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Roulette Forum

Daxifahrer

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Alle erstellten Inhalte von Daxifahrer

  1. Natürlich muss man immer die Varianz als Streuungsmaß von Wahrscheinlichkeitsverteilungen im Blick haben. Rüsenberg gibt für Black Jack (European Rules) einen Wert von Var = 1,26 an, woraus sich für die Standardabweichung ein Wert von 1,12 ergibt. Jeder kann sich selber ausrechnen, was für Ergebnisse im Extremfall möglich sind, die natürlich in die eine oder andere Richtung erheblich vom mathematischen Erwartungswert abweichen können. Stichwort: Gaußsche Glockenkurve. Allgemein gilt: Abweichung vom Erwartungswert = Wurzel aus Anzahl gespielter Hände x Standardabweichung x Einsatz pro Hand x n-te Sigmaumgebung.
  2. Nachtrag: Bei Tie 10 für 1 wäre der Spieler schöne 4,72 % im Vorteil. G = 0,0952 x 10 – (1- 0,0952) = 0,0472 = 4,72 %. Würde es das geben, dann immer druff uff tie. Trotzdem kann die standard deviation ganz böse reinhauen. Machts jood, bis bald. N.
  3. Normalerweise wird ein Tie mit 8 zu 1 ausgezahlt, seltener wird eine Auszahlung in Höhe von 9 zu 1 vorgenommen. Die Wahrscheinlichkeiten bei Baccarat mit 8 Kartendecks Bet Kombinationen Wahrscheinlichkeiten Hausvorteil Bank 2.292.252.566.437.888 45,86 % 1,06 % Player 2.230.518.282.592.256 44,62 % 1,24 % Tie 475.627.426.473.216 9,52 % 14,36 % Gibt es Odds von 9:1 auf Tie Bets, so fällt der Hausvorteil von 14,36 % auf 4,80 %. Eigene Rechnung (G = Gewinnerwartung): G = Gewinnwahrscheinlichkeit x Gewinnhöhe/Einsatz – Verlustwahrscheinlichkeit G = 0,0952 x 8 – (1- 0,0952) = - 0,1432 = -14,32 %. Der Wert stimmt also für 8:1. G = 0,0952 x 9 – (1- 0,0952) = - 0,048 = -4,8 %. Auch der Wert stimmt für 9:1. Setzt der Spieler z. B. 10 € auf Tie (bei 8:1), so verliert er im Durchschnitt 1,43 € pro Tie-Wette…
  4. Standardauszahlung bei Tie ist 8 für 1, manchmal 9 für 1. 10 für 1 hab ich noch nie gesehen, und das alles bei einem house edge von über 14 %. Tie ist genausowenig spielbar wie die sidebets beim Black Jack ( Super Pairs, Super Jack usw.).
  5. Bei dieser Maschine, die mit 8 Decks bespielt wird, sind die Werte wie folgt: The house edge is 1.06% on the banker bet, 1.24% on the player bet and 14.36% on the tie. Ich weiss aber nicht, welche Maschinen in berlin zur Anwendung kommen. http://www.interblockgaming.com/product/automated/automated-baccarat/
  6. Hausvorteil für Tie: 14,36 %.
  7. Handmische ja in Lübeck, fragt sich nur, wie lange, denn um den Laden scheint es nicht bestens zu stehen... http://www.ln-online.de/Lokales/Luebeck/Umsatz-bricht-ein-Betriebsrat-bangt-um-das-Casino Gruß aus dem Ruhrgebiet.
  8. Vollkommene Zustimmung, fünfviervier. Außer lesser mistakes und better speed steht in der Antwort nichts. Spielfachleute auf seiten des Casinos habe ich noch nie angetroffen, die einfachste Mathematik ist ein Buch mit 7 Siegeln. Im Blackjack wurden ja in der Vergangenheit einige Zusatzwetten eingeführt, die aber ausnahmslos alle als offener Straßenraub bezeichnet werden müssen, wie Wetten auf bust, silverjack, goldjack, superjack und neuerdings Super Pairs http://www.westspiel.de/spielbanken/do-hohensyburg/spielangebot/black-jack/ allesamt nicht spielbar. Die "Beste" von diesen Wetten ist noch die Bust-Wette. Immerhin gibt es in Holland noch den erfreulichen Unterscheid zu Westspiel, dass players hand 7-7-7, also 21, sofort ausgezahlt wird unabhängig von dealers upcard, und nachdem der dealer gezogen hat, nochmals ausbezahlt wird, wenn der dealer weniger als 21 oder keinen blackjack zieht. p(7-7-7, 6 Decks) = 0,0004 ist aber sehr sehr gering. Gruß Norbert.
  9. Wenn ich mich auf folgenden link beziehe, wizardofodds.com/games/baccarat/appendix/6/ könnte das wohl in etwa so aussehen: U.K. Variant, banker wins on 6 pays 1 to 2 ---> house edge on banker 1.4581 % Amsterdam Variant, banker wins on 5 pays 1 to 2 ---> house edge on banker 0.9328 % Damit schlügen die Hollandregeln die Stuttgartregeln und die "normalen" Regeln (Banco 1:1 abzüglich 5 % Taxe). Ab ca. 2.75% Taxe Richtung 0 % Taxe hätte der player Vorteile. Gruß.
  10. In Stuttgart scheint es die Regel auch zu geben, allerdings: Banco gewinnt mit 6. http://www.spielbank-stuttgart.de/fileadmin/stuttgart/PDF/Spbnk_S_Spielerklaerung_Punto_Banco_RZ3.pdf Gruß.
  11. Banco: minus 1.06% Player: minus 1.24% Banco ist "günstiger" für Spieler Zum Vergleich Blackjack Europäische Regeln: minus 0.639% siehe http://www.isa-guide.de/isa-casinos/articles/8539.html Gruß Norbert P.s. Mein Rekord steht noch: 35 nicht gewonnene(also standoffs) bzw. verlorene Spiele hintereinander bei BJ.
  12. Der Hausvorteil bei oben genannten Zusatzwetten sieht wie folgt aus: Bust (Auszahlung 2,5 zu 1): 1,3 % Silver Jack (Auszahlung 19 zu 1): 5,33 % Gold Jack (Auszahlung 77 zu 1): 7,69 % Super Jack (Auszahlung 300 zu 1): 10,95 % Bedeutet: Spiele ich am 10er-Tisch Bust, verliere ich pro gesetztem Spiel durchschnittlich 0,13 €. Spiele ich am 10er-Tisch Silver Jack, verliere ich pro gesetztem Spiel durchschnittlich 0,53 €. Spiele ich am 10er-Tisch Gold Jack, verliere ich pro gesetztem Spiel durchschnittlich 0,77 €. Spiele ich am 10er-Tisch Super Jack, verliere ich pro gesetztem Spiel durchschnittlich 1,10 €. Die Bust-Wette ist also noch relativ "gut", den anderen Schrott würde ich als sittenwidrig bezeichnen wollen. Gruß D.
  13. Roundabout stimmen die bust-Wahrscheinlichkeiten, aber zu bedenken ist, dass in circa 6 von 10 Fällen, in denen dealers upcard 5 oder 6 ist, kein dealers bust passiert, so dass du mit Endständen von 12-16 ziemlich alt aussiehst, sprich doppelt bzw. bei weiterem Durchsplitten noch mehr verlierst. Somit ist die Aussage, die Gewinnchance sei durch Split verdoppelt worden, mathematisch falsch; bei weiteren möglichen resplits sieht es natürlich noch herber für player aus. Splitten von 10ern macht mathematisch nur Sinn, wenn, wie von Hornblau skizziert, der Count stimmig ist, und in diesem Fall sollte bis zum Abwinken gesplittet werden, denn, wenn es richtig ist zu splitten, dann ist es auch richtig, erneut zu splitten, denn die Informationen, die man zum Zeitpunkt der Entscheidung für oder gegen einen Split hat, ist in beiden Fällen -bis auf die nicht mehr interessierende 2. Hand nach bereits erfolgten Split- genau gleich groß. D-fahrer.
  14. Split 10, 10 gegen 5 und 6 als dealers upcard ist falsch. Laut Rüsenberg (BJ-Handbuch für Strategen, S. 56) ergibt sich gegen die 5 ein zusätzlicher Nachteil von 16 bzw. 6% (gesplittete 10 plus As zählt als BJ), gegen die 6 ein zusätzlicher Nachteil von 13 bzw. 4% (gesplittete 10 plus As zählt als BJ). Also bei üblichen europäischen Regeln ein Nachteil von 6 bzw. 4%. Alles Beste, D-fahrer
  15. Ich dachte immer, KG steht für Keuchheitsgürtel und Körbchengröße. Man lernt in diesem Forum nie aus...
  16. Koller hat wohl mit Restantenspiel rausgezogen, ging allerdings über 600 Stcke. minus...
  17. http://www.justin.tv...ber/b/283018642
  18. Wenn man googelt, kann man schon einiges darüber erfahren. D.
  19. Wenn hinter dem "Ganzen" wenigstens irgendeine Art Empirie und Mathematik zu erkennen wäre, dann könnte man es noch halbwegs als erträglich bezeichnen. Der Kugel irgendeine Art von Gedächtnis oder Bewusstsein zuschreiben zu wollen, denn das ist das "Ganze" ja interpretativ gesehen, ist schon hanebüchen. Zufürderst aber sollte am Schreibstil gearbeitet werden, damit die Adressaten das "Ganze" wenigstens formal verstehen können. Nun denn... D.
  20. Also es wird postuliert: Erscheint auf einer einfachen Chance eine Serie, so ist folglich die Wahrscheinlichkeit, dass sich beim nächsten Erscheinen abermals eine (nämlich die Anfangs-) Serie bildet, höher, als das Nichtbilden einer solchen Serie. Ich verstehe dieses Postulat als eine per se vorhandene bedingte Wahrscheinlichkeit, die es beim Roulettespiel so nicht gibt. U. a. beim Blackjack-Spiel kann/muss man mit diesem Begriff arbeiten, zum Beispiel, wenn man die zur ersten Bankkarte bedingte Wahrscheinlichkeit für das Ergebnis der Bank ermitteln will. Was bedeutet das obige Postulat konkret? Es möge die Serie r r r r r s r r r r r s erscheinen. Der nächste Coup sei r. Obiges Postulat angewendet bedeutet das, dass die Wahrscheinlichkeit für eine nachfolgende Sequenz r r r r s höher ist als für jede andere Sequenz. Das ist eindeutig falsch. Jede mögliche Sequenz, die nun kommen könnte, hat die gleich hohe Wahrscheinlichkeit, nämlich, um im 5er-Schema zu bleiben, exakt 18/37 hoch 5 = 0,0272, sprich roundabout 2,7 %. Machts gut. D.
  21. Falsch! Die Ereignisse (hier: einzelne Coups oder "Serien" von Coups) sind voneinander unabhängig. Sind die "Aussagen" deines "Modells" durch empirische Beobachtungen überprüft und verifiziert worden? Ich bin ganz Ohr. Es gibt kein wie auch immer geartetes "Gesetz der Serie". Das "Rouletteproblem" ist für den Spieler nicht lösbar; hingegen ist es für die Betreiber dieses Glücksspiels zufriedenstellend gelöst. Klopp dein "Werk" in die Tonne. Da wo es hingehört... Daxifahrer
  22. @sachse Du hast natürlich vollkommen Recht. Bekommst du Besuch von Jörg (Bewersdorff)? Dessen Buch "Glück, Logik und Bluff" kann ich nur wärmstens empfehlen. Es räumt mit mythischen Vorstellungen komplett auf, denen einige User hier wohl erkennbar nachhängen. Es gibt bis dato kein bewiesenes Gesetz der Serie. Gruß daxifahrer (der, der immer noch sucht und sucht und sucht, how to beat the CSM...ihr wisst was ich meine)
  23. Stimmt. Börse ist noch extremer. Vor allen Dingen momentan. Da helfen einem auch nicht irgendwelche Indikatoren oder Oszillatoren... Beim BJ ließe sich über Caller-Rider-Gaming (Rüsenberg) was machen. Da kann man theoretisch die -0.7% Richtung 0 schieben, aber mehr nicht. Große bankroll vorausgesetzt und große spreads müsste man durchhalten. Hat das schon mal jemand praktiziert? Wenn ja, mit welchem Ausgang? Gruß Daxifahrer
  24. Hab das hier gefunne... http://www.forum-cz.net/index.php?topic=3140.0 und hier steht noch was... Ohne Gewähr.
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