Jump to content
Roulette Forum

Take_7

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    320
  • Benutzer seit

Profile Information

  • Gender
    Male

Letzte Besucher des Profils

5.012 Profilaufrufe

Take_7's Achievements

Community Regular

Community Regular (8/14)

  • Dedicated Rare
  • First Post
  • Collaborator
  • Week One Done
  • One Month Later

Recent Badges

  1. Hallo Next-Ecart, vielen Dank für deinen interessanten Beitrag. Die beiden genannten Bücher von Kurt von Haller stehen auch in meinem Regel. Allein der Umfang und die Vielfalt der vorgestellten Themen und Ansätze sind beeindruckend. Davon kann man sich auf jeden Fall inspirieren lassen und viel ausprobieren. Empfohlen wurden die Bücher von Ludwig von Graph hier im Forum schon mehrmals. Deshalb habe ich sie auch besorgt. Beim ersten Durchlesen hatte ich besonders bei ihm den Eindruck, es wird nur beschrieben was nicht funktioniert. In jedem Kapitel und Abschnitt denkt man zunächst, die aktuell vorgestellte Idee sei sehr ausgeklügelt und so liest man gespannt weiter. Auf den folgenden Seiten zeigt von Graph meist anhand seiner Beispielpermanenz genauer, wie eine Methode angewendet wird. Allerdings gibt es eben auch einige Fälle – und das schreibt er deutlich - wo entsprechend viele Verluste entstehen können. Das Fazit ist quasi: man hat im Gegensatz zur Spielbank die Freiheit seine Einsatzhöhe zu bestimmen, aufzuhören oder Tische zu wechseln. Der Spielverlauf ist sicher sehr davon abhängig, wie das Fundament gestaltet ist und worauf man konkret abzielt. Wenn ich beispielweise versuche beim EC-Spiel auf Wiederholungen und Ballungen zu setzen, läuft es subjektiv auf ca. 25% der insgesamt betrachteten Coups gut. Das liegt an langen Serien und vielen Wiederholungen von Mustern, womit leicht Gewinne entstehen. Auf geschätzt 50% der gesamten Permanenzstrecke zeigen sich kurze Wiederholungen mit 3- oder 4-fachen Wiederholungen. Dort pendelt der Saldo wegen der Endverluststücke auf und ab. Auf den verbleibenden 25% der Permanenz entstehen schließlich Chaosphasen mit vielen Abbrüchen ohne beständige Muster. Auf diese Weise betrachtet wäre der Fall von purem Chaos gar nicht so selten. Diese Phasen frühzeitig richtig einzustufen ist schwierig, denn die Übergänge sind kaum erkennbar. Zudem können die Phasen hin- und herwechseln und sich unterschiedlich lange ausdehnen. Zwar kann ich mir vorstellen, dass hier Übung und Erfahrung helfen können. Doch ich vermute es ist ziemlich entscheidend, was der Ansatz eines Spiels im Kern darstellt. Möglicherweise lässt sich eine Systematik für die Umschaltung zwischen den Phasen anhand von messbaren Indikatoren integrieren. Deshalb finde ich es interessant, dass du ein Figurenspiel nutzt und die „BIN“ zur Orientierung heranziehst. Im Buch von L. v. G. wird gezeigt, dass bei den EC durch Gitterung der Permanenz und Betrachtung von Figuren gleicher Länge innerhalb einer Figurenrotation im Regelfall einige Figuren wiederholt werden, wohingegen andere ausbleiben. Es scheint also ähnlich zu sein wie beim „Zweidrittelgesetz“ in Bezug auf Plein. Das klingt erst einmal vielversprechend. Allerdings benötigt L. v. G. für einen ausgewogenen Verlauf alle drei EC-Paare sowie mehrere Vervielfältigungen. Der erhebliche Buchungsaufwand mit mehreren Seiten Papier wäre in dieser Form bei der Anwendung in der Praxis definitiv eine Schwachstelle. Nutzt du denn echte 4er-Figuren oder die vereinfachten Alyett’schen Figuren und sind unbedingt mehrere Vervielfältigungen nötig oder reichen die kürzeren 3er-Figuren, ggf. ohne Vervielfältigungen?
  2. Hallo Feuerstein, wenn das Ergebnis bei einem EC-Spiel nach 80 Partien nur leicht positiv sein sollte, würde ich keinen Grund sehen zu feiern. Um bei der Metapher zu bleiben, den Hund hat man dann trotz Leine noch nicht richtig unter Kontrolle. Bei den beiden Referenzen hatte ich mich an den Angaben von zwei anderen Spielern hier im Forum orientiert. Mir geht es keinesfalls um einen Wettbewerb für die größte Menge an Stücken. Doch insbesondere beim Roulette zeigt der Füllstand des Geldbeutels ziemlich schnell an, ob die angewendete Spielweise erfolgreich ist. Das finde ich vernünftig.
  3. Moin Feuerstein, hast du mittlerweile mit Hilfe von Vervielfältigungen des R/S-Stranges sowie zusätzlichen Plus-/Minuszeichen eine Lösung gefunden? Meine 1. Referenz war immer 8 von 10 Partien zu gewinnen. Dazu die Limits ±4. Die 2. Referenz war jede Partie mit durschnittlich 10 Stücken zu gewinnen. Alles grundsätzlich im Gleichsatz, maximal mit doppeltem Einsatz bei mehreren gleichen Signalen. Klappt das mit deinem aktuellen Ansatz?
  4. Hallo Next-Ecart, ich war längere Zeit nicht eingeloggt und habe deinen Beitrag gerade erst angezeigt bekommen. Neue Accounts werden hier zu Beginn immer geprüft und die Beiträge manuell vom Admin freigeschaltet. Da sie dann rückwirkend zum ursprünglichen Übermittlungszeitpunkt veröffentlicht werden, können sie leider leicht übersehen werden, wenn zwischenzeitlich viele andere Posts geschrieben worden sind. Vielen Dank für den Hinweis. Die Metapher für den Zufall als launischen Hund an der Leine kommt mir bekannt vor. Soweit ich mich erinnere, stand sie erstmals in einem der Lukasz-Threads. Ob Lukasz selbst oder eine andere Person diese Beschreibung damals gemacht hat, weiß ich allerdings nicht mehr. Im Prinzip ist mir klar, dass man versuchen sollte Ballungen oder Häufungen auszunutzen und bei ausbleibenden Wiederholungen sowie in chaotischen Phasen die Verluste minimal gehalten werden müssen. Die Vermeidung von Verlusten ist vermutlich einer der wichtigsten Aspekte. Doch ein geeignetes Grundgerüst zu finden, die unterschiedlichen Phasen rechtzeitig zu erkennen und angemessen zu reagieren, stellt die meisten Roulette-Forscher und Spieler vor große Schwierigkeiten, die auch mit viel Zeitaufwand selten gelöst werden können. Bist du durch einen bestimmten Thread hier im Forum, ein besonderes Foren-Mitglied oder durch spezielle Literatur auf deine Lösung gekommen? Vielleicht magst du uns dazu einen Tipp geben.
  5. Im Prinzip ist dies der Thread von @Ropro und wir sind längst von seinem Thema abgekommen. Vielleicht hat er nichts dagegen, solange es konstruktiv und freundlich zugeht. Ich stimme dir zu, dass ein Ausgleich zwischen zwei theoretisch gleichwahrscheinlichen Ereignissen sehr lange dauert und sich praktisch nie permanent einstellt. Im Text oben wollte ich nicht sagen, dass der exakte Ausgleich einer einzelnen Chance bzw. eines Musters bei einer Spielsitzung von sagen wir 74 Coups der Grund für einen Verlusttag ist. Möchte man allerdings verschiedene Muster nutzen, um die Anzahl der Satzgelegenheiten zu erhöhen, können sich einige Muster häufig wiederholen während andere schon vor der dritten Wiederholung abbrechen. Insgesamt kann somit eine Partie negativ ausfallen. Ich stelle mir eigentlich nicht die Frage, ob auf genau den dritten Wiederholer zu setzen ist oder nicht. Es geht mir nicht darum exakt den nächsten Coup vorherzusagen, sondern auf welche Ballung gesetzt werden sollte und ob es möglicherweise irgendwelche Abhängigkeiten zu vorherigen ähnlichen Erscheinungen oder gegensätzlichen Mustern geben könnte ("Gedächtnis der Kugel"). Setzte ich nur aufgrund (meines persönlichen) Bauchgefühls oder erfahrungsbasiert auf die Fortsetzung einer Ballung, können durchaus mal ein paar Gewinnstücke entstehen. Beim Durchspiel wird am Ende beim Abbruch immer ein Stück wieder verloren. Entscheide ich mich ein anderes Mal die Ballung zwar anzuspielen und zur Vermeidung des Verluststücks früh auszusteigen, kann es sein, dass eine längere Fortsetzung entsteht und Gewinnstücke verpasst werden. Das Problem ist also nicht der Ausgleich. Mir ist klar, dass es im Zufallsgeschehen ständig Abweichungen von der Mitte und Extreme geben muss. Das Problem ist somit vielmehr die fehlende Kenntnis der relevanten Indikatoren zur Anpassung an den aktuellen „Permanenzlauf“. Genau über solche geeigneten Instrumente denke ich bereits nach. TGIF – Zeit für Pause. Ich wünsche allen ein erholsames Wochenende. Take_7
  6. Feuerstein, ich schaue mir bewusst nicht nur bloß Permanenzen an, sondern buche verschiedene Spielideen mit abgedeckten Zahlen schrittweise. Die Idee dahinter war ursprünglich zu lernen, wie sich Permanenzen entwickeln und verändern können und dadurch Erfahrung zu sammeln. Ganz am Anfang hatte ich die Permanenzen vollständig im Buchungsblatt aufgeschlüsselt und Sätze nach Mustern eingetragen. Das war zunächst zu starr und außerdem zu hastig. Daraufhin wurde mir geraten schrittweise vorzugehen. Mir fällt auch kaum noch etwas ein. Wenn alles im Gleichsatz laufen soll und man 8 von 10 Partien mit positivem Ausgang als Referenz betrachtet, steht recht schnell schon nach ca. 20-25 Tagen fest, ob eine Spielweise funktioniert oder nicht.
  7. Hallo Feuerstein, Vielen Dank für die Darstellung deiner Sichtweise. Ich verstehe es so, dass du daran arbeitest einen eher spielerischen Ansatz zu finden. Ein Spiel, bei dem man vorwiegend auf Erfahrung und Wiedererkennungswerte zurückgreift, versucht auffällige Konstellationen zu nutzen und mit dem „Flow“ mitgeht. Sobald chaotische Phasen erkannt werden, wird keinesfalls mehr so wie im guten Lauf weitergesetzt. Ich habe von Beginn an eher nach einer systematischen Vorgehensweise gesucht. Etwas, bei dem man nach Abschluss der Entwicklungsphase die relevanten Indikatoren im zurückliegenden Permanenzverlauf abfragen und auswerten kann und immer genau weiß, was zu tun ist. Denn meine Sorge ist nach wie vor, dass Entscheidungen über Geldeinsätze, die auf Intuition und Erfahrung basieren, unter Stress immer anders ausfallen werden als Entscheidungen, die zu Hause ohne Anspannung und Zeitdruck getroffen werden. Das habe ich natürlich ausführlich getan. Je mehr Dinge man ausprobiert und je häufiger man feststellt, dass nichts davon mittelfristig funktioniert, desto weniger Spaß macht es. Stimmt. Da dir aufgefallen ist, dass ich ihn vergessen habe zu erwähnen, hast du sicher auch viele seiner Beiträge gelesen. Nun wundert mich etwas, dass du trotzdem einen erfahrungsbasierten Ansatz verfolgst. Denn gerade Starwind hat mehrmals das 25/75 Verhältnis von 1er- zu Seriencoups erwähnt und sagte sein Spiel wäre völlig widerspruchsfrei mit klaren Regeln aufgebaut. Das geht mir nicht mehr so [...] Sie wiedersprechen sich nicht, ihres ähnelt sich teils sehr, baut auf ähnliche Prinzipien auf, und doch hat jeder etwas ganz eigenes, das sich klar unterscheidet. [...] Steht alles im Forum. Das Grundprinzip, durch das ein Überschuss erzielt werden kann, erschließt sich mir noch nicht ganz. Aus diversen Beiträgen lässt sich interpretieren, dass es sich um die Ausnutzung von Ballungen oder einer Art von Häufung handeln dürfte. Doch Ballungen von Figuren und Strukturen verhalten sich meiner Erfahrung nach ähnlich wie Serien. Die Erscheinungen setzen sich ebenso oft fort, wie sie abbrechen. Nach zwei Wiederholern kann eine dritte erfolgen oder der Abbruch; nach drei Wiederholern kann eine vierte erfolgen oder der Abbruch; usw. Das bedeutet allgemein: Die Anzahl der Serien einer bestimmten Länge gleicht der Summe der Anzahlen aller Serien mit größerer Länge. Alternativ könnte das Grundprinzip zur Überschusserzielung die Nutzung von Ballungen im Saldoverlauf sein. Doch um überhaupt erst einen Saldoverlauf generieren zu können, müssen Signale oder Märsche zugrunde liegen. Diese wiederrum können eigentlich nur auf Figuren oder Strukturen in der Permanenz basieren. Werden dann Märsche zusätzlich situativ angepasst oder parallel eine Fiktivzählung geführt, entsteht eine von außen undurchsichtige Saldogenerierung sowie ein enorm komplexes Spiel. Nach dem letzten Beitrag von Juan ist mir der Begriff Varianzausnutzung nun auch bei anderen Personen aufgefallen. Das wäre ebenfalls keine intuitive Herangehensweise. Aber gut, es führen wohl verschiedene Wege zum Ziel. Außerdem muss es zu den individuellen Fähigkeiten passen. Je nach Lösungsansatz sind vermutlich Eigenschaften nötig wie: schnelle Auffassungsgabe, lange Konzentrationsfähigkeit, gute Gedächtnisleistung, abstraktes Denkvermögen, Disziplin, Stressresilienz, Rechentalent, u. Ä.
  8. Hallo @Feuerstein, Meinst du den Thread Einfache Chancen? https://www.roulette-forum.de/topic/10726-einfache-chancen/ Oder den Thread Permanenz lesen? https://www.roulette-forum.de/topic/19734-permanenz-lesen/ Ich habe den Eindruck es gibt im Forum viele Leute, die sehr intensiv nach einer Lösung suchen. 10-15 Jahre Suche sind keine Seltenheit. Einige waren auch bereit 20-30 Jahre zu investieren. Doch Aufwand allein garantiert beim Roulette keinen Erfolg. Vermutlich hast du dich nun auch schon eine ganze Weile mit dem Permanenzlesen auf den EC beschäftigt. Deshalb würde mich mal interessieren, was du aufgrund der Beiträge hier im Forum sowie eigener Tests dazu denkst. Muss man für Erfolg mit dem Permanenzlesen ein „alter Hase“ sein? Jemand der jahrzehntelang Muster und Figuren in Permanenzen betrachtet hat und der über eine Art Intuition verfügt, die ihn befähigt sich zukünftig wiederholende Muster von den sich nicht wiederholenden zu unterscheiden. Jemand der Trends erkennen kann, rechtzeitig einsteigt, Wellen reitet und wieder aussteigt, bevor der Verlust am Ende einer Welle eintritt. Benötigt man dazu eine Begabung oder kann man dort auch durch Übung hinkommen? Oder denkst du eher Permanenzlesen bedeutet es existiert eine reproduzierbare Vorgehensweise mit eindeutigen auslesbaren Kennzeichen wie z. B. Abhängigkeiten zwischen 1ern und den unterschiedlichen Serienlägen (2er, 3er, 4er, usw.), den Coup-Verbrauch bei der Unterscheidung zwischen 1er-Coups und Serien-Coups oder die Häufigkeit von bisher erschienenen Figuren? Ich finde man kann aus den Beiträgen hier im Forum viele gegensätzliche Schlüsse ziehen. Es besteht ein sehr großer Interpretationsspielraum. Zudem kommt es mir so vor, als hätten die Personen, die von Erfolg berichten wie Juan, Chris, roemer, Wendor, NewFish, Schneckchen oder Winnetou völlig unterschiedliche Ansätze.
  9. Hallo @Juan del Mar, wirklich schön mal wieder einen längeren Beitrag über Erfolg beim Roulette zu lesen. Das lässt Motivation aufleben weiterzusuchen. Da in der Konversation mit deinem Chatbot keine der Vermutungen wirklich beanstandet wurde, sieht es so aus, als ob diese KI tatsächlich einige Schlüsselelemente deiner Spielstrategie richtig erkannt und für plausibel eingestuft hat. Mich wundern nur diese Punkte: Da du es so stehen gelassen hast, frage ich mich nun: Ist es also tatsächlich nicht möglich, anhand von zuvor erschienenen Mustern oder gehäuft aufgetretenen Figuren den zukünftigen Verlauf der Permanenz bezüglich Wiederholungen und Trends richtig einzuschätzen? Wenn „die Kugel kein Gedächtnis“ hat, hätte ich sehr lange Zeit eine falsche Spur verfolgt, auf die hier im Forum oft als essenziell hingewiesen wurde. Vielleicht magst du speziell zu den obigen Punkten ergänzend noch etwas sagen.
  10. Interessant, was du da schreibst. Ich habe lange ähnliche Herangehensweisen untersucht. Als dritte Möglichkeit fällt mir noch ein den Satz auf die jeweilige Struktur auszulassen. Im Prinzip habe ich genau dieselben Beobachtungen gemacht. Wenn man auf Ballungen von Strukturen setzt oder versucht auf die Wiederholung ähnlicher Längen und Häufungsanzahlen zu setzen, gerät man mittelfristig in Phasen, bei denen es auf zwei von drei EC-Paaren keine geordneten Muster gibt. Statt dessen herrscht ein Chaos bei dem nichts trifft, egal wie viele unterschiedlichen Märsche und komplizierten Anpassungen man nuzt. In diesen Phasen entstehen über alle EC-Paare betrachtet mehr Fehltreffer als Treffer und der Saldo driftet ab. Das ist besonderns problematisch, wenn es gleich zu Spielbeginn passiert, sodass man keine Möglichkeit hat bei so einem Rücklauf vor Überschreitung des Saldonullstands aufzuhören. Dummerweise bringen die gutlaufenden Phasen und Tage durchschnittlich keine ausreichende Überkompensation.
  11. Schade, dass sich @Roli888 aus dem Forum verabschiedet hat. Er hatte bei seiner Testphase mit geringen Echtgeldeinsätzen im OC als auch im LC ganz gute Ergebnisse erzielen können (wie kürzlich von @Hans Dampf verlinkt: https://www.roulette-forum.de/topic/18025-testreihe-sven´s-spiel/page/227/#findComment-377049) und wollte danach regelmäßig weiter spielen. Roli war immer sehr präzise bei der Buchführung sowie sorgfältig bei der Darstellung und Aufbereitung seiner Ergebnisse. Die Bestätigung einer dauerhaften Überlegenheit für eine hier vorgestellte Spielweise durch einen unabhängigen Dritten würde die Glaubwürdigkeit des Entwicklers jedenfalls deutlich stärken. Zwar handelte es sich damals um eine vereinfachte Variante mit Angriffen auf nur eine einzelne „Favoriten-Gruppe“ und einem begrenztem Tischkapital von ca. 200 St., doch es wäre sehr interessant zu erfahren, wie es in den letzten 8 Jahren mit dem Spiel gelaufen ist.
  12. Das klingt eigentlich gar nicht schlecht. Solange eine beständige Systematik besteht und die Spielweise anhand der Erklärungen reproduzierbar ist, sollte es möglich sein sie zu erlernen. Das klingt ebenfalls nicht schlecht. Selbstverständlich. Wenn es hier im Forum nach und nach weiter geht, wäre das sehr interessant. Ich würde mir die damaligen Threads auch noch einmal ansehen, um die Thematik aufzufrischen. Mir ist nur noch nicht so ganz klar, ob es hier um die damals nicht vorgestellten Komponenten geht oder ob du einen deutlich optimierten neuen VPS-EC-Figurenscanner vorstellen möchtest.
  13. Hallo @Mark Wendor, Die Antwort klingt tatsächlich einfach . Ich denke die Einschätzung davon welche Stränge mit welcher Methode angegriffen werden sollten hat einen großen Einfluss auf das Resultat und das muss man erst einmal irgendwie in den Griff bekommen. Hier werden schon eine gewisse Menge an Vorwissen und spezifische Begriffe vorausgesetzt. Bisher hatte ich aus der Erinnerung geschrieben. Deswegen müsste ich mich nochmal ein wenig mit den vorherigen Threads beschäftigen. Dort gab es ja auch bereits mehrere Beispielangriffe. Aus der Antwort schließe ich, dass wohl von einer Wechselwirkung oder Abhängigkeit zwischen den beiden Teilchancen eines Doppelstranges ausgegangen wird. Vermutlich im Sinne von: erscheinen über längere Coups-Strecken nur auf einer Teilchance Serien, sollte es bald zu einer Art Ausgleich mit Serien auf der zugehörigen anderen Teilchance kommen. Falls dem so ist, ist mir nur der Aspekt mit der Bestätigung der Signalfigur auf Passe nicht klar geworden. Es sieht aus, als ob der Angriff im Beispiel nach dem Vorlauf direkt und ohne Bestätigung nach der ersten 3er-Serie im 81. Coup gestartet wird. Oben in diesem Thread schriebst du die Swing-Wave-Technik wird hier erstmals einem breiten Publikum vorgestellt. Das Beispiel erinnert mich etwas an die damals demonstrierten Angriffe auf Symmetrien oder Spiegelungen. Um das richtig einsortieren zu können, sind das alles unterschiedliche Methoden oder ersetzt nun ggf. Swing-Wave die Symmetrie-/Spiegelungsangriffe? Man merkt du bist der Entwickler des VPS-EC-Figurenscanners und es scheint lange ausgereift zu sein. Wahrscheinlich braucht man selbst als Rouletteforscher mit Grundwissen zum Erlernen dieses Spiels mit all diesen Komponenten mehrere Jahre. Ich vermute selbst wenn man die Swing-Wave-Technik verstanden hat, wäre die Durchführung am Tisch auf 3 EC mit variablen Einsätzen und der Saldorechnung sehr herausfordernd für eine einzelne Person allein. (Und ein Sitzplatz ein Muss.) Wie schätzt du denn die Erfolgschancen ein, wenn man den Fokus auf gründliche Vorlaufanalysen legen würde und sich darauf beschränkt nur die Basistechniken Signal-Figur, Durchbruch und Zero-Absicherung anzuwenden? Also quasi ein „Ärmelschonerspiel“, bei dem man allerdings auch an Tagen mit ungeeigneten Tischen wieder nach Hause fahren muss.
  14. Hallo @Mark Wendor, VPS bzw. der EC-Figuren-Scanner hat mich schon immer irgendwie interessiert, da eine flexible Anpassung an den aktuellen Permanenzverlauf erfolgt und dies durch feste Regeln geschehen soll. Bereits vor ein paar Jahren hatte ich mich mal etwas damit beschäftigt. Es ist definitiv ein komplexes Spiel. Für jemanden der damit am Anfang steht, ist es etwas schwierig zu erkennen, welche Angriffsmethode nach dem 75-Coup Analysevorlauf passenderweise angewendet werden sollte. Hoffentlich geht es hier im Thread noch etwas weiter. Es kommt nämlich äußerst selten vor, dass über EC-Spiele konkret diskutiert wird. Obwohl das Einführungsbeispiel auf den ersten Blick nicht kompliziert erscheint, sind dennoch einige Verständnisfragen aufgekommen. Vielleicht möchtest du drauf noch einmal mit ein paar ergänzenden Worten eingehen. Falls es um die Erscheinung von ähnlich langen Serien geht, sieht für mich der Impair-Strang relativ regelmäßig aus. Auch im Pair-Strang hatten sich im Vorlauf - wenn auch mit teils größeren Abständen - bereits mehrere 3er- und 4er-Serien gezeigt. In solchen Fällen stellt sich mir immer die Frage: geht es noch so weiter oder ist diese Phase eigentlich schon kurz vor dem Ende? Wieso entscheidest du dich denn nicht beim Beispiel 3er-Zielfigur für Impair oder Pair? Soweit ich verstanden habe ist die Zielfigur eine 3er-Serie auf Passe. Zur Anwendung kommt die auf dem Arbeitsblatt angegebene Einsatzstaffel mit 2, 3, 4, 6 und 8 Stück. Demnach wird bei jedem Satz-Coup überlagert und bei Treffer 1x Paroli gespielt. Ein Satz erfolgt bei Angriff auf eine 3er-ZF jeweils auf das 2. Serienglied und der Paroli-Satz auf das 3. Serienglied. Bei erfolgreichem Treffer der ZF hängt es von verschiedenen Faktoren ab, ob man alle Stücke abzieht oder noch einen Teil für weitere Paroli-Sätze laufen lässt. Die Frage zum obigen Beispiel ist nun: welches ist überhaupt die Bestätigungsfigur? Bisher dachte ich man soll nach Registrierung einer SF und Definition der zugehörigen ZF auf eine zweite Serie dieser oder größerer Länge innerhalb des vertretbaren Abstandes warten. Und dass erst nach dieser Bestätigungsfigur ein Angriff erfolgen darf. Aus dem Zusammenhang im Text oben liest es sich allerdings so, als ob direkt nach der SF folgendermaßen angegriffen wird: 1. Satz-Coup im 81. Coup -> 2 St. & Paroli 4 St., Fehltreffer 2. Satz-Coup im 85. Coup -> 3 St., Fehltreffer 3. Satz-Coup im 88. Coup -> 4 St. & Paroli 8 St., Treffer Auszahlung 16 St., Gesamteinsatz 9 St., Gewinn 7 St. Erst danach erscheint ab dem 91. Coup die erwähnte 4er-Serie. Unklar ist nun, ob diese als Bestätigung für die 3er betrachtet wird? Außerdem aus diesem Zusammenhang interpretiert: Es wird wohl auch nach Treffer der 3er-ZF weiterhin dieser Angriff gespielt. Was wäre denn das Stoppsignal, Ende der Einsatzstaffel oder bestimmte Strukturen in der Permanenz? Vielleicht lässt sich die Situation schnell mit ein paar wenigen Sätzen aufklären. Dennoch wäre eine Fortsetzung des Threads mit weiteren erklärten Beispielen bestimmt auch für einige andere Rouletteforscher interessant.
×
×
  • Neu erstellen...