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Roulette Forum

Thüringer

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Alle erstellten Inhalte von Thüringer

  1. Hallo Step"ke", Durch Variieren des Einsatzes oder der Rundenzahlen?! Ich glaube, sie meinen "nicht gewinnen" statt "nichts gewinnen". Bloss nicht! Wir brauchen den Kaisandra-Sachsen. Schon als Gegengewicht zu Dürers drei Affen: Der eine hat sich Jetons auf die Augen geklebt. Der zweite auf den Mund. Und der dritte hat sich Roulette-Kugeln in die Ohren gestopft. Und alle drei sitzen auf einer Bank, die mit einem grünen Roulettetisch-Tuch ausgeschlagen ist. Ich liebe dieses Bild! (Es kommt auch ins Musical.) Thüringer
  2. Hallo Tricero, Auch Autodidakt? Natürlich liefert nicht jedes Data-Mining-Programm bei jedem Datenberg bessere Erkenntnisse als ein spezifischer menschlicher Betrachter. Aber wenn man mehrere verschiedene (unabhängige) Programme drüberlaufen läßt, bekommt man meist auch deutlich mehr als eine Interpretation. Aus den überschaubar vielen Programm-Interpretationen kann man dann mit seinem menschlichen Gespür herausfiltern, was es wohl wirklich ist. Thüringer
  3. Hallo Horny, Richtig. In Analogie zu Berthold Brechts Analyse: "Was ist das Ausrauben einer Bank gegen das Gründen einer Bank?" (Oder auch gegen das Drehen eines Filmes über das Ausrauben einer Bank...) Türgambler PS: Nachtfalke könnte auch mit seiner Schreibbegabung (Beispiel: "Die wilden Schweine von Bad Wiessee", Folgen I bis VI) wahrscheinlich auch eher Kohle machen als mit seiner Table-Dance-Loise. Thüringer
  4. Hallo Albert, Ich habe, als es erst 11.000 Beiträge des Sachsen waren, jeden einzelnen davon gelesen. Es war nicht nur Blabla und Verschleierung. Ich habe - auch in physikalischer Hinsicht - eine Menge daraus gelernt. Danke Sachse, für all die Informationen. Dabei habe ich Verständnis, dass der Sachse nicht alles auf dem Silbertablett verraten hat. Leider kann man nach der Forumsumstellung auf neue Software nicht mehr alle Postings eines Nutzers gesammelt anzeigen lassen. Die komplizierte Maschinerie würde man nur während der Analyse-Phase brauchen. Sind Vermutungen validiert und ist WW wirklich gewinnbringend, so dürfte das anschliessende praktische Spielen nicht so kompliziert sein. Aber umgekehrt kann man mithilfe der Mathematik ziemlich leicht beweisen, dass gewisse Sachen NICHT funktionieren können. Also Negativ-Beweise. Gruss, Thüringer
  5. Vorsicht mit solchen Bildern. Hier wurde ein diskreter Datensatz (37x37 isolierte Punkte) in ein kontinuierliches Bild übertragen. Dabei entstehen oft Artefakte. Thüringer
  6. Hallo Kiesel, Das ist in der Tat ein Problem, weil die Forecaster-Szene - noch viel stärker als andere Szenen - auf Englisch als Kommunikationssprache fixiert ist. Vor etlichen Jahren hatte ich einen Doktoranden, der anschliessend in die Forecaster-"Szene" gegangen ist und jetzt, unter anderem, auch Editor von "Foresight" ist. Leider interessiert er sich nicht für Roulette. Thüringer
  7. Der folgende Kommentar ist nicht speziell für Kiesel gemeint, sondern allgemein. Im Laufe der letzten Monate (so lange gibt es mich hier im Forum) habe ich beobachtet/gelesen, dass in der Roulette- Szene die Neigung zum Autodidaktentum weit verbreitet ist: * Systemspieler wollen Grundsätze und Erkenntnisse der Mathematik (Additivität von Erwartungswerten, ...) nicht wahr haben. * Kritik von Wissenden (z.B. die Lebenerfahrung des Sachsen) wird als Gesülze abgetan. * Forecasting, was seit mehr als 50 Jahren anerkannte Teildisziplin des Operations Research ist, wird als Plan C abgestempelt. Mit dem möglichst weitgehenden Ausblenden von Erkenntnissen aus "normalen" Wissenschaften tun sich die Leute aber keinen Gefallen. Thüringer
  8. Nochmal Hallo an Kiesel (und alle anderen)! Bei den Ökonomen und Statistikern gibt es die Szene der "Forecaster". Die versuchen, aus Zeitreihen etwas über die Zukunft vorherzusagen. Im Prinzip machen WW-Leute zum Roulette das auch. Vielleicht finden WW-ler Anregungen bei den Forecastern. Empfehlen kann man z.B. die (elektronische) Zeitschrift "Foresight" für "angewandtes Vorhersagen". Das Inhaltsverzeichnis ist online, und auch die Abstracts kann man dort lesen. Die meisten Artikel kann man - gegen angemessene Bezahlung - auch elektronisch herunterladen. http://ideas.repec.org/s/for/ijafaa.html Thüringer
  9. Hallo Kiesel, das liest sich ja so, als betrachtest Du in Deinen Daten nur Gedächtnis der Tiefe 1 (2te Wurfweite hängt von erster Wurfweite ab). Fragen dazu: (i) Hast Du auch mal überlegt, 3er-Sequenzen zu betrachten? (Das wären dann schon (ganz kurze) Zeitreihen.) (ii) Sind die beiden Wurfweiten in der gleichen Drehrichtung? Falls ja, liegt zwischen ihnen typischerweise ein Wurf (desselben Croupiers) in die andere Richtung. Hast Du mal überlegt, den auch mit einzubeziehen? Schlechter werden können Prognosen durch zusätzliche Daten ja eigentlich nicht. Thüringer
  10. Statistische Standardsoftware, ein kommerzielles Produkt. http://www.spss.com/de/ Thüringer
  11. Hallo Tester, danke für den Hinweis. Die Seite kannte ich noch nicht. Gruss, Thüringer
  12. Hallo NoHasard, Danke für die Quelle. Ich kenne Prof. Collatz (habe ihn auch noch live erlebt) und schätze ihn als numerischen Mathematiker. Ohne ihn wäre die (west)deutsche Numerik nicht, was sie im positiven ist. Allerdings hat er sich nie forschungsmässig mit Stochastik beschäftigt, obwohl von Mises eigentlich sein Doktorvater hatte werden sollen. Deshalb war Collatz als Gutachter im Winkel-Prozess nicht die beste Wahl. Hätte das Hamburger Gericht statt seiner Zugriff auf Claude Shannon gehabt, hätten sie ein grosses Lob auf Benno Winkel zu hören bekommen. Interessant ist ja der - von Ihnen nicht zitierte - Folgeabsatz aus dem Spiegelartikel. Zwei Sachen hat der Spiegel-Schreiber in diesem Absatz falsch beurteilt: (i) Collatz war in dieser Sache eben nicht Realist, sondern jemand, der die physikalische Seite des Roulettes ausgeblendet hat. (ii) Winkel war kein Fanatiker, sondern ein klar strukturierter Kopf mit mathematischer Vorbildung und vorurteilsfreier Beob- achtungsgabe. ******************* Ich sehe es wie Sachse: Benno Winkel war ein Kesselfehler- Spieler, der zusätzlich die Gabe hatte, das KF-Spiel unter dem Deckmantel gewisser Trickbegriffe (z.B. "Generalfavoriten") zu verstecken. In dieser Hinsicht war Winkel in meinen Augen auch genialer als der Sachse. Thüringer (ist von Zeit zu Zeit immer wieder mal fasziniert von Collatz' 3N+1-Problem)
  13. Hallo NoHasard, danke für den tollen Beitrag. Waren wirklich die Hamburger die ersten damit? Gibt es noch "andere" Geschichten, wo Mängel in der Baustatik eines Casinos von cleveren Spielern ausgenutzt wurden? Thüringer (hat jetzt fast schon genug Winter gehabt)
  14. Hallo, wer kennt Kesselgucker-Witze? Ich fang mal mit einem an. Frage an Radio Eriwan: Gibt es in Keselgucker-Familien auch Hausgeburten? Antwort: Im Prinzip ja. Die meisten Entbindungen passieren allerdings im Kreis-Saal, um das Neugeborene gleich auf eine KG-Karriere einzustimmen. Thüringer
  15. Hallo Ruckzuckzock, Gemeint habe ich damit, dass es keine Roulette-Systeme mit positivem Erwartungswert gibt. Dass man durch Zufall in Einzelspielen oder kurzen Serien vorne liegen kann, stimmt natürlich. Anscheinend hatte ich mich nicht klar ausgedrückt. Was ich meinte ist: Mithilfe von Sätzen aus der Mathematik kann man beweisen, dass jedes Roulette-System einen negativen Erwartungswert hat. Für Leute, denen die Mathematik für das Nachvollziehen dieser Beweise fehlt, ist es eine seriöse Notlösung, sich darauf zu beziehen, dass die Mathematiker der letzten 200 Jahre diese Beweise gefunden haben - und dass es keine seriösen Zweifel daran gibt. Ich selbst gehöre nicht zu dieser Gruppe. Trotzdem schätze ich es, wenn ein Nichtmathematiker die Grösse hat, offen zuzugeben, dass er die Beweise nicht im Detail nachvoll- ziehen kann, aber den Mathe-Experten glaubt. Dann haben wir aneinander vorbeigeredet. Unter "Quote" habe ich immer "Erwartungswert" verstanden. Meinst Du damit "Gewinne beim Roulette"? Wenn Du nicht physikalisch spielst, bist Du entweder ein Riesenglückspilz oder jemand, der sich selbst etwas in die Tasche lügt. Thüringer
  16. Von Edvard Munch gibt es ein Bild "Roulette-Tisch". Ich habe davon leider nur eine arg schlechte Abfotografie (siehe Anhang). Hat jemand eine bessere Wiedergabe oder weiss, wo im Netz eine zu finden ist? Dank im Voraus, Thüringer
  17. Davon dürftest Du aber nur höchstens die Hälfte wirklich fahren müssen, weil spätestens in Agadir die Karre doch geklaut wird. (Bei Paris-Dakar kannst Du sie dann wieder im Fernsehen bewundern.) Thüringer
  18. Hallo NoHasard, Danke für die Erlaubnis. Gerne. Ich könnte Sie sogar für eine kleine Statistenrolle einplanen, wenn Sie mögen. Wie schon geschrieben, ist die Uraufführung allerdings erst für den Winter 2012/13 geplant. Allererste Zahne! Das ist kein Sumo-Ringer, sondern ein Thüringer (namens Milobarus) nach dem fünfzehnten Rostbrätl am Stück. Jaja. Delikat sind sie, unsere Rostbrätl. Thüringer
  19. Hallo Webzockerin, gute Besserung wünscht Dir Thüringer !
  20. Genau. Dein Satz bringt mich auf eine Frage: Kann man am "Schriftsächsisch" erkennen, aus welcher Region des Landes ein Sachse kommt? Thüringer (kann nur hochdeutsch und ganz fremde Sprachen)
  21. Pingelkopp, oder sogar Pingelsachse ?! Da hat er sich doch einfach fertippt! Toleranter Thüringer
  22. Hallo NoHasard, Die Elch-Geschichte hat mir sehr gefallen. Ich schreibe ja schon seit mehreren Monaten an einem Roulette-Musical. Möglicherweise liesse sich Ihre Elch-Geschichte dort gut als Episode einbringen. Wären Sie damit einverstanden? (Es wird kein kommerzielles Musical, sondern eines mit Laientruppe und nur ganz wenigen Aufführungen. Uraufführung wahrscheinlich in gut zwei Jahren.) Mit freundlichen Grüssen, Thüringer PS. Eine Frage aus Neugier: Warum nennen Sie sich NoHasard, unterschreiben aber mit NoHazard?
  23. Mensch Sachse, nicht so neugierig. Das wird sich erst entscheiden, wenn die Besetzung der Rolle (vielleicht eine Lehramtsstudentin Mathe & Sport) feststeht. Thüringer PS: Das Musical hat übrigens nichts mit dem Saarbrücker "Roulette" zu tun. http://www.pigor.de/getCmsData.php?id=365&category=backend
  24. Ein bisschen habe auch ich die Fragen verfolgt, woher der Name "Tabloise" kommt und was er bedeuten könnte. Eine Antwort habe ich nicht, aber eine Idee. Einige hier im Forum wissen bereits, dass ich an einem Roulette-Musical schreibe (voraussichtlich mit Uraufführung in gut zwei Jahren). Im Musical wird es eine ganz überraschende Aufklärung geben: Tabloise ist eine Abkürzung, und zwar für Table-Dance-Louise. Diese Louise wird an passender Stelle auf den Roulette-Tisch steigen und eine entsprechende Einlage zelebrieren. Weitere Ideen und Anregungen sind herzlich willkommen. Thüringer
  25. Hallo Ruckzuckzock, Ich bin kein Fachidiot, sondern ein seriöser Mathematiker. Dabei lebe ich nicht nur für die Mathematik. Gehört es zum Pisa-Problem, dass Du Texte mit 350 Worten, die Du nicht gleich verstehst, "ermüdend" nennst? Wenn Deine Frau oder Freundin Dich in eine Kunstausstellung mitnimmt, sagst Du dann auch nach drei Bildern "es ist ermüdend"? Thüringer - offen für vieles
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