-
Gesamte Inhalte
2.564 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
Inhaltstyp
Profile
Forum
Kalender
Articles
Alle erstellten Inhalte von Café
-
@Michael_57 Hallo Michael_57, dieser Thread heisst doch "Zufall oder nicht?, Häufigkeiten einzelner Zahlen im OC". Bei dem Hinweis auf die Drillinge und mehr (!) habe ich lediglich darauf hingewiesen, was Dich erwartet. Auch im Chaos ist System, so daß auf längere Sicht eben doch etwaig ausgebliebene Drillingen oder mehr erscheinen. Die große Zahl macht's. 2000 reicht nicht. Es gibt Formeln, die berechnen, wieviel Coups gespielt werden müssen, um eine Signifikanz festzustellen. Da sind wir dann unterschiedlicher Meinung. Aber das Thema interessiert mich eigentlich nicht so sehr. Was mich viel mehr interessiert, ist der Ansatz, der nicht im Zitat ist und zwei Beiträge darüber von Dir aufgeführt wird. Ich habe schon früher an so etwas gedacht, aber nie weiterverfolgt. Meine Fragen: Wieso nach drei Malen? Wieso nicht nach zwei Malen? Oder aber wieso nicht nach vier Malen? Welche EC ist zu setzen, wenn sie gleichlang ausgefallen ist? Letztere Frage so nach Deinen eigenen Wertmaßstäben: "Warum schwierig, wenn es einfach geht?" - also ohne starre Systematik, aber chaotisch unberechenbar? Meine Prüfung anhand von Casino-Permanenzen aus Kurt von Haller's Buch ergab, daß man maximal sechs Mal bis zu einem Treffer warten musste. Du hattest angegeben: vier Mal. Da aber EC-Serien von mehr als sechs Malen selben in diesen kleinen Prüf-Permanenzen erschienen, stelle ich mir die Frage, ob es überhaupt möglich ist, dass sich vergleichbare Serien wie bei den EC bei der von Dir angepeilten Spielweise bilden können. Es war eine Prüf-Permanenz, die in alle ECs aufgesplittet war, so daß man schnell die Möglichkeiten eines solchen Ansatzes abschätzen konnte. Eine intensive Prüfung erfolgte aufgrund der kleinen Permanenz nicht. Trotzdem würde mich interessieren, wie bisher Deine Spielverläufe sind. Café
-
Hallo Michael, diese Methode scheint sich aber nicht zu rentieren, wie MONOPOLIS gezeigt hat: Häufigkeiten von Drillingen (also VERLUSTEN!) Café
-
Wie universal ist der Zufall?
topic antwortete auf Café's Boulgari in: Tendenzspiel und Persönliche Permanenz
@altersvorsorge Drückt die dunkle Materie oder die dunkle Energie auf die Glockenkurve wie auf das sich ausdehnende Universum? Und was führt dazu, dass die Glockenkurve wieder steil wird? Café -
Wann ist (gilt) ein Favorit als Favorit
topic antwortete auf Café's tkr.kiel in: Tendenzspiel und Persönliche Permanenz
Hallo Corvetti, es ist schon längst nicht mehr im Buchhandel, denn es wurde im Jahre 1979 veröffentlicht. Es kostete damals DM 149,00 und war damit sehr teuer. Jedes Buch wurde mit einer eigenen Exemplarnummer versehen. Das Buch soll noch über das Antiquariat zu beziehen sein. Vielleicht auch die verschiedenen Versteigerungsforen. Aber Kurt von Haller hat auch das "Roulette-Lexikon" geschrieben, das inhaltlich ähnlich sein soll. Vielleicht befindet sich das Formular dort drin. Das ist mir aber nicht bekannt. Das "Roulette-Lexikon" ist noch zu beziehen. "Die Berechnung des Zufalls" ist vielleicht über Fernleihe zu beziehen. Café -
Wann ist (gilt) ein Favorit als Favorit
topic antwortete auf Café's tkr.kiel in: Tendenzspiel und Persönliche Permanenz
Hallo Cathrin, auf Seite 258 des Buchs "Die Berechnung des Zufalls" von Kurt von Haller gibt es ein Buchungsformular - mit der Vorwarnung, daß es eventuell nicht mathematisch genau aufgestellt ist - für das Spielen auf Pleins. Wenn man Permanenzen auf dieses Formular anwendet, kann man nacheinander ganz gut erkennen, was ein Favorit oder was die breite Masse von Zahlen ist. D.h. es ist klar erkennbar, welche Zahl im Vorlauf oder im Nachlauf ist. Zur Analyse einer vorhandenen Permanenz ist dieses Formular hervorragend geeignet. Man kann auch erkennen, ob die breite Masse an Zahlen fehlt oder aber sich die breite Masse zu oft gegenüber der im Formular vorgegebenene Soll-Verteilung (lässt sich mit Formeln berechnen) auftritt und damit die Favoriten in der Nachhut sind. Für die Analyse des Ist-Zustands kann man dieses Formular nutzen. Aus dem Verlauf lässt sich aber nicht ableiten, wie die Zukunft aussieht. Es ist eigentlich wie bei der Martingale für ECs: Es gibt einen Ausgleich für alle Phänomene. Und es lässt sich nicht voraussagen, ob die hervorgeschossenen Favoritzahlen auch die Zukunft gestalten. Sie können stagnieren. Sie können zurückfallen. Und sie können sich entsprechend den Erwartungs-vorgaben des Formulars verhalten. Die Zukunft ist bei rein objektiver Beobachtung der Ereignisreihe ungewiss. Wenn man nun auf die Idee kommt, vielleicht eine Gruppe von Favoritzahlen zusammenzu-fassen und auf diese zu setzen, erhöht sich auch der Einsatz gleichzeitig - mit anderen Worten es erhöht sich das Risikokapital, das zur Disposition steht. Und diese Situation verhält sich nach meinem Dafürhalten ähnlich einer Martingale, d.h. man stößt auf das Limit der Spielbank. Es lässt sich mit Wenke - so über elektronisch erzeugte Zufallszahlen in einem anderen Forum - eigentlich nur sagen, dass der Satz auf Favoriten weniger verlustreich ist als der Satz auf Restanten. Letztere können teilweise sehr lange bei Pleins ausbleiben, was das verlorene Kapital in die Höhe treibt. Es ist auch nachvollziehbar, dass Favoriten öfter vorkommen als Restanten, da sie öfter ausgewechselt werden als Restanten. Die Restanten haben eine Tendenz zur Beharrlichkeit. Der Gegenspieler zu den Favoriten ist die breite Glockenkurve (Gauß), die aber immer wieder durch das Zweidrittel-Gesetz zusammengedrückt wird. So schwankt die Glockenkurve zwischen Steilheit und Breitheit, was dann zur Häufung von bzw. zur Minderung von Favoritenerscheinungen führt. Eine sehr breite Glockenkurve hat dementsprechend viele Restanten. Aber um das Verhalten von Pleins zu beobachten und zu verstehen, ist das genannte Buchungsformular allemal geeignet - zumal man sich diese Erkenntnis Schritt für Schritt erarbeiten kann. Allerdings ergibt sich aus dem Verständnis, wie sich einzelne Zahlen in der Masse verhalten, keine Erkenntnis darüber, wie man das zukünftige Verhalten eben etwaiger neu auszuspielender Zahlen vorhersagen kann. Eine Strategie lässt sich meines Erachtens daraus nicht entwickeln, obwohl die Börse meint: "Der Trend is your friend." Was zu beweisen wäre! Die von Kurt von Haller beschriebenen Favoritenphänomene sind aus der Zeit vor 1979, so dass die beabsichtigten Mitnahmeeffekte durch Kurt von Haller auf Kesselfehler und Wurfhand-verhaltensweisen beruhten. Café -
Wie kann man Spielkapital ins Ausland transferieren?
topic antwortete auf Café's Palu in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Hallo Palu, versuch' es mal mit Wertbriefen. Die müssen aber versiegelt sein, so daß Du Dir ein Siegel anschaffen musst - und natürlich Siegellack. Die Höhe des Wertbetrages variiert von Zielland zu Zielland - je nachdem wie sicher der Postweg ist. Normalerweise werden sie bei jeder Übergabestation extra registriert - im Gegensatz zu Einschreibsendungen -, so dass sie bei Verlust rückverfolgbar sind. Wenn Du nun 20.000 $ (US) transferieren möchtest, musst Du nur den Betrag in entsprechend viele Tranchen aufspalten. Das kann natürlich teuer werden - wegen der Versicherung. Ob das dann auch umgekehrt geht, musst Du natürlich in dem entsprechenden Land (Botschaft?) erfragen. Und wegen des Zolls muss man sich auch nicht aufregen - sie sind ja registriert. Gruß Café -
Spielbranche als Arbeitgeber
topic antwortete auf Café's Café in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
"Ihr Arbeitsplatz im Zentrum Münchens Die Staatliche Lotterieverwaltung, ein innovatives Wirtschaftsunternehmen des Freistaates Bayern, sucht für die Abteilung Bayerische Spielbanken, zunächst befristet für ein Jahr, zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n qualifizierte/n Sachbearbeiter/in für die Interne Revision und Grundsatzfragen Sie führen die interne Revision bei den Bayerischen Spielbanken durch und sind dabei von der Prüfungsplanung bis hin zur Kontrolle der Umsetzung der Prüfungsergebnisse verantwortlich. Daneben arbeiten Sie bei Grundsatzangelegenheiten der Bayerischen Spielbanken sowie bei Sonderaufgaben aus dem Bereich des Finanz- und Rechnungswesens mit. Sie verfügen über ein abgeschlossenes Studium der Betriebswirtschaft (FH) mit Schwerpunkt Rechnungswesen, Controlling. Kenntnisse in den SAP-Modulen FI und CO sind von Vorteil. Der sichere Umgang mit MS Office sowie diplomatisches Auftreten, Einsatzbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein, Selbstständigkeit, Flexibilität, gute schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit und soziale Kompetenz runden Ihr Profil ab. Die Bereitschaft zu Dienstreisen und die Fahrerlaubnis Klasse B mit entsprechender Fahrpraxis setzen wir voraus. Sachbearbeiter/in für den Bereich Spielbetrieb/-technik, Risiko- und Sicherheitsmanagement Sie arbeiten mit in Angelegenheiten des Spielbetriebes und der Spieltechnik, insbesondere bei der Produktentwicklung (Einführung neuer Spielsysteme), Spielordnung und -regeln, Rezeption/Gästeservice mit Gäste- und Sperrdatei. Zudem sind Sie für die Erfassung und Überwachung von Sicherheitsangelegenheiten, für die Vor- und Nachbereitung (einschließlich Protokollführung) von Besprechungen sowie für die Auswertung unterschiedlicher betrieblicher Daten zuständig. Wir erwarten eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung und Erfahrung mit Organisations- und Sekretariatsaufgaben. Hierzu gehört auch der sichere Umgang mit MS Office. Engagement, Kontakt- und Teamfähigkeit, Eigeninitiative, selbstständiges Arbeiten, Verantwortungsbewusstsein sowie gute schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit runden Ihr Profil ab. Die Bereitschaft zu Dienstreisen und die Fahrerlaubnis Klasse B mit entsprechender Fahrpraxis setzen wir voraus. Wir bieten jeweils einen interessanten und sicheren Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst mit gleitender Arbeitszeit, ein angenehmes Betriebsklima, leistungsgerechte Bezahlung nach TV-L und zusätzliche Altersversorgung. Bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte Menschen bevorzugt. Sind Sie interessiert? Dann richten Sie Ihre schriftliche Bewerbung an die Staatliche Lotterieverwaltung, Personalreferat Karolinenplatz 4, 80333 München Telefon 089/28655-0 Spielbanken Bayern" Süddeutsche Zeitung vom 5./.6. Dezember 2009, S. V2/14 Café -
Spielbranche als Arbeitgeber
topic antwortete auf Café's Café in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
"Ihr Arbeitsplatz im Zentrum Münchens Die Staatliche Lotterieverwaltung, ein innovatives Wirtschaftsunternehmen des Freistaates Bayern, sucht für die Abteilung Bayerische Spielbanken, zunächst befristet für ein Jahr, zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n qualifizierte/n Sachbearbeiter/in für die zentrale Lohnbuchhaltung der Bayerischen Spielbanken Schwerpunktmäßig sind Sie verantwortlich für die Überwachung der Gehaltsabrechnung, die Umsetzung gesetzlicher und tarifvertraglicher Regelungen in die automatisierte Lohnbuchhaltung (SAP/HR), die Erstellung von Dokumentationen sowie für die Beratung und Schulung der Lohnbuchhalter/innen in den Bayerischen Spielbanken. Daneben sind Sie kompetente/r Ansprechpartner/in in allen Grundsatzfragen aus den Bereichen Lohnsteuer, Sozialversicherung, Familienleistungsausgleich und betriebliche Altersversorgung (VBL). Bei sehr guter Qualifikation und Bewährung sind die Übernahme der Arbeitsgebietsleitung möglich. Während Ihres Studiums der Betriebswirtschaft (FH) oder nach Ihrer Aus- bzw. Weiterbildung zur/zum Personalfachkauffrau/-mann haben Sie sich für den Personal-/Lohnbuchhaltungsbereich qualifiziert und verfügen über ein erprobtes Fachwissen. Mit dem Lohnsteuer- und Sozialversicherungsrecht sind Sie vertraut und können sich auch schnell in tarifvertragliche Regelungen einarbeiten. Kenntnisse in SAP/HR sind von Vorteil. Der sichere Umgang mit MS Office sowie Einsatzbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein, Selbständigkeit, Flexibilität und soziale Kompetenz runden Ihr Profil ab. Wir bieten einen interessanten und sicheren Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst mit gleitender Arbeitszeit, ein angenehmes Betriebsklima, leistungsgerechte Bezahlung nach TV-L und zusätzliche Altersversorgung. Bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte Menschen bevorzugt. Sind Sie interessiert? Dann richten Sie Ihre schriftliche Bewerbung an die Staatliche Lotterieverwaltung, Personalreferat Karolinenplatz 4, 80333 München Telefon 089/28655-0 Spielbanken Bayern" Süddeutsche Zeitung vom 5./.6. Dezember 2009, S. V2/16 Café -
Präkognitions-Test: Progression über 270 Stufen
topic antwortete auf Café's PsiPlayer in: Intuition, Chart-Technik, PSI, RC
"Das 5. Element Störung aus der Zukunft Wird das Cern von geheimnisvollen physikalischen Kräften sabotiert? Zwei Physiker behaupten das allen Ernstes Das hat den gebeutelten Forschern am Cern gerade noch gefehlt. Nicht nur, dass sie sich vor dem Start ihres neuen Riesenbeschleunigers mit dem absurden Vorwurf herumschlagen mussten, der Large Hadron Collider (LHC) produziere gefährliche schwarze Löcher, die am Ende die Erde verschlingen könnten. Nicht nur, dass der LHC dann kurz nach seinem Start einem Kurzschluss zum Opfer fiel, der mehrere supraleitende Magnete zerstörte, Tonnen von tiefgekühltem Helium freisetzte und seither die größte und teuerste Experimentiermaschine der Welt lahmlegt. Nun, wenige Wochen vor dem mit Spannung erwarteten Neustart des LHC, behaupten auch noch zwei Physiker allen Ernstes, der Riesenring werde gewissermaßen aus der Zukunft sabotiert. Schuld an den LHC-Pannen ist nämlich, so die Theorie von Holger Bech Nielsen und Masao Ninomiya, das lange gesuchte Higgs-Boson. Die Entdeckung dieses Elementarteilchens, das allen anderen Materiebausteinen ihre Masse verleihen soll, ist eines der Topziele, die man mit dem neuen Beschleunigerring am europäischen Kernforschungslabor Cern in Genf endlich erreichen möchte. Doch was, wenn das - bislang nur theoretisch vorhergesagte - Partikelchen die merkwürdige Eigenschaft hätte, sich seiner Entdeckung zu widersetzen? Könnte es nicht sein, dass der Nachweis eines einzelnen Higgs-Bosons den Naturgesetzen so zuwiderliefe, dass diese dafür sorgten, dass es gar nicht so weit kommt? Die ärgerliche LHC-Panne wäre damit nichts anderes als die Intervention aus der Zukunft: Schon allein die Möglichkeit einer künftigen Higgs-Entdeckung hätte nämlich Kräfte in Gang gesetzt, die in der Gegenwart ebendiese Entdeckung vereitelten - ähnlich wie ein Zeitreisender, der in die Vergangenheit reist, um dort seinen Großvater umzubringen. Was wie ein verrücktes Science-Fiction-Szenario klingt, ist für Nielsen und Ninomiya eine durchaus ernst gemeinte Theorie. Die beiden Physiker - der eine vom Niels-Bohr-Institut in Kopenhagen, der andere vom Yukawa-Institut für Theoretische Physik in Kyoto - haben auf der Physik-Website arXiv.org mehrere Arbeiten veröffentlicht, die so ungewöhnliche Titel tragen wie Test eines Effekts aus der Zukunft auf den Large Hadron Collider. Und seit die New York Times darüber groß berichtete, ist in den einschlägigen Blogs die Hölle los. Verschwörungstheoretiker sehen damit ihre wildesten Fantasien bestätigt, andere erinnern an das ungewöhnliche Schicksal des amerikanischen Superconducting Supercollider (SSC), der schon in den neunziger Jahren das Higgs-Boson aufspüren sollte - dann aber 1993, nachdem bereits Milliarden von Dollar verbaut worden waren, überraschend vom amerikanischen Kongress gestoppt wurde. Zeigte sich auch darin schon das Wirken der geheimnisvollen Higgs-Kraft aus der Zukunft? Für Schriftsteller vom Schlage eines Dan Brown, die es mit der wissenschaftlichen Wahrheit ohnehin nicht so genau nehmen, ist die Theorie von Nielsen und Ninomiya jedenfalls der perfekte Stoff für den nächsten pseudowissenschaftlichen Thriller. Dass in der Physikszene die beiden Querdenker allerdings kaum ernst genommen werden und dass ein kritischer Beobachter wie Peter Woit ihre Theorie in seinem Blog "Not even wrong" als "ärgerliche Verrücktheit" geißelt, dürfte der Popularität des Zeitreise-Gedankenspiels kaum Abbruch tun. Bleibt nur eine Möglichkeit, das Rätselraten um das Higgs-Boson ein für allemal zu beenden: seine definitive Entdeckung. In den wenigen Wochen soll der LHC wieder anlaufen und während des nächsten Jahres dann allmählich seine volle Leistung erreichen. Mal sehen, ob sich die Zukunft dann noch einmal meldet. Ulrich Schnabel" DIE ZEIT vom 29. Oktober 2009, S. 36 Café -
Geschicklichkeitsspielrecht
topic antwortete auf Café's Café in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Paroli hat in der Nacht viel für alle Online-Interessierten getan. Er hat ein legales Online-Casino entdeckt. Hier anklicken und Paroli informiert über den letzten Stand am 25. Oktober 2009. Café -
Geschicklichkeitsspielrecht
topic antwortete auf Café's Café in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Ein Buch zum Strafrecht zum Glücksspiel gibt es unter folgendem Link: Draufklicken mit der linken Maustaste. Café -
Geschicklichkeitsspielrecht
topic antwortete auf Café's Café in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
" 'Alles ist härter geworden' Trotzdem gibt Schauspielerin Veronica Ferres vor der Kamera ihr Bestes (...) Rhein-Neckar-Zeitung: Wie beurteilen Sie aktuell das politische Klima in Deutschland? Alles ist härter geworden. Vor zehn Jahren galt sowohl gesellschaftlich als auch politisch ein Ehrenwort als etwas Vertrauensstiftendes. Darauf konnte ich mich verlassen. Mittlerweile gibt es Verträge und ich kann mich nicht einmal mehr darauf verlassen. Die ganze Welt ist viel brutaler, viel einsamer, viel schwieriger geworden. Das gilt für unseren Alltag, weil es uns die Politik vorlebt. (...) " Rhein-Neckar-Zeitung/RNZ-Magazin/Nr. 234 vom Samstag/Sonntag 10./11. Oktober 2009, S. 4 Café -
parteien zur bundestagswahl
topic antwortete auf Café's bratmaxe1979 in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
@sachse Erinnerst Du Dich noch an den Spruch: "Geh' doch rüber?" Café -
parteien zur bundestagswahl
topic antwortete auf Café's bratmaxe1979 in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
@Nachtfalke Ich habe mehrfach erlebt, dass ich in Zusammenhang mit Arbeit massivst von Bewusstseinsveränderungsmethoden belästigt wurde. Nur: Wenn ich für mich selbst verantwortlich bin, kann es ja wohl nicht sein, dass ich mit indoktrinierten Wertvorstellungen ein "Recht der Meinungsäußerung" wahrnehmen kann. Da wird man einfach ruhig. Richtig ruhig. Und dann bleibt das Recht der Meinungsäußerung eben ungenutzt, ohne eigentlich diese Einstellung der Nichtäußerung zu haben. Denn jede Meinungsäußerung ist eine "Ressource", die genutzt wird. Und da bleibt man dann ruhig. Ganz ruhig. Und darüber vergehen Jahre. Jeder Oibe hat eine Psychotherapie-Ausbildung erhalten. Und dann gibt es noch die OSZE, die ja auch ihre Pläne in der Schublade hatte. Café -
parteien zur bundestagswahl
topic antwortete auf Café's bratmaxe1979 in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
"können Vb. 'vermögen, fähig, in der Lage, imstande sein, verstehen, beherrschen, dürfen', ahd. kunnan(8. Jh.), mhd. kunnen, künnen 'geistig vermögen, wissen, kennen, verstehen', dann auch 'imstande sein, vermögen', asächs. kunnan, mnd. künnen, könen, können, mnl. connen, cunnen, conen, nl. kunnen, aengl. cunnan, engl. can, anord. schwed. kunna, got. kunnan 'kennen, wissen, erkennen'. Die präsentischen Formen des Sing. dieses zu den Präteritopräsentien gehörenden Verbs ahd. mhd. asächs. mnd. mnl. nl. kan, aengl. can(n), con(n), engl. can anord. kann schwed. kan, got. kann führen auf germ. *kann- (s. kennen), dessen Doppelkonsonanz auf einem präsensbildenden n (oder auf einer Lautentwicklung ie. n? zu germ. nn?) beruht. Als verwandt (ausgehend von germ. *kne-, ie. *gne-) sind heranzuziehen ahd. biknaen 'vernehmen, verstehen, wieder zu Verstand kommen', inknaen, irknaen 'wahrnehmen, erkennen' (8. Jh.), aengl. cnawan, engl. to know 'kennen, wissen', anord. kna 'kann'. Außergerm. sind vergleichbar aind. janati 'kennt, weiß, versteht', toch. A B kna- 'wissen, kennen', lit. zinoti 'kennen, wissen', aslaw. znati 'kennen', russ. znat' (?????) 'wissen, kennen', mit ie. sk- bzw. sk-Suffix griech. gignoskein (?????????), lat. noscere (alat. gnoscere) 'erkennen, kennenlernen' sowie mit dem Partizipialsuffix ie. #to- aind. jnatáh 'bekannt, verstanden', griech. gnotós (??????) lat. notus 'bekannt', air. gnath 'gewohnt, bekannt'. Anzusetzen ist eine Wurzel ie. *gen(e)- 'erkennen, kennen'. Die Ausgangsbedeutung von können ist 'geistig vermögen, wissen, verstehen'; sie ist noch erkennbar in den unter kennen, kühn, kund, Kunst (s.d.) behandelten Wörtern. Bereits in mhd. Zeit wird das Verb im Sinne von mhd. mügen (s. mögen) auf erlernte Fertigkeiten bezogen und entwickelt so die heute geläufige Bedeutung 'vermögen, imstande sein, die Fähigkeit zu etw. haben'. - K ö n n e r 'wer auf einem bestimmten Gebiet Hervorragendes zu leisten vermag' (17. Jh.)." Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, erarbeitet von Wolfgang Pfeifer, München 1997, S. 707, sprachliche Sonderzeichen und andere Alphabete wurden nicht übertragen. Hervorragendes zu leisten bedeutet konkret eine über den Durchschnitt stehende Leistung. Wieweit sie damit heraussteht, wird mit dem Wort "hervorragend" nicht beschrieben. Damit ist ein K ö n n e r eine Person, die etwas Überdurchschnittliches leistet. In unserer Gesellschaft gibt es viele Könner, die den Unterschied zu dem Durchschnitt und den Nichtkönnern deutlich machen. Ein Bundeskanzler kann aber neben den vielen Könnern nur eine® sein. Deshalb kommt es bei einem Bundeskanzler respektive einer Bundeskanzlerin nicht unbedingt auf Können an. Das erledigen die "Organisatoren". Es gab bestimmt noch andere als Schröder, die am Kanzleramt einmal am Zaun gerüttelt haben. Aber nicht jeder kam rein. Und es lag nicht unbedingt am Können, wie Schröders Opern-Besuch in Wien zeigte. Deshalb kann es nicht jeder schaffen, Bundeskanzler zu werden. So wie Obama mit keinen Vorfahren als Sklaven jetzt U.S. Präsident ist, geht es auch um Repräsentanz als Beispiel. Genau wie Du geschrieben hast: "Sieh' mal her, die Mutter von Schröder war Putzfrau." Frei nach dem Motto: Unsere Gesellschaft ist doch durchlässig. Die Leistung von Schröder war, den Mist wegzuräumen, den Kohl hinterlassen hat. Und da blieb dann nur noch HartzIV übrig und der von ihm geschaffene Armutsbericht. Und da man dann auch zusammen in der Oper war, kosteten dann auch ein paar Zugeständnisse ein bißchen Geld. Und deshalb gibt es eben auch das Wehklagen des Mangels an Förderung für die Bisschen-Könner und über die Steine, die der Staat zusätzlich in den Weg legt. Café -
parteien zur bundestagswahl
topic antwortete auf Café's bratmaxe1979 in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
@ Super-Joschi Es ist die Respektlosigkeit vor dem Volk, die mich wurmt. Und in Hamburg war dies wirklich sehr gut zu beobachten. Das Volk möchte beispielsweise auf den Fernsehturm. Was wird gemacht? Er wird dicht gemacht. Das Volk entscheidet in zwei unterschiedlichen Volksabstimmungen für die entsprechenden Themen. Was macht die Regierung daraus: Sie beschließt über die Mehrheit einfach Gesetze, die die Ergebnisse dieser Volksabstimmungen aufheben. Merkwürdig: In Bayern - also Deutschland - funktioniert dies besser und trotzdem ist man dort stockkonservativ. Also - es geht auch anders, wenn man denn will. Aber man will ja nicht, es könnte ein Funken Unberechenbarkeit in der Machtausübung entstehen - auf Bundesebene. Der Kern meiner Botschaft ist: Legt mehr Themen dem Volk direkt vor. In der Schweiz klappt dies. Aber die Schweiz wird nur dazu benutzt, um mit der Krankenversicherungspflicht zu argumentieren: Was in der Schweiz geht, geht auch bei uns. Auch in der Schweiz gibt es Kampagnen, um bestimmte Themen bei einer Volksabstimmung durchzusetzen. Aber sie sind öffentlich - also transparent. Der sozialpsychologische Effekt ist auch ein anderer, als wenn Themen von oben herab durchgedrückt werden. Man mag dann nicht immer - vielleicht auch nicht oft - einer Meinung mit der Mehrheit sein, aber die Mehrheit trägt dann themenbezogen auch die Verantwortung für die Entscheidungen. Und wenn man sich nicht zum Thema äußern möchte, ist man eben auch verantwortlich. Es gibt ein Satz, der parlamentarische Zwänge gut beschreibt: "Kein Gesetz geht aus den Bundestag, wie es hineingegangen ist." Dies ist bei einer Volksabstimmung nicht der Fall. Von der Identitätsstiftung durch Abstimmungen ganz zu schweigen. Was mich betrifft, habe ich bereits oben geschrieben, dass ich genug getan habe. Dies in aller Öffentlichkeit auszubreiten, wäre zuviel des Guten. Ich bin einfach müde, aber nicht müde genug, um dies hier zu schreiben. Café -
parteien zur bundestagswahl
topic antwortete auf Café's bratmaxe1979 in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
@sachse Du siehst, die Infantilisierung wächst mit der Vergreisung. Ich war zwar wohl noch nicht in 80 Ländern, habe aber auch einiges gesehen. Nur weil DE ein kleineres Übel ist, heisst dies nicht, dass man es nicht zu einem noch kleineren Übel machen kann. Aber auf das Grundproblem der Widersprüchlichkeit bei der Umsetzung von Fördern und Fordern habe ich noch keine Antwort bekommen, denn diese Zweiseitigkeit ist die Kernideologie von HartzIV. Es wird ein "Fördern" behauptet, um das "Fordern" durchzusetzen. Es kann ja wohl nicht sein, die Kuh zu melken, bevor sie Milch gibt. Diese ganze Denke ist für mich nicht nachvollziehbar. Café -
parteien zur bundestagswahl
topic antwortete auf Café's bratmaxe1979 in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Also, das steht zwar im Grundgesetz - die Macht geht vom Volke aus -, aber in der Regel heisst es ja: "Im Namen des Volkes". Also so verquer' denke ich gar nicht. Denn aus diesem letzten Satz wird ja deutlich, dass wir alle ja nicht der Staat sind, wenn in unserem "Namen" gehandelt wird. Es sind nur wenige, die "Im Namen des Volkes" eben diese vom Volke ausgehende Macht ausüben. Und diese wenigen rekrutieren sich aus 2 % der Bevölkerung. Um so leichter ist es, auf sie Einfluß auszuüben, wie beispielsweise der ehemalige Oberbürger-meister von Frankfurt am Main und Bundesforschungsminister Volker Hauf einmal über seine politischen Erfahrungen meinte. Wenn dem aber so ist, sind wir alle eben nicht der Staat, auch wenn wir als Souverän alle vier Jahre unser Votum abgeben. Denn es heisst ja in "Wahlen und Abstimmungen". Nur letztere habe ich noch nicht erfahren. Zumindest nicht beim Bund. Stattdessen gibt es Inszenierungen in Medienkampagnen, statt das Volk über diese angeblich so dringlichen Themen selbst abstimmen zu lassen. Im Gegenteil - dort wo es Möglichkeiten zur Abstimmung gibt, hält sich der Staat - also wir - gar nicht an das Abstimmungsvotum des Souveräns - also ebenfalls wir. Wie im Fall Hamburg. Aber was soll ich weiterlamentieren? Um also auf die Diskriminierungen zu kommen, besteht aufgrund der Umstände eben auch nur begrenzte Legitimität für die die Bürgerrechte einschränkenden Maßnahmen. Vor zwei Jahren gab Wolfgang Schäuble ein Zeitungsinterview. Er sagt u.a.: "Der Staat ist Verheißung." Da habe ich meine Zweifel: Der Staat ist notwendig und das kleinere Übel. Die DDR oder aber auch das Dritte Reich sind gute Beispiele, dass der "Staat" an sich nicht "Verheißung" ist. Es muss ja Gründe dafür geben, wenn Heribert Prantl ein Buch mit dem Titel "Der Terrorist als Gesetzgeber", München 2008 geschrieben hat. Insofern ist Hartzforyou auch nur eine Medienkampagne, die autosuggestiv weitergeführt wird, weil man ja einmal dafür war. Aber unter Umständen, die inszeniert waren. Wo bleibt die Förderung neben der Forderung? Und wer definiert den Begriff der "Förderung"? Zum einen hat man sich die Dänen zum Vorbild genommen, aber unterschlägt die 90 % des letzten Gehalts als Arbeitslosengeld bei den Dänen oder aber auch bei den Schweden. Es ist wie ein Mantra: "HartzIV ist gut. HartzIV ist gut. HartzIV ist gut. HartzIV ist gut. HartzIV ist gut. HartzIV ist gut. HartzIV ist gut. HartzIV ist gut. HartzIV ist gut. HartzIV ist gut. HartzIV ist gut. Es wird immer besser mit HartzIV. Es wird immer besser mit HartzIV. Es wird immer besser mit HartzIV. Immer besser mit HartzIV. Wirklich immer besser mit HartzIV. HartzIV ist das Beste, was es gibt. HartzIV wird immer besser. HartzIV ist das beste, was es je gab. HartzIV ist für alle da. HartzIV ist für alle da. HartzIV ist für alle da. HartzIV ist für alle da. HartzIV ist für alle da. HartzIV ist für alle da. HartzIV ist für alle da. Usw." Selbst der Luxemburgische Ministerpräsident Juncker hat als Christdemokrat da seine Zweifel. Und so werden in der nächsten Legislaturperiode wieder Gesetze "im Namen des Volkes" verabschiedet, die den Staat organisieren. Und die Organisatoren dieses Staates sind eben nicht wir. Und die von den Medien gescholtenen Hartzforyou-Empfänger sind eben fast nicht diejenigen, die für die Schwarzarbeit verantwortlich sind. Kein Wunder bei ein solchen Kontrolldichte. Bei den Grundrechten handelt es sich um aus historischen Gründen gewachsene Abwehrrechte, die sich gegen den Staat richten und das Individuum schützen. Dies kann sicherlich der Berliner Rechtsanwalt Jens Brückner in einem Grundkurs über den Qualitätsgehalt von Grundrechten lehren, sofern denn die Belehrung erwünscht ist. Die Alternative zu der allgemeinen Akzeptanz von Grundrechten ist z.B. die Vermarktung des Individuums, das immerhin Hartzforyou EUR pro Tag in der Psychiatrie bringt. Ein gutes Geschäft für die Institution und ein gutes Geschäft für das Individuum, das nunmehr weiss, das es immerhin Hartzforyou EUR pro Tag "wert" ist. In meiner Jugend gab es Leute, die sprachen vom "Grunzstaat". Das konnte ich absolut nicht nachvollziehen. Heute ist es meine tiefste Überzeugung. Leider. Richtig ist, dass es etwas mit Bewusstsein zu tun. Und Bewusstsein ist psychologischer Natur. Nur: Das ständige Umdeuten von Begriffen nach dem Motto, was heute gut ist, ist morgen schlecht und was heute schlecht ist, ist morgen gut und übermorgen hat es vielleicht eine ganz andere Bedeutung, das lässt mich bezweifeln, dass es fair zugeht. Vor allem, es überfordert mich. Woran soll ich mich orientieren - mit dem von den Umdeutungen verwirrten Selbstbewusstsein? Selbst Peter Hartz hatte Vorschläge zur Verbesserung gebracht. Aber als Straftäter darf er nicht mehr über den Inhalt seines eigenen Namens mitverhandeln. Und es wird ja wohl Gründe geben, warum das politische Kapitel "HartzIV" ad acta gelegt worden ist. In der Tat habe ich in Berlin gehungert, weil ich keine Bürokratie wollte. Ich hatte also gleich den mir unbekannten § 31 SGB II vorweggenommen, obwohl ich nicht einmal einen Antrag gestellt hatte. Gleichzeitig unterstellte mir die Krankenkasse, dass ich als Selbständiger angeblich EUR ,00 monatlich verdienen würde, obwohl ich laut Business-Plan gar kein Geld verdiente, sondern erst nach anderthalb Jahren "vielleicht" etwas verdienen würde. Auch war nichts auf dem Konto. Und ich hatte kein Hartzforyou beantragt, weil mir meine Grundrechte etwas wert sind. Stattdessen bekam ich Migräneanfälle und Schweißausbrüche, weil der Zoll vollstrecken wollte. Wie man sich da wieder selbst regenerieren kann, ist mir ein Rätsel, zumal ich auch niemand hatte, den ich in die Wohnung lassen konnte, um mir helfen lassen zu können - außer den Staat und den Zoll natürlich. Und an den Berliner Laternenmasten stand: "Kapitalismus tötet." Nein, meine Grundrechte sind mir etwas wert, denn es sind Abwehrrechte gegen Staat. Diese Bedeutung der Grundrechte war mir bekannt, aber in ihrer konkreten Ausbildung wurden sie mir erst dann deutlich. Die Abwehrrechte gewähren mir einen letzten Rückzugsort, den ich unangetastet sehen möchte. Falls nun der Staat in Form seiner Rechte mir gegenüber mich einschränkt, ist dies eine Entscheidung des Staates. Natürlich, Nachtfalke, steht es Dir frei, selbst Hartzforyou zu beantragen, wann immer Du in einer solchen Situation es bedarfst. Ich hoffe, dass ich aber rübergebracht habe, dass es hier um das Thema "Freiheit" geht. Im "Hamburger Programm" der SPD wird das Ziel der Freiheit aufgeführt. Deshalb distanzierte sich der Berliner Landesvorsitzende der SPD von Hartzforyou. Es gibt einen Kontrahierungszwang gegen Hausbesitz, es gibt einen Kontrahierungszwang gegen Autobesitz, aber es geht einfach in meinen Kopf nicht hinein, wie es sein kann, dass es einen Kontrahierungszwang gegen natürliche Personen geben kann - mit all den damit verbundenen Grundrechtseinschränkungen. Grundrechte sind höchstpersönliche Rechte und wenn andere durch Medienereignisse wie "Big Brother" (RTL) oder "Facebook" sich selbst darstellen wollen, bitte sehr: ihre Freiheit. Wie kann es aber sein, dass dann diese Standards auch für die übrigen gelten sollen, nur weil dies suggeriert wird? Sind vielleicht die Medien der Staat? Der schon damals latente Eindruck der Ungerechtigkeit (Verletzung von Artikel 3 GG) hat sich ja im Nachhinein als richtig bestätigt. Die Systemrelevanz der Banken ist derart offensichtlich geworden, dass sie nunmehr "öffentlich" ist - also allgemeine Akzeptanz hat. Nunmehr soll die Erpressungsqualität reduziert werden, ob dies gelingt und auch noch durchgeführt wird, wage ich zu bezweifeln. Es gibt jedoch zahlreiche nichtöffentliche Systemrelevanzen, die sich aus dem Lobbyismus verschiedener nicht vom Souverän legitimierter Minderheiten ergeben, die für sich genommen unwichtig sind, die aber durch ihr Verflechtungsstruktur den Impetus erhalten, um doch entscheidungsrelevant zu sein. Ein Beispiel ist die bekannte Neue Soziale Marktwirtschaft, die eine Umdeutung bestehender Sozialstaatsberechtigungen betreibt. Nein, der Staat sind nicht wir alle. Nur die Projektionsfläche sind wir alle. Man kann erahnen, was Du über Dich ergehen lassen musstest - als Berufsspieler. Die "Sucht"-Kampagne war die entsprechende Vorbereitung dafür. Im übrigen stelle ich mir die Frage, welchen Wert es - an sich - hat, Leute zu schikanieren und zu gängeln, statt sie zu fördern. Dahinter steckt doch letztendlich als Grund eine Überforderung (1 Billion!) des Staates, für die aber nicht das einzelne Individuum verantwortlich ist. Café -
parteien zur bundestagswahl
topic antwortete auf Café's bratmaxe1979 in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Hallo Nachtfalke, inhaltlich habe ich Deinen Beitrag nur überfliegen können, da ich noch weggehen möchte. Ich gehe später weiter darauf ein, falls mir etwas dazu einfällt. Vielleicht bin ich ja auch sprachlos. Gruß Café -
parteien zur bundestagswahl
topic antwortete auf Café's bratmaxe1979 in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
@Sachse vielleicht hast Du Dich ja noch nicht mit dem Thema des Grundeinkommens beschäftigt, aber die Idee ist, dass eben alle Hartz4 erhalten - ob sie nun arbeiten oder nicht - auch die Reichen. Nach Artikel 3 Grundgesetz ist dies nur gerecht, dass auch Reiche Hartz4 erhalten, ob sie wollen oder nicht. Bis auf die Mehrwertsteuer wird alles andere abgeschafft, ob nun Branntweinsteuer, Einkommenssteuer, Sektsteuer, Tabaksteuer, Mineralölsteuer, Ökosteuer usw. Der Preis dafür ist ein horrender Mehrwertsteuersatz und natürlich ein Kontrollapparat zum Eintreiben dieser Mehrwertsteuer, aber dafür wird die übrige Bürokratie weitgehendst abgeschafft. Das spart zum einen Personal und zum anderen bekommen wir die Freiheit wieder zurück, die lediglich in Bereichen mit Mehrwertsteuerbezug eingeschränkt wird. Wenn nun viele Müllwerker auch Porsche fahren können, weil sie viel Geld verdienen, werden alle noch viel froher sein. Café -
parteien zur bundestagswahl
topic antwortete auf Café's bratmaxe1979 in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
@Ragnard Von meiner Seite habe ich eigentlich dazu alles gesagt. Ich möchte auch niemanden aufgrund seiner Umstände und Zwänge auf die Füße treten, mir ist nur aufgefallen, daß das Thema "Arbeit" eben gern benutzt wird, um Leute in die Defensive zu drängen. Götz Werner hat in einem personalintensiven Sektor gezeigt, dass es auch anders geht und dass man gleichzeitig eine Milliarde scheffeln kann. Kein Wunder also, dass er sich für dieses Thema interessiert und Vorschläge zur Entwicklung macht. Café -
parteien zur bundestagswahl
topic antwortete auf Café's bratmaxe1979 in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
@Ragnard Du vergisst die hypnotischen Zustände unserer Gesellschaft. Ich habe mich genug eingesetzt, um etwas zu ändern. Nur - es wird nicht honoriert. Und irgendwann ist die Luft raus. Im übrigen geht es ja nicht nur mir so. Wenn beispielsweise Ärzte 15,00 EUR pro Quartal pro Patient egal wie oft erhalten, fragt man sich, wer denn die Arzthelferinnen, die Miete, die eigene Altersvorsorge, die eigene Krankenvorsorge, die Miete für die eigene Wohnung zahlen soll. In den Krankenhäusern geht es dann weiter, die zum einen immer teurer mit immer billigeren Personal werden. Und so weiter und so fort. In der letzten Medienkampagne war von 40 Millionen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen die Rede. Von diesen 40 Millionen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen sind eine nicht unbedeutende Zahl doppelt beschäftigt, d.h. die 40 Millionen Beschäftigungen schrumpfen zu weniger als 40 Millionen Beschäftigten zusammen - und damit zu weniger als 50 % der Bevölkerung. Nur - nicht jede sozialversicherungspflichtige Beschäftigung kann auch Rechte aus dieser Sozialversicherungspflicht herausleiten. Das läuft so ähnlich wie mit der Ökosteuer - da müssen Autofahrer für den Sozialstaat bezahlen. Man kann erkennen, dass es unübersichtlich wird. Hier ein paar Milliarden für einen sachfremden Kostenfaktor, dort ein paar sachbezogene Milliarden ohne Anrechte. Tatsächlich haben nur 28 Millionen Beschäftigte Anrechte aus der Sozialversicherungspflicht. Der Rest sind 400-Euro-Jobs und Beschäftigungen unter 18 Stunden pro Woche, wo zwar 400 Euro netto beim Beschäftigten ankommt, deren Marktwert in Form von Angeboten aber durch die Sozialversicherungspflicht der Arbeitgeber gemindert wird. Nicht umsonst setzen die Lobbyisten auf die Strategie der Zermürbung, um ihre "Wahrheit" durchzusetzen. Denn - wer hat schon die Kraft und die Zeit sich mit der Wahrheit auseinander-zusetzen. So jagt ein Affekt den nächsten. Wie zum Beispiel mit dem Ausdruck: "Klappe halten". Also plädierst Du für die Abschaffung des Grundgesetzes (Infragestellung der "Würde") - nach dem Motto: Selbst schuld. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Es gibt sicherlich noch mehr Sprüche, die das eigene Handeln bestätigen. Die Violetten wurden gar nicht in meinem Wahlkreis angeboten - wie kann ich da Anhänger sein? Sie waren im Fernsehen. Und sie waren in ihrer ihnen zugestandenen Präsentation tatsächlich nicht schlecht. Es gab ja auch noch eine andere Partei aus Brandenburg, die mit dem Bügeleisen Werbung machte - auch nicht schlecht. Aber auch nicht bundesweit im Angebot. Und bevor man über "Drecksjobs" und "Feinheit" redet, kann man auch über die zunehmende Konzentration des Reichtums reden. Und über die Techniken der Anonymisierung von Verant-wortlichkeit mittels dieses materiellen Reichtums. Der "Wohlstand der Nationen" von Adam Smith diente vor über zweihundert Jahren ideologisch zur Begründung, um zu erklären, daß durch die Reichen die Wohlfahrt des Volkes insgesamt steigt. Das ist jedenfalls seit über zwanzig Jahren die Argumentation der herrschenden Ökonomen. Die Löhne müssen runter - dann wird es sich schon richten. In der Konsequenz ist dies unlogisch gedacht, zeigt uns doch der Sozialdarwinismus, das lediglich der Fitteste überlebt. Also kann man dieses Spiel ohne Ende spielen und am Schluß kommt King Kong heraus. Der ist dann aber sehr einsam. Und das widerspricht letztendlich der menschlichen Natur. Und an dieser Situation kannst Du erkennen, daß es jenseits des ohne Frage wichtigen Materiellen noch etwas anderes gibt. Der Homo Oeconomicus hat nicht funktioniert, weil eben dies Nichtmaterielle zu kurz kam. Die Frage ist, ob die Superreichen, die als kosmopolitische "Elite" 1 % der Bevölkerung ausmacht, auch noch einen fünften Porsche benötigt. Sind die Spannungen aus dieser Lebensweise im Vergleich zur Lebensweise der Durchschnittsbevölkerung nicht einfach viel zu hoch? Warum ist es denn nicht möglich einen "Drecksjob" super zu bezahlen? Manche machen aus Müll Millionen und versenken ihn - radioaktiv strahlend - beispielsweise vor der Küste Kalabriens - nur die Mitarbeiter dürfen keine "Millionen" als Boni machen. Dazu wird sich schon jemand finden. Auch ein "Drecksjobber" möchte seinen Porsche haben - jedenfalls manche. Es geht nicht um das System - es geht um das Maß. Und das ist eine Machtfrage, die sich durch Angebot und Nachfrage regelt. So wäre eine Volksabstimmung letztlich die entscheidende Frage, ob denn nun die Bevölkerung es zu 90 % will - die Würde des Menschen. Aber da hat eine bestimmte politische Gruppe in Deutschland wohl ein Veto-Recht und deshalb kommen wir in dieser Frage auch voran. Café -
@spielo Ich habe an der Umfrage nicht teilgenommen, weil ich erst zweimal um reale 2 cent in einem OC gespielt habe. Dort habe ich daran teilgenommen, weil es möglich ist, mit einem Einsatz von einem Cent zu spielen. In der Vergangenheit habe ich mir Gedanken gemacht, was für Voraussetzungen für ein faires Online-Spiel erforderlich wäre: Ich kam lediglich auf eine TÜV-Zertifizierung, aus der hervorginge, dass es sich bei dem bei der Roulette-Software angewandten Algorithmus zur Produktion von Spielzahlen tatsächlich um einen Algorithmus handelt, der Zufallszahlen produziert. Bei einem Kesselspiel in einem OC frage ich mich, inwiefern dort Manipulationen möglich wären. Es gibt ja die berühmte Szene in "Casablanca" - nicht die von "Schau mir in die Augen Kleines." Die Bedeutung der einzelnen Prüfstellen von Onlinecasinos auf internationaler Ebene ist leider unklar. Wer kontrolliert diese? Welche gesetzlichen Auflagen müssen sie bei Ausübung der Tätigkeit beachten? Diese Fragen sind nicht unwichtig, da die Ratingagenturen für Börsen-Unternehmen auch meistens Triple-A vergeben haben - und dennoch sind beim Systemzu-sammenbruch 50 Billionen US-$ vernichtet worden, was ja wohl auch mit diesen Agenturen zu tun hat. Café
-
parteien zur bundestagswahl
topic antwortete auf Café's bratmaxe1979 in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Nixgut, es geht im Kern bei der Hartz4-Kritik vor allem um die Unfreiheit, die mit diesem System verbunden ist. Nicht umsonst gibt es eine erneute Petition im Bundestag, die den § 31 SGB II abgeschafft wissen will. Eine solche Petition gibt es ja wohl nur, weil die "Hängematte" nicht Hängematte ist. Der Osten wurde kolonialisiert, der Westen stasifiziert. So ähnlich sieht es wohl der Milliardär Götz Werner, wenn er das Hartz4-System als offenen Strafvollzug beschreibt. Warum muss der Staat bei einem Hartz4-Tatbestand in die Wohnung gelassen werden? Die eigene Wohnung als Abwehrrecht gegen den Staat wird nämlich umso wertvoller, wie in der Außenwelt immer mehr Lebensumstände datenmäßig erfasst, beschrieben, bewertet und instrumentalisiert werden. Für's Fernsehen holt der Staat dann seine martialischst aussehendsten Polizisten mit Maschinengewehren im Berliner Hauptbahnhof heraus, die angeblich Osama bin Laden davon abhalten sollen einen Anschlag zu verüben. Aber der Staat muss seine Duftmarke auch noch in den Wohnungen von Hartz4-Empfängern setzen und somit das Charisma der Ausgrenzung verbreiten. Man sollte nicht vergessen, dass die Sozialgesetzgebung der alten Bundesrepublik Deutschland nicht nur die "Sozialschmarotzer" schützte, sondern auch die Leistungsträger, die jetzt in ihrem Status der Leistungsträgerschaft durch die Hartz4-Gesetze bedroht sind: Sie haben mehr Angst vor dem sozialen Abstieg. Der europäische Sozialstaat - speziell in Deutschland - existiert auch deshalb, weil wir so dicht aufeinanderhocken. Er ist zudem das geschichtliche Ergebnis aus den Erfahrungen mit der weltweit ersten Industrialisierung, die sich mit blutigen Kämpfen vollzog. Die USA haben eine ganz andere Erfahrung - nämlich die der "New Frontier", die dann aber im Falle der Großen Depression auch zu einem rudimentären Sozialstaat führte. Die historische Grunderfahrung des Pioniergeistes blieb aber und weicht erst allmählich der Erkenntnis, daß man lediglich Teil eines Ganzen ist, so dass eine "Hängematte" zwar angedacht ist, bisher aber noch nicht umgesetzt ist: "Die Zukunft verkürzen die Pragmatiker im Fairmont auf ein Zahlenpaar und einen Begriff: '20 zu 80' und 'tittytainment'. 20 Prozent der arbeitsfähigen Bevölkerung würden im kommenden Jahrhundert ausreichen, um die Weltwirtschaft in Schwung zu halten. 'Mehr Arbeitskraft wird nicht gebraucht', meint Magnat Washington SyCip. Ein Fünftel aller Arbeitssuchenden werde genügen, um alle Waren zu produzieren und die hochwertigen Dienstleistungen zu erbringen, die sich die Weltgesellschaft leisten könne. Diese 20 Prozent werden damit aktiv am Leben, Verdienen und Konsumieren teilnehmen - egal, in welchem Land. Das eine oder andere Prozent, so räumen die Diskutanten ein, mag noch hinzukommen, etwa durch wohlhabende Erben. Doch sonst? 80 Prozent der Arbeitswilligen ohne Job? 'Sicher', sagt der US-Autor Jeremy Rifkin, Verfasser des Buches 'Das Ende der Arbeit', 'die unteren 80 Prozent werden gewaltige Probleme bekommen.' Sun-Manager Gage legt noch einmal nach und beruft sich auf seinen Firmenchef Scot McNealy: Die Frage sei künftig, 'to have lunch or be lunch', zu essen haben oder gefressen werden. In der Folge beschäftigt sich der hochkarätige Diskussionskreis zur 'Zukunft der Arbeit' lediglich mit jenen, die keine Arbeit mehr haben werden. Dazu, so die feste Überzeugung der Runde, werden weltweit Dutzende Millionen Menschen zählen, die sich bislang dem wohligen Alltag in San Franciscos Bay Area näher fühlen durften als dem Überlebenskampf ohne sicheren Job. Im Fairmont wird eine neue Gesellschaftsordnung skiziiert: reiche Länder ohne nennenswerten Mittelstand - und niemand widerspricht. Vielmehr macht der Ausdruck 'tittytainment' Karriere, den der alte Haudegen Zbigniew Brzezinski ins Spiel bringt. Der gebürtige Pole war vier Jahre lang Nationaler Sicherheitsberater von US-Präsident (...), seither beschäftigt er sich mit geostrategischen Fragen. 'Tittytainment', so Brzezinski, sei eine Kombination von 'entertainment' und 'tits', dem amerikanischen Slangwort für Busen. Brzezinski denkt dabei weniger an Sex als an die Milche, die aus der Brust einer stillenden Mutter strömt. Mit einer Mischung aus betäubender Unterhaltung und ausreichender Ernährung könne die frustrierte Bevölkerung der Welt schon bei Laune gehalten werden." Martin, Hans-Peter; Schumann, Harald, Die Globalisierungsfalle, Reinbek 1996, S. 12f U.a. Bericht über ein Treffen der damals einflussreichsten Entscheider unter Leitung von Michail Gorbatschow in San Franzisco Ende September 1995 Es befremdet schon, wenn eine zwangsweise arbeitende Sozialhilfeempfängerin in Michigan sich nicht um die Erziehung ihres Kindes kümmern kann und dann genau dieses Kind ein Massaker an der Schule anrichtet, wie Michael Moore berichtet. Die Schweden, aber auch die Dänen, gehen einen anderen Weg: Nicht das Wirtschaftsunter-nehmen wird gepflegt, sondern der Sozialhilfeempfänger. Die Norweger haben aufgrund ihres Öls sowieso eine Vorzugsstellung und bieten auch normalen Arbeitnehmern in hohem Arbeitsalter Ausbildungszeit. Nun wird dagegen gehalten, das können wir uns nicht leisten. Ja, und dann kommen eben die 1 Billion Euro ins Spiel, die mal eben für die deutsche Einheit ausgegeben wurden und über die niemand reden darf - von der dadurch verursachten Erosion der sozialen Systeme ganz zu schweigen. Dabei hatte alles mal mit 26 Milliarden DM Auslandsschulden der DDR im Jahre 1989 angefangen. Das waren zwar keine Peanuts wie bei Schneider, aber doch ziemlich vernachlässigenswert verglichen zu den jetzigen Staatsschulden. Werner Sinn - nicht gerade ein sozialer Held - stellte im letzten Jahr nüchtern fest, dass die internationale Arbeitsteilung des deutschen Exportmodells zugenommen hat. Diese wird aber merkwürdigerweise - via EU - mit deutschen Steuergeldern in Osteuropa finanziert. Arbeitsplätze werden für dieses Exportmodell im Ausland geschaffen. In den Medien fangen Politiker an, die EU als "Land" zu bezeichnen. Das Volksvermögen ist aber - so Bofinger (Würzburg) - um 1,7 Billionen Euro gestiegen. Die Basis der deutschen Volkswirtschaft kommt zunehmend ohne deutsche Arbeitnehmer aus, während sich die Binnenwirtschaft zunehmend konzentriert. Der Milchmann ist nicht um die Ecke, sondern die Milch wird ausgekippt. Die deutsche Volkswirtschaft stützt mit ihren Exportüberschüssen den Euro, während die deutsche Binnenwirtschaft eingeengt bleibt. Und so sind wir wieder bei der "Hängematte". Ja, die USA haben ihre Kriege zu finanzieren und ihr Sozialsystem ist das Gefängnis. Es stellt sich somit die Frage, ob die USA als Sozialsystem so vorbildlich sind. Das amerikanische Gesundheitssystem als Teil des Sozialsystems ist jedenfalls immens teuer und die Armen werden deshalb teurer qualitativ minderwertig behandelt, weil die Kommune dafür aufkommen muss. Auf der anderen Seite ist es in Deutschland nicht schlüssig, den Status eines Selbständigen fiktiv mit einem behaupteten Einkommen zu belegen, das in vielen Fällen gar nicht vorhanden ist. D.h. dem Hartz4-Empfänger steht der Ausweg der Selbständigkeit aus seinem Dilemma gar nicht zur Verfügung, da er aufgrund eines verfassungsgerichtlich abgesicherten behaupteten Einkommens seitens der Krankenkasse gleich in die Insolvenz (s. Gewerbeordnung) gehen kann. Er wird quasi in die Hartz4-Empfängerschaft hineinsozialisiert und verwaltet. Und das bei einem medienwirksam lanzierten Aufrechterhalten der moralischen Bedeutung des Faktors Arbeit. Würde Letzteres fallen, kämen womöglich auch die vom sozialen Abstieg bedrohten Nochnichtabgestiegenen auf die Idee, nichts zu leisten. Es war bezeichnend, wie die "Politik" auf den Vertrag von Lissabon gierte, dessen Wirksamkeit auf das Grundgesetz zum "Glück" durch das Bundesverfassungsgericht eingegrenzt bleibt. Die Aufregung eines Joschka Fischer ist völlig unangebracht, sieht er doch den Weg zu einem europäischen Bundesstaat bedroht. Mir ist - ehrlich gesagt - Artikel 1 Grundgesetz wichtiger als ein europäischer Bundesstaat. Artikel 1 Grundgesetz garantiert eine medizinische Behandlung - auch ohne Krankenkasse. Die Zwangskontrahierung bei einer Krankenkasse ist somit verfassungswidrig. Der Rechtsanspruch auf eine Mitgliedschaft bei einer Krankenkasse hätte völlig genügt. Die unumschränkte Gültigkeit des Vertrages von Lissabons hätte die Bedeutung des Grundgesetzes relativiert und die Politik aus der Verantwortung für eben dieses Grundgesetz verabschiedet - und darum ging es der deutschen "Politik": Bloß weg mit der Verantwortung! Denn der Begriff der "Menschenwürde" hat im EU-Recht nicht die Bedeutung wie im deutschen Recht. Café -
Hallo easyflip, es gibt noch eine Neuigkeit! Nicht nur die russischen machen dicht, sondern auch die ukrainischen Casinos. Unter Ukraine-Nachrichten kann man das nachlesen. Und zwar mit einer Plötzlichkeit, dass alle geschockt sind. Lerne: in dieser Weltwirtschaftskrise machen nicht die Börsen oder die Geschäftsbanken zu, sondern die Investmentbanken. Dies ist umso auffälliger, als dass es zwischen Russland und der Ukraine Spannungen gibt. Eigentlich hätte man vermuten können, dass sich die Ukraine anders als Russland verhält - aber nichts da, in Eiltempo wird das Bruderland so nachgeahmt, als ob die Sowjetunion nie auseinandergebrochen wäre! Café