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Roulette Forum

NoHasard

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Alle erstellten Inhalte von NoHasard

  1. NoHasard

    System

    Hallöchen, bevor die üblichen Verdächtigen sich über die Anfrage hermachen, möchte ich doch gern wissen, weshalb sich der User 'Grau' gerade jetzt meldet? Es ist seit 6 Jahren registriert, schreibt zum ersten Mal; ansonsten weiß man nichts über ihn. Es gibt einen smarten Systemverkäufer in Dresden, der soeben die dritte Serie von Werbebriefen versandt hat - wie tikki ganz richtig meldet. Hängt Graus Initiative gezielt damit zusammen, als verkappte Werbung? Was möchte der User wirklich? Auf jeden Fall gehört die Anfrage in die Abteilung "Kommerziell" ausgelagert! NoHazard
  2. @dikn (und alle anderen) Vielen Dank für die positive Bewertung. Ob Marigny de Grilleau (1926) bereits das Ullrich-Prinzip (195x) vorweggenommen hat? Eher dürfte es umgekehrt so sein, dass sich der österreichische Profi von bestimmten Meinungen Mariygnys beeinflussen ließ. Dieser hatte ja gemeint, wenn man für jeden guten Tag seines Lebens einen roten Punkt und für jeden schlechten einen schwarzen Punkt in seinen Kalender eintrage, dann erhalte man eine "Persönliche (Lebens-)Permanenz", die "vollkommen" mit einer Roulette-Permanenz übereinstimme. Er fügte in seinem Buch (S. 54 ff in der deutschen Übersetzung) hinzu: "Die Figur, die Glück und Gewinn oder Unglück und Verlust für ihn bringt, verfolgt ihn überall hin". Und: "Da die Figuren des vom Zufall abhängigen Spiels absolut identisch mit den Figuren der Permanenz des persönlichen Schicksals eines Spielers sind und sich mit ihnen vermischen, ergibt sich, dass der Spieler in Wirklichkeit nur die Figuren seines individuellen Schicksals spielt, wobei das Spiel ihn bezahlt, wenn seine Voraussagen richtig waren und ihn zur Kasse bittet, wenn sie falsch waren." Da haben wir in etwa das "Kainsmal" auf der Stirn, von dem in den Berichten über Stephan Ullrich die Rede ist. Persönlich halte ich die Auffassung, die in den zitierten Sätzen Marignys zum Ausdruck kommen, für einen "Schmarr'n". Es ist wahrlich nicht so, dass mich eine (Permanenz-)"Figur", die ich vor zwei oder drei Stunden im Spielsaal beobachtet habe, nun überall hin "verfolgt". Und es ist auch nicht so, dass ich nur gewinnen kann, wenn mein Tag heiter begonnen hat und deshalb einen entsprechenden Punkt im Tagebuch erhält. Die Vermischung des Auf und Ab im Alltagsgeschehen mit dem Auf und Ab am Roulettetisch zeugt von einer merkwürdigen Schicksalgläubigkeit. - Aber ich gebe zu und weiß, dass solche Auffassungen weiterhin im Schwange sind. In diesem Thread geht es ja um die Markov-Ketten oder den Markov-Prozess sowie die Frage, ob sich aus diesem Gebiet der Stochastik etwas Nutzbringendes ableiten ließe. Lasse ich mal dahingestellt sein. Mentalist hatte dann den Bogen genommen mit der pointierten Aussage, man könne beim Roulette keine vorsätzlich schlechte Spielweise entwickeln, um sozusagen im Spiegel dessen eine grundsätzlich positive Taktik zu konstruieren. Ich hatte daraufhin an das Ullrich-Prinzip erinnert, also an den einstmals lebenden Spieler in Wien und anderswo, der genau das tat ("unethisch", meine ich). Meine eigenen Erfahrungen mit dem vollzogenen und getesteten Experiment zeigten, dass mit einem abstrahierten Ullrich-Prinzip tatsächlich dauerhaft positive Abweichungen (zugunsten des Spielers) erzielt werden können. Wir haben es also mit zwei an sich unvereinbaren Tatsachen zu tun: Wie Thüringer jüngst in seiner Beweisskizze nochmals dargelegt hat, ergeben sich stets mathematische Minus-Erwartungen. Und andererseits kann ich im kontrollierten Laborversuch und in der Praxis nachweisen, dass doch geht, "was nicht sein darf". Die Verblüffung darüber habe ich hoffentlich deutlich genug ausgedrückt. - Nebenbei bemerkt, ich halte trotzdem den Ball flach und will garnicht in die erste Einkommensliga aufsteigen wie seinerzeit St. Ullrich. Weiterhin viel Spaß u. NoHazard
  3. Guten Morgen Nostradamus, vielen Dank für den Aufklärungsversuch. Aber Sie mögen ettmo nicht. [Tut mir leid, dass ich beim "Sie" bleibe]. Deshalb wäre es nach meiner Meinung besser, dass ettmo selbst dazu Stellung nimmt. Ihre Forderung, dass eine Methode einfach und effizient sein sollte, kann ich nur unterstreichen. Ob allerdings die "Vorermittlung" (Signalfindung?) komplex sein muss, da setze ich ein großes Fragezeichen. In einer Permanenz (= Aufzeichnung von Coupfolgen/Ergebnisfolgen) gilt es die jeweiligen Ballungen (Serien) und die Abstände sowie deren Wiederholungen zu beachten. Das finde ich ebenfalls recht einfach, solange man nicht mehrere Aspekte mixt und dann selbst den Überblick verliert. Alles Gute NoHazard
  4. Melde mich zu Ihrer Äußerung, weil Sie verdächtig oft den Daumen heben oder den Hut ziehen, wenn ich mal etwas absondere. Das macht mich erröten, so viel Schmeichhaftes. Ihre neue Grafik zum Nick ist übrigens viel hübscher als das vorherige neckische Krokodil (war es ein Kroko?). Die Sache mit den Katzen: Natürlich reinigen sie sich mit dem Grünzeug, aber das Gejaule, bevor es rauskommt, hört sich grässlich an. Und deshalb habe ich großes Mitempfinden mit aural, die/der sich nur schwer mit den Diskrepanzen zwischen Vernunft und Dummheit abfinden kann; aber er/sie ist auf dem Weg der Besserung (vgl. die neuerdings vornehme Zurückhaltung gegenüber Ken0; hoffentlich öffnet er bald seinen Vorhang). Lieber Ettmo, Silenstrings hat sie in seiner Systemgewinner-Liste gepostet - welches ist denn nun Ihre "komplexe" Methode? Kann man darüber etwas mehr erfahren? Alles Gute NoHazard
  5. Dankenswert, dass Sie diesen Standpunkt hier nochmals so klar betonen. - "Beim Roulette kannste nicht mit Absicht verlieren. Ergo..." Wirklich nicht? Vor drei Jahren, nach drei Jahrzehnten Praxis und in Kenntnis der mathematischen und vieler pseudomathischer Literatur zu den Aspekten des Roulettespiels nahm ich mir nochmals genau diese Fragestellung vor mit dem Vorsatz, sie empirisch einfach mal zu testen. Das hieß zunächst mal, eine objektive Versuchsanordnung - eine von jedermann wiederholbare Simulationsmethode - zu regeln und eine penible Datenerfassung zu garantieren. Vor Augen stand mir, neben vielen anderen Überlegungen, das mythische sogenannte "Ullrichs-Prinzip". Anfang der 50er Jahre (?) des vorigen Jahrhunderts gab es in österreichischen Casinos den Profi-Spieler Stephan Ullrich, der sich an die Fersen von Verlierern heftete. Über seine Vorgehensweise existieren Berichte. K.v. Hallers "Roulettelexikon" von 1994 zitiert aus der Zeitschrift "Casino & TEST" 41,42/ 1988 folgendes: "Ein hervorragender Psychologe, der Österreicher Stephan Ullrich, hat erkannt, dass es Spieler gibt, denen der Verlust wie ein Kainsmal auf die Stirn geschrieben steht. Nach seiner Beobachtung sind dies meist Systemspieler. Sie spielen bis zum vollständigen Debakel, verlieren systematisch, und wenn sie ihr Spiel verlassen, sind sie doppelt verloren. Der reine Glücksspieler bringt es dagegen fertig, der Bank auch im Verlust den Rücken zu kehren. Ullrich hat sich diese beiden Typen ausgewählt und ihnen, wo immer er sie antraf und es technisch möglich war, mit einem Mehrfachen ihres Einsatzes entgegengesetzt. Es versteht sich von selbst, dass dieses Verfahren nur auf den Einfachen Chancen praktiziert werden kann. Ullrich wurde damit angeblich zum erfolgreichsten Spieler seiner Zeit" (Haller, S. 435). Möglicherweise laufen heute noch immer diskrete Nachahmer in den Spielsälen herum; Roulette-Stalker. Meine Überlegung damals, man müßte das Ganze irgendwie entpersonalisieren und methodisch auf eine abstrakte Ebene bringen, zum Beispiel durch Anwendung irgendeines grottenschlechten Systems. Nach etlichen Stufen des Experimentierens hatte ich endlich einen roten Faden (die unanfechtbare Versuchsanordnung) und nach Monaten statistischer Fleißarbeit hatte ich Resultate, deren Aussagewert mich selbst verblüffte. Denn ich war bis dahin, wie Sie, mentalist, davon überzeugt, dass sich die allgemeine negative Erwartung "nicht knacken" lasse. Dass nun ganz anders gekommen ist (nicht bloss auf den EC, sondern auf allen Tableau-Chancen "geht was"), mußte ich erstmal selbst verdauen. Ich habe mich dafür entschieden, die beiden Tatsachen der mathematischen Unmöglichkeit und der empirisch gefundenen Möglichkeit heiter zu nehmen. Und mich immer wieder in der Praxis zu überzeugen (ohne Protz natürlich), dass der Fleiß in der Entwicklungsphase nicht vergebens war. Die Lehre daraus? Tja, ich weiß nicht. Heißt es nicht in einer lateinischen Formel "quod erat demonstrandum"? Zu einer Behauptung gehört das Zeigen. Ich hab's wenigstens mit Worten zu zeigen versucht, wo der Unterschied liegt. Freundlichst NoHazard
  6. Das fände ich schade. In der Frage eines Demonstrationswettberbs - Stichwort "Offenes Turnier" hatte ich ja einen Vorschlag gemacht, auf den Sie leider nicht geantwortet haben. Das Angebot gilt noch immer. Wir könnten es sogar privat - als Duett - aufziehen. Aber Sie haben Ihre Erreichbarkeit per E-Mail eingeschränkt. Gucken Sie doch mal in meinem Mitglieds-Profil, dort können Sie mir privat etwas schreiben, ok? Grüße NoHazard
  7. tikki meint,der Thread gehöre in den Mülleimer. Ich nicht, liebe/r PSI. Für Paranormales habe ich ein offenes Ohr. Auch finde ich sympathisch, was Prof. Thüringer anmerkt. Darf ich noch ein Bonmot beisteuern? Ja. Nichts wird so leicht für Übertreibung gehalten wie die Schilderung der reinen Wahrheit. (Joseph Conrad, ukrainisch-brit. Schriftsteller, 1857-1924) aural hat einen Katzenjammer. Katzen jammern und erbrechen, wenn sie was falsches (zB zuviel Grünzeug) gefressen haben. Und die Roulette-Fragen sind eben mit viel Grün durchsetzt. Das macht die Wahrheitsfindung so schwer. Ob ich nicht enttäuscht werden soll/darf? Deswegen hat sich aural doch nicht reingekniet in ihre Story! Er/Sie möchte jetzt mal zeigen, wie elend diese ganzen Diskussionen sind. Sind sie ja auch, um mal bei der Wahrheit zu bleiben. Ein Durchbruch zu mehr Spasss, so heißt die Devise, sonst ist das alles nicht auszuhalten. Herzlichst NoHazard PS. quarkbase.com nennt für das Forum heute nacht wiederum nur 512 "unique visitors" pro Monat. Wir sind praktisch ganz unter uns.
  8. Jede Dummheit findet einen, der sie macht. (Tennessee Williams, amerikan. Schriftsteller, 1911-1983) Erst die harte Arbeit am "Spinner-Index", dann die Parodie auf Ke.. als Anwendung des Index. Sie steigern sich, aural, und bringen die notleidende Klickrate des Forum (lediglich 900 Individuen pro Monat*) sicherlich wieder nach oben. Liebe Grüße NoHazard PS. Ich vermute mal, Sie haben schreckliche Langeweile!? * Habe bei quarkbase.com zur Sicherheit noch mal geprüft: Es sind aktuell nur 512 "unique visitors pro Monat. Aber minimaler Anstieg. Sag ich doch.
  9. Wer ist John Baez? Lieber Forumskollege 'aural', Sie schieben stets eine große Bugwelle großer Wissenschaflter-Namen vor sich her, um die kleine Gemeinde von Amateur-Mathematikern der Roulette-Szene zu erdrücken und zu beschämen. Im aktuellen Fall posten Sie einen "Spinner-Index" von John Baez, der zur University of California gehört und gegenwärtig in Singapur tätig ist. Unter dem Link http://www.quantumlah.org/people/John kann jeder Interessierte auch ein Porträt-Foto des netten Brillen-Trägers abrufen. Was sagt John über sich selbst? "I'm a mathematical physicist. I'm making a big career shift: I used to work on n-categories and fundamental physics, but now I'm at the Centre for Quantum Technologies in Singapore. I'm also starting to think hard about the global ecological crisis. If you want to help me with that, please check out the Azimuth Project and write some articles there, or send me an email. I'll probably keep thinking about the old stuff a bit, too." Die Interessen von John sind damit klar: Die globale ökologische Krise. Und daneben, bekennt er, denkt er über den "alten Kram" ('old stuff') nach. In diesem Zusammenhang - des Nachdenkens über den "alten Kram" der mathematischen und physikalischen Ideen- und Beweisfindung - hat er einen satirischen "crackpot"-Index entwickelt, um die Spreu vom Korn in der Mathematik und Physik zu trennen. Das alles hat mit dem Roulette-Thema gar nichts zu tun. John würde sich vermutlich köstlich amüsieren, wenn er wüßte, dass ein germanischer Adept wie Sie, aural, seinen Index im germanisch-grimmigen Roulette-Forum umdeutet. Ich möchte Ihre Intentionen nicht stoppen - Sie sind in ihrem narzistischen, physizistischen Ehrgeiz niemals zu stoppen - , aber ich frage mich doch, warum Sie ausgerechnet hier in diesem begrenzten Rahmen der Roulette-Interessierten Ihre besseren Talente vergeuden? Warum gehen Sie nicht ebenfalls dorthin, wo noch mathematisches, physikalisches Neuland erschlossen werden kann? Zum Beispiel, wie John, nach Singapur oder eine sonstige Quanten-Physik-Schmiede? Die Berechenbarkeit von Roulette-Chancen,d.h. die negativen und eventuell positiven Erwartunsgwerte von Strategien im Zufallsspiel auf 37 Zahlen (und deren Unterkategorien) ist ein ganz simples Gebiet, nämlich "old stuff". Das Quiz eines Querdenkers wie John Baez kann zweifellos befruchtend sein, aber es erlöst niemanden von der Frage aller Roulette-Fragen: Was geschieht empirisch? Und wie bekomme ich die Empirie (= die Erfahrung, das Experiment) in den Griff? Darüber schreiben Sie leider - nichts! Freundliche Grüße u. NoHazard
  10. Im übrigen: Bitte erzählen Sie weiter, KenO. Für mich ist das Outing fazinierend. Möchten Sie eventuell mit in die bevorstehende Fernseh-Show von Sachse (Schiffbruch in Baden-Baden vor Weihnachten, Kulturkanal ARTE)? Ich sehe da eine klitzekleine Möglichkeit... NoHazard
  11. Das Mitglieds-Profil von Lukasz besteht noch, ist aber nur zum Teil aussagefähig. Er soll damals (2005) 22 Jahre alt gewesen sein, wäre heute also ca. 6-7 Jahre älter. Aktionsradius um Stuttgart herum, Hat aber seine Aktivität im Forum nach wüsten Auseinandersetzungen 2007 eingestellt. Die Datenbank überliefert folgende "letzte Worte": [7. Nov. 2006] "Das sind meine erfolgreichsten Strategen hier im Forum. Danny und Sachse. Ein Kesselgucker und eine Gelegenheitsspielerin. Ich habe schon die BRD verlassen, und machs mir eine gute Zeit auf Welttour. wer hat nun versagt? Liebste Grüsse an die Versagerrunde!" Warum nun das Recycling unter dem Titel "Phoenix aus der Asche"? Wohin ist der Phoenix ausgeflogen? Geflohen vor Sachse (dem 'Sachsen') und vor 'Danny' - alles abgelegt in der "Unteren Schublade"? Ich kann den sachlichen Gehalt nicht erkennen. Nachträglich alles Gute im Neuen Jahr Nohazard
  12. Gut möglich, dass alles durch eine Intrige der Geheimdienste ausgelöst worden ist. Andererseits kann es durchaus ein solches Video geben. Sogar Scotland Yard hat während des Nordirland-Konflikts Dienste eines Hellsehers in Anspruch genommen, um Waffenlager der IRA zu finden. Das Gespräch zwischen von Lucadou und dem (namentlich nicht genannten) US-General hat stattgefunden. Die Freiburger PSI-Beratungsstelle war früher ein Forschungslabor. Über die Erkenntnisse dort und die Geschichte der Paranormal-Forschung wird im Buch: Walter von Lucadou: Psi-Phänomene. Neue Ergebnisse der Psychokinese-Forschung (1997) berichtet; es wird im Insel-Verlag noch immer gedruckt und vertrieben. Grüße NoHazard
  13. Ja, schade. War wohl nur vertane Zeit. Und Tschüüss NoHateHazard
  14. @Reichen zwei Semester Statistik? Mein Senf dazu: Der Artikel stammt aus dem Jahr 2000 und ist dessen ungeachtet durchaus weiter aktuell. Man müßte die anschließende Diskussion in der Zeitschrift "Journal of the Society for Psychical Research" mit heranziehen. Das Merkwürdige an PSI ist: Experimentell sind solche Korrelationen (Hellsehen, Präkognition) als PSI-Phänomen nachweisbar; aber sobald man es in der Realität wiederholen möchte, verschwindet es sogleich. Ich vermute mal, mit der lunaren Variante von PSI verhält es sich genauso. Es gibt einen Experten - d e n Mr.PSI - in Deutschland, Walter von Lucadou (Link: http://www.parapsych...tungsstelle.de/), der die Doppelqualifikation eines (examinierten) Physikers und eines (examinierten) Psychoanalytikers hat. Ihn habe ich im vergangenen Frühjahr als hinreißenden Erzähler bei einem öffentlichen Vortrag kennengelernt. Dabei schilderte er, dass es im vergangenen Jahrhundert einen amerikanischen General gegeben habe, der PSI zur Feindausforschung in der US-Army implementieren wollte. von Lucadou habe diesem General prophezeit, er werde keinen Erfolg haben, denn PSI sei nicht reproduzierbar. Es geschieht irgendwann, irgendwo bei irgendwem, aber dann verflüchtigt sich alles wieder. Deshalb: Für einen Seiteneinstieg zum Rouletteerfolg taugt PSI wohl nicht, kann jedoch allerlei ('spukhafte') Geschichten zutage fördern. Bleiben Sie ruhig bei Ihrer bewährten Skepsis, aural. Und Frohe Weihnachten NoHazard
  15. Wer wird denn gleich sö böse sein. Offiziell als NoHasard angemeldet, bin ich so frei, mir einen Zacken in die Unterschrift einzusetzen: NoHazard - wie zielgenau. Und der Zweck meiner Meldung von heute vormittag war, dass der nette Tiefdenker Boulgari - von dem man auf einem anderen Forum ganz schrille Dinge liest - doch mal in zwei, drei Sätzen ansagt, wo der Hammer hängt, der das Thema Roulette gebrauchsfertig schmiedet: Im "Chaos" des Zufalls, in einer Roulette-Quante oder im Graviton oder wo? Liebe Grüße NoH...
  16. @boulgari Bisher haben Sie mir nichts Gutes und nichts Negatives angetan. Beim Blättern im Forum habe ich lediglich eine zentrale Aussage von Ihnen - das vermeintlich "Nichtmaterielle" im universellen oder profanen Zufallsgeschehen - unter die Lupe genommen. Dabei kam zum Vorschein, dass die Art von Denken, die Sie hier (seit 2008, soweit ich es zurückverfolgen kann) mit Worten umschreiben, von vorgestern ist. Bei meinem Äußerungen zu Fragen des (hochriskanten) Roulette-"Spiels" habe ich stets vor Augen, dass in den ersten Artikeln des Grundgesetzes unseres Staates die Meinungsfreiheit uneingeschränkte Geltung hat, solange sie nicht in Volksverhetzung ausartet. Die gutwillige Meinungsfreiheit ist manchmal auch Narrenfreiheit... Empfehlenswert wäre es, einmal die URL http://www.muehlenho.../rundgang27.php anzuklicken. Im Museumsdorf Mühlenhof bei Münster ist diese urige Plastik eines Spökenkiekers ( = hochdeutsch 'Spuk-Gucker') zu sehen. Ein zweites Denkmal steht in Harsewinkel an der Ems. Was Ihre Gedankenausflüge mit dem Thema Roulette zu tun haben, erschließt sich mir nicht. Dass Sie die Einfachen Chancen/EC vorder- oder hintergründig meinen - insbesondere einen "Figurenscanner" propagieren -, ist schon an der Überschrift des von Ihnen gestarteten und seit mehr als einem Jahr künstlich aufgeblähten Threads zu erkennen. Der aus der französischen Roulette-Sprache entlehnte deutsche Begriff "Figur" meint nicht unbedingt das, was eine Französin/ein Franzose darunter versteht: Nämlich 'die Abbildung'; 'das Gesicht', 'die Illustration'. Das Adjektiv figuré heißt zu deutsch "übertragen", wie "im übertragenen Sinn". Oder 'cas de figure' = Die Möglichkeit. "Figuren" einer Permanenz (historisch mal eingeführt durch "Geheimmanuskripte" eines Alyett, interpretiert von d'Alost) sind nichts weiter als Versuche, die Erscheinungsbilder einer Zahlenfolge in graphischer Form sichtbar zu machen (wobei meistens die 37. Zahl Zero nicht mit eingebaut werden kann). Was daran ist so lohnend, dass man sich sogar den Kopf zerbrechen müsste, die angeblich bisher nicht entdeckten Wirkteilchen der Gravitation auch noch zu berücksichtigen? Gravitation ist Schwerkraft, physikalische Kraft von Massen. Und das Kreiseln der Kugel in der Roulettescheibe ist gebändigte Fliehkraft. Seien Sie mal ehrlich, Boulgari, haben Sie einen höheren Auftrag, im Forum wie das Rumpelstilzchen aufzustampfen, damit möglichst viel Schwefelgestank aufsteigt? Auch Ihnen Frohe Weihnachten NoHazard
  17. Hallo, ich weiß zwar nicht, warum dieser Lindwurm von Thread so ist wie er geworden ist. Aber ich mische mich mal ein, weil ich über die Spekulation im Zitatkasten gestolpert bin. An sich sind mir die feinsinnigen Hinweise von no(sti)stradamus und ruckzuckzock näher als die barocken Gedankenausflüge von Boulgari. Auch wenn ein Forum wie dieses teilweise sehr lustig ist, so dürfen wir doch ernsthaft nicht das Zufalls-Verständnis unwidersprochen lassen, es seien "nichtmaterielle Variablen und Prinzipien am Werk". Das haben die Menschen in der Zeit vor 1630 geglaubt. Sie meinten, auf der Erde und im Universum sei ein "movens" (eine bewegende Kraft) und ein "agens" (eine handelnde Kraft) am Werk, und dieses könne nur Gott sein. Im Jahr 1630 jedoch brachte der Florentiner Galileo Galilei sein philosophisch-mathematisches Hauptwerk "Dialog" nach Rom, um vom Vatikan die Druckerlaubnis dafür zu bekommen. Inhalt des berühmten Buchs: Alles in der Natur ist in der Sprache der Mathematik geschrieben (sinngemäß zusammengefasst). Galilei, der zu Beginn seiner Forschungen ein "Ballistiker" war, indem er die Flugbahnen von Artilleriegeschossen ausrechnete, hatte auf dem Höhepunkt seiner Erkenntnisse die Bewegungs- und Beschleunigungsgesetze entschlüsselt und somit das seit der Antike herrschende Dogma von einer geheimnisvollen göttlichen Kraftzentrale im irdischen Geschehen entthront. Die Folgen sind bekannt: Galilei wurde von der Inquisition zum Ketzer erklärt und unter Hausarrest gestellt. Um ganz schnell den Zeitensprung ins Hier und Jetzt zu machen: An der Zufallszahlenmaschine Roulette ist überhaupt nichts "Nichtmaterielles" am Werk. Eine Scheibe dreht sich, eine Kugel rotiert und das Ergebnis sind Zahlenfolgen, die sich mittels mathematischer Kombinatorik sowie den Rechenformeln der modernen Wahrscheinlichkeitstheorie vollständig erklären lassen. Es gibt daran nicht den Hauch einer 'verborgenen' Steuerung! Es kommt für den, der sich den kommerziellen Zufallsgenerator für Geldwetten zunutze machen will, lediglich darauf an, sich der Aufgabe mit profanen Mitteln zu stellen: Messen, rechnen und kalkulieren. Und wer das nicht will, der sollte die Finger davon lassen und seinen Kopf nicht mit "Spökenkiekerei" belasten - Spökenkieker sind solche im Emsland sprichwörtlich bekannten schrulligen Personen, die im wallenden Nebel über den Mooren allerlei Hokuspokus sehen und davon erzählen. Frohe Weihnachten NoHazard
  18. Ok. ich war gerade mit horny beschäftigt und habe nicht gesehen, dass Sie Vorrang haben sollten. Ihrer Schlussfolgerung stimme ich zu. Und danke für das Statement. NoHazard
  19. Na ja, lieber Horny, wir könnten alles mal beim Chinesen in W...Luhe bereden, aber Sie laden mich ja nicht ein! Konkurrenz zu NF? Er will ja nicht. Ein offenes Duell meine ich. Aural würde gern, aber ... Und webzockerIn ist krank geworden, was ich betraure. Paroli als Ober-Elch des Forums übt sich in Zurückhaltung. Will erst mal aussitzen, was sich so auf dem Parkett regt. Sachse ist voller Ekel, dass man ihn in ein Armenhaus da unten in Bayern ( Bad Sterben?) verschleppen will. Ist immerhin ehrlich genug, knapp über dieses gewisse Fernsehprojekt zu berichten. Ein KG namens Ludwig! Ein Systemverkäufer namens E.B. (= Edgar Brachvogel, Koblenz) mit überhöhten Gagenforderungen. Ekel, Ekel. Wie wird das alles enden? Nächtliches 'Macht's gut' Und Prost a la Narbonne-Grille... (Ich trinke aber aktuell einen Tempranillo), No Hazard
  20. Womit anfangen? Bin gerade noch wach ... Gruß u. NoHazard
  21. Lieber Spielkamerad, Sie profilieren sich selbst als "Gewinnertyp" und zugleich als Skeptiker. Ist das so mißverständlich, wenn ich als Motto eines eventuellen Wettbewerbs das Schlagwort 'Glaubenskrieg' vorschlage? Seit September, als ich zum ersten Mal bestätigt hatte, unter den (angeblich) rund 13000 Forumsteilnehmern gebe es keinen, der ein dauerhaft konstantes Gewinnkonzept kenne, nur "eine Handvoll" verfüge darüber, aber diese Handvoll (= 5 Leute) verrate nichts, da brach eine heftige Lawine von Widersprüchen, Einwendungen, Beschwörungen, Verdächtigungen los, die mich teilweise belustigt, aber auch ernsthaft beschäftigt hatten. Nicht nur in diesem Forum, auch anderswo, wird doch jeder ausgelacht, der behauptet, die allgemein bekannte negative Erwartung im Roulettespiel - die mathematisch begründet ist - könne unter bestimmten Bedingungen in eine positive Erwartung für den Spieler und Methodiker umgewandelt werden. Da ich sogar behaupte, dass ohne jede Progression, im schlichten Gleichsatz von den Einfachen Chancen, über die Drittel- und TVS-Chancen des Tableaus bis zu reinen Plein-Zahlengrupen mathematisch beweisbar Gewinn-Konzepte machbar sind, setzte ich mich natürlich dem Verdacht aus, dass ich spinne oder einfach nur größenwahnsinnig bin, reif für die Klapsmühle. "Scharlatanerie" rufen diejenigen, die zutiefst davon überzeugt sind, an der Roulette-Drehscheibe "geht nix". An sich könnte ich das abwettern. Muss mich nicht beweisen durch viel Tam Tam. Aber die hartnäckige Gegenposition lautet: Wenn überhaupt, dann läuft nur auf dem Weg des Kesselguckens was. Akzeptiert. Darüber gibt es eine gewisse Literatur und man kennt bestimmte lebende Größen der Szene. Das ist doch die ideale Situation, um durch "Wetten, dass..." einmal auszutesten, was wahr ist. NF wühlt sich durch die von ihm organisierte Tour und kündigt Lehrveranstaltungen zum "Tabloise" an, mit offensichtlich langer Interessentenliste. Ich denke, geht's nicht einfacher? Ein "offenes Turnier" - in welchem Modus aus immer - ist mein Vorschlag, keineswegs gegen NF und gegen irgendwelche Workshops gerichtet, sondern eine unverklemmte sportliche Alternative. Es kommt doch nur darauf an, es zu wollen. Wenn so etwas nicht gewollt wird und jeder seine Ego-Tour drehen will - meinetwegen. Mein Angebot steht. Und im übrigen bin ich jederzeit auf dem internen Nachrichtenweg, nämlich per E-Mail erreichbar. - Damit möchte ich hier und heute erstmal einen vorläufigen Schlussstrich ziehen. Wenn die Idee nicht zündet, sondern zum Dauerflop wird (ich meine, das geht in Richtung Feigheit), dann lassen wir sie eben in der Versenkung verschwinden. Viele Grüße u. NoHazard
  22. Die Bedingung, alle am selben Tisch zur selben Zeit, würde natürlich einen besonderen Thrill auslösen. Aber ich denke, es geht auch getrennt und wohnortnah. Es kommt doch nur darauf an, dass die Roulettemaschinen nach deutschen Maßstäben als zuverlässig testiert werden. Und dass die Teilnehmer nicht schummeln können - ich hatte an eine Jury als Kontrollgremium gedacht. Wenn Spielkamerad meint, solch ein Wettbewerb sei "größenwahnsinnig", so möchte ich gern widersprechen. Das 100 000 Euro Experiment hatte KenO als Ziel genannt. Ich werde demgegenüber betonen, dass für mich die Prinzipien der 'kleinen Liga' gelten - kleines Kapital, bescheidenes Endziel. Mir kommt es darauf an, den konstanten Faktor in der Strategie offen zu legen. Jeder mag dann für sich träumen, mit entsprechenden Werteinheiten auch den großen Reibach zu machen. Wie das Problem der Sperrung von KG zu lösen wäre, weiß ich im Moment nicht. Warum sollte man mit bestimmten renommierten Spielbankdirektionen nicht über eine Ausnahmeregelung verhandeln können? Das allgemeine Konzept der Casinos geht doch in Richtung Fun,Fun. Da müßte doch was zu machen sein, oder nicht? Man steht nicht unter Zeitdruck. Meine Karten habe ich jedenfalls auf den Tisch gelegt. Januar, Februar, März könnten Monate der Vorbereitung und organisatorischen Planung sein. Und dann los! Bis zum Herbst 2011 könnte der "Glaubenskrieg" entschieden sein. 25 spannende Wochen; die Zaungäste könnten klatschen und tratschen nach Herzenslust ... Grüße u. NoHazard
  23. Den Vorschlag finden Sie gut, aber ... Ich brauche eine Datenbasis von maximal 10000 beobachteten und im Rahmen der Beobachtung/Buchung die entsprechenden gesetzten Coups, um in den Bereich der Überzufälligkeit (= Überschreiten von 3 Standardabweichungen) zu gelangen. Bereits bei ca. 7000 Coups wird meine Strategie hochsignifikant, nämlich mit mehr als 2 Standarabweichungen sein. Da ich auf zwei schlichten DIN A-5 Zetteln 80 Coups unterbringe (= mein spezielles striktes Zeitlimit), addiert sich die notwendige Anzahl an Tagespartien auf 125. Die sind bei 5 Werktagen in 25 Wochen zu absolvieren. Eine Dokumentation dürfte nicht schwierig sein. Man kann es auch als Fernduell posten (pdf-Dateien, Kopien der authentischen Permanenzen; Art der Prognose, Auswertung usw.). Ab Mitte April 2011 würde ich dafür zur Verfügung stehen. Vorher bin ich auf einer Fernreise. Sie können ja bis dain überlegen, ob Sie mithalten möchten (auch andere selbstverständlich). Nachtfalke dürfte seine Tour allmählich zu Ende bringen. Und was kommt dann? Ich stelle mir vor, dieses Offene Turnier bzw. Offene Fernduell unter das Motto zu stellen: "GLAUBENSKRIEG - Mathematische Lösung oder Physikalische Lösung oder sogar beides?" Geben Sie sich einen Ruck. NoHazard
  24. Mein persönlicher "Ansatz" - der nicht identisch ist mit der Strategie von TJG! - hat nicht versagt und wird nicht versagen, lieber Sachse. Ich bin auch bereit, im Rahmen eines OFFENEN TURNIERS den Beweis zu liefern (mit vollem Risiko, nämlich des eventuellen Scheiterns). Dieses habe ich im Thread "Das 100 000 Euro Experiment" von KenO bereits angetextet und Regeln für einen solchen reizvollen Circus vorgeschlagen. Das Echo: Null. Außerdem war Anfang November mal die Rede von einer bestimmten Fernsehsendung auf einem bestimmten Sender. Was ist eigentlich daraus geworden? Nochmals alle guten Wünsche NoHazard
  25. Ich genieße es, mit Ihnen zu debattieren, wirklich. Peer Review - Begutachtung durch Ebenbürtige, nicht wahr? Das Roulette-Forum als eine Art von TÜV/ Stiftung Warentest für Heilsversprechen? Auch "unbedarfte" Spieler haben das Recht auf Lernen durch 'Versuch und Irrtum'. So doof sind sie meistens nicht, dass sie eine Roulette-Nanny brauchen, die sie pampert. Sie selbst sind parteiisch, weil Sie eine Sonderform der Betätigung im breiten Feld der Strategien bevorzugen, die sogenannte "physikalische" Strategie. Das ist mehr ein Geschicklichkeitsspiel, das nur wenige beherrschen. Und letztlich müssen Sie dabei doch wieder "mathematisch" werden, wenn Sie Bilanz ziehen: Mit welchem Abweichungsgrad vom Mittelwert treffen Sie? Wie hoch ist Ihre Fehltrefferquote, und was davon ist dauerhaft? Wenn Sie zur Niveauanhebung des Forums insgesamt beitragen möchten, haben Sie mich auf Ihrer Seite. Aber Sie sollten auch respektieren, dass es neben Ihnen andere Peers gibt. Viele liebe Grüße u. NoHazard
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