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Das Bargeldverbot kommt bald in Deutschland?
topic antwortete auf Café's Oldfuks in: Untere Schublade mit Roulette Smalltalk und Stammtischen
Der größte Teil des Neugeldes wird ja gar nicht gedruckt. Es wird einfach ins Konto der Deutschen Bundesbank gestellt, die für die Verwaltung des EZB-Geldes im deutschen Rechtsgebiet zuständig ist. Das ist so ähnlich wie der Kreditrahmen eines Girokontos. Bei diesem Konto können sich die deutschen Kreditinstitute bedienen und sich Geld ausleihen. Das ist vor allem deshalb passiert, weil der sogenannte Interbankenhandel im Zuge der Finanzkrise zusammengebrochen ist. Der Zusammenbruch des Interbankenhandel war die logische Folge der Finanzkrise, weil der LIBOR in London aufgrund der Kartellmacht der Großbanken manipuliert war. Das gegenseitige Mißtrauen hatte damit zu tun, da man voneinander wußte, daß der LIBOR nicht den realen Geldmarktzins wiedergab. Da man ja mitmanipulierte, wußte man dann gar nicht mehr, was man von den anderen Banken zu halten hatte. Da die Krise aber durch die durch nichts besicherten Credit Default Swaps (CDS) von AIG ausgelöst worden war, wurde die Phantasie übereinander quasi grenzenlos, was alles an Annahmen über die jeweils anderen Banken falsch sein könnte. Das Ergebnis: der Zusammenbruch des Finanzsystems und alternativloses "Too big to fail". Das war dann auch der Grund, warum Steinbrück und Merkel politische Garantien für die Sparguthaben abgaben, auch wenn der Staat finanziell selbst dazu gar nicht in der Lage war. Es wurde eine politische Barriere eingebaut, die nicht mit realenwirtschaftlichen Werten unterfüttert wurde, sondern mit politischer Macht. Nun zu Deiner Frage: durch die Kreditvergaberichtlinien. Deswegen ist auch die Deutsche Bundesbank mit im Boot. Benötigt ein Unternehmen Geld, geht es zum Kreditinstitut. Das Kreditinstitut holt sich das Geld von dem oben beschriebenen Konto der Deutschen Bundesbank, muß es dann aber auch zurückzahlen. Mit dem Geld der Deutschen Bundesbank arbeitet dann das Kreditinstitut. Und über die Kreditvergaberichtlinien entscheidet sich, ob das Unternehmen die Chance hat, Geld zu erhalten. Daneben findet auch noch Geldschöpfung durch die Bankinstitute selbst statt. Diese Möglichkeit hängt aber von der Höhe der Einlagen bei diesem Kreditinstitut ab. Das EZB-Geld wird von den nationalen Notenbanken abgerufen und wenn wenig abgerufen wird, kommt auch wenig Geld in den Wirtschaftskreislauf. Da die Bankinstitute nicht beliebig Geld ausleihen dürfen, kommt auch nicht Geld über das Ausland ins Inland. Wer sich im Ausland verschuldet, hat das Problem sich auch auf fremden Rechtsgebiet zu bewegen. Wenn man sich verschuldet, dann bleibt man doch lieber im Inland - da weiß man, woran man ist. Und weil das so ist, geht man in Deutschland auch zu in Deutschland gemeldeten Bankinstituten. Café -
Das Bargeldverbot kommt bald in Deutschland?
topic antwortete auf Café's Oldfuks in: Untere Schublade mit Roulette Smalltalk und Stammtischen
Na, dann gibt es ja noch Hoffnung! Café -
Das Bargeldverbot kommt bald in Deutschland?
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Das Programm soll ja anderthalb Jahre dauern. Nachdem die Amis jahrelang ihre Geldmenge aufgepumpt haben, scheint es jetzt Diskussionen darüber zu geben, den Leitzins dort wieder anzuheben. Was Draghi jetzt macht, ist, die Strategie der Amis nachzuahmen. Auf der einen Seite kam man froh sein, daß es bisher noch keine Große Depression im Stil der Dreißiger Jahre gibt, auf der anderen Seite kann man jedoch anhand der amerikanischen Geldmengenaufblähung erkennen, wie groß die Krise eigentlich ist: Die Krise wurde mit Geld zugekleistert. Nicht umsonst hatte man Bernanke in die Fed geholt. Die Krise war schon vor zehn Jahren erkennbar und war nur mit George W. Bushs Nahost-Politik aufgehalten worden. Bernanke hatte über das Thema der Großen Depression promoviert. Und seine Rezepte haben ja bisher funktioniert. Jetzt, wo soviel Geld im Umlauf ist, stellt sich aber die Frage nach dem realen Gegengewicht. Während Alan Greenspan nach dem Internet-Crash seine Geldpolitik mit "Immobilien" füllte, steht dieses Mittel nicht mehr zur Verfügung. Zuvor waren ja "Immobilien" First-Class-Sicherheiten auf dem Geldmarkt. Ähnliche Sprüche waren unter Bernanke und seiner Nachfolgerin bisher nicht zu hören. Nicht umsonst machen sich also die Volkswirtschaftler ihre Gedanken. Und deshalb wohl die glorreiche Idee von der Bargeldlosigkeit. Die Finanzmärkte sind außer Kontrolle gerade, also muß man die reale Welt kontrollieren. So kann man wohl diese Idee auf dem Punkt bringen. Die realpolitischen Konsequenzen einer solchen Idee sind diesen Leuten aber völlig wurscht. Ich vertrete die Meinung - wie andere auch -, daß es dann Schattenwährungen geben wird. Und der Schwarzmarkt wird dann im Verdeckten blühen. Öffentlich wird Ruhe herrschen - also keine Zustände wie in den Zwanziger Jahre oder nach dem Krieg. Der Schwarzmarkt wird im Verdeckten blühen - mit Varianten, die wir uns heute gar nicht vorstellen können, weil uns die Phantasie bisher dafür fehlt. Die Sorgen von Bofinger und Co. teile ich jedoch nicht, weshalb auch die Einführung einer Bargeldlosigkeit überflüssig ist. Die Geldschwemme wird nämlich erst dann inflationär wirken, wenn die realwirtschaftliche Krise überwunden ist. Davon sind wir aber weit entfernt, denn trotz anziehender Konjunktur in den USA scheint die Geldschwemme dort kein Problem zu sein, auch wenn die USA politische Privilegien besitzen. Ich vermute eher, daß die realwirtschaftlichen Probleme so tief liegen, daß diese mit der Geldschwemme überdeckt werden müssen. Da auf Statistiken kein Verlaß mehr ist, kann man die reale Situation nur durch Inflation und Arbeitsstunden im eigenen Alltag einschätzen. Wenn Millionen nach Europa kommen wollen, dann heißt das, daß es woanders noch schlimmer ist und wir lediglich systemisch geschützt sind. Selbst wenn man in Deutschland von einem Wirtschaftsaufschwung sprechen kann, so ist es doch so, daß in Deutschland selbst weiterhin die Arbeitslosigkeit hoch bleibt. Die Schlecker-Frauen wurden nur zu fünfzig Prozent neu untergebracht und das auch nur, weil Betroffene zu schlechten Bedingungen (Zeitvertrag) auch noch bereit waren, umzuziehen. D.h. die Neubeschäftigung kommt den Arbeitslosen von Bulgarien, Rumänien, Ungarn, Portugal, Spanien, Italien oder Griechenland zugute. Diese sind zum einen niedrigere Standards gewohnt und leben in Deutschland beengt und erholen sich von der Enge in ihrem Heimatland, wo ein Häuschen auf sie wartet. Dies bedeutet, daß das deutsche System vom Elend des Auslands aufrechterhalten wird. Mit dem Lenkungsausschuß von Bundesfinanzministerium und Deutscher Bundesbank wird das EZB-Geld aus dem deutschen Geldmarkt ferngehalten und die Geldmenge entspricht wohl eher den realwirtschaftlichen Gegenwerten. Fazit: Gerade Deutschland benötigt die Bargeldlosigkeit als Kontrollinstrument der Geldmenge nicht. Auch die USA benötigen die Bargeldlosigkeit als Kontrollinstrument der Geldmenge nicht. Auch dort zieht die Konjunktur an, was bedeutet, daß der aufgeblähten Geldmenge jetzt mehr realwirtschaftliches Gegengewicht zukommt. Da die Inflation in den USA nicht überbordend ist, kann man daran das Ausmaß der realwirtschaftlichen Schäden durch den Greenspansche Reaktion auf die Dotcom-Krise erkennen. Die Geldmenge ist nicht nur seit 2008 explodiert, sondern sie ist offensichtlich vorher im Zuge der Finanzkrise auch implodiert. Riesige Vermögenswerte wurden durch die Finanzkrise vernichtet, was nichts anderes als ein Platzen der Greenspanschen Geldmengenblase bedeutet. Die jetzige Konjunktur ist durch einen nochmaligen Schub der ökonomischen Ungleichheit geprägt. D.h. ein noch größerer Teil der Bevölkerung benötigt zum Überdecken ihrer realwirtschaftlichen Situation Geld aus der aufgeblähten Geldmenge. Die Inflation zieht also deshalb nicht an, weil die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung gar nicht in der Lage ist Inflationsschübe auszulösen. Die realwirtschaftlichen Schäden sind aufgrund der letzten Finanzkrise derart groß, daß die Einführung eines Negativzinses nur Gelächter auslösen kann. Und zwar sowohl bei den Armen wie bei den Reichen. Auf letztere zielt aber der Negativzins. Die haben sich aber längst in die Sachwerte gestürzt, die in Hochsicherheitstrakten von Lagerhäusern in Genf, Singapur oder Shanghai liegen. Traditionell wurde bei Inflationsgefahr, der Leitzins der jeweils zuständigen Zentralbank angehoben, um die Inflationsgefahr einzudämmen. Wenn man bei den Zentralbanken aber müde ist, diesen zu erhöhen, zeigt dies die realwirtschaftliche Situation. Die Geldmengenexpansion unter Greenspan geschah unter den Eindrücken des Dotcom-Crashs. Der Dotcom-Crash hatte die Eigenart, daß erstmals Virtualität ein realwirtschaftliches Thema wurde. D.h. der Dotcom-Boom verursachte einen Kulturbruch gegenüber den vorherigen Entwicklungen. Dieser Kulturbruch führte dann zu der "genialen" Idee Greenspans, durch die realwirtschaftliche Expansion der Geldmenge die Virtualität eines Wirtschaftsboom durch billiges Geld zu verursachen und diese neugeschaffene Geldmenge mit den First-Class-Sicherheiten namens "Immobilien" zu unterlegen. Ein Irrwitz, weil ja auch "Immobilien" Angebot und Nachfrage ausgesetzt sind. Überschwemmst Du also die Realwirtschaft mit Geld, gehen auch die Immobilien-Preise in die Höhe, denn die Immobilien bleiben ja gleichviel wert, nur die Relation zum Geld verändert sich, da es ja zuviel Geld auf dem Markt gibt. Das geht solange gut, solange Immobilien innerhalb einer Bevölkerungsschicht bleibt, die sich Immobilien auch leisten können. Dieser Kulturbruch führte nicht nur zu Veränderungen im geldpolitischen Bereich, sondern auch bei der Regulierung, als zum Beispiel der Seagall-Act in den USA aufgehoben wurde. Das führte zu dem noch immer anhaltenden Spekulationswahn des Investmentbankings. Auch NAFTA gehört dazu, das der mexikanischen und US-Bevölkerung realwirtschaftliche Verschlechterun-gen brachte. Zu dem Kulturbruch gehört auch der ideologische Irrsinn der postindustriellen Gesellschaft, die schon in den siebziger Jahren als Paradies propagiert wurde. Indem man China zur Werkbank der Welt machte, meinte man, sich nicht mehr schmutzig machen zu müssen. Letzlich steckt hinter all diesen Entwicklungen die Vorstellung dahinter, alles zur Software machen zu können, die man nur beliebig kneten braucht, um sie entsprechend der Nachfrage anpassen kann. Indem man die Erfahrungen der vorherigen Generationen beiseite schob, wurden die Tore für den Empfang einer Krise weit geöffnet. Verläßlichkeit wurde zum untergeordneten Wert. Wie die Subprime-Krise gezeigt hat, war die Übertragung von Immobilien an eine arme Bevölkerungsschicht der entscheidende Fehler. Da ja in den USA, aber auch in England, die Hauspreise immer weiter stiegen, hatten die Hausbesitzer immer mehr "gefühlten" Wohlstand. Die Preise stiegen ja von selbst. Dieses konstante Steigen der Preise wurde dann irgendwann ideologisch zum "Gesetz" erhoben: Häuser werden immer wertvoller. Das war halt so. Und da dieses "Gesetz" galt, kam man dann auf die ebenso "glorreiche" Idee, daß die Wertsteigerungen der Häuser quasi auch noch ein "Naturgesetz" seien - was die Wertsteigerungen der Häuser in die Nähe der exakten Wissenschaft der Physik rückte. Wenn dem aber so ist, dann benötigt man auch kein richtiges reales Einkommen mehr, um sich so ein Haus leisten zu können. Dies ist die logische Folge der Greenspanschen Geldmengenpolitik, die er heute auch bereut, weil seine Reputation dafür die Zeche zahlen muß. Und der Schritt, Hauskredite an Arme zu vergeben, war dann nur noch der letzte Akt für die Vorbereitung des nächsten Desasters. Isaac Newton gewährleistete die realwirtschaftliche Reputation für so einen Hauskredit. Dies bedeutet, daß der realwirtschaftliche Kulturbruch des Internet-Booms die Greenspansche Geldmengenpolitik verursacht hat, tatsächlich aber die Realwirtschaft ohne das Internet krisenhaft war und ist. Alles was das Internet verursacht, ist die Neuerschließung eines nun möglichen Aspekts der Realwirtschaft, der zur Folge hat, diese neu zu organisieren. Diese Neuorganisation ist aber jeweils abhängig von den Technologieschüben. Die Technologieschübe werden aber auch geprägt von den jeweils herrschenden politischen Bedingungen. Es ist also nicht von ungefähr, wenn man sich mit dem Negativzins beschäftigt. Da die First-Class-Sicherheiten von vor der Krise nicht mehr First-Class-Sicherheiten nach der Krise sind, funktioniert der Trick von Greenspan nicht ein zweites Mal. Die Erfahrung des Zusammenbruchs der Hauspreise ist eine kollektive Erfahrung in den USA und England. Das Problem der unkontrollierten Geldmenge ließe sich tatsächlich mit so einem Lenkungsausschuß, wie vom Bundesfinanzministerium und Deutscher Bundesbank vorgeführt, lösen. Das Problem liegt in der Einbeziehung der Politik bei einem solchen Lenkungsausschuß. Es ist die Gefahr der Korruption, die ein solcher Lenkungsausschuß anzieht. Letztlich entscheidet ein solcher Lenkungsausschuß über das Wohl und Wehe vieler Realwirtschaftsakteure. Realwirtschaftlich heißt das, daß ein solcher Lenkungsausschuß den Daumen hebt oder senkt. Der eine Wirtschaftssektor kann wachsen, weil die Inflationsgefahr dort gering ist, der andere Wirtschaftssektor muß schrumpfen, weil die Inflationsgefahr hoch ist. Wenn man an die Werft- oder Stahlkrisen denkt, dann kann man sich vorstellen, welche Auswirkungen ein solcher Ausschuß hat. Er ist also allen möglichen Pressionen ausgesetzt. Darüber fand bisher noch keine öffentliche Debatte statt, weil er bisher relativ diskret gehandhabt wurde. Hat man einen solchen Ausschuß, benötigt man auch keine Bargeldlosigkeit, um der Geldmengenflut Herr zu werden. Bisher stellte sich diese Frage auch überhaupt nicht, weil man ja das Problem der Krisenbewältigung hat und nicht ein Inflationsproblem. Die Idee des Negativzinses ist zum einen - wie hier jemand richtig feststellte - eine neue Art der Steuer einzuführen, die dann die Deutsche Bundesbank an das Finanzamt abzuführen hat, und zum anderen die totale Kontrolle auf dem Geldmarkt zu erlangen. Das ist aber etwas anderes als ein Investitionslenkungsausschuß. Letzterer handelt zum volkswirtschaftlichen Wohl und ist makroökonomisch angelegt. Ein Negativzins ist mikroökonomisch angelegt und beschneidet die Bürgerrechte jedes einzelnen. Kriminalität und Terrorismus sind lediglich Ideologieinstrumente, um ein solches Ziel zu verfolgen. Ein Negativzins hat also nicht nur wirtschaftspolitische Folgen, sondern vor allem gesamtpolitische Konsequenzen, d.h. ein Negativzins Kriminalität oder Terrorismus nicht beseitigen wird, sondern nur neue Formen dieser Phänomene hervorrufen. Ein politisches Ziel des Negativzinses ist somit mit der Abschaffung der Bürgerrechte eng verworben. Die allgemeine Einstellung der Staates daui kann man an deutschen Flughäfen beobachten, wenn man an Schäferhunden vorbei muß, um wiedereinreisen zu dürfen. Es fehlt eigentlich nur noch das geldriechende Schwein aus Lörrach. Und Chrystal Meth läßt sich auch in der eigenen Küche produzieren. Die Bürgerrechte sind nicht nur Abwehrrechte gegenüber dem Staat, sondern haben auch Drittwirkung, d.h. die Bürger untereinander sowie die Wirtschaftsunternehmen gegenüber den Bürgern haben die Bürgerrechte des jeweils anderen zu respektieren. Durch einen Negativzins entsteht aber - ähnlich wie bei der überflüssigen Maut - eine realwirkende Infrastruktur, die jeden Furz erfassen kann. Das Ausmaß dieser Erfassung bestimmt der jeweils politisch dominierende Zeit"geist". Dies bedeutet, daß ein Investitionslenkungsausschuß öffentlich-rechtlich und demokratisch kontrolliert werden muß, aber ein Negativzins den vor fünfundzwanzig Jahren überwunden geglaubten Stalinismus wieder hervorruft. Das ist das Ausmaß der Bedrohung, das durch die Einführung eines Negativzinses ansteht. Die Crux dabei ist, daß man einen Mielke dafür nicht braucht: Jeder kontrolliert sich selbst, um dem menschlichen Makel zu entgehen. Es ist also nicht so, daß man nicht in der Lage wäre, die aufgeblähte Geldmenge zu regulieren. Ein Negativzins hat zudem das Problem, daß die Politik sich nicht kybernetisch steuert, während aber die Politik der Bevölkerung die Kybernetik aufgedrückt hat. Ein solches Vorgehen ist inkonsequent gegenüber den eigenen Zielvorgaben. Während die Bevölkerung also den Pressionen der Kybernetik ausgesetzt ist, drückt die Politik ihr in der Folge der Deregulierung der Finanzmärkte durch sie selbst geschaffenes Problem einfach denen auf, die sie gewählt haben, statt so zu handeln, wofür sie gewählt wurden: nämlich die Stellschrauben des Systems so zu ändern, daß für "Alternativlosigkeit" kein Platz mehr ist. Der Negativzins hat somit ein ganz anderes Ziel, als wofür er in der Öffentlichkeit verkauft wird. Der Negativzins dient nicht dem Gemeinwohl, sondern der Unterdrückung des Gemeinwohls: Nachdem der "offene Strafvollzug" (Götz Werner) für Arbeitslose eingeführt wurde, soll wohl die allgemeine Bevölkerung nachziehen. Café -
Das Bargeldverbot kommt bald in Deutschland?
topic antwortete auf Café's Oldfuks in: Untere Schublade mit Roulette Smalltalk und Stammtischen
Merci Starwind. Ich habe gerade in dem Original des Zitats den Namen "Sanders" mit Larry Summers vertauscht. Es heißt also richtig "Larry Summers" statt "Sanders". Café -
Das Bargeldverbot kommt bald in Deutschland?
topic antwortete auf Café's Oldfuks in: Untere Schublade mit Roulette Smalltalk und Stammtischen
Ist schon o.k., ich wollte mich nur korrigieren und beschreiben, woher ich die Kenntnis hatte. Café Die USA sind nicht unwichtig. Sie haben zum einen durch die Subprime-Kreditpolitik (Greenspan weitete die Geldmenge aus und kommentierte diese Geldpolitik mit "Immobilien") und den Verkauf von versteckten toxischen US-Krediten in Paketen an deutsche öffentlich-rechtlichen Landesbanken die jetzige Krise produziert. Hinzu kommen merkwürdige Konstrukte wie Cross-Border-Leasing oder Millionen sinnentleerter Bauvorhaben in Spanien auf Kosten des U.S.-amerikanischen Steuerzahlers, zu denen vor allem die U.S.-amerikanischen Mittelschicht gehört, die aber durch solch eine Politik immer weiter ausblutet. Die Profiteure dieser Politik innerhalb der USA haben sich also auch auf Kosten Europas bereichert. Die wirtschaftlichen Ungleichgewichte innerhalb Europas werden also geldmarktpolitisch durch diese Politik der USA noch einmal verschärft, weshalb es ja große Finanzgruppen in den USA gab (gibt?), die gegen den Euro wetten. Wenn man den Blick nur auf die europäische Situation wirft, dann blendet man aus, daß die Finanzmärkte aufgrund der Deregulierung völlig entfesselt sind. Sie sind heimatlos. Sie sind illoyal. Sie sind scheu. Als Fazit aus dieser Krise wurden nicht nur immense öffentliche Schulden aufgetürmt, die dann jeweils den innenpolitischen Spielraum einengen, nein, die Geldmenge wurde im unglaublichen Ausmaß ausgeweitet. Und zwar nicht nur national bzw. im Euro-Raum, sondern weltweit. Allein die USA haben die Geldmenge seit 2008 um 400 Prozent ausgeweitet. Dies müßte eigentlich zum Fall des Dollar-Kurses führen. Aber nix da. Der Dollarkurs ist sogar noch nominal gestiegen. Die Erklärung: Die Geldmengen der anderen Währungen sind ebenfalls entsprechend gestiegen, wobei der Dollar immer noch einen politischen Bonus hat, so daß die anderen Währungen nicht ganz so in der Ausweitung der Geldmenge mitziehen brauchen. Dirk Müller hat in einem seiner Bücher erklärt, wie man sich das vorzustellen hat: Inflation = Geldmengenwachstum ./. Wirtschaftswachstum Das Statistische Bundesamt wird ja wohl bei der Inflationsangabe die reine Wahrheit sagen, oder? Das jetzt entstandende Chaos ist letztendlich das Ergebnis des Monetarismus, den Margaret Thatcher 1977 einführte. Er führte zum virtuellen Derivate-Kapitalismus, der die Realwirtschaft ausquetscht. Das Erstaunliche an den angeblich "linken" Vorschlägen von Larry Summers und Bofinger: Sie führen mit ihren Vorschlägen die monetaristische Politik der Radikalinski Thatcher fort. Statt den Focus auf die Bändigung der Finanzmärkte zu richten, wird jetzt der Focus auf die Bevölkerung gerichtet. Mit anderen Worten: die Finanzmärkte sind außerhalb der Machtreichweite von Larry Summers und Bofinger. Die Virtualität der Finanzmärkte ist völlig außer Kontrolle geraten, ragt aber über das Derivate-System (600 Billionen(Trillionen) US$) in die Realwirtschaft hinein. Zum Vergleich: Heiner Geissler gab mal vor ein paar Jahren die weltweiten Vermögenswerte mit 150 Billionen US$ an. Larry Summers und Bofinger bemängeln, daß in der Realwirtschaft die Investitionsquote viel zu gering ist. Deren Logik ist es nun, diese Investitionsquote drastisch anzuheben, indem man einen negativen Zins einzuführen. Das soll dann Geldbesitzer zwingen, ihr Geld anderweitig anzulegen, statt daß es auf der Bank herumliegt. Diese Geldanlage soll dann die Investitionsquote anheben. Die Voraussetzung: Bargeldlosigkeit Schon vor Jahren hat die Deutsche Bundesbank beschlossen, sich aus der Bargeldversorgung zu verabschieden. Das geschieht allmählich. Ein Imbißbesitzer muß jetzt Geld bei der Deutschen Bundesbank bezahlen, wenn er Wechselgeld benötigt. Das erklärte Ziel von dem PayPal-Menschen ist, sein System im Alltag durchzusetzen. Andere verfolgen ähnliche Ziele. Bei Bargeldeinzahlungen bei Banken wird man mit außerordentlich hohen Gebühren bestraft. Mir ist rätselhaft, wie man Kontrolle und Bevormundung mit dem Label "links" beheften will. Linke Politik hatte immer Emanzipation zum Ziel: Eine Befreiungspolitik für die Masse. Bargeldlosigkeit führt aber zu genau dem gegenteiligen Ergebnis. Wenn Bofinger als "Linker" gelten soll, dann kann man wohl eher an einen Stalinisten denken. Und in der Tat, die Blasenpolitik der Europäischen Zentralbank hat in Deutschland dazu geführt, das die in den siebziger Jahren verschriene Investitionslenkung aus der Mottenkiste geholt wurde und heute im Zusammenspiel zwischen Deutscher Bundesbank und deutschem Bundesfinanzministeriums (unter dem nunmehr zum "Linken" gewordenen Schäuble) Alltag geworden ist. Ziel dieser Lenkung ist es, den deutschen Markt zu beobachten und bei Preisblasenbildung die Kreditrichtlinien zu verschärfen bzw. bei Preisentspannung zu lockern. Hintergrund: Das EZB-Geld soll aus Deutschland weggelenkt werden, damit die Inflation in einzelnen Wirtschaftssektoren übersichtlich bleibt. So weiß man gar nicht mehr, was "links" und was "rechts" ist. In der Umsetzung realer Politik bedient man sich beim Management hemmungslos im politischen Ideenkasten jedweder Couleur. Café -
Das Bargeldverbot kommt bald in Deutschland?
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http://02elf.net/panorama/meinung-bargeldverbot-und-negativzinsen-ein-um-das-ueberleben-kaempfendes-finanzsystem-957012 Café -
Das Bargeldverbot kommt bald in Deutschland?
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Es gibt schon über 1 Millionen rechtliche Betreuungen. Die Bargeldabschaffung soll neue Arbeitsplätze schaffen. Und nebenbei wird dann noch das Thema "Alte" gelöst. Wer rebelliert, bekommt einen gesetzlichen Vertreter. Café -
Das Bargeldverbot kommt bald in Deutschland?
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Pardon, ich habe das Interview nicht richtig durchgelesen. Die Überschrift in einer anderen Zeitung hat mir gereicht. Wenn Bofinger also die beabsichtigte Negativzinspolitik selbst bestätigt, umso besser. Da ich darüber bereits vor einem Jahr in Zusammenhang mit der US-Politik gelesen hatte, wollte ich hier nur deutlich machen, daß diese Meinungsäußerung Bofingers in einem größeren Zusammenhang steht. Es geht tatsächlich um die intensivere Ausplünderung der Bevölkerung. Wenn sich Bofinger darüber aufregt, daß ein Drittel des Bargeldumlaufs aus 500,00-Banknoten besteht, dann ist das heuchlerisch. Letztendlich haben doch die Deregulierung der Finanzmärkte und die Eurorisierung zu dem Desaster geführt, das jetzt durch die Nullzins-Situation geprägt ist. Die Situation ist ja offensichtlich so schlimm, daß eine Nullzins-Politik nicht mehr ausreicht. Statt also die Deregulierung der Finanzmärkte rückgängig zu machen, wird stattdessen der Bürger immer mehr reguliert. Café -
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topic antwortete auf Café's Oldfuks in: Untere Schublade mit Roulette Smalltalk und Stammtischen
Sag das auch mal Bofinger: "Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger macht sich stark für die Abschaffung des Bargelds. 'Bei den heutigen technischen Möglichkeiten sind Münzen und Geldscheine tatsächlich ein Anachronismus', sagte Bofinger dem SPIEGEL. Fallen diese weg, könnten die Märkte für Schwarzarbeit und Drogen ausgetrocknet werden.' " http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/bargeld-peter-bofinger-will-muenzen-und-scheine-abschaffen-a-1033905.html Was Bofinger nicht sagt, ist, daß auf diesem Weg eine Politik des Negativzinses durchgesetzt werden kann. Das ist eine Idee, die in den USA schon länger herumgeistert. Sinn und Zweck des Negativzinses ist, daß man das Geld produktiver als bei der Bank anlegt. Diese Politik kann man erst durchsetzen, wenn das Bargeld abgeschafft wird. Das Thema "Schwarzarbeit und Drogen" ist nur ein Vorwand für die Durchsetzung eines solchen Vorhabens. Wenn dann auch noch damit argumentiert wird, daß das Warten an der Kasse deshalb solange dauert, weil irgendjemand seine Münzen herauskramen muß, ist das völliger Unsinn: Es dauert unglaublich lange, bis Kartenbenutzer endlich ihre Rechnung bezahlt haben - ob nun am Fahrkartenautomaten oder im Supermarkt. Wenn jetzt jeder das machen würde, kann man sich vorstellen, um wieviel länger die Wartezeit an der Kasse sein würde. Man sollte sich aktiv gegen ein Bargeldverbot einsetzen. Es wird schon genug bevormundet. http://www.civilpetition.de/kampagne/bargeld-erhalten/startseite/aktion/184214Z3083/ -
Das Bargeldverbot kommt bald in Deutschland?
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Finde ich nicht. Hollywood ist zur Unterhaltung dar. Betrifft zwar die Masse, aber es ist halt Hollywood. Die Sezierung einer Alien-Besatzung in Area 51 hat u.U. schon gravierendere Auswirkung - sofern sie stimmt. Bezüglich des WTC kann man feststellen: Mit dem WTC hat ja alles begonnen. Das WTC betraf zwar "nur" bis zu 4.000 Leute. Guantanamo wäre jedoch ohne das WTC nicht denkbar. Das WTC ist quasi der Beginn der Reduzierung bürgerlicher Freiheiten. Tja, und das freiheitsberaubende Bargeldverbot ist eben keine lächerliche Lappalie, weil aufgrund der Registrierung jedweder Geldgeschäfte dies zur Produktion von Informationsinhalten führt, die man dann durch Gebühren und Steuern staatlicherseits respektive durch Großunternehmen beliebig bewerten kann. Diese Bewertung führt dann zu tiefen und massenhaften Einschnitten im Verhalten innerhalb der Bevölkerung. Es könnte gut sein, daß ein Sensor entwickelt wird, der dann Deinen Methan-Ausstoß misst, woraus sich dann eine Steuerbelastung ableiten läßt. Die Folge: Du suchst Dir gezielt Lebensmittel, die den Methan-Ausstoß reduzieren, aber nicht gesund sind. Das freiheitsberaubende Bargeldverbot ist die Totalste aller Diktakturen: Man braucht dafür nicht einmal Uniformen. Café -
Das Bargeldverbot kommt bald in Deutschland?
topic antwortete auf Café's Oldfuks in: Untere Schublade mit Roulette Smalltalk und Stammtischen
In Schweden ist dieses Bargeldverbot bereits in sehr wohlhabenden Stadtteilen durchgesetzt. Es kommt vor allem aus Schweden diese politische Stoßrichtung in Richtung EU. Die Argumentationsschiene ist immer dieselbe: Kriminalität bekämpfen. Es wird bewußt bei diesen Kampagnen das Thema "Freiheit" ausgeblendet. In einer neoliberalen Welt ist aber Geld gleichbedeutend mit "Freiheit". Wird aber der Geldfluß durchweg registriert, ist in einer neoliberalen Welt eben die "Freiheit" weg. Und das trifft vor allem die Armen. http://www.civilpetition.de/kampagne/bargeld-erhalten/startseite/aktion/184214Z3083/ -
Gewinn im Gleichsatz?- Der Schlüssel zum Erfolg?
topic antwortete auf Café's DA320 in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Kann nur ein System, dass im Gleichsatz gewinnt, funktionieren? Im Grundsatz stellt sich eigentlich die Frage, wie kann ein System überhaupt funktionieren. Eigentlich nur durch Ausnutzung von Ungleichgewichten. Das gilt selbst bei Kesselspielen, bei denen entweder der Croupier das Ungleichgewicht verursacht oder der Kessel selbst. Diese Ungleichgewichte können ähnlich wie beim Progressionsspiel minimal sein. Das Herausfinden von Ungleichgewichten führt dann zum gewünschten Ziel. Während beim Progressionsspiel die Bank letztendlich die Martingale unmöglich macht, kann die physische Herausforderung der Ausnutzung minmalster Ungleichgewichte exorbitant sein. Im letzteren Fall dient die Progression jedoch der Verkürzung der Spieldauer, so daß die Eingangsfrage letztendlich nicht eindeutig beantwortet werden kann. Dennoch habe ich die Frage mit Ja beantwortet, da man damit quasi auf der sicheren Seite ist. Das Entweder-Oder behindert aber notwendige Denkprozesse auf dem Weg zur Erkenntnis. -
Guter Punkt. Es ist längst noch nicht alles bekannt. Das Problem: Einige wenige, die sich die Fähigkeit erarbeitet oder das Talent haben, die abstraktesten Randbereiche der Physik zu verstehen, werden nicht ausreichen, um die kritische Masse für einen Genieblitz a la Einstein zu bilden. Da sind schon mehr Leute notwendig, von denen dann einer den entscheidenden Einfall haben könnte.
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Abschied vom aktiven Roulettespiel
topic antwortete auf Café's deadwoker in: Intuition, Chart-Technik, PSI, RC
Meine Antwort: Gauß Doch: der Zufall weiß es, sonst würde ja nicht die Glockenkurve entstehen. -
Erinnert an Rupert Sheldrake!
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Ja, mit dem schwarzen Schwan kann man auch argumentieren. Trotzdem gibt es große Wellenbewegungen. (z.B. 20mal Schwarz) Die Wahrscheinlichkeit für das nächste Mal ist immer gleich. Die empirische Wahrscheinlichkeit läßt sich nur auf die große Anzahl anwenden. Und wenn man das Beispiel mit dem Schiffsbau heranzieht, dann stellt sich die Frage, ob der globale Schiffsverkehr mit Schiffen für 100 Tonnen pro m² anstatt von 15 Tonnen pro m² finanzierbar ist. Das könnte zwar ein neues Innovationsfeld werden, aber derzeit muß mit den Strukturen gearbeitet werden, die vorhanden sind.
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Ja, das geht den Schiffsreedereien auch so. Aber aufgrund der angestellten Forschungen über die Monsterwellen, konnten einige Rätsel um die Monsterwellen gelöst werden. Vor Südafrika z.B. läßt sich das Problem umgehen, indem die Schiffe viel weiter draußen - und nicht vor der Küste - schippern. Die TATSÄCHLICHEN Monsterwellen sind das eigentliche Thema. Und die ereignen sich in der Tiefsee. Dort treffen dann 100 Tonnen Wasser pro m² auf für 15 Tonnen pro m² ausgelegten Stahl. Für die Reedereien gibt es somit eine betriebswirtschaftliche Rechnung bei der Entscheidung über Handlungsrichtungen. Für Staaten gibt es eine volkswirtschaftliche Rechnung bei der Entscheidung über Regulierungsmaßnahmen. Es geht um die Frage, wieviele Menschenleben und Güterverluste werden für den globalen Güterverkehr hinsichtlich der durch Monsterwellen entstehenden Schäden in Kauf genommen und wieviele nicht. Die Gauß'sche Glockenkurve stellt dabei das lineare Verhalten von Wellen da. Diese Kurve verhält sich aber nur im Durchschnitt als Gauß'sche Glockenkurve. Ihre Form verändert sich entsprechend der Zahlenfolge kontinuierlich. Die Linearität besteht darin, daß die Veränderung innerhalb einer Bandbreite stattfindet, die zu ermitteln ist. Diese Veränderung läßt aber auch nichtlineare "Ausreißer" zu. Deshalb gibt es immer wieder "unwahrscheinliche" Ausformungen von Zufallsereignissen. Und diese Ausreißer sind vergleichbar mit der 30 m hohen Wellenwand, die aus dem "Nichts" sich auftürmen kann. Sie sind nicht erkennbar. Die Erkenntnis daraus ergibt, daß man nicht weiß, wann sich diese 30 m hohen Wellenwand aus dem "Nichts" der normalen Wellenform bildet. Die Erkenntnis daraus ergibt auch, wie häufig mit einer 30 m hohen Wellenwand aus dem "Nichts" zu rechnen ist. Die Erkenntnis daraus ergibt ebenso, daß man nichts gegen diese 30 m hohe Wellenwand aus dem "Nichts" ausrichten kann. Die Erkenntnis daraus ergibt weiter, daß ermittelt werden muß, wie groß Ausreißer mit welcher Wahrscheinlichkeit stattfinden können, um einen solchen Vorgang als abgeschlossen betrachten zu können. Und weiter gibt es die Erkenntnis, daß nur in der Tiefsee richtige Monsterwellen entstehen. Monsterwellen aus Strömungen - die also keinem echten Zufall entstammen - gehören nicht dazu. Es geht somit um die Frage, wie man sich auf dieses unausweichliche Ereignis vorbereiten kann, um wieder in See stechen zu können. Berücksichtigt man dabei, daß Schiffe immer wieder spurlos verschwinden, müßte es also Rettungsmechanismen geben, die der Besatzung auch noch unter Wasser eine Rettung ermöglichen.
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Vielleicht bringen Dich ja die instabilen nichtlinearen Wellen von Al Osborne (Schrödinger Gleichung) weiter: www.youtube.com/watch?v=Rndxy2_xSd0 Minute: 31 Sekunde: 21 bis Minute: 36 Secunde: 50 http://books.google.de/books?hl=de&lr=&id=wdmsn9icd7YC&oi=fnd&pg=PP2&dq=Nonlinear+Ocean+Waves+%26+the+Inverse+Scattering+Transform,+1st+Edition&ots=63IRnOOQjF&sig=QqY7zcoxEXntRgmrANIhF1D1j-A#v=onepage&q=Nonlinear%20Ocean%20Waves%20%26%20the%20Inverse%20Scattering%20Transform%2C%201st%20Edition&f=false http://store.elsevier.com/Nonlinear-Ocean-Waves-and-the-Inverse-Scattering-Transform/Alfred-Osborne/isbn-9780125286299/ Ich weiß: Schwierig zu verstehen. Darum wäre das Video für den Anfang nicht schlecht. Die Quintessenz in dem Video ist die: Für gewöhnlich sind Wellen linear, aber durch die Instabilität einzelner Wellen entstehen einzelne nonlineare Wellen, die dann die Eigenschaft entwickeln, Energie aus den umliegenden Wellen zu ziehen. Das führt zur Verkleinerung umliegender Wellen, deren Energie sich dann in diese einzelne nonlineare Welle verlagert, die sich dann zu einer Monsterwelle türmt. Auf das Meer bezogen ergibt sich eine Besonderheit: Diese Art der Welle entsteht nur im tiefen Ozean, während andere Monsterwellen auf Strömungen zurückzuführen sind. Überträgt man diese Logik auf den Zufall, dann würde es auch zwei Arten von Monsterwellen geben: die des reinsten Zufall (quasi als Äquivalent zum tiefen Ozean) und die der Strömung.
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Gerade diese Schwerkraftfelder krümmen den Raum. Und wenn die Strahlung die Felder verlassen hat, geht es ganz gerade weiter. Ich will gar nicht leugnen, daß ständig irgendwelche neue Religionen geschaffen werden. Es gibt einen Außenseiter unter den Physiker, der eine völlig andere Meinung über den Ursprung von Materie hat: Sie soll quasi ständig neu entstehen und vernichtet werden. Aus dem Zentrum der Milchstraße sind derzeit Gravitationswellen unterwegs und es entstehen immer wieder neue. Und das hat er durch Berechnung nachgewiesen ohne CERN. Er findet nur keine Anerkennung mit dieser Hypothese, weil die anderen sich um ihn nicht kümmern. Disqualifizieren können sie ihn auch nicht, so daß sie eben in Ignoranz verharren. Das ist so ähnlich wie bei der Krebsforschung. Und trotzdem stellt sich die Frage nach dem Higgs-Boson-Feld. Wahrscheinlich liegt an der Physik an sich, daß es eine einleuchtende Erklärung für alles geben soll. Bisher hat sie mit diesem Denkmuster doch Erfolg gehabt.
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Naja, die Krümmung des Raums durch genügend große Materie ist ja wohl bewiesen. Ich betrachte das eher wie zwischen Newton und Einstein. Newton stellte die Schwerkraft fest und beobachtete sie. Aus der Beobachtung leitete er "Gesetze" ab, deren Ursprung - nämlich die Schwerkraft - er nicht verstand. Er nahm sie einfach hin. Was sollte er auch anderes machen? Und jetzt geht es eben darum, zu ergründen, welche Ursachen diese Schwerkraft hat. Es gab mal eine Wanderausstellung mit Vorträgen des Bundesministeriums für Forschung durch Deutschland - zur Legitimation des deutschen Anteils an CERN. Die fand ich eigentlich sehr plausibel. Am liebsten spielte ich mit dem Boson-Feld, das in Form einer Flüssigkeit haptisierbar gemacht wurde. Da hast Du schon Recht. Aber warum kann sich kein Minister - also die Repräsentation unserer (also die Mehrheit der Abstimmungswilligen) politischen Projektion - es sich nicht erlauben, diese Gelder zu streichen? Mein Eindruck ist, daß die Physiker gerade wegen ihres schwächer werdenden Einflusses auf die Politik auf alle möglichen Projekte verzichtet haben, um quasi in einer gemeinsamen Anstrengung wieder an Einfluß durch eine plausible Entdeckung zu gewinnen: Die Entdeckung der Weltformel, der auch Einstein und Heisenberg hinterhergelaufen sind, aber hinterher niemand Relevantes mehr. Gut möglich. Ich gehe aber davon aus, daß durch Tom Bearden u.a. es Hinweise gibt, denen man in CERN und anderswo nachgeht. Man sollte nicht vergessen, daß Donald Rumsfeld am 10. September 2001 den Verlust von 2.300 Milliarden US-$ in einer Pressekonferenz vermeldete, die dann im Zuge des 11. September 2001 öffentlich untergingen. Wo sind die hin? Das war ja vor den Ausgaben für den Irak- und Afghanistan-Krieg. Als Einstein im Patentamt arbeitete, dachte man in England darüber nach, das dortige Patentamt zu schließen, weil man ja "alles" erfunden hätte. Falls diese Beiträge genial sind, sind sie eine Quintessenz aus der Beschäftigung mit Kurt von Hallers erstem Buch, mit dem ich mich oft nächtelang aber auch tagsüber verbracht habe. Und seit der Zeit des Kaufes im Jahre 1980 kommt so einiges an Auseinandersetzung mit dem Buch zusammen. Die "Überflieger" ähneln sich dadurch, daß sie sich mit ihrem jeweiligen Spezialgebiet schon so lange beschäftigt haben. Bei den Beatles war das seit ihrer Kindheit, bei anderen nicht ganz so lange. Ich schätze mal, daß richtige Erkenntnisse erst "reifen" müssen, um zum einen entstehen zu können und zum anderen sich ausdrücken zu können, was ja auch noch einmal ein Thema für sich ist. Weniger genial bin ich, wenn es um das Verstehen von Texten in diesem Forum geht - obwohl ich schon länger dabei bin. Zum einen hat jeder seine eigene Vorstellungswelt, zum anderen gibt es wohl auch eine milieubezogene Fachsprache - ähnlich wie bei Bauingenieuren, die für Außenstehende sich auch in einer Fremdsprache unterhalten. Wer weiß schon, was ein Flansch ist? Café
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Ich habe gerade 12 % des Speichers frei gemacht. Café
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Die Glockenkurve also als Wildschweingehege? Bei Tom Bearden handelt es sich um einen ehemaligen Mitarbeiter des US-Militärs, der über Edward Teller Einblick in geheime Projekte erhielt, sich selbst nicht als besonders genial umschreibt, aber aus Frustration über die Arbeitsbedingungen diese geheimen Projekte verließ und überlebte. Das von ihm vorgestellte Modell kann man natürlich verwerfen, weil es nicht "wissenschaftlich" ist, oder eben hinnehmen, weil es aufgrund von Geheimhaltung nicht "wissenschaftlich" bearbeitbar ist. Auffällig ist aber, daß die Physiker weltweit ihr letztes Geld zusammengekratzt haben, um sich in Gigantomanie in CERN einen Superring bauen zu lassen, um das Higgs-Teilchen nachweisen zu können. Das Higgs-Teilchen wiederum steht in Resonanz zum Boson-Feld, das anders offensichtlich nicht ermittelbar ist aber überall präsent ist. Interessant ist auch, daß man lediglich für kurze Zeit diese Experimente zwecks Nachweis durchhalten kann, weil dann die Anlage wieder "modernisiert" werden muß. Der Verschleiß - und damit der Aufwand - scheint sehr hoch zu sein, um ein winziges Teilchen zu ermitteln. Quintessenz: Auch die Wahrheit von Albert Einstein ist nicht die letzte Wahrheit. Und das Modell nach Tom Bearden ist lediglich ein vorgeschlagenes Erklärungsmodell. Café
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Ja. Nur 1/3? Beim Zufall ist doch alles erlaubt, meine ich. Jetzt habe ich Dich verstanden. Jetzt muß ich nur noch Antipodus verstehen. Also statt - wie bei Egoist ausgeführt - 12+4 oder 12-4 gehst Du von einzelnen Phänomenen wie 13+14 bei 40 Millionen Rotationen aus, habe ich Dich richtig verstanden, Antipodus? Und das bei 40 % der 40 Millionen Rotationen? Wenn ich Antipodus richtig verstanden habe, entfernt sich das konkrete Spiel noch weiter als lediglich 1/3. MM? Mir ist das schon klar. Deshalb habe ich mir ja oben soviel Mühe gegeben. Dennoch sammeln sich die Ereignisse um die Mittelwerte des Zweidrittel-Phänomens.- also nicht um die Mittelwerte der Wahrscheinlichkeitstheorie. Trotz der "verrückten" Ausbleiber. Naja, es wird ja lediglich "Gesetz" genannt. Vermutlich daher weil der Widerspruch zu den Erwartungswerten aus der Wahrscheinlichkeitstheorie besteht. Das Zweidrittel-Phänomen ist vermutlich zum "Gesetz" erklärt worden, um den Wahrscheinlichkeitstheoretikern die Gauß'sche Glockenkurve entgegenzusetzen und zu sagen: "Hier ist die Glocke! Wie erklärt Ihr sie?" Man hat zwar eine mathematische Formel für die Kurve gefunden, aber erklären können die Wahrscheinlichkeitstheoretiker sie auch nicht. Sie ist einfach da. Das ist so ähnlich wie mit der Quantenphysik. Die ist auch so einfach da. Und hat eben nichts mit der Alltagserfahrung zu tun. Ähnliches gilt für die Krümmung der Zeit, die man sich aus der Alltagserfahrung auch nicht vorstellen kann und so hinnehmen muß. So ist das eben auch mit dem Zweidrittel-Phänomen, das eben deshalb ein Gesetz ist, weil es nun einmal da ist. Da bin ich mir nicht so sicher. Jedenfalls zeigt die Ausfächerung von DURCHSCHNITTLICH 155,5 für die letzte erscheinende Zahl bei einem Ereigniszahlenset von 37, daß bei "Freiheit" die Verschachtelung nicht gilt. Mit "Freiheit" meine ich, daß diese letzte Zahl nicht mehr von anderen ausbleibenden Zahlen in das Zweidrittel-Phänomen eingezwängt wird. Das Systemische des Zweidrittel-Phänomens für Zufallszahlen verliert somit für die letzten ausbleibenden Zahlen an Kraft. Man kann es auch mit einem Verlust an Bindungskraft an das Zweidrittel-Phänomens umschreiben. Und da dies offensichtlich in zunehmendem Maße für alle letzten Zahlen (vermutlich 5 o.ä.) gilt, fächert sich die Glockenkurve nach unten hin immer weiter aus, je weniger restliche Ausbleiberzahlen übrig bleiben. Ein solches Verhalten der Zahlen im Zweidrittel-Phänomen ist weiter oben in der Glockenkurve nicht zu beobachten, obwohl es auch dort natürlich Ausreißer gibt, die aber durch Wiederholungen in der Form von 1/37 * 1/37 etc. ausgeglichen werden. Die Verschachtelung des Zweidrittel-Phänomens in sich selbst ist somit nicht für die letzten Ausbleiber gültig. Ansonsten gehe ich - mit Ausnahme bei der Spitze - von einer Verschachtelung des Zweidrittel-Phänomens in sich selbst aus und ist somit kein Mumpitz, sondern "Gesetz". Ein "Gesetz" aber, das räumlich lediglich begrenzt "zwingt" und sich räumlich stark ausweiten kann. Das Wort "Atmen" ist derzeit in Mode, um die damit verbundene Flexibilität zu umschreiben. Dieses "Gesetz" gilt ganz unabhängig vom Roulette und wiederholt sich auch in der Natur, weshalb eine Beschäftigung damit nicht nur fürs Roulette nützlich ist, sondern auch für den Alltag. Wenn dem aber so ist, stellt sich die Frage nach dem Druck, der auf den Zufallszahlen gegenüber dem Zweidrittel-Phänomen lastet. Und da scheint es aus dem Zweidrittel-Phänomen heraus im oberen Teil der Glockenkurve einen größeren Druck aus der Struktur auf bereits erschienene Zahlen als auf ausgebliebene Zahlen zu geben, sich entsprechend der Glockenkurve konform zu verhalten. Man weiß zwar immer noch nicht, welche Zahlen dies genau sind, kann aber berücksichtigen, daß das Wiedererscheinen der erschienenen Zahlen wahrscheinlicher (also nicht wie die Wahrscheinlichkeitstheorie vorgibt) ist als das Ersterscheinen einer weiteren Zahl überhaupt, sobald das Wiedererscheinen "fällig" ist Und je weniger neue Zahlen übrig bleiben, umso wahrscheinlicher bleibt ihr Ausbleiben. Natürlich immer von der großen Zahl (40 Millionen Rotationen) aus betrachtet. Dies erklärt dann auch die Ausreißer, wie von Dir - Egoist - beschrieben, in Höhe von 600, die "verrückterweise" nicht erscheinen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch keine vollständig flache Glockenkurve, so daß die letzte nicht erschienene Zahl bereits beim 37. Mal erscheint. Die Struktur der Glockenkurve drückt die letzte erscheinende Zahl also auch in die "Freiheit". Für die kleine Zahl gilt zwar die Wahrscheinlichkeitstheorie, aber je mehr Zufallszahlen sich ereignen, umso schwächer wird die Bindungskraft der Zufallszahlen an die Vorgaben der Wahrscheinlichkeitstheorie mit ihren Erwartungswerten und umso stärker wird die Bindung der Zufallszahlen an die Glockenkurve. Das Interessante dabei: Selbst die bindungsarmen "Ausbleiber" werden in diese Glockenkurve hineingezwungen, statt für ewig auszufallen. Somit hat der Zufall und die "Freiheit" eine Struktur: http://www.roulette-forum.de/topic/10624-der-zufall-eine-glaubensfrage/ Café
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Zunächst einmal die Frage: Ist für Dich EW der Ecart-Wert oder der Erwartungswert? Nein, nein. Es geht erst einmal nur um den statistischen Mittelwert. Und der statistische Mittelwert ist auch der Wert, den man durchschnittlich im konkreten Fall nach der Wahrscheinlichkeitstheorie erwarten kann. Wozu gibt es denn dann die Wahrscheinlichkeitstheorie? Die gibt es doch deshalb, um sich ein Bild über die Erwartungswerte beim konkreten Ereignis machen zu können. Unabhängig davon, daß bei konkreten Ziehungen die Ausbleiber wie verrückt schwanken. Es geht eben um den Erwartungswert, der durch die Wahrscheinlichkeitstheorie VOR dem Ereignis ermittelt wird. Beim konkreten Ereignis schwanken dann die Ausbleiber wie verrückt, aber durchschnittlich wird die Ereignisstruktur nicht von den errechneten Werten der Wahrscheinlichkeitstheorie geprägt, sondern vom Zweidrittelgesetz. Das ist der Punkt, den ich eigentlich machen wollte. Damit hat man aber eine andere Grundlage als bei den Werten der Wahrscheinlichkeitstheorie. Das ist eine Variante, über die ich noch nicht nachgedacht habe. Ich ging bisher davon aus, daß sich die 1/3-2/3-Ereignisstruktur im 2/3 dieser Struktur wiederfindet. Es kann aber auch sein, daß aufgrund der breiten Fächerung (155,5) im unteren Drittel dieser Ereignisstruktur dies im oberen 2/3 nicht wiederfindet. Mir ging es bei dieser Differenzierung darum, deutlich zu machen, daß die Wahrscheinlichkeitstheorie lediglich das Erwartungsgerüst liefert, ohne aber Gewißheit über die durchschnittliche Erwartung liefern zu KÖNNEN. Die liefert erst das Zweidrittelgesetz. Du berechnest die Zweidrittel von 12, habe ich Dich da richtig verstanden? Bei einem Drittel von 12 sind das dann 4. Und weil Du sowohl nach oben als auch nach unten variierst, kommst Du dann auf 12+4 und 12-4, richtig? Willst Du aus 8 und 16 quasi eine Grenze für das Eingrenzen eines Systems machen? Dazu kann ich keine Stellungnahme abgeben. Mein Eindruck hinsichtlich des Einsetzens des zweiten, dritten, vierten, fünften etc. Ereignisses derselben Zahl im Zusammenhang mit dem Zweidrittelgesetz ist, daß sich die Martingale der Einfachen Chancen dabei wiederholt - also nüchtern so betrachtet kein Vorteil dabei rausspringt, weil ja bei den konkreten Ziehungen die Ausbleiber so "verrückt" schwanken, um Dich zu zitieren. Ein Spiel auf Restanten kann ich auch nicht empfehlen, so daß Dein EW von +/-4 auch keinen Vorteil bringt, da auch dieser durch "verrücktes" Ausbleiben - so wie bei der Martingale - ausgehebelt wird. Das heißt, Deine Einsätze kumulieren sich, was dann beim weiteren Ausbleiben zu einem immer höheren Verlust führt - wie bei der Martingale. Im Gleichsatz kann ich auch keinen Vorteil feststellen. . Café
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Also ist zumindest die Hälfte des Textes schön. Was hast Du denn zur ersten Hälfte des Textes zu sagen? Ich behaupte nicht, allwissend zu sein, aber zum einen stelle ich in dem Teil fest, daß es sich dabei um Ausnahmeerscheinungen handelt und zum anderen gibt es hier im Forum an anderer Stelle auch noch andere Gedanken zu diesem Thema: http://www.roulette-forum.de/topic/10624-der-zufall-eine-glaubensfrage/ Café