Jump to content
Roulette Forum

Nachtfalke

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    6.592
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Alle erstellten Inhalte von Nachtfalke

  1. paroli®.de-indiskret: Das Millionenturnier: ETP Hyatt Hotel Berlin Spektakulärster Raubüberfall der Turniergeschichte -6- Jedoch machten organisatorisch unüberwindbare Hürden auf Grund der behördlichen Genehmigungen im preussisch administrierten Berlin die grandiosen Reissbrettpläne der für derartige Einsätze fachlich prädistinierten Messebauarchitekten der Weltausstellung Hannover und die Sicherheitsplanung der für derartige Großevents spezialisierten Kuhr-Security, die bei der Spielbank Berlin unter Vertrag steht, mit einem Schlag zunichte. Weniger gravierend war, dass die Anreiner die zahllosen Dixieklosetts -über den Platz der Nobeladressen verteilt- ablehnten, die mangels Nutzung der Spielbankentoiletten durch europaweit casinogesperrte Zuschauer in der Tausendschaft von Gästen notwendig gewesen wären, als der zeitliche Ablauf, dieses Projekt zu realisieren. Unmöglich erschien den Kontrollbehörden die Durchführung auf dem Platz, an dem die Preisverleihung der Berlinale mit ausgerollten roten Teppichen und Laufstegen, Luxuslimousinenstraßen quer durch das Eingangsforum der Spielbank, unzähligen Sendewagen der Fernsehsendeanstalten und einer ausgefeilten Elektrik / Elektronik der Show in einen derartigen Pavillionschnellaufbau münden sollte. Die den Planern nach und nach zugemuteten Auflagen sprengten das gesamte Projekt. Ersatzweise musste in aller Eile eine neue Location gefunden werden. Was lag näher, als dass das Hyatt Hotel, das mit seiner Akkomodation für die Festspiele und das Turnier zu den Nutznießern gehört, sein Interesse bekundete und seine Ballsäle mit einem Fassungsvermögen für Großveranstaltungen zur Verfügung stellte, auf den die Behörden mit ihrem Kontroll- und Abnahmewahn in direkter Nachbarschaft der Spielbank keinen Zugriff hatten? So installierte man neben den im Erdgeschoss der Spielbank Berlin erweiterten Pokerfloor einen weiteren, indem man die dritte Etage des Komplexes um eine Anzahl Roulettetische reduzierte und auch dort einen Pokerfloor errichtete, die beide neben den Turniertischen im Grand Hyatt ausreichend viele Pokeraustragungsmöglichkeiten für die Spieler garantierten. Doch wie war es um die Sicherheit bestellt? Immerhin wurde die kapitalschwere, internationale Pokerelite bei der EPT-Megaveranstaltung in Berlin erwartet. Schließlich ging es zum ersten Mal in der deutschen EPT-Geschichte um eine Siegprämie in Höhe von 1.000.000,00 Euro. In den Medien wird auch kaum erwähnt, dass die 6-Tage-Einnahmen in Höhe von über 5 Mio. € zu sichern waren, die Verwaltung der Preisgelder von insgesamt über viereinhalb Millionen Euro in bar, einer selbst für Banken im Barverkehr unvorstellbaren Summe! All dies geriet sicherheitstechnisch ins Wanken. .
  2. paroli®.de-indiskret: Das Millionenturnier: ETP Hyatt Hotel Berlin Spektakulärster Raubüberfall der Turniergeschichte -5- Poker Star und die Berliner Spielbank hatten hierfür das Aufwendigste geplant. Das Aufwendigste, das es je in einem europäischen Pokerturnier gab: Für eine Woche sollte auf dem Potsdamer Platz dafür ein zweistöckiger Turnierbau errichtet werden. Eigens für die Zwecke des Turniers gestylt und für die Sicherheit des mit 5 Mio. Euro konzipierten Turniers gebaut! In diesem Glaspalast sollen die Teilnehmer des € 5.000 Buy-In teuren Event der Superlative Platz nehmen und die Gelder überwacht und tresorgesichert direkt nach deren Vereinnahmung "eingebunkert" werden. Auf dem von Rezzo beeindruckend halbüberdachten Terassenkomplex, dem treppenartig angelegten Eingangsforum der Spielbank Berlin, das von künstlich angelegten, beleuchteten Wasserläufen und einem preisgekrönten, einzigartigen Biotop in einer großstädtischen Betonwüste umgeben ist, sollten die Menschen und Medien dürch die gläsernen Wände non-stopp dem Poker-Liveevent beiwohnen können. Unter der voll überdachten Forumsterasse der Spielbank sollten die ersten Sieger eines EPT-Events, den es in dieser Größenordnung in Europa noch nicht gegeben hatte, den finalen Preis in Berlin ausspielen. Der Sieger sollte sich über ein garantiertes Preisgeld in Höhe von € 1.000.000 freuen. Als Siegerin des letzten European Poker Tour (EPT) Main Events, ausgetragen auf deutschem Boden, konnte Sandra Naujoks sich ein Preisgeld von € 917.000 sichern. In Dortmund gastierten seinerzeit 667 Spieler. Man spekulierte nicht zu Unrecht, dass der erste Preis in Berlin noch weitaus höher ausfallen würde, denn durch die oben geschilderte Konstellation Berlins im Blickpunkt der kulturellen Welt und der Messen, war das Interesse für viele Pokergrößen höher, als das in seiner Bedeutung gesunkene Casino in Dortmund-Hohensyburg. Die Berliner Spielbank hat nach Jahren des Missmanagements und der situationsbedingten Durststrecken gelernt und ist dabei, ihr Renomé als ehemals quadratmetermäßig umsatzstärkste Spielbank in Deutschland zurückzuerobern. Mit der Konzeption des Superpavillions hatte man sich auf einen nie dagewesenen Ansturm der Spieler und Medien eingerichtet. .
  3. paroli®.de-indiskret: Das Millionenturnier: ETP Hyatt Hotel Berlin Spektakulärster Raubüberfall der Turniergeschichte -4- Die Vorbereitungen zur Austragung des Turniers liefen schon seit langem. Die deutsche Bundeshauptstadt als Eventlocation und die Spielbank Berlin als Austragungsstandort boten sich im Rahmen des internationalen Flairs und im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit geradezu an. Allein die zum Zeitpunkt des Turnierstarts im Gebäudekomplex der Spielbank auslaufenden Internationalen Filmfestspiele mit den Weltstars der cineastischen Szene zur Abschlussveranstaltung direkt vor der Spielbank Berlin und die zeitgleich in Berlin in Vorbereitung befindliche Messe garantierten internationales Feedback. So galt es als nahezu selbstverständlich, die Berliner Spielbank als ablösenden Ausrichter zu nominieren, mit ihrem Ende des vergangenen Jahrhunderts geplanten und gebauten Monumentalbau am Marlene-Dietrich-Platz mit 4 Etagen, in deren hallenartigem Design der Stararchitekt Rezzo eigentlich die Weltrepräsentation der in Europa offerierten Daimler-Chryslerstraßenschiffe und der technologischen Novationen der kommenden Mercedesklassen vorgesehen hatte. Poker Star / Pokerfloor erhoffte sich 10.000 Spieler, Gäste, Medienberichterstatter und den Verbleib der Weltstars zur Turniereröffnung, die in diesem Teil Berlins, insbesondere im Grand Hyatt als Nobeladresse unter den Berliner Topphotels, ohnehin auf Grund der oben beschriebenen Veranstaltungen verweilten. Dieses ETP-Turnier wollte man zum größten Live-Medienspektakel in Europa im Bereich des Poker erheben, begleitet von den Fernsehstationen, Liveübertragungen im Internet und der internationalen Presse. .
  4. paroli®.de-indiskret: Das Millionenturnier: ETP Hyatt Hotel Berlin Spektakulärster Raubüberfall der Turniergeschichte -3- Denn am Mittag des 6. März 2010, am Vorfinaltag des größten Europäischen Pokerturniers in Berlin, ereignete sich um exakt 14.14 h der bisher spektakulärste Raubüberfall in der Geschichte der Pokerturniere. Der Überfall ereignete sich während der Direktübertragung des Turniers im Internet und war weltweit live mitzuverfolgen. Die beste Zusammenstellung der Videokommentation im Web zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Reports fanden wir auf: <-- Link Das fünftägige Turnier im Grand Hyatt Berlin wurde von European Poker Tour in Kooperation mit der Spielbank Berlin als Betreiber und dem Veranstalter Pokerfloor / Poker Star ausgerichtet. Während der Berlinale vor zwei Wochen war das 5-Sterne-Hotel Grand Hyatt noch im Blickpunkt der Medien aus aller Welt. Gestern wurde das Nobelhaus zum Schauplatz eines kinoreifen Überfalls. Augenzeugen berichteten uns, dass die maskierten Täter nicht nur kleinkalibrige Schuss- und Stichwaffen, sondern auch Macheten, automatische Schusswaffen, Gewehre und Handgranaten bei sich hatten. Schon fünf Minuten später war alles vorbei. Wer zu diesem Zeitpunkt über die breite Treppe den Counterbereich der Eventsäle betrat, lief über die knischenden Splitter geborstenen Glases, das sich auf dem hellen Marmor verteilt hatte. Unmengen von Jetons aller Farben lagen auf dem Boden, zerbrochene und umgestürzte Pokertische und Stühle. Dazwischen die aufgebrachte, verängstigte Menge und einige Verletzte. Die geordnete Runde der Szenegrößen hatte sich in ein Chaos verwandelt... ... .
  5. paroli®.de-indiskret: Das Millionenturnier: ETP Hyatt Hotel Berlin Spektakulärster Raubüberfall der Turniergeschichte -2- Der große Casinoraub von Berlin eig.nachrichtendienst paroli®.de | Verlagsarchiv Berlin Seit geraumer Zeit ist Poker im Trend. Millionen zocken weltweit, sei es in gepflegten Spielbanken oder in Hinterzimmern schmuddeliger Privatanbieter, auf öffentlichen Turnieren oder im Web. Nur wenige der Spieler gewinnen das Geld, das sie sich erhoffen. Kaum einer der Beteiligten ist sich darüber im Klaren, dass es viel rentabler und risikoloser als Ausrichter ist, eine Pokerveranstaltung anzubieten, als das Roulette im "Großen Spiel" zu betreiben und zu pflegen. Längst haben aus diesem Grund Werbeaufwendungen und Sponsoring das Rouletteangebot überflügelt. Von Millionen ist bei Gewinnen die Rede, wie es Ausrichter gern propagieren. Aber zu berücksichtigen ist: Die Masse der Teilnehmer finanzieren die Gewinne der Großen, die im Scheinwerferlicht stehen. Sponsoren füllen zudem nicht unerheblich die Finanzen zur Ermöglichung der Auszahlung hoher Gewinne auf, in dem Wissen, dass Pokerförderung ein werbewirksames Mittel der Aufmerksamkeitserregung ist. So kommt es, dass die Inhalte der Turnierkassen in die Höhe geschnellt sind. Normalerweise gebührt dieser Veränderung die höchstmögliche Sicherheitsstufe, sowohl hinsichtlich des Geldbetrags, als auch bezüglich des Personals und der Gäste. Doch auf die ausreichende Präsenz bewaffneter Absicherung verzichtet man aus Kostengründen, einerseits auf Grund der verschärften Gesetzeslage bei dem Einsatz von Gewalt zum Schutz von Sacheigentum, andererseits wohl auch deshalb, weil man die wachsende Gefahr, die von diesen Barbeträgen bei Turnierveranstaltungen ausgeht, bis jetzt unterschätzt hat. Bis jetzt... ..! .
  6. -1- Sicherheitsenthüllungen über das größte Turnier der EPT-Geschichte in der paroli®.de-Reihe Die Mängel der Sicherheit von Spielern und Gästen auf Mega Events in der Glücksspielszene Standbilder aus vorhandenen Videos, Überwachungsmitschnitten und eigenem Material werden in den nächsten Tagen noch eingefügt.
  7. . Das Gefährt sieht wirklich topp aus, vor allem die Reifen mit dem Rot. Und warum ist er in der Werkstatt? Schon kaputt ?? Nachtfalke. .
  8. . Das wird das Forum in seiner neuen Struktur unter dem deutschen Casino Portal haben. Die Unterforen hierfür werden gerade eingerichtet. Nachtfalke. .
  9. . Die Verteilung von Serien aus Einfachen Chancen auf der "unendlichen" Permanenzlinie entspricht in der Häufigkeit ihres Vorkommens der Umlage aller Verteilungen der Einzelcoups, die anzahlmäßig in der Serie enthalten sind, auf die Länge der Serie. Die Rechnung besteht lediglich darin, die Verteilungswerte aus dem Verhältnis 1:18 (bei Einfachen Chancen) auf die Serie hochzurechnen. Eine Tabelle der durchschnittlichen Erscheinungshäufigkeit findest Du im Zufallsthread: Die Häufigkeit von Serien vom Chancendoppel bis zur 25iger-Serie (mit und ohne Zero) Nachtfalke. .
  10. . Punkte der Beeinflussung der Setzweise, durch Faktoren, die von der Kugel ausgehen und die Beeinflussung der Kugel durch den Geist entspringen dem gleichen Wahn, dem die US-Millitärs erlagen, als sie tiefenpsychologisch geschulte Soldaten in Fort Braggs ausbilden wollten. Ich habe Ron Johnsons Buch vor langer Zeit gelesen und es hat mich sehr beeindruckt. Fort Braggs war keinesfalls lustig, die dort gemachten Versuche waren tragikkomisch und endeten in einem Drama. Diesen Stoff als Komödiengrundlage zu nehmen ist für mich ein wenig so, als ob ein Regisseur ein Konzentrationslager als Background für ein Lustspiel wählt. Immerhin endeten die Forschungsergebnisse nicht nur in einem finanziellen Fiasko für die Amerikaner, sondern sie mündeten in Foltermethoden, die dem Image der Vereinigten Staaten von Amerika noch heute schwer zusetzen. Nun ist mir schon klar, dass ein satirisch angelegter Film sich wenig auf die wissenschaftlichen Inhalte von Fort Braggs beziehen wird. Aber wer mit dem Kauf einer Kinokarte für den Film erwartet, zumindest die Grundlagen des Projekts oder die authentische Tragik der Entwicklung gewahr zu werden, der wird in "Männer, die auf Ziegen starren" auf das Herbste enttäuscht. Als Lachsalvenhervorrufer mag dieser Film gut sein, aber die von Kiesel angedeuteten Ziele sind nur slapstickmäßig aufgegriffen. Das habe ich zunächst zu Beginn des Reports anhand der bestehenden Kritiken verdeutlicht und bin dann auf das Wesentliche gekommen, weshalb ich den Aspekte-Report hier im Roulette-Forum vorstellte: Die psychologischen Grundlagen, auf denen die Ziele Fort Braggs aufbauten, erläutert an den Vorgängen unseres Bewusstseins, übertragen auf Roulette und bezogen auf viele Themenbereiche, die hier im Forum angeschnitten werden. Die Begründung: Wenn man über etwas lacht, dann steckt eine Wahrheit dahinter, sonst würde die Komik nicht daraus hervorgehen. Die Wahrheit ist: Der Spieler projiziert viele Dinge in das Spiel hinein, die jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehren. Und die wissenschaftliche Basis der Bewusstseinsforschung, der das im Film gezeigte Ansinnen der Millitärs und das Ansinnen vieler Spieler entlehnt wurde, habe ich kurz und für jeden verständlich für das Forum aufgezeichnet. Viele Dinge wie NLP, Suchtspiel und Intuition lassen sich davon ableiten. Nachtfalke. .
  11. . Dass der Aspekte-Report eine solch unzureichende Qualität hat, können wir hier in der Redaktion vorher nicht wissen. Um die Story ging es ja gar nicht, Faustan. Den Film habe ich überhaupt nur deshalb als Aktualität vorgestellt, weil Kiesel ihn hier im Forum zum Thema gemacht hat. Eigentlich hat der Film mit Roulette überhaupt nichts zu tun. 1. Kiesels Bemerkung der Beeinflussung von Kugeln im Kessel durch bloßes Betrachten war der Anstoß. 2. Spieler die intuitiv spielen, gehen vom Umgekehrten aus. 3. Irgendwie wird immer wieder behauptet NLP sei etwas Esoteries. 4. Sachse sagt, das indikative Spiel (Umfeldindikatoren) sei in gewisser Weise intuitiv. 5. Im Zufallsthread spielen die Begriffe Gewissen, Seele, Glaube eine Rolle. 6. Im Zusammenhang mit Suchtspiel ist von Verantwortung und Selbstbestimmung die Rede. Aus diesem Grund habe ich versucht, den Bogen zu spannen. .
  12. . Das ist allerdings richtig. Ich hatte von einem Kulturmagazin eines öffentlich rechtlichen Senders erheblich mehr erwartet. Dann hat sich die Zusammentragung der ergänzenden Infos wenigstens gelohnt Die Wiederlolung der Sendung ist heute um 5.30 h Nachtfalke. .
  13. paroli.de-aktuell Aktuelles Forumthema im TV -14- Die Kinogroteske führt weiter in den Irak-Krieg und auch das ist die Wirklichkeit. In Abu Ghraib und in Guantanamo wurden Gefangene der Amerikaner mit Musik gefoltert. Kinderlieder, Heavy Metal, Country Musik rund um die Uhr sollten Häftlinge brechen Channons ursprüngliche Ideen wurden weitergetragen und variiert, verdreht und ins Gegenteil verwandelt. Von wegen Kampfmönche und sanfte Kriegführung- das kommt heraus, wenn man Hippie-Ideen und Militär kreuzt. Purer Irrsinn. Jon Ronson sieht eine direkte Traditionslinie von Kalifornien nach Guantanamo: "...Ich möchte nicht denen, die sich das ausgedacht haben, die Schuld geben für die Schrecklichkeiten, die danach kamen. Sie hatten nie vor, diese hübschen kalifornischen Ideen zu neuen Foltermethoden zu pervertieren. Es ist eine traurige Geschichte, dass Schönes so düster wird, wenn es auf die menschliche Natur trifft..." .
  14. paroli.de-aktuell Aktuelles Forumthema im TV -13- In Ronsons Dokumentation hält Channon in seinem Garten noch einmal die Rede von damals. "...Schließ dich meiner Vision an - macht das Beste aus dir. Hier beginnt das 1st Earth Batallion, hier darfst du mit offizieller Erlaubnis der US-Armee das Undenkbare denken..." Und dies taucht fast eins-zu-eins in der Hollywood-Verfilmung auf, wenn Hauptdarsteller Jeff Bridges mit Hippiezopf und Uniform Blumen an seine Kameraden überreicht und für seinen Orden von "Kampfmönchen" mit übersinnlichen Kräften wirbt. .
  15. paroli.de-aktuell Aktuelles Forumthema im TV -12- Das Trauma der amerikanischen Niederlage in Vietnam saß tief. Traumasymbol: My Lai Channon hatte im Dschungelkrieg erlebt, wie seine Leute vom Feind zusammengeschossen wurden, weil sie selbst nicht abgebrüht genug waren und zu oft unbewusst zu hoch zielten. Die Armee schickte ihren Karriere-Offizier daraufhin in den 70ern mehrere Jahre auf Staatskosten durch Hippie-Kommunen, Martial Arts-Clubs und Meditationscamps, um Inspiration für einen neuen Typ Soldat zu sammeln. 1979 präsentierte er vor ausgewählten Offizieren sein Handbuch des "1st Earth Battalion". "...Die Kämpfer sollen freundlich sein zu fremden Völkern und zur Natur, vor der Schlacht meditieren und nichttödliche Kampftechniken beherrschen. Sie sollen Einheimische mit Lämmern im Arm und leuchtenden Augen begrüßen, umarmen und mit landestypischer Musik befrieden. Wenn das nicht wirkt, kann man den Feind mit verzerrtem Acid-Rock verwirren, bevor man zu schwererem Geschütz greift..." .
  16. paroli.de-aktuell Aktuelles Forumthema im TV -11- Im Spielfilm kommt der Reporter Bob Wilton, gespielt von Ewan McGregor, diesem Geheimnis auf die Spur und er erfährt die Schmerzhaftigkeit alternativer Waffen durch die Hand von Lyn Cassady (George Clooney), der sich als einer dieser "Jedi-Krieger" ausgibt. Und auch diesen Reporter gibt es wirklich: Der Brite Jon Ronson schrieb 2004 ein Sachbuch -es ist gerade auf Deutsch erschienen- und Ronson drehte eine Dokumentation über die Psycho-Versuche von US-Armee und Geheimdienst. Ronson ist Fachmann für religiöse Kulte, politische Extremisten und für die weltweit Aufsehen erregenden Verrücktheiten aller Art. Mehrere Jahre forschte er nach den Psychoversuchen der US-Armee, bis er die entscheidenden Hinweise auf diese 1979 gegründete Sondereinheit erhielt: "Ich glaube nicht, dass alle oberen Chargen beim US-Militär so verrückt sind, wie die, über die ich geschrieben habe. Ich stieß auf eine kleine Gruppe, die komplett durchgeknallt ist. Nicht jeder Militärspionage-Chef versucht durch Wände zu gehen oder jemanden durch Gedanken zu töten." Ronson fand nach langen Recherchen auch Zeugen. Zeugen der Experimente im sogenannten "Ziegen-Labor" des Army-Stützpunktes Fort Bragg. Einmal soll tatsächlich ein Tier tot umgefallen sein. Warum auch immer. Einer der Krieger behauptete, seinen Hamster durch Anstarren getötet zu haben. "Es hat mich nicht sehr überrascht, dass das Militär verrückte Dinge ausprobiert. Denn Armeen haben den Ruf, Unkonventionelles zu versuchen. Aber das war wirklich sehr abseitig." Ronson traf in Hawaii auch den Kopf hinter all diesen Ideen: Oberstleutnant Jim Channon, die Grundlage für die Filmfigur des Hippie-Offiziers Bill Django. .
  17. paroli.de-aktuell Aktuelles Forumthema im TV -10- Wir können uns nur immer in winzigen Teilbereichen mühsam "perfektionieren" und das Stichwort heißt Routine. Automatsierte Abläufe also. Da wir das Unterbewusstsein nicht ändern können (darauf haben wir keinen Einfluss) können wir lediglich das Wechselspiel zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein "übertricksen", und Einfluss auf die Automatisierungsabläufe ausüben (Stichwort: Reaktionstraining). Erklärung: Uns bleibt nur das Wissen, dass wir unterbewusst viele Dinge gleichzeitig "denken", bewusst jedoch nur einen Gedanken gleichzeitig verarbeiten können. In diesem kleinen Teilbereich ist die Perfektion annähernd möglich und die Kraft der Gedanken erwächst sich in Macht. Daraus ergibt sich die Schlussfolgerung Die Macht über sich selbst mündet in der Macht über andere. Nur mal angenommen, man könnte ein Lebewesen allein durch die Kraft der Gedanken töten. Probieren wir es mal mit Tieren, zum Beispiel mit Ziegen. Was für Möglichkeiten, was für Chancen für die Kriegführung, denkt sich das US-Militär in der Satire "Männer die auf Ziegen starren". Es geht darin um eine Sondereinheit von Wunderkriegern, die durch Wände gehen, die mit Psychokräften gewinnen, den Feind mit Freundlichkeit besiegen. Superkräfte für die Supermacht. Ein irrer Spaß für Kinogänger. Das Blöde ist nur, diese Geschichte ist keine Ausgeburt von Hollywood, sondern die reine Wahrheit. Es gab diese Sondereinheit wirklich! .
  18. paroli.de-aktuell Aktuelles Forumthema im TV -9- Bespiele zum näheren Verständnis: Das Bewusstsein von Evastern will eine strubbelige Gothicfrisur. Ihr Unterbewusstsein alarmiert die Gefahren, mit den vom Kopf abstehenden Haaren in bewegliche Teile zu geraten. Das Bewusstsein des Nachtfalken stebt ein gutes Outfit im Casino an. Sein Unterbewusstsein alarmiert die Gefahren, dort dem Sinn des dortigen Aufenhalts entgegen zu stehen und aufzufallen. Das Bewusstsein Parolis wünscht eine ansprechende, schlanke Figur für seine Frau. Sein Unterbewusstsein alarmiert die Gefahren, ohne gespeicherter Fette keine Reserven für schlechte Zeiten zu haben. Das Bewusstsein Starwinds vergegenwärtigt die Verkaufsgrundsätze hanseatischer Kaufleute. Sein Unterbewusstsein alarmiert die Gefahren, die mit Systemverkäufern in Verbindung stehen. Das Bewusstsein Larissas entspricht dem Umstand, für volljährig erklärt worden zu sein. Ihr Unterbewusstsein alarmiert die Gefahren, durch Geschick die Casinos zu betreten, die die Erklärung nicht akzeptieren. Das Bewusstsein PinkEvilMonkeys entspricht dem Willen, Kenntnisse in seinem Wissensgebiet zu vermitteln. Sein Unterbewusstsein alarmiert die Gefahr, seine Schreibschwäche dabei zu offenbaren. Das Bewusstsein von Fritzl lässt ihn veröffentlchen, wie er zu gesellschaftlichen Vorgängen steht. Sein Unterbewusstsein alarmiert die Gefahren, sich dabei Ressentiments auszusetzen. Die Reihe lässt sich beliebig fortsetzen. Jeder kann seinen Namen und die passenden Variablen selbst eintragen. Ich habe hier forumsbezogene Umstände gewählt, es sind aber auch spielerbezogene oder alltägliche möglich. Und die Reihe für jeden persönlich ist ebenfalls endlos lang, denn für jede Situation gibt es Variablen. Wer sich das vergegenwärtigt merkt sehr schnell, dass Bewusstes und Unterbewusstes unser Leben bestimmen. Diese beiden Kräfte arbeiten immer gegeneinander. Auch hier ist es ein Irrtum zu glauben, dies grundlegend ändern zu können. Das Problem des Menschen ist, dass er Sorgen und Ängste hat. Sie sind ihm als Überbleibsel seiner Instinkte verblieben und sie sind ein fester Bestandteil des ihm eigenen Wesens. Würden sie vollends verschwinden, verliert der Mensch zwar viele Schwächen, aber auch überlebenswichtige Reaktionen. Im Unterbewusstsein sind alle Alarmzeichen für das Existenzielle gespeichert (was beim Suchtspieler jenseits der realen Gegebenheiten blockiert ist). Am Roulettetisch sind sie meistenteils eher hinderlich, den kaum jemand hat seine negativen Erfahrungswerte so geschult, dass die automatisierten Rückschlüsse aus sich ergebenden Ereignissen, das bewusste Handeln so beeinflussen, dass es sich positiv auswirkt. Beispiel: Das Hemmnis zu setzen, wenn der der Vorcoup verpasst wurde, in dem der langersehnte Treffer hätte erfolgen können. .
  19. paroli.de-aktuell Aktuelles Forumthema im TV -8- Will man seinen Körper im professionellen Spiel steuern, müssen alle Abläufe, die hierfür erforderlich sind, gleichzeitig automatisiert sein. Zudem erfolgt ununterbrochen die Impulsaufnahme durch die zur Verfügung stehenden, oben aufgezählten Sinne. Sie sind die Indikationstransformer. Fällt eine vom Croupier geworfene Kugel, dann sehen die Augen das Fach, in das sie gefallen ist. Automatisiert schwenken sie zum Tableau zur Kontrolle der eingesammelten Masse und hinsichtlich des Inkassos. In schnellem Ablauf werden die Buchhaltungsnotizen gefertigt, die Auszahlung registriert, die Rückschlüsse für den Folgesatz eingetragen, der Gewinn einkassiert, die zu setzenden Jetons sortiert, der vermutliche Zeitverlauf abgeschätzt. Zeitgleich registriert das Unterbewusstsein aber mehr! Die Gespräche anderer Spieler, die Vorgänge am Kessel, etwaige Bargeräusche im Hintergrund, vielleicht die Hintergrundmusik des Casinos, all das und eine Unzahl anderes (für das Spiel Nutzloses) verarbeitet das Unterbewusstsein gleichzeitig. Aus diesem Informationsschwall selektiert der Spieler das für ihn Wesentliche - in Sekundenschnelle. Feind des Spielers ist das Unterbewusstsein und zwar immer dann, wenn es hinsichtlich der Schwerpunktentscheidungen nicht kooperiert. Die beiden Kräfte, Bewusstsein und Unterbewusstsein, arbeiten dann ungeschult und untrainiert gegeneinander. Wenn wir von Spielererfahrung reden, dann ist es die automatisierte Reaktion des Unbewussten auf bekannte Ereignisse. Jede theoretische Schulung ist insofern das Bewusstseinstraining (Schulungsseminar, theoretischer Unterricht) jede praktische Schulung ist die Automatisierung des Unterbewusstseins (praktische Durchführung zur Erlernung). Ich sagte einmal, professionelles Spiel ist ohne Coach kaum möglich. Ich weiss, wovon ich spreche! .
  20. paroli.de-aktuell Aktuelles Forumthema im TV -7- Unser Bewusstsein hat die Außenkontrolle (für den Spieler den Umfeldbezug für alle Aktionen). Das Hören, das Fühlen, das Sehen, das Schmecken und das Riechen werden bewusst kontrolliert. Unsere Sinnesorgane sind die Sensoren, die den Kontakt herstellen. In diesem Sinn gibt das Bewusstsein Befehle, die unterbewusst ausgeführt werden. Einer der größten Irrtümer ist, dass der Mensch "...bewusst handelt...", denn das Bewusstsein gibt grundsätzlich die Order und das Unterbewusstsein führt sie aus, so gut es das eben bewerkstelligen kann. Unser Unterbewusstsein ist Erfüllungsgehilfe (für den Spieler meist die Ursache für alle Ängste und Fehlreaktionen) Spielt der Ausgleichsspieler im Casino nach EC-Verkettungen (bewusstes Verketten von Ereignissen zu einem Ergebnis) und es erscheint eine Chance, die nicht seinem Ausgleichsdenken entspricht, dann gibt das Bewusstsein einen Befehl, entsprechend zu spielen... ...die Anonce. Das Unterbewusstsein führt diesen Befehl entsprechend aus. Es kann nur handeln, ohne der Fähigkeit des Prüfens, ob die Anonce der Verkettung entsprechend Sinn macht oder nicht. Das Unterbewusstsein wird als Feind des Spielers angesehen ("Ligaerkenntnisse!"), wenn es nicht auf Situationen trainiert ist. Das Bewusstsein lenkt den Spieler in der Verknüpfung seiner Gedanken zu einem logischen Zusammenhang (z.B. spielkonzeptionell), das Unterbewusstsein lenkt den Körper, dieser Logik entsprechend zu handeln (z.B. satzreagierend). Während das Bewusstsein immer nur einen Gedanken verfolgen kann, führt das Unterbewusstein fortwährend multiple Vorgänge aus. .
  21. paroli.de-aktuell Aktuelles Forumthema im TV -6- Nach dem dem zweiten Experiment öffnen wir bei Erschallen des Handyweckrufs die Augen. Nun beschäftigen wir uns wieder mit dem ja noch laufenden PC. Warum die beiden Übungen vor dem PC stattfinden sollen, hat seinen Grund: Der Begriff des Bewusstseins ist in der Psychologie, in der Philosophie und in der Neurologie nicht festgelegt. Dieser Begriff bezeichnet nämlich in gewisser Weise lediglich die Grenze unserer Selbsterkenntnis. Aus der Selbsterkenntnis erwächst die Selbstbestimmung und unser Handeln, sowie die daraus resultierende Verantwortung (siehe Suchtthema!) ... oder auch unser Gewissen! Das Wort Bewusstsein ist in weitestem Sinn von den Begriffen "Gewissen" und "Seele" abgeleitet. In der neurolinguistischen Programmierung (NLP) wird eine Metapher aus dem Computer-Bereich entlehnt: Das Bewußtsein ist der Screen, der eine begrenzte Kapazität zur Abbildung der gespeicherten Informationen besitzt und auf dem sich deshalb die abgebildeten Inhalte ständig verändern. Der Massenspeicher entspricht unserem unbewußten Potential, wovon gewisse Teile auf dem Screen erscheinen. Je nachdem, welche Knöpfe auf der Tastatur (die fünf Sinne) betätigt werden, erscheinen Abbildungen auf dem Screen (Eindrücke erreichen unser Bewußtsein). Die Anwendung von NLP könnte der Installation eines Zeigegerätes (Computermaus) entsprechen die Inhalte auf dem Monitor. Sie können in dieser Konstellation elegant und gezielt gesteuert werden. Hierauf basiert (vereinfacht ausgedrückt) die neurolinguistische Programmierung. Bewusstsein spielt dabei eine tragende Rolle. Sie ist nichts anderes als die Bewusstseinssteuerung, das Abrufen von Impulsen und deren Austausch nach einem Code. .
  22. paroli.de-aktuell Aktuelles Forumthema im TV -5- Und nun umgekehrt: 2. Experiment Wir stellen erneut den Weckruf im Handy, schliessen die Augen und denken nunmehr nur an eine Sache. Wir konzentrieren uns nur auf ein Thema! Egal, welches es ist; wir haben die freie Wahl! Vielleicht ein Thema, bei dem wir während der ersten Übung Probleme hatten, davon los zu lassen Wir behandeln gedanklich ausschliesslich dieses Thema. Wir lassen uns nicht um alles in der Welt von diesem einen Gedanken abbringen. Wir arbeiten dieses Thema aus und wachen darüber, dass wir ansonsten keinen anderen Gedanken aufnehmen. Sehr schnell stellen wir fest, dass uns das Gegenteil dessen, was uns zuvor schwer fiel, jetzt zum Problem wird. Zunächst klappt die Konzentration auf das eine Thema prima, doch nach einigen Minuten wird diese Aufgabe mühsamer, denn unser Unterbewusstsein bremst uns aus! Es lässt nur wenige Minuten zu, dass wir dem Unterbewusstsein bewusst die Kontrolle des Gehirns entziehen. (Ein sehr interessanter Aspekt übrigens hinsichtlich der zzt. hier im Forum laufenden Suchtspieldiskussion!) Wir müssen unserem Unterbewusstsein bei dem laufenden zweiten Selbstexperiment ständig zeigen, das wir nicht darauf eingehen; ein Zustand, der uns kaum gelingen will. Also nochmal zum allgemeinen Verständnis: 1. Experiment, die Augen für eine festgelegte Zeit schliessen und das Unterbewusstsein auf uns einwirken lassen. 2. Experiment, die Augen für eine festgelegte Zeit schliessen und das Unterbewusstsein nicht auf uns einwirken lassen. .
  23. paroli.de-aktuell Aktuelles Forumthema im TV -4- 1. Experiment Einfach den Weckruf im Handy auf eine Viertelstunde einstellen zum Relaxen. Wir lehnen uns zurück und schliessen die Augen und wir konzentrieren uns auf den Lauf unserer Gedanken. Wir nehmen jeden Gedanken an und dann trennen wir uns von ihm wieder. Ganz intensiv. Es geht nicht um das "Sich-Beschäftigen" mit diesen Gedanken, sondern darum, die Gedanken, so wie sie auftreten, einfach verstreichen zu lassen. Zu Beginn brechen die Gedanken auf uns herein. Viele von ihnen sind einfach loszulassen. Aber andere fressen sich regelrecht in unserem Gehirn fest! Schnell werden wir feststellen, das es schwierig ist, sich von bestimmten Gedanken zu trennen. In diesem Fall müssen wir unserem Bewusstsein den Auftrag erteilen. Und wir werden feststellen, dass es kaum möglich ist. Es ist nämlich viel einfacher, einem Gedanken zu folgen, als ihn wieder loszulassen. .
  24. paroli.de-aktuell Aktuelles Forumthema im TV -3- Jeder Gedanke ist pure Energie. Energie hat die Eigenart, sich zu verwirklichen. Man kann daraus die Schlussfolgerung ziehen, dass jeder Gedanke sich in die Tat umsetzen will. Diese Tatsache zählt zu den Rätseln des Universums. Tausende Gedanken, die sich durch unseren Kopf bewegen, realisieren wir nicht. Bei der bewussten Registrierung unseres Denkens stellen wir manchmal fest, dass wir einen Teil davon hinausschieben. Mit solchen Gedanken (meist unbequemen oder lästigen) will man sich heute noch nicht beschäftigen. "Was Du heute kannst besorgen, das verschiebe ruhig auf Morgen" Nur ganz wenige Gedanken lehnen wir partout ab. Die meisten hingegen führen wir aus. Das Ausführen von Gedanken nennt man Materialisierung. Setzen wir uns mit unseren Gedanken kurz einmal auseinander, indem wir eine Pause am PC einlegen. .
  25. paroli.de-aktuell Aktuelles Forumthema im TV -2- Anlässlich des aktuellen Forumsthemas: Das Sendeformat präsentiert eine Dokumentation über den Kinofilm Männer, die auf Ziegen starren USA, 2010 ... eine Satire Die Dokumentation zum Kinostart des Films wurde im März 2010 übertragen vom Sender Anmerkung: Dieser Report wurde wie die meisten paroli®.de-aktuell-Beiträge vor der Erstübertragung der Sendung verfasst! Was macht man, wenn die (angeblich) wahre Geschichte von US-Soldaten handelt, die dazu trainiert werden, durch Wände zu gehen? Und die besagte Ziegen anstarren, weil sie die Tiere mit der Kraft ihrer Gedanken töten wollen? George Clooney hat eine ähnliche Frage schon einmal beantworten müssen - in seinem sein Regiedebüt "Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind". Bei "Männer, die auf Ziegen starren" hat Clooney die Regie seinem langjährigen Produzenten und Koautor Grant Heslov überlassen und tritt "nur" als Produzent und Hauptdarsteller auf. Die Inspiration für ihre vier Hauptcharaktere (und eine ganze Reihe von ironischen Anspielungen) scheinen die beiden allerdings in einer kleinen Fußnote des zu Grunde liegenden Sachbuchs gefunden zu haben: "...die parapsychologischen Soldaten bezeichneten sich gelegentlich als Jedi-Ritter, so dass die "Star Wars"-Saga eine große Rolle spielt. Ewan McGregor, der amtierende Luke Skywalker, hat hier die Rolle eines jungen Mannes, der als Korrespondent in den Irak-Krieg zieht. In einer Bar in Kuwait findet er seinen Han Solo: den von Clooney gespielten Psycho-Soldaten Lyn Cassady, der ihn etwas widerwillig mit in den Irak nimmt. Während die beiden ohne klar erkennbares Ziel durch die Wüste dümpeln, wird uns in kleinen Vignetten die Geschichte des Mannes erzählt, der die "New Earth Army" als Kraft des Guten erdacht und trainiert hat: Bill Django, der Obi-Wan-Charakter des Films, von Jeff Bridges hinreißend gespielt. Und natürlich gibt es auch einem Rekruten (Kevin Spacey), den die dunkle Seite der Macht ein wenig zu sehr faszinierte. Abgesehen davon ist es schon witzig, dass McGregor auf Anspielungen so reagiert, als habe er noch nie einen "Star Wars" Film gesehen..." Was man in dieser gelungenen Satire allerdings vergeblich sucht, sind politische Aspekte oder wirkliches Kriegsgeschehen. Und das ist die herbe Kritik, die über diesen Film bereits vor dessen Start laut wurde. Denn dem Film liegen tragische geschehnisse zu Grunde. Zwar gibt es Landminen, Kidnapping und schießwütige Söldner, generell hat der Film aber eher die Stimmung von Robert Altmans "M.A.S.H." Und die Odyssee der beiden inkompetenten Protagonisten kommt auch eher einem Bob Hope & Bing Crosby Film gleich. (kritik: Morgenpost, Berlin) Ins Schlingern gerät der Film immer dann, wenn er versucht aktuelle Themen aufzugreifen und "wichtige Botschaften" zu vermitteln, denn dann packt er ungeniert den moralischen Zeigefinger aus. Wenn Nebenfiguren vom schweren Kriegsschicksal erzählen und dabei die unbeschwerte Farce plötzlich zur bleischweren Moralfabel mutiert. Das fällt umso unangenehmer auf, da der Film an sich eher eine lose Skizzensammlung ist, als tatsächliche Geschichte. Die Rahmenhandlung holpert ebenso wie die Autos mit denen McGregor und Clooney durch die Wüste fahren und die zum Teil sehr komischen Flashback-Epsioden können sich nie so ganz entscheiden, ob sie die Eso-Auswüchse nun parodieren oder doch als exzentrische Ausläufer der Hippie-Bewegung verklären wollen. Wäre es nicht schön, wenn alle Soldaten nur debil grinsend und leicht bekifft herumsäßen und sich einredeten sie könnten mit Geisteskraft die Umwelt beeinflussen? (kritik: Batzman, moviepilot) Unorthodoxe und geheime militärische Programme lassen sich leicht für eine schwarze Komödie verarbeiten. Wenn Machthaber des Militärs versuchen, ihre Gegner durch paranormale und telepathische Kräfte zur Strecke zu bringen, ahnt man große Möglichkeiten für absurde Gags. Aber der alberne Humor, zu dem vor allem George Clooney durch seine herrlich verrückte Performance beiträgt, trägt nur sproradisch. Die ungewöhnliche Geschichte entgleist ungefähr ab der Mitte und wird zu einem mühsamen Road-Movie. (kritik: USA Today) "Männer, die auf Ziegen starren" ist eine Satire auf die törichte Kriegspolitik Buschs im Irak, auf einen Krieg, vor dem Johannes Paul II. Anfang 2003 mit den eindringlichen Worten warnte: „Der Krieg ist immer eine Niederlage für die Menschheit". Dies kommt im Film nicht bezugsgerecht zur Geltung. Bis auf den neugierig machenden Titel und den geschickt geschnittenen Trailer ist der Film gemessen an der recht hohen Erwartungshaltung ein Flop. Was manche sicherlich als abgefahrenen Trip und irre komischen Drogen-Seelenstriptease deuten werden, ist in Wahrheit nur ein unkreatives und strukturarmes Skript voller Ideenlosigkeit. (kritik: Frankfurter Stadtkurier) Wir werden mit der Tatsache konfrontiert, dass der Film auf dem 2004er Buch des Autors Jon Ronson basiert, der es zwar spaßbetont, aber (so sagt er) wahrheitsgemäß über ein Experiment der Army schrieb. Es war dieses Geheimprogramm, welches die Idee inspirierte, das Lied zu „Barny der Dinosaurier" zu Folterzwecken zu spielen. Eigentlich ist es egal, ob das Buch wahr ist. Niemand hat behauptet, paranormale Kräfte wären real. Ronson sagt nur, dass einige Machthaber dachten, sie könnten echt sein. (kritik: Sun Times, Chicago) (ZDF-Trailer zur Sendung oben im Titellink!) .
×
×
  • Neu erstellen...