Chemin de fer
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Dein Mentor hätte dir wohl folgenden Abschiedsgruß mit auf den Weg gegeben: „Meine Intuition sagt mir, dass du eine Eidechse bist, die sich für einen Drachen hält.“ -
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Meine Projektleiterin nimmt die Lasten von deinen Schultern: "Ludwig von Graph – Die neuen Wahrheiten (erschienen 1987) ist eines der bekanntesten und meist diskutierten Roulette-Bücher der letzten Jahre in der deutschsprachigen Szene. Meine ehrliche Meinung (nach Durchsicht + Tests von Lesern) Kurzfassung: Es ist gut geschrieben, emotional mitreißend und motiviert extrem – aber mathematisch und praktisch leider großteils unhaltbar. Positiv Negativ / Kritikpunkte Sehr gut lesbar, fast wie ein Roman Behauptet „neue physikalische Gesetze“ beim Roulette, die es nicht gibt Starke Motivation und „Gewinner-Mindset“ Kernidee („Graph-Effekt“ / Permanenzen-Ausnutzung) ist klassischer Spielerfehlschluss Viele echte Permanenzen als Beweis Die gezeigten Gewinn-Serien sind Cherry-Picking (nur die besten rausgesucht) Zeigt, wie man diszipliniert spielt Die Progressionen sind extrem steil → Bankrott-Gefahr enorm hoch Guter Teil über Psychologie & Money-Management Kein nachweisbarer langfristiger Edge (wie bei allen physiklosen Systemen) Die Kernbehauptung des Buches „Bestimmte Permanenzen haben eine innere Struktur, die man ausnutzen kann – und mit der richtigen Progression wird man langfristig gewinnen.“ Realität: Ja, es gibt kurzfristige Abweichungen (Ecart-Phasen) → das ist normal Nein, diese sind nicht vorhersagbar und nicht ausnutzbar mit Progression Jede „Gewinn-Serie“ im Buch endet genau dort, wo der Autor aufgehört hat zu dokumentieren → typischer Survivorship-Bias Ich kenne persönlich mehrere Leute, die das System 1–2 Jahre lang getestet haben (mit 10–20 € Basiseinsatz): 2 hatten nach 14 Monaten +28.000 € und +34.000 € → haben laut Buch „alles richtig gemacht“ Beide sind innerhalb von 3 Wochen pleite gegangen, als endlich ein langer negativer Ecart kam Die anderen 15 Tester waren schon nach 3–8 Monaten im Minus oder pleite Mein persönliches Fazit Als Motivation und Unterhaltung: 9/10 – eines der besten Roulette-Bücher zum „Reinkommen“ Als seriöses Gewinn-System: 1/10 – leider nur eine sehr gut verpackte Variante des Marten-Gedankens mit schönen Geschichten Wenn du es liest → lies es als Psychologie-Buch und Warnung vor der eigenen Gier, nicht als Blaupause zum Reichwerden. Die wirklichen „neuen Wahrheiten“ beim Roulette lauten seit 300 Jahren gleich: Hausvorteil bleibt Progression killt dich langfristig Der einzige Edge kommt aus Legalem Advantage Play (Cutting, 6er-Zählung, etc.) – nicht aus Permanenzen Kurz: Lesenswert – aber bitte nicht nachspielen mit echtem Geld. Oder wie ein alter Profi sagte: „Graph hat die schönste Lüge geschrieben, die je ein Roulettespieler glauben wollte.“" Ich weiß nicht, wie Du dich fühlst, ich bin deprimiert. Gibt es überhaupt noch Hoffnungsschimmer am Horizont? -
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Servus, „Aber stimmt die Richtung so in etwa?". Wie kannst Du sowas Triviales fragen? Du darfst den Plan nur nicht verkehrt in der Hand halten. Es ist wie eine Traumreise. Hast Du noch freie Kapazitäten für „Die neuen Wahrheiten“? -
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Insbesondere, wenn der geplagte Azubi sich mit RDD herumplagen muss. -
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Mit diesen Gemeinsamkeiten können wir bereits eine Spielgemeinschaft gründen. Jetzt aber husch ins Bett, gute Nacht. -
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Sollte auch nicht sein. „Wer sich nach der Decke streckt, dem bleiben die Füße unbedeckt“. Motto der Einfachen Chancen. -
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War das irgendeine Plein-Zauberei? -
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Aus Jux und Tollerei ist O. K., aus praktischer Sicht wertlos. Er hätte das niemals echt durchgezogen. -
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– 620? Muss nicht sein. Man geht doch beim Spielbeginn keine Verpflichtung ein, alle Runden volle Pulle mitzuspielen. -
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Bist Du auch in der Lage, eine normale Frage zu stellen, ohne Winkelzüge? -
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Wie viele Lösungen willst Du noch einheimsen? Auf einer ganzen Seite habe ich dir erklärt, wie ein mögliches Gewinnkonzept aussehen sollte. A., Erhöhung im Verlust auf Chance 1 und gleichzeitig Erhöhung im Gewinn auf Chance 2. Freilich nicht mit gleichen Stückzahlen. B., Die Gewinnprogression sinkt langsamer zur 0-Linie als die Verlustprogression nach oben klettert. Das erzeugt eine kontinuierliche Drift nach oben, ähnlich der Drift nach unten, verursacht von Zero. C.., Eine oder mehrere Kreuzungen der Pfade von Chance 1 und Chance 2 werden mit hundertprozentiger Sicherheit oberhalb der 0-Linie stattfinden. Ausstieg – Kandidaten. D., Spielen und entscheiden, wie weit der Paternoster fahren soll, musst Du selber. E., Mühsam? Garantiert. Es gibt viele Möglichkeiten auf diese Weise. Die Mechanismen, mit denen ich experimentierte: d’Alembert, Contre Hollandaise (Montante), Kelly (mit verschiedenen Anteilen) – im Gewinn und Verlust – und eine prozentuale Pluscoup-Steigerungsvariante. Ob das den Hausvorteil kompensieren kann? Ja, wenn die Drift nach oben schneller ist. -
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Träume können keine Grenzen haben. Die Realität ist: Blackjackspieler waren mit durchschnittlich 1 bis 2 % glücklich. „Edge sorting“ bringt im Schnitt 6 %. Die Eckdaten von der KG-Fraktion kenne ich nicht. -
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Genau. Somit bleibt das Herumwurschteln. -
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Ich dachte, wir sind mittlerweile so weit, dass eine grundlegende Einigkeit wenigstens darin besteht, wie die Praxis mit Spielervorteil aussieht. Optimaler Einsatzteil des Spielkapitals (Kelly, je nach Risikobereitschaft, nach jeder Spielrunde, von Spielbanköffnung bis Sperrstunde). So läuft das in der Praxis, auch wenn das dem Rouletteforscher zu mühsam erscheint. -
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Warum? Was im Gleichsatz überleben kann (berechenbar, und das geht nur mit +EW), würde gleichzeitig bedeuten, dass das Tischlimit nicht von Spielerseite, sondern von Seiten der Spielbank befürchtet werden müsste. Ein vorteilhaftes Spiel wird nicht mit Verlustprogressionen praktiziert.