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Optimierer

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  1. nuqneH, Boah Strochii, ein richtig konstruktiver Beitrag von dir! Super! Deine anderen konnte ich wahrscheinlich nur nicht als solche erkennen, weil mein Dechiffriertalent etwas eingerostet ist, und der Universalübersetzer ist seit der Schlacht um Klingon defekt. Qapla' Optimierer Edit: Mist, schon wieder dazwischen gequatscht...
  2. Naja, ich glaube ebenfalls, wenigstens daran zu kratzen. Wie es geht, steht doch schon in meinem Beitrag oben: Man löse sich von der klassischen Anordnung der Zahlen im Kessel bzw. auf dem Tableau. Die sind nur Blendwerk, das den Spieler in seinen Möglichkeiten künstlich einschränkt. Dann gibt es keinen Mangel mehr an Satzsignalen, sogar Wartespiele, die normalerweise niemand aushalten würde, sind jederzeit möglich. Trotzdem kämpft man leider gegen die Zufallsgesetze bzw. gegen seine fiese Art, immer mal wieder Anhäufungen von Verlustspielen hervorzubringen. Dagegen hilft dann vielleicht Parolis "Persönliche Permanenz" bzw. eine intelligente Art der Charttechnik und des Kapitalmanagements. Gruß, Optimierer Editiert wegen Orthografie und für den Zusatz: Aber ich lass' euch jetzt mal machen, wollte nicht unbedingt off-topic gehen.
  3. Wie ich sehe, kratzt man hier bereits an der Wahrheit. Allerdings entstehen die Indikatoren ja doch in gewisser Weise aus der Permanenz, d.h. aus der Folge der gezogenen Gewinnzahlen (bzw. für manche auch Verlustzahlen). So ein Entkoppeln praktiziere ich seit geraumer Zeit, indem ich nicht nur den einen, in Europa gebräuchlichen Zahlenkranz mit zugehörigem Tableau heranziehe, sondern auch viele andere, die denkbar sind. Die "normalen" Chancen, die man im Roulette kennt, wie die 3 EC-Paare, die 12 TVPs usw. sind ja eine nur eine sehr beschränkte Auswahl dessen, was mit so einer Roulettemaschine denkbar ist. Der Zahlenkranz lässt sich jederzeit verändern oder auch das Tableau. Wenn man mit der "normalen" Anordnung gerade keine brauchbaren Indikatoren hat, dann holt man sich die eben aus anderen Anordnungen. Es gibt ja Millionen davon... Da sind wir wieder beim Suppentopf und der Kelle, falls sich noch jemand daran erinnert... Gruß, Optimierer
  4. Hallo, Das Spiel ist schnell verstanden, nur der Zufall nicht. LOL - Das gefällt mir. Der Zufall steckt ja nicht nur in der Roulettemaschine, nein – er ist überall. Warum sollte man ihn an einem bestimmten Ort suchen, im Kessel oder auf dem Tableau? Der Zufall hat keinen Ort, findet nur in der Zeit statt. Ich habe dafür den Begriff Coupzeit[TM] und die zugehörige Coupzeitachse[TM] erfunden *brustschwell*. Warum erst nach ca.1000 Coups? Du kannst sie auch nach jedem Coup neu ordnen oder während die (kleine) Kugel noch wartet, denn nichts anderes passiert ja, wenn deine äußere Kugel rotiert: Am Ort direkt unter deiner Wurfkugel liegt zufällig immer ein anderes Feld. Das ist ja der Sinn des Ganzen. Hier machst du m.E. einen Denkfehler: Nachdem du dir soviel Mühe gegeben hast, durch die Rotation den Ort möglichst aus der Betrachtung herauszunehmen (was auch richtig ist), willst du ihn jetzt über Winkelmessungen durch die Hintertür wieder einführen . Ich denke schon, aber Winkelfunktionen sind dafür nicht nötig. Du hast die Ergebnisse in Form der Gewinnzahlen, die die Maschine ausspuckt. Das reicht völlig. Eine Reihe von Zufallsergebnissen (Permanenz) kann man beliebig umstellen und erhält wieder eine zufällige Reihe. Nimm z.B. die natürliche Ordnung der Zahlen am Zahlenstrang als Referenz und miss deine "Winkel" dort in Form von Abständen. Sie werden zufällig verteilt sein. Hat sich schon etwas ergeben? Gruß, Optimierer
  5. Hoffentlich nur zum Guten. Freut mich auch. Ich war mal eine Weile weg, hab nicht mal mitgelesen (schwierige Lebensumstände). Nur lesen ohne zu schreiben kann ich nicht... dafür juckt es zu oft in den Fingern. Gruß, Optimierer
  6. Das mit dem Orten habe ich jetzt nicht nachgeprüft, klingt aber plausibel, Kompliment! Eines stimmt ganz sicher nicht: Dass irgendwelche Ketten intelligent sind. Die sind dumm wie Brot. Man kann höchstens etwas intelligentes draus machen Und die Wurfrichtung soll irgendeinen Einfluss haben,:.;??? Da bin ich ja mal gespannt... Gruß, Optimierer
  7. Wow Leute, Mit sooo viel Input hätte ich hier aber nicht gerechnet . Das Interesse ist ja wirklich enorm . Mal sehen, vielleicht kommt ja doch noch was, wenn das Ding erst mal online ist... Danke und Gruß, Optimierer
  8. @Nostradamus: Sach ma Nosti: Ist "Link" von Dir? *Link funktioniert nicht mehr Gruß, Optimierer
  9. Hallo, So ist es, hoffentlich. Ja. So wird es in der Schule gelehrt und so ist es auch. Beim gegenseitigen "Beeinflussen" gibt es bereits verschiedene Meinungen unter Spielern. Mindestens ein bekannter Schreiber hier behauptet tatsächlich, dass die einzelnen Ziehungen mit zurücklegen (um mal beim mathematischen Jargon zu bleiben) sich doch beeinflussen. Manche sind halt unbelehrbar... So richtig wie z.B. die 48.6% berechnet sind, so wertlos bzw. unerwünscht ist dieses Ergebnis auch beim praktischen Spiel. Die Formeln zur Berechnung gelten ja immer annähernd für eine bestimmte Anzahl von "Versuchen", wie der Mathematiker sagt, und speziell die sehr allgemeine Laplace-Formel, die gern als Totschlagargument gegen jede Gewinnmöglichkeit angeführt wird , impliziert automatisch das Gesetz der großen Zahlen, geht also von einer großen Zahl von Versuchen aus (im Roulette heißen die z.B. Coups). Niemand wird aber in einer Spielsitzung eine hinreichend große Anzahl von Versuchen machen, um diese Formeln hinreichend genau bestätigt zu sehen, und genau das ist es, was man mit Spielsystemen auszunützen versucht: Es liegt in der Natur des Zufalls, dass sich Ereignisse ballen, d.h. dass z.B. Rot zeitweise gehäuft erscheint und zeitweise auch Schwarz usw. Das Phänomen der Ballungen von Ereignissen ist allgemein als "Glückssträhne" oder auch "Pechsträhne" bekannt. Da es sich mit allen Zufalsereignissen so verhält, gilt das auch für andere Bereiche im Leben, die irgendwie zufällig sind. Jeder kennt wohl die sog. schwarzen Tage, wo einem einfach nichts gelingen will ("mit dem falschen Fuß aufgestanden"), und die glücklichen Tage, wo einem sozusagen die Scheiße bergauf läuft. Mit Spielsystemen versucht man nun, die momentane Situation zu erkennen, d.h. die Frage zu beantworten "erlebe ich gerade eine Ballung von Ereignissen (Glückssträne, Lauf, Serie), oder nicht?" Dass sich auf die Länge alles ausgleicht, ist dabei völlig irrelevant: Es geht allein um's hier und jetzt. Hoffe, jetzt ist es ein bisschen verständlicher. Optimierer Edit: Ortografie korrigiert
  10. Wow. Das wäre fies. Und sicher nicht nur "gefühlt"? Optimierer
  11. Hallo Leute, Habe gerade nach Analyse-Software gegoogelt und bin u.a. auch darauf gestoßen, und dann auf diesen Thread. Google kennt also Paroli's Forum, schön schön... Also ich muss sagen, im Vergleich zu dem was man sonst so findet, kommt der Trojaner fast noch am seriösesten daher, abgesehen vom schrecklichen Namen , von den hanebüchenen 72% und dem Preis... Da ich selber seit geraumer Zeit meine eigene Analyse-Software entwickle, wollte ich mal wissen, was die anderen so haben. Ist aber nicht berauschend, wie ich sehe. Was mich mal interessieren würde: 1. Benutzt jemand hier eine Analyse-Software? 2. Falls nein: Würdet ihr eine benutzen wollen, wenn es etwas brauchbares gäbe? 3. Falls ja: Was erwartet bzw. würdet ihr von so einer Software erwarten, also z.B.: reicht es, wenn die einzelnen Chancen mit ihrer aktuell erschienenen Häufigkeit aufgelistet sind? sollen überhaupt mehr Chancen als EC analysiert werden? wenn ja, welche? Sektoren vielleicht? sollen Satzvorschläge gemacht werden? sollen versch. Progressionsarten einstellbar sein? sollen versch. Protokolle angezeigt werden, wie z.B. Danny TVS-Tabellen oder RNF, oder gar VPS oder sowas? was sonst vielleicht? Würde mich über etwas (ernst gemeinten) Input von euch freuen, da ich evtl. mein Programm mal online stellen will. Man würde es einfach im Browser ansurfen (keine Installation nötig), und z.B. beim OC-Spiel benutzen und natürlich schnell steinreich werden Gruß, Optimierer
  12. Ganz deiner Meinung. Die meckern schon, bevor man etwas präsentiert hat. Lass ' dich davon nicht abhalten. Unter 'Marrtingale' verstehen die meisten nur Rot/Schwarz Verdoppeln bis zum Abwinkem. Das Prinzip kann aber mehr als das. Sonst hättest Du keine 1 kekommen, oder? Gruß, Optimierer
  13. Hi Monopolis, Schon klar, aber warum eigentlich nur auf den Dreier? Oben habe ich etwas von Zwillingen gelesen, also zweimal die gleiche Zahl direkt nacheinander. Die kann dann zum Drilling oder auch Vierling werden. Ich meine viermal die selbe Zahl nacheinander, also als Serie. Natürlich kommt das für einzelne Zahlen selten vor, aber es gibt ja auch noch andere Chancen wie Cheval, TVP, TVS etc. Das Prinzip ist immer das Gleiche: Entweder eine dieselbe Chance erscheint mehrfach hintereinander, oder eben nicht. Solche Mehrfachvorkommen bin ich im letzter Zeit am untersuchen (habe leider nur wenig Zeit dazu), und dabei fällt eben auf, dass sich Tendenzen bilden. Eine Zeit lang hat z.B. man viele Vierlinge und längere, z.B. auf TVP, TVS oder so, und zu anderen Zeiten eher kürzere. Was ich mit den Ballungen meine, ist ein universelles Prinzip. Da nicht in jeder Rotation jede Chance ausgeglichen ist (2/3 Gesetz), muss es zwangläufig zeitweise Ballungen von erscheinenden Chancen geben (Favoriten) und zweitweise eben auch Ballungen von nicht erscheinenden Chancen (Restanten). So ist es immer, bei jeder Chance, und das gilt natürlich für die Mehrlinge: Zeitweise gibt es eben eher Zwillinge, zeitweise sogar Drillinge usw. Eine Auswertung für Plein sieht bei mir z.B. nach 209 Coups so aus (Grundlage sind Zahlen von random.org): 1: 7x | -7 = -100% | +0 -7 0: 195x | 43 = 20.57% | +252 -209 D.h. 195 mal wurde die zuletzt gefallene Zahl direkt nachgesetzt, aber sie erschien nicht, 7 mal erschien sie (Zwilling), bei weiterem Nachsetzen dann aber nicht mehr (kein Drilling). Es wird immer 1 Stück gesetzt, bis es verloren geht. Hätte man immer nur auf einen Drilling gesetzt, wäre der Saldo jetzt bei -7 Stücken (7 Zwillinge erfolglos nachgesetzt). Aber wenn man immer sofort direkt nachsetzt ergibt das einen Saldo von +43 Stücken (ohne Tronc: Ausbezahlt +252, eingesetzt -209), was 20,57% vom Einsatz sind. Nicht schlecht, aber natürlich geht es nicht immer so weiter. Auf TVP sieht es mit denselben Coups so aus: 2: 4x | -12 = -100% | +0 -12 1: 14x | 78 = 118.18% | +144 -66 0: 169x | 165 = 26.31% | +792 -627 Beim direkten Nachsetzen ergibt das einen Saldo von +165 Stücken, was 26,31% vom Einsatz sind. Setzt man immer erst auf den Drilling, dann sind es mit +78 Stücken sogar stolze 118% vom Einsatz. Natürlich kann auch das nicht dauernd so weitergehen. Schauen wir mal, was passiert... nach 260 Coups: Plein: 1: 10x | -10 = -100% | +0 -10 0: 241x | 99 = 37.93% | +360 -261 TVP: 2: 6x | -18 = -100% | +0 -18 1: 20x | 120 = 125% | +216 -96 0: 203x | 369 = 47.12% | +1152 -783 Man sieht, die Tendenz hält an bzw. hat sich sogar verstärkt mit +37,39% für Plein und +125% für's Setzen ab TVP-Zwilling. Schön, schön, aber wird es so bleiben? Nach 304 Coups: Plein: 1: 13x | -13 = -100% | +0 -13 0: 279x | 163 = 53.44% | +468 -305 TVP: 2: 7x | -21 = -100% | +0 -21 1: 24x | 138 = 121.05% | +252 -114 0: 236x | 453 = 49.5% | +1368 -915 Super, Tendenz noch voll intakt... also weiter, nach 377 Coups: Plein: 1: 13x | -13 = -100% | +0 -13 0: 352x | 90 = 23.8% | +468 -378 TVP: 2: 8x | -24 = -100% | +0 -24 1: 29x | 153 = 113.33% | +288 -135 0: 296x | 486 = 42.85% | +1620 -1134 Aha: Die Plein-Tendenz hat bereits umgeschlagen, ist von vorher +53.44% auf +23.8% gesackt. Das war zu erwarten, denn über 50% Rendite ist schon happig, was will man da noch mehr verlangen... Mit TVPsah es auch schon besser aus, diese Tendenz wird ebenfalls schwächer. Jetzt sollte man vielleicht eine Weile ganz aufhören (nur Fiktivsätze) oder auf kleinere Stücke umsteigen. Mal sehen, nach 446 Coups: Plein: 1: 14x | -14 = -100% | +0 -14 0: 419x | 57 = 12.75% | +504 -447 TVP: 2: 8x | -24 = -100% | +0 -24 1: 33x | 141 = 95.91% | +288 -147 0: 357x | 423 = 31.54% | +1764 -1341 Beide sind erwartungsgemäß weiter am Absacken. Das hätte jetzt also wirklich Verlust gebracht, außer bei Fiktivsätzen natürlich. Spulen wir weiter vor... nach 702 Coups: Plein: 1: 22x | -22 = -100% | +0 -22 0: 659x | 89 = 12.66% | +792 -703 TVP: 2: 9x | -27 = -100% | +0 -27 1: 53x | 111 = 52.11% | +324 -213 0: 570x | 447 = 21.19% | +2556 -2109 Insgesamt wenig Veränderung, die %-Werte sinken weiter, auf TVP wird jetzt direktes Nachsetzen besser als erst nach dem Zwilling. Nach 804 Coups: Plein: 1: 25x | -25 = -100% 0: 755x | 95 = 11.8% TVP: 2: 9x | -27 = -100% | +0 -27 1: 63x | 81 = 33.33% | +324 -243 0: 652x | 501 = 20.74% | +2916 -2415 Die Prozente sinken weiter, der Plein-Saldo stagniert, und auf TVP zeichent bestätigt sich die Tendenz zum direkten Nachsetzen (Saldo dort auf +501 gestiegen). usw. usf. Solches kann durch bloßes Auszählen mit Abermillionen Coups überhaupt nicht erfassen, und Durchschnittsergebnisse helfen da halt auch nicht weiter. Bis jetzt kann ich mit meinem Programm solche Auswerungen für alle denkbaren Chancen machen, aber was (noch) nicht geht, sind Auswertungen für 2er, 3er usw. mit Abständen dazwischen, bzw. Radien, wie ihr es nennt. Das soll aber noch kommen. Als nächstes will ich einen Weg finden, solche Tendenzen im Programm zu erfassen bzw. zu protokollieren. Vielleicht lässt sich mit einer Charttechnik etwas basteln, was mir die Tendenzen rechtzeitig anzeigt, das wäre cool... Die "Wartespiele" interessieren mich schon . Zeig' doch mal her. Ist was brauchbares dabei ? Gruß, Optimierer
  14. Hallo Leute, Ist ja beeindruckend, was und vor allem wieviel ihr da auswertet . 100 Millionen Coups und mehr... da wird mir ganz schwindelig. Aber sagt mal, ist das nicht ein bisschen übertrieben? Ich meine, wenn man nach 100 Millionen Coups bei -2,7% oder -2,9% oder so ankommt, sagt das doch nicht wirklich etwas aus. Man müsste die Schwankungen, die unterwegs auftreten, analysieren. Vielleicht habt ihr das ja gemacht und es ist mir nur entgangen. Verstehe nämlich die Tabellen nicht wirklich... Zufallsergebnisse haben immer die Eigenart, sich zu ballen. Deshalb gibt es ja überhaupt Zwillinge, Drillinge usw. Aber auch unter diesen gibt es wieder Ballungen, Meta-Ballungen sozusagen, genau wie es im Weltall Sterne, Galaxien (=Sternenhaufen) und Galaxienhaufen (viele Galaxien an einer Stelle) gibt. Es erscheinen also zeitweise gehäuft Zwillinge, dann mal gehäuft Drillinge usw. Interessant wäre es nun, diese Ballungen zu untersuchen, die sich aber nur im Verlauf einer Auswertung beobachten lassen. Ein bloße Auszählung in x Millionen Coups sagt dazu leider nichts. So kann man z.B. nach einer Häufung von Vierlingen, auf die man alle nach dem 2. Coup gesetzt hat, ein gutes Saldo-Plus haben, aber dann bricht die Sache ab und es gibt jetzt eine Zeit lang keine Vierlinge mehr, sondern nur noch noch Zwillinge, so dass das weitere Setzen auf Vierlinge scheitern muss und den Saldo wieder abbaut. Ziel muss es sein, solche Schwankungen rechtzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren. Wie ich an anderer Stelle schonmal schrieb: Ein Favoritenspiel kann nur ein Tendenzspiel sein. Das gilt sogar für Restanten. Zeitweise gibt es viele sehr restante Chancen – was man merken muss und sie in solchen Phasen erst ganz spät angreifen darf – und zu anderer Zeit gibt es wieder mehr mittelmäßig restante Chancen, die man dann auch entsprechend früher mit Erfolg angreift. Gruß, Optimierer
  15. Hallo Hütchenspieler und Rest der Welt, LOL - der Plan ist aufgegangen. Das kann man ja soo nicht stehen lassen Hätte mich gerne schon früher eingebracht, das Thema ist sehr interessant. Aber leider stecke ich bis über die Hutschnur in wichtiger Arbeit. Dürfte eigentlich nicht mal die paar Zeilen hier schreiben... Wenn ich den Job jetzt nicht fertig mache, reißt man mir den Kopf ab, wenn nicht noch mehr... Ihr kriegt das schon hin. In ein paar Tagen habe ich vielleicht wieder etwas mehr Luft. Gruß, Optimierer
  16. Die Betrachtung ist leider falsch: Um in Coup 5 zu gewinnen, muss man bereits 4 Stücke setzen (die 4 vorher erschienen Pleins ohne eine Wiederholung) Um in Coup 6 zu gewinnen, muss man 5 Stücke setzen (die 5 vorher erschienen Pleins ohne eine Wiederholung) Dann 6 Stücke und schließlich nochmal 7 Stücke in Coup 8. Das sind im Extremfall 4+5+6+7 = 22 Stücke. Die restlichen Fälle, in denen die 1.Wiederholung erst später kommt (alles Platzer à -22 Stück), sind leider zu viele, als dass man einen sicheren Gewinn per Saldo erreichen könnte. Wenn's sooo einfach wäre... Es ist eben eine Keilprogression. RCEC hat schon recht in #260: 1 (W'keit 1, dass eine Zahl erscheint = sicher) 1/37=0,0270 (W'keit 1/37, dass dieselbe gleich nochmal erscheint) 36/37*2/37=0,0525 (W'keit 36/37, dass sie gerade nicht erschienen ist mal 2/37, dass eine der beiden vorherigen jetzt erscheint) usw. Gruß, Optimierer
  17. Hallo ihr Favoritenjäger, Mag sein, aber das war mir nicht verständlich genug. Habe es so verstanden, dass man alle spielt, also sowohl die einer (auf dass es 2er werden) und auch gleichzeitig dann alle 2er (auf dass es 3er werden) usw, und das erschien mir ziemlich unsinnig. Aber jetzt hast du es ja vertändlich erklärt. Nur wäre mir das früher lieber gewesen. @RCEC, den ich ansonsten sehr schätze, ist z.B. so ein Kandidat: Er knallt einem immer nur kurze Sätze und/oder viel Zahlenmaterial ohne jede verständliche Erklärung dazu um die Ohren. Sorry @RCEC, aber das kann man sich doch sparen, wenn's eh kaum einer versteht... Wenn man etwas zu sagen hat, sollte man es doch so sagen, dass man auch verstanden werden kann, sonst ist es für die Katz'... Aber vielleicht liegt's ja auch an mir, und alle anderen verstehen das Zeugs? Aber lassen wir das jetzt. Möchte mal etwas grundsätzliches beitragen: Man sollte beim Auswerten zwei Dinge grundsätzlich unterscheiden: Die reine Auszählung: Wie oft erscheinen welche Favoriten (hier 2er, 3er etc.) in welchen Abständen (Radius) bei einem bestimmeten Permanenzbestand, meinetwegen in Hütchenspielers 10 Millionen Coups? Die Satzstrategie: Wie oft sollte man welche Favoriten mit welchem Einsatz bis zu welchem Limit setzen? Mir kommt es ein bisschen so vor, dass ihr beides durcheinanderbringt. Die reine Auszählung muss nur einmal gemacht werden und kann dann als Grundlage für die Suche nach der optimalen Strategie dienen. Natürlich läuft das auf eine Rückoptimierung hinaus und man sollte sich vor einer Verallgemeinerung der so gefundenen Strategie hüten. Sie funktioniert dann vielleicht sogar für den Worst Case der zu Grunde gelegten 10 Millionen Coups, aber bekanntlich gibt es immer wieder neue, andere Permanenzen in der Praxis. Bei meinen bescheidenen Auswertungen von Favoriten ist mir aufgefallen, dass sich immer mittelfristig günstige Bereiche finden, wo man eine ganze Weile lang (vllt. einige 1000 Coups oder mehr) gut ins Plus läuft, die aber dann bald von einem oder zwei anderen Bereichen abgelöst werden, die bis dahin nur Miese gebracht hätten, und nun aber ihrerseits eine ganze Weile Plus bringen während der vorherige Plus-Bereich ins Minus abdriftet, usw. usf. Beispiel: Man setzt eine TVP nach, sobald sie 2 mal in Folge erschienen ist und zwar solange, wie sie weiter in Folge erscheint, im Gleichsatz oder auch mit Gewinnprogression. Das mag eine Weile gut klappen, bis die Sache per Saldo stagniert bei einem Stand von z.B. um die +30% vom Umsatz. Die Stagnation wird dann aber sogar rückläufig und jetzt ist eine Zeit lang der Angriff erst ab der 4. Wiederholung einer TVP von Vorteil, bis ein gewisses Plus auch in diesem Bereich nicht mehr zu halten ist und man wieder umdisponeren muss z.B. auf den Angriff jeweils nach der 3. Erscheinung in Folge oder sogar erst ab der 7. Erscheinung oder sowas. Ein Favoritenspiel läuft also immer auf ein Tendenzspiel hinaus und es kommt darauf an, diese Tendenzen rechtzeitig und richtig zu erkennen... Gruß, Optimierer
  18. Hi obos, Na, das wurde aber auch Zeit, dass mal jemand konkret schreibt, worum es genau geht . Habe den Thread bis jetzt auch ein bisschen mitverfolgt, aber ohne Verständnis solcher Details... Da wird zig-millionenfach ausgewertet, während vielleicht jeder etwas anderes meint. Gruß, Optimierer
  19. Hi, Noch was: Es werden wohl eher 66% sein, zwei Drittel eben, was völlig normal ist, denn du bepflasterst ja auch knapp 2/3 des ganzen Tableaus mit den 2 Dutzenden. Gruß, Optimierer
  20. Hallo coolermaster, (so heißt übrigens auch mein PC-Lüfter :-) ) Wollte eigentlich nur ein paar Fakten nennen. Was du damit anstellst, ist dir überlassen. Aber wenn du mich schon fragst: Vom Spiel auf 2 Dutzende kann ich nur abraten. Es ist m.E. nicht ratsam, mehr einzustzen, als man gewinnen kann. Jedes Stück, das man einsetzt, ist mit 2,7% Zero-Steuer behaftet. Wenn man viel einsetzt, um nur wenig zu gewinnen, zahlt man unnötig viel Zero-Steuer. Weiß nicht, wieviele Angriffe du schon platzerlos überstanden hast, aber wie gesagt: Du musst im Schnitt mit 1 Platzer pro 27 Angriffen rechnen, der dir die mühsam erarbeiteten 26 Gewinnstücke aus den erfolgreichen Angriffen wieder komplett wegfrisst. Die Zero tut wie gesagt noch ihr übriges dazu. Außerdem ist es so, dass wie alle Zufallsereignisse auch die Platzer die Eigenschaft haben, gelegentlich geballt aufzutreten. Würde mich gar nicht wundern, wenn du z.B. nach 70 platzlosen Angriffen mit +70 Stück per Saldo in den nächsten 30 Angriffen gleich 5 Platzer erlebst à 26 Stück, so dass du dich dann relativ schnell bei -60 Stück per Saldo wiederfindest... Gruß, Optimierer
  21. Darf's etwas Theorie sein? Es gibt bekanntlich 36 = 729 verschiedene 6er-Figuren für Dutzende. Eine direkte Wiederholung der gleichen Figur erlebt man daher im Schnitt alle 729 Versuche. Um jeden Angrifff zu gewinnen (außer einem Platzer natürlich), ist aber eine steile Verlustprogression erforderlich. Du spielst vermutlich nach drei Fehltreffern die restlichen 3 Coups mit 1-3-9 pro Dutzend bzw. 2-6-18 Stücken pro Satz, so dass immer 1 Stück Gewinn bleibt. Ein Platzer mit 2+6+18 = 26 Stück Verlust passiert dann duchschnittlich 1 mal in 33 = 27 Angriffen. Beim Angriff mit max. 5 Coups nach dem 1. Fehltreffer wären es z.B. 1-3-9-27-81 Stücke pro Dutzend bzw. 2-6-18-54-162 pro Satz. Ein Platzer mit 2+6+18+54+162 = 242 Stück Verlust passiert dann duchschnittlich 1 mal in 35 = 243 Angriffen. Gruß, Optimierer
  22. Hallo Wenke, Da kann ich nicht folgen . 18 Coups Plein à 1 Stück entsprechen 1 Coup EC à 18 Stück. Warum sollte der Plein-Spieler, wenn er z.B. schon im 8. Coup trifft, seine restlichen 10 Pleins nicht mehr spielen dürfen? Das wäre nicht fair und nicht vergleichbar. Der EC-Spieler darf ja 18 Pleins spielen, die muss man auf jeden Fall auch auch dem Plein-Spieler zugestehen, nur halt nacheinander, während der EC-Spieler alle gleichzeitig plastert. Auch das ist mir ein Rätsel. Ich würde eher sagen: Spieler 1 spielt über 18 Coups je 1 Stück Plein Abbruch immer nach 18 Coups, egal wieviele Treffer. Spieler 2 spielt 1 Coup auf Rot mit 18 Stück Abbruch nach diesem Coup. Jeder Spieler spielt genau 1000 Angriffe, das sind 18000 Coups für den Pleinspieler, und 1000 Coups für den ECler. Die bessere Spielweise hat der Spieler, der am wenigsten verloren hat. Nur so wäre das vergleichbar. Gruß, Optimierer
  23. Hallo Wenke, Ach so, das ist klar. Die W'keit, dass die Bank 37 Coups in Folge gewinnt, wenn man immer nur auf eine Zahl setzt, ist (36/37)^37 = 0,36285 bzw. 36,285%, bleibt für den Spieler ein Rest von 100-36,285 = 63,715% als Gewinnw'keit, das ist soweit logisch. Dennoch muss ich Einspruch einlegen gegen deine Interpretation des Ganzen: Diese Gewinn-W'keit von "nur" 63,715% für den Spieler ist nicht etwa seine Chance, einmal sein Plein durchzubringen, sondern es ist seine Gesamtw'keit, überhaupt zu gewinnen in einer Rotation, das können dann auch mehrfache Treffer sein mit entsprechend fettem Gewinn per Saldo. Das ist auch wirklich so, aber natürlich nicht in jeder einzelnen Rotation. Um diesen Erwartungswert genauer zu erhalten, muss man möglichst viele Coups bzw. Rotationen betrachten. Das besagt bekanntlich das Gesetz der großen Zahl. Schließlich ist es nur ein Durchschnittswert, und unter vielen Rotationen werden dann auch einige solche sein, wo in den 63,715% der Fälle für den Spieler weit mehr als nur 1 Treffer enthalten ist, so dass der Schnitt von 1 Treffer/Rotation durchaus ungefähr erreicht wird bzw. streckenweise auch überschritten. Man darf hier nicht den Fehler machen, einen langfristigen Erwartungswert in nur wenigen Versuchen (1 Rotation) bestätigt sehen zu wollen. Für nur wenige Versuche gilt eine solche Rechnung nämlich nicht, sondern hier greift bekanntlich nur das Gesetz der keinen Zahlen (2/3-Gesetz). Ja, aber wie gesagt: Die Annahme ist natürlich auch grottenfalsch, dass der berechnete Wert von 1 Treffer pro Rotation für jede einzelne Rotation tatsächlich eintreffen sollte. Das steht so nirgends geschrieben, im Gegenteil. Auch dieser Verglich der nackten W'keiten ist so natürlich nicht zulässig: Man kann nicht einfach die Höhe der Einsätze bzw. der Gewinne völlig ignorieren und nur in den Kategorien wie oft gewonnen – wie oft nicht gewonnen rechnen. Das ergibt ein völlig verzerrtes Bild der Wirklichkeit. Das ist klar. Aber insgesamt muss ich @charly22 recht geben: Es läuft tatsächlich auf dasselbe hinaus, nicht nur rechnerisch, sondern auch praktisch, d.h. brieftaschenmäßig gesehen, denn die zugegeben unterschiedlichen W'keiten für irgendeinen Gewinn pro Rotation oder pro 18 Coups gleichen sich per Saldo durch die unterschiedlichen Einsatzhöhen und Auszahlungen pro Gewinn bzw. Verlust völlig aus. Den einzigen Unterschied macht die Zero durch die besondere Spielregel der Zeroteilung bzw. Prison. Wikipedia nennt es "Gesetz der kleinen Zahlen". Das finde ich ganz passend als pendant zum "Gesetz der großen Zahlen". Gruß, Optimierer
  24. Hi Wenke, Da ist mir etwas unklar: Ich nehme an, du meinst die W'keit nach dem 2/3-Gesetz, dass eine bestimmte Pleinzahl mindestens 1 mal erscheint in 37 Coups. Hab's jetzt nicht nachgerechnet, aber Wikipedia gibt an, dass in einer Rotation "36,8% der Nummern, d. h. 13,6 Zahlen nicht getroffen" werden. Die Gegenw'keit, dass getroffen wird, wäre dann 63,2% für die restlichen 23,4 Zahlen. Wie genau kommst du zu deinen 63,715%? Die W'keit in 2 Coups eine EC nicht zu treffen ist (18/37)^2, d.h. die genaue Gewinnw'keit für 1 Stück in 2 Coups ist demnach 1–(18/37)^2 = 76,333%. Wie genau kommst du auf deine 74,320%? Danke und Gruß, Optimierer
  25. Hi Monopolis, Die Antwort kann ich nicht ganz nachvollziehen. Mich stört dabei die "erforderliche Wiederholung". Das ist doch eine falsche Voraussetzung, denn ich sehe keine Notwendigkeit für eine Plein-Wiederholung innerhalb von 6 Coups. Bei einem Würfel wäre das korrekt: In einer Rotation von 6 Würfen wiederholen sich nach dem 2/3-Gesetz zwei Zahlen (=> 4 Würfe), und zwei andere erscheinen je 1 mal (=> 6 Würfe), die restlichen zwei erscheinen gar nicht, soweit so gut. Aber warum sollte sich eine Plein-Wiederholung (von 37 möglichen) in nur 6 Coups einstellen? Die erste Plein-Wiederholung ist am wahrscheinlichsten erst im 7. bis 8. Coup. Gruß, Optimierer
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