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Roulette Forum

Stern

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Alle erstellten Inhalte von Stern

  1. Immer wenn die Scherzkekse und die grünen Lachschrate anrücken und die Pfeifen auch noch, geht's mit einem interessanten Thread zuende. Dieser wurde am 21. Januar geöffnet, aktuell haben wir den 30. Jänner. Das waren 10 Tage. Schade drum... Abmarsch St.*.
  2. Ach, nicht mal ein rhetorischer? Dann Küß die Hand, Gnädigste/r
  3. In Kurt v. Hallers "Roulett-Lexikon", gedruckt 1994, ist eines der letzten Kapitel (ab S. 706) der Frage gewidmet: "Wann sind Testergebnisse repräsentativ?" Für den "mathematisch nicht vorgebildeten Laien" wird sodann die Formel von W.L.Clarius erklärt, die dieser vorher in seiner "Theorie der Roulettesysteme" entwickelt hatte. Außerdem wurden im Lexikon 9 Signifikanz-Tabellen für verschiedene Chancenkategorien veröffentlicht. Für die Dreier-Transversale auf dem Tableau werden z.B. für 5 Prozent Überschuß bei Testergebnissen Gesamtprüfstrecken von 28 744 Coups gefordert. Für ebenfalls 5 Prozent Überschuss bei Tests mit fünf Zahlen en Plein soll man 45 900 Coups prüfen. 89 775 gesetzte Coups sollte man absolvieren, um einen 5prozentigen Überschuss bei ersten Tests mit einer Strategie auf den Einfachen Chancen schließlich als "signifikant" zu betrachten. Als ich damals die Tabellen sah und durchging, dachte ich: "Wie abschreckend! Wie soll ich solche Prüfungen je bewältigen?" Das wird auch wohl jeder denken, der sich dem Problem erstmals stellt. Vermutlich ist das Lexikon die Quelle für das Weitersagen in Spielerkreisen und Internetforen, dass man erst "Zigtausende" von Coups verarbeiten müsse, "etwa 50 000 oder so..." Wer macht sich schon die Mühe, in der Quelle selbst zu blättern oder die Clarius-Formel für sich selbst anzuwenden? Und schwupps ist man bei absurden Behauptungen (vgl. Hans Dampf), ein Plein-Spiel brauche 900 000 Prüfcoups. Das wären 9000 Tagespartien zu je 100 Coups im Landkasino; 45 Kalenderjahre (a 200 Arbeitstage) müsste man am Tisch stehen und mitschreiben. Der reinste Quatsch. Nun muss man zuerst erkennen, dass Clarius eine extrem hohe Signifikanz-Schwelle setzt und das Lexikon mit den Tabellen ihm getreulich folgt. Gefordert werden nämlich 90 Prozent bei 10 Prozent Restrisiko. Im Alltagsleben begnügt man sich, mehr als 50 Prozent (z.B. 55%) als ausreichend sicher zu betrachten. Wenn ein(e) Sportler(in) in der überwiegenden Zahl ihrer Trainingseinheiten die Meisterschaftsnorm erreicht hat, dann hat sie beste Chancen, das Ziel auch am offiziellen Wettkampftag zu schaffen. In diesem Sinn kann ich die Clarius-Formel verändern und statt der 90:10-Signifikanz mit 55:45 zufrieden sein. Entsprechend kürzer sind dann auch die experimentellen Tests. Mehr gibt es aus meiner Sicht zu dem Thema nicht zu sagen. Stern
  4. Woher stammen solche Mondzahlen? Im Posting # 108 hattest du geschrieben: "Hier im Forum las ich von 50.000 Coups bei EC. Wie man das auf Plein umrechnet weiß sicher eine Koryphäe hier." Darauf beeilte sich Hans Dampf im folgenden Fenster #109, seine Milchmädchenrechnung zu präsentieren: "[...] auf plein sind es dann 900.000. 50.000 x 18 ist doch nicht so schwer". So geht's doch nicht. Auf die Eingangsfrage von Netsrot mit seiner speziellen Strategie hatte ich mich erstmals im Fenster #14 gemeldet und empfohlen, die Prüfstrecke auf 1050 Coups auszudehnen. Nach Rückfrage habe ich in # 18 die Berechnungsformel von W.L. Clarius vorgestellt. Tanagra hatte dann aus einem Buch von Pierre Basieux etwas nachgeschoben. Ich bin bereit, auf das Thema näher einzugehen; aber ich fürchte für die meisten User wird es langweilig sein. Denn es handelt sich um mathematische Klarstellungen. Wer will das wirklich wissen und lesen? Heute habe ich keine Lust, einen knackigen Text dazu zu verfassen. Vielleicht morgen. Stern
  5. Zunächst ein Danke für die Komplimente! Aus deiner Stellungnahme in den beiden letzten Absätzen spricht die Vernunft. In diesem Fall brauchst du keinen Taschenrechner. Erfolg beim Roulettespiel läßt sich nicht "beweisen"; Erfolg ereignet sich - oder er bleibt aus. Für diejenigen, die es genauer wissen wollen, kann man sich mit mathematischen Formeln behelfen, die eine bestimmte "Signifikanz" ausdrücken. Vom lateinischen Ursprung des Wortes ist damit "Deutlichkeit" gemeint. Ein einfaches Erfolgskriterium ist z.B.: H - W > (n/36)*37 H = Häufigkeit der Treffer beim Setzen W = Wahrscheinlichkeit der Treffer beim Beobachten fester Felder (Erwartungswert) n = von der gesetzten Chance erfasste Felder im Kessel Die Formel drückt aus, dass die Häufigkeit der realen Treffer größer sein muss als die Treffer gemäß Erwartungswert, also eine Binsenweisheit. Allerdings erhalten wir - das ist der feine Unterschied zur Beschreibung des Problems mit Worten - eine Ziffer, eine Kontrollziffer. Sie macht das Ziel deutlich; wer es verfehlt verliert. Wenn wir zum Beispiel für n die 18 Zahlenfächer einer einfachen Chance nehmen, dann gilt (18/36)*37 = 18.5 Das heißt, in einer Rotation von 37 Coups muss ein 'halber' Treffer durchschnittlich mehr erzielt worden sein als rein mathematisch zu erwarten ist - wir verlieren dann (noch) nichts an die Bank. Erfolg tritt aber wirklich erst dann ein, wenn in 10 Rotationen (= 370 gesetzten Coups) mehr als 185 Treffer, zum Beispiel 188 oder 190 verzeichnet werden können. Oder ein Plein-Spiel: n sei 5, dann gilt (5/36)*37 = 5.1389; in 10 Rotationen müssen mindestens 51,39 bzw. aufgerundet 52 Treffer gelingen, sonst gibt es keinen Netto-Überschuss. Auch wäre damit der Tronc noch nicht bezahlt. Man kann mit solchen Kennziffern auch besser kommunizieren. Dialoge zwischen Gläubigen und Ungläubigen wären weniger fundamentalistisch, wenn der eine fragt: "Wie sieht es mit deiner Signifikanz aus?" Und der andere aus seiner laufenden Buchhaltung antworten könnte: "Bisher ein ausreichender/guter/ sehr guter Trefferüberschuss." Gratulation an die Glückspilze und Herzlichen Gruß Stern
  6. Auch wenn Hans Dampf, während ich zu schreiben beginne, eine scheinbar schlüssige Berechnung ins Forum schmeißt, gehe ich mal zunächst auf dikn ein. "Koryphäen an die Front!"? Ok. es gibt im Stammpublikum einige (Pessimisten und Optimisten). Aber warum immer der Ruf 'Koryphäen an die Front'? Mit ein bißchen Ehrgeiz kann jeder in einer speziellen Frage zur Koryphäe werden. Ich erinnere mich, dass der "Sachse" Christian Kaisan (der einzige echte Roulette-Millionengewinner unter uns) vor ein paar Jahren immer dann, wenn er vor schwierigere (und hinterlistige) mathematische Fragestellungen gestellt wurde, nach dem "Thüringer" rief. Der schrieb dann meistens auch etwas. Dikn, über deinem Avatar steht, du seist ein "Gewinnertyp". Solche Typen befehlen doch nicht Koryphäen an die Front. Weißt du dein Gewinngeheimnis nun oder weißt du es nicht? Du brauchst nicht zu sagen, welches. Aber die Frage, ab welcher (gesetzten) Coup.Nr. schwimme ich im Fahrwasser der GEWISSHEIT - und die Risiken eines Irrtums werden entsprechend kleiner - kümmert dich das nicht? Nee, Leute, es ist schon Tagesschau-Zeit und mehr bringe ich heute nicht. Salut Stern
  7. Hallo, Hans Dampf möchte nur sein altes Thema wieder beleben: "das unmögliche möglich machen Erstellt von Hans Dampf, Oct 12 2013 09:13 37 zahlen mit gewinn abdecken" Eine Woche lief der Thread, dann starb er: "[...],für 37 einkaufen und für 36 wieder verkaufen,scheiss leben. Hans Dampf, 18 October 2013 - 06:06". Wie geht's nun zurück zur Ausgangsfrage, wieviel gesetzte Coups man benötigt, um ein Plein-Spiel einschätzen zu können? Gibt es noch irgendwelchen Aufklärungsbedarf, oder können wir das Ganze vergessen? Stern
  8. Ja, warum wohl? Erzähl doch mal. Lieber Mitstreiter Logi, du bist erst seit kurzem registriert, schmeißt aber bereits riesige Sprechblasen in die Gegend. Und zitierst berühmte Namen - Blaise Pascal z.B., Albert Einstein usw. Was die wohl mit dem klitzekleinen Mathe-Sektor des Roulette-Spiels zu tun haben? Stern*
  9. Mich nervt es nicht, ganz im Gegenteil. Es ist selten, dass jemand konkrete Kennzahlen nennt, aus denen man Rückschlüsse ziehen (und gewisse Prognosen ableiten) kann. Du trägst somit zum Gedankensport Roulette bei. Für mich bedeutet das: Spaß haben am Spekulieren mit Tiefgang. Was Eddi mit dem Nick der früher sehr berühmten Filmfigur Eddi Constantine meint: Lasst die Fäuste sprechen. Er nennt das "zerlegen". Mein guter Freund N..s schnalzt auch gern mit der Zunge, wenn er einen frechen Burschen "zerlegen" möchte. Die verblichenen und übrig gebliebenen Stars dieses Forums wollten und wollen jeden, der den Kopf zu weit aus dem Fenster strecken, erst mal K.O. hauen. Anders als Eddi brauche ich auch nicht die vollständige Offenlegung einer persönlichen Methode. Die Eck- und Kennzahlen reichen völlig aus. Mir selbst liegt eher die Cassius-Clay-Methode "Tänzeln lassen". Irgendwann kommt der Moment, in dem der (stets) geschätzte Gegner erschöpft und freiwillig aufgibt. Netsrot, mach einfach weiter. Mir scheint, du bist - villeicht - auf einem richtigen Weg. Auch wenn irgendwann der Gong im Boxring zur 12. Runde ertönt. Dein bisher ausgerechnetes Pluskonto macht einen ja glatt neidisch. Und wenn dich die Forumsleute nerven: Schreib kein einziges Wort mehr, genieß das, was du dir erarbeitest hast, und pfeif drauf, was die "Zerleger" möchten - dass du dein Spiel mit allen Einzelheiten verrätst. - Die NSA hat bestimmt ein Programm, um deinen Algorithmus abzufischen. Liebe Grüße
  10. Eine solche Einladung würde ich auch gar nicht annehmen. Das einzig sachliche Argument zu der Fragestellung des Threads war die Feststellung, dass man nicht hunderttausende von Coups zu einer Methodenprüfung braucht. Eben. Weil das bedeuten würde, erst am Ende eines Spielerlebens sähe man das Licht im Tunnel. Sie Hanna-Schygulla-Bewunderer: Wenn Leute wie Sie die Bühne betreten, wispert das Publikum "Die Knallchargen sind da." Stern*
  11. Sehr geehrter 'Ebillmo' Reimund R. Volck, Sie benutzen auch diesen an sich harmlosen Thread mal wieder, um für sich selbst Propaganda zu machen. Das nenne ich "die Kybernetik der vorsätzlichen Verdummung". Selbstverständlich bestätigen mathematische Berechnungen mit den verschiedenen Formeln der Wahrscheinlichkeit bzw. Stochastik, dass es sich um "Gesetze der Wahrscheinlichkeit im Roulette handelt." Selbstverständlich haben aktive Spieler ein Interesse daran, möglichst rasch eine präzise Auskunft über Erfolg oder Mißerfolg einer Strategie zu bekommen. Also müssen sie zum Taschenrechner greifen und möglichst elegant eine Kurzfrist- und Langfrist-Prognose hin bekommen. Nichts anderes hat der Threadöffner gewollt - und einige zutreffende Antworten bekommen, darunter meine eigene. Ihre geschwollene "kybernetische" Eigenwerbung hat einen Hauptmangel: Präzision. "Man braucht einen Indikator, wann welche Methode spielreif ist", meinen Sie. Ja sicher; und wann ist es soweit? Ich hoffe nur, dass sich die zahlreichen Newbies von Ihren Sprechblasen nicht abhalten lassen, sich um die Mathematik und die Mechanik des Roulettegenerators nüchtern zu bemühen. Ohne freundliche Grüße Stern
  12. Hallo netsrot, sei bitte ehrlich zu dir selbst. Deine bisherigen Angriffsbilanzen verraten nicht, wieviele Felder je Coup besetzt werden und wie folglich das Verhältnis von 'echten' Treffern zu 'echten' Fehltreffern ist. Das Vergleichsbeispiel anhand von Permanenzen des CC-Online-Spiels lassen nur den Schluss zu, dass du irgendeine Art von (Verlust-) Progression nutzen willst. Vorsicht! Das verändert dramatisch jede Gewinnrechnung. Reale Strategien mit Dauererfolg haben stets "kausale" Komponenten. Das heißt Ursachen, die außerhalb des reinen Zufallsgeschehens liegen. Mit dem Zufall kann man in 30 Partien auch mal 43,5 Prozent oder höher abschneiden. Aber erst eine Bilanz ohne Progression zeigt, wie und wohin der Hase läuft. Weiterhin den Durchblick behalten wünscht Stern
  13. Ich habe die Berechnungsformel von W.L. Clarius benutzt, die in der einschlägigen Literatur immer wieder genannt und erläutert worden ist. Sie lautet (100/S)^2*900*p*q. S=Gewinnsteigung, 900 = Konstante, die eine fünffache Sicherheitsquote ausdrückt, p*q = Produkt aus Wahrscheinlichkeit und Gegenwahrscheinlichkeit der Chancenwahl. Man kann es sich auch ganz einfach machen: Die Gewinnquote bei jeder Art von Pleinspiel ist 35/37 = 0,9459. Das bedeutet, du kannst in 1000 'echten' Coups nur 946 Stücke Auszahlung kassieren. Das ist die mittlere Erwartung. Um mindestens ein Nullsummenspiel zu machen, mußt du also 54 Stücke dauerhaft über der rechnerischen Marge Plus erzielen. Je höher der reale Nettogewinn einer realen Strategie ist, desto kürzer wird die experimentell notwendige Prüfstrecke. Je niedriger die Gewinnsteigung s sein wird, desto länger muss die Prüfung (nicht bloß an einem Kessel!) dauern. Clarius hat nach eigenen Maßstäben (auf der Grundlage von Wurfweitenmessung) einen Höchstgewinn von 40 Prozent (vom Umsatz) als möglich erklärt. Insofern wären 43,5 v.H. eine Sensation!!! Du kannst natürlich auch mit 1000 Coups Prüfung zufrieden sein. Es kommt darauf an, welche Art von Sicherheit man sich selbst wünscht. Auf jeden Fall gilt: Ein Platzerrisiko, auch ein mehrfaches Risiko von Partieverlusten ist immer gegeben. Mit 1000 Stück Spielkapital bist du ja bereits gut gepolstert. Glückauf. Stern
  14. Falls du- dieses fantastische Ergebnis von 43,5 Prozent Netto-Gewinn tatsächlich an aktuellen Live-Kesseln, und nicht an irgendwelchen (historischen) Kaputt-Kesseln, erzielt haben solltest, dann verlängere die Teststrecke auf ca. 1050 kontrollierte Coups. Falls dann - dieselbe Gewinnquote von 43,5 Prozent resultiert, wirst du zu 90 Prozent sicher sein können, dass auch in Zukunft die Strategie klappen wird. Das heißt: Nach 1050 gesetzten Coups im Live-Spiel besteht noch immer die Irrtumswahrscheinlichkeit von 10 Prozent, dass die von dir ausgetüftelte (fast allzu fantastische) Strategie auf Dauer bestehen wird. Sollte in dieser Prüfstrecke der reale Gewinn auf (zum Beispiel) 25 Prozent vom Umsatz sinken, wirst du ca. 3200 Coups brauchen, um die Sicherheit von 90 % Wahrscheinlichkeit (respektive 10 % Irrtumsrisiko) haben. So sind die Gegebenheiten beim Roulette-Zufall. Stern
  15. Ich habe das bis zum Abwinken untersucht und bin immer zum gleichen Ergebnis gekommen: Je früher man Restanten angreift, um so sicherer geht es schief, und umgekehrt: Je später man angreift, um so sicherer kommt der Gewinn. Eine Chance kann lange ausbleiben, aber nicht ewig. Wichtig ist eben, das man die Grenze kennt, wo es interessant wird.Gruß, Optimierer ... Und? Warum steht dieses Thema nur in der unteren Schublade und verstaubt dort?
  16. "An alle, die jetzt vielleicht meinen, dass die Sache mit dem Mastertisch im Widerspruch steht zu meiner Aussage, dass man spielbare Permanenzen auch aus verschiedenen Quellen zusammenstellen kann: Es ist kein Widerspruch, im Gegenteil. Man kann jede Permanenz einteilen wie man will, in diesem Fall halt in Master- und Slave-Tische. Jedes erkennbare Muster kann bespielt werden. In diesem Fall hat man eine resultierende Permanenz, die durch Mischung von zwei Tischen entsteht und zufällig ein Muster der kurzfristigen Pleinwiederholung zeigt, was man ausnutzen will. Ein einzelner Tisch würde diese Wiederholung aber nicht zeigen. Permanenzen sind nicht zeitlos, aber durchaus raumlos. Tatsächlich ist jede Permanenz eindimensional, sie existiert überhaupt nur in der Zeit, nämlich in der zeitlichen Aufeinanderfolge unabhängiger Zufallsergebnisse. Eine räumliche Dimension haben sie nicht, d.h. es ist völlig unerheblich woher die Coups kommen, aber dafür entscheidend, wann sie kommen, also in welcher Reihenfolge." @optimierer und @alle und @moderator Aha, interessant - und verschoben in die untere Schublade?
  17. Hallo spielkamerad, ich bin nur ein Stern(chen) am Roulettehimmel, aber du bist nicht die Sonne! Tust aber so, als ob du die Sonne wärst. Domenico ist zwar ein Hänfling, aber er stellt gute Fragen. Dabei hängt er allerdings die Meßlatte ziemlich hoch. Denn ein "Dauergewinn" im Roulette ist nie wissenschaftlich beweisbar. Es stellt sich immer erst nach vollbrachten konkreten Sitzungen im Casino heraus, ob 'man' per Saldo erfolgreich war oder nicht. Die Nachweise dafür (Protokolle u.a.) sind von keinem Promi veröffentlicht worden. Selbst der Sachse als TV- und Bildzeitungs-Roulette-Profi hat, wenn man ihm ernstlich auf den Zahl fühlte, eine bescheidene Rendite genannt: 4 v.H. (netto, bei Abzug von Trinkgeldern und Spesen). Das heißt, im Gegensatz zu deinen Behauptungen sind hier im Forum (und anderswo) zumindest plausible Angaben gemacht worden, dass der mathematische Spielernachteil egalisiert und ins Positive gewendet werden kann. WIE, das ist ein anderes Kapitel. Von den beiden Sätzen, die ich aus deinem Statement herausgepickt habe, ist der erste eine Binsenweisheit. Der zweite Satz ist aber keineswegs so "logisch", wie du es suggerierst. Denn selbstverständlich ist VORSEHBAR, dass -konkrete Spielergebnisse und Permanenzen allgemein den Pendelbewegungen der Normalverteilung (Gauß'sche Glockenkurve) unterliegen; -das andere Modell der Poly-Nomialverteilung von Zufallszahlen durchaus brauchbare Ansätze liefert; -mit der ballistischen, mechanischen und Video-Analyse der Kugelläufe am konkreten Objekt reale Spielerfolge möglich werden; -die Wurfweiten-Analyse gleichmäßig werfender Croupiers ebenfalls Erfolgskriterien sind; -und überhaupt die Wahrscheinlichkeitslehre dazu da ist, bestimmte Dinge VORHERSEHBAR zu machen (z.B. in den ökonomischen Wissenschaften - die Roulettekunde ist nicht akademisch, deshalb kein gleichrangiges Forschungsthema). Also, Spielkamerad, komm runter und kühl dich ab. Du bist mir ein bißchen zu sonnenverbrannt.
  18. He, Anfänger. Warum prollst du hier rum? Prüf doch mal die Sach-Infos hier im Thread und antworte darauf. Weißt du 'was von Plein-Signalen? Von solchen, die nicht von der KG-Ballistik abgeleitet sind? Also...
  19. That's it. Danke für dieses Bonmot, ich nehme es gern in meinen Zitatenschatz auf, wenn du erlaubst. Bei dem Hintergrund deiner landsmannschaftlichen Herkunft wiederum kein Wunder (Eidergegend, stimmt's?). Ich möchte nur in aller Bescheidenheit ergänzen: Zwar kennen die Zahlen-(Folgen) nicht die Theorie. Aber dass sich einzelne Zahlen - und zwar dauernd, es passiert jeden Tag - nicht an die Theorie halten, wissen die besseren Theoretiker längst. Der Kollege Optimierer orientiert sich mit seiner Thread-Eröffnung an die geläufige Lehrmeinung, alle Roulette-Permanenzen seien - im mathematischen Fachjargon - Bernoulii-Ketten. Da gibt's nix zu gewinnen. Die negative Erwartung um den Faktor n*(1/37) ist sicher. Fallende Ergebniskurve für den Spieler. Dann fragt er, warum die Gewinne der Spielbanken-Unternehmer sogar über diese Marge hinausgehen. Na, zum Teil deshalb, weil aktuell höchstens 20 Prozent der Umsätze mit dem 'klassischen Roulette' (= manuell bediente Generatoren) erzielt werden. 80 und mehr Prozent der Land-Casino-Besucher daddeln lieber am Automaten, inclusive Multi-Roulette mittels Druckluft-bewegter Maschinen oder (schon besser) Video-Übertragung von einem Live-Kessel. Die unternehmerische, kaufmännische Bilanzierung ist etwas Anderes als die Bilanzierung pur nach den Regeln des Single-Zero-Roulette mit lebendem, echten Spieltechniker-Personal (WW-Problematik, KG-Problematik). Also, lieber Optimierer, alter Kämpe, worüber will'st denn wirklich philosophieren? Da ist mir Antipodus näher. Nicht um Bernouilli-Ketten geht es (= reines Zufallsgeschehen, Monte-Carlo-Modus), sondern darum, dass die Permanenzen aller Land- und Livecasinos unter der Oberfläche "in Wirklichkeit [...] zwei ineinander geschachtelte homogene Markoffketten" sind. Ich zitiere hiermit ein bestimmtes Lehrbuch. Lange habe ich nach einer guten bildlichen Übersetzung dafür gesucht, was 'Markoff'-Ketten sind. Und dazu 'homogene'. Antipodus hat's auf den Punkt gebracht! "Einige" Zahlen tanzen aus der Reihe einer Bernoulli-Kette. Wie beim legendären TV-Auftritt unserer Bundeskanzlerin, im dem sie mit ihrer Halskette die deutschen Nationalfarben in der Reihenfolge Schwarz-Rot-Gold zeigen wollte. Stattdessen hatte sie - zufällig! - die belgischen Farben Schwarz-Gold-Rot erwischt. Wer das weiß, dass die Zahlen und einige Zahlenfolgen in der Roulette-Permanenz merkwürdige Salti vollziehen - wie gesagt, jeden Tag, diskret, unvorhersebar, aber immer wieder mal - , der hat schon halb gewonnen. Die andere Hälfte besteht darin, den "Markoff"-Spuk aus dem laufenden Zahlensalat herauszufiltern. Nicht ganz so einfach, zugegeben. Der sogenannte "Hausvorteil" ist ohne Zweifel Wirklichkeit. Denn jeder der spielt, billigt mit jedem Chip, den er auf den Tisch legt, den Vorweg-Abzug von 1/37 (mehrfache Chancen), 1/74 (EC mit halbem Bonus) oder 2/37 (Pleins). Gewinnen kann da nur, wer sich an Antipodus' trockene Bermerkung hält. - und entsprechend setzt, nämlich nur bei Markoff- (andere Schreibweisen Markov- Markow-) Situationen. Stern
  20. Hey, du hast zwei Fragen auf einmal gestellt. Was möchtest du nun - chatten über das Windows-Kit und über "Armes Deutschland" palavern, oder willst du fachliche Antworten? In diesem Fall kann ich dir sagen, dass nach meiner Meinung der Anbieter des Tools Sequenzer 3 - das auf einer CD mit Lizenz für das Installieren - geliefert wird, zu den ganz wenigen gehört, die man guten Gewissens als seriös bezeichnen kann. Das Programm nimmt dir - für Online-Roulette - das Denken ab. Es macht dir Vorschläge, welcher Satz im jeweils nächsten Coup sinnvoll ist. Virtuell und nach Vorgaben, die du selbst kalibrieren kannst, sucht das Tool die wahrscheinlich beste Fortsetzung von Sequenzen bestimmter Zahlenfolgen und wirft sie als "Tipp" aus. Wenn du so setzt, wie das Programm vorschlägt, ändern sich noch nicht die Gegegebenheiten bei den EC. Gewinn und Verlust bleiben im Verhältnis 18/37 gegen 19/37. Aber du kannst möglicherweise öfter als durch eigenes Nachdenken einen "guten Lauf" erwischen, das heißt Zwischengewinne erzielen und bei bestimmten Plus-Ständen bzw. bei geringen Verlusten das Spiel beenden. Musst halt ausprobieren mit sauberer eigener Statistik, ob du damit klarkommst und ob es dir gefällt. So ist das doch immer beim Roulett, oder nicht? LG Stern
  21. Dein Beispiel - die 11 ist bereits 403 mal ausgeblieben - paßt natürlich wie die Faust aufs Auge. Die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas passiert ist p=0,000000433. Du hast also einen von 4,33 Fällen dokumentiert, die je 10 Millionen (Fälle, nicht Coups) mathematisch ausgedrückt vorkommen können. Wenn das im Landkasino an einer Roulette-Maschine passiert sein sollte, müßte der Verdacht aufkommen, dass die Maschine evtl. kaputt ist, einen Tilt hat. Sollte es ein Beispiel aus einem OC sein, dann müßte man zuerst fragen, welches die Quelle der Zufallserzeugung ist. Ein True-Random-Generator? Oder ein Pseudo-Zufalls-Generator auf Skript-Basis? Dritte Möglichkeit der Manipulation: Durch den Rückkanal zum User-Konto weiß das OC-Programm, dass der Kontoinhaber gerade die 11 im Visier hat, die deshalb aus dem Rennen genommen wird, damit der User nicht gewinnnen kann. Dein Vorschlag, in die Flächen-Progi auch TVS, Carree, TVP und Cheval hereinzunehmen und erst zuletzt auf das Plein zu setzen, müsste konkret mit Kosten und Nutzen belegt werden. Wegen der geringeren Hebelwirkung im Gewinnfall wirst du kaum - jedenfalls nicht mit 717 Stücken - auf eine Stufe 136 klettern können. Ich selbst bin kein Progressionsspieler; aber ich finde es ratsam, rechnerisch sauber die Tücken, Risiken und evtl. Chancen genau zu kennen.
  22. Ja, falsch verstanden. Der Threadöffner fragte nach der "unverlierbaren" Progression. Ich habe dazu geschrieben, was ich weiß. Andere wissen anderes. Es gibt dazu verschiedene Ansichten und Varianten. Im Roulett-Lexikon von 1994 (Erscheinungsjahr) war bereits eine solche Progression über 140 Stufen für ein (vor-)bestimmtes Plein gedruckt, veröffentlicht worden, neben anderen Progressionsarten. Das Platzer-Risiko war mit 2,16 % angegeben worden. KvH hat die im Magazin des Casino Clubs veröffentlichte Tabelle für online-Spiele ausgetüftelt, und zwar in solchen, die Wetten zu einem Bruchteil des sonst üblichen 1 Einsatzstücks, zum Beispiel mit dem Grundeinsatz 10 Cent annehmen. Außerdem gilt die Progi nur dann, wenn nicht automatisch ein Stück für den Tronc abgebucht wird! Das hatte ich vergessen zu erwähnen. Man startet "in der Fläche", setzt also zunächst nur 1mal EC und nachfolgend 1mal das (vorbestimmte) Dutzend und wechselt vom 3. Coup an - wenn die beiden ersten Sätze nicht gewinnen - auf die angepeilte Zahl solange, bis sie kommt und somit gewinnt. Danach beginnt ein neues Spiel: 1 EC, 1 Dutzend, danch immer stur dieselbe Zahl setzen. Jede Stufe der Progi schließt mit einem Gewinn von 4 bis zu 6, 7 oder 8 Stücken ab. In der Saldierung bleibst du immer mit einem kleinen Überschuss, solange die Staffel nicht "platzt", das heißt solange die gewähle (Lieblings-)Zahl nicht 136 mal oder länger ausbleibt. Die Wahrscheinlichkeit für ein solches längeres Ausbleiben ist mathematisch ausgedrückt 0.000650884. Das heißt, 6,5 mal in 10 000 Fällen (nicht 10 000 Coups!) wird man einen solchen Restanten antreffen. Oder umgekehrt: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein bestimmtes Zahlenfach im Roulettekesssel spätestens beim 136. Wurf getroffen wird, ist 99,9349 Prozent. Aufgerundet sind es eben 100 Prozent, deshalb lautet die Reklame "Unverlierbar". Im Prinzip hat Sachse Recht, wenn er schreibt, solche Restanten gebe es ständig. Ja, das ist so wie mit dem Sack Reis, der mit Bestimmtheit täglich irgendwo in China umfällt. Ein einzelner Spieler ist aber meist nicht an dem Tisch, an dem die Restwahrscheinlichkeit des Unfalls passiert. Das Ganze ist also eine Frage der Risikoeinschätzung und der Risikobereitschaft.
  23. Ich kenne "das Ding". Weil du dich auf das Magazin des Casino Clubs beziehst, meinst du wahrscheinlich die Progressionstabelle, die Kurt v. Haller ausgetüftelt und irgendwann im Magazin (welche Nr.?) veröffentlicht hat. KvH heißt mit bürgerlichem Namen Ekkehard Scheven, beruflich Cineast und Journalist; er hat daneben u.a. das Roulett-Lexikon herausgegeben und danach zwei oder drei Fachbücher geschrieben. Er ist inzwischen jenseits des 80.Lebensjahres. Die Progressionstabelle habe ich im vorigen Jahr bei einem Besuch von ihm selbst erhalten. Sie ist ja auch durch die Veröffentlichung kein Geheimnis mehr. Nur- wer beherrscht sie und wo sollte man sie spielen können? KvH erzählte, dass er sie in einem australischen Online-Casino angewendet hat, in dem man die Einsätze auf den Cent genau platzieren konnte. Dieses Casino existiert aber nicht mehr. Die ganze Staffel hat 136 Stufen; theoretisch ist das die längste Strecke von Coups, in der eine vorbestimmte Zahl nicht erscheint (=Ausbleiber-Strecke). Begonnen wird mit einem Satz auf die zur Zahl gehörende EC, der Einsatz beträgt 5 Stücke. Dann folgt ein Dutzend-Satz, ebenfalls 5 Stücke (beliebige teilbare Einheit). Der dritte Satz (und die folgenden) wird dann auf das vorbestimmte Plein gesetzt, zunächst mit 50 Cent, dann 60, 70, 80, 90 Cent, und ab dem 28.Satz steht dann jeweils eine 1 vor dem Komma, 1.00, 1.10, 1,20 usw. Der 135. Satz kostet 19,60 Stücke, der letzte 'unverliebare' Satz 20,10 (Stücke). Bis dahin hätte man 717,9 Stücke Kapital gebraucht und kann mit (fast) 100prozentiger Sicherheit erwarten, dass die Zwischengewinne auf allen Stufen zusammen irgendwann das Staffelkapital von 717,69 Stücken eingespielt und mit der letzten Auszahlung übertroffen haben werden. In der letzten Stufe bleiben 5,70 Stücke Gewinn - wenn, ja wenn die vorbestimmte Zahl nicht einen weiteren Coup mehr braucht (137 Ausbleiber), dann gäbe es einen Totalplatzer. Diese Progression ist tabellarisch auf dreieinhalb DIN A-4 Seiten gedruckt! Ein Kuriosum der Roulette-Literatur. Und der Autor hat es bei bester Stimmung überlebt. LG Stern
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