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aural

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Alle erstellten Inhalte von aural

  1. kurz und knapp: beim BJ bestimmt die Bank deine gewinnerwartung, beim Poker bestimmst du durch deine spielweise deine gewinnerwartung selbst. grüße s. edit: natürlich kann man beim BJ seine gewinnerwartung auch beeinflussen, aber nicht in der weise, wie beim poker
  2. Von mir auch Respekt! Tolle Leistung, Die Konzentration über so lange Zeit in einem so großen Feld zu behalten und gut zu spielen. Glückwunsch dazu. Wieviele Turniere spielst Du so im Monat?
  3. Lieber Psi, Hierzu gibt es auch ein schönes Zitat von Dan Harrington. Ich kann es leider nur sinngemäß wiedergeben, aber in etwa hat er gesagt: "Turniere sind wie Lotterien. Die schlechtesten Spieler haben noch nichtmal ein Ticket, die Durchschnittsspieler haben ein Ticket, gute Spieler zwei oder drei und die Topspieler haben fünf oder sechs Tickets, aber es immer noch eine Lotterie." Grüße S.
  4. Lieber Psi, Entschuldige, für Dich mach ich gern eine Ausnahme und benutze die Shift-Taste. Natürlich schreibe ich, was ich geschrieben habe, nicht einfach so, ohne mich über den Autor und das Buch zu informieren. Selbstverständlich hab ich auch mehrere Blicke ins Buch geworfen, welches ich schon seit einiger Zeit kenne. Einiges ist für Anfänger gut beschrieben, anderes ist wirklich unnötig. Ich hab grad nochmal nachgesehen und muss sagen, dass die albernste Bemerkung in dem Buch diejenige über Nicks in Online-Pokerräumen ist. Dass "hippieChick1968" vermutlich die Hippiezeit gut findet, oder 68 geboren ist, oder aber auch ein Mann sein könnte, der uns in die Irre führt, und man selber lieber nichtssagende Nicks für sich wählen sollte, um darüber keine Tells preiszugeben, ist so ziemlich der überflüssigste Ratschlag, den man in der Pokerliteratur finden kann. Das, was er schreibt, stimmt ja prinzipiell alles, das bestreite ich nicht. Ich fand nur ein paar Formulierungen zweifelhaft, bzw. diskussionswürdig. Zumindest aber in der Tiefe besser erläuterbar. Meinert geht z.B. auf das Positionsspiel kaum ein (obwohl ein Kapitel nur der Position "gewidmet" ist). Das ist definitiv ein Schwackpunkt des Buches. Ein anderer Schwachpunkt des Buches ist, dass es fast ohne Handbeispiele auskommt. Gerade die wären in großer Anzahl elementar wichtig für den Anfänger (nicht nur für den), um Sachverhalte schneller und besser oder überhaupt verstehen zu können. Die Handbeispiele wären viel besser im Buch aufgehoben gewesen als z.B. die Geschichte der WSOP, oder ein neunzeiliger Lebenslauf von Phil Hellmuth. Dann, wie ich bereits gesagt habe: Mehrstufige Wahrscheinlichkeitsrechnungen anzuführen, wäre gut gewesen. Nach dem Motto: Wenn ich einen Flushdraw habe, Heads-up in Position bin und auf dem Flop vom Preflopaggressor Pot Odds von 2:1 kriege, wie oft muss ein Float erfolgreich sein (wie oft muss ich also die Hand auf dem Turn gewinnen, ohne meinen Flush zu kriegen), um den Call profitabel zu machen? Genau das ist, was ich oben kritisiert habe: Es handelt sich bei der "Float-Equity", die das Problem schlechter unmittelbarer Pot Odds in den Griff kriegt, um eine primär mathematische Frage, die Meinert vollkommen unterschlägt. Ein Konzept, das für Anfänger vielleicht zuviel des Guten ist, aber für Fortgeschrittene (für die das Buch laut Verlag auch sein soll) unentbehrlich. Der Autor (oder der Verlag) hat bei dem Buch meiner Meinung nach den Fehler gemacht, irgendwie alles unterbringen zu wollen, aber nie wirklich in die Tiefe zu gehen (das Buch wird für Anfänger UND Fortgeschrittene beworben). Wie bereits gesagt: Statt der 50 Seiten Biographien am Schluss wären eine gesunde Portion Beispielhände und Strategien etwas sinnvoller gewesen. Dafür ist das Buch aber für recht wenig Geld zu haben. Du siehst: es ist nicht mein Lieblingspokerbuch. Ich hoffe, dass ich mit den paar Zeilen aber auch eine Begründung geliefert habe, warum das ist so ist und dass es nicht unbedingt nur so rausgeplappert war, ohne das Buch zu kennen. Grüße S.
  5. die ist bestimmt waage im aszendent
  6. es soll sogar steine geben, die wissen, wie man I N T E L L I G E N Z schreibt. nur leider fehlen ihnen kugelschreiber, um dies zu beweisen.
  7. grüß dich, psi. erstmal muss ich als passionierter pokerspieler sagen: respekt für die mühe, die du dir hier mal wieder machst. ein zitat, das du aufgreifst, macht mich aber nachdenklich, was die kompetenz des autors anbelangt (nicht deine, sondern jan meinerts): da ist also ein pokerprofi, der sagt, dass es "manche" spieler gibt, die drei tische gleichzeitig spielen können und der dritte eigentlich shcon nicht mehr intellektuell zu bewältigen ist. da zweifle ich doch stark, ob meinert überhaupt profi ist, oder ob er jemals selber im internet gespielt hat. denn drei tische gleichzeitig ist für einen profi eine lächerlichkeit sondergleichen. 24 tische sind da keine seltenheit, 12 bis 16 quasi die regel (je nachdem, welche auflösung man am display zur verfügung hat). bei solch einem tischaufkommen sag ich gern: ja, da kann man mal was übersehen. aber drei tische sind sowohl intellektuell als auch intuitiv problemlos zu bewältigen für einen einigermaßen geübten spieler. der nachsatz, dass intuitive entscheidungen eh meist besser sind, ist, ohne ihn ausreichend zu kommentieren, eigentlich grob fahrlässige irreführung des schülers von seiten meinerts. wenn das ein argument ist, warum dann bei drei tischen aufhören? warum nicht so viele tische spielen, wie die die cpu verkraftet? einfach am großhirn vorbei immer auf "bet" "call", "raise" oder "fold" klicken und der pokerkarriere steht nichts mehr im weg. ein anderes zitat: da gibts erstmal das problem, dass man nie wirklich weiß, ob der gegner blufft (außer bei sehr schlechten spielern). wenn man die bluff-möglichkeit miteinbezieht, dann ist es trotzdem noch ein mathematisches problem, allerdings ein mehrstufiges. wenn man nun diese mehrstufige wahrscheinlichkeitsrechnung kapiert, DANN hat es auch sinn, über psychologie und strategie zu reden. denn die strategie, welche übergeordnet ist, wird bedingt durch die wahrscheinlichkeiten in spezifischen situationen einerseits und die einschätzung des gegners und die erwägung, wie der gegner mich einschätzt. und da schließt sich auch wieder der kreis zum multitabling: es gibt mathematisch ausgeklügelte strategien, die beim multitabling anwendung finden müssen (die man mit der entsprechenden erfahrung auch intuitiv richtig spielt), da man einfach nicht genug zeit zum denken hat. wenn man 20 tische spielt, kann man nicht mit psychologie arbeiten (je nach gegner natürlich schon), sondern muss auf rein mathematische strategien zurückgreifen, die langfristig gewinnbringend sind. nun ist es auch klar, dass die pokerschule ein anfängerbuch ist und man jemanden, der gerade beginnt, sich mit poker zu beschäftigen, damit überfordern könnte. dennoch muss ich sagen, dass die angeführten erklärungen viel zu kurz gegriffen sind und suggerieren, dass mathematik eigentlich gar nicht so wichtig ist, um beim poker zu gewinnen. das ist leider grundfalsch, denn die mathematik bestimmt letzten endes die strategie. grüße s.
  8. mensch, eos wenn ich ein buch schreibe, in dem steht, dass rosafarbene einhörner eine unterart des nilpferdes sind, glaubst du das dann auch?
  9. entschuldige. es geht mir nicht ums aufregen. bzgl des busses: warum gibts dann überhaupt noch verkehrsunfälle? die müssten doch durch intuition drastisch reduzierbar sein? da intuition unbewusst ist, arbeitet sie ja permanent und müsste uns jederzeit rechtzeitig warnen, bevor ein LKW reindonnert. leider passiert das nicht. und ja: intuition ist per definition nicht willentlich zu steuern. für mich ist das allerdings kein problem, sondern ein segen. wenn die intuition den umweg übers großhirn nehmen müsste, wäre die spezies homo sapiens schon lange ausgestorben. ich erlebe übrigens auch intuition mehrfach täglich. keine sorge, das phänomen ist mir nicht fremd. in diesem sinne s.
  10. ihr müsstet doch langsam wissen, dass ich nicht die esoterischen definitionen des begriffes "intuition" befürworte. intuition kommt nicht einfach aus dem nichts. "intuition" setzt (unterbewusstes) wissen voraus. sei es selbst erlerntes oder vererbtes wissen über die welt. "intuition" bedeutet auch, sachverhalte zu verstehen, ohne sich des verstandes bemühen zu müssen. das setzt aber vererbtes wissen voraus. beispiel: wir können intuitiv verstehen, dass ein fußball ballistisch fliegt und korrekt einschätzen, wo er landen wird, ohne die naturgesetze dahinter zu begreifen. wir können aber quantenmechanik nicht intuitiv begreifen, weil wir in der makrowelt leben und keine alltagserfahrungen damit haben. genausowenig gibt es für den zufall eine intuition. wir sind evolutionär programmiert, in einem ursache-wirkungs-universum zu überleben. um in roulette-termini zu sprechen: wenn ich die eingebung habe, auf rot zu setzen und das kommt auch, dann hat das nichts mit "intuition", sondern mit glück zu tun. sehr leicht an langfristigen tests zu überprüfen. wenn wir menschen eine intuition für den zufall hätten, gäbe es keine spielbanken. glaubt ihr denn, nur ihr verfügt über zufallsintuition und alle anderen sind komplette krüppel in dem bereich? wenn dann wie bei kollege eos der langfristige test offenkundig scheitert, oder schwer ins stocken gerät, dann wird natürlich nicht an der existenz der zufallsintuition gezweifelt, sondern man postuliert was richtig verrücktes: spielbanken haben dämonen auf ihrer gehaltsliste, um intuitionsspieler zu sabotieren. :hammer2: :hammer2: :hammer2: :hammer2:
  11. das is wurscht, weil es hier ums gewinnen-wollen geht. intuiTION ist hier gar nicht das thema, zumal es keine intuition für den zufall gibt. intuition setzt das ursache-wirkungs-prinzip voraus. als KG ist es möglich, aufgrund der erfahrung in grenzbereichen intuitiv zu spielen. der glücksspieler kann jedoch nicht darauf zurückgreifen. zum thema "erfolg durch wünschen": wenn sich jemand etwas wünscht, dann arbeitet er in aller regel auch dafür, was die wahrscheinlichkeit des erfolges drastisch erhöht. leute, die aber nur auf ihrem arsch sitzen und beten oder wünschen, werden höchstens zufallstreffer ernten. in diesem sinne s.
  12. hallo eos der gedanke, man könne durch seinen willen den zufall für sich selbst positiv beeinflussen, scheitert schon logisch an der tatsache, dass das beim glücksspiel ja jeder will. da braucht die spielbank gar nicht "mitzuwünschen", sondern nur die anderen spieler. gehen wir nur von der einfachsten konstellation aus und wir haben zwei spieler. einer setzt immer S, der andere R. man hat zwei entgegengesetzte wünsche. glaubst du, du kannst den zufall erpressen, indem du gaaaaaaaaaanz fest wünschst, dass er sich für dich entscheidet? das würde auch unterstellen, dass der zufall selbst eine intention hat, was vollkommener quatsch ist, denn dann ist es ja kein zufall. oder aber: glaubst du, du bist allein auf der welt und außer dir wünscht sich niemand, zu gewinnen? das nur zur logik. der andere teil ist, dass es keinerlei hinweis darauf gibt, dass das auch funktioniert. in diesem sinne s. ps: die verschwörung findet nur in deinem kopf statt
  13. tja. das ist in der tat eine frage, die schwer zu beantworten ist. der sachse sagt, dass das eine mischung aus schlechter bildung (welche sich in naivem systemglauben manifestiert), gier, und verzweiflung sein mag. vermutlich stimmts. schlimmer siehts ja noch bei der staatlichen lotterie aus. die aussicht, millionär zu werden, so unwahrscheinlich sie sein mag, verleitet andererseits vollkommen vernunftbegabte menschen, sich auf spielregeln einzulassen, die nichts als offener straßenraub sind. ach, keine sorge. ich bin hart im nehmen. da ich auch großer freund von aktionssatire bin (was das ja irgendwie auch war) hab ich damit kein problem. in diesem sinne s.
  14. nun, betrug ist es nur dann, wenn man sich betrügen lässt. vollkommen richtig. weißt du, hier im forum ist man so konditioniert, dass, sobald jemand was vollkommen absurdes absondert, man ihn für einen systemverkäufer oder verrückt hält. in 99% der fälle liegt man damit leider auch richtig. dass deine idee der kapitalgenese stimmig, wenn auch vermutlich nicht (dauerhaft) umsetzbar ist, habe ich zu spät erkannt. kommt leider vor. pardon. in diesem sinne s.
  15. du, deine weltanschauung gönn ich dir. keine sorge. ich will dir nix ausreden, auch wenn es manchmal so klingen mag. ich hab halt spaß an der debatte. der urknall ist äußerst faszinierend. vollkommene zustimmung und respekt, dass du kritik nie persönlich zu nehmen scheinst.
  16. und wenn das nico sagt. der is noch ganz andere sachen von mir gewohnt
  17. tach auch. klingt erstmal interessant. ich hab ja wirklich nicht damit gerechnet, dass wir noch erfahren, worauf du rauswillst. danke für die antwort. es gibt an der sache aber immer noch ein problem: die spielbank mag verpflichtet sein, dieses zahlungsmittel zu akzeptieren, aber sie ist nicht verpflichtet, dich am spiel teilhaben zu lassen. mit anderen worten: wenn man das übertreibt, wird die spielbank vom hausrecht gebrauch machen und dich sperren. in diesem sinne s.
  18. du sprichst hier wohl die giralgeldschöpfung an, oder? dass banken "virtuelle" geldwerte herstellen können, die dann "real" werden, ist klar, aber wie man als privatperson hiermit unendlich kapital generieren kann (was im übrigen auch die banken nicht können, nur die zentralbanken könnten das), ist mir ein rätsel.
  19. stimmt. die bundesdruckerei darf aber nur auf geheiß der europäischen zentralbank geld produzieren (lassen), sonst wäre es auch illegal. grüße s.
  20. ich bring das ganze mal wieder runter, lieber einfachnull. mal eine konkrete frage zu deiner these, die limits in den casinos wären da, da es prinzipiell möglichkeiten gibt für die privatperson, sich immer wieder kapital zu besorgen. hast du dafür einen historischen, oder zumindest indikativen beleg. in diesem sinne s.
  21. aural

    Wie Poker lernen?

    servus, dreher. der erwartungswert ist für den klassischen spieler konstant. nur der physikalische spieler kann durch seine geshcicklichkeit den erwartungswert ändern. grüße s.
  22. er löst das ganze mit einem gimmick aus dem yps-heft, mit dem man sich banknoten im kartoffeldruck machen kann. dann muss er auch gar nicht mehr ins casino, weil er hat ja schon genug geld.
  23. haha... total geil... sag ma, nullinger, hast du schon einen autorenvertrag für deine verschwörungstheorien abgeschlossen? kommt bei dir auch erich von däniken vor, der sagt, dass das roulette von außerirdischen erfunden wurde? du gehörst echt psychologisch betreut, junge. ich wunder mich immer wieder, wie menschen, die so derart einen an der klatsche haben, überhaupt selbständig den rechner anschalten und aufs klo gehen können (naja, bei letzterem kann ich natürlich keine aussage treffen). mein gut gemeinter rat: geh zum arzt. schleunigst. vielleicht kann man noch was machen.
  24. dem ist nichts hinzuzufügen. kein wirtschaftsunternehmen der welt arbeitet nach dem prinzip der martingale. kein börsenunternehmen, niemand... professionelle spieler arbeiten alle mit vernünftigem kapitalmanagement nach kelly und positiver gewinnerwartung als voraussetzung für das funktionieren von kelly. grüße s.
  25. ich glaub ja, dass es ihm mittlerweile eher ums prinzip des rechthabenwollens geht. mit der formel wollte er wohl auch nur feststellen, ob er jemanden damit ins bockshorn jagen kann, denn das problem von zu wenig kapital und tischlimit löst sie auf keinen fall.
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