen, da er immer korrekte Odds bekommt). Preflop-All-ins sind sehr selten, da sie i.a.R. mehrere Raises und Reraises erfordern. - dadurch dass das Spiel komplexer ist und es noch sehr wenig Literatur gibt, gibt es in unteren Limits mehr Fische als in NLH - PLO ist meiner Meinung nach ein klein wenig stärker geschicklichkeitsabhängig als NLH. - man generiert pro Tisch deutlich mehr Umsatz (das etwa 1,5 bis 2-fache gibt z.B. der Bonusrechner auf Pokerstars an) als in NLH, was sich positiv auf Bonusprogramme auswirkt - aufgrund der höheren Komplexität kann PLO für den bedachten, geduldigen, aufmerksamen und wissbegierigen Spieler deutlich profitabler sein als NLH, vor allem, wenn man das Positionsspiel gut beherrscht. Die Nachteile: - die Schwankungen sind tendenziell größer als in NLH, was sich in der Bankroll niederschlagen sollte. Dies widerspricht nicht meiner Vermutung, dass PLO stärker geschlicklichkeitsabhängig ist, da es in PLO öfter zu All-In-Konfrontationen auf dem Flop kommt als in NLH. - in Casinos wird es kaum angeboten (bzw. es kommen kaum Tische zusammen, weil es einfach zu wenig Leute spielen) - wenn man Multitabling gewohnt ist vom NLH sollte man sich bei Omaha mit deutlich weniger Tischen erstmal zufriedengeben, was aber aufgrund des höheren Umsatzes keinen großen Einfluss auf den generierten Rake haben sollte, sobald man seine optimale Tischanzahl gefunden hat. - Fehler und Tilt können einen in PLO teurer zu stehen kommen Sollte mir noch was einfallen, ergänze ich es. Grüße S.
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Lieber Mibo bei unteren Limits (ich hab bei Omaha wieder ganz unten angefangen und spiel jetzt mittlerweile 0.05/0.10) ist es in Omaha tendenziell leichter als in Holdem zu einem gewinnenden Spieler zu werden, da dort die meisten Spieler Omaha so spielen wie Holdem. Viele sehen nicht ein, dass ein starker Draw ein Favorit gegen ein Set sein kann, oder dass zwei Asse auf der Hand nach dem Flop zu riesen Schrott werden können, und beschweren sich dann im Chat darüber, dass man "nur Glück" hat und dergleichen. Die meisten machen aber den Fehler, zu glauben, dass zwei starke Holdem-Hände auch eine gute Omaha-Hand ergeben. Wieder andere machen solche Fehler, wie z.B. QQQ8 für ein spielbares Blatt zu halten, und begreifen nicht, dass die dritte Dame ein großes Problem ist und sie eigentlich eine Schrotthand halten, die man unter quasi allen Umständen Preflop folden muss. Die Schwankungen sind aber dennoch in Omaha größer, weil es eben viele solche Dinge gibt und man immer wieder in einer Session ein All-In auf dem Flop kriegt mit Top Set gegen einen kombinierten Nut-Straight- und Flush-draw. Die Bankroll sollte so bemessen sein, dass man in einem Shorthanded-Game und mindestens 100BB tief mindestens das 50fache des Buyins haben sollte. Was man auf jeden Fall beherrschen muss, sind die Straight-Draws, die in Omaha viel größer sind als in Holdem (bis zu 20 outs, üblich sind Draws mit 13 Outs) Dann sollte man beachten, dass man nicht auf Sucker-Straights drawen soll. Diesen Fehler machen fast alle Omaha-Fische. Sie gehen auf dem Flop mit dem zweiten Raise All-in, und die Karte, die Ihnen ne Straight gibt, gibt dem Gegner die Nut-Straight. Der andere klassische Fehler ist, mit einem anderen Set als Top Set auf dem Flop 3mal zu raisen bis zum All-In. Wenn man da einen Reraise kriegt, kann man sicher davon ausgehen, dass man gegen Top Set antritt (außer man spielt gegen bekannte Fische, von denen man weiß, dass sie auch mit einem relativ schwachen Blatt wie Two-Pair bereit sind, All-In zu gehen). Generell überspielen die schwachen Spieler Hände wie das Underfull und Bottom Set gnadenlos. Genau da liegt die Gewinnchance für den geduldigen und bedachten Spieler. Eine andere Sache, die gute von schlechten Spielern unterscheidet, ist, dass diese in der Lage sind, sich von einem Q-high-Flush zu trennen. Das Positionsspiel ist in Omaha noch wichtiger als in Holdem. hier ist der andere große Fehler der Fische. Sie spielen zu viele Hände OOP und zu wenige in Position, raisen Proflop zu viel OOP und in Position zu wenig. Wenn Du Dich mehr für Omaha interessierst, kann ich dir die Bücher von Jeff Hwang empfehlen. Sein erstes Buch "Pot Limit Omaha - The Big Play Strategy" legt quasi die Grundlagen. Seine weiteren drei Bücher "Advanced Pot-Limit Omaha I-III" gehen dann mehr in die Tiefe und besprechen komplexere Strategien. Hwang ist wirklich ein großartiger Autor, der zahlreiche Handbeispiele liefert und sehr detailliert alles erklärt. Man muss aber große Ausdauer mitbringen, aber wenn Du 14h am Stück ein Turnier spielst und gewinnst, dann ist das bei Dir bestimmt kein Problem. Als Bonus hab ich festgestellt, dass, seit ich Omaha spiele, mein Holdem-Spiel auch besser geworden ist. Grüße S.
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Lieber Psi, ich spiel online-cashgame, Turniere nur sehr sporadisch. Hab bisher vielleicht 20 MTT gespielt (vorher unzähliige Spielgeldturniere), davon einmal Final Table (mein einziger cash) aus einem 180er-Feld und ein paar SNG (das waren immer Satellites) und manchmal auch ein paar Heads-Up Turniere. Turniere generell aber wirklich sehr sehr selten. Im cashgame fühl ich mich wohler, weil ich da nicht gezwungen bin, schlechte Blätter zu spielen, weil die Stacks tiefer sind und auch tief bleiben aufgrund von Rebuys (was leider nicht jeder macht). Ich hab da echt Respekt, wenn jemand Turnierspieler ist und so lange Durststrecken ertragen kann, bis er mal ins Geld kommt. Aufgrund dieser Durststrecken hab ich dann auch entschieden, nur noch Cashgame zu spielen (mit seltenen Ausnahmen. Mein letztes Turnier war ein PLO-Turnier vor etwa 2 Monaten, glaub ich). Mittlerweile bin ich auch generell auf Pot Limit Omaha umgestiegen und feile an meiner Spezialisierung in dieser Disziplin. Hier hab ich festgestellt, dass ich mich da noch wohler fühler als in Holdem. Grüße s.
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Lieber Psi, Ja, eine unglaubliche Begründung. Seltsam, dass Skat nicht auch als Glücksspiel eingestuft wird, denn ohne gute Karten kann ich auch kein Skatturnier gewinnen. Und dann noch die Begründung "Für den Durchschnittsspieler ist nur das Glück ausschlaggebend". Deshalb gewinnen die ja in aller Regel auch keine Turniere und gehören auch nicht an den Final Table. Soll man dann Fußball auch als Glücksspiel titulieren, weil Amateurmannschaften gegen Profis keine Chance haben? Wahnsinn... diese Weltfremdheit... Grüße S. Edit: Pardon, in deinem zweiten Post steht das, was ich hier kurz angemerkt habe, viel präziser. Habs zu spät gesehen. Schöner Thread. Toll, dass Du Dir die Mühe machst, diesen komplizierten Bereich zu thematisieren.
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hi nico, mit trading kenn ich mich gar nicht aus. da bin ich der ganz falsche ansprechpartner bei cashgame im NL holdem ist eine winrate von 4bb/100 hände (big blinds, nicht big bets) schon sehr, sehr gut, wenn du das dauerhaft schaffst. man muss immer bedenken: die meisten pokerspieler verlieren langfristig. wenn man nur >0bb/100 schafft, gehört man schon zu den besseren. pauschal kann man wohl glücksspiele mit geschicklichkeitsspielen schwer vergleichen, was die gewinnerwartung betrifft. ist wohl ungefähr so, wenn du klassisches roulette mit physikalischem vergleichen willst. der physikalische spieler hat einen erheblichen vorteil, den kann er aber nicht unter allen bedingungn nutzen. beim pokern geht das auch nicht. genauso wie sich der sachse einen bespielbaren kessel suchen muss, muss sich ein pokerspieler ab einem gewissen niveau einen tisch suchen, den er schlagen kann. wenn ich der sechstbeste pokerspieler der welt wäre, aber immer nur mit den fünf besten am tisch sitze, verliere ich trotzdem. ich weiß jetzt nicht, ob das die frage beantwortet hat, aber mir ist nichts besseres eingefallen. vielleicht kann das jemand noch mit verwertbareren zahlen anreichern. grüße s.