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Nachtfalke

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Alle erstellten Inhalte von Nachtfalke

  1. Das Thema Personaltrainer ist im Übrigen noch nie in diesem Forum behandelt worden!Ein hoch interessantes Thema. Insofern bin ich gern „Oberlehrer“. Ich behaupte, dass wir die Chance aus der Hand geben, wenn wir nicht in der Lage sind, dem Forum eine Wende zu geben. Eine Umkehr in Richtung mehr Freude an der Ursprünglichkeit des Begriffs Spiel, bessere Umgangstöne, weniger zerschossene Threads, mehr Verständnis für die Neueinsteiger, weg von der Gewinnmaxime hin zu mehr Spaß, weg vom mathematischen Geht-nix-Gesabbel und zurück zum Tüfteln, Experimentieren und zur Einsicht, dass sich nicht jeder hier mit Gaus und Newton auf eine Stufe zu stellen braucht, um bei den Besserwissern anerkannt zu werden, sondern auch mit unausgegorenen Spielweisen in die Beitragsfelder wagen kann, ohne gleich als „Idiot“ dargestellt zu werden. Das ist nicht oberlehrerhaft, sondern ein Anliegen, mit dem wir uns selbst einen Gefallen erweisen. Uns zwar uns allen!
  2. Falsch. Richtig ist: Zuvielen hier im Forum ist nicht bewusst, das wir hier in einem großen Fachforum für Roulette die Chance nicht wahrnehmen, den Neueinsteigern effizient zu helfen. Hier, im Roulette-Forum von paroli.de sollten die Coaches für die Anfänger sitzen! Aber zu viele sind hier vor Ort, die mit ihren Geht-Nix-Parolen die Grundlage allen Schreibens und Handelns bestimmen. Zuviele hier im Forum sehen den Gewinn als Maxime des Spiels. Gewinn ist der Sinngehalt dieses Spiels. Aber es ist für viele nicht die alleinige Basis. Die meisten wollen hier einfach Spaß haben!
  3. Aber wir sind die schlechtesten Trainer, wenn wir den Neuen vermitteln, dass es nicht möglich ist, zu gewinnen. Damit machen wir den Reiz am Spiel von vorn herein kaputt.
  4. Ein guter Coach sollte meiner Meinung nach einem Anfänger - die Grenzen des vertretbaren persönlichen Verlusts - den gesellschaftlichen Sinn eines Casinos, - den Umgang mit dem Geld, - den Umgang mit den persönlichen Schwächen vermitteln und dann erst - die Regeln des Spiels - die Möglichkeiten des Gewinns Die, denen ich bei den ersten Casinobesuchen zur Seite stand, bekamen von mir auf den Weg: Wer rein psychologisch „ohne“ Geld ins Casino geht, der kann nicht mit „weniger“ 'rausgehen. Das Geld, das Du mit nimmst in's Casino, ist der Eintritt für die Veranstaltung des Abends.
  5. ...und damit ist er ungeeignet. Immer wird auf dem Staat herum gehackt, wie viel er verdient, welch hohe Erträge die Betreiber haben, wie viele Verlierer es gibt. Die meisten verlieren. Das sollte ja nun jedem hinreichend klar sein! Verlieren sie wirklich? Nein. Mathematisch ja. Hinsichtlich des möglichen Gegenwerts nicht. Ihr Amüsement in den Casinos kostet Geld. Wie jedes andere Amüsement auch. Unter diesen Voraussetzungen ist es doch letztlich müßig, sich als Newbie darüber Gedanken zu machen „...wie viele Tausender scheffel ich in der ersten Nacht am Tisch?...“ Jeder weiss, dass seine Chancen auf einen Gewinn am ersten Tag nur reines Anfängerglück darstellen. Ist die Hauptsache nicht der Spass? Wir im Forum sollten nicht das Recht in Anspruch nehmen und uns in der Verpflichtung zurückhalten, Menschen vor Verlusten zu bewahren. Wer am Spiel teilnimmt, ist ein erwachsener Mensch; als ein solcher hat er Eigenverantwortung. Und in dieser Verantwortung liegt der vertretbare Verlust, den jede/r bereits verkraftet haben muss in der Höhe des Geldbetrags, mit dem in der Tasche sie/er die Spielbank betritt. Jeder Betrag, mit dem man wieder herauskommt, ist so gesehen ein Gewinn. Ein professioneller Spieler als Trainer ist insofern ungeeignet, weil eine solche Betrachtungsweise sicherlich keine Grundlage darstellen kann, von seinem Spiel zu leben. Wie kann er einem am Spiel und an seinen Regeln Interessierten den Fun-Faktor vermitteln, den er selbst auf existenzieller Grundlage gar nicht mehr haben kann?
  6. Nun. Trainer gibt es viele. Die einen ziehen den Leuten die Schuhe an, in denen sie die Bretter der Casinos betreten und die ersten zaghaften Newbie-Gehversuche praktizieren... ... ... ...und die anderen ziehen ihnen die Schuhe aus. Letztlich muss man aber davon ausgehen, dass jeder das Recht hat, sich seine Trainer selbst auszusuchen - so wie er die Verpflichtung hat, auf zu passen, dass er nicht barfuß auf den Brettern 'rumläuft. Manchmal sind die nämlich ungehobelt, haben fiese Splitter und hervorstehende Nägel Allerdings glaube ich nicht, dass Newbies die Inhalte eines variablen Paroli-Spiels verstehen werden. Und wirkliche Professionelle dürften sich wohl kaum damit beschäftigen.
  7. Und ob der Profi für so ein Training überhaupt tauglich ist, das halte ich für fraglich. Denn dem Profi geht's weniger um das Spiel, als um den wirtschaftlichen Ertrag. Nachtfalke.
  8. Oder für dieses Forum als Leitlinie: Was sollen altgediente und erfahrene Forumsteilnehmer zum Nutzen der sich neu in diesem Forum anmeldenden Anfänger an Ratschlägen oder Anleitungen in den Newbie-Threads niederschreiben? Da nützt es wenig, ihnen zu vergegenwärtigen, dass sie am Anfang mit ziemlicher Sicherheit auf der Verliererseite landen, wenn sie anfangen, 'rum zu experimentieren. Klar sind ihre Chancen reines Glück, beim Experimentieren mit Gewinn aus dem Casino zu gehen. Aber die Grundlage des Experimentierens ist letztlich das Spiel. Und das Spiel ist das Experiment. Insoweit ist letztlich nicht das Gewinnen entscheidend, sondern der Spass an der Sache. Wer den Newbies ständig vorträgt, das sowieso nix geht, der nimmt ihnen den Spass und den Sinn des Spiels. Hier sind Trainer gefragt. Trainer sind in diesem Fall auch Entertainer. Sie sollten den Hauptaugenmerk darauf legen, dass es sich um ein Spiel geht. Wer das nicht zur Maxime des Trainings werden lässt, der taugt auch nicht als Trainer. Nachtfalke.
  9. Vielleicht liegt die Frage im Elementaren: Was sollte ein Professioneller einem Neuling, der sein Wissen über Roulette erweitern will, überhaupt vermitteln?
  10. War das Thema nicht: Personal-Trainer - Roulette-Pro wie beim Golf Eine denkbare Variante des Roulette-Berufsspielers Nachtfalke.
  11. Doch. Ich kann eine Menge darüber sagen. Ich war mit ihm einige Monate in Aachen zusammen und ich habe ihn auch danach noch einige Male getroffen. Damals habe ich mir seine gesamte Setzweise aufgeschrieben. Aber das ist schon 30 Jahre her !!
  12. In Aachen bin ich zu jener Zeit nicht lang geblieben. Die Drängelei in dem Casino und die Art der Gäste in der Anfangszeit machten ein ernsthaftes Spiel nicht gerade leicht. Ich bevorzugte damals die Spielbanken Bad Neuenahr und Wiesbaden. Erst ein halbes Jahr später fuhr ich wieder nach Aachen, als sich der erste Ansturm auf das in Deutschland für ein Casino seinerzeit sensationell gestylte Interior der Spielbank gelegt hatte. An den Brand der Holzhandlung in Aachens Innenstadt dachte ich da schon garnicht mehr. Um so erstaunter war ich, der ich in Aachen noch Neuling war, als ich -diesmal im großen Spielsaal- einen alten Bekannten wieder entdeckte: den Versicherungsgutachter. Vielmehr entdeckte er mich. In Aachen hatten sie damals auf den Kopf gestellte Zylinder, die mit einer Dip-Soße gefüllt waren. Man konnte Salzgebäck oder sowas zu den Getränken kostenfrei knabbern und in diese Soße eintauchen... ...als über meine Schulter eine Hand in diesen Zylinder fuhr und als ich aufschaute war es mein Bekannter. Er war in Aachen geblieben. "...er sitze vom Nachmittag an bis in die Nacht täglich in diesem Saal..." wie der Bartender mir erzählte "...seit Monaten schon. Und er spiele selten. Sehr selten..." "...und er habe die größten Gewinne erzielt seit Eröffnung der Bank. In Serie! Immer auf Rot. Er spiele nur Rot..." Nie etwas anderes.
  13. Eines Abends entdeckte ich diesen Mitbewohner besagter Pension an der Theke einer der Casinobars. Es ist schon so lang her, dass ich es nicht mehr genau in Erinnerung habe, aber ich glaube da war ein doppelarmiger Roulettetisch in einem der Säle, ein Tisch mit zwei Tableaus an einem Kessel, der sich zu Anfang in Aachen befand. Und von einer Bar aus konnte man direkt in den Kessel gucken. Hier spielten die Spieler, die etwas mehr Geld in der Tasche hatten, als die Masse der meist so vollen Räumlichkeiten, dass die Leute in serpentinenartigen Schlangen vor dem Aachener Kurhaus standen, um eingelassen zu werden. An Wochenenden war die Spielbank oft so überfüllt, dass man bis zu einer Stunde warten musste! Jedenfalls kamen wir, dieser untersetzte Mann und ich, zum ersten Mal ins Gespräch. Im Laufe dieses Abends und der folgenden Abende stellte ich allerdings fest, dass er nicht zu spielen schien. Das interessierte mich in der Anfangszeit dieser Bekanntschaft auch recht wenig - viel interessierter war ich an seinem Beruf... er war Gutachter der Gesellschaft, bei der die Holzhandlung versichert war und über die bereits seit Wochen die lokalen Zeitungen berichteten.
  14. Unweit vom Europaplatz in Aachen befindet sich die Sedanstraße. Früher mal war da eine große Holzhandlung, in der Handwerker und Bauleute ihr Material aus weitem Umkreis einkauften. Diese Holzhandlung brannte ab. Das war in den heißen Sommertagen des Jahr 1976. In Aachen erregte dieser Brand Aufsehen. Versicherungsleute und Gutachter untersuchten über Wochen die Ursache dieses Großbrands; von Brandstiftung war die Rede. Unter den versicherungsseitig mit der Aufklärung Beauftragten befand sich ein kleinwüchsiger Mann, den ich in diesen Wochen kennen lernte. Er wohnte in einer Pension unweit vom Aachener Hauptbahnhof, in der Monteure, die von Zeit zu Zeit immer wieder im Grenzgebiet eingesetzt wurden, regelmäßig buchten. Die Pension war preiswert, weshalb auch ich sie mir für einen mehrwöchigen Aufenthalt in Aachen ausgesucht hatte. Grund für meinen dortigen Aufenthalt war die Eröffnung der ersten Spielbank in Nordrhein-Westfalen. Die Grundsteinlegung der Westspiel.
  15. Na, ich glaube doch, dass viele in diesem Forum schon von Mr. Red gehört haben. Soweit ich weis erhielt dieser Spieler seinen Namen von der Spielbank! Und seine Setzmethodik ist phänomenal; selten habe ich einen disziplinierteren Spieler als Mr. Red gesehen.
  16. Genau dies praktizierte Mr.Red, Charly ... ... und er wurde mit dieser Spielweise ein steinreicher Mann.
  17. Seinen eigenen Schwächen hat ein Spieler, dem ich vor dreißig Jahren begegnet bin, entgegengearbeitet. Er hat ein Regelwerk hierüber aufgestellt. Dieses Regelwerk habe ich mir damals abgeschrieben. Die Einzigartigkeit dieses Regelwerks besteht in der Tatsache, dass er nicht regulierte wann er setzte, sondern er erstellte sich eine Liste der Spielsituationen, wann er nicht setzte. Der Name dieses Spielers war seinerzeit weit über die Grenzen Aachens, seines Hauscasinos, hinaus bekannt. Es war der legendäre Mr. Red.
  18. Die Auswertung synthetischer Chancen ist nicht jedermans Sache, weil sie sauberes Buchhalten, Geduld und Disziplin beim Setzen erfordert. Leider sind das Eigenschaften, die Menschen, welche zum Glücksspiel tendieren, oft nicht haben. Das Gegenteil ist der Fall: der Mut zu einem Mindestmaß an Risiko und eine gewisse Spontanität sind die Eigenschaften, die sich in Spielern meist finden (sie sind geradezu sprichwörtliches Klischeé). Dabei verzokkt man sich schnell, wenn man hin- und herspringt und in allem etwas sieht, was „...heute tierisch läuft an diesem Tisch...“ (Standardfloskel).
  19. Sicherlich ist es die eine Speilweise, dass man auf den Chancen sein Augenmerk hat, die der Setzweise des Spielers entsprechend an dem Tag und in dem Moment seiner Anwesenheit am Tisch durch den Kessellauf entgegenkommen; letztlich ist es falsch sich auf etwas zu versteifen, das der Tisch nicht her gibt. Die höchsten Verluste sind bei Spielern zu beobachten, die sich „festfressen“. Dagegen ist es die andere Spielweise, sich auf etwas zu konzentrieren; das kann ja durchaus ohne vorherigem Plan einfach aus der Situation heraus entstehen, was an eben dem Tag und in dem Moment seiner Anwesenheit am Tisch durch den Kessellauf dem Spieler entgegenkommt - nur sollte dieser Spieler dann bei der Beobachtung dieser einen Chance bleiben, egal wie andere zu laufen beginnen.
  20. Was Du sagst, Charly, macht tatsächlich Sinn. Mathematisch hat man natürlich keinen Vorteil, sich auf eine Einfache Chance zu begrenzen. Aber anscheinend ist es psychologisch sinnvoll, weil man sich mit Konzentration auf Erscheinungsformen einer Chance für deren Extremläufe „den Blick freihält“ - frei von der Versuchung, auf etwas anderes, das gerade anläuft, zu setzen und sich verleiten zu lassen, immer dahin zu „springen“, wo vermeintlich „was anläuft“.
  21. Ein Glück für uns... ...das der gierige François einen Bruder hatte. Nach einem extraorbitanten Wertpapierbetrug verabschiedeten die Gebrüder Blanc sich aus Frankreich und eröffneten ihre erste Spielbank in Luxemburg nach den schon zuvor erwähnten Pariser Plänen mit der kalkulierten Doppelzero. Es ist aber historisch falsch, wenn behauptet wird, das es François Blanc zuzuschreiben ist, dass es keine Doppelzero mehr in Europa gibt. Vielmehr waren die beiden Brüder mit aufkommender Konkurrenz in Europa schliesslich nicht mehr in der Lage, die mit 1804 mit dem Landgraf von Hessen abgeschlossenen Verträge zu erfüllen. Eine von ihnen zwei Jahre später in Homburg eröffnete Spielbank wurde erst rentabel, nachdem sich Louis Blanc gegenüber seinem Bruder François im Streit durchsetzte, eine Zero im Kessel fallen zu lassen. Erst von da an begann der Durchbruch der Blanc in Europa.
  22. Easyflip spielt damit die einfachste Form einer synthetischen Permanenz nach. Pascal ordnete seinem Würfel einen zweiten hinzu, sodass jeder Fläche des Würfels mit der dazugehörigen Fläche des zweiten Würfels eine synthetische Unterteilung für seine statistischen Zwecke zufiel. Ursprünglich wollte er beweisen, dass die kalkulativen Bedingungen der Erscheinungen des Zweitwürfels in ihrer Reihenfolge der Erscheinung zu jeder Fläche des Erstwürfels zugehörig immer wieder annähernd gleich seien. "...wenn dem so ist,..." so Pascal, "...dann sind für die Bedingungen in allen stochastischen Abläufen Schlussfolgerungen zulässig, die die Häufigkeit und die Dichte der jeder Erstwürfelerscheinung zuzuordnenden Zweitwürfelerscheinungen egalisiert, und die folglich in jeder Dimension des Zufalls annähernd gilt, ohne dass der Zeitpunkt oder die Reihenfolge bestimmbar ist. Die Dimensionen sind die Unendlichkeit der synthetischen Stränge. Durch die Versechsfachung der Erscheinungsformen schuf er quasi sechs synthetische Stränge. Würde Easyflip nunmehr mehrere Erscheinungsformen den Kombinationen hintereinander gefallener Zweitwürfe ein und desselben Würfels zuordnen (z.B. die Addition zweier Würfe) oder die Hinzuziehung einer Münze (zwölf Erscheinungsformen) wäre er auf einem Weg der Zufalls wie Blaise Pascal. Insofern, Friztl, ist es nicht angebracht, sich über Easyflips Überlegungen dahingehend zu amüsieren, dass die Auslosung aus dem Ablesen der Ergebnisse eines Würfelwurfs das Gleiche sei, wie die astrologischen Voraussagungen aus einer Bäcker- oder Wurschtzeitung. Easyflip bedient sich der Ursprünglichkeiten der wissenschaftlichen Zufallsforschung des 17. Jahrhunderts!!
  23. Easyflip findet zurück zum Ursprung des Roulette. Seine Form der Zufallsauslosung ist die des Blaise Pascal! Sie stammt aus einer Zeit, in der es anders schlecht möglich war, Erscheinungsformen zu registrieren, als über Seiten eines unvorhersehbar rollenden und auf irgendeiner Fläche liegen bleibenden Gegenstands. Und: Seine Schlussfolgerung, die Zuordnung einer jeweiligen Würfelfläche könne auch anders gehandhabt werden, gewinnt mit dem Zusatz Vervielfältigung der Würfelpermanenz besondere Bedeutung.
  24. Mein seinerzeitiger Lehrer in Südfrankreich hat mich darüber aufgeklärt. Er verfügte über die originalen Papiere aus Bordeaux, wo Blanc bei einer Winzerbank beschäftigt war. Hier entstand eine Planung ... das Concept Roulettière, oder so ähnlich - der Umbau des auf dem Auswürfeln von 36 Erscheinungsformen basierenden Spiels ... so wie es heute weltweit betrieben wird. Blanc war gierig. Genaugenommen war er ein Mensch, der immer wusste, dass man etwas nachhelfen muss, damit der Zufall auch an die richtige Tür klopft. Seine Erträge bestanden aus Einnahmen, die er mittels unfairer Geschäfte erwirtschaftete und aus Betrug. Dies wird in den Erinnerungen an ihn hinsichtlich der historischen Wiedergaben verschwiegen, wodurch Blanc heute den Ruf des Pioniers und Neureichen seiner Zeit hat. Den Ruf des Aufsteigers aus dem Nichts in die Höhen der monegassischen Gesellschaft. Des Wohltäters. Aber ich sage, dass das nicht stimmt, denn die mir zuteilgewordenen Unterlagen sagen etwas ganz anderes aus. Ich habe sogar einen Haftbefehl und verschiedene sonstige negative persönliche Belege über die Person des François Blanc in den Händen gehalten. Fest steht, dass sein Umbau des ursprünglich als Würfelauslosung von Pascal betriebenen Roulette (oder wie immer sein Urheber diese Art der Auslosung bezeichnet haben mochte) zum gewerblich anbietbaren Lotteriespiel, in nichts mehr an die originale Version des Prinzips erinnert.
  25. Zunächst führte Blanc Ende der 30iger-Jahre zwei Zeros ein! Fritzl - es waren zwei! Ich wollte das zunächst nicht glauben, denn es heißt ja allgemein, dass Roulette mit zwei Zeros betrieben wurde und François Blanc habe sie auf eine Zero reduziert, wodurch er dieses unermessliche Vermögen gemacht habe. Aber das ist eine Lüge. François Blanc hat die Doppelzero eingeführt!!!!
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