Hallo Al,
danke für Deine ausführlichen Antworten.
Gedanklich komme ich da noch nicht ganz mit. Wenn du Dein Geld meinetwegen den Türken leihst, weil sie (ich hab keine Ahnung, also geratene) 10% Zinsen zahlen, aber 11% Inflation erzeugen, dann wird die Kohle doch nicht mehr, sondern weniger.
Wie könnte man sowas hedgen?
Na man müsste die Lira massiv shorten, aber dann ist das doch kein Kredit mehr, den man in Lira ausgeborgt hat... ?
Kommen da nicht auch die hohen türkischen Zinsen täglich auf so eine Shortposition zu?
Örx, ich stehe gerade auf dem Schlauch... denn Zinsen zahlt man ja nur für den Hebel und nicht für sein Eigenkapital.
Du siehst, wie wenig Ahnung ich von Deinen verhungernden Goldeselchen habe.
Denn den Sparern in den betroffenen Währungen dürfte es gar nicht gut gehen...
Da ich eine Weile mitten in einer türkischen Hochburg gearbeitet habe, weiss ich, dass die Muslime gar keine Zinsen wünschen.
Es ist sogar verboten, welche zu verlangen.
Jetzt habe ich mich endgültig verrannt...
Da zu folgen, habe ich kein Problem.
Glücklicherweise musste ich keinen Begriff nachschlagen, Spread und Slippage stören nur beim Umschichten, die erhöhte Margin schmälert Deinen Hebel.
Zu den Zinsen in Honkong will ich jetzt nicht extra googlen, denn ich vermute, sie sind sehr viel höher als in USA.
Als ich noch Demokonten ausprobiert hatte, wurde mir das Zinsgefälle zumindest halbwegs gewahr, weil ich auch ein Konto in Australdollar führen lies.
You better speak native, dude...
Brauche Zustelladdresse und gegebenfalls Hinweise zur Tarnung. Die Feile in der Erdbeertorte dürfte selbst ein Wärter aus den 1920ern finden.
Das mit den 5 Stellen wäre zwar praktisch machbar, könnte mir aber auch ein paar mentale Probleme bereiten.
Aus der Testphase kannte ich nur Demokonten mit 100k, daher dachte ich mit weniger als 10% zu starten mache keinen Sinn.
Die echten Broker verlangten damals minimale Margin von 25k, damit sie überhaupt einen Futurehandel zuliessen.
Das ist alles 5 Jahre her...
Kommod wäre es mir natürlich mit 4 stellen anzufangen, aber das ist zuviel für CFD-Schiessbuden und zuwenig für sichere Einlagen.
Ach das war Marketing? Hatte ich noch gar nicht gemerkt.
@roemerhatte doch einen Vortrag verlinkt, den ich in einer müden Stunde mal angefangen hab' zu hören.
Ich weiss nicht wohin das in der 2. Stunde noch führen wird, denn ich bin weggeduselt und wurde nach 60min geweckt und rausgrissen.
JForex sagt mir nichts, MT4 kann(konnte) ich aber lesen und schreiben.
Wie gesagt, als ich ernst machen wollte, bekamm ich das kalte Grausen bei der Durchsicht des Kleingedruckten...
Mein älteres Interesse galt auf alle Fälle dem Zufall.
Nach monatelangen Grundlagenforschungen im stillen Kämmerlein, fasste ich mir ein Herz und einen verschmerzbaren Haufen DM und bin das erste Mal ins LC gepilgert.
Mein System lief Bombe, aber dann kamen plötzlich wie blöd die ersten 4.
Das hat mich aus der Bahn geworfen, der überfüllte Trubel am Tisch tat sein Übriges.
Als ich dann nur noch die ersten 4 nachsetzte, war der Spuk vorbei und die Gewinne wieder weg,
Ich war sowieso schon vom Start her demoralisiert, weil mein Kapital viel zu wenig war, wegen unerwartet hohem Minimum.
Das sehe ich ganz genauso und wenn Du meine Beiträge hier verfolgst, siehst Du auch, wie sehr ich mich um echte Erkenntnisse bemühe und nicht um Reichtum.
Plein spiele ich aber (noch) nicht oft, weil mir da die Varianz zu derbe ist.
Mit Indikatoren, wie dem von mir entwickelten Favorator, könnte man aber auch die Pleins "gefügiger" machen.
Gruss vom Ego