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Blackjack-Schule - Die Diskussion zum Seminar
topic antwortete auf Paroli's Paroli in: Blackjack, Poker, Sportwetten
Sehr empfehlenswertes Trainings-Programm bei www.bj21.de. Nachdem ich selbst Blackjack bis Anfang 2002 völlig ignoriert hatte und bis dahin nur Roulette spielte, hat sich das inzwischen deutlich geändert. Der geringere mathematische Spieler-Auszahlungsnachteil von nur etwa 0,4 bis 0,6% (bei der 6-Deck-Variante) flacht die PP-Schwankungskurve deutlich ab (gegenüber 1,35% Minus-Erwartungswert bei Roulette/EC). Es lohnt sich also, sich mit Blackjack zu beschäftigen. Das Trainingsprogramm von Gagga wird es bestätigen, wenn man dabei die Basisstrategie beachtet und vielleicht noch etwas PP-Gespür (satztechnisch) trainiert. Übersicht der Blackjack-Themen: Blackjack Sitemap (alle passenden Themen in einer Kurzübersicht). -
@weisthor: Der Denkanstoß ansich ist nicht schlecht. Einfache-Chancen-Spieler beim Roulette können etwa genau so gut (oder schlecht) Casino War spielen. Das hohe Spieltempo kann allerdings schnell zum Zocken verleiten. Online sind zwischen 15 und 20 Sätze pro Minute(!) möglich. Virtuelle Casinos mit folgender Software bieten diese Spielart an: Boss Media, Playtech, Real Time Gaming, Diamond Digital, Gambling Software, Future Bet, Dot Com Entertainment und Play and Deal (z.B. BeTheDealer).
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Zitat von der Firmenseite des Spiele-Entwicklers Bet Technology, Inc.: Damit hat diese Spielart mit etwa 50:50 Chance eine schlechtere Auszahlung als Blackjack (Spielernachteil je nach Deck-Anzahl nur 0,1 bis 0,6%), Baccarat (-1,1%), Französisches Roulette (-1,3%) und Craps (ca. -1,4%). Auf längere Sicht wird die Martingale bei Casino War also deutlich schlechter funktionieren, als bei Blackjack und den anderen genannten Spielarten.
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Das war nicht persönlich gemeint, sondern eine Reaktion auf gewisse, zuletzt unverhältnismäßige Häufungen, was C... - Erwähnungen betrifft.
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Teststrecke: Spielbank Hamburg 2001, Tisch 1, Coup 1 bis Coup 30.000 Chancen: Schwarz / Rot, jeweils der vorherigen Chance weiter nachsetzen Saldo in Euro. Satzhöhe €100. Bei Gewinn stehen lassen bis Ziel +51.200 Euro erreicht wurde. Zur vereinfachten Prüfung wurde bei Zeroerscheinung der Einsatz geteilt. Satzhöhe 25.600 nur rein theoretisch wegen Maximum-Überschreitung (wahrscheinlich auch schon eine Satzstufe davor oberhalb des Tisch-Maximums). Fazit: Man braucht nicht nur starke Nerven, sondern auch extrem viel Glück fürs richtige Timing. Innerhalb kurzer Phasen könnte es ja rein theoretisch mal klappen. Auf Dauer eine der sichersten Möglichkeiten, schnell viel Geld zu verspielen.
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Es handelt sich nicht um aufdringliche Ablenkung, aber allein durch die Präsenz der Croupiers und die vertrauliche Kommunikation wird die Konzentration auf das systematische Spiel eingeschränkt. Oft wurde beim chatten so viel herum getextet, dass nur noch nebenbei aus dem Unterbewusstsein heraus gesetzt wurde. Nirgend wo sonst habe ich so viel Spielumsatz gemacht bzw. weiter gespielt, wenn es eigentlich an der Zeit war, die Partie zu beenden. Dadurch gab es einige (ohne derartige Ablenkung) vermeidbare Rückschläge.
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Volle Zustimmung! Aber der Testspieler hat in anderen Phasen sehr niedrig gesetzt, wo man normal richtig eingebrochen wäre. Die wichtigere Frage war nicht bezüglich der bestmöglichen Spielweise, sondern ob ihm der Spielraum für Glückssträhnen gelassen wurde. Das war offensichtlich der Fall.
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@Heike: Diese Spielweise macht keinen Sinn, weil sich der rechnerische Hausvorteil der Bank dadurch enorm erhöht. In drei bis vier von den 8 Spielrunden hätte durch Ziehen der nächsten Karte durchaus ein gutes Blatt zustande kommen können, es sei denn es musste gemäß Basisstrategie gegen 4 bis 6 der Bank abgewartet werden. Wenn man mit Kartenwert 12 generell nicht mehr zukauft, spekuliert man auf besonders häufiges Überkaufen der Bank. Phasen von 12 bis 18 Runden in Folge, in denen sich die Bank nicht überkauft (und dann jede Spielrunde gegen den Spielerkartenwert 12 sicher gewinnen würde) sind völlig normal. Umgekehrt gibt es genau so lange Phasen auf der Spielerseite. Es gibt eine veröffentlichte Ergebnis-Statistik , die gut zum Thema passt.
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Der Marsch darf ruhig starr sein, als roter Faden sozusagen. Besser als chaotisches Herumeiern, von wegen mal mit dem Marsch, dann dagegen, dann völlige Konfusion. Der Rest ist Sache der PP. Bei Minusanhäufung der eigenen Ergebnisse (kein starres Figurenbild) Einsätze runter. Treten Minusse nur vereinzelt bzw. in kurzen Serien auf, dann hoch mit den Einsätzen. In diesen Phasen kann man progressieren. Ich weiß aus eigener praktischer Erfahrung, dass nur das funktioniert. Inzwischen handelt es sich um empirische Daten im hohen fünfstelligen Bereich. Es ist so einfach und so schwer zugleich (weil das kaum jemand konsequent durchhält). Fiktive bzw. nur beobachtete Sätze haben m.E. nichts mit der PP zu tun. Gruß Paroli
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Abstimmung ist ganz oben im Thema. Müsste eigentlich funktionieren. 100 allgemeine Thesen RC Strategien
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Bei den Boss-Casinos, wie GCC, Casino.net, CC usw. verliert man nach zwei Mal abwarten in Folge den virtuellen Stuhl, ist aber mit zwei schnellen Mausklicks wieder drauf. Ausnahme: Der Tisch ist voll besetzt und im Hintergrund lauern Beobachter, die noch schneller auf den freien Stuhl klicken. Die Permanenz bleibt so oder so erhalten. Im GPC flog ich zuletzt meist erst nach etwa 5 Wartecoups raus. Zwei Klicks und man ist wieder am gleichen Tisch mit derselben Permanenz. Oder man geht in der Wartephase kurz raus und gleich wieder rein. Die Permanenz bleibt erhalten. Im Singlemodus gibt es seit kurzem die Option "Spin ohne Umsatz" (ab VIP Status bzw. mindestens 300 Einzahlung). Ebenfalls ohne Umsatz kann man die Permanenz in den Online-Casinos von Cryptologic (z.B. Intercasino, William Hill) und Playtech (Casino Tropez, New York Casino usw.) weiter laufen lassen. Bei den Playtech-Casinos hatte ich jedoch ziemlich durchwachsene Ergebnisse. Weitere Möglichkeit wäre Lasseters, wo man die Permanenz mit Sätzen von je 1 Cent fortsetzen kann. Bei Satzsignalen setzt man höher, ansonsten nur 1 Cent.
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Blackjack-Schule - Die Diskussion zum Seminar
topic antwortete auf Paroli's Paroli in: Blackjack, Poker, Sportwetten
Hallo Buk, ich war am vergangenen Samstag im Casino in Heringsdorf und habe einige Runden Blackjack gespielt. Die Karten wurden per Hand gemischt und wie es aussah waren es weniger als 6 Decks. Vielleicht sogar nur zwei bis drei Decks. Das wäre also eine gute Anlaufstelle zum Counten. Allerdings ist Heringsdorf ziemlich abgelegen im Nordosten. Dass man auch Mischmaschinen bezwingen kann hat der lange Zeit in Österreich gesperrte BJ-Profi Speakman bewiesen. Aufgrund seiner Erfolge bekam er Hausverbot, was durch Gerichtsbeschlüsse aufgehoben wurde. Gruß Paroli -
Hallo Buk, das Antrainieren oder Verbessern von intuitiven Fähigkeiten ist nicht innerhalb weniger Tage oder Wochen möglich. Gerade wegen der anfänglich ausbleibenden Erfolgserlebnisse bleiben sicher nur wenige anfangs interessierte Spieler ausreichend motiviert, um das Training längere Zeit durchzuhalten. Wer so weit ist, den 100 Thesen des RC-Professors weitgehend zuzustimmen und sich nicht mehr von vermeintlichen starren Dauergewinn-Systemen beeindrucken zu lassen, ist schon mal einen großen Schritt weiter. Die Trainingsbeispiele zeigen den ungefähren Weg auf. Ein Regelwerk wie bei üblichen Systemen lässt sich nicht aufstellen. Bei der Bespielung von zwei oder drei Strängen zugleich macht man viel unnötigen Leerlaufumsatz. Zwei Stränge heben sich oft gegeneinander auf, so dass auch bei mehrmaligem Hin und Her nicht selten der Plusbereich wie zugemauert erscheint (bevor es dann irgendwann nur noch abwärts kippt). Bei nur einem Strang schafft man öfter wenigstens das eine Plusstück. Ich würde mich deshalb nicht stur auf zwei oder drei bestimmte Stränge festlegen, auf denen unbedingt Umsatz gemacht werden muss. Die Degression sollte auch keinem starren Schema folgen. Das beste daran ist die Grundidee, dass man bei Fehlstart oder einer Minusphase unterhalb seines durchschnittlichen Satzniveaus bleiben sollte. Man beginnt also z.B. mit 3 oder 4 Stücken und degressiert innerhalb einer Minusphase auf 2 Sücke und 1 Stück pro Satz. So lange die Minusserien dominieren bleibt man bei 1 Stück pro Satz. Wenn sich die Lage bessert (Minusserien werden kürzer oder es kommt zu einer Plus/Minus-Intermittenz) erhöht man die Sätze schrittweise auf Durchschnittsniveau und progressiert bei weiterer Stabilisierung darüber hinaus. Zur Degression kann es ja auch nach einem guten Start kommen. Dann muss die Einsatzhöhe von einem anderen Niveau aus abgesenkt werden. In welchen Schritten und bis wohin genau lässt sich vorher nicht genau definieren. Gute Intuitivspieler haben vermutlich ähnliche vorher erlebte Spielsituationen im Unterbewußtsein gespeichert und rufen intuitiv das passende "Drehbuch" ab. Mit dem besonders mutigen Angreifen bei Plusphasen habe ich in der Praxis immer noch Probleme. Im Zweifel sichere ich lieber Zwischengewinne ab, als mit hohem Risiko weiter zu spielen. Am besten man achtet primär auf die Persönliche Permanenz, also die Plus/Minus-Folge der eigenen gesetzten Coups. Diese Permanenz sollte die Grundlage für Degression und Progression sein. Statt mehrere Stränge starr und zugleich zu bespielen, sollte man mehrere Stränge querbeet nach dem Nadelstichprinzp bespielen. Ansonsten kann man wieder vieles übernehmen, was in den RC-Strategien empfohlen wird. Das sollte sich dann eben nur auf die Persönliche Permanenz beziehen. Gruß Paroli
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Chart-Technik und Gleitende Durchschnitte
topic antwortete auf Paroli's billedivoire in: Einfache Chancen
Das traf den Nagel schon ziemlich auf den Kopf. Ansonsten steckt die Diskussion ziemlich am Ende einer Sackgasse. Vielleicht sollten wir mal über eine Teilung des Themas abstimmen. Vorderen sachlichen Teil stehen lassen. Prahlereien und "Dampfplauderei" abspalten und in einem eigenen Thema fortsetzen. Übrigens ist es in nahezu allen Foren, egal zu welchem Thema, das gleiche: Wenige Aktive schreiben viel, andere Teilnehmer äußern sich nur gelegentlich. Die große Mehrheit belässt es beim Lesen. Die Kritik erscheint mir etwas aufgesetzt und entspricht nicht den meisten sonstigen Feedbacks. -
Es gab mal das CCC Casino, bei dem man Roulette ohne Zero spielen konnte. Dieses musste Anfang letzten Jahres mangels Kapitalreserven aufgeben.
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@Bargo: Ich meinte nicht die (nicht nachvollziehbaren) Erfolgsmeldungen, sondern ein komplett vorgespieltes konkretes Beispiel. Dieses Beispiel kann dann als Vorlage für eine Langzeitprüfung verwendet werden.
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Hallo Bargo, mach doch mal eine Spiel-Demo anhand konkreter Zahlen (z.B. Hamburg, Tisch 1 oder mehrere Tische). 1.) Permanenz der Spielbank (möglichst ab Coup 1) 2.) gesetzte Coups 3.) eigener Ergebnisverlauf Dann haben wir eine Grundlage und laufen weniger Gefahr am eigentlichen Thema PP vorbei zu diskutieren. Ich habe immer noch den Eindruck, dass wir nicht ganz oder nur teilweise beim Thema sind. Gruß Paroli
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@deadwoker: Fiktiv nützt nichts. Persönliche Permanenz ist persönliches Schicksal. Also zählt nur das Erlebnis und nicht die Beobachtung. Jemand, der Augenzeuge (nicht Beteiligter) von 20 Verkehrsunfällen war, wird deshalb sicher kein vermindertes Risiko eines eigenen unverschuldeten Unfalls haben. Jeton-Höhe könnte eine Rolle spielen. Offline habe ich bessere Ergebnisse mit Sätzen im Bereich 10 bis 50 (statt höhere Sätze). Online klappt es zwischen 1 und 25 besser als mit höheren Sätzen. Das liegt aber auch daran, dass ich bislang in den besonders günstigen PP-Phasen in der Regel nicht den Mut zu besonders hohen Sätzen hatte und mich umgekehrt gegen alle Vernunft in der schlechten Phase zu einigen unsinnig hohen "Entscheidungssätzen" hinreißen ließ. In Bad Füssing sprach mich ein Mitspieler an, der sagte: "Wenn ich 50er auf Rot oder Schwarz setze, verliere ich zu 80%. Mit 2er Sätzen ist das etwa ausgeglichen." Ich halte diese Aussage zwar für unwahrscheinlich, aber der subjektive Eindruck muss Ursachen haben, über die wir nachdenken sollten. Vielleicht steht uns pro Tag nur eine bestimmte "Menge" Glück zu (auch in Jeton-Wert gerechnet)? Ich bin z.B. mit dem Versuch gescheitert, täglich konstant $100 pro Tag zu gewinnen. Zwei bis drei Wochen lang klappte es gut. Dann gab es den großen Dämpfer. Mit kleineren Zielen funktioniert es besser. Auch durch die Verteilung auf viele Kurzpartien klappt es besser, weil stets mit kleinen Sätzen begonnen wird. Viele kleine Kämpfe um je 5 bis 10 Euro oder Dollar bringen im Endeffekt mehr als die große Schlacht um mehrere hundert Euro innerhalb einer Partie.
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Die Beachtung der Persönliche Permanenz macht trotzdem Sinn und kann uns vor den großen Abstürzen bewahren. Dazu sind keine coupgenauen Punktlandungen nötig, sondern das ungefähre Wissen, wo wir im Moment stehen (mehr Pech oder Glück). Sieht unsere PP (nur effektiv gesetzte Coups) momentan ungefähr so aus: - - - + - - - + - - + - - - - oder - - + - - + + - - - - - + - - oder - - - + - - - + - - + - - + - usw. (also Minusserien, nur vereinzelt Plus-Ergebnisse) wird mit verminderten Einsatzhöhen gespielt. Im Idealfall werden nur Minumsätze gemacht. Sieht unsere PP hingegen etwa so aus: + + + - + + - + + + + - + oder + + - + - + + - + + + - + oder + - + - + - + + - + - - + - usw. (also Plusserien oder Intermittenzcoups, Minusse nur vereinzelt) wird mit deutlich höheren Einsatzhöhen gespielt. Es geht also nicht um ganz genaue Beachtung von starren Figuren, sondern nur um ungefähre Trendphasen. Minustendenz = Pechsträhne. Plustendenz = Glückssträhne. Ganz so einfach ist es natürlich nicht, weil es noch die Mischphasen gibt, in denen kein Trend zu erkennen ist. Glück (+) und Pech (-) verteilen sich dann etwa so: - + + + - + - - - + + - + - - - + - + - - + + + - - - - + - + + - - Als Chart dargestellt verläuft der Trend innerhalb solcher Phasen nicht innerhalb eines Kanals. Es gibt immer wieder Ausbrüche und Fehlsignale in beide Richtungen. Satzhöhenanpassungen misslingen in der Regel.
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Genau wie bei jeder anderen Permanenz (z.B. Schwarz / Rot) ist die Verteilung von Plus und Minus auch bei der PP auf längere Sicht etwa ausgeglichen. Eigene Verlusterlebnisse (Minusseite) kann ich weder ignorieren, geschweige denn vermeiden. Je länger man spielt, desto wahrscheinlicher gerät man auch in extrem schlechte Phasen mit z.B. 13 x Minus in direkter Folge (selbst gesetzte Coups in Folge). Dabei ist es egal, ob ich diese 13 Minusergebnisse beim Versuch erlebe, eine 14er-Serie erfolglos auf Abbruch zu spielen oder ob ich 13 x in direkter Folge beim Versuch scheitere nach drei beobachteten Intermittenzcoups auf Serienanschluss zu spielen. Wir können jetzt meinetwegen auch jedes beliebige andere EC-System als Beispiel nehmen. Egal, ob wir abwarten, vervielfältigen, eine Chancenseite unbeachtet lassen oder andere Verrenkungen bei der Buchung machen, am negativen Schicksalstag gibt es diese 13 oder mehr effektiv gesetzten Minuscoups in Folge. Die Argumentation "Minusseite bedeutungslos" klingt wie: "Verluste interessieren mich nicht. Ich bin immer nur dann im Casino, wenn mein Spiel gut läuft".
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Bezüglich der Persönlichen Permanenz sind wir genau beim richtigen Thema, das uns beim praktischen Spiel weiter bringen kann. Nach eigener jahrelanger Praxiserfahrung funktioniert es jedoch nicht so platt vereinfacht, wie zuletzt in einigen Kommentaren dargestellt. Die Persönliche Permanenz (PP) ist die permanente Folge von eigenen jeweils etwa gleich wahrscheinlichen Schicksalserlebnissen. Glück oder Pech. Beim Roulette (Einfachen Chancen) oder Blackjack, Craps und Baccarat können wir mit dieser Schicksalsfolge spielen. Wir können also darauf wetten, ob sich unser eigenes Glück oder Pech fortsetzen wird. Da wir nicht gegen uns selbst setzen können, lässt sich das PP-Spiel nur über die unterschiedliche Satzhöhe steuern. Wir erwarten ein Plusergebnis und setzen höher (z.B 3 oder 4 Stücke) oder wir erwarten einen Verlustcoup und setzen nur 1 Stück. Es wird also auch ganz bewusst auf der eigenen Minusseite gesetzt und versucht, auf dieser mit möglichst geringer Satzhöhe zu treffen. Ein Verlustcoup mit nur 1 Stück ist somit ein Treffer. Ein Gewinnsatz mit 4 oder mehr Stücken ist ebenfalls ein Treffer. Ein Gewinnsatz mit nur 1 Stück (bei erwartetem Verlust) wäre in diesem Sinne eher ein Fehltreffer. Wenn man das gedanklich verinnerlicht hat, kann man sogar Spaß am Verlust bekommen, so lange dieser wie geplant gering bleibt. Bekommt man die Partie dann mit etwas höheren Gewinnsätzen ins Plus gedreht, kann man von einer erfolgreichen PP-Bespielung sprechen. Starres bespielen von kurzen immer gleichartigen Figuren oder Folgeerscheinungen (z.B. 3 x Einer, dann immer auf Serie) funktionieren bei der PP jedoch genau so wenig, wie bei der normalen Tischtendenz. Nach mehreren zehntausend gesetzten Coups und diversen Läufen mit Plus-Ergebnissen im dreistelligen Stückbereich habe ich sowohl die vielen kleinen aber auch einige sehr große Wellenbewegungen miterlebt. Für mich ist das immer noch ein Lernstadium, auch was Disziplin und Erfahrungen betrifft. Eine der bislang wichtigsten Erkenntnisse aus der Praxis ist der Verbesserungseffekt durch bewusst kurz gehaltene Partien. In den vergangenen Jahren hat es sich immer wieder bestätigt, dass ich mit vielen Kurzpartien in der Summe ein besseres Ergebnis erzielen konnte, als wenn ich es mit langen Einzelpartien versuchte. Nach meiner Erkenntnis ist es wesentlich einfacher, in 15 zeitlich unterschiedlichen Partien zu je etwa 20 Coups insgesamt 30 bis 40 Stücke Plus zu machen, als dieses innerhalb eines einzigen Tages innerhalb von 300 Coups zu schaffen. Dieser Effekt lässt sich mathematisch nicht berechnen oder nachweisen, ist aber in der Praxis in jedem Jahr mehrmals und insgesamt deutlich spürbar aufgetreten. Ich vermute einen Zusammenhang mit der PP. Gute und schlechte Phasen des eigenen Schicksals wechseln sich untereinander ab. Je weniger ich diese Momente zeitlich ausreize, desto mehr flacht sich der Ergebnisverlauf scheinbar ab. Zweite wichtige Erkenntnis: Es hat keinen Zweck mit Gewalt gegen das eigene Schicksal zu spielen. Es gibt Tage, an denen das Plusergebnis nicht zu schaffen ist. Der PP-Kurvenverlauf (als Chart betrachtet) pendelt sich irgendwo unter der Null-Linie ein und arbeitet sich immer weiter in den Minusbereich vor. Ausgerechnet an diesen schlechten Tagen neigt man besonders gern dazu, es mit Gewalt zu probieren. Meist gab es vor diesem Tag lang anhaltende Gewinnphasen und man ist gedanklich nicht dazu bereit, die Trendumkehr zu akzeptieren. Die Risikobereitschaft steigt. Es werden höhere Sätze gemacht und schließlich werden die vorherigen Gewinne und einiges mehr wieder verzockt.
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Wie stark kann der Croupier die Kugel steuern?
topic antwortete auf Paroli's holly in: Physikalische Lösungsansätze
Rein sachliche Diskussionen werden natürlich nicht in den Mülleimer verschoben. Also keine Angst vor Fragen zum Thema Roulette. Die Frage, ob der Croupier kontinuierlich bestimmte Kesselsektoren ganz gezielt treffen (oder auslassen!) kann, ist wohl so alt wie das Roulette selbst. Wenn man dazu vier Experten mit jeweils 30 oder 40 Jahren Praxiserfahrung befragt, wird man vier verschiedene Antworten erhalten: 1. Ja, der Croupier kann gezielt werfen. Er ist aber nicht immer gut drauf und wirft zwischendurch schlecht. Ältere Croupiers mit Übergewicht werfen mit ruhiger Hand und sehr gleichmäßig. Jüngere und schlanke Croupiers werfen hektischer und weniger berechenbar. 2. Ja, Zielwürfe sind möglich, aber der Croupier macht davon ganz bewusst nur selten Gebrauch. 3. Zielwürfe sind bedingt möglich, aber nicht kontinuierlich genug zu realisieren, um ohne Zuhilfenahme von verbotenen technischen Hilfsmitteln davon profitieren zu können. Gegenläufige Drehbewegung des Kessels, unterschiedlich beschaffene Kugeln (mit jeweils unterschiedlichen Roll-und Sprung-Eigenschaften), Richtungsänderungen durch Berührung der Rauten und andere Einflüsse sind insgesamt zu schwer wiegend, als dass man durch reine Geschicklichkeit trotzdem das gewünschte Ziel treffen könnte. 4. Nein, es geht nicht. Könnte ein Croupier gezielt werfen, würde er diese Fähigkeit zur Realisierung eigener Gewinne nutzen. Das wäre im geheimen Zusammenspiel mit eingeweihten Spielern möglich, welche die zuvor abgesprochenen Sektoren belegen und später den Gewinn mit dem Croupier teilen. Die Einspielergebnisse der Spielbanken wären entsprechend schlechter oder sogar negativ. Das ist eine rein logische Schlussfolgerung, über die man auch als begeisterter Verfechter von Wurfhand-Strategien immer wieder nachdenken sollte. Antworten dieser oder ähnlicher Art habe ich selbst in Diskussionen mit erfahrenen Roulettespielern bekommen. Nachweisbaren Erfolg gab es bislang nur bei fehlerhaften oder manipulierten Kesseln, was dann aber weniger mit der Wurfhand des Croupiers zu tun hatte. In einer älteren Ausgabe des Casino Journal (Telatzky-Verlag) wurde von einem Experiment berichtet, in dem die Kugel von einer Wurfautomatik eingeworfen wurde. Jeder einzelne Wurf entsprach also exakt dem vorherigen und dem nachfolgenden. Die weiteren Einflüsse (Gegenbewegung des Kessels, nicht oder schwer berechenbare Störbewegung durch die Rauten) reichten, um rein zufällige Permanenzen zu bekommen. Es ließen sich keine signifikanten Abweichungen vom Zufall nachweisen. Kurt von Haller analysierte die Wurfhände der Croupiers im Casino Westerland. Mehrere Tage hintereinander erfasste er die geworfenen Coups der einzelnen Croupiers. Dabei wurden die Permanenzen getrennt nach Croupier, Wurfhand und Wurfrichtung aufgeschlüsselt. Ergebnis: Die Permanenzen waren genau so zufällig, wie beliebige normale Tischpermanenzen. -
Das sieht dann so aus (siehe oben). Einige Verschiebungen mussten trotzdem noch einzeln nachgebessert werden. Direktes Einfügen im Excel-Format ist nicht möglich. Die Tabelle müsste vorher ins HTML-Format umgewandelt werden oder in möglichst verkleinerter Form als Grafik dargestellt werden.
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Wahrscheinlichkeitsproblematik
topic antwortete auf Paroli's Roger in: Statistik, Abkürzungen, Phänomene, Mathematik
Genau so ist es. Innerhalb eines Jahres wird also jede der 37 Zahlen durchschnittlich zwei Mal als Drilling auftreten (pro Tisch mit ca. 100.000 Permanenzcoups). Das verteilt sich natürlich nicht so ausgeglichen. Bei 6 bis 7 Zahlen wird es keine 3er-oder längeren Serien geben. Dafür bei anderen Plein-Nummern öfter als durchschnittlich zu erwarten. Die 4er-Serie ist bei einer bestimmten Zahl nur ein Mal innerhalb von 18 Jahren am gleichen Tisch zu erwarten (pro Jahr jeweils ca. 100.000 Coups gerechnet). Auf die 5er-Serie (einer bestimmten Zahl) müssten wir also durchschnittlich 693 Jahre lang warten. Damit ist klar, warum man als Gelegenheitsspieler so selten extreme Phänomene erlebt. Vor einigen Jahren gab es eine Pressemeldung, dass in Hamburg 5 x in Folge die gleiche Zahl erschienen war. Aus diesem Blickwinkel betrachtet handelte es sich um irgend eine beliebige Zahl (also 18-Jahre-Wahrscheinlichkeit). Praktischen Nutzen kann man wohl kaum daraus ziehen. Gegen einzelne Zahlen zu spielen (also z.B. 35 gegen 2) wäre die schlechteste aller Strategien. -
siehe: http://www.roulette-forum.de/index.php?act...&f=4&t=1174&s=5 Spielweise ist bekannt (Tendenz, flexible Satzhöhenanpassung, PP-Beachtung) Nun kann man sich darüber streiten, ob das erfolgreich ist. Teilweise war es Handel mit Zitronen, weil die Nebenkosten gegengerechnet werden müssen. Ähnliche +/- Verläufe gab es auch auf deutlich längeren Spielstrecken nach dem Prinzip 5 Schritte vor, 4 Schritte zurück. Gewinnphasen über mehrere Monate hinweg sind mit Tendenzspiel möglich und wurden jedes Jahr auch praktisch realisiert. Der bislang ausgebliebene größere Erfolg liegt hauptsächlich an der mangelnden Disziplin in schwierigen Phasen. Der Verstand weiß, dass man Glück nicht erzwingen kann, wenn die Pechsträhne dran ist. Trotzdem lässt man sich dann gelegentlich zu überhöhten Sätzen hinreißen.