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Egoist

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  1. mach Dich mal nicht ohne Not hier selber fertig.
  2. Hallo Tanagra, Brühe dankend angenommen. Ich sehe Du kennst Dich aus, nicht nur mit Erkältung. Eine frische Hühnerbrühe wirkt da Wunder... Warst Du nicht vegan?? Auch an der Börse scheinst Du ein gutes Händchen zu haben, kaufen der Papiere, deren Geschäft Du kennst, in eher euphorischen Zeiten... Vergiss nicht SL nachzuziehen. Die gibt es im Zweifelsfall deutlich billiger zurück (wenn noch Potential besteht). Gruss vom Ego p.s. Kelly und Börse ist ein spannendes Thema, ist hier leider off topic.
  3. Nee, 50:50 ist beim Roulette leider nie. Daher habe ich hier den Münzwurf zunächst herangezogen. Und daher wird es auch das neue Zahlensystem geben müssen, denn erst das wird es richtig abbilden. Wünsch Dir dicke Stücke...
  4. Hallo roemer, kaum Geld, aber viel Zeit. Der Durchbruch (mein Testsystem) kam mir erst vor ein paar Tagen in den Sinn. Decadenweise hatte ich immer mal wieder nicht an Glückspiel gedacht, dazwischen aber unter Umständen recht heftig. Ich kann mich damit trösten, dass man seine Erkenntnisse in MoneyMangement, die man in der feindlichen Umgebung des Roulette erworben hat, wunderbar an der Börse gebrauchen kann. Gruss vom Ego
  5. Das sollte Dir aber schon klar sein: Wenn ich das Roulette oder die klassische Wahrscheinlichkeitsrechnung als erster geknackt haben sollte, wäre ich Tag und Nacht im Ernteeinsatz, wie ein Bauer, der seine Feldfrüchte der Witterung ausgesetzt sieht und nicht hier. Nach Feierabend müssten die Chirurgen anrücken, um mich operativ vom Tableau zu entfernen
  6. So in etwa @römer, allerdings muss ich erst wieder Boden unter die Füsse bekommen, nach dem Schock. Ich habe eingesehen, obwohl es schwer war, dass es nicht geht, dauerhaft zu gewinnen. Ich hatte ja in meiner Testumgebung die beiden Kontrahenten Martin und Stephan eingeführt, beide spielen Martingale und lange zum beiderseitigen Erfolg. Platt gedacht hat man damit das Dauergewinnsystem, denn egal was man setzt, man gewinnt fast immer. Gehen die beiden immer zusammen ins Casino, geht immer ein Gewinner nach Hause, sollten sie spätestens gehen, wenn es einen erwischt hat. Sehr oft werden die beiden auch nach 100 Coups einträchtig vorne liegen. Da es sehr viel ausgefeiltere und ungefährlichere Progressionen gibt, sollte man meinen, man könnte die Nachteile soweit wegbügeln, dass für beide nur die Vorteile übrigbleiben... ...Pustekuchen Gruss vom Ego
  7. Hallo robrobsen, obwohl ich dachte, ich hätte die Nomenklatur richtig angewendet, so ist mir doch bei der Beschreibung ein Fehler unterlaufen. Die Präfixe stammen aus dem Griechischen. Nachlesen kannst Du das bei Wikipedia unter chemischer Nomenklatur. Kapitel Zahlenpräfixe in chemischen Namen Präfix deca für 10 habe ich in das passende Nummernsystem übersetzt, indem ich das "a" durch ein "imal" getauscht habe. Heraus kommt das Decimal-System zur Basis 10. (vermutlich hat mich die Tauschung von c zu z, wie sie bei lateinischen Begriffen nicht unüblich ist, in die Hände der alten Römer abgleiten lassen). Ausser dem "Hexadezimal-System" kenne ich sonst nur das Binärsystem, welches aus der Regelung ausschert. Präfix Hexa müsste ein System zur Basis 6 bilden, welches perfekt zu Würfelergebnissen passt. Das Heximal-System könnte man gern zur allgemeinen Verständlichkeit zwischenschieben. Aus Hexa und Deca wurde das allseits berüchtigte Insider-System gebastelt. Das haben die damals nur getan, weil Binärzahlen für das menschliche Auge unleserlich und für unsere Gehirne fast unverdaulich sind. Bei der Bezeichnung "Hexadecimal-System" wurden Hexa und Deca verkettet und die Vertauschung betraf nur das letzte "a", folglich sollte aus dem Präfix für 7 "hepta" und dem Präfix für 30 "triaconta" das bislang unbeschriebene "Heptatriacontimal-System" werden. (LOL: ich kann das Wort kaum fehlerfrei schreiben, so neu ist das) Enttäuschen muss ich Dich aber, wenn Du glaubst, dies ergäbe nun den Durchbruch in der Wahrscheinlichkeitsrechnung. Was es aber leisten können soll ist, den vereinfachten Umgang mit Roulettepermanezen zu ermöglichen. Kann sein, es bringt dem, der in dem neuen Zahlensystem zu denken in der Lage sein wird, die entscheidende Entlastung. Noch denke ich sehr darüber nach, ob die Ziffern von 0-@ gehen werden, oder ob es auch eine farbige grafische Erscheinungsform geben wird, die ich momentan präferriere. Gruss vom Ego
  8. Hallo funtomas, damit machst Du Dir die Sache ja schön billig. Ich gebe Dir Recht, dass es am allerwichtigsten ist, beim Glückspiel den Ausstieg richtig zu timen. Allerdings gibt es Progressionsformen, die es Dir leicht machen aufzuhören und welche, die dies schwieriger machen. Dabei ist die psychische Beanspruchung noch gar nicht berücksichtigt. Mitten in einer Martingale (im satten Minus) wäre der Ausstieg gleichzeitig Unheil und Segen und ausserdem ein Verstoss gegen die ProgressionsRegel. Wettest Du mit Gewinnprogression, hast Du jederzeit die Wahl den nächsten Angriff zu vertagen, oder einen Zwischengewinn nicht wieder aufs Spiel zu setzen. Dazu gibt es immer wieder Situationen, in denen eine kurze Glücksträhne bereits rasch Dein Angriffskapital vervielfältigt hat. Klingt das nach Hokus-Pokus? Gruss vom Ego
  9. Hallo Tanagra, Kelly war mir schon bekannt, aber bei Deinem letzten Satz hier wurde ich nochmal stutzig. In #73 in dem Teil mit dem Angriff a 10 Stücke, war etwas Ähnliches, allerdings mit 50 statt 20% . Die Tabelle, die ich dazu gemacht habe, kann ich durchaus auch für 20% rechnen lassen. Der negative Erwartungswert beim Roulette hat mich (zunächst) davon abgehalten. Ebenso das Zahlengeflecht, welches ich auf dem Bildschirm knüpfen muss, denn das Resultat stellt sich als Baumstruktur mit einem analogen Wurzelgeflecht dar, was zwar zweckmässig ist, aber sehr in die Breite geht. Mit Progressionsparametern kann man wirklich eine Menge anstellen und den Spielverlauf entscheidend verändern, aber garantiert nicht immer zum Besten, leider. Gruss vom Ego
  10. @cmg Sei mir bitte nicht böse, wenn ich mich hier nicht in "Deine" Kornkreise ziehen lasse, die ich für einen HOAX halte. Hier sollte es nur um das Thema Progression gehen und ausdrücklich nicht um Satzfindung. Es ist auch nicht so, dass ich in der Natur keine Muster sehe, die letztlich auf zufällige Ursachen zurückgehen. Die schönsten Muster, sofern sie nicht genetischen Ursprungs sind, sind aber kaum prognostizierbar zB Wolkenformationen Sonnenuntergänge etc. Und allein der Begriff "schön" ist der Natur wesensfremd. Die Natur benutzt schöne Vogelgefieder oder bunte Blumen zur Durchsetzung gegen die Mitbewerber und damit ist nicht wirklich Schönheit gemeint, sondern Attraktivität für bestimmte Organismen. Nicht zuletzt können unbelebte Dinge für uns schön erscheinen, wie regelmässige, lichtbrechende Kristalle, deren Schönheit vor allem durch ihre Seltenheit geprägt wird. Dass es sie so gibt, ist Ausdruck der Vielfältigkeit auf unserem Planeten. @robrobsen Sorry, wenn ich Dich in den falschen Hals bekam, soll nicht wieder vorkommen. Auf alles mag ich hier auch nicht eingehen, wenn es zB sehr am Thema vobeigeht. Wenn Dich das Heptatriacontimal-System interessiert, freut mich das, denn es scheint tatsächlich bisher nicht gebräuchlich zu sein. Daher halte ich den Einfall für so wichtig, dass ich ihn ungern vergeuden möchte. Die Server von Google liefern darauf noch Null Treffer, obwohl die Bezeichnung der griechischen Nomenklatur folgt und somit richtig bzw. zwingend erscheint. Ich plane das System in einem eigenen Thread zu entwickeln, denn es ist noch nicht einmal vor meinem geistigen Auge fertig. Leider hat mich die Tage eine schlimme Erkältung mit Fieber erwischt, kein Zustand in dem ich besonders präzise denken kann. Gruss vom Ego Edit: Sachlichen Fehler beseitigt
  11. Danke für die Beiträge! @Antipodus Dein Vorschlag auf EC zu verzichten verteuert die Angelengenheit durch volle Zerosteuer, gleichzeitig wird die Trefferwahrscheinlichkeit nicht verbessert. Rechnerisch besser stünde man sich vermutlich, wenn man die Progression auf EC ändert, was durchaus geht. Um sie flacher zu machen kannst Du zB im Verlust immer 1 Stück drauflegen und nach Gewinn ein Stück weniger bieten. "Tilgungskraft" wäre dann immer der letzte Verlust, plus ein Stück für Dich. Gewinnst Du einmal und verlierst einmal ist alles auf Null. Verlierst Du aber 3x und gewinnst 3x, hast Du 3 Stücke im Sack. Nächst steiler wäre eine Labby (zb die 1 2 3 4 die immer auf 10 Stücke aus ist) nach 5 Dauerverlusten ist das Saldo mit moderaten -35 noch verkraftbar, man könnte stoppen. Die Labby bekommt man oft sehr leicht nach Hause geschaukelt, man könnte auch versuchen bei -35 weiterzumachen. Um doch noch die anvisierten 10 Stücke aus der Bank zu pressen, müsste man aber min 4x in Folge 10 oder mehr Stücke riskieren und gewinnen... Ich würde in dem Falle lieber den aufgelaufenen Minusecart als "Pechguthaben" verbuchen, denn wenn man neu startet hat man die Schlappe schon nach 4 billigeren Labbies wieder ausgewetzt. @Zickenschreck Das Beispiel mit der Labby und dem moderaten Stopp bringt Dich relativ preiswert in einen MinusEcart. Man kann ja nicht wissen was noch passiert. Aber es geht noch billiger Pro Angriff 10 Stücke bereithalten, dann immer die gerundete Hälfte setzen. Nach 2 Verlusten ist der Angriff gescheitert, macht nix, nächster. Die 10 Stücke sollten nur 1% von Deinem Kapital sein, oder so. Du erkaufst jetzt mit 10 Stücken ein Pech oder 2. Diese Progression kostet Dich maximal 3,3 Stücke pro Coup, kommt aber ein Rücklauf geht die Luzi ab. Nach einer 5er Gewinnserie hast Du schon 80 Stücke aus den 10 gemacht. 6er Serie verzwölffacht Dein Angriffskapital usw. Leider bleibt auch hier nur der Bankvorteil unterm Strich, bei so einer Gewinnprogression finden sich aber markante Hinweise auf den Nachhauseweg @roemer Du hast vollkommen Recht, aber ich musste mir das selbst beweisen. Besonders überraschend fand ich die Erkenntnis, dass es auch keine Progression gibt, die sich in der Unendlichkeit(ohne Zero) nachteilig auswirkt. Man kann für lange Strecken nur die Satzarmut optimieren, denn da gibt es markante Unterschiede zwischen den Methoden. Es als Neuling den Mathematikern zu glauben ist eine Sache, es selbst nachprüfen zu können eine ganz andere. Das war mein Grund diesen Thread zu eröffnen. @Tanagra Allen Progressionen gemeinsam haftet die Möglichkeit an, im Plus zu schliessen. Jedoch ist das Plus manchmal sehr klein. Selbst der Gleichsatz ist eine Pro/Degression aber mit der Steigung 0. Für Dein Haushaltsbuch gilt im Bezug auf das Binärsystem: JA, allerdings indirekt. Es gibt massenhaft gute Software, die den Überblick und die Budgetierung fördern. Intern rechnet die Software immer binär. Auf alle Fälle hast Du es mit der Progression richtig gemacht, wenn Du das Risikokapital mit Teilgewinn im richtigen Moment abgezogen hast und nun was anderes probierst. @robrobson #55 http://www.roulette-forum.de/topic/16815-progression-sinnlos/?view=findpost&p=305597 Wenn Du mich damit meintest, dann zitiere mal, wo ich was von mathematischen Gewinnmöglichkeiten behauptet habe. Vielmehr wollte ich möglichst handgreiflich vermitteln, dass der Erwartungswert jeder Pro/Degression in der Unendlichkeit auf genau Null hinausläuft. Also lies bitte richtig, ehe Du mich mit solchen Bezeichnungen beleidigst. @miboman Man kann den Designern und den Betreibern von Roulette sicher vieles vorwerfen, aber das Tischlimmit sicher nicht. Die Martingale gehört zu den treffsichersten Progressionen, aber wie ich versucht habe herauszuarbeiten, ist damit das Chancen-Risiko-Verhältnis besonders übel. Viel schöner für den Spieler wäre es auf den Platzer einer Martingale zu wetten. Bei der 8er Serie Münzwurf ginge das im Schnitt jedes Jahr einmal gut, bei 256 Besuchen der staatlichen Münzwurfstätte mit je einem Stück. Für Roulette kalkuliert stehen die Chancen (18/37)^8 , daraus resultiert, dass Du wegen der Null nicht 256 sondern 320 mal Dein Stück opfern musst (ohne Zeroteilung). Das kostet über lang gesehen 64 Stücke im Jahr. Wenn die Null Dich fetzt und nicht die Gegenchance, hast Du bei Teilung einen schönen Restwert Deiner Wette zum Verleben (passiert grob geschätzt an 10% der Abende). Aber über alles gesehen, auch nicht sehr empfehlenswert, das Risiko des Ruins ist aber weitestgehend gezügelt. Spontaneinfall: Interessante Variante dieser Methodik wäre, den Grundeinsatz alle 255 Casinobesuche zu verdoppeln. Man muss nur schneller frisches Kapital woanders verdienen, damit das auch noch im 4. Verlustjahr in Folge gut geht. Das wäre dann eine Spekulation mit der Martingale gegen die Martingale, LOL @cmg Die Gewinnprogression hat tatsächlich den Vorzug, dass weniger Stücke auf den Tisch gelegt und finanziert werden müssen, aber der mathematische Erwartungswert bleibt Null. Weiterhin gibt die Gewinnprogression zuweilen eine goldene Brücke aus dem Spiel/Casino. Phänomene, Figuren, Rhythmen und Tendenzen entbehren einer objektiven Grundlage. Der Hang zur Musterbildung findet im menschlichen Gehirn seine Begründung, wenn Du die in einer Zufallsreihe entdeckst. So ähnlich, wie wenn wir in den Wolken Schafe sehen, oder im dämmrigen Wald Kobolde. Dass der Zufall durchaus auch schöpferische Kraft hat, kannst Du zB bei "Stefan Klein - Alles Zufall" nachlesen, wo er sich unter anderem auch dem Zufall in der Evolution auseinandersetzt. Gruss vom Ego
  12. Hallo robrobson, genau das hat mein Systemtest auch ergeben. In der Unendlichkeit kommt ohne Zero immer genau Null heraus. Und zwar nicht nur bei der Martingale sondern auch bei allen anderen Progressionsformen, die jeden Angriff mit der gleichen Stückzahl und Progression angehen. Den Unterschied kann man aber sehr schön an den riskierten Stücken sehen, diese sollten möglichst wenige sein, wegen der Zero. Bislang nicht untersucht habe ich, wie sich Bankrollmanagement auswirken würde, ich könnte mir aber vorstellen, dass dies zu einem vernünftigeren Spielverlauf verhelfen könnte. Während die Martingale zwar den 8er Münzwurf mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,6% gewinnt, müssen dafür im Schnitt 7,5 Stücke pro Angriff ins Feuer gelegt werden. Das ist nervlich sehr belastend und kostet zudem mehr als 0,1 Stück Zerosteuer pro Runde. Ausserdem bringt jeder Angriff nur 1 Stück. Der einzige Vorteil ist die hohe Trefferquote. Ganz anders wäre die 1 Stück pro Angriff Variante. Die gewinnt in 50% der Fälle, man riskiert aber nur 1 Stück, die Zerosteuer beträgt dann nur 0,0135 Stücke pro Runde. Progressiert man nun mit dem Gewinn in die 2. Stufe, schmilzt die Trefferquote auf 25% und man riskiert nicht mehr als das ursprüngliche Stück und den Gewinn. Allerdings steigt die Zerosteuer mit jeder Progression um 1,35% mit. Egal wie man es dreht und wendet, die Progressionen dienen nur der Psyche, weil man damit die Trefferquote anpassen kann. Oder sie schaden der Psyche, weil man entweder über seinen Wohlfühlrisiko steigern muss, oder durch lange Verlustserien gehen muss, bis vielleicht mal der grosse Gewinn kommt. Über Gewinn und Verlust wird immer erst durch den Zeitpunkt entschieden, wann man das Casino verlässt. Gruss vom Ego
  13. @Antipodus Die Tapete, wie Du sie bezeichnet, war nicht unbedingt als Bettlektüre gedacht, dazu ist das Thema zu schwierig. Wenn Du auch was ahnst, würde ich Dich bitten das mal zu formulieren. Die Frage ob Progression sinnlos ist wurde bisher nur gestreift und zwar aus gutem Grund. Denn zunächst musste das Testverfahren definiert werden, was halt nicht in 2 Sätzen ging. Aber das steht jetzt alles oben drin. Eigentlich wollte ich nicht nur die Martingale prüfen und diskutieren, sondern auch noch andere Progressionen, zB 1 Stück Gleichsatz mit anschliessender Gewinnprogression, aber auf den Senkel gehen wollte ich nicht.
  14. An der Richtigkeit des bisher beschriebenen Verfahrens zur Systemanalyse sollten wenig Zweifel bleiben, selbst wenn der echte Zufall natürlich wilder ist. Da es aber nicht um konkrete und echte Zufallsreihen gehen sollte, sondern um die Bewertung von Systemen, darf man nun gespannt sein, was dabei herausgekommen ist. Die beiden Brüder aus dem vorherigen Posting hatten jeweils das Gegenteil gewettet und so kam es, dass mit der gleichen Zeitreihe immer(!) einer von beiden sofort getroffen hat, während der andere progressieren musste, bis sein Stück endlich abfiel. Über alles gesehen hat Stefan bei allen Zahlen von 0-127 sofort getroffen also 128 Stücke eingesammelt, dabei hat er nur 128 Stück riskiert. Martin hatte mit diesen Zahlen zT grosse Schwierigkeiten und nicht nur das. Bei der 0 hatte er den GAU... alles geplatzt. Damit Martin sich nicht gleich in Tränen auflösst, geben wir ihm die Zahlen rückwärts von gross (127) bis klein (0). Bei den 64 Zahlen von 127 bis 64 gewann Martin sein Stück in der 2. Progressionsstufe, bot also je 3 Stücke für ein Stück Gewinn, Saldo 64 Risiko 192. Bei den 32 Zahlenreihen von 32 bis 63 wurde es noch schwieriger für Martin, besonders weil sein Bruder aus dem Grinsen nicht heraus kam. Diese 32 Angriffe erforderten je 7 (1+2+4) Stücke Einsatz aber, es ging ja immer alles gut, so what! 32 Stücke dazugewonnen aber 32*7=224 riskiert. Neues Saldo=96+ kumuliertes Risiko = 416 Es schliessen sich 16 Zeitreihen mit je 15 Stück Kapitalbedarf an --> Saldo=96+16=112 Risiko=416+15*15=656 Es schliessen sich 8 Zeitreihen mit je 31 Stück Kapitalbedarf an --> Saldo=112+8=120 Risiko=656+8*31=904 Es schliessen sich 4 Zeitreihen mit je 63 Stück Kapitalbedarf an --> Saldo=120+4 Risiko=904+4*31=1028 Es schliessen sich 2 Zeitreihen mit je 127 Stück Kapitalbedarf an --> Saldo=124+2=126 Risiko=1028+2*127=1282 Es schliesst sich 1 Zeitreihe mit 255 Stück Kapitalbedarf an --> Saldo=126+1=127 Risiko=1282+255=1537 Und es kommt die böse Null, die Martin mit einem Schlag zerstört --> Saldo=127-255=-128 Risiko=1537+255=1792 Stellt man Stephans Zwischenbilanz daneben Saldo=+128 und Risiko=128 dann liegen dazwischen Welten. In diesem Experiment kommt jedoch die ausgleichende Gerechtigkeit in Form der Zahlen von 128 bis 255. Bei diesen gewinnt Martin immer sofort und kommt mit einer ausgeglichenen Bilanz zum Schluss: Saldo=-128+128=0 Stücke Risiko gesamt 1792+128=1920 Stücke Die höheren Zahlen werden Stephan nun das fürchten lehren, immer schwerer und teurer werden die zwar noch fliessenden Stücke erarbeitet, aber beim Höchststand mit 255 Plusstücken und nach dem aufreibenden Abarbeiten der Nummer 254 kommt die 255. Keine Chance für Stephan auf Erholung und 255 Stücke auf einen Schlag weg... Am Ende sind die Salden der beiden wackeren Brüder genau auf 0 Stücke gekommen und auch Stephan wird mit seinem System 1920 Stück riskiert haben, für nix... Immerhin ist Niemand arm geworden, denn beim Münzwurf gibt es keine grün weisse Zero. Aber es ist nun auch sehr leicht das auf Roulette mit Rouge und Noir zu übertragen. Damit die Zero nicht die Rechnung verkompliziert, war sie ja zunächst ausgeklammert. Nur für die ZeroSteuer von 1/74 (bei Teilung) wurde der Umsatz mitgerechnet. Hätten die Beiden gegen Zero ankommen müssen hätte jeder 1920/72 = 26 Stücke verloren (mehr als 10% des mitgebrachten Kapitals). Als vorläufiges Zwischenfazit möchte ich noch einmal auf die Vorzüge des Binärsystems hinweisen, denn damit war die Auflösung mit etwas Kopfrechnen erledigt. Das 2erSystem ermöglicht mit Leichtigkeit einerseits alle Permutationen eines 8fachen Münzwurfs zu überblicken und zugleich ein Progressionssystem in doppelter Ausfertigung im Kopf zu analysieren. Ferner kann man ganz einfach die Vollständigkeit von aller 256 Möglichkeiten überprüfen, da alle einzelnen Möglichkeiten durchnummeriert sind und sortiert werden können. Einwände wie, "So geht das nicht im Leben zu" sind vollkommen berechtigt, allerdings würde man sich halb tot testen, um am Ende von Lied zu sehen, dass sich das Ergebnis in der Unendlichkeit immer weiter dem approximiert, was wir so eben mal ausgerechnet haben. Als Ausblick für die fernere Zukunft möchte ich einen Begriff nennen, den Ihr mit Sicherheit nirgends finden werdet: "Das Heptatriacontimal-System" Es ist ein Zahlensystem auf der Basis 37 welches ich mir vor ein paar Tagen einfallen liess. Wie die einzelnen Ziffern aussehen werden, habe ich noch nicht festgelegt, aber mit den 26 Buchstaben und 10 arabischen Ziffern wäre man schon bei 36 und man bräuchte nur noch sowas wie zB den Klammeraffen. Auf alle Fälle stelle ich mir einen ähnlich spielerischen Umgang damit vor, denn eine Rotation könnte mit einer 37-stelligen Zahl beschrieben werden. Und nicht nur das, denn sämliche möglichen Verläufe innerhalb einer Rotation wären mit einer 37-stelligen Zahl schon durchnummeriert. Im Prinzip ist das dann die Erweiterung der Vereinfachung, die ursprünglich zum Binärsystem führte.
  15. Hallo Tanagra, wozu sagst Du "Nein"? Immerhin ist es ein Diskussionsforum und kein Hörsaal... Nein zur Frage in der Überschrift? Oder Nein auf die Frage, ob Du Dein System auf diesen Prüfstand stellen willst? Fein, dass Du gespannt mitliest und ich war fleissig und habe eben das vorerst letzte Kapitel heruntergeschrieben. Die Frage nach der Threadüberschrift wird darin zwar auch noch nicht geklärt, aber warum ich Euch den ganzen Quark mit dem Binärsystem zugemutet habe, sollte dann klar werden. Gruss vom Ego
  16. Donnerwetter, dann hast Du tatsächlich noch früher als ich mit Computern zu tun gehabt, auf meinem Volkscomputer konnte man auch graphische Sonderzeichen finden, mit denen man damals sogar "gemalt" hat.
  17. Machen wir uns also jetzt mal gestärkt mit unserem neuen Binärformat ans Spiel. In Posting #12 war die Rede von 256 Spielern, die jeder eine eigene Reihe von 8 Münzwürfen bekommen haben. Jeder Spieler hat eine zufällige von 8 aufeinanderfolgenden Ziehungen in die Hand bekommen. Das interessante an der Versuchsanordnung ist jedoch die nichtzufällige Komponente: Keiner der Spieler hat die gleiche Abfolge von Zufallsereignissen, wie ein anderer. Weiterhin sind alle 256 Möglichkeiten, die überhaupt entstehen können bei 8 Münzwürfen gleichmässig genau einmal vertreten. Nur in dieser synthetischen Umgebung können wir tatsächlich die Systeme der Spieler ojektiv testen und zwar sehr exakt. Als ein Beispiel für so ein Systemspiel werde ich mal die allseits bekannte Martingale Progression simulieren. Lassen wir unseren Martin also sein Los auspacken: Es steht dort 86 Gewandelt ergibt dies die Binärfolge 01010110. Bevor diese bekannt wurde, musste sich Martin festlegen, ob er auf 0 oder 1 wetten will. Im weiteren Verlauf des Experiments darf diese Entscheidung nicht mehr geändert werden, weil sonst Chaos eintreten würde. Aus diesem Grund hat Martin seinen Bruder Stephan mitgebracht, der das gleiche System spielen wird, aber nicht wie Martin auf die 1 sondern auf die 0 wetten wird. Stefan hat jedoch eine andere Zufallsreihe gezogen, lassen wir ihn mal mit der 85 starten. (01010101) Wir könnten jetzt die Betrachtung so fortsetzen, dass Martin noch eine riesige Menge Leute angeworben hat, die alle mitmachen wollen und mit Variationen der Originalprogression gleichzeitig ihr Glück versuchen wollen, aber das wird für diesen Thread zu umfangreich. Daher setzen wir in diesem Probelauf Statisten hin, die sich nur ihre Dezimalzahl in die Münzwürfe umrechnen aber sonst nur abwarten. Später können dort alle Leser gern ihr System spielen, sobald sie die Versuchsanordnung akzeptieren mögen. Das Spiel beginnt. Martin setzt ein Stück und verliert es, weil die Münzwürfe von links nach rechts gespielt werden. Stefan dagegen gewinnt ein Stück. Die Familie hat nichts verloren. Stefan wird sein Stück festhalten und nicht erneut riskieren, denn ein Angriff auf die verbliebenen 7 Würfe würde mit dieser Progression riskanter. Die 2. Wette tätigt Martin mit 2 Stücken und gewinnt 2 Stücke. Abzüglich des ersten Verlustes bleibt ein Stück Überschuss, damit schliesst Martin diese Runde ebenfalls mit Gewinn. Aus statistischen Gründen notieren sich beide die riskierte Stückzahl und den Gewinn. Stellen wir uns nun vor, alle Teilnehmer und Statisten hätten sich im Kreis angeordnet. Jeder bekommt nach Abschluss der Runde das Los des rechten Nachbarn und gibt seines nach links weiter. Stefan bekommt die 86, Martin bekommt die 1 (00000001) Während Stefan fröhlich grinst, als er wieder auf Anhieb das erste Stück gewinnt geht Martin gewaltig die Muffe, weil er 7x verdoppeln muss, bis schliesslich in der 8. Ziehung bei Einsatz 128 endlich das System aufgeht. Er notiert erleichtert ein Stück Reingewinn aber 255 Stücke lagen schon im Feuer bei der Runde, ufff... In der nächsten Runde hat Stefan wieder gut lachen, die geerbte 1 von Martin beschert ihm den nächsten Soforttreffer. Martin bekommt die 128 (10000000), die ihn endlich auch mal sofort gewinnen lässt. Jeder der Beiden hat nun 3 Stücke im Sack, aber die Zahl der riskierten Stücke ist bei Martin ungleich höher 3+255+1=258 Stücke riskiert, aber Stefan lehnt sich mit 5 riskierten zu 3 gewonnenen Stücken entspannt zurück. Es wird aber noch ein langer Tag und am Ende wird abgerechnet, denn jede Zahl von 0-255 ist bei den beiden schliesslich durchgekommen, als Martin Stefans erste Zahl die 85 auch abgearbeit hat. Aufgrund des Binärsystems fällt es leichter die Ergebnisse der beiden Brüder AUSZURECHNEN, man ist nicht mehr darauf angewiesen alles zu buchen und zu addieren. Wie das geht, gibt es in einer weiteren Folge...
  18. Mein lieber RoulettePilot, Deiner Meinung nach hätte ich einen Fehler gemacht, was ich aber entschieden zurückweise. Vom Hexadezimalsystem habe ich keine Silbe erwähnt, weil es für unser Experiment nichts zur Sache beiträgt. [Oberlehrer] Das Hexadezimalsystem wurde mit den Computern eingeführt, als man erkannte, dass längere Binärzahlen für das menschliche Auge ungeeignet sind. Eine 4stellige Hexadezimalzahl kann zB eine 16-stellige Binärzahl ersetzen und tatsächlich liest sich $AFFE erheblich leichter als 10101111 11111110 Dein Beispiel 1000 0101 ergibt $85 was nicht der gleiche Wert ist wie dezimal 85, denn $85 ist dezimal 133. Das $-Zeichen hat auch nichts mit Geld zu tun, es dient dazu, dem Leser klar zu machen, dass es keine Dezimalzahl ist. Ebenso gebräuchlich ist das Präfix 0x, denn wenn man die Basis einer Zahl nicht kennt, kann man ihren Wert nicht bestimmen. [/Oberlehrer] Hier werden wir dieses 16er System nicht brauchen können, daher werde ich es höchstens als Beispiel für nützlichere andere Systeme nochmal ansprechen. Gruss vom Ego
  19. Die Umrechnung aus einer Dezimalzahl des Wertebereichs 0-255 in eine Reihe von Münzwürfen ist trivial. Das geht zB auch mit Calc oder Excel, indem man sich die Zahl als eine 8stellige Binärzahl ausgeben lässt. Damit man mir ohne Nachschlagen folgen kann, gebe ich ein paar Beispiele: Fangen wir bei Dezimal 0 (Null) an, erhalten wir im Binärformat eine Folge von 8 Nullen also 00000000 Das gleiche für die 255 ergibt eine Folge von 8 Einsen also 11111111 Zwischen diesen beiden Extremen geht es gemischter zu 01010101 ergibt sich aus der Dezimalzahl 85 Von rechts nach links gelesen bedeuten die Nullen und Einsen im 8stelligen Binärformat jeweils eine 2erPotenz mehr. Die 85 hat auf der kleinsten Stelle (ganz rechts) eine Eins. Diese Eins wird beim zurückwandeln in das Dezimalsystem mit 2^0 (2 hoch Null =1) multipliziert. Dieses Ergebnis 1*2^0=1 wird im Saldo gespeichert. An der 2.BinärStelle (von links lesen) hat das Beispiel eine Null. Das Ergebnis für die Dezimalzahl ist folglich auch Null. Saldo unverändert auf 1. Auf der 3.Stelle steht wieder eine 1, die mit 2 hoch2 also 4 multipliziert wird. Saldo beträgt nun 1+4=5 Stelle 4 ist wieder eine Null, Saldo bleibt 5 Stelle 5 ist Eins also 1x2 hoch4 =16 zum Saldo macht 21 Stelle 6 wieder Null Stelle 7 ist Eins also 2x2hoch6 =64 zum Saldo macht 85 Stelle 8 ist Null, da unser Saldo bereits unsere 85 erreicht hat. Wenn wir mit der Hand ausrechnen wollen, wie die 86 als 8stellige Binärzahl aussieht, gehen wir jedoch von links nach rechts vor und prüfen, ob die Zahl grösser ist als 127. Da sie es nicht ist, schreiben wir eine 0 ganz links hin. 0xxxxxxx und Saldo bleibt unverändert 86 Sie 2.Stelle sagt aus, ob unser Saldo noch grösser als 63 ist, was bei 86 durchaus zutrifft. Also bekommt unsere Binärzahl dort eine Eins und wir ziehen 64 vom Saldo ab. 01xxxxxx neues Saldo=22 Sofern das Saldo 0 wird, werden alle x mit Nullen aufgefüllt, falls nicht, weiter im Takt. die 3.Stelle von links repräsentiert die 32, unser Saldo ist jedoch kleiner dort also eine Null 010xxxxx Saldo=22 usw... ich hoffe das Binärsystem damit hinreichend umrissen zu haben. Wer die 86 nun noch nicht zu Ende wandeln kann, sollte nochmal von oben lesen. Alle Anderen hoffe ich nicht zu sehr gelangweilt zu haben. Zum Schluss dieses seltsam schulischen Beitrages möchte ich erwähnen, dass es mir am Herzen liegt, auch diejenigen Leser mitzunehmen, die noch nie ein anderes Zahlensystem als unser vertrautes Dezimalsystem gesehen, geschweige denn benutzt haben. Den geduldigen Anderen, die mit Phantasie und Vorwissen ausgestattet sind, dürfte es nicht sehr schwerfallen zu extrapolieren, wohin die Reise gehen wird (fasten seatbelts ). Als Zwischenergebnis können wir jetzt schon eine kleine Ernte einfahren, denn das Binärsystem ist ungleich geeigneter zur Beschreibung und Untersuchung der Münzwurfproblematik als das Dezimale. Fortsetzung folgt...
  20. Hallo an Alle! @Zickenschreck und @Tanagra Vielen Dank für die Blumen Der nächste Beitrag ist schon geschrieben, da er aber nicht unter dem Einfluss von Tempranillo entstand, wird er etwas trockener ausfallen @cmg Wenn man die Wahl hat, sollte man nicht auf die Zeroteilung verzichten. Tronc für den Jetonhächsler finde ich auch ungut, zumal der Kasten zwar Geldscheine frisst wie Heu, aber die Auszahlung von den Angestellten vorgenommen wird, die auch gerne was abnehmen... Wenn die Kiste technisch nicht rund läuft, wäre das für mich ein KO-Kriterium. @RoulettePilot Das mit dem Münzwurf werden wir uns hier noch entsprechend vorknöpfen, ich muss erst noch die Basis legen, damit alle es verstehen können. @all Beim nächsten Beitrag wird es eine sehr geteilte Lesermeinung geben. Informatiker und Mathematiker dürfen sich gleich auf den letzten Absatz konzentrieren, ich wäre gespannt zu erfahren, wie weit ihr mit und vorrausdenken könnt. Gruss vom Ego
  21. Hallo RoulettePilot, Leute, die auf Ausgleich wetten, also Restanten setzen, werden das bestätigen So lange sie darauf wetten, kommt der Ausgleich nicht. Setzt Du dagegen immer auf die zuletzt erschienene Seite, bist Du sowohl bei den Serien dabei, die einer technischen Unwucht folgen, als auch bei Rückläufen, aus dem aufgebauten Ecart. Leider werden Dir dann lange Intermittenzreihen auffallen, die Du vorher so nie wahrgenommen hast. Gruss vom Ego
  22. @roemer Gerade bei kleinen Stichproben kann niemand etwas statistisch berechnen. Es kommt nur Blödsinn heraus. Daher habe ich angenommen, man spielt alle Möglichkeiten eines kleinen Fensters so oft aus, bis sich eine statistische Signifikanz zeigt. Letztlich stellt sich in der Unendlichkeit die Parität ein (oder aber ein Beschiss/Unwucht so whatever).
  23. Weiter im Thema: Um herauszufinden, ob ein System gut oder schlecht ist, ist man vermeindlich an Stichproben gebunden, so war jedenfalls immer meine Meinung. Das hat sich kürzlich geändert. Mit Nichten führen endlose Tests zu objektivierbaren Ergebnissen, so ist meine neueste Erkenntnis. Aber das mal in Zeitlupe formuliert... Gehen wir zurück zu dem Münzwurf. Der Ecart nach dem 1.Wurf ist immer 100% und man kann das für andere Systeme übernehmen, auch wenn sich die Verteilung da anders darstellt. Der 2. Münzwurf kann ausgleichen, tut es aber in 50% der Fälle nicht. Das ist mal die Ausgangslage. Kurzer Seitenblick auf Roulette: 2x Münzwurf entspricht einer Rotation. Die Rotation bietet statisisch eine (seltene) Möglichkeit zum vollständigen Ausgleich. Im Falle des Münzwurfs liegt die Wahrscheinlichkeit bei 50% oder 1/2^1 + 2x 1/2^2. Beim Roulette gibt es 37 Möglichkeiten für den ersten Coup, danach noch 36 für den 2. , 35 für den Dritten, usw Für den totalen Ausgleich sollten alle Nummern je einmal vorkommen, was rechnerisch fast unmöglich ist. Gleichzeitig weisst dieser Seitenblick schon in die Richtung, in die ich die Leser bringen möchte. Primäres Ziel war herauszufinden, ob ein System taugt und wenn ja, wie gut. Und da kam die Überraschung, die ich der Gemeinde nicht vorenthalten wollte. (Mathematiker vor, ich hebe dem Maulkorb auf ) Ich bin so vorgegangen, dass ich dem Zufall Zügel verpasst habe, denn ich habe mir überlegt, wieviele Möglichkeiten der Zufall in einem begrenzten Beobachtungsfenster hat. Wenn wir spielen, dann haben wir auch ein begrenztes Fenster, in dem wir agieren können, alles ausserhalb hat keinen Einfluss. Auch innerhalb des Fensters in dem wir den Zufall beobachten, hat keine Ziehung etwas mit den anderen zu tun, oder mit irgentwas sonst (sonst wäre es kein faires Spiel mehr). Wie objektiviert man sowas? Ich bin so vorgegangen, dass ALLE möglichen Ergebnisse herangezogen wurden. Das klingt mal heftig, ist aber im Falle des Münzwurfs noch locker überschaubar: Der Münzwurf hat 2 Ausgänge und jeder weitere Wurf fügt eine Stelle hinzu (vgl 1.Posting) verdoppelt also die Möglichkeiten. Um es übersichtlich zu halten, habe ich mich erstmal mit 8 Würfen begnügt. Aus binärer Sicht sind in Fenstern von 8 Würfen genau 256 Möglichkeiten verborgen, die nehmen wir jetzt mal alle her. Wir notieren alle Möglichkeiten der Reihe nach auf je einem Zettel, knüllen den bis zur Unsichtbarkeit zusammen und werfen jeweils das Kneul in eine Vase. Am Ende der Prozedur liegen 256 Kneule in der Vase. Nun wird unnötigerweise notariell beglaubigt gemischt. Jetzt werden 256 Mitspieler gesucht, die jeweils min. 256 Stücke vorzuweisen und zu riskieren haben. Jeder darf einen Zettel ziehen, muss aber sein System bekanntgeben und darauf starr ansetzen. Das System darf der Spieler frei wählen. Auf dem Zettel steht eine Dezimalzahl zwischen 0 und 255. Eine Umrechnungsroutiene macht bei Spielstart daraus eine Folge von Münzwürfen... Die Regeln sind klar. Gruss vom Ego
  24. Hallo an Alle, danke für die Willkommensgrüsse und die Fragen. @Westostfale Ich habe nicht behauptet, dass ich ein System hätte, welches wirklich dauerhaft gewinnt, sondern im Gegenteil. Ich habe schon unzählige Systeme durchprobiert, die auf kurze Sicht hervorragend arbeiten. Da ich sie immer selbst entwickelt habe, bzw Klassiker pur oder nach vermeintlichen Verbesserungen geprüft habe, denke ich einiges an Erfahrung gesammelt zu haben. Mehr dazu im nächsten Sachbeitrag... @DerSep Das mit dem Gefühl kenne ich von meinem ersten und einzigen Besuch im richtigen Casino Die Atmosphäre war meinem Systemspiel nicht sehr zuträglich. @cmg Dererlei Befürchtungen hatten mich lange davon abgehalten, das Multiroulette mal auszuprobieren, allerdings muss ich sagen, dass ich es nun für unwahrscheinlicher halte, dass die Gurke bescheisst. Ich bin kein KG und die hätten bei dem besagten Game auch keine Chance, weil die Absage vor der Kugel kommt. Als sehr wohltuend empfand ich mein eigenes Tableau, kein Vergleich zu einer drängelnden Menschentraube, die möglicherweise noch stiehlt. Hast Du Deine Beobachtungen nicht gemeldet? Vielleicht war eine Ventilklappe im A. @Tanagra Auch wenn es mich in den letzten Wochen mehr juckt, als in den letzten Jahren, werde ich nicht mehr ohne Weiteres mit meinen alten Systemen real zu Werke gehen. So prickend ist die Atmo da auch nicht. Meine Schlussfolgerung wird also sein, ein System auf die Situation zu schneidern, wie sie halt ist: 2 bis 3h Spielzeit und gigantische Differenz zwischen Mindest- und Höchsteinsatz (7000fach). Auf EC habe ich noch nie real gespielt, daher werde ich mich darauf etwas einschiessen. Momentan befürchte ich, bei dem Multiroulette gibt es nichtmal Zeroteilung. @funtomas Ob ein Computer denkt, oder nicht, könnte Gegenstand einer längeren philosophischen Diskussion werden. Ich sag mal nur: Die Gedanken, die ein guter Programmierer wohlformuliert einfüttert, werden extrapoliert, also weitergedacht. Und auch seine Fehler werden durchaus weitergeführt (völlig besinnungslos, wie alles im Elektronengehirn). @Antipodus Keine Bange meine Systeme verkaufe ich nicht, obwohl... ...wolltest Du mich damit gerade auf eine Idee bringen??? Es wäre ein wirklich tolles Geschäftsmodell, denn man kann ohne gross mit der Wimper zu zucken "Geld zurück garantieren" wenn was nicht passt. Es ist halt eine Frage der Zeit, wann ein System zerplatzt. Ich bin locker soweit, dass ich diese Zeit realistisch einschätzen kann. Wieso verdiene ich dann noch mein Geld mit ehrlicher Arbeit? Weil es Spass macht! Gruss vom Ego
  25. Hallo erstmal, das ist mein erster Beitrag. Nicht dass ich totaler Neuling wäre, wenn es um Roulette geht, aber als ein erfahrerener (oder leidgeprüfter) Echtgeldspieler will ich nicht auftreten. Seit es programmierbare Taschenrechner gibt, hat mich das Thema theoretisch interessiert. Immer wieder wurde ich nach Zwischeneuphorie durch selbstentwickelte langzeitprofitable Systeme in den Bann gezogen, um kurze Zeit später für längere Zeit das Handtuch zu werfen. Die Tage überkam es mich und ich besuchte eine Casinobude mit Multiroulette (gibt hier nix echtes). Nach anfänglicher Skepsis, ob die Rechner die das steuern Zielwürfe können, habe ich mich überzeugt, dass dem wohl eher nicht so ist. Die Kugel prallt dermassen herum oder läuft ruhig auf der Nummernrille bis zum Einlochen, dass man von einem Zufallsgenerator ausgehen kann. Nun aber mal zum Thema: Angespornt durch eine 50% Rendite beim 1. Versuch und der Versuchung das zu wiederholen und Abschluss mit -100%, habe ich noch etwas über das Roulette nachgedacht. Man müsste zB herausfinden, welches System den anderen überlegen ist. Roulette ist kompliziert, besonders für Nichtmathemathiker wie mich. Also neige ich immer gern zur Vereinfachung. Beim Roulette ist das nicht so schwer, denn alles sind gerade Zahlen, bloss die Null stört. Viele lassen sie daher einfach weg, mache ich auch mal. Was als ultimative Vereinfachung herauskommt, ist ein Münzwurf. Einfacher geht Zufall meines Erachtens nicht. Ein Wenig kenne ich mich auch mit Computern aus, vor allem wie sie auf unterster Ebene denken. Da sind sie mit ihrem Zahlensystem zu Gange und das passt so gar nicht zu den Menschen. Aber zum Münzwurf passt das Computersystem perfekt. Es gibt eine Null und eine Eins (im Falle moderner Rechner allerdings viele Milliarden davon) beim Münzwurf gibt es auch eine Null (die, die das Konterfei liefert) und eine Zahl (wir wählen freilich die Eins). Wir Menschen haben 10 Finger und das dazu passende Dezimalsystem. Zwei Hände voll Finger ergeben eine Stelle unseres Systems, 10 Möglichkeiten pro Stelle, dargestellt als Ziffer 0 bis 9. Reichen die Finger nicht, so wird eine neue Stelle erzeugt und wir haben es mit 2stelligen Dezimalzahlen zu tun, die von 00 bis 99 reichen. Jede neue Stelle erschliesst die 10fache Zahlenwelt. (BTW: Es gibt einen Designfehler im Dezimalsystem, denn wir können sowohl 0 Finger als auch 10 Finger zeigen, aber das bildet das System nicht ab) Die armen Computer haben nur einen Finger, der kann 1 zeigen, oder es bleiben lassen (dann Null). Aber sie haben eine ganze Menge Stellen in der Zahl und jede Stelle verdoppelt die Anzahl der möglichen Zustände. Computer kompensieren ihre fehlenden Finger einfach über mehr Stellen in der Zahl. Wir waren immer noch bei den Grundlagen, nun aber: Um den Zufall zu verstehen, sollten wir uns zunächst auf den (fairen) Münzwurf konzentrieren und der lässt sich perfekt mit dem System der Computer abgleichen. Es gibt die Zahl (die die Wertigkeit der Münze beim Einkauf repräsentiert) und die Null die hinter dem Bundesadler agiert, oder die in Liechtenstein das Zepter schwingt. Nehmen wir also den Euro und zwar den mit Nennwert 1. Was der Computer mit Nullen und Einsen macht, kann der Euro auch. Er erscheint als Eins oder Null, je nachdem, was nach dem Wurf oben liegt (es ist elementar wichtig das Binärsystem zu verstehen, um später die Binominalverteilung nachzuvollziehen). Meine Überlegung ging etwa so: Wir haben eine Münze und wir werden sie werfen. In der ersten Ziehung haben wir 2 mögliche Ergebnisse. Kopf(Null) oder Zahl (1). Jedes mögliche Ergebnis hat die Wahrscheinlichkeit 50% (ist wie beim Roulette, nur gibt es dort 37 Möglichkeiten, darauf komme ich ggf). Wenn man die Münze 1x wirft, wird es eine Entscheidung geben MÜSSEN. Und es wird einen Ecart geben (also die Abweichung zum Mittel- oder Erwartungswert). Erstaunlicherweise ist der Ecart nach dem ersten Wurf zwingend maximal!! Das darf gern jeder Mathematiker nachrechnen, aber es fiel mir im Augenblich der Erkenntnis wie Schuppen von den Augen. Wenn der Ecart schon nach einem Wurf maximal war, so hat er nach dem 2.Wurf bereits sie Chance auf totalen Ausgleich (nur bei der Münze, nicht im Roulette!). 50% der 2.Münzwürfe geraten in den totalen Ausgleich, der Rest verharrt bei 100% Ecart. Der 3. Münzwurf in Folge verunmöglicht wieder den totalen Ausgleich, denn es gibt die Mitte nicht, wohl aber die beiden Extrema, je 3x Kopf oder Zahl. Ihr seht, ich bin hier wirklich der Sachlage auf den Grund gegangen und versuche Euch meine Gedanken weiterzugeben, immerhin habe ich hier auch ab und zu mal als Gast mal reingeschaut. Was das mit dem Titelthema zu tun hat will ich nur kurz anreissen. ALLE nach der resultierenden Methode geprüfte Märsche/Systeme/Pro-oderDegressionen ergaben eine erstaunliche Regelmässigkeit (Mathematiker bitte Klappe halten ich bin Autodidakt) Ich habe geglaubt (das ist immer ein Fehler), dass es besonders clevere Systeme gibt und strunzdumme. Wenn Ihr mich hier haben mögt und meine Grundlagen interessant findet, dann stellt Fragen oder kommentiert, sonst schmeisst mich schleunigst raus... Gruss vom Ego
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