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Chemin de fer

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Alle erstellten Inhalte von Chemin de fer

  1. Da kann ich dir nur zustimmen, weil niemand das Gegenteil behauptete. Wie schon so oft, Du hast wieder nichts von dem Ganzen kapiert. Die Debatte ging um ein theoretisches Modell, ob unter bestimmten Voraussetzungen Player den Vorteil von Banker ausgleichen könnte. @Hans Dampf wollte das nicht ausrechnen, erstens, weil er Baccarat nicht spielt, zweitens glaubt er daran sowieso nicht. Jetzt könntest Du, nachdem wir das geklärt haben, zum Dilemma von Oscar etwas Neutrales beitragen, mit dem wir das Weiterleben der Spielcasinos nicht gefährden würden. Die Zutaten findest Du aufgelistet weiter oben. Tue endlich auch was Vernünftiges. Eine empirische Forschungsfrage muss man systematisch umkreisen. Du kannst es auch direkt lösen, Du musst nur Zahlen in die Formel der Professoren einsetzen. Hier geht es um Leben und Tod, um Lösung der echten Nullsummenspielen. Deine andere Bemerkung von hinkenden Vergleichen werden wir nachher erörtern. Ich habe nicht die leiseste Ahnung, worüber Du sprichst, das ganze müssen wir Satz für Satz aufdröseln.
  2. Jetzt gibt es nur zwei Möglichkeiten. Entweder willst Du mich vera…lbern, weil soviel Unsinn in einem kurzen Text von einem um die Welt bummelnden Spieler – zumindest nach eigenen Berichten - in Zusammenhang mit unserem Steckenpferd unvorstellbar ist. Oder Du glaubst wirklich, alles besser zu wissen. Die im Net zusammengetragene Weisheiten von spielenden Professoren der Mathe/Physik und professionelle Gambler von Glückspielen aller Arten, von unzähligen Büchern gar nicht zu sprechen, Du ignorierst einfach alles. Du bist ein geselliger Kerl, ich unterhalte mich mit dir wirklich gern, außer Hasard, ich sehe momentan wenig Sinn darin. Wozu habe ich dir die Kelly-Simulation verlinkt? Mache deine Hausaufgaben zuerst, dann können wir über „gambling“ diskutieren, aber bitte nur Satzweise, so wie @Hans Dampf das praktiziert, es ist weniger anstrengend. Deine längere Reiseberichte lese ich weiterhin sehr gerne.
  3. Es ist schwer vorstellbar, dass im Zeitalter des Smartphones die jüngere Generation damit ernsthaft beschäftigen wird. Den Freaks von damals wird vielleicht für einige Minuten warm ums Herz und sie werden in Erinnerungen schwelgen. Ungefähr wie mein Vater, wenn er in den 50ern im Radio „O Holy Night“ von Bing Crosby mit verklärtem Blick zuhörte. Die Synchronizität genieße ich hauptsächlich bei Synchronschwimmerinnen, nur im Gegensatz zu Jung ich schau nach außen und erwache, infolge dessen fange ich an innerlich über alles Mögliche zu träumen.
  4. Die Pandemie packte mich damals vollends, in chronischer Reihenfolge: Mattel-Intellivision, ZX-Spechtrum 48, Commodore 64, Amiga 500 und dann 1991 oder 92 der erster PC. Mit Roulette hatte ich noch nichts am Hut zu der Zeit, aus heutiger Sicht schade, sonst hätte ich ein Geschwister von deinem Sharp auch gehabt.
  5. Das Phänomen nennt sich Publicity-Geilheit, vor allem bei Ken Uston. Ich hatte sein Computerspiel auf Commodore 64. Die Bücher hingegen sind unterhaltsam.
  6. Im Nachhinein, im Ruhestand darüber zu berichten und sogar Bücher zu schreiben, ist Ok. Während man noch aktiv ist, birgt Publicity auch Gefahren in sich. Ich habe von Ken Uston und Al Francesco alles was sie je publiziert haben, es war für mich als Kartenspieler selbstverständlich, obwohl damals daheim BJ nicht gespielt wurde, andere Varianten waren populärer. „Auf ihrem Höhepunkt unternahm das Team von Al Francesco Kasinotouren mit bis zu 22 Mitgliedern, darunter drei "Big Players": Ken Uston, Bill Erb und Blair Hull. 1977, nachdem Teammitglied Ken Uston ein Buch mit dem Titel "The Big Player" veröffentlicht hatte, in dem die Gruppe und ihre Methoden entlarvt wurden, wurden Francesco und seine Partner weitgehend aus den Kasinos verbannt, und das Team fiel auseinander.“
  7. Für die Zaungäste uninteressant, die Realität ist nicht attraktiv genug. Eine Möglichkeit wäre, beim nächsten Ausflug plötzlich einen geeigneten Kessel mit traumhaften Renditen zu entdecken, und das Zielpublikum wird begeistert sein. Gierige Zuhörerschaft ist nicht in der Lage etwaige Ammenmärchen als solche zu identifizieren. (Obwohl es augenscheinlich ist, dass von einer gefundenen Einnahmequelle bestimmt nicht berichten würdest).
  8. Ergänzung: auch wenn ich echten +EW hätte, würde ich die Einsätze variieren. Das Ziel ist immer „den Gewinn unter Berücksichtigung der Rückzahlungsquote und der Gewinnwahrscheinlichkeit zu maximieren.“
  9. Servus, gerne. @Verlierer2 und ich plaudern manchmal über verschiedene Glückspiele, das Diagramm zeigt einen Ausschnitt einer Spielpartie. Die X Achse ist die Zeitlinie einer Irrfahrt, ein Schritt nach rechts ist immer ein neues Ereignis, das entweder 1000 St. Gewinn bringt, oder das Gegenteil, abzulesen auf der Y Achse. Wir haben noch keinen Kontakt gehabt, ich freue mich auf weitere Gespräche. Meine Marotten sind Differenzspiele. Und „Denken in Erwartungen“. Lg. L Wünsche dir vollständige Genesung.
  10. Was darauf zurückzuführen ist, dass keine EC nach einem Gewinn 5% Kommission zahlen muss. Du machst das freiwillig, wenn Du plein spielst. Da hat auch Oscar noch bessere Aussichten.
  11. Reizt deinen Forschergeist nicht, wie das Spiel ausgehen würde?
  12. Steht dein Glaube auf festem Boden?
  13. Danke für den Erlebnisbericht, war das Frühstück köstlich? Ich versuche jetzt, so gut es geht, alle Unklarheiten zu beseitigen. @Verlierer2 „Aber du spielst auch mit unterschiedlichen Einsätzen, das bedeutet, du hast keinen positiven EW sondern versuchst den so, also mit den unterschiedlichen Einsatzhöhen, zu erreichen.“ Haargenau. @Verlierer2 „Wieso Player und wo soll da 1,8 % Vorteil entstehen?“ Das Diagramm zeigt eine Simulation, die in einem anderen Topic (Mr.Red…) besprochen wird. Ein Differenzspiel, wo Player mit günstigeren Auszahlquoten einen Pseudovorteil hat, auf Kosten weniger Gewinnpartien (Bankvorteil). Dort geht es um eine Progression, „Oscar‘s Grind“. @Verlierer2 „Wow 10000 Hände aber verstehe ich nun die F9 so, das kein Ausgleich kam oder du wollest den nicht erreichen? Ausgleich ist auch noch kein Plus… Doch, Ausgleich ist uninteressant, weil egal bei welcher Anzahl von Partien der Ausgleich stattfindet, Player wird einen positiven Saldo haben. Interessant sind nur die Partien ohne Ausgleich, ob die höhere Auszahlung die weniger Gewinnpartien kompensieren kann. @Verlierer2 „Auch ob nach Plus eins dann abgebrochen werden soll oder nicht, dazu sagst du nichts.“ Wie komme ich dazu, dein Geld zu riskieren? In einem gewinnorientierten Spiel, aber ohne echte Vorteile muss man möglichst mit + Saldo abbrechen. Wie hoch soll dein Gewinn sein, kannst Du nur selbst verantworten. Eine klare Richtlinie: hast Du dein 10 Voucher aufgebraucht, ist das Spiel mit Bankrollmanagement abgeschlossen. Entweder spielst Du weiter wie das immer machst, oder geh nach Hause, und genieß das Leben. Egal, ob Du den Tag mit Gewinn, oder Verlust beendet hast.
  14. So wie ich das verstehe, gar nichts. Es ist nur ein Hinweis, warum ihr Theorem funktioniert. In einem Markow Prozess entstehen die Ketten durch Veränderungen der Variablen oder auch nicht. In einem Differenzspiel, einige habe ich schon gezeigt, entstehen zum Beispiel die Markow-Ketten in einem random walk durch ständige Wiederkehrungen der Variablen zu einem festgelegten Punkt auf einer Zeitebene. https://de.wikipedia.org/wiki/Markow-Kette
  15. Ob Oscar mit dieser kniffligen Variante fertig wird. Laut Professoren sollte: Gewinnchancen: 44,62 Auszahlung: 102,82% Verlustchancen : 45,86 Einzahlung : 100% Tischlimit: 1:1000 Soll das heißen, Du machst jetzt den Test, oder war deine Frage nur eine höfliche Erkundigung?
  16. Zumindest wie ich gelesen habe, war die Krawatte präpariert, um Jeton vom Tisch zu klauen. In der Hektik bei einem umgelagerten Tisch passierten merkwürdige Dinge. Heute vielleicht weniger, überall sind Augen.
  17. Das habe ich von dir auch nicht angenommen. Solche Schofel gehören aus dem Verkehr gezogen. Wo ist aber die Grenze zwischen Legalität und Gaunerei, wenn man bei Glückspielen die Gewinnchancen etwas erhöhen will? Verschiedene Apparate um den Kugellauf zu analysieren, oder was hältst Du von „edge sorting“, vereinfacht ausgedrückt „Kenntnis der ersten Karte“ aus dem Baccarat Schlitten?
  18. Unter Umständen konnte ein Krawattenträger davon profitieren, habe ich gehört.
  19. Ja, das erklärt wie Oscar zu spielen ist, nicht aber wie die Professoren daraus ein Gewinnsystem konstruirten. Das sind die interessanten Textpassagen, mit dem Dschungel der Formeln konnte ich nichts anfangen. „Der Fall p=1/2 ist aus mathematischer Sicht am interessantesten. Wenn die Regeln so vereinfacht würden, dass die Einsatzhöhe des Spielers bei jedem Versuch bei einer Einheit bleibt, könnte das System durch einen reflektierenden Random Walk in der Menge der nichtnegativen ganzen Zahlen modelliert werden, der natürlich null rekurrent ist, wenn p=1/2 Offensichtlich sind die zunehmenden Einsatzgrößen in Oscars System für den Wechsel zur positiven Rekurrenz im kritischen Fall verantwortlich. In Abschnitt 3 geben wir einen analytischen Beweis auf der Grundlage des Kriteriums von Foster (1953). Es scheint, dass bei den meisten Markov-Ketten, die von einem Parameter abhängen, die Nullrekurrenz an der Grenze zwischen Vergänglichkeit und positiver Rekurrenz auftritt, aber das vorliegende Beispiel ist eine Ausnahme.“ …“Somit impliziert das Foster-Kriterium [mit i0 D 0; 0] die positive Rekursion, wenn p>1/2…“ …Dies legt nahe, dass wir zur Anwendung des Foster-Kriteriums nach einer nichtnegativen Funktion V auf S suchen sollten, die in der ersten Variablen konkav und in der zweiten Variablen abnehmend ist… „…Damit ist die positive Rekursion für p=1/2 bewiesen und der Beweis des Theorems abgeschlossen…“ „… Der Beweis beinhaltet die Kombination von Einbettungstechniken mit Randproblemen für den Wiener Prozess…“ Besonders die Erwähnung die Markow-Ketten und Wienerprozess (brownsche Bewegung) bemerkenswert, fürs Differenzspiel ist empfehlenswert. Ich habe Oscar getestet, aber mit normalen Konditionen, also Zero und -EW, und bei einem Kapitalbedarf von 500 000 St. abgebrochen. https://www.roulettestar.com/systems/oscar/ Für die von mir erwähnte „schiefe“ Variante fand ich keine Simulation.
  20. Gerne, wenn Du mir verrätst, wie ich testen soll, dass ich im Gewinnfall auf 10 € 10,28 € ausbezahlt bekomme.
  21. Ich dachte wegen einer Analyse von einem Mat. Professor an die Plus-Coup Steigerung (Oscar’s Grind). Seine Formel machen mir nur Kopfweh, er behauptet jedenfalls – pardon, er beweist – wenn das Spiel EW=>, Oscar hat eine positive Erwartungswert. Was er genau meint, den Marsch nur, oder Auszahlung und Marsch zusammenkombiniert, weiß ich nicht. Eine Auswertung wäre vielleicht interessant, wenn jemand eine fertiggestellte Excel-Arbeitsblatt mit Plus-Coup hat. Marsch -1, Gewinnquoten 102,8% Versuchte die Analyse als pdf und zip anzuhängen, ohne Erfolg. Wer will, kann googeln nach S.N.Ethier. Ethier.zip „Back to he roots“ Es ist verrückt, jetzt ist die Datei da.
  22. Ja, genau das. Würdest Du zum Beispiel mit D’Alembert Erfolgschancen einräumen, wenn die Odds 49:50, aber die Gewinnauszahlung für die unterlegene Chance 102,8% ist? Oder welche Progression hätte mehr Erfolgsaussichten, wenn überhaupt, um nicht an Tischmaximum zu scheitern?
  23. Dieses Topic ist gerade richtig für Spekulationen. In den von uns praktizierten Glückspielen (BJ, Baccarat und sein Ableger, Roulette) kann der Spieler langfristig nicht die Hälfte der Spiele gewinnen. In BJ überkauft er sich zu oft, in Baccarat gewinnt der Banker öfter und in Roulette spuckt die Null in die Suppe. Kann der Spieler trotz weniger Gewinnpartien - zum Beispiel 44,62:45,86, 47,3:50, - eine langfristige Gewinnstrategie kreieren, wenn für Player Verluste 100%, aber die Auszahlung für Gewinn 2,8% mehr ist? Tischmaximum 0,1:100. Es könnte gehen. Jetzt klammern wir Differenzspiele aus, es ist verboten beide Chancen gleichzeitig zu setzen. Nur Player gespielt, durchschnittlich +1 Stück in 100 Partien im Fall von günstigeren 44,62:45,86. Würde sich ein solches Spiel überhaupt lohnen? Klar, masse egal 100 € und lass es krachen, samt atemberaubenden Schwankungen für 1 € Gewinn. Jetzt ist meine Frage: um es etwas ärmelschonender gestalten, welche Progression könnte hier Erfolg haben erstens den Tischmaximum nicht überschreiten, und zweitens einen Überschuss produzieren, der den ganzen Aufwand rechtfertigt? Was meint ihr? Was wiegt mehr für die verschiedene Progressionen, der geringfügig unterlegene Marsch, oder die geringfügig überlegene Gewinnauszahlung?
  24. Auch nicht. Wir werden dumm sterben müssen, wenn Mr.Red uns nicht einweiht. Zu Baccarat: was Du nicht alles ausbuddelst, ich kannte die Webpage noch nicht. Bin gerade dabei, alles durchzuforsten.
  25. Ein Vergleich würde helfen, wenn man „spätestens“ meint. Hier war keine Rede davon. Wenn der Zufall es so will, wird dir nach jeweils 100 Hände +1,.. Stück, nach 1000 Hände +10,.. Stücke, nach 10000 Hände +100,..Stücke schön gleichmäßig verteilt aushändigen. Das tut er aber nicht, zum Glück, wo bleibt dann der Nervenkitzel. Sonst was? Mr.Red schon gelöst?
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