152 Beiträge in diesem Thema

Ich habe mich in der vergangenen Woche mal in Las Vegas umgesehen und werde in diesem Thema über einige Erlebnisse und Beobachtungen berichten.

Der beste Roulette-Tisch für Europäer:

vegas-stratosphere-200a.jpg

Single-Zero Tisch im Stratosphere Casino. "Nur" $10 Minimum.

Zwar gabs auch Single-Zero Roulette im MGM, Venetian und Caesars, aber das Minimum lag jeweils bei $25. Im MGM Casino wurde dieses am Wochenende sogar auf $100 erhöht. Bei Zero waren auch die EC-Einsätze verloren. In allen anderen Casinos auf dem Las Vegas Strip gab es nur Doppelzero-Tische.

Etwas abseits vom Las Vegas Boulevard gibt es Roulette mit nur 50 Cent Minimum (z.B. im Orleans). Maximum teilweise bis $20.000. In den abgetrennten "High Limit" Bereichen sicher noch deutlich höher.

Wer am Tisch sitzt bekommt gratis Getränke. In einigen Casinos kommt alle 5 bis 10 Minuten Nachschub. :topp: Im Treasure Island Casino wurden das meine teuersten zwei Bier ($100 am Tisch gelassen).

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Hallo Paroli,

bin sehr gespannt auf Deine Eindrücke. Bei mir ist es auch noch nicht so lange her, dass ich in Vegas war. Ich war so beeindruckt, dass ich die ersten Tage fast nicht gespielt habe, da ich aus dem Staunen nicht mehr hersauskam. Eine irre Stadt mit unglaublichen Möglichkeiten. Allerdings ist der Strip ganz schön teuer geworden, wenn man nicht gerade mit Comps zugeworfen wird. Darum habe ich mich in downtown sehr wohl gefühlt, wo man noch für 1 Dollar Black Jack und Roulette spielen kann (Golden Gate) ausserdem kannst Du das Bier zu einem normalen Preis trinken.

Herbie

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Hallo Paroli,

im Bellagio und im Mirage gab es noch vor 2 Jahren Franzosen mit 5$ Minimum, bist Du sicher, dass die alle weg sind?

Und wenn Du ein "bischen" Umsatz gemacht hast, gab es auch keine Hotelrechnung, im Mirage betreute übrigens eine Berlinerin die deutschen Gäste...

mfg

carlo :topp:

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@Carlo:

Beschwören würde ich es nicht, dass es im Mirage und Bellagio kein Single-Zero mehr gibt. Zum Zeitpunkt meines Kurzbesuches (Ende Februar, vormittags) hatte ich aber nur Doppelzero-Tische gesehen und an solchen gespielt.

Die Spielsäle sind allerdings auch sehr groß und verwinkelt. Da kann schon mal ein Tisch-Bereich übersehen werden. Die meisten Casinos haben den Saal mit Automaten voll gestopft und mittendrin mehrere Bereiche mit Roulette- und Kartentischen.

Umsatz habe ich teilweise ganz gut gemacht und mir auch diverse Playercards besorgt. Wegen der merkwürdigen Umsatzberechnung am Spieltisch (nur Tauschumsatz, kein Spielumsatz) habe ich die Karten dann aber stecken gelassen. Das lohnt sich scheinbar mehr für Automatenspieler, bei denen jede einzelne Spielaktion rückvergütet wird.

@Herbie:

An den ersten beiden Tagen hatte ich auch nicht gespielt. Es ist anfangs wirklich überwältigend. Mich hatte außerdem noch eine Erkältung erwischt. Abseits vom Strip waren die Preise deutlich günstiger. In den Casinos liegt das Minimum teilweise nur bei 50 Cent.

Mirage

vegas-mirage-200a.jpgvegas-mirage-200b.jpgvegas-mirage-200c.jpg

Siegfried & Roy traten im Mirage Hotel auf. Obwohl die Show aus bekannten Gründen nicht mehr statt findet, sieht man überall noch Werbung und Genesungswünsche für Roy in der Stadt. Die weißen Tiger können in einem Nebenbereich des Hotels kostenpflichtig besichtigt werden.

Hauptattraktion für Touristen ist jetzt der künstliche Vulkanausbruch, den man abends vorm Hotel bestaunen kann. Im nördlichen Casino-Eingangsbereich gibt es jede Menge tropische Pflanzen. Zuerst stößt man dann auf hunderte klimpernde und bimmelnde Spielautomaten und weiter in der Mitte des Saals auf einige Roulette-und Kartentische.

Ich buchte und spielte an Doppelzero-Tischen (EC-Limite $5 bis $10.000 und $10 bis $10.000). Kein Fiktivspiel möglich. Ohne Spielumsatz kein Kugelwurf. Limite an den Kartentischen: Blackjack: 10-500, 10-1000, 10-5000, Mini-Baccarat: 5-15.000

Bellagio

las-vegas-bellagio-200d.jpgvegas-bellagio-200a.jpgvegas-bellagio-200b.jpg

Bekannt durch die Wasserfontänen vor dem Casino. Teilweise bis zu 75 Meter hoch. Mehrere Minuten im Takt der Musik. Beeindruckend z.B. bei "Titanic" von Celin Dion (die im Caesar's Casino nebenan jeden Mittwoch und Sonntag auftritt) als Begleitmusik.

Roulette an einem $10 Minimum-Tisch (Doppelzero) gespielt. Interessanterweise gibt es trotz $10 Minimum keine 10er Jetons. Statt dessen bekommt man 5er, 25er oder 100er.

Sehr gute Infos über Las Vegas findet man übrigens bei Vegas Online

:topp::topp:

bearbeitet von Paroli

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Die Spielbedingungen für Roulette-Spieler sind in Europa erheblich besser als in Las Vegas. Die Zockermetropole ist wohl nicht dazu geeignet, um auf große positive Erträge zu spielen. Es sei denn man probiert es mit anderen Spielarten, wie Mini-Baccarat oder Craps.

Wenn man sich da ins Gewühl der Casinos mischt, sollte man das eher mit der entspannten Einstellung eines Touristen machen und sich nicht mit übertrieben großen Erwartungen unter Druck setzen.

Wo wir schon beim Negativen sind: Für die größte Abzockerei halte ich die Internet-Kosten in Las Vegas. Sowohl im Hotel (Excalibur), als auch in allen möglichen Internet-Cafes kostete die Minute 35 Cent. 15 Minuten online gehen konnte man für 5 Dollar. In deutschen Internetcafes kostet das nur ein Zehntel. Selbst in Afrika waren die Verbindungskosten deutlich geringer.

Zu Kritisieren ist auch der momentan völlig übertriebene Sicherheitswahn der Amis. :topp: Das Fluggepäck wurde derart rabiat behandelt, dass einiges vom Inhalt teilweise zerstört wurde.

Im Rio Casino muss man einen Fingerabdruck hinterlassen, wenn man als Ausländer Geld mit der Kreditkarte abhebt.

Soweit zum negativen Teil. Die monströsen Casinos und vieles andere waren trotzdem sehenswert. Dazu folgen noch weitere Infos.

:topp::blink:

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Buchung

Schriftliche Notizen direkt am Spieltisch sind möglich. An einigen Roulette-Tischen gibt es Buchungskarten zum Mitschreiben der Permanenz. Diese befinden sich allerdings nicht in Griffweite. Man muss den Croupier fragen.

In einigen Casinos gibt es Roulette-Tische ohne Permanenzanzeige (z.B. im Frontier, Orleans und San Remo).

Die Permanenz läuft bei den Anzeigetafeln von unten nach oben. Zwischen 20 Zahlen (z.B. Treasure Island) und 24 Zahlen (Luxor) gleichzeitig auf der Anzeigetafel zu sehen.

Mitschreiben beim Blackjack (zumindest 6 Deck Variante) ist möglich, aber bei dem Tempo kaum zu schaffen. Selbst wenn drei Boxen bespielt werden ist eine Runde innerhalb weniger Sekunden durch. Die Anweisungen an den Kartendealer erfolgen per Handzeichen und werden jeweils blitzschnell ausgeführt.

Die Single-Deck Version hatte ich nicht ausprobiert. Mir fiel auf, dass der Blackjack bei der 1-Deck Version überall nur 6:5 gewinnt (statt normal üblich 3:2).

Direkt aufs Mitschreiben der Roulette-Permanenz angesprochen wurde ich durch einen Croupier im Tropicana. Nach einigen Gewinnsätzen in Folge passierte dann folgendes: Permanenztafel blendete die Zahlen kurz aus, zeigte den Schriftzug "Tropicana" oder ähnliches und nach dem Refresh erschienen ganz oben auf der Tafel vier neue, bislang nicht erschienene Zahlen. Zugleich machte der Croupier zwei Würfe blitzschnell hintereinander und verdeckte dabei teilweise den Kessel. Diese beiden Zahlen wurden scheinbar nicht angezeigt.

Ich hatte zuvor keine hohen Einsätze gemacht. Das Theater galt deshalb sicher nicht mir direkt. Der Croupier hatte aber eindrucksvoll demonstriert, wie man Systemspieler aus dem Konzept bringen kann, wenn es mal sein muss.

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Buchung

Der Croupier hatte aber eindrucksvoll demonstriert, wie man Systemspieler aus dem Konzept bringen kann, wenn es mal sein muss.

Paroli, danke für diesen auch auch optisch informativen Bericht.

Schließe mich Clabaut an und spare mir das Geld für fairere Casinos.

Gruß,

rigor

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@rigor:

Volle Zustimmung. Aber es gibt ja trotzdem den Mythos Las Vegas und diese ungewöhnliche Stadt in der Wüste bleibt unabhängig von den prozentual geringeren Gewinnchancen ein Anziehungspunkt für Spieler aus aller Welt.

Deshalb halte ich das Thema Las Vegas ansich nicht für uninteressant. Wenigstens bezüglich Casino-Tourismus.

:schuettel::schuettel:

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Hinflug (Hamburg - Las Vegas)

7:20 Uhr Flug ab Hamburg

ca. 1 1/2 Stunden später Landung in London-Heathrow

11:55 Uhr Abflugtermin von London Heathrow nach Los Angeles

12:30 Uhr Start der Boeing 747 (British Airways)

vegas-flug-1.gifvegas-flug-2.gifvegas-flug-3.gif

Fotos von unterwegs. Enge Sitzplätze. Pro Reihe zehn Fluggäste. Blick auf den Bildschirm. Flugroute im weiten nördlichen Bogen über Grönland und Kanada. Blick aus dem Fenster: Erste kanadische Schneelandschaften westlich von Grönland.

Zu diesem Zeitpunkt etwa 5 1/2 Stunden unterwegs (von London aus). Flughöhe knapp 11.000 Meter, Geschwindigkeit mehr als 900 km/h, ca. 4900 km Reststrecke bis Los Angeles.

vegas-flug-4.gifvegas-airport-1.gifvegas-airport-2.gif

Linkes Foto: Mojave Wüste. Von diesem Blickpunkt aus liegt Las Vegas nur noch wenige Kilometer entfernt.

Mittleres Foto und rechts: Jede Menge Spielautomaten im Flughafen in Las Vegas.

Landung in LA war um 14:47 Uhr Ortszeit (23:47 Uhr europäische Zeit). Gepäck wurde nicht durchgecheckt. Musste vom Laufband geholt und neu abgegeben werden. Der Flieger nach Las Vegas hob um 17:38 Uhr ab. Landung in Las Vegas um 18:20 Uhr (jeweils Ortszeit).

Beim Anflug auf Las Vegas war es draußen bereits dunkel. Unten tauchte ein unbeschreibliches Lichtermeer auf. Bei der Landung sieht man zuerst das hell erleuchtete Mandalay Bay Hotel, dann die Luxor-Pyramide, die Excalibur-Türme und das grün beleuchtete MGM Hotel.

Im Flughafengebäude sieht es bereits aus wie im Casino. Zahlreiche Spielautomaten sind zu sehen. Sogar wenige Schritte neben dem Laufband, damit man sich beim Warten aufs Gepäck gleich "erleichtern" konnte.

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Hallo Paroli,

das ist ein toller Bericht von Dir, wie immer ausserordentlich informativ. Sind Dir bei Deiner Tour auch echte Profis (BJ) aufgefallen? Wie verhalten sich die Casinobosse denen gegenüber?

Gruß, Günther (Chefcroupier)

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@chefcroupier:

Beim Blackjack fielen mir Mitspieler am Tisch auf, die ziemlich professionell spielten. Geringe Satzhöhe, als die Bank den Lauf hatte. 10 bis 20fach höhere Sätze, als es auf der Spielerseite besser lief. Das waren allerdings 6-Deck-Tische.

An den Single-Deck-Tischen hatte ich nicht gespielt, aber es sah so aus als ob da auch Counter am Tisch saßen. Die Einsatzhöhen variierten teilweise deutlich.

Beim Roulette sah ich Spieler, die viele Jetontürme vor sich aufgebaut hatten und Spieler mit goldenen oder platinfarbenen Playercards. Einige setzten ziemlich hoch und trafen teilweise spektakulär (z.B. Volltreffer auf Plein und alle benachbarten Chavaux). Das waren aber alles nur Momentaufnahmen ohne langfristige Aussagekraft. Ich würde z.B. bezweifeln dass es sich um Profis handelt, wenn die Leute hohen Umsatz an Doppelzero-Tischen machen und den Single-Zero-Tisch zwei Meter daneben ignorieren.

Nur ganz selten habe ich andere Spieler gesehen, die schriftliche Buchungen machten. Kesselgucker sind mir nicht aufgefallen. Wer dem Kessel zu nahe kommt und sich dabei gegen die durchsichtige Begrenzung lehnt, wird vom Croupier angezählt.

Insgesamt war die Zeit zu knapp, um andere Spieler intensiver zu beobachten. Da müsste man sich auf wenige Casinos beschränken und dort mehrere Stunden lang spielen.

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Eindrücke

Fremont Street

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Überdachter Boulevard mit mehreren Casinos auf beiden Seiten. In der Mitte kleinere Souvenir-Shops. Die Fremont Street ist weltberühmt für die Lichteffekte. Etwa 2 Millionen Lampen im Dachbereich. Abends bis Mitternacht zu bestimmten Zeiten spezielle Licht-Shows mit lautstarker Begleitmusik.

Die Fremont Street liegt etwas abseits am Nordende des Strips in Las Vegas Downtown. Ich hatte dort in den beiden Casinos Las Vegas Club und 4Queens Casino gespielt.

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Danke, Paroli. Wie immer hochinteressant.

Ich habe noch 2 Fragen.

Hast Du von Promotion - Spielerreisen gehört. Es soll sie für Big Spender,

für High Roller zu unglaublichen Konditionen geben oder gegeben haben.

Wird der Umsatz durch " Detektive " überwacht oder naiv gefragt :

genügt es nach der Ankunft mit Vorlage des Ausweises

eine größere Summe, etwa 10 000 Dollar, einzutauschen

und nach ein paar Tage die Jetons wieder abzugeben.

Mal auf Rot, mal auf Schwarz. Je nach Tendenzbild.

Oder simulierte Aktivität au Pair u n d Impair.

Lässt sich von Deutschland aus per Internet ein Schmankerl

unter den Hotelangeboten ermitteln bzw. sich per Anfrage

zuschicken lassen ?

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@Casiyes:

Hast Du von Promotion - Spielerreisen gehört. Es soll sie für Big Spender,

für High Roller zu unglaublichen Konditionen geben oder gegeben haben.

So etwas gibt es tatsächlich, aber da muss man bereits ein bekannter High Roller sein, um Einladungen dieser Art zu bekommen. Solchen Leuten stehen in Las Vegas dann alle Türen offen. Sie wohnen in den teuersten Suiten (mit höherem Status als A-Promis) und bekommen das volle Programm (Einfliegen, Luxus-Verpflegung, Ausfliegen usw.) - alles auf Kosten des Hotel-Casinos. Als Gegenleistung müssen sie "nur" bereit sein, sich auf die Schlacht mit Maximumsätzen am Spieltisch einzulassen. Dabei muss es ernsthaft um mehrere hunderttausend bis über 1 Mio. Dollar gehen. Ob die High Roller diese gewinnen oder verlieren spielt dann keine Rolle. Wer einmal Glück hat bringt erfahrungsgemäß beim nächsten oder übernächsten Mal das Doppelte wieder zurück.

Wird der Umsatz durch " Detektive " überwacht oder naiv gefragt :

genügt es nach der Ankunft mit Vorlage des Ausweises

eine größere Summe, etwa 10 000 Dollar, einzutauschen

und nach ein paar Tage die Jetons wieder abzugeben.

Der Umtausch allein bringt nichts. In den meisten Casinos konnte ich an den Kassen überhaupt nicht umtauschen und wurde jeweils an die Tische verwiesen. Wenn man sich am Tisch Jetons geben lässt, kann man seine PlayerCard vorlegen (in jedem Casino erhältlich). Diese wird vom Tischaufpasser entgegen genommen (bzw. reicht der Croupier diese weiter) und dann wird sie in ein Kartenlesegerät geschoben. Kurz danach bekommt man die Karte zurück. Spielumsätze interessieren dann also nicht mehr. Sollte man dann aber nur unsinnige Sätze machen (z.B. 1000 auf Rot und zugleich 1000 auf Schwarz und Zero/Doppelzero absichern) und sich dann vom Tisch verdrücken, wird das sicher bemerkt und eventuell im Spielerprofil eingetragen. Spieler, die auffallend hoch setzen, werden genau beobachtet. Schon bei Gewinnauszahlungen über $100 gibt es Zuruf und Bestätigung vom Aufpasser.

Um den VIP-Status zu bekommen, müsste man also mehrfach sehr hohe Summen am Tisch in Jetons tauschen und sichtbar mit vollem Risiko spielen.

Lässt sich von Deutschland aus per Internet ein Schmankerl

unter den Hotelangeboten ermitteln bzw. sich per Anfrage

zuschicken lassen ?

Es gibt einige gute Hoteldatenbanken im Internet, z.B. bei Vegas Online. Teilweise sind da Sonderangebote mit bis zu 70% Ermäßigung dabei. Freitags und am Samstag liegen die Hotelpreise bei doppelt bis dreifach über normal. Andere Tage ab $40 pro Zimmer (egal ob einfach oder dreifach belegt). Abseits vom Strip gibt es billige Absteigen ab $15 pro Zimmer.

@David Cooper:

Mein Flug kostete etwas über 600 Euro. Ich hätte im gleichen Zeitraum auch für 520 Euro fliegen können. Dann allerdings über Frankfurt und Pittsburgh. Mich reizte jedoch der Zwischenstopp in Los Angeles und der damit verbundene Las Vegas Überflug. Die Buchung war wie immer spontan, nur zehn Tage vor Flugtermin. Mit besserer Planung kann man bereits Flüge ab etwa €400 bekommen. Von Mai bis Oktober gibt es Direktflüge von Thomas Cook zwischen Frankfurt und Las Vegas. Mit viel Glück erwischt man Las Minute Tickets für etwa €440. Ansonsten muss man mit Preisen zwischen €560 und €620 rechnen. Bei gut gebuchten Flügen sind die günstigen Preisklassen meist sehr schnell nicht mehr im Angebot.

Im Hotel Excalibur (Süd-Strip neben MGM und Luxor) gab es folgende Kosten fürs Zimmer:

$59,95 am Donnerstag

$139,95 am Freitag

$159,95 am Samstag

$69,95 jeweils am Sonntag, Montag und Dienstag

Hinzu kamen $1 Telefonpauschale pro Tag für Ortsgespräche (egal ob davon Gebrauch gemacht wurde) und Steuern. Endrechnung €457,78.

vegas-excalibur-01.jpgvegas-excalibur-02.jpgvegas-excalibur-03.jpg

(Fotos: Excalibur Hotel von außen, Casino Innenaufnahme, Blick aus dem Hotelfenster)

Wegen der späten Reservierung waren andere Hotels (z.B. MGM) an einigen Tagen bereits ausgebucht. Deutlich günstiger wäre es im Stratosphere gewesen, aber dieses liegt am Nord-Strip, wo es nur eine geringe Casino-Dichte gibt. Den besten Sparpreis bei Casino-Hotels dieser Klasse bekommt man wohl im San Remo. Dieses liegt gegenüber dem MGM. Als ich mir dort im Casino die PlayerCard holte, sprach man mich direkt auf besondere Sparpreise an, wenn man direkt beim Hotel bucht. In der Hoteldatenbank liegt das Hotel auch am untersten Ende aller angezeigten Preise.

Übrigens gelang es mir nicht, die Reisekosten in Las Vegas wieder einzuspielen. Das PP-Timing hätte schlechter nicht sein können. Ausgerechnet in der Zocker-Metropole erlebte ich eine Phase von 16 Minus-Sätzen in Folge (dazu später mehr).

Mehr zu den Impressionen und zu den einzelnen Casinos in Kürze.

bearbeitet von Paroli

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Hallo Paroli, auch von mir Respekt für Deinen Las-Vegas-Reisebericht.

Zwei Anmerkungen: a) Du findest bei den Amis viel mehr gute Basisstrategiespieler als im gesamten Europa. Die sind viel fitter. b) Wenn mal als Spieler bei 17 eine Karte fordert, gibt`s ebenfalls einen verbalen Hinweis an die Chefs. Jetzt wirst Du mich fragen, warum man bei 17 noch eine Karte kauft? Wenn ich alleine am Tisch sitze, spiele ich mich gerne ein. Nur kurz. Aber wie gesagt, alleine, dass geht in Las Vegas oder nachmittags in der Nähe von Barcelona, bis die Spieler kommen. In Spanien nach dem Abendessen. Übrigens: ich kenne Spieler, die manchmal bei 17 eine Karte kaufen, und zwar nicht zum Einspielen :hammer:

jackson

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Falls Ihr flexibel seit, schaut ab und zu mal bei ltur rein, dort war das VENETIAN letztes Jahr im September mit Direktflug (Thomas Cook) für eine Woche für 1200 Euro zu haben, ein absolutes Schnäpchen also. Man bedenke, im Venetian gibt es nur Suiten!!!

Ich habe letztes Jahr für eine Woche im Ballys 700 Euro bezahlt, das Problem ist wirklich der lange Flug. Daher ist es eigentlich sinnvoll möglichst direkt zu fliegen.

Wer nur über ein low-budget verfügt und table games mag sollte in downtown oder etwas abseits vom strip spielen, da man dort die Minimumeinsätze deutliche geringer sind. Auch Essen und Trinken sind dort weitaus preiswerter als am strip.

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Casino Innenaufnahme

@ Paroli

Noch eine Frage von mir:

Ist es erlaubt in den Casinos bzw. direkt am Spieltisch zu fotografieren und zu filmen?! Finde ich etwas ungewöhnlich, da meines Wissens in unseren Casinos (in Deutschland) dies strikt verboten ist!?

Gruß

DC

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@David Cooper:

Die Casinos sind so konstruiert, dass man als Hotelgast oder Besucher von anderen Attraktionen des Hotel-Casinos oft direkt durch den Spielsaal laufen muss (oder zumindest am seitlichen Randbereich entlang). Nicht selten haben vorbeischlurfende Touristen die Kamera deutlich sichtbar in der Hand und man sieht sie drinnen auch fotografieren. Ab und zu wird man von einem "Haus-Sheriff" angesprochen, aber das machte bislang keinen sehr energischen Eindruck.

So lange das nicht professionell aussieht (Stativ, Telekanone usw.), bleibt man weitgehend unbeachtet.

vegas-harrahs.jpg

Direkt am voll besetzten Tisch sollte man nicht mit der Kamera drauf halten.

:hammer:

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Hallo Paroli,

toller bericht über Las Vegas. Ist mir eben erst aufgefallen.

Kein Beitrag ohne Besserwisserei von mir: In der Freemont Street sind es nicht 2 Mio sondern 22 Millionen vierfarbige Lampen.

Du hast auf jeden Fall Recht; man muß es gesehen haben!!!

sachse

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Hallo Paroli,

da paar Schubladen weiter unten die russ.-texanischen Kugeln heute mal etwas ruhiger ins Forum rollen, habe ich mir soeben noch den zweiten Teil dieses virtuellen Kurzurlaubs gegönnt - ab 14.03.04.

Sehr schön, entspannend und auch durch die von anderen beigesteuerten Infos sehr informativ.

Dank & Grüße an alle!

rigor

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Harrah's Casino

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vegas-harrahs-300a2.jpg
vegas-harrahs-300a3.jpg

Automaten-Roulette mit Touchpad Screens, direkt verbunden mit einem Live Roulette-Tisch mit Croupier. Vergleichbar mit dem Hamburger Live-Roulette, allerdings in Las Vegas mit Doppelzero. In den anderen großen Casinos in Las Vegas waren keine solchen Roulette-Terminals zu sehen.

Fotos rechts: Live Konzert der Band Wonderboogie auf einer Bühne neben dem Harrah's Casino. Eintritt frei.

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Ich hatte nur die "Mini-Züge" zwischen Excalibur, Luxor und Mandaley Bay, sowie zwischen Mirage und Treasure Island ausprobiert. Außerdem gab es eine Kurzfahrt innerhalb des Circus Circus. Die längere Monorail-Strecke auf der Ostseite des Las Vegas Strip (zwischen MGM und Bally's) war scheinbar nicht in Betrieb.

Hier noch ein paar Las Vegas Bilder. Weitere Infos folgen.

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