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Roulette Forum

efes

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Alle erstellten Inhalte von efes

  1. (und wenn ich jetzt noch wüßte, wie man versehentliche Postings komplett löscht, würde dieses hier nicht stehen)
  2. Hallo Tschitschikow, der von Palu am 10. Nov.07 zitierte Saalchef behauptet, dass das Novomatic Multiroulette softwaregesteuert Gewinnzahlen dergestalt manipuliert, dass an diesem Spiel nicht die roulette-üblichen Gewinnquoten (97,3% bzw. 98,35%) auftreten, sondern der Zufall zugunsten der Spielbank frisiert wird. Der zitierte Saalchef redet Müll. Ich kenne die Multiroulettes in- und auswendig, und zwar sowohl die Software als auch die verwendeten mechanischen und elektrischen Komponenten (habe aber dennoch nichts mit Novomatic zu tun). Der Saalchef hat erstens keine Ahnung, wovon er spricht, und zweitens ist er vom Tronc bezahlt, der am Tischspiel erwirtschaftet wird. Somit nimmt ihm das Multiroulette mit jedem Spieler, der nicht an einem Tisch spielt, Geld weg. So einfach ist das. Zudem hat der Saalchef nicht die Bohne einer Ahnung, wie sehr er mit solchem Unfug seinen eigenen Arbeitsplatz und den seiner Mitarbeiter aufs Spiel setzt. Manipulation = Konzession weg = Jobs weg. @Palu Kessel mit Single- oder Doublezero haben natürlich andere Gewinnquoten als die oben beschriebenen. Müssen wir uns darüber wirklich unterhalten? Gruss efes
  3. Richtig. Und verkehrt wäre es zu denken, sie würden es nicht machen. efes
  4. Hallo altersvorsorge "Wirds besser, wirds schlimmer? fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich" wusste der alte Erich Kästner schon. Na, dann macht es den Beschiss halt verdeckt. Was meinst du denn eigentlich in diesem Zusammenhang mit "offen bescheissen"? efes
  5. Hallo Fritzl, hallo BASIC, danke für den positiven Zuspruch. Hier noch ein kleiner Zusatz zu meiner Anmerkung bezüglich der "Manipulation", die dafür sorgt, dass der Spieler am elektronischen Spielhallen-Roulette nicht auf 97,3% oder gar 98,65% (auf Einfachen Chancen) Auszahlungsquote hoffen kann, wie das am Roulette (am echten oder auch am Pustekessel) der Fall ist: Ich konnte weder in der Spielverordnung noch in der Gewerbeordnung oder irgendwelchen Ausführungsgesetzen einen Passus finden, der in irgendeiner Weise ein zufälliges Spielereignis für Spielhallen-Automaten vorschreibt. Es ist auch nirgendwo vorgeschrieben, welchen Ablauf ein "Spiel" haben soll. Es ging und es geht in den Gesetzen immer nur darum, um welchen Geldbetrag der Automatenaufsteller den Spieler stündlich erleichtern darf. Was immer auf dem Bildschirm zappelt, und was immer Ihr daraus zu deuten meint, interessiert den Gesetzgeber nicht die Bohne. Mein alter Spruch zur TV-Verdummung scheint auch für das "Unterhaltungsspiel" zuzutreffen: Jedes Volk hat die Unterhaltung, die es verdient. Oder anders: Jeden Morgen stehen zehntausende von Dummen in diesem Land auf. efes
  6. Hallo Don, an der Anzahl der Antworten kannst du sehen, dass du da mal wieder ein nahezu endloses Fass aufgemacht hast. Nein. Automaten in Spielhallen, die alle der Bundes-Spielverordnung (SpielV) unterliegen, dürfen pro Stunde maximal 80 EUR erwirtschaften. Man definiert nicht mehr einen durchschnittlichen Gewinn der Maschine (bzw. den Verlust des Spielers) als "hold percentage", also als Einsatz-abhängigen Prozentsatz wie seinerzeit die 60%, die du erwähnst. Auf der anderen Seite gibt es die Automaten in staatlich konzessionierten Spielbanken (die dem jeweiligen Landes-Spielbankgesetz unterstehen). Die haben herstellerseitig eine "hold percentage", die schon fast bis zur Schmerzgrenze 0% (also 100% Ausschüttung) steht und im Schnitt dann auch sehr zuverlässig diesen Prozentsatz einhält. Es gibt keine gesetzlichen Vorgaben über die Höhe dieses Prozentsatzes. Hier regelt der Markt die Sache ganz von selbst ("schlechte" Maschinen mit hoher hold percentage werden gemieden). Die hold percentage ist beim Kauf einer Maschine wählbar. Du hast das Prinzip der NovoStars und BigBens usw. exakt erfasst. Was dem Spieler da auf dem Bildschirm vorgegaukelt wird, ist natürlich kein "reiner" Zufall, sondern eine unterhaltende Computeranimation mit reichlich Variationen, mit der einzigen Aufgabe, die o.g. Vorgabe (max. 80 EUR Verlust pro Stunde) einzuhalten. Sehr richtig. Nur nennen das Hersteller und Betreiber natürlich nicht "manipulieren". Das ist selbstverständlich ein Unterhaltungsspiel mit Genehmigung einer Bundesbehörde (der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Berlin). Onlinecasinos liegen grundsätzlich nicht im Rechtsbereich der EU oder gar Deutschlands. Somit müssen Onlinecasinos erstmal gar nichts. Im Grunde könnte als Reaktion für die Einzahlung auf ein Spielerkonto eine einfache Flash-Animation mit der Aufschrift "Danke für Ihr Geld" genügen. Was als "Spiel" auf dem Monitor hingezaubert wird, ist eigentlich nichts anderes als ein verzögerter "Danke"-Screen. Nein. Wir spielen nicht alle. Ich spiele z.B. schon längere Zeit nicht (mehr) online. Gruss efes
  7. ...aber du hast ja keinen Wirtschaftsbetrieb besucht, sondern ein Roulettemuseum. Siehst du, die freundlichen Casino-Angestellten haben sich seelisch und moralisch bereits mit ihrem Anschlussjob bei den städtischen Entsorgungsbetrieben identifiziert. Sehr löblich. efes
  8. Tja, die Geister, die ich rief... Das ist der Preis der Freiheit. Die Gesamtheit der Online-Spieler will grenzenlos zocken - also ist auch das Spielangebot grenzenlos. Falls du der netten Dame mit dem glaubwürdigen Echtnamen tatsächlich deine Kreditkartendaten schickst, steht zu befürchten, dass du auch noch eine "Abmeldegebühr" oder sowas löhnen darfst. Statt dessen solltest du eher einen der Tricks anwenden, die meine Vor-Poster bereits verraten haben. efes
  9. Versteh ich nicht, wie man für so nen - pardon - ausgelutschten Begriff wie "Casino" ausgerechnet gegen Paule vor den Kadi ziehen kann, wo doch glasklar ist, dass dieser Begriff nicht geschützt ist. Anstatt sich immer nur dröge nach Las Vegas zu orientieren, hätten die hiesigen Spielbänker besser in den letzten 30-40 Jahren mal ein vernünftiges Image, eine eigene Identität aufgebaut. Man hätte besser die eine oder anderere Werbe-Million in eine Kampagne gesteckt, um sich ganz bewußt vom billigem Blink- und Glitzer-Look abzugrenzen, anstatt so zu tun, als wäre man mit seinen 50 Slotmachines genauso spektakulär wie das Wynn's. Umso mehr dürfen die Spielbanken heute den Daddelhallenbetreibern zuschauen, wie sie an den entscheidenden Stellen der Bundesregierung längst die größeren Nummern auf dem deutschen Glücksspielmarkt geworden sind. Als nächsten Zeitvertreib könnten die Bad Homburger sich ja noch mit Haribo anlegen, weil die ein leckeres Gummibonbon-Röllchen namens "Mega-Roulette" verkaufen. prost efes
  10. Kann absolut nicht Cooles an dieser Meldung finden. Wenn ich mich in die Lage der Kassierer versetze: Auch wenn ne Panzerscheibe zwischen mir und einem durchgeknallten Idioten wäre - so viel Vertrauen ins Material hätte ich nun auch wieder nicht. Genau: DIE Rot !! Eine von minutiösem Sachverstand geprägte Formulierung. Ach was, ich hake das Ganze ab unter "Beiträge, die die Welt nicht braucht". Trotzdem: Schön' Tach noch.
  11. Hallo altersvorsorge, Das ist richtig - mit einer Ausnahme, einem Irrtum, dem wir wohl alle hier (ich inbegriffen) aufgesessen sind: Lottospielen ist von den genannten Restriktionen ausgenommen. Es geht im Staatsvertrag nur um Spiele mit höherer Ereignisfrequenz, also allen Spielen, die mindestens tägliche Spielergebnisse generieren. Dazu gehören Keno und Sportwetten und selbstverständlich alle Spiele, die in konzessionierten Spielbanken gespielt werden. Lotto als Spiel mit zwei Ziehungen pro Woche ist trotz seines relativ hohen Jackpot-Anreizes nicht Bestandteil der Registrierungs-, Spielsucht- und Sperr-Einschränkungen. Durch massiv betriebenen Lobbyismus ist es der gewerblichen Aufstellerszene gelungen, ihr Spielangebot ("Unterhaltungsspiel mit Gewinnmöglichkeit") so zu verharmlosen, dass sie ebenfalls nicht vom Staatsvertrag betroffen sind. Noch nicht. efes
  12. Danke! Keine weiteren Fragen, Euer Ehren. Genau das wird wohl ab 1.1.08 so sein... ...und das wird genau die Folge sein. ...und dafür den Spielhallen die letzte verbleibende "Putzstunde", in der geschlossen sein muss, auch noch erlassen. Aber man kann wenigstens deren von der eigenen Pleite oder Familie 'erzwungenen' Wunsch nach Spielsperre erfüllen und konsequent einhalten. Meinst du damit, wer selbst süchtig war oder ist, erkennt den Süchtigen besser? Nein, bestimmt nicht. Jeder Fall ist anders. efes
  13. Hallo altersvorsorge Kannst du mir als Nichtjuristen den Unterschied zwischen Ermessen und Beurteilungsspielraum erklären - und wie üblich: Erklär's mir, als wär ich sieben Jahre alt ...was nicht zu gering zu schätzen ist. Ich würde nicht behaupten, dass dies der Grund dafür sei, dass sie keinen Beurteilungsspielraum ausüben können. Die kennen ihre Kunden wohl am besten. Es gibt ein paar Einzelfälle von Lottospielern, die Woche für Woche (ohne eine Tippgemeinschaft zu betreiben) 2000 Euro in Systemscheinen platzieren. Trotzdem würde ich nicht annähernd einschätzen wollen, ob das nun Süchtige sind oder nicht. Und: Selbst einem Psychologen würde ich das nicht zutrauen. Du triffst den Nagel auf den Kopf. Hoffentlich ist diese Sau, die da zur Zeit durchs Dorf getrieben wird, bald durch. efes
  14. Will nicht vom Thema ablenken, aber: Mir leuchtet es nicht ein, warum ein Zocker in der Spielhalle am "NovoStar"-Roulette 40 Euro in 2 Sekunden verballern kann, und dort ist man von Zugangskontrolle Lichtjahre entfernt. efes
  15. Selbst Therapeuten, die täglich mit Spielsüchtigen arbeiten, können nicht bei jedem klar zwischen "süchtig" oder "nicht süchtig" abgrenzen. Wie sollten das dann Spielbankangestellte leisten? Ich hab selbst schon genügend Erlebnisse gehabt, aufgrund derer ich mir selbst bei Leuten, die ich zu kennen glaube, jedes Urteil verkneife. Aber immerhin werden die Spielbänker inzwischen geschult, um wenigstens mit Grenzfällen ein einigermassen professionelles Gespräch zu führen. Letztendlich muss jeder Betroffene selbst den entscheidenden Schritt machen. Aber was da inzwischen für eine Hysterie entwickelt wird... demnächst sollen die Leute in Lottoannahmestellen auch noch ihre Kundschaft argwöhnisch beäugen: Isser nu süchtich oder nich. Was für ein ausgemachter Schwachsinn. efes
  16. Aber immer: Schreib die mitgenommene Kohle vorher komplett ab, mach dich locker, Augen zu und druff - und wenn du gewonnen hast, hör rechtzeitig auf. Ne andere Basisstrategie gibts trotz der ganzen Schlaumeier immer noch nicht. Viel Spass & Glück efes
  17. ...wie in allen deutschen Spielbanken - sofern der Staatsvertrag wirksam wird.
  18. Mensch, 50 Mille in der Tasche sind doch nicht so extravagant, dass man irgendeine Bank oder Amt bemühen müsste. Da kannste noch nichma 'n vernünftiges Auto von kaufen. Ach so. Ja dann sieht das schon wieder anders aus. Melde das bitte direkt als Gewerbe beim Ordnungs- wie auch Finanzamt an, mach eine schöne Umsatzsteuer-Voranmeldung und stell schon mal den Schampus kalt. Spielbankgewinne sind nur steuerfrei, wenn man nicht mit ihnen gerechnet hat. Besser, du spielst mit Maximum. Spielverderber Wer so viel gewonnen hat, der hat zuvor so viel Lehrgeld bezahlt, dass Finanzamt oder Bank sicherlich nicht das Thema für ihn sind. Gruss efes
  19. Hallo Hermann, Richtig von dir vermutet. Diese Massnahme gab's in Spielbanken früher tatsächlich mal - gewissermassen als bescheidener Vorläufer eines Sozialkonzepts. Wer als Beruf beim Erstbesuch naiverweise "Student" oder "Auszubildender" angab, wurde freundlich darauf hingewiesen, dass er zwar in den Spielsaal, aber nicht spielen darf. Dass das 'ne scheinheilige Geschichte war, brauche ich wohl nicht dazu zu sagen. Niemand konnte irgendwas nachweisen. Wer noch in der Ausbildung war und heiss aufs Spielen, der hat beim zweiten Besuch sicher als Beruf "Unternehmer" oder sowas angegeben. Aber da kam auch noch niemand auf die Idee, die Spielbank auf Rückzahlung von Spielverlusten zu verklagen. Was für eine Sch***mentalität. Gruss efes
  20. @danny: AUA @sachse: Du liest/überfliegst das tatsächlich ALLES ??? @masterdios: Was auch immer du nimmst: Nimm besser nur ein Viertel davon. efes
  21. Meine Fresse, schon wieder einer... also sachma... Also, diese austrianische Titelgeilheit kennt ja keine Grenzen. Jetzt gibts schon 'Ex-SysAdmin'. Ist das mehr als 'Frau Kommerzienrat'? Erzähl deine Geschichte doch dem MasterDios, der lädt dich im Gegenzug nach Las Vegas ein, schenkt dir 3600 eu und erzählt dir zudem noch ne schöne Geschichte von Schmetterlingen und Orkanen. Wär doch was, oder? Was meinst du überhaupt mit Systemvermetung a) rent-a-system, oder b) bist du Metzger und machst Mett aus deinem System? efes
  22. Ahem....... Tschuldigung, Frau & Herr Kaisan, ihr Turtelchen. Lasst mich mal hier die Spassbremse machen, hähä. Zum ursprünglichen Thema: Hoffen wir mal, dass der Mausklick eines 10jährigen Schülers in Anatolien nicht zum Tritt in deinen Allerwertesten anwächst. Hörma, ist es also auch schon bis zu dir durchgedrungen, dass wir hier alle unheimlich auf so'n Nepp stehen? Da hättste dir eigentlich den ganzen pseudowissenschaftlichen Sermon sparen können. Wir spendieren dir auch so gerne nen efes
  23. Das kann man wohl sagen. Ist doch ziemlich egal, wie der Mischvorgang optisch dargestellt wird - das Programm wird vor allem für die richtige Quote sorgen. efes
  24. Ein'n hab ich noch... Die speziell geschulten Finanz-Aufsichtsbeamten sind im Casino, um sicherzustellen, dass ehrlich gespielt wird, dass das Handling des Geldflusses an Tischen und Automaten korrekt ist und die daraus entstehenden steuerlichen Abgaben auf den Cent genau täglich (!) ans Finanzamt abgeliefert werden. Sie sind nicht dazu eingesetzt, Spielern hinterher zu schnüffeln und Ermittlungen anzustellen, wo die das Geld her haben. Gruss efes
  25. Hallo Fuchur, jetzt kommt ein bisschen Amtsdeutsch nach aktueller Gesetzgebung müssen (!) die Spielbanken für jeden Besucher des "Großen Spiels" (antiquierte Bezeichnung für die Tischspielbereiche) einen Datensatz anlegen. Spielbankgesetzgebung ist Ländersache. Was also genau gespeichert wird, ist je nach Bundesland unterschiedlich. Minimum-Anforderungen sind Name, Geburtsdatum und aktuelle Anschrift. Dazu kommen evtl. Geburtsname, Ausweisnummer und ausstellende Behörde. Einige Spielbanken machen auch ein Portraitfoto und/oder scannen den Ausweis. Und selbstverständlich - sofern vorhanden - wird auch ein Sperrvermerk (Art und Dauer der Sperre) gespeichert. Letzterer wird dann unter allen deutschen Spielbanken ausgetauscht. Über die Speicherungsdauer gibt es Vorschriften, die zwangsläufig z.T. vom üblichen Datenschutz abweichen. Wenn jemand z.B. aus Selbstschutz für 5 Jahre gesperrt werden möchte, dann müssen seine Daten natürlich auch für diese Zeit gespeichert werden. Die genannten Speicherungen gelten bisher nur für Spielbanken mit Tischspiel. Automatencasinos (Spielbanken-Dependancen mit ausschliesslich Automatenspiel) sind von dieser Art Datenaufnahme und -speicherung ausgenommen. Dies wird sich zum Jahreswechsel ändern, sodass eine flächendeckende Zugangskontrolle in sämtlichen konzessionierten deutschen Spielbanken stattfinden kann. Vereinheitlicht wird dann auch der Umfang der gespeicherten Daten: Familienname, Vorname, Geburtsname, Aliasname(n), verwendete Falschnamen, Geburtsdatum, Geburtsort, Anschrift, Lichtbilder, Grund der Sperre, Dauer der Sperre und meldende Stelle. Daneben - so der Entwurf des Staatsvertrages - dürfen die Dokumente, die zur Sperrung geführt haben, gespeichert werden. Die Daten sind erst 6 Jahre nach Aufhebung der Sperre zu löschen. Wenn du mit ner Viertelmillion in einer Spielbank vorbeikommst und die in Jetons wechselst, ist es ziemlich sicher, dass man diesen Vorgang protokolliert - das kommt nicht gerade alle Tage vor. Wenn du mit diesem Betrag dann noch 250.000 Euro gewinnst und den ganzen Kram wieder in Bares umtauscht, kannst du dich darauf verlassen, dass man den Vorgang speichert. Nach dem Geldwäschegesetz gibt es "nur" eine Identifizierungspflicht gegenüber Kunden, die Spielmarken im Wert von 1.000 Euro oder mehr kaufen oder verkaufen - und die ist mit der Identifizierung aller Besucher ohnehin erfüllt. Eine Meldepflicht an irgendwelche Behörden gibt es nicht, die Meldungen sind auf freiwilliger Basis. Bei Beträgen wie den von dir genannten 5.000 Euro bin ich mir sicher, dass man auch Wechselvorgänge intern protokolliert - ob am Tisch oder an der Kasse. Auch wenn du große Beträge gestückelt an die Kasse trägst oder am Spieltisch riskierst (z.B. 10 x 500,-), wird das sicherlich bemerkt und festgehalten. Auch Spielbanken kennen gern ihre Kunden. Wie der Sachse richtig angemerkt hat, gibt es keine Gewinnbestätigungen. Sonst müssten die Spielbanken ja jeden beim Betreten und Verlassen auf den Kopf stellen, um den exakten Saldo zu ermitteln. Andererseits fragt dich auch niemand, woher du das Geld hast, das zu zu verspielen bereit bist. Was Depots (kurzfristige Lagerung von Bargeld im Spielbanktresor) oder den bargeldlosen Transfer von großen Gewinnbeträgen anbetrifft - das ist in jeder Spielbank Verhandlungssache. Ich kenne keine, die sich da quer stellen würde. Wer will denn schon eine Einzelperson mit viel Bargeld auf die Straße lassen? Viele Grüsse efes
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