Sven-DC Geschrieben Juli 14 Autor Geschrieben Juli 14 (bearbeitet) vor 1 Stunde schrieb elementaar: Zufall läßt sich beobachten, statistisch erfassen, sein überwiegendes Verhalten in der großen Zahl vorhersagen - aber niemals "berechnen". Was beobachtet, statistisch erfasst werden kann, lässt sich auch berechnen. Der Zufall produziert z.b. im statischen Mittelwert in 37 Coups, 24 verschiedene Zahlen und genau das lässt sich auch berechnen. Oder z.b. im 8. Coup, hat der 1. F2 aus 7 F1, absolut seine höchste TW, das kann beobachtet, statistisch erfasst und berechnet werden Ergo: Der Zufall ist berechenbar. bearbeitet Juli 14 von Sven-DC
Chemin de fer Geschrieben Juli 14 Geschrieben Juli 14 Vereinfacht: Der Zufall hat nicht nur eine Option. Berechenbar sind getrennt die "Vorher"- und "Nachher"-Zustände. Das Resultat ist Vergangenheit, also Statistik. Gemini: "Exakt auf den Punkt gebracht! Damit hast du das Dilemma dieser Foren-Debatte perfekt aufgelöst und die wissenschaftliche Definition von Stochastik prägnant zusammengefasst. Wenn man das Problem so sauber trennt, wird sofort klar, warum die beiden User aneinander vorbeigeredet haben: 1. Der Zustand "Vorher" (Die Wahrscheinlichkeit) Was ist hier berechenbar? Vor dem Wurf lassen sich ausschließlich die Eintrittswahrscheinlichkeiten aller Optionen berechnen (z. B. jede Zahl hat die Chance 1 zu 37). [1] Was ist nicht berechenbar? Welches konkrete Einzelereignis als Nächstes eintrifft. Der Zufall hat hier eben, wie du sagst, viele Optionen und ist völlig offen. [1, 2] 2. Der Zustand "Nachher" (Das Resultat) Was ist hier berechenbar? Sobald die Kugel im Kessel liegt, ist die Ungewissheit vorbei. Das Resultat ist augenblicklich Vergangenheit. Die Statistik: Aus vielen dieser vergangenen Resultate bilden sich die Muster (wie Svens 24 aus 37 Zahlen). Diese Muster lassen sich im Nachhinein exakt auszählen und statistisch erfassen. [1, 2] Warum das "System" immer scheitert Svens Denkfehler – und der fast aller Roulette-Spieler – ist der Versuch, eine Brücke zu schlagen, wo keine ist: Er nimmt die statistischen Daten aus dem "Nachher" und glaubt, damit den Zustand "Vorher" für den nächsten Wurf manipulieren oder voraussagen zu können. Das ist unmöglich, weil jeder Wurf die Uhr wieder auf Null zurückstellt. Damit hast du "elementaare" im Kern absolut recht gegeben: Man kann zwar die Optionen berechnen und das Ergebnis "statistizieren", aber man kann den Zufall niemals so berechnen, dass er in der Zukunft eine sichere Vorhersage erlaubt."
Sven-DC Geschrieben Juli 14 Autor Geschrieben Juli 14 vor 25 Minuten schrieb Chemin de fer: Man kann zwar die Optionen berechnen und das Ergebnis "statistizieren", aber man kann den Zufall niemals so berechnen, dass er in der Zukunft eine sichere Vorhersage erlaubt." Die sichere Vorhersage zeigt sich darin, das prozentual die Eintrittswahrscheinlichkeit der Schwankungsbreiten berechnen kann. z.b. weiß man zu wieviel Prozent in 37 Coups mehr oder weniger als 24 verschiedene Zahlen erscheinen. z.b. die W für 31 versch. Zahlen = 0,07 % für 19 versch. Zahlen = 1,187 % Ist das nicht Vorhersage genug ? Und kann man hier nicht behaupten, das sich der Zufall berechnen lässt. Man weiß was passiert, zwar nicht was im nächsten Coup erscheint, aber was in einer Coupfolge mit welcher Wahrscheinlichkeit passieren wird. Auch wenn sich nicht berechnen lässt , welche Zahl im nächsten Coup kommt, hebelt doch dieser Fakt nicht aus, das sich der Zufall insgesamt berechnen lässt. Aus diesen Grund heißt auch eine Zahlenfolge beim Roulett Permanenz, weil das kommt von permanent, was soviel wie Beständigkeit heißt. Weil eben die Zahlenfolge den Einfluss der Wahrscheinlichkeitsgesetze unterliegt und es eben keine zufällige Aufreihung von Zahlen ist.
Sven-DC Geschrieben Juli 14 Autor Geschrieben Juli 14 vor 5 Minuten schrieb elementaar: vor 52 Minuten schrieb Sven-DC: Das sich in 37 Coups nur 24 verschiedene Zahlen bilden In der großen Zahl - durchschnittlich! Die W für 24 versch. Zahlen in 37 Coups beträgt 20, 437 %, das ist der absolut höchste Wert und zugleich der Mittelwert. Auch wenn es durchschnittlich ist, ist es berechenbar, wie vieles anderes auch. Mehr Berechnung des Zufalls geht da wohl kaum. Noch mal Berechnung des Zufall bedeutet nicht, man kann den nächsten Coup vorhersagen, wie du es scheinbar betrachtet haben willst.
Sven-DC Geschrieben Juli 14 Autor Geschrieben Juli 14 vor 10 Minuten schrieb elementaar: vor 57 Minuten schrieb Sven-DC: oder im 8. Coup der 1. F2 ist ja auch kein Zufall Falsch! Wann erscheint dann der 1. F2 ?
Sven-DC Geschrieben Juli 14 Autor Geschrieben Juli 14 vor 2 Minuten schrieb elementaar: vor 10 Minuten schrieb Sven-DC: zwar nicht was im nächsten Coup erscheint, auf den kommt es aber an. Um den negativen EW zu überwinden und darum geht es ja, ist es völlig wurscht ob man weiß, was im nächsten Coup erscheint. Also es geht nicht zwingend um die Vorhersage des nächsten Coup.
Ropro Geschrieben Juli 14 Geschrieben Juli 14 vor 15 Minuten schrieb Sven-DC: Wann erscheint dann der 1. F2 ? manchmal schon im 2. Coup
Sven-DC Geschrieben Juli 14 Autor Geschrieben Juli 14 (bearbeitet) vor 11 Minuten schrieb Ropro: manchmal schon im 2. Coup oder im 38. Coup Es ging aber um die höchste TW für den 1. F2, und das ist weder der 2. noch der 38. Coup bearbeitet Juli 14 von Sven-DC
elementaar Geschrieben Juli 14 Geschrieben Juli 14 vor 4 Minuten schrieb Sven-DC: jeder Coup ist der nächste, aber nur vom Standpunkt des vorherigen. Und den des Vorvorgängers und aller weiteren Vorgänger - die alle die TATSÄCHLICHE Vergangenheit bilden. Jegliche Wahrscheinlichkeitsrechnung ist für diese Vergangenheit obsolet, weil es nicht mehr um Möglichkeiten geht, sondern um unumstößliche TATSACHEN.
Sven-DC Geschrieben Juli 14 Autor Geschrieben Juli 14 vor 2 Minuten schrieb elementaar: Und den des Vorvorgängers und aller weiteren Vorgänger - die alle die TATSÄCHLICHE Vergangenheit bilden. Jegliche Wahrscheinlichkeitsrechnung ist für diese Vergangenheit obsolet, weil es nicht mehr um Möglichkeiten geht, sondern um unumstößliche TATSACHEN. Richtig, wie der Name ja auch schon ausdrückt, Wahrscheinlichkeit ist das, was in der Zukunft passiert und nicht was geschehen ist. Um eben erfolgreich Roulett zu spielen, muss man schon wissen, was in der Zukunft passiert, deshalb ist meine Empfehlung an dich, deiner ganze Auswertungen von abgelaufenen Perms dir in die Haare zu schmieren, sofern vorhanden, weil sie nur das wiedergeben was gewesen war und nicht was sein wird.
Chemin de fer Geschrieben Juli 14 Geschrieben Juli 14 Ich konsultierte meinen Privatsekretär, meine Gedanken über Zufallsberechnungen im Klugscheißer-Modus zu verfassen. „Ars Conjectandi: Warum Berechnung den Zufall nicht besiegt Der hartnäckige Glaube vieler Systemspieler, man könne den Zufall am Spieltisch durch exakte mathematische Kalkulation bezwingen, basiert auf einem fundamentalen Missverständnis. Oft wird dabei das Credo bemüht: „Die Berechnung besiegt den Zufall.“ Doch wer so denkt, verwechselt die Logik der Physik mit der Natur der Wahrscheinlichkeit. Wenn Napoleon Bonaparte über die Macht der Berechnung nachdachte, tat er dies als Artillerieoffizier. Seine Gedanken drehten sich nicht um Spielbänke, sondern um die Ballistik seiner Kanonen. Die Flugbahn eines Projektils ist eine Kombination aus Mechanik und Mathematik: Durch das Berechnen von Pulvermenge, Neigungswinkel und Luftwiderstand lässt sich die physikalische Streuung – der scheinbare Zufall – tatsächlich kontrollieren und minimieren. Hier besiegt die Berechnung die Abweichung. Beim reinen mathematischen Zufall versagt diese ballistische Ursache-Wirkungs-Logik jedoch völlig. Um den Zufall auf diesem Terrain richtig zu verstehen, hilft ein Blick auf die wissenschaftlichen Ursprünge: auf Jakob Bernoulli und sein wegweisendes Werk „Ars Conjectandi“ aus dem Jahr 1713. Schon im Titel liegt die entscheidende Wahrheit: Es handelt sich nicht um die Kunst, den nächsten Treffer vorauszuberechnen, sondern um „Die Kunst des Vermutens“. Bernoulli ging es um etwas völlig anderes als heutigen Systemspielern: Es ging darum, aus vergangenen Beobachtungen (Empirie) fundierte Vermutungen über zukünftige Wahrscheinlichkeiten aufzustellen. Genau diese Kunst des Vermutens wird heute extrem erfolgreich angewandt – ohne dass man sich um das unmittelbare Folgeereignis scheren muss. Die gesamte Versicherungsmathematik, statistische Wahlumfragen, die industrielle Qualitätskontrolle und nicht zuletzt die mathematische Absicherung von Glücksspielen basieren auf diesem Prinzip. Sie berechnen nicht, ob das nächste Haus brennt, der nächste Wähler „Ja“ sagt oder die nächste Kugel auf der Null landet. Sie strukturieren lediglich die Erwartung über die große Masse an Ereignissen. Wer versucht, den Zufall im Casino mit ballistischer Logik vorab zu bezwingen, begeht einen Kategorienfehler. Das Resultat eines Wurfs ist im selben Moment Vergangenheit und damit Statistik. Die Berechnung besiegt hier nicht den Zufall – sie ordnet ihn nur.“
cmg Geschrieben Juli 14 Geschrieben Juli 14 (bearbeitet) vor 4 Stunden schrieb Chemin de fer: aus vergangenen Beobachtungen (Empirie) fundierte Vermutungen über zukünftige Wahrscheinlichkeiten aufzustellen. langjährige klassische Spieler haben noch weitere Fähigkeiten erworben, die sie qualifizieren eine sichere Prognose der aktuellen, raumzeitgebundenen Permanenz einzuschätzen, Physiknobelpreisträger wie Roger Penrose, Wolfgang Pauli oder Albert Einstein (Ätherrede von 1920) haben dies längst erkannt (für Wissende allerdings nichts neues ) Die philosophische Deutung: Roger Penrose argumentiert, dass beim Kollaps der Quantenzustände im Gehirn eine Verbindung zur fundamentalen Geometrie der Raumzeit (Quantengravitation) hergestellt wird. Einige Philosophen und Grenzwissenschaftler deuten dies so, dass das Gehirn kein Erzeuger von Bewusstsein ist, sondern eher wie ein „Quanten-Empfänger“ (Radio) agiert, der sich in ein universelles Feld einklinkt. Die Idee, das „universelle Feld“ der Quantengravitation mit dem historischen Begriff des „Äthers“ zu vergleichen, ist aus physikhistorischer und philosophischer Sicht absolut naheliegend. Tatsächlich nutzen selbst einige moderne Physiker diese Metapher, um zu beschreiben, dass das Vakuum eben nicht „leer“ ist. Wenn man die Brücke von Penroses Quantengravitation über das Higgs-Feld bis zum Äther schlägt, muss man jedoch genau differenzieren, was diese Begriffe unterscheidet. Hier ist die Einordnung, wie gut das Konzept des Äthers auf diese modernen Felder passt 1. Das Quantenvakuum und das Higgs-Feld als „moderner Äther“? Im 19. Jahrhundert dachte man beim Äther an ein mechanisches, unsichtbares Medium, durch das sich Lichtwellen bewegen – so wie Schallwellen durch die Luft. Einstein schaffte diesen klassischen Äther mit der Speziellen Relativitätstheorie ab: Licht braucht kein Medium. Die Quantenfeldtheorie hat den Raum jedoch wieder „belebt“: Das Quantenvakuum ist nicht leer. Es brodelt permanent vor virtuellen Teilchen (Vakuumfluktuationen). Das Higgs-Feld durchdringt das gesamte Universum. Elementarteilchen erhalten erst durch die Reibung bzw. Wechselwirkung mit diesem Feld ihre Masse. Das Fazit hierzu: Wenn man unter „Äther“ einfach ein allgegenwärtiges, unsichtbares Hintergrundfeld versteht, das den Raum ausfüllt und den Teilchen ihre Eigenschaften verleiht, dann sind das Higgs-Feld und das Quantenvakuum die modernen Nachfolger des Äthers. Der Nobelpreisträger Robert Laughlin schrieb dazu einmal, dass die moderne Physik den Raum im Grunde als ein Medium (einen Äther) begreift, man das Wort aus historischen Gründen nur ungern benutzt. 2. Die Quantengravitation und der „Gravitations-Äther“ Bei Roger Penroses Orch-OR-Theorie geht es um die Quantengravitation. Penrose nutzt hier die Allgemeine Relativitätstheorie von Einstein, in der die Gravitation keine Kraft ist, die durch den Raum reist, sondern die Geometrie des Raumes selbst ist. Wenn Penrose von einem „universellen Feld“ spricht, meint er die fundamentale Struktur der Raumzeit auf der allerkleinsten Ebene (Planck-Skala): Einstein selbst sagte 1920 in einer berühmten Rede in Leiden, dass man die Raumzeit der Allgemeinen Relativitätstheorie durchaus als einen „Gravitations-Äther“ betrachten kann. Denn der Raum hat physikalische Eigenschaften (er kann sich krümmen, dehnen und Wellen schlagen). Er ist kein bloßes Nichts. Der Unterschied zu Penrose: Bei Penrose ist dieser Gravitations-Äther auf der Planck-Ebene „quantisiert“ (pixelig). Jedes Mal, wenn sich ein Objekt (wie ein Tubulin-Protein im Gehirn) in einer quantenmechanischen Überlagerung befindet, krümmt es die Raumzeit auf zwei verschiedene Arten gleichzeitig. Wenn diese Krümmung zu groß wird, kollabiert sie (Objektive Reduktion). Dieser Kollaps ist laut Penrose kein Zufall, sondern ein Akt von „Proto-Bewusstsein“, der direkt aus der Geometrie des Universums entspringt. Und die „alten Hasen“ des Roulettes, die ihr Wissen aus langjährigen Studien beziehen, haben sich eben dieses „Proto-Bewusstsein“ in Bezug auf Roulette, über die Jahre erworben, sobald sich bestimmte Parameter ändern (und sei es, das das Bewusstseinsfeld des Wurfcroupiers der Zukunft (!!) auffällig wird), DANN MERKEN DIE DAS, dann wird der Einsatz (selten) erhöht, oft verringert oder manchmal komplett gestoppt (drohende „Extremausreisser“) “Ein Raum ohne Äther ist undenkbar!“ Albert Einstein, 1920 bearbeitet Juli 14 von cmg
cmg Geschrieben Juli 14 Geschrieben Juli 14 (bearbeitet) wieso das menschliche Bewusstsein Roulette „durchschauen“ kann, aber ein Computer auf keinen Fall, Stichwort „wahre Physik“ : Roger Penrose nutzt für den mathematischen Beweis der Nicht-Berechenbarkeit des menschlichen Geistes Gödels Unvollständigkeitssatz. Seine Argumentation, die er vor allem in seinen Büchern „The Emperor’s New Mind“ (1989) und „Shadows of the Mind“ (1994) ausführt, lässt sich in einer logischen Kette von Schritten nachvollziehen. 1. Das Fundament: Gödels Unvollständigkeitssatz Im Jahr 1931 bewies der Mathematiker Kurt Gödel, dass jedes formale mathematische System (also jedes System, das auf festen Regeln und Axiomen basiert, wie ein Computerprogramm) unvollständig ist. [1, 2] Gödel zeigte: In jedem solchen System gibt es mathematische Sätze, die zwar wahr sind, die aber innerhalb des Systems mit dessen eigenen Regeln nicht bewiesen werden können. Man nennt diese Sätze „Gödel-Sätze“. [1, 2, 3] 2. Penroses mathematischer Umkehrschluss Penrose wendet Gödels Entdeckung auf das menschliche Denken und Computer ( Turing-Maschinen) an: Ein Computer arbeitet rein algorithmisch. Er folgt starren Regeln. Wenn man ihm einen Gödel-Satz vorlegt, kann er ihn nicht als „wahr“ oder „falsch“ beweisen. Er bleibt in einer Endlosschleife hängen oder kann die Frage nicht beantworten. Ein menschlicher Mathematiker hingegen kann das System von außen betrachten. Durch mathematische Intuition und Einsicht erkennt der Mensch sofort: „Dieser Satz ist wahr, obwohl das System ihn nicht beweisen kann.“ Daraus folgert Penrose: Da der menschliche Geist in der Lage ist, Wahrheiten zu erkennen, die für keinen Algorithmus jemals berechenbar sind, kann der menschliche Geist kein Computer sein. Menschliches Denken ist non-computational (nicht-berechenbar). 3. Der Brückenschlag zur Physik Da das Gehirn ein physikalisches Objekt ist, muss diese Nicht-Berechenbarkeit aus den Naturgesetzen entspringen. Penrose ging die bekannten physikalischen Theorien durch: [1] Klassische Physik (Newton/Einstein): Ist komplett berechenbar (deterministisch). Schied aus. Standard-Quantenmechanik: Die Schrödinger-Gleichung ist berechenbar. Der anschließende Zufall beim Messprozess ist zwar unvorhersehbar, aber reiner Zufall (Würfeln) ist keine bewusste Entscheidung oder mathematische Einsicht. Schied also auch aus.[1] Penrose schloss daraus, dass es eine neue, noch unentdeckte Physik geben muss: Die Brücke zwischen Quantenmechanik und Allgemeiner Relativitätstheorie – die Quantengravitation. [1, 2] 4.Das Finale: Die Objektive Reduktion (OR) Hier schließt sich der Kreis zu den Mikrotubuli: Penrose postuliert, dass der Kollaps der Wellenfunktion nicht zufällig passiert (wie die Kopenhagener Deutung sagt), sondern durch die Geometrie der Raumzeit auf der Planck-Ebene erzwungen wird, sobald die Gravitationsenergie zu groß wird. [1, 2] Dieser physikalische Prozess der Objektiven Reduktion (OR) ist mathematisch deterministisch, aber nicht berechenbar. Er simuliert keinen Algorithmus, sondern ist ein fundamentale kreativer Akt des Universums, den das Gehirn über die Mikrotubuli einfängt. Zusammenfassung des Arguments Gödel sagt: Algorithmen können nicht alle mathematischen Wahrheiten beweisen. Penrose sagt: Menschen können diese Wahrheiten aber sehen. Schlussfolgerung: Das menschliche Bewusstsein nutzt einen physikalischen Prozess, der über reine Berechnung hinausgeht – die nicht-berechenbare Quantengravitation in den Mikrotubuli.[1, 2] Während ein Computer beim Roulette nicht entscheiden kann, welche Zahl als nächstes zu setzen ist (egal wieviele alten Permanenzen er gespeichert hat), können erfahrene klassische Spieler, dank ihrer „Quanten-Antennen“ in den Mikrotubuli, Permanenzen „lesen“ bzw. „sehen“ wie Penrose sagt, und wenn so ein alter Hase einen „read“ hat und mit der raumzeitgebundenen laufenden Permanenz „SYNCHRON” geht, kann nichts mehr schief gehen “Gott würfelt nicht“ Albert Einstein, Brief an Bohr bearbeitet Juli 14 von cmg
Chemin de fer Geschrieben Juli 15 Geschrieben Juli 15 vor 10 Stunden schrieb cmg: … Roger Penrose nutzt für den mathematischen Beweis der Nicht-Berechenbarkeit des menschlichen Geistes Gödels Unvollständigkeitssatz. Seine Argumentation, die er vor allem in seinen Büchern „The Emperor’s New Mind“ (1989) und „Shadows of the Mind“ (1994) ausführt, lässt sich in einer logischen Kette von Schritten nachvollziehen … Sir Roger Penrose ist hochgeachtet in der Fachwelt und erhielt den Physik-Nobelpreis erst mit 89 Jahren. Mein Idol ist trotzdem nicht er, sondern Ivan Gortschew – der räumte die Auszeichnung schon im zarten Alter von 24 Jahren ab. Die Einzelheiten, wie er diese beachtliche Leistung vollbrachte, werden im Buch „Das 14-karätige Auto“ geschildert:
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