nodronn
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Ganz einfach: Genau 1 Stück. Liegst du richtig, gewinnst du. Verlierst du, dann hast du nicht die intuitive Gabe.
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BILD (Deutschland), Volksstimme online und Altmarkzeitung sowie die genannte MZ. In den Zeitungen stehen manchmal auch verschiedene Informationen.
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Es bleibt spannend. Die Presse berichtet heute, dass die Spielbanken Sachsen-Anhalt einen neuen Besitzer gefunden haben. Der neue Mann im sachsen-anhalter Kasinogeschäft heißt Güven Eraslan und ist Geschäftsführer der Genova Gaming Group. Offenbar hat er 90% der Spielbanken-Anteile von der Sybil-Group übernommen und ist auch gewillt, die Spielbanken kurzfristig wieder zu eröffnen. Auch hier wird wieder mit Versprechen geködert, ca. 4 Millionen Euro in die Kasinostandorte zu investieren. Das Land verweigert jedoch bislang eine Lizenzvergabe, weil auch der neue Besitzer noch nicht finanziell nachgewiesen hat, dass ein ordentlicher Spielbetrieb gewährleistet ist. Im Gegenteil, der neue Mann ist mit Forderungen an das Land herangetreten. Konkret geht es um 800.000 Euro, die die Sybil-Group als Sicherheit für einen alten Kredit hinterlegt hat, auf die Eraslan Anspruch erhebt. Zusätzlich stehen auch noch 350.000 Euro Steuerschulden aus, die die Sybil-Group hinterlassen hat. Bis vor kurzem bestand der neue Besitzer wohl auch noch auf eine Landesbürgschaft. Meine ganz persönliche Meinung ist, Seriosität sieht anders aus. Zwischen den Zeilen der Pressemitteilungen kann herausgelesen werden, dass das Land eine geordnete Insolvenz bevorzugt. Offenbar stehen einige Mitbewerber bereit, die jedoch erst nach einer Insolvenz der Spielbank einsteigen wollen. Ein Neustart aus einer Insolvenz heraus bringt für den „Neuen“ einige finanzielle Vorteile, wie z.B. keine Übernahme der Altschulden und auch keine Pflicht zur Übernahme des Personals.
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oh oh, ich befürchte, deine Rechnung stimmt nicht. 1. Hast du vergessen, dass der Sachse auch Nachbarzahlen (im Extremfall 4-4) aussetzt und dieser Einsatz dann verloren gegangen ist. 2. Kann auch Sachse mal daneben liegen und Fehlschüsse haben. Gehe mal von 15 bis 25 % der von dir genannten Beträge als "Reingewinn" aus.
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Unerwüschte Vorhersagen der Croupiers
topic antwortete auf nodronn's canaris in: Casinos und Spielbanken
Nachtrag: Habs auch schon erlebt, wie ein Croupier an einem schlecht besuchten Abend mal Folgendes gesagt hat: "Kleine Serie läuft heute aber!" Anhand der Permanenzanzeig lief wirklich seit sieben Spielen KS, egal ob rechts- oder linksrum. Dann hab ich noch zwei drei Male KS gesetzt und die kam auch. So hat die Bank auch auf Cheval von mir Tronc erhalten. -
Unerwüschte Vorhersagen der Croupiers
topic antwortete auf nodronn's canaris in: Casinos und Spielbanken
Hallo canaris, wenn dich solche Ansagen aufregen, dann ist das Roulette wohl nicht das richtige Spiel für dich. Es gibt mehrere Möglichkeiten, damit umzugehen. 1. Ignorieren. Denen ist halt langweilig, ist ja auch kein schwerer Job. Alle halbe Stunde Pause und dazwischen Jetons vom Tisch rechen. Ab und an mal die Stückzahl mit der Gewinnquote multiplizieren und auszahlen. Wenn man sich langweilt, kommt man halt auf solche Ideen. 2. Leg einfach ein Stück mit minimalem Wert auf die angesagte Zahl. Wenn sie kommt, freu dich und genieße einen Drink auf Kosten des Hauses. 3. Kommt eine andere Zahl als die angesagte und du kassierst einen Pleintreffer, dann verweigere doch einfach den Tronc mit der Bemerkung: „Die Angestellten haben die Fünf gespielt, leider kein Gewinn/tronc.“ Ich persönlich halte Ignorieren für die beste Art und Weise, solchen Spielchen zu begegnen. Erstens lässt du dich dann nicht auf ihr Niveau herunter und zweitens freut es eben genau solche Menschen, wenn du so einen dummen Spruch persönlich nimmst und das noch offen zeigst. Biete einfach keine Angriffsfläche und du gleitest elegant durchs Spielerleben. Gruß nodronn -
Persönlich glaube ich nicht an eine schnelle Wiedereröffnung der sachsen-anhalter Spielbanken. Wie der Presse am Wochenende zu entnehmen war, prüft derzeit das Innenministerium, ob der derzeitige Besitzer der Spielbanken und Lizenzinhaber wirtschaftlich in der Lage ist, den Betrieb weiterzuführen. Es begann doch schon holperig mit der verspäteten Bezahlung des Kaufpreises. All die Versprechen zum Umbau an den bestehenden Kasinostandorten wurden ebenfalls nicht eingehalten. Schlussendlich ist festzustellen, dass die Sybill-Group genau in dem Moment nur noch halbherzig dabei war, nachdem feststand, dass Vockerode als „Las Vegas des Ostens finanziell nicht zu realisieren war. Danach bestand doch kein wirkliches Interesse, die Spielbanken an den bisherigen Standorten weiterzuführen. Interesse bestand doch nur an den Lizenzen, die das Land vergeben hatte. Sollte nun die zuständige Aufsichtsbehörde zu dem Ergebnis gelangen, dass die Sybill-Group wirtschaftlich nicht in der Lage ist, einen ordentlichen Spielbetrieb zu gewährleisten, müsste im Ergebnis die Spielbanklizenz entzogen werden. Die Folge wäre ein Ausschreibungsverfahren zur Neuvergabe der Spielbanklizenz und das kann dauern. Eine elegante Lösung wäre wohl, diese Prüfung so lange hinauszuzögern, bis zwischenzeitlich ein Käufer für die Spielbanken gefunden wird, mit dem das Land als Aufsicht über das staatliche Glücksspiel und auch die momentanen Betreiber als Besitzer der Spielbanken leben können. Sybill verkauft die Spielbanken, das Land vergibt die Lizenz. Dann könnte man sich ein Ausschreibungsverfahren sparen. Ob das Land zwischenzeitlich als Betreiber der Spielbanken eintreten könnte, ist fraglich und eine höchst politische Frage. Wie auch immer, je länger die Spielbanken geschlossen bleiben, desto eher muss sich auch die Frage gestellt werden, ob in Sachsen-Anhalt überhaupt ein Bedürfnis für das staatlich lizenzierte Glücksspiel besteht.
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Dann lass es halt. Das ist im Übrigen auch genau die Reaktion, die ich erwartet habe. Meinst du wirklich, mit dieser Einstellung steigt die Bereitschaft der Mitforianer, dir zu helfen? Kleines Statement zu deiner Frage: NEIN.
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Hallo Frameboy, passend zu deinem Thema hast du hier 93 Seitenzu lesen.
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Mein Konzept "Match" - Theorie und Praxis
topic antwortete auf nodronn's NoHasard in: Dutzende und Kolonnen
Und zum Nachweis meiner Behauptung sei mal das hier genannt. -
Mein Konzept "Match" - Theorie und Praxis
topic antwortete auf nodronn's NoHasard in: Dutzende und Kolonnen
@nico1 Mit zunehmender Verweildauer hier im Forum wirst du gelassener reagieren. In all der Zeit hier habe ich den einen oder anderen Roulette-Messias kommen und auch wieder gehen sehen. Gehen eher weniger, die blieben irgendwann in der Versenkung verschwunden. Anfangs hatte ich mich auch noch an Rätsellösungen, Signalsuchen und ähnlichem beteiligt. Später habe ich mich genüsslich zurückgelehnt und das Schauspiel mit vorhersehbarem Ausgang nur noch als Zaungast verfolgt. Nie war einer in der Lage, seine Satzsignale eindeutig zu erklären, das berühmte Stochern in der Roulettesuppe war an der Tagesordnung. Unabhängig von dem Fakt, wenn man was Gewinnbringendes gefunden hat und das auch aus gutem Grund für sich behält, kamen bei all den Systemerfindern ab einem gewissen Stand der Systemerklärung nur noch Blubberblasen. Nennen wir doch mal die Fakten: Wenn ich ein System habe, kann ich auf einer halben Seite meine Satzsignale so erklären, dass es jeder halb so bemittelte Mensch das nachvollziehen kann. Wie ich zu den Satzsignalen komme, nun das können ruhig längere Erklärungen sein. Es sollte sich auch jeder Rückoptimierer eingestehen, dass ab einem gewissen Punkt (unklare Satzsignale) nur noch eine intuitive Satzentscheidung möglich ist, nämlich Setzen oder mit den Händen die Jetons festhalten. Also mein Rat an dich nico1 lautet, verschwende nicht zu sehr Herzblut bei solchen Auftritten eines Roulette-Messias. Mein Bauch sagt mir im Übrigen, dass solche Treaderöffnungen auch bewusst von der Forenleitung gesteuert werden, um ein wenig Traffic auf die Seite zu bringen. nodronn -
Hallo canaris, diese allgemeine Aussage habe ich nicht getroffen. Ich erlaube mir jedoch, aufgrund meiner Besuche in sachsen-anhaltischen Spielbanken, genau diese Aussage für einige Spieler, die ich dort kennengelernt habe. Auf Spieler, die der Fraktion "abends_der_erste_und_morgens_der_letzte" angehören, trifft meine Behauptung zu. Ich habe 18/19-Jährige gesehen, die am Monats-Ersten ihre ganze Kohle verzockt haben und hinterher rumjammerten. Ich habe ältere Herren gesehen, die einfach kein Ende gefunden haben und ständig die lila Scheine rausholten. Ich habe beim Blackjack den Typen kennengelernt, den jetzt die Staatsanwaltschaft wegen Betrug beim Kinderkanal am Wickel hat. Mir persönlich ist es egal, ob es sich jemand leisten kann, beim Roulette zu verlieren, aber manchmal komme ich nicht umhin, solche Leute als krank zu bezeichnen. nodronn
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Ich finde es gut nobdoy. Denn ich bezweifle mal, dass all die kranken Spieler nun eine über 100 km weite Anreise in Kauf nehmen, um in Bad Harzburg oder Potsdam/Berlin zu spielen. Je länger diese Etablissements nun geschlossen bleiben, desto eher wird den Spielern ein „Licht“ aufgehen, dass man die Abende auch angenehmer verbringen kann. Zumindest in MD hat man schon gemerkt, dass in letzter Zeit da echt die Luft raus war. Angestellte waren nicht bei der Sache, Personal war mitunter auch Mangelware. Auch der Gastronomiebereich beschwerte sich über die sich verschlechterten Bedingungen in der Spielbank. Sowas bleibt dem Spieler nicht unverborgen und einige blieben wohl auch so schon weg. Je länger die sachsen-anhalter Spielbanken geschlossen bleiben, desto schwerer wird es für die zukünftigen Betreiber, die alten Spieler zu mobilisieren. Wenn die Spielbanken jetzt mindestens 6 Monate dicht bleiben, muss sich im Übrigen auch die politische Frage gestellt werden, ob überhaupt ein Bedarf für das Lebendspiel besteht.
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Die Frage, die ich mir im Zusammenhang mit der Schließung der sachsan-anhalter Spielkasinos stelle, ist die, ob hier nicht eine Art Veruntreuung von Spielergeldern vorliegt. Zum Einen ist auch der Automatenbetrieb eingestellt. Was passiert mit den Spielergeldern, die bislang in die Jackpotanlage eingezahlt wurden? Zum Anderen sei auch an die Turnierpokerreihe erinnert. Seit Anfang März wurden aus jedem Pokerturnier Gelder zurückbehalten, um einen ordentlichen Preispool für das für Juli angekündigte Finalturnier zusammenzubekommen. Auch dieses Geld steht den Spielern zu und müsste, wenn es keinen Weiterbetrieb gibt, auf die bisherigen Turnierpreisgewinner aufgeteilt werden. Sollten diese Gelder bei einem Neustart „versickern“, ist eine Vertrauensgrundlage zwischen Spielern und zukünftigen Betreibern nicht gegeben. Ich bin gespannt, wie sich die für Spielbankenaufsicht zuständige Behörde hierzu verhalten wird. Zu meinen Vorpostern sei gesagt, die Lizenzvergabe für Spielbanken ist Ländersache. Näheres, insbesondere die Anzahl der Lizenzen, regelt der Glücksspielstaatsvertrag und die Glücksspielgesetze der Länder. Wenn nun ein Bundesland Potential für 15 Spielbanken sieht, werden auch 15 Lizenzen ausgeteilt. Sinkende Einnahmen sind sicherlich keine Probleme, die nur örtlich zu finden sind. Dieses Problem dürfte bundesweit vorhanden sein. Über die Ursachen jedoch dürfte trefflich zu streiten sein. Ich jedenfalls sehe die Ursache eher in der mangelnden Liquidität der Spieler.
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HIlfe! Mein Geld ist weg :(
topic antwortete auf nodronn's Nobdoy7 in: Untere Schublade mit Roulette Smalltalk und Stammtischen
So lange du hier noch damit "prahlst", dein Geld verloren zu haben, bist du noch nicht ganz unten angekommen. Ich wünsche dir die Erfahrung, einmal selber richtige Existenzangst zu haben. Und das ist nicht böse gemeint. Nur einen Verlust im Kasino oder online zu realisieren ist nicht dasselbe, wie ganz unten zu stehen. Wenn du deinen persönlichen Tiefpunkt erreicht hast, siehst du viele Dinge aus einer ganz anderen Perspektive und du suchst die Schuld für deine Misere tatsächlich dort, wo sie auch liegt. Nämlich bei DIR. Hinterher gibt es zwei Möglichkeiten, entweder du lässt die Pfoten vom Glücksspiel oder du spielst nur noch mit kleinem Geldbeutel und viel kontrollierter. -
Das für die Spielbankaufsicht zuständige Ministerium hat heute entschieden, dass auch die Kasinos in Halle und Wernigerode schließen. Der Grund waren die finanziellen Schwierigkeiten des derzeitigen Betreibers. Dem Betreiber wurde bis heute eine Frist gesetzt nachzuweisen, dass ein wirtschaftlicher Betrieb weiterhin möglich ist. Offenbar ist dies dem jetzigen Betreiber nicht gelungen. Ob gleichzeitig die Lizenz entzogen wurde, ist noch nicht bekannt.
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"Aus technischen Gründen geschlossen!" - mit dieser Mitteilung empfing die Spielbank Magdeburg am Freitag den 13. Mai ihre Besucher, die ohne Vorankündigung vor geschlossener Tür standen. "Bis auf weiteres geschlossen" hieß es dann am darauffolgenden Tag in der lokalen Presse. Ob Die Spielbanken Halle und Wernigerode auch geschlossen werden, entscheidet sich wohl Dienstag. Die Gründe sind wohl im Verhalten des derzeitigen Betreibers zu suchen, die sachsen-anhaltischen Spielbanken wurden im Februar 2010 verkauft. Und wieder neue weiße Flecken in der Casinolandschaft - dafür freuen sich die Spielbanken in Bad Harzburg und Potsdam.
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Hallo nobdoy, also wenn du nach Halle oder Magdeburg willst, musst du dich ein wenig beeilen. Wenn man der örtlichen Presse Glauben schenken darf, steht der derzeitige Betreiber kurz vor einem Lizenzentzug. Dann gehen in der Magdeburger und Hallenser Spielbank erstmal die Lichter aus. Gruß nodronn
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Mir geht es ja genauso, wenn ich mal Spielbanken der älteren Bundesländer besuche, bin ich auch immer wieder überrascht, welche Eintrittspreise die da verlangen, nur um mal Gast des Hauses zu sein. In Magdeburg darf ich ja kostenlos rein. nodronn
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Also Nobdoy7, wenn dir die Spielbank in Halle/S. nicht zusagt, befindest du dich in einem der weißen Flecken auf der Casinokarte. Dir bleibt nichts anderes übrig, als die A9 hochzufahren nach Potsdam oder Berlin, oder du fähsrt die A14 nach Magdeburg in die dortige Spielbank. Was soll man an einer Spielbank schon großartig empfehlen können? Das Spielangebot und die Spielbedingungen im klassischen Spiel unterscheiden sich doch kaum in Deutschland. @schnell: Seit Februar 2010 habe ich in der Spielbank Magdeburg, deren Betreiber auch die Spielbank in Halle betreibt, nicht ein einziges Mal Eintritt bezahlt. Der ist nämlich kostenlos und ein Freigetränk gibt es obendrauf. Selbst für die Gaderobe muss ich nichts extra löhnen. Vor Februar 2010 waren die Preise in beiden Spielbanken einheitlich und der Eintritt kostete auch nur 2,50 Euro und nicht das Doppelte. Hast du noch die Eintrittskarte, wo dieser Preis draufsteht? Gruß nodronn
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casinotour / tabloise-workgroup
topic antwortete auf nodronn's karlie in: Untere Schublade mit Roulette Smalltalk und Stammtischen
An die Forumsleitung Gibt es noch eine Erklärung, warum das ganze Unterforum zur "Casinotour" über Nacht stillgelegt wurde? nodronn -
Hallo Bierhias, in einem BJ-Schlitten befinden sich 6 mehr oder weniger durchmischte Kartendecks. Nach dem Kartenmischen sticht der Dealer den gesamten Schlitten ab. 60/40 bedeutet, dass nur 6/10 (oder 3/5) aller Karten gespielt werden. Von den insgesamt 312 Karten werden also nur ca.187 Karten ausgespielt, bevor wieder handgemischt wird. Bei einem Abstich von 85/15 sind es bereits um die 260 Karten, die du im Laufe des Spiels zu sehen bekommst. Für einen Kartenzähler (counten) ist diese Information nicht ganz uninteressant, kann er daraus nämlich abschätzen, wie viele Karten noch im Deck zu spielen sind und je nach count, wie viele hohe Karten noch erwartet werden können. Je weniger abgestochen wird, umso ungünstiger für den Counter, da weniger Informationen. Üblich ist ein Abstich zwischen 60 und 80 Prozent des Gesamtdecks (also werden zwischen 60 und 80 Prozent der Karten ausgegeben), das ist aber abhängig von den Vorgaben der Kasinoleitung. Hoffe, geholfen zu haben.
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Hallo Mathematiker, ich möchte gerne drei deiner privaten Setzstrategien. Allerdings bin ich zur Zeit nicht so flüssig, könnte aber als Tauschobjekt drei gut erhaltene und nur wenig gebrauchte Permanenzzettel aus der letzten Woche anbieten. Wenn du möchtest, lass ich die sogar vom Saalchef persönlich signieren. Wenn du noch nen Zwanni drauflegst, bekommst du sogar eine von meinen Kostbarkeiten obendraufgelegt, es handelt sich hierbei um eine handgedengelte Roulettezahlenmitschrift meines Opas, die ich beim Aufräumen auf dem Dachboden ...äh ... Garage, quatsch im Kartoffelkeller gefunden habe.
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Maximum-Abschiedstour Teil II Das ist es also, das altehrwürdige Casino in der hessischen Landeshauptstadt. Früh am Nachmittag, und das Wetter ist herrlich an diesem warmen Frühsommertag, betrachte ich vom Kurpark aus das historische Gebäude und überlege, den Tag nicht doch auf der Terrasse vom angrenzenden Käfer´s zu Verbringen. Ich bin gespannt, was mich im Inneren erwartet. Am Empfang, der recht unscheinbar wirkt, erwartet mich zumindest die übliche Prozedur und die Frage, ob ich das erste Mal Gast in diesem Hause bin. Nachdem die Formalitäten erledigt sind, darf ich den Spielsaal betreten. Und hier ist der Begriff Spielsaal wirklich einmal angemessen. Hohe holzvertäfelte Räume, historische Bilder, Schnitzereien und ein Teppich, der die Geräusche merklich abmildert. Ich beginne mit einem Rundgang und es herrscht schon emsiges Treiben rund um die Roulettetische. Die plärrende Stimme, die die Spielabsage bekannt gibt, empfinde ich als unpassend zum historischen Ambiente. Es sind zwei Roulettetische geöffnet und ich beginne nach einem kurzen Blick auf meinen Permanenzzettel mein Spiel. „Kleine Serie a Fünf“ sage ich an und lege drei Zehn-Euro-Scheine auf den Spieltisch. Sofort werden die Scheine in Jetons gewechselt. Ich gehe nie zur Kasse und wechsle meine erste Lage immer am Tisch. Kurz darauf lass ich mir meinen Gewinn vom Cheval 13/16 auszahlen. Auch hier sind die Jetons wieder federleicht, als müssten sie sich wegen ihres Wertes schämen. Ich philosophiere ein wenig darüber, warum in den Spielbanken immer diese ultraleichten Jetons verwendet werden. Soll es etwa nicht schwer fallen, sich von ihnen am Roulette- oder Blackjacktisch zu trennen und sind sie deswegen so leicht? Egal, ich probiere heute jede Stückgröße aus, jedenfalls hab ich es mir fest vorgenommen. Ich nehme meinen Gewinn und drehe mich zum zweiten offenen Tisch, wo die „34“ erscheinen muss. Alle 5er stapel ich auf die „34“, der Croupier dreht ab, der Lautsprecher plärrt die Spielabsage und kurz danach landet die Kugel in der „34“. „Alles a 100 und der Einsatz ist für Sie“ mache ich meine Auszahlungsanweisung. Im Anschluss will ich den Kaffee an der Bar testen. Den duftenden Kaffee vor der Nase beobachte ich die anderen Spieler, viele scheinen Stammgäste zu sein und das überwiegend ältere Publikum wird fast schon mit Namen angesprochen. Überall dasselbe denke ich, als ein älterer Herr darüber lamentiert, schon das zehnte Mal auf Zerospiel gesetzt zu haben und es will einfach nicht kommen. Ich schau auf meinen Zettel und denke, hab doch noch ein wenig Geduld. Die scheint dem Herrn aber fremd zu sein und er wechselt den Tisch. Kurz danach fällt die „32“ und der Herr fängt ein Wehklagen an, als ob man ihm sein letztes Hemd genommen hätte. Wie gesagt, die Bilder ähneln sich in den Casinos dieser Welt. Es wird Zeit, mein Spiel fortzusetzen und ich pflastere die „11“ mit allem zu, was ich habe. Die Gewinne kommen Schlag auf Schlag und ich überlege mir, ob ich nicht doch mal absichtlich verlieren sollte. Um nicht allzu viel Aufmerksamkeit auf mich zu lenken, vertiefe ich mich zwischen meinen Spielen in meine Mitschriften und spiele nur jedes vierte oder fünfte Spiel. Immer wenn der Kassierer an der Kasse wechselt, lasse ich mich auszahlen. Nach anderthalb Stunden dürfte ich einen hohen fünfstelligen Betrag in meinen Taschen haben und ich setze nun zum finalen Schlag an. Vorzeitiges k.o. für das Casino, ich bin eben kein Steher, der über die volle Distanz einen Sieg nach Punkten erringt. Ich will meinen Gegner am Boden sehen. Mein Spiel variiere ich nicht, ich spiele immer einen Kesselbereich von fünf Zahlen. Mal sage ich vor Kugelabwurf an, mal mache ich meine Einsätze erst nach Abwurf. Meine Einsatzhöhe a Maximum bewirkt, dass nun doch einige Spieler auf mich aufmerksam werden. Was zur Folge hat, dass sich die Zahl der Nachspieler ständig erhöht. Der Saalchef bittet mich zur Seite, „Mein Herr, ihr Spiel bleibt nicht ganz unverborgen und ich schätze, sie haben bereits eine gute Summe gewonnen“ beginnt er sein Gespräch. Ich höre ihm geduldig zu, zumindest wirkt er nicht nervös auf mich. Ich kann ihn beruhigen, denn ich will mein Spiel in der nächsten halben Stunde beenden. So frage ich ihn, was ihm lieber ist, vor Kugelabwurf setzen und eine Menge Nachspieler riskieren oder nach Kugelabwurf setzen. Der Saalchef fragt mich unverblümt, ob ich ein Kesselgucker wäre. Nein, antworte ich ihm, ich habe heute nur unverschämtes Glück denn es wäre ja mein erster Besuch in seinem Casino. Misstrauisch beäugt er mich von der Seite und lässt sich meine Eintrittskarte geben. Ich wende mich wieder dem Spielgeschehen zu und ich spiele meine letzten fünf Spiele a Maximum auf alle möglichen Chancen. Entsprechend hoch fällt der Gewinn aus und ich beende mein Spiel mit den Taschen voller Platten. Ein Saaldiener trägt meinen Gewinn, der nicht in die Taschen passte, für mich zur Kasse. Ich werde nach hinten gebeten und gefragt, wie ich die Auszahlung wünsche. Ich gebe meine Bankverbindung an und bitte den Chef, das Casino durch einen Nebeneingang zu verlassen. Die neugierigen Blicke einiger Spieler blieben mir nicht unverborgen. Endlich in der Tiefgarage angekommen, steige ich in meinen Wagen und verriegele die Türen. Der Abend ist noch früh und mein Tag ist noch nicht zu Ende, so mache ich mich auf den Weg nach Bad Homburg. Bad Homburg, das kleines schnuckeliges Städtchen am Rande des Taunus und bereits nach dem Ortseingangsschild fällt mir auf, dass es hier wohl nur wenig Armut zu geben scheint. Allein schon welche Fahrzeugklassen sich an der Tankstelle am Kreisverkehr an den Zapfsäulen drängen, zeigt mir, der Wohlstand stammt mit Sicherheit nicht aus nichtselbständiger Tätigkeit. Trotz Navigationssystem habe ich Mühe, die Spielbank am Rande des Kurparks zu finden. Die besetzten Parkplätze in der Tiefgarage deuten darauf hin, dass diese Spielbank bereits am frühen Abend gut besucht ist. Ich stelle meinen Wagen ab und folge der Ausschilderung. Interessiert lege ich einen kurzen Zwischenstopp ein und studiere die Rouletteantiquitäten in den Schaukästen. Am Empfang erwartet mich die gleiche Prozedur wie zuvor in Wiesbaden. Geschafft, alle meine Daten sind nun auch hier registriert und ich mache zunächst einen Rundgang durch die Spielsäle. Tja, wie soll ich Bad Homburg beschreiben? Viel Glas und viele verspiegelten Flächen, der Roulettesaal kommt mir sehr klein vor oder liegt es an der Gästezahl. Doch zunächst geht es ab ins Untergeschoss zum Händewaschen, denn mit einem reinen Gefühl möchte ich mein Spiel beginnen. Und so beginnt es… Mit ein wenig Bargeld, was ich mir trotz Überweisung in Wiesbaden auszahlen ließ, wechsle ich meine erste und einzige Lage. Unauffällig beginne ich mit den obligatorischen Kesselbereichsspielen und spiele ausschließlich Orphelins und Kleine Serie. Wenn es sich nach meinem Permanenzzettel anbietet, dann natürlich auch das Zerospiel. Schnell kapitalisiere ich mich hoch, was auch keine Kunst ist, denn ich kenne bereits die noch fallenden Zahlen. In einem der hinteren Säle läuft ein munteres Pokerspiel und ich nehme am Pokertisch platz. Bei diesem Spiel muss ich noch viel lernen und so schmilzt meine Tischlage schnell dahin. Kurzzeitig überlege ich mir, das Pokerspiel als Alibi zu benutzen, aber das hier ist nur eine Station meiner Maximumabschiedstour und warum soll ich mich zurückhalten? Ich suche mir eine Permanenzstrecke heraus, wo die nächste Zahl stets im gegenüberliegenden Kesselbereich fallen wird. So spiele ich eine Zeitlang an einem Tisch Orphelins, die Kleine Serie nach einer Zahl aus dem Zerospiel und umgedreht, wenn Kleine Serie kam eben das Zerospiel. Natürlich alles a Maximum und auch hier bleibt mein Spiel nicht unbemerkt. Zunächst bemerken es die Mitspieler und seltsamerweise zuerst die Jüngeren. Die alten Spielerhasen sind so in ihr Spiel vertieft, dass sie nicht imstande sind, etwas außerhalb ihrer Spielweise aufzunehmen. Die jüngeren Spieler sind da aufnahmefähiger. Ich setze eine Mimik auf, die bedeuten soll, mich bitte nicht anzusprechen. Konzentriert verfolge ich den Lauf der Kugel, obwohl ich weiß, welches Fach sich die Kugel aussuchen wird. Der Tros der Nachspieler wird mir dennoch schnell zuviel und ich unterbreche mein Spiel. Es wird Zeit, die erste Gewinnlage in große Scheine umzutauschen. Es kommt, wie es kommen muss. An der Bar werde ich angesprochen und der Herr stellt sich als Saalchef vor. Smalltalk folgt, wo ich herkomme, ob ich das erste Mal hier bin, wie es mir gefällt und wie es läuft. Als ob der Herr Saalchef nicht weiß, dass ich vorne liege. Dennoch wünscht er mir viel Erfolg für den Rest des Abends und ich entgegne ihm, dass ich aus Dankbarkeit für meinen Geburtstag nur noch Finale Vier/Sieben mit der Vierunddreißig spielen werde. Eigentlich kann es mir ja egal sein, was das Personal und die Hausleitung von mir denkt, aber ich möchte eben als Glücksspieler in Erinnerung bleiben. Mittlerweile sind alle Tische offen und meine Nachspieler haben das Interesse an mir verloren, weil ich nur noch unregelmäßig setze. Ich schau mir meinen geheimen Zettel an und weiß, an welchem Tisch ich setzen muss. Es beginnt eine stressige Zeit, denn mein Vier-Sieben-Spiel läuft phasenweise an drei Tischen gleichzeitig. Ich gebe gut Tronc, weil das Personal stets auf mich wartet, wenn ich an einem Tisch noch mit der Auszahlung beschäftigt bin. Nach anderthalb Stunden beende ich mein Spiel endgültig und an der Kasse empfängt mich abermals der Saalchef. Natürlich will er wissen, wann ich wiederkomme, meine sechsstellige Gewinnsumme wurde ihm wohl zwischenzeitlich zugetragen. Ich antworte ihm: „Wenn ich noch mal das Bedürfnis verspüren sollte, Finale Vier/Sieben zu spielen, dürfen Sie mich erneut als Gast begrüßen.“
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Absonderliche Unart
topic antwortete auf nodronn's Fuzzi_ in: Testforum für Roulette Themen und Kommentare
Hingegen hat Fuzzi nichts gegen diese Form der Zitierung (unterhalb des zitierten Beitrages). Was meiner Meinung nach zu einer deutlich besseren Lesart beiträgt. Wer nicht zitieren oder früher quoten kann, soll es einfach lassen.