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Ich würde es einfach ausprobieren oder mal über mehr oder weniger entfernte Verwandte und Bekannte in Hamburg nachdenken. Nach der Entgegennahme der PIN-Nummer ist diese jeweils 24 Stunden gültig.
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@Lennoxlee: Sicher nicht verkehrt, die Auktionen im Auge zu behalten. Sonst wäre es mir z.B. nicht gelungen, original Pauflers "Rollende Kugel" Nr.1 bis 20 (inclusive Garcia-Story) für unglaublich günstige 41 DM zu ersteigern...
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Hallo Casiyes, Deine Zusammenfassung trifft den Kern der Sache. Ich denke, viele Roulettespieler winken beim Thema Tendenzspiel zu schnell ab, weil sie schlechte Erfahrungen mit ähnlicher Spielweise gemacht haben. Was wurde da gespielt? Nicht selten hat man sich auf starre Figuren festgelegt (z.B. ab jetzt jeder Zweierserien-Kette nachsetzen oder jeder 5er-Serie weiter nachsetzen usw.). Einfach so irgend einer Serie nach zu setzen, ist noch kein Tendenzspiel, weil die übergeordnete Tendenz unbeachtet bleibt. Eine 4er-Serie innerhalb einer Serienanschluss-Tendenz spielt eine andere Rolle als innerhalb einer Serien/Nasen-Tendenz. Das ist eine ganz entscheidende Frage. Einen starren Marsch mit Dauergewinnüberlegenheit gibt es nicht. Als Realisten müssen wir uns mit weniger zufrieden geben. Entweder einer Kombination aus vier oder fünf Märschen, die ihre Ecarts möglichst an unterschiedlichen Stellen haben und so insgesamt für einen Abflachungs-Effekt sorgen oder einem buchungsarmen Marsch, der schnelles Wechseln zwischen Tischen und Strängen möglich macht. Da bietet sich das Tendenzspiel an. Es bietet sich schon allein deshalb an, weil die durch andere Märsche generierten Ergebnisverläufe letztlich auch wieder auf die vier Tendenzarten hinaus laufen. Da kann man sich das mehrmalige Umformen usw. ersparen und gleich in die direkten Wellenabschnitte am Tisch einsteigen. Ich habe mehrfach im Beisein von Augenzeugen und Mitspielern bewiesen, dass man vier oder fünf Tische zugleich mit je drei Strängen nach der Tendenz buchen und bespielen kann. Dies wäre auch ganz ohne Buchführung möglich gewesen und in diesem Fall mehr intuitiv abgelaufen, was die Steuerung der Satzhöhen betrifft. Nach dem "Nadelstichprinzip" wird mal hier ein Satz gemacht, dann mal dort und dann noch woanders, so dass man eben nicht in den "Sog" der Tischtendenz geraten muss. Trotzdem war jeder Einzelsatz für sich gesehen im Sinne der dortigen Tischtendenz. Insgesamt scheint sich der Verlauf abzuflachen, was die satztechnische Anpassung erleichtert. Diesbezüglich gibt es keine starre Lösung. Hier kommt die Intuition mit ins Spiel, wobei ich dabei mehr ans Unterbewusstsein, als an Bauchsignale glaube. Kann man ausschließen, dass das Unterbewusstsein anhand der vorher mitbekommenen Wellen für diesen einen Spieltag einen anderen Ein-oder Ausstieg signalisiert, als an anderen Tagen? Mit diesem Signal meine ich den Zeitpunkt, wann es besser ist, den Tisch zu wechseln. Beispiel: Intakte Serien/Nasen-Tendenz mit Satzsignalen auf der Schwarz-Seite: RRRR S RR S RRR S RR S Dann zeigt Schwarz erste Anzeichen von Stärke durch eine Zweierserie. Verlauf also RRRR S RR S RRR S RR SS. Bei ausreichend bespielbaren Tischen kann man an dieser Stelle schon abbrechen und sich woanders auf eine klarer erscheinende Tendenz konzentrieren. Ansonsten muss diese erste Zweier-Serie auf der Schwarz-Seite noch nicht das Ende bedeuten. Nicht selten setzt sich der Serien/Nasen-Verlauf dann noch weitere zehn, zwanzig oder mehr Coups lang fort. Es gibt aber oft noch andere Vorwarnzeichen für die Abschwächung der Tendenz. Das kann z.B. die Verkürzung der Serienlängen auf der Favoritenseite sein. Oft geht die Serien/Nasen-Tendenz allmählich in eine Wechseltendenz über, so dass man ohne oder mit geringem Schaden den Ausstieg schafft bzw. sich dieser neuen Tendenz anpassen kann. Ein wichtiges Warnsignal ist für mich die Zweierserien-Häufung. Beispiel: RRRR S RR S RRR S RR SS R SS. Bei einem solchen Erscheinungsbild ist für mich der Angriff auf Rot beendet, ohne dass zuvor großer Schaden eingetreten war. Ähnliche Warnsignale für sich auflösende Tendenzen gibt es auch in anderer Form und für andere Tendenzarten. Auch da hilft möglicherweise das Unterbewusstsein mit, diese zu beachten bzw. sich bei mehrfacher Auswahlmöglichkeit für den momentan besseren Strang zu entscheiden. Zu dem ganzen Thema gibt es noch vieles mehr zu schreiben und das war auch längst in einem entsprechenden Thema geplant. Durch die zeitweise etwas verschärfte Diskussion wurde jetzt einiges vorweg genommen.
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Nachfolgend noch einmal meinen Spielbericht vom 10.Dezember 2001 (aus einem anderen Thema): So lief es am Sonntag (9.12.2001) im Casino in Amsterdam (ca. 500 km von Hamburg entfernt): Tisch FR 2: 15, 15, 33, 31, 19, 33, 24, 15, 32, 12, 18, 14, 31, 25, 32, 26, 28, 31, 24, 30, 24, 15, 11, 24, 14, 6, 10, 35, 4, 28, 32, 33 (S+), 33 (S+), 6 (S+), 15, 28 (S+), 2, 29 (S+), 15 (S+ /Paroli), 0, 29, 23 (S-), 28 (S+), 10, 33, 20, 7, 16 (S-), 34, 30 Tisch FR 3: 15, 2, 29, 18, 15, 2, 3, 28, 4, 1, 18, 25, 14, 27, 31, 10, 6, 29, 5, 23, 1, 13, 8, 34, 26, 11 (M+), 34, 18 (M verpasst), 19, 7 (M verpasst), 10, 17, 22, 18 (M verpasst), 19, 5 (M verpasst), 26, 34, 18 (M+), 14, 25, 15 (M+), 16, 29, 22 (M-), 21, 21, 0, 18, 18, 18, 15, 27 (R+), 34, 21 Tisch AR 3: 30, 32, 7, 10, 26, 20, 21, 27, 21, 21, 31, 6, 15, 20, 10, 7, 32, 21, 6, 23 (S-), 9, 2, 4, 5, 12, 22, 1, 20, 7, 17, 16, 2, 28 Tisch AR 4: 26, 23, 30, 32, 16, 7, 25, 6, 17, 7, 13, 19, 24, 4, 31, 25, 26, 23, 4, 26, 35, 31, 34, 24 (S+), 3, 29 (S+), 6, 10, 8, 11, 2, 29, 3, 3 (S-), 4, 18, 12 (S-), 25, 16, 29, 29, 36, 34, 35, 10, 11, 18, 18, 2, 35, 35 Tisch AR 5: 0, 3, 33, 26, 9, 10, 21, 31, 14, 11, 8, 4, 6, 17, 26, 33, 7, 27 (S-), 24 (S+), 24, 23, 34 (S-), 19, 1, 4, 22, 23, 19, 10, 3, 9 Tisch AR 6: 15, 4, 35, 33, 2, 24, 11, 1, 36, 31, 30, 26, 34, 25, 29, 7, 8, 20, 34, 34, 3, 12, 34, 30, 7, 25, 31, 0, 33, 32, 14, 19, 8, 16, 10, 25, 10, 35 (R verpasst - zum Glück!), 28, 13, 18, 22, 12, 17, 15, 18, 6, 14, 22, 30, 24 (S+), 35, 17, 26 (Pair-Lauf verpasst), 9, 17 (S+), 22, 20, 18, 34 (S-), 8, 15, 8, 27, 9 (S-), 12, 12, 29, 25 Tisch AR 15: 33, 11, 32, 27, 7, 9, 34, 17, 24, 6, 34, 35, 11, 28, 1, 7, 24, 24 ... (Pause, ein "Heineken" an der Bar getrunken) ... 18, 4, 14, 36, 23, 21, 20, 30, 3, 2, 27, 25, 1, 21, 27, 2, 4 (R-), 27 (R+) Tisch FR 1: 24, 34, 9, 3, 26, 27, 33, 35, 8, 5, 10, 17, 36, 10, 32, 26 ... 3, 23, 26, 12, 22, 25, 9, 29, 21, 20, 36, 14, 21, 26, 11, 2, 29, 4, 11 (Ps-) Außerdem wurden noch folgende Roulette-Tische gebucht: AR 7, AR 10 und AR 14. Wir spielten an 8 verschiedenen Roulette-Tischen. An den drei weiteren Tischen ergab sich kein Satzsignal bzw. waren wir zu dem Zeitpunkt auf der anderen Seite des Spielsaales. Die Reihenfolge der Ergebnisse ist nicht so, wie oben angegeben, da wir ständig zwischen den Tischen wechselten. Tatsächliche Reihenfolge: AR5, AR5, AR3, AR5, AR4, FR3, AR4, FR2, FR2, AR4, FR2, FR3, FR2, AR4, AR6, FR3, FR2, FR3, FR2, AR6, FR2, AR6, FR2, AR6, FR3, FR2, AR15, AR15, FR1 Daraus ergab sich folgende Plus/Minus-Folge: - + - - + + + + + - + + + - + + + - + + - - + - + - - + - Vor den letzten drei Sätzen hatten wir noch eine Pause eingelegt. Da sich dann ein Rücklauf oder Leerlauf andeutete, beschlossen wir, den verbliebenen Gewinn von 5 Stücken zu sichern und verließen das Casino. Wer sich für das Tendenzspiel interessiert, sollte die Permanenzen abschreiben und entsprechend aufschlüsseln (Schwarz links, Rot rechts). Anhand der Stellen, an denen gesetzt wurde, lässt sich das Spielprinzip ableiten. Aufgrund des schnellen Drehtempos und der großen Tischauswahl beschränkten wir uns weitgehend auf das leicht zu buchende Chancenpaar Schwarz/Rot. Die Satzergebnisse sind abgekürzt dargestellt. "S+" bedeutet Treffercoup auf Schwarz, "R-" bedeutet Minussatz auf Rot. Was soll dieser Spieltag beweisen? Diese 29 gesetzten Coups könnten einfach nur so auf Glück beruhen. Tatsache ist allerdings, dass ich bei meinen Spielbank-Besuchen mit großer Tischauswahl meistens derartige Spielverläufe hatte (bei geringer Tischauswahl entsprechend schlechtere Ergebnisse). Diese praktische Erfahrung stützt sich auf mehrere tausend gesetzte Coups und hat schon mehr Aussagekraft. Jetzt die Frage: Ist diese Spielweise in der Gesamtheit tatsächlich starr? Begleiter und Mitsetzer war Forum-Teilnehmer boris, der auch bei der Bodensee-Tour mit dabei war.
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@Schnorrer2k: Boss Media ist Ende 2001 mit den Spieleservern umgezogen nach Curacao (Niederländische Antillen). Da soll es aber auch einige Schwierigkeiten geben.
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Im Moment sind offenbar sämtliche Online-Casinos mit Standort Antigua nicht aufrufbar. Der Grund: Bei Cable&Wireless ist ein Kabel beschädigt und gleichzeit sollen die UPS (so eine Art Notstrohm-Aggregate) ausgefallen sein. In ein bis zwei Stunden soll der Schaden behoben sein. Habe mich schon gewundert, dass ich noch nicht aus der "Hall of Fame" (24 Stunden) gerutscht bin. ----------------------------------------------------- Ergänzung: Ausfall soll es nur am älteren "UPS" geben, an dem noch einige Online-Casinos mit dran hängen. Wechsel zur neuen Notstrohmreserve in Kürze. Erste technische Störung dieser Art seit 3 1/2 Jahren.
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Es gibt keine starren Regularien bezüglich der Einsatzhöhenanpassung, aber den Zusammenhang mit dem Ergebnisverlauf der Partie. Da ist auch Intuition mit im Spiel, so dass ich bei der Degression in der Minusphase mal Minimum spiele oder ein anderes Mal den Einsatz nur schrittweise reduziere. Der aktuelle Lauf hält seit August an. Die genauere statistische Erfassung beginnt mit dem 2.September (siehe Grafik, senkrecht: Stand in $, waagerecht: Partien 1 bis 390 ). Der Verlauf ergibt sich aus der Addition von 390 Partie-Endergebnissen (davon 155 x Roulette, ansonsten Blackjack). Da die Zwischenergebnisse nicht zu sehen sind (teilweise Zwischenstand von -500 in vier oder fünf Partien, die im Plus endeten), wirkt der Verlauf stellenweise flacher, als tatsächlich erlebt. Aufgrund der lang anhaltend guten Ergebnisse wurde die anfangs sehr defensive Spielweise zugunsten von immer mehr Risikobereitschaft umgestellt. Es wurde bei Minushäufung nicht mehr sofort degressiert, sondern noch einige Male versucht, mit Verlustprogression dagegen zu halten. Nach größeren Rückschlägen wurde jedoch wieder defensiv gespielt. Die hohen Sätze erfolgten im Sinne des Versuches, aus dem Gewinn heraus in den Lauf mit hohen Stücken zu kommen. So ist es früher einige Male bei Roulette-Turnieren gelungen (z.B. Escor, Casino4all), wo es häufig endlos lange Seitwärtsläufe mit kleineren Sätzen gab und nach dem Durchbruch der "Schallmauer" den einen entscheidenden Lauf zur richtigen Zeit mit hohen Sätzen. Warum soll das nicht auch in der Praxis mit echten Einsätzen möglich sein? Extrem wichtig ist dabei jedoch das Setzen von Stopp-Marken nach unten. Bei Unterschreitung dieser Stoppzone muss wieder auf defensives Spiel mit kleinen Sätzen und Degression bei Minushäufung umgeschaltet werden. Und da kommt die Psychologie ins Spiel. Gelingt diese Anpassung der inneren Einstellung von risikobereit (mit entsprechender Gewinnreserve in der Hinterhand) auf ängstlich vorsichtig nicht, kann das fatale Folgen haben. In meinem Fall hatte es insofern negative Auswirkung, dass ich zuletzt reihenweise Bonuswetten verlor, obwohl das Ziel (geringer Restumsatz) schon greifbar nahe war. In allen Fällen wurden diese Verluste durch andere Gewinnpartien kompensiert. Die Schwankungsbreite ist aber zunehmend, was auf einen bald zu erwartenden größeren Rückschlag hindeutet. Umsätze, Stücke usw. werden momentan ausgerechnet. Dann kann noch etwas dauern, soll aber hier veröffentlich werden (incl. der Monate mit negativem Ergebnis). Bevorzugtes Tendenzbild ist der Serien/Nasen-Verlauf (z.B. SSS R SS R SSSS R SS R usw., dann weiter auf Schwarz), wobei ich meistens nur die erwarteten Rücksprungs-Coups zur Favoritenseite mit setze. Überdurchschnittlich oft wird also der Wechselcoup gemacht, weitaus seltener das Nachsetzen der Serie.
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Da sah das so aus: Die bildhafte Darstellung sollte nichts beweisen, sondern einen Denkansatz verdeutlichen. Darum stand ja unter der Grafik "Mal in diese Richtung denken" und nicht "Hier ist die fertige Lösung". Dann stand da noch: "Es muss nicht die "Punktlandung" gelingen, sondern nur versucht werden, sich dem Zentrum der Tendenz besser anzunähern." [Hervorhebung nachträglich] Die bildhafte Darstellung soll veranschaulichen, dass Permanenzen möglicherweise doch verwertbare Informationen liefern können, wenn auch in unscharfer Form. Es ging nicht darum, die 24 coupgenau vorher zu ahnen. Die Zahl steht im obigen Beispiel nur als Vertreter für die Einfache Chance Schwarz. Die Gegenüberstellung der beiden Blickwinkel (linke Grafik: Permanenz unbeachtet, rechte Grafik: Mehrfachwahrscheinlichkeit (Konvergenz) durch mehrere (aus verschiedenen Richtungen kommende) Schwarz-Tendenzen lässt Schwarz sinnvoll erscheinen. Natürlich ist das Schaubild in der Form konstruiert, dass ein Beispiel genommen wurde, bei dem der Erfolgsfall unmittelbar eingetreten ist. Das ist bei bildhaften Verdeutlichungen einer Idee so üblich. Für den ungünstigeren Fall wurde aber schon eingeschränkt: "Es muss nicht die "Punktlandung" gelingen, sondern nur versucht werden, sich dem Zentrum der Tendenz besser anzunähern." Mit Annäherung meine ich, dass mir ein 5:4 oder 13:12 bzw. das entscheidende EINE Stück mehr genügen würde. Darum auch die ergänzende Darstellung des anvisierten "Tendenz-Zentrums". Dieser Diskussionsbeitrag ist der Versuch, einen sachbezogenen Lösungsansatz zu veranschaulichen. Das meine ich mit greifbar - und damit auch konkret angreifbar. Es handelt sich nicht um ein Spielsystem, sondern mehr um den Versuch, Tendenzen und das mögliche Zusammenspiel von mehreren Tendenzen bildhaft darzustellen. Damit wird die Intuition als zusätzliches Element nicht radikal ausgeschlossen. Die "Nur Intuition und sonst Nichts"-Verfechter sind da in einer komfortableren Position, weil sie nichts Konkretes vorlegen, womit man sich kritisch auseinander setzen könnte.
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Chart-Technik und Gleitende Durchschnitte
topic antwortete auf Paroli's billedivoire in: Einfache Chancen
Dieser Meinung schließe ich mich an. Bemerkenswert, dass Roulette-Charts häufig als unsinnig gelten und dass die gleichen Kritiker aber Kursschwankungen vom Schweinebauch-Future für charttechnisch berechenbar halten. Die kurzfristigen Verläufe an der Börse - und gerade am Terminmarkt - haben viel mehr mit Zufall zu tun, als man glauben mag. Die Reihenfolge der Ordereingänge wird vom Zufall beeinflusst, so dass die kurzfristigen Verläufe so gut wie identisch mit Roulette-Charts erscheinen. Bei langfristigen Charts trifft der Vergleich sicher nicht zu. -
Wie? Unverlierbare Progression nach Werntgen
topic antwortete auf Paroli's yoay in: Roulette System-Auswertungen
Vielleicht hilft sonst diese Beschreibung von Franky weiter: So wurde die "Werntgen-UP" interpretiert und programmiert: Am besten gehen wir ein kleines Beispiel in Stichworten durch. Als Marsch wurde hier die einfache Chance Passe verwendet. In der Beschreibung wurden zwar andere Märsche erwähnt, jedoch geht es erst mal um die Progression selbst. Eventuelle Märsche kann man - falls sinnvoll - problemlos später in das Programm involvieren. Bis jetzt wurde die UP - jeweils unabhängig - auf alle sechs einfachen Chancen getestet. Die Zero führt nicht zur Halbierung der Ensätze, sondern wurde gemäß den allgemein anerkannten offiziellen Zeroregularien implementiert. Falls der Einsatz durch Zero gesperrt wird, wartet man solange, bis der Satz entweder frei oder verloren wird; vorher darf man nicht weiterspielen, da sonst die Masseneinteilungen der Progression (Spalte F) nicht mehr ermittelt werden können. Wir gehen jetzt mal die einzelnen Spalten durch - und dann müsste die Vorgehensweise eigentlich klar sein: A: Die laufende Coupnummer und der gefallene Coup. Im Hauptprogramm habe ich die aktuelle Coupnummer sowohl lokal (Partieweise) als auch global (Gesamtstrecke) dargestellt. B: Sozusagen eine "aufgeschlüsselte Permanenz" zum besseren Nachvollziehen des "Marsches". C: Hier stehen der aktuelle Satz und eine Kennung, ob diese Setzung ein Treffer oder Verlust war. Die Satzermittlung ergibt sich in der Progressionsphase aus Spalte F, ansonsten ist der Satz immer 2. D: Das ist die "Plus-Saldo-Spalte". Wenn ein Satz getroffen hat, wird diese Spalte aktiv und dann alle darauffolgenden Treffer und Verlustsätze hier summiert eingetragen - aber es wird eben nur nach einem Plustreffer gestartet. Dies geschieht solange, bis die Werte wieder - bei Verlust - auf Null zurückfallen. Hier kann man deutlich erkennen, da- im Falle eines kurzfristigen Greifens der Progression - der eigentliche Kapitalverlust pro Progressionsabschnitt immer Null ist. Man kann somit - wie auch geschehen - ein Abbruchkriterium definieren, der bei Erreichen eines bestimmten "Progressions-Limits" die Gewinne einfügt und diese Spalte wieder mit Null starten lässt. E: Das ist die "Minus-Saldo-Spalte". Wenn der Einzelsatz (also nicht Progressionsabschnitt) verliert, dann werden die aufsummierten Verluste hier eingetragen. Ein Einzelwert zum Subtrahieren ist immer 2 Stücke, da ja ein Verlust pro Einzelsatz auch immer lediglich 2 Stücke beträgt. Falls mal eine Progressionsphase begonnen hat, ist der höchste Verlust ja Null. F: Das ist der wichtigste, interessanteste und leider auch komplizierteste Abschnitt - die "Progressionshilfsspalte". Hieraus ergibt sich der im nächsten Coup zu tilgende Satz. Zum besseren Verständnis definieren wir die 2 Phasen A und B. Wenn also ein Einzelsatz (außerhalb der Progression sind dies ja immer 2 Stücke) getroffen hat, tritt Phase A in Kraft - wir tragen die 2 in Spalte F ein. Und so fahren wir fort: Der Satz ist auch hier immer 2 Stücke - dies schreiben wir vor unserem aktiven Spiel immer in unsere "Progressionshilfsspalte". Falls dann verloren wird, streichen wir sowohl die aktuelle 2, als auch die von oben im Zahlenstrang als erste ungestrichene zu lokalisierende Ziffer (die auch eine 2 sein muss in Feld F durch (da ich bei der ausgedruckten Form nicht durchstreichen kann, habe ich das mit der Tilde "~" realisiert). Phase A geht in Phase B er, wenn in Spalte F insgesamt genau 3 nicht durchgestrichene 2er-Werte stehen. Dann ergibt sich der nächste Satz aus der Summe der von oben betrachteten ersten ungestrichenen Ziffer und der von unten betrachteten ersten ungestrichenen Ziffer des Zahlenstrangs in Spalte F. Diesen so ermittelten Satz schreiben wir dann vor dem aktiven Spiel in Spalte F unten dran. Wie fahren mit dieser Satzfindung gemäß Phase B bis zum Ende des Progressionsabschnittes (Erreichen von Null in Spalte D) fort - nur, wenn ein Coup verliert, dann werden sowohl der Satz und die 2 Ziffern, die den Satz definierten, in Spalte F durchgestrichen. Parallel zur Satzfindung ermitteln wir permanent insgeheim die Summe der nicht durchgestrichenen Ziffern vom Strang - diese Summe dividieren wir durch die Anzahl der nicht durchgestrichenen Zahlen - und können gedanklich somit eine neue Masseneinteilung festlegen (da wir nur ganze Ziffern verwenden, wird bei entsprechenden Berechnungen logisch von oben nach unten abfallend ganzzahlig untergliedert). Wenn von der so ermittelten neuen Masseneinteilung der erste Wert mindestens doppelt so groß ist, wie der erste ungestrichene Wert des alten, noch aktiven Stranges und der "Plus-Saldo" in Spalte D größer gleich 20 beträgt, dann tritt die neue Masseneinteilung aktiv in Kraft. Somit rutschen wir in Spalte F nach rechts und notieren dort rückwirkend die neuen Massen - und nur die neuen Werte sind dann f das weitere Spiel von Bedeutung. Alles weitere verläuft analog dem zuvor Beschriebenem. G: Der aufsummierte Gesamtsaldo je Partie. Bei Partieneubeginn wird der jeweilige Zähler wieder auf Null gesetzt. H: Der aufsummierte Gesamtsaldo der gesamten Permanenzstrecke. -
Denkanstoß: Permanenz - Tendenz - Konvergenz Mal in diese Richtung denken: Es muss nicht die "Punktlandung" gelingen, sondern nur versucht werden, sich dem Zentrum der Tendenz besser anzunähern.
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@PsiPlayer: Meine Bitte: Mache dazu bitte ein eigenes Thema auf und erkläre den Leuten, wie sie mit Gedankenkraft die Kugel zielgenau einlochen lassen. Oder wie auch immer sie die Gewinne herbei beschwören. Wir wollen hier versuchen, uns der Lösung etwas greifbarer anzunähern.
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Praxisbeispiel: Keine Ausnahme-Partie, sondern bei positiver Persönlicher Permanenz (zur richtigen Zeit am richtigen Ort) eher normal: Die Partie spielten wir in einem Casino mit angeschlossenen Restaurant in der Nähe von Monte Carlo (dortiger PP-Verlauf beim Spiel an drei Tischen: - - - + - ++++++ - - - + - - + - - - + - +++ - ++ - + - - - ++++ - + - + - - ++++ - +++ - + -- ). Mit Gewinn in der Tasche und in guter Stimmung setzten wir uns beim nächsten Casino in den Restaurant-Bereich und sagten zum Kellner (mehr als Witz gedacht): Wir zahlen die Rechnung später, wenn wir dann beim Roulette gewonnen haben. Der Kellner grinste uns mitleidig an und stimmte zu. Dann folgte die Partie am Quick-Table (siehe obiges Beispiel) und die Restaurantrechnung wurde gleich mit einem Teil der Jetons beglichen. Da wir insgesamt einen "Lauf" hatten, gewannen wir auch woanders (Cannes, 2 x Monte Carlo) oder machten nur geringen Verlust (Nizza). Keine hohen Sätze, aber dennoch insgesamt gute Plusergebnisse. Bei anderen Touren, häufig ebenfalls in Begleitung, gab es teilweise auch sehr lang anhaltende Gewinnläufe. 1999 gab es einen Lauf mit 23 Spielbankbesuchen in Folge ohne Minustag. Bei Satzhöhen zwischen 10 und 50 DM ging es insgesamt bis +6400 DM. Dann gab es Einbrüche in den Heimatcasinos, die zwischendurch öfters besucht wurden (meistens Hittfeld und Schenefeld) und erneute Gewinnläufe bei Fortsetzung der Tour. Da die Zeit zwischen zwei Stationen oft knapp war, gab es selten den stundenlangen "offenen Schlagabtausch" mit der Bank, sondern mehr die kurzen, schnellen Angriffe an zwei oder drei Tischen. Am Jahresende waren 29 verschiedene Spielbanken besucht worden. Davon 26 mit positiver Bilanz, einmal +/- Null und zwei mit heftigem Minus. Endsaldo 1999 nach 102 Spielbankbesuchen: +5145 DM. Abzüglich aller Spesen sicher nicht viel. Aber ausreichend genug, um dem Tendenzspiel weiter treu zu bleiben, nachdem es zuvor drei Jahre lang reichlich auf die Mütze gab. Im Jahr 2000 gab es nicht so viele Spielbankbesuche, aber unterm Strich ebenfalls eine knappe positive Bilanz. 2001 und 2002 kamen die Partien in den Online-Casinos mit hinzu. Die Ergebnisse müssen noch statistisch aufgearbeitet werden, sind aber insgesamt auch nicht im roten Bereich. Soviel vorab zum Thema Tendenzspiel-Praxis. Zwischendurch gab es immer auch mal brutal schlechte Phasen, auch mit Tagen, an denen man das Sch.... Roulette verflucht hatte. Insgesamt hat sich das Tendenzspiel mit flexibler Satzhöhen-Anpassung und Umstieg auf Nebentische bei abschwächender Tendenz bislang relativ gut bewährt. Als Beispiel für eine abschwächende Tendenz das obige Beispiel: Die Ergebnisfolge deutet einen Umschwung an. Nach zuvor nur isolierten Minusergebnissen und Plushäufungen folgen Minus-Zweierserien in kurzer Folge. Oft ein gutes Warnsignal, um noch mit geringem Schaden zu reagieren. @gertrud: Vorbedingung für den Start in der Regel, wenn die gesamte Permanenzanzeigetafel eine klare Tendenz erkennen lässt. Ist ein passendes Tendenzbild zu sehen, wird sofort ohne zu fackeln gesetzt. Das kann schief gehen. Auch im nachfolgenden Satz und beim dritten und vierten Versuch an den Nebentischen. Dann gelingt es oft, sich in eine fortsetzende Tendenz einzuklinken. Wenn sich die Fehlangriffe häufen, muss die Einsatzhöhe gering bleiben. Mit Gewalt geht nichts. Extrem viele Fehlstarts habe ich aber so gut wie nie erlebt. Diese Art zu spielen ist allerdings nichts für begeisterte Plein-Spieler, die den richtigen Kick brauchen oder überhaupt für Anhänger der höheren Chancen. Man braucht sehr viel Geduld und Praxistraining, um das Gespür für die ergebnisentscheidenden Tendenzumbruch-Phasen zu entwickeln.
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Zum Thema Tendenz und Persönliche Permanenz ist unabhängig von der Diskussion noch eine neue Gesamtbeschreibung in Arbeit, die sich jetzt auch auf Praxis-Erfahrungen nach mehreren hundert real gespielten Partien stützt. Vorab noch einmal die drei Haupt-Tendenzphasen, die ich in der Praxis bespiele (jeweils Stopp bei 2 x Minus in Folge, bei lang anhaltendem Lauf auch erst Stopp nach 3 x Minus möglich). Zitat (Brockhaus) bezüglich Tendenz: "1. Sich abzeichnende Entwicklung, Eintwicklungslinie, Strömung, Richtung 2. Hang, Neigung" Auch wenn das nicht ins esoterische Denkschema passt, halte ich den Versuch, sich den typischen Tendenzen innerhalb der Wellenbewegung anzupassen, für eine logisch richtige Konsequenz. Der endgültige Erfolg ist Sache der mehr oder weniger geschickten (und teilweise glücklichen) Anpassung der Einsatzhöhen.
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Welche Basis-Strategie-Tabelle?
topic antwortete auf Paroli's Harald in: Blackjack, Poker, Sportwetten
Basisstrategie für Access-Lizenznehmer (Lasseters, Webclub) Hand des Spielers Entscheidung 5 bis 8 immer ziehen 9 doppeln 3 bis 6, sonst ziehen 10 doppeln 2 bis 9, sonst ziehen 11 doppeln 2 bis 10, sonst ziehen 12 stehen 4 bis 6, sonst ziehen 13 bis 16 stehen 2 bis 6, sonst ziehen 17 oder höher immer stehen bleiben A,2 doppeln gegen 6, sonst ziehen A,3 doppeln gegen 5 und 6, sonst ziehen A,4 doppeln gegen 5 und 6, sonst ziehen A,5 doppeln gegen 4 bis 6, sonst ziehen A,6 doppeln gegen 3 bis 6, sonst ziehen A,7 doppeln 3 bis 6, stehen gegen 2,7,8 ziehen gegen 9,10, A A,8-A,9 immer stehen 2,2 teilen 2 bis 7, sonst ziehen 3,3 teilen 2 bis 7, sonst ziehen 4,4 teilen gegen 5 und 6, sonst ziehen 5,5 doppeln 2 bis 9, sonst ziehen 6,6 teilen 2 bis 6, sonst ziehen 7,7 teilen 2 bis 7, sonst ziehen 8,8 immer teilen 9,9 teilen 2 bis 9 (außer 7); sonst stehen 10,10 stehen A,A immer teilen Die Strategie-Tabelle ergibt sich aus folgenden BJ-Regeln, die von ACCESS Gaming Systems in die Lasseters-Software integriert wurden: - Dealer darf ab 17 nicht mehr ziehen (hard und soft) - Doppeln nach beliebigen ersten zwei Karten - Doppeln nach dem Split ist möglich - mehrfaches Re-Splitten möglich - beim Split von zwei Assen gibt es jeweils nur eine Karte dazu - Europäische Hole-Card Regel - keine Aufgabe (Surrender) möglich Der Bankvorteil liegt bei durchschnittlich 0.63% -
@PsiPlayer: Niemand käme ernsthaft auf die Idee, zu behaupten: "Es gibt keine Serie". Natürlich gibt es Serien. Es gibt Zweier-Serien, Dreier-Serien usw. Jede Serie kann genau dann abbrechen, wenn jemand versucht, auf Fortsetzung dieser Serie zu spielen oder sie setzt sich fort, wenn man auf Abbruch spekuliert. Kann passieren. Deshalb sprechen wir in der Diskussion trotzdem von einer Serie. Die Tendenz ergibt sich aus der übergeordneten Verteilung von Serien und Intermittenzen. Entsprechend der Permanenz-Wellenbewegungen und der "Klumpenbildungen" (siehe Grafik auf der ersten Seite dieses Themas) lassen sich mehr oder wenige stabile Tendenz-Phasen auch grafisch darstellen. Dass es dem Spieler mal gelingt, dieser Tendenz mit Gewinn zu folgen und dann auch wieder nicht gelingt, den optimalen Einstieg zu finden, stellt das Ereignis (Tendenz) selbst nicht in Frage. Für die richtige Verständigung bei einer Diskussion sollten wir also nicht die einfachsten Grundbegriffe aus dem allgemeinen Sprachgebrauch über Bord werfen. Stell Dir vor, wir würden uns bei jedem Thema zunächst zehn Seiten lang darüber streiten, ob es isolierte Erscheinungen gibt oder nicht.
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@PsiPlayer: Natürlich gibt es Tendenzen, im Sinne von augenblicklich sich fortsetzenden Trends. Das kann man doch nicht ernsthaft in Frage stellen. Dass man allein durch starres Tendenzspiel nicht automatisch langfristig gewinnt, hat mit der Persönlichen Permanenz des jeweiligen Spielers zu tun. Das Schicksal lässt ihn durch Nebeneinflüsse (schlechtes Timing usw.) aus dem Takt geraten bzw. überdurchschnittlich häufig an der Tendenz vorbei spielen, wenn er mit der Pechsträhne dran ist. In dieser Phase ist der Verlust vorprogrammiert. Versucht man gegen das normale Satzsignal zu setzen, hätte man ausgerechnet dann doch anders herum getroffen. Passt man sich wieder umgekehrt an, wäre das Negativspiel besser gewesen usw. Das sind alles bekannte Phänomene, auf die man durch Einsatzreduzierung während der Pechsträhne reagieren kann. Dies hat doch nichts mit einer falschen Spur zu tun, sondern ist die logisch richtige Reaktion, um - ganz im Gegenteil - weniger zu verlieren bzw. sogar länger anhaltende Gewinnläufe zu bekommen.
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Hallo henri, soweit es sich um Textpassagen handelt, ist das Einfügen kein Problem. Nur Einbinden von Grafiken und Tabellen ist noch nicht so einfach lösbar. Die umständliche Variante: Grafiken usw. irgendwo hochladen und mittels Link passend einfügen. Oder per Mail an [email protected] und das Objekt wird dann nachträglich an den vorgesehenen Stellen eingefügt. Am besten zunächst im Bereich "Testforum" probieren, ob sich Tabellen einfügen lassen. Da gibt es schon einige Tipps zu dem Thema. Gruß Paroli
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Ich würde mich direkt an den Software-Entwickler Chartwell Technology in Kanada wenden und um Auswertung der Logfiles bitten. Dabei eventuell schon andeuten, dass man auch die OnlinePlayers Association und die Internet Gaming Commission über den Vorfall informieren werde. Das könnte schon etwas bringen.
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Mein Ergebnisverlauf beim Forum-Turnier: An dieser Stelle erst mal eine Unterbrechung. Es wurde von Anfang an so gespielt, wie ich es auch real mit eigenem Geld getan hätte, wenn es um echte Einsätze gegangen wäre. In der Praxis hätte ich diese Partie beim Stand von +760 oder +860 beendet. Und selbst wenn ich weiter gespielt hätte, wäre beim Saldostand von +660 nicht mehr alles aufs Spiel gesetzt worden. Die Aufschlüsselung (noch in Arbeit) meiner letzten 152 real gespielten Roulette-Partien seit Anfang September wird verdeutlichen, dass man sehr wohl sehr oft den Ausstieg an der richtigen Stelle schaffen kann. Bis dahin spricht also nichts gegen die Tendenz-Theorie, außer dass ich die richtig erkannte Rot-Tendenz nicht besser ausgeschöpft habe. Bei schnellem Spiel am Tisch fehlt die Zeit zum Grübeln und dann steht man oft besser unter "Strom", um dem Lauf bis zum ersten Doppelminus zu folgen. Die weiteren Sätze entsprachen nicht der typischen Spielweise, sondern dem Versuch, noch ins Turnier einzugreifen. Übrigens setze ich in der Praxis so gut wie nie Dutzende oder höhere Chancen, es sei denn, es bietet sich mal ein TS-Versicherungssatz an. Das kommt selten vor. Auf das Turnier bezogen sind die Ergebnisse vergleichsweise bescheiden, aber vom Verlauf her (bis zum 13.10.) etwa so, wie ich mit geringeren Einsätzen (und meist nur EC) tatsächlich spiele.
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Irgendwo in den Tiefen des Forums ist ein Beitrag von mir, in dem ich schrieb, dass auch beim Tendenzspiel 14 x und mehr Minus in Folge möglich ist bzw. selbst erlebt wurde. Auch das ist für mich kein Grund, das Tendenzspiel in Frage zu stellen. Im Gegenteil: Wenn solche lang anhaltenden Minusphasen in "geordneter Form" tatsächlich auftreten, kann ich also doch Minusspannung zum Minimum-Preis ansammeln. Das einzige Problem beim Tendenzspiel sind die "Kuddelmuddel"-Phasen, wenn ich satztechnisch von einer Falle in die nächste tappe (niedrig gewinnen, hoch verlieren). Und diese Phasen treten eben nicht so oft auf, wie allgemein befürchtet. Die Roulette-Meisterschaft ist eine Momentaufnahme. Im Prinzip handelt es sich um eine einzige Tagespartie, mit allen denkbaren Chancen und Risiken. Schon wenige Fehlentscheidungen sind in dieser einen Partie nicht mehr korrigierbar. Als mir das bewusst wurde, wollte ich es besonders vorsichtig angehen lassen und habe dabei viele gute Tendenzsignale ungenutzt vorbei ziehen lassen und mich dann fast ganz heraus gehalten, als ich aus dem Takt kam. Bei den wenigen gesetzten Coups ging es unspektakulär um die Null-Linie herum. Mal etwas über 10.000, dann nicht weit unter 10.000. Zuletzt nur wegen versäumten Zeitumstellung nicht gewertet worden. Ansonsten mit knapp 11.000 im Plusbereich. So spiele ich real. Anfangs das Kapital verteidigen, dann mit relativ kleinem Gewinn raus. Die Addition dieser vielen kleinen Gewinne ergibt auf lange Sicht den tatsächlich machbaren Zuwachs. Nicht selten geht dem Gewinn ein langes Hin und Her über 30, 40 oder mehr gesetzte Coups voraus. Wenn wir noch mal ein Turnier machen, sollte das anders ablaufen. Es müsste eine Möglichkeit gefunden werden, bei normal üblichem Spieltempo zu setzen und es müsste wenigstens über mehrere hundert, besser über tausend Satzcoups gehen. Das hätte eine bessere Aussagekraft. Keine Ahnung, wie das realisierbar ist. Vielleicht sollten wir den Hamburgern vorschlagen, mal ein Turnier im Fun-Modus zu machen. Oder macht andere Vorschläge.
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@momo: Du brauchst dafür nirgend wo eine genaue Satztechnik kaufen. Setze während der eigenen Pechsträhne (fremdes Pech, z.B. aus Permanenzheften vorgetragen zählt nicht) niedriger und während der Glückssträhne höher. Wie niedrig und wie hoch, das hängt von vielen weiteren Nebeneinflüssen ab und das ergibt sich auch aus eigenen Praxiserfahrungen. Ein allgemein gültiges, für jeden sofort passendes Gewinnrezept gibt es nicht zu kaufen! @Ludo: Mit viel Praxiserfahrung kann Tendenzspiel auch ohne Beachtung der Persönlichen Permanenz Sinn machen. Bei vier oder fünf offenen Tischen stehen 12 bis 15 EC-Stränge zur Auswahl, so dass man ohne weitere Vorbuchung (Vorlauf sofort von den Permanz-Anzeigen ablesbar) normal spielen kann. Wenn man das Gespür für brauchbare oder weniger brauchbare Tendenzen entwickelt hat und damit schon einen etwas ruhigeren Spielverlauf hinbekommt (auch durch die Bespielung mehrerer Tische), dann halte ich das für einen zusätzlichen Ansatz zur Ergebnisverbesserung.
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@Ludo: Stimmt. Man kann auch irgend etwas anderes spielen bzw. sogar genau gegensätzlich zur Tischtendenz. Aber wenn alles so beliebig ist, warum dann nicht beide Male gleichartig spielen (Tisch und PP)? Wenn die Plus/Minus-Folgen aller starren Systeme am Ende auch nur die vier Haupt-Tendenzbilder ergeben (Serientrauben, Serien/Nasen, Wechsel und Durcheinander), dann ist es doch logisch, ohne jeden Umformungsaufwand gleich direkt die Tischtendenzen zu bespielen. Durch den geringen Buchungsaufwand kann ich in der Spielbank vier bis fünf Tische zugleich buchen und auf den besten zwei Strängen (von 15) mitspielen. Wenn sich sechs oder sieben gute EC-Stränge anbieten wird nach dem Nadelstich-Prinzip mal hier und dann mal da ein Satz gemacht. Immer passend zur Tendenz. Der Gesamtverlauf erscheint weniger chaotisch, als bei so mancher Strategie mit einem Dutzend Regeln und zwei Dutzend Nebenregeln.
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Es geht eben nicht darum, eine coupgenaue Punktlandung zu schaffen. Das versprechen nicht mal die Sytemverkäufer. Oder gibt es ein System mit dem Namen "Jeder Satz gewinnt"? Es geht mehr darum, eine günstigere Phase zu erwischen, in der man ein Mal öfter trifft als man verliert oder in der man zumindest nicht völlig auf dem falschen Fuß erwischt wird. Die Grafik zeigt die Schwarz-Erscheinungen in der Permanenz von Hamburg (Tisch 1) vom 1. bis zum 30.September (je 30 Coups abwärts und 30 Tage nebeneinander dargestellt). Zero ist grün dargestellt. In bestimmten Phasen häufen sich Schwarz oder Rot, oft zugleich in mehrere Richtungen. Wer kann ausschließen, dass man nach vielen Jahren Spielpraxis bestimmte Merkmale solcher sich anbahnenden oder sich abschwächenden Häufungen unbewusst richtig erkennt? Dabei geht es nicht um die genaue Figurenverteilung. Das obige Abbild von 30 x 30 Coups wird es in dieser Konstellation genau so nie wieder geben, aber die "Klumpenbildungen" werden in ähnlicher Form immer wieder auftreten, egal welchen Ausschnitt man sich ansehen wird. Beim starren System wird versucht, aus so einem Abschnitt ein allgemein gültiges Schema zu erstellen. Man sucht sich aus dem Abschnitt bestimmte Figuren heraus, die darin zufällig öfters als durchschnittlich erscheinen und geht davon aus, dass diese Figuren auch in anderen Abschnitten immer wieder favorisiert bleiben werden. Das kann nicht funktionieren und hat nichts mit flexibel angepasstem Tendenzspiel zu tun.
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Ich denke, das ist nicht nur e i n e r der Erfolgsschlüssel, sondern das ist DER Erfolgsschlüssel. Nicht versuchen, dem Zufall sein Konzept aufzuzwingen ("ich habe den Saal betreten, also geschehe genau JETZT in diesem Augenblick alles nach meinen Vorstellungen"), sondern versuchen, sich der momentanen Tischtendenz anzupassen. Wer das verinnerlicht hat, ist schon ein gutes Stück weiter. Der Begriff "geschmeidig" passt im doppelten Sinne ganz gut. Einerseits in der Auslegung, nicht militärisch zackig gegen die Tendenz zu marschieren, sondern ungefähr in Einklang mit der Wellenbewegung der Tischtendenz zu kommen (bezogen auf Einfache Chancen) und andererseits im Sinne des Spruches "bleib' geschmeidig". Also cool bleiben, wenn es mehrere Verlustsätze in Folge gibt. Die innere Stimme sagt: Verdoppeln, Verdreifachen, Alles oder Nichts. Statt dessen wird der Einsatz bei Minusserien in der Persönlichen Permanenz gesenkt. Ich weiss, dass es brutal schwer ist, gegen das innere Gerechtigkeitsgefühl (nach einem Regentag MUSS doch ein sonniger Tag kommen) anzuspielen. Wenn man das schafft, ist man wieder einen Schritt näher am Erfolg. Schafft man das nicht, spielt man gegen die Tendenz der eigenen Ergebnisse. Dieses Argument geht auch wieder in die starre Richtung. Im Sinne von: So, bis jetzt habe ich gut gewonnen. Jetzt ist es an der Zeit, die Einsätze zu reduzieren oder mal konträr zu den Satzsignalen zu spielen. Besser: So lange die eigene Ergebnisfolge "sauber" ist, z.B. + + + - + + - + + - + + usw. (also nur vereinzelte Minusereignisse) voll drauf bleiben. Also auch mal ein paar Stücke mehr als durchschnittlich zu riskieren. Wird die Ergbnisfolge "unrein", z.B. + + - - + - + - - + (Minushäufungen kündigen sich an), wird der Einsatz reduziert. Das muss nicht nach einem starren Schema ablaufen, sondern kann auch teilweise intuitiv ablaufen, entsprechend der Gesamtsituation. Hatte man z.B. vorher eine Pechsträhne, kann man etwas vorsichtiger reagieren, als wenn man langfristig in einer Lauf-Phase ist. Weiterer Einfluss: Die Saaltendenz (Mehrheit der Tendenzen an den Nebentischen ist stabil, also viele Umstiegsmöglichkeiten mit Wahrscheinlichkeit, eine anhaltende Tendenz zu erwischen). Jeder Spieltag hat Nebeneinflüsse, die sich im Gesamtzusammenspiel nie so wiederholen und deshalb nicht anhand der "leblosen" Permanenz simulieren lassen. Kommt es in der persönlichen Ergebnisfolge zu Minusserien oder Ballungen von Zweier-Serien, wird der Einsatz bis in den Minimumbereich reduziert. Verlustprogressionen mit hohen Einsätzen sind in dieser Phase sehr gefährlich. Das Spielkapital geht dann fast mit Ansage verloren. Beispiel: + - - - - + - - - + - - - - - ++ - - - usw. Aus dieser Tendenz kann auch eine 10er, 12er oder längere Minusserie hervor gehen. Es kann einige Male gut gehen, wenn man bei solchen Ergebnisfolgen die Einsätze steigert, aber auf Dauer wird man so mit Sicherheit viel Kapital verspielen. Vorsicht ist auch angebracht, wenn die Ergebnisse keine klare Tendenz erkenn lassen, z.B. +++ - - + - + - - - - + + - + - - - usw. Dieses Durcheinander wird sich in Kürze auflösen. Es bleibt allerdings offen, ob die daraus entspringende klarere Tendenz in die Plus- oder in die Minusrichtung laufen wird. Gibt es dann einen Übergang in eine Wechseltendenz: + - + - - + - + + - + - + + - + - - + - usw. (keine 3er oder höheren Serien), kann man versuchen, sich dieser Ergebnisfolge anzupassen, indem man an der Stelle des erwarteten Plus-Ergebnisses höher setzt und beim erwarteten Minus jeweils im Minimumbereich. Auf diese Weise habe ich in den vergangenen Monaten vor allem beim Blackjack (Basisstrategie, ähnliche Ergebniswellen wie bei Roulette EC) deutliche Ergebnisverbesserungen in Leerlauf-Phasen erreicht. Wenn es gelingt, sich der Wechseltendenz der Persönlichen Permanenz auf diese Weise anzupassen und wenn man sich über den gelungenen billigen Verlustsatz freuen kann, dann ist man dem Erfolg schon sehr nahe. Man spielt also sozusagen einerseits nach der direkten Tisch-Tendenz und zugleich auch nach der Tendenz der Persönlichen Permanenz (mittels angepasster Satztechnik). Das läuft alles nicht nach ganz starrem Schema ab, aber ich weiss, dass es Erfolg bringt. Egal, was mir die Mathematiker mit ihrem Schablonendenken erzählen. Nach dem zuvor beschriebenen Spielprinzip liege ich seit Anfang September nach 347 gespielten Partien deutlich vorn (genaue Statistiken und Beispiel-Partien folgen noch). Auch zuvor hatte es schon sehr lange funktioniert, wobei ich mehrmals immer genau bei der Höherkapitalisierung die Minus-Läufe bekam.