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Warum sollte man (nicht) an Maschinen spielen?
topic antwortete auf Nachtfalke's Nachtfalke in: Tendenzspiel und Persönliche Permanenz
War das eine Fähre unter deutscher Flagge oder eine Reederei mit Sitz im Ausland, Jason? -
Warum sollte man (nicht) an Maschinen spielen?
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Fritzl, Du schreibst:1. Wenige Spieler sind in der Lage dies zu erkennen und auszunutzen. 2. Man muß sich darauf spezialisiert haben. 3. Bevorzugung einer anderen Art des Spielens. Richtig. zu 1. Diese Dame ist zusammen mit einem anderen Spieler die einzige, bei der ich von dieser Fähigkeit/Kenntnis erfahren habe. zu 2. Sie hat sich ausschliesslich auf ihr Sektorenspiel an dieser Art von Automatenkesseln spezialisiert. zu 3. Sie spielt nichts anderes (ich möchte sogar unterstellen, dass sie ansonsten von Roulette wenig Sachkenntnis hat. -
Warum sollte man (nicht) an Maschinen spielen?
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...was eine Erklärung für die Veräußerung der Tische wäre.Es fragt sich, wieviele Butterschiffe es gab. Und wieviele einen Glücksspielbetrieb an Bord hatten. Es müssen schon eine Menge Schiffe gewesen sein (oder mehr als ein Kessel auf jedem Schiff) - ausgehend von der Anzahl, die heute überall installiert zu sein scheint. -
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Alles, was nicht niet und nagelfest ist; Roulettetische auch!??? -
Warum sollte man (nicht) an Maschinen spielen?
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Sicher ist das möglich, Beno. Aber für wahrscheinlich halte ich das nicht.Immerhin war sie über ein Jahr nur im Rahmen dieser Unternehmung mit der Zielsetzung des Gewinns aus ihren Beobachtungen in den zuvor genannten Ländern unterwegs -ein Jahr, von dem ich weis, dass diese Dame das betrieben hat- vielleicht tourt sie ja sogar noch heute. Wenn sie erfolglos gewesen sein sollte, dann stellt sich die Frage, wo sie das Geld für diese außerordentliche Mobilität her haben sollte. Sie stammte aus normalen, bürgerlichen, tschechischen Verhältnissen (was in Tschechien in der Zeit kurz nach der Öffnung des Lands einem für westliche Verhältnisse äußerst niedrigen Lebensstandard entspricht) und hatte ein Physikstudium aufgenommen; Bafög gab's zu der Zeit dort nicht. Irgendwie muss sie in Prag auf diese Tische aufmerksam geworden sein, die überall in der Stadt verteilt betrieben wurden. Und irgendwie musste sie (die zuvor nie Roulette gespielt hatte!) auf Unregelmäßigkeiten aufmerksam geworden sein. Und warum hätte sie mir etwas erzählen sollen, dass nicht stimmte? Sie hatte mich bis zu diesem Zeitpunkt gar nicht gekannt. Die Basis, auf der wir uns näher kamen, war familärer Art - ein Ersttreffen. Neinnein, Beno, ich kann Dir versichern, dass diese junge Frau sich nicht in einer Form dargestellt hat, mir irgendetwas vor machen zu müssen, was nicht der Richtigkeit entsprach. Für ein solches Verhalten gab's überhaupt keinen Grund. Im übrigen war ich bei einem Abzug -als ich sie mit ihr unterwegs war- dabei. Ich kenne auch die Schreibweise, in der sie die Sektoren des Kessels aufteilte und die Überhänge mancher Erscheinungen systematisch notierte - mehrfach an einem Kessel in völlig sporadischen Zeitabständen, ehe sie tage später mit ihren Einsätzen begann. Dabei achtete sie darauf, dass sie in längeren Sitzungen nicht zu auffällig bestimmte Bereiche des Kessels favorisierte. Das sah mir alles sehr professionell aus. -
Warum sollte man (nicht) an Maschinen spielen?
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Dann unterlag anscheinend auf diesen außerhalb der Zollgrenzen verkehrenden Schiffen das Betreiben gewerblichen Glücksspielangebots anderen gesetzlichen Regelungen. Zumindest stammt aus dem Inventar solcher Schiffe ein Teil der heute in Deutschland befindlichen Kessel der Automaten. -
Warum sollte man (nicht) an Maschinen spielen?
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Da ist etwas nicht so 'rüber gekommen, wie ich es gemeint habe, Fritzl. Diese Frau, über die ich geschrieben habe, ist spezialisiert auf die Automatenkessel!!! Sie gewinnt erstaunlicherweise an diesen Automaten im Osten (da gibt's also keine Croupiers).Sie kam kurze Zeit nachdem ich sie kennengelernt habe nach Berlin und wir suchten hier einige Etablissements auf, in denen bauähnliche Apparaturen stehen. Bei dieser Gelegenheit habe ich von hiesigen Angestellten erfahren, dass Die kompletten Automaten (Kessel und Spielplätze) hier im Brandenburger Raum größtenteils von Schiffscasinos aufgekauft worden sind; diese Kessel -so sagt meine Bekannte- sind zumindest zum Zeitpunkt des Kaufs durch den Betreiber in einwandfreiem Zustand übernommen und für den Spielbetrieb frei gegeben worden. Einen der Aufsteller dieser Maschinen, es ist ein gewisser Müller, habe ich kennen gelernt. Eine neue Kesseleinheit wurde zu jenem Zeitpunkt in dieser Berliner Location gerade aufgestellt und ich hatte auch Gelegenheit, das Innere der Maschine zu inspizieren. Hochinteressant - allerdings enttäuschend, wenn man gewahr wird, wie primitiv ein solcher Mechanismus letztendlich ist. In einem Gespräch mit diesem Herrn Müller erfuhr ich, dass die von ihm im Großraum installierten Kessel von Kreuzfahrt-Großyachten und von sogenannten Butterschiffen stammen (weiss der Teufel, was „Butterschiffe“ sind - alle Gesprächsteilnehmer wussten es und ich wollte mich nicht outen, der einzige in der Runde zu sein, der das nicht wusste. Deshalb habe ich nicht gefragt.). Hier in Deutschland sei es kein Problem, kommentierte meine Bekannte im Rahmen des Gesprächs, solche Automaten gewartet zu bekommen. Bei den östlichen Nachbarn sei zumindest in der näheren Vergangenheit mangels Möglichkeit die Wartung aufwendig gewesen. Sie -selbst Tschechin- wisse über die Gründe Bescheid. Den Betreibern seien in vielen Fällen Kessel veräußert worden, deren Hersteller zwischenzeitlich nicht mehr existieren. Insofern stellte sich das für die Käufer vorteilhaft wähnende Geschäft letztlich als Flopp heraus. Und insbesondere diese Kessel, die schwer zu warten seien, bespiele sie tourmäßig. Ich weiss lediglich, dass diese Kessel sogenannte Stegfehler aufweisen sollen, die ohne Hersteller angeblich schwer zu korrigieren sind. Darauf ist sie spezialisiert. Da die Betreiber nicht merken sollen, dass sie auf diese Fehler spielt, mischt sie sich unter die Masse der dortigen Touristen und spielt, bis sie ihr Gewinnziel erreicht hat. Dann wechselt sie den Ort. Es soll -ihrer Auskunft entsprechend- hunderte solche Kessel dort geben. Ein wahres Paradies also! -
Warum sollte man (nicht) an Maschinen spielen?
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@ Fritzl Was ist das für ein "...Prinzip...", weshalb Du "...nicht an Schrotttischen..." spielst? -klingt interessant, aber unlogisch- -
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Naja, das sind keine „Schrotttische“. Sie haben einfach ein gewisses Alter gehabt, als sie verkauft wurden. Meist von Deutschen Casinos in's Ausland. In Bulgarien, Ungarn, Rumänien, Tschechien und in Polen habe ich solche Tische gesehen. Sie werden zwar gewartet, aber Ersatzteile kriegen sie dort vor Ort wohl nicht so leicht. Und mancher Kessel zeigt optische Verschleisserscheinungen.Wenn zudem die Beschaffenheit der Kessel über die vergehende Optik physikalische Unregelmäßigkeiten aufweist, dann kann's ja letztlich nur zu Gunsten der Spieler sein. Ich kenne jemanden, die vor einigen Jahren erfolgreich in der Ukraine und in Tschechien auf diese Unregelmäßigen gespielt hat ... und zumindest zeugen die Motive ihrer Postkarten, die mich erreicht haben, davon, dass das Spiel nicht so erfolglos gewesen sein kann. Sie schrieb mir mal, sie fühle sich wie im Paradies. Ein Kesselfehler nach dem anderen. Also weist das, was Du, Fritzl, als Schrotttisch bezeichnest (womit Du ja nun sicher nicht die Tableaus, sondern die Kessel gemeint hast), doch letztlich nur Vorteile zu Gunsten des Spielers, oder? -
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Ja. Das ist mir auch aufgefallen.Hinzu kommen in einigen Etablissements schäbige, ungepflegte Kessel, deren Zahlenkranz verschlissen ist. Eine saubere Protokollierung ist über längere Strecken da nur mit hoher Konzentration möglich. Wie gesagt. Für den, der das schnelle Spiel -aus jedwelchem Grund auch immer- bevorzugt, sind diese Faktoren natürlich weniger entscheidend. -
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Mit dieser Einstellung kann es grundsätzlich kaum einen Abend geben, der im Casino verlustbezogen misslungen endet Könnte es sein, dass Du zu der Gruppe derer gehörst, "...die d'rüber stehen und die ihre Schwächen sogar zum Positiven für ihr Spiel einsetzen..."? Vielleicht ist Roulette ja für Dich ein entsprechender Ausgleich; gewissermaßen die dem Alltag gegenüberliegende Waagschale, auf der das Amüsement die Hauptgewichtung ausmacht, um von Belastendem zu entspannen.Ich kenne viele Spieler, die aus diesem Grund das Casino aufsuchen. Und die sich weniger am Umstand des Gewinns orientieren, als am Entertainment, das ihre Teilnahme am Spiel für sie darstellt. -
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Hierüber entscheidet der Spieler und sonst niemand. Und für den Großteil der Spielerschaft ist die psychische Konstitution im Moment der Entscheidungsfindung von elementarer Bedeutung für den späteren Ausgang des Spiels! Ist da jemand, der mir mitteilen möchte, dass er keinerlei ihm eigene Stärken oder Schwächen hat und dass er mit seinem Herantreten an einen Automaten seine charakterlichen Eigenarten so einfach abstreift wie ein T-Shirt? -
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Der Umstand des Spielstresses, über den in diesem Forum übrigens merkwürdigerweise noch nie geschrieben worden ist betrifft Spieler, die nicht nach vorgefertigten Mustern und Systemen, sondern die mit einer gewissen Variabilität der spielerischen Entscheidungen im Falle eines ihnen vorliegenden Einsatzsignals setzen. Wer nach einem festen Raster, vorgezeichneten Abläufen, Figuren und ähnlichem spielt, ist davon insoweit nicht betroffen, als dass ihm die Schnelligkeit der aufeinanderfolgenden Coups zum Nachteil gereicht; sein Spielgang ist ihm vorgeschrieben und somit sind seine Ensätze eindeutig zu tätigen entsprechend dem Tischverlauf. Aber sobald die Entscheidung variabel wird und in der Ermessensfrage des Spielers steht, ist die psychische Situation urteilsbeeinflussend. Das gilt sowohl für die realen Tische mit mechanischem Roulette, als auch für die automatisierten Einrichtungen. Beim Vergleich beider ist der Umstand offensichtlich, dass die Spieler an den Automaten von anderen Faktoren in ihrer Entscheidung geleitet werden, wann, wo und in welcher Höhe sie ihre Einsätze tätigen. -
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Meiner Erachtens ist diese Handschrift an den Automaten eine andere als in den Spielsälen. Es ist wie jemand, der einen Brief schreibt. Vielleicht ist der Ausdruck Handschrift falsch. Vergleichen wir den Briefschreiber unter Zeitruck mit dem, der sich einen Tag lang die Zeit nimmt, einen Brief zu verfassen. Sein Stil ist ein anderer! Der Automat, der einen unter Zeitdruck setzt, verursacht insbesondere durch diesen Vorgang Spielstress! -
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Waterboy, .... dann hätteste leere Casinos in Deutschland. Und wahrscheinlich nicht nur hier. Jedenfalls, zwischen den technischen Geräten ist der Spieler mit sich und der Maschine allein. Am Automaten reagieren viele Spieler auf bestimmte Spielsituationen anders, als am mechanisch betriebenen Tisch. Die ihm eigene charakterliche Struktur des Spielers gibt ihm individuelle menschliche Züge. Das ist ja nichts Krankhaftes, weswegen man nicht in's Casino gehen sollte. Seinen charakterlichen Eigenschaften entsprechend ist auch das Verhalten eines Spielers während des Spiels. Somit trägt die hier im Forum auch als Persönliche Permanenz bezeichnete Erfolgs- und Misserfolgskurve oft die Handschrift eines Spielers. Ganz individuell. -
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Der eine steht d'rüber (und kann seine Schwächen sogar zum Positiven für sein Spiel einsetzen), der andere geht voll in ihnen auf (seinem Wesen entsprechend können solche Schwächen sogar der Grund dafür sein, Freude am Spiel zu empfinden!), ... aber sehr viele gehen daran psychisch zu Grunde, nämlich diejenigen, die ihre Schwächen nicht erkennen, diejenigen, die sie nicht richtig einschätzen können und alle die, die sich verweigern anzuerkennen, dass in ihrer charakterlichen Struktur solche Schwächen vorhanden sind. Sie leugnen sie einfach - so eine Art, eigene Mängel (womit ich die Hinderungsgründe meine, beim Spiel überhaupt eine Chance zu haben, gewinnen zu können) einfach „weg zu drücken“. Das gilt für die Maschinen in Automatencasinos, wie für die Tische in den Spielsäälen. Nur: an den Maschinen macht es sich extrem bemerkbar. Dementsprechend sind sie anders einzuordnen als Spieltische. Das Verhalten der Automatenspieler ist in seltenen Fällen dem Verhalten der Spieler in den Spielsälen gleich zu stellen. -
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Klar, WaterboyDas siehst Du so. Ich sehe das genau so wie Du - vielleicht noch extremer. Ich schrieb ja mal an anderer Stelle, dass die Rahmenbedingungen weit mehr verantwortlich für die Verluste vieler Spieler sind, als der mathematische Bankvorteil. Hinzu kommen die Schwächen des einzelnen Spielers. Jeder hat eine solche Schwäche - bewusst oder unbewusst. "...der Spieler ist eben keine Maschine...", wie Boulgari sagt. -
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Der Maschine die Schuld zu geben, ist -ohne dass es hierfür großer Worte bedarf- hirn rissig. Natürlich ist die Maschine nicht Schuld an dem Verlust, der in solchen Folgereaktionen aufkommt; das wird jedem klar sein. Aber solche Automaten sind in dem geschilderten Fall Erstauslöser und hinsichtlich der Folgereaktionen durch das Umfeld und die maschinelle Unerbittlichkeit kontinuierlicher Schnelligkeit des Drehablaufs begünstigend, dass schwache Spieler den Situationen nicht gewachsen sind, wo sie sich an den Tischen noch besinnen würden. Der von mir geschiderte Spielertyp ist ja nur ein Beispiel von vielen. Ich will das von mir geschilderte Beispiel in diesem Thema mal einfach so zur Diskussion stellen. -
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Natürlich kann eine solche psychologisch bedenkliche Entwicklung auch nach einem verpassten Einsatz am Tisch im Spielsaal geschehen - und zwar in einer ähnlichen Folge der Ereignisse und der Reaktionen auf diese jeweiligen Ereignisse. Im Unterschied zum Automaten ist hier aber im Kontakt zu Mitspielern am Tisch, zu Croupiers, Pagen oder sonstwem ein Abreagieren eher möglich. Durch die Aufmerksamkeit, die manche Spieler im Spielsaal auf sich zu lenken versuchen, damit sie mit ihrem „Schmerz“ die Ventilfunktion eines (manchmal kurzen, bedeutungslosen, manchmal cholerisch anmutenden, den Spielablauf störenden) Dialogs in Anspruch nehmen können, ist im Automatensaal nur unzureichend gegeben, weil hier generell jeder für sich allein spielt; das heisst, der Dialog findet nur noch beispielsweise mit dem Bildschirm statt. In der Isolation fressen nun manche Spieler jedwelche Enttäuschungen in sich hinein... ...und indem sie es nun erzwingen wollen oder indem Trotzreaktionen aufkommen, verlieren sie. Schuld geben sie dann der Maschine. -
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Hinzu kommt, dass die Psyche dieser Spielerart meist so konzipiert ist, dass sie an einem Folgetag, an dem sie das Spiel wieder aufnehmen, von der Perspektive ausgehen, dass nicht jeder Tag mit einer solchen Serie zu ihren Gunsten beginnen wird. Sie sind also den Spieleinstieg betreffend weiterhin durch dieses Ereignis vorbelastet - zumindest erscheint es ihnen psychisch nicht sehr sinnvoll, wieder auf ein Einsatzsignal zu warten, was denselben Eckdaten für die Entscheidungsfindung unterliegt. Sie verändern nun die Komponenten für die Signalgebung, nur weil sie ein gutes Spiel, dass sie in ihrer „Hirnbuchhaltung“ haushoch gewonnen hatten, in der Realität nicht umsetzen konnten, ausgelöst durch den Defekt des Maschinenplatzes, an dem sie ihre Einsätze tätigen wollten. -
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- und jetzt läuft die Serie an. Die Transversale fällt überdurchschnittlich oft. Der betroffene Spieler geht nicht mit einem Stück Verlust vom Automaten; er durchläuft jetzt das Tal der psychischen Folter und er verlässt das Casino mit einem armdicken Tau um den Hals, für das er einen Ast sucht, der stark genug für sein Gewicht ist... ... Keiner sollte ihn jetzt mit dem Argument des Trosts ansprechen, das eine Stück, das er verloren habe, sei ja nichts Welt bewegendes (was es ja faktisch auch keineswegs ist!). -
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topic antwortete auf Nachtfalke's Nachtfalke in: Tendenzspiel und Persönliche Permanenz
Allein psychologisch befindet sich der betroffene Spieler in einer ungleich schlechteren Ausgangsposition. „Seine“ Rechnung stellt sich in diesem Moment anders dar. Er liegt mit elf(!) Stücken im Minus. Es sind die insbesondere beim Automatenspiel (und speziell bei überhöhten Stückgrößen) oft ins Gewicht fallenden, psychologisch verspielten Soll-Stücke des sich im Gehirn fest fressenden Ertragskontos. Es kommt hinzu, dass der Automat während der Schockzeit weiter dreht. Als Reaktion auf die Enttäuschung setzt der betroffene Spieler vielleicht nicht. Und wie der Zokkerteufel es so will, fällt die Transversale ein zweites Mal!!!! „...nun brauche ich gar nicht mehr zu setzen... ...das war's dann wohl für heute...“ denkt der arme Teufel an der Maschine. -
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topic antwortete auf Nachtfalke's Nachtfalke in: Tendenzspiel und Persönliche Permanenz
Nun könnte man davon ausgehen, dass bei einer Chance von zwölf möglichen (nämlich allen) Transversalen er bei den nächsten elf nicht zum Einsatz kommt, wenn die nicht fallen. Das ist aber so nicht ganz korrekt. In der Mutmaßung, mit einem Plus/Minus Null-Verhältnis den Automaten wieder zu verlassen, wird der Spieler nicht an den Automaten gegangen sein. Das heisst: er wollte gewinnen! Ihm ist aber beim verpassten Ersteinsatz schlagartig klar, dass er die Strecke im Plus, zu der er eigentlich aussteigen wollte, nun schwerer erreichen wird, weil er von Beginn an bereits im Minus spielt (zum Beispiel, wenn er das Stück gesetzt, aber durch einen nicht ordentlich justierten Touchscreen falsch positioniert hat). Der (Erst!?-)Treffer hätte ihm direkt das elffache seines Einsatzkapitals ausgeschüttet ... ... vielleicht wäre er jetzt schon gegangen. Nun hat er zwar nur ein Stück verloren - kein Beinbruch... ... ... ...wird mancher sagen, ... aber es können ja Hunderter oder Fünfhunderter sein, die er als Masse-égal festgelegt hat ... mit ein zwei Stücken im Plus wäre er gegangen. -
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Ein cooler Spieler wird dann... ... Aber nicht so unser Beispielspieler! -
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topic antwortete auf Nachtfalke's Nachtfalke in: Tendenzspiel und Persönliche Permanenz
Nehmen wir als nachfolgendes Beispiel: Besagter Spieler hat sich eine Strategie im Transversalenspiel zurecht gelegt. Der von einem technischen Defekt des Automaten betroffene Spieler auf Transversalen kommt gerade in dem Moment nicht zum Einsatz, auf den er gewartet hat, als nämlich eine der Zahlen in der Transversale (die er ursprünglich hätte setzen wollen) fällt.