singleman

Goldstein-Progression

166 Beiträge in diesem Thema

Hallo Hobbyroulettisten!

Hab heut mal wieder ein wenig in diesem forum geschmökert, bin dabei über die GOLDSTEIN-PROGRESSION gestolpert, wer kann mir mehr dazu sagen, bitte möglichst detailliert.

danke im voraus.

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Hallo sigleman,

ich habe von einem Bekannten Deine Fragestellung mitbekommen und habe mich entschlossen darauf zu antworten. Die Goldstein-Progression ist eine Progressionsmethode der Gattung Stellentilgung.

Entstanden ist die Progression nach der Idee "Traumprogression von Max Paufler".

Damals dachte ich viel über Progressionstechniken nach. Ein Dutzend-Fan war ich ohnehin. Aber die Traumprogression ist extrem kapitalintensiv!

Damals (1985) entstand dann meine Progressionsidee, die ich "Goldstein-Progressions-Staffel" nannte.

Der Autor der Traumprogression (Max Paufler) zeigte auf, wie der Verlauf der Satzsteigerungen ist, wenn ein Gewinn stets drei Verluste tilgt. Unter der Überschrift „TRAUMPROGRESSION“ wurde eine Satztechnik präsentiert, die nach dem zwanzigsten Verlustsatz mit einem Minus von 344 Stücke abschließt

Als Basis-Idee ist die im Roulette-Magazin veröffentlichte Progression nicht schlecht; wer sich jedoch schon einmal näher mit den Drittelchancen befaßt hat, kennt auch den möglichen Ecart welchen es zu bewältigen gilt. Daß ein Dutzend 12 bis 20 mal hintereinander nicht erscheint ist durchaus alltäglich!

Zahlreiche „erfundene“ Progressionstechiken der vergangenen Jahrzehnte haben immer wieder die gleiche Schwäche aufgezeigt: Sie zehren zu sehr am Kapital und bringen dadurch den Spieler unnötig in Bedrängnis. Ob Martingale, Amerikanische Absteichprogression, Whittacker-Progression, usw. - mit wenigen Ausnahmen sind alle Progressionen, welche im Verlust gesteigert werden, für ein praktikables kapitalschonendes Spiel nicht geeignet.

Eine Ausnahme zeigt jedoch meine Goldstein-Progression auf, die durch ständiges Umverteilen der Verluste keine zu hohen Sätze erzeugt. Die Tilgungskraft gemäß der Zielvorgabe „Ein Gewinn tilgt drei Verluste“ bleibt unverändert erhalten!

Statt 344 Stücke benötigt die Golstein-Progression lediglich 78 Stücke.

Damit ist die Goldstein-Progression-Staffel eine der besten Progressiontechniken überhaupt.

Diese Behauptung kann ich aufstellen, da ich immer noch mit der gleichen Progressionstechnik arbeite. Dies im Jahr 2004. Allerdings bin ich jetzt auf dein Einfachen Chancen "zuhause" :lol:

Wenn Interesse besteht, kann ich näheres zur Goldstein-Progression mitteilen. Ich gebe gerne auch Beispiele. Jedoch werde ich mich nicht auf allgemeine Diskussionen einlassen oder anderen Prüfungsarbeit abnehmen. Dazu ist mir die Zeit zu schade.

Viele Grüße, Berufsspieler

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Hallo Berufsspieler,

es hört sich an,als ob du die Goldstein-Progression erfunden hast.Nun spielst du die EC.Wie läßt sich die Goldstein-Progression auf die EC anwenden?

Kannst du dafür die Staffelung angeben?

Hast du immer damit Erfolg?

Auf eine Antwort würde ich mich freuen!

MfG Arnd

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Berufsspieler signalisiert, Du bestreitest Deinen Lebensunterhalt

durch Arbeit im Casino.

Ein Stümper kannst Du nicht sein, denn dann wäre sehr schnell Schluß

mit der beruflichen Tätigkeit.

Auf den einfachen Chancen daheim.

Dir fehlt die Zeit und vor allem die Motivation.

Aber dennoch meine Bitte - wärest Du bereit, einige wenige Sätze zu tippen

über Deine Erfahrungen und derzeitige Sichtweise,

durch welches Geldmanagement ( Veränderung der Stückgröße )

und durch welche Art die einfachen Chancen zu bespielen

( in allgemeinster Form ) Berufserfolg ermöglict wurde.

Ein " wenn und aber ", ein wir sprechen uns 100 000 Coups später

wird es von mir nicht geben.

Versprochen.

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Paufler kommt bei einer Auszahlung mal Zwei mit 344 Stück gerade mal 20 Spiele aus.

Die Goldstein Progression bei einer Auszahlung 1 zu 1 mit 78 Stück auch 20 Spiele?? Beachtlich!!

Ich würde mir gerne die Prüfungsarbeit auferlegen. Wenn du so nett sein würdest und die Progression uns Staunenden Lesern zur kenntniss bringst.

Danke

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Hallo Berufsspieler,

schön dich hier zu sehen ! :):lol::lol:

:lol: freu,freu,freu :)

Ich und viele Kenner aus einem anderen Forum, haben deine Beiträge immer sehr hoch eingestuft.

Freue mich sehr auf Interessante Beiträge von Dir. :):lol::)

large-smiley-023.gif

Gruss

mylord :):)

Wow, ein Juwel ist erschienen !

Dieser Mann hat was auf dem Kasten !

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@ Berufsspieler

Schließe mich Mylord vollkommen an!

!Willkommen im Paroli Forum! Nice to see you here!

Gruß

David Cooper

PS:

brauchst auch nicht zu antworten, weil es ja keine fachliche Frage ist, sondern einfach nur ein WILLKOMMEN! :lol:

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Es klappt doch noch früher mit der Vorstellung der Grundregeln. Mein Rechner schein sich wieder gefangen zu haben!

Hier nun die Goldstein-Progressions-Staffel

Hinweis:

Alle Rechte an dieser Progressionsidee liegen bei mir. Die Strategie ist von jedem für den persönlichen Bedarf nutzbar. Sie darf jedoch nicht außerhalb dieses Forums publiziert oder gar vertrieben werden. Die Progressionsstrategie ist als Progressionsanregung gedacht und gehört in die Gattung der Stellentilgung. Eine Garantie für Gewinne wird nicht übernommen.

- Berufsspieler -

Die Goldstein-Progressions-Staffel

Eine optimierte Traumprogression

auf den Drittelchancen

von

Peter Goldstein

Limitierte Erstauflage, Dezember 1985

2. Auflage, Dezember 1996

3. Auflage, April 1997

© 1985-2004 Peter Goldstein

Die Goldstein-Progressions-Staffel

Vorwort

Der Grundgedanke der folgenden Goldstein-Progression stammt von einem

Progressionsvorschlag von Max Paufler.

Im Heft-Nr. 38 erschien im Jahr 1985 in der Zeitschrift Roulette-Magazin

unter der Rubrik „Basis-System für Casino-Neulinge - Anregungen für Profis“

ein Progressionsvorschlag für Dutzende und Kolonnen.

Der Autor Max Paufler zeigte auf, wie der Verlauf der Satzsteigerungen ist,

wenn ein Gewinn stets drei Verluste tilgt. Unter der Überschrift

„TRAUMPROGRESSION“ wurde eine Satztechnik präsentiert, die nach dem

zwanzigsten Verlustsatz mit einem Minus von 344 Stücke abschließt

Als Basis-Idee ist die im Roulette-Magazin veröffentlichte Progression nicht

schlecht; wer sich jedoch schon einmal näher mit den Drittelchancen befaßt

hat, kennt auch den möglichen Ecart welchen es zu bewältigen gilt. Daß ein

Dutzend 12 bis 20 mal hintereinander nicht erscheint ist durchaus alltäglich!

Zahlreiche „erfundene“ Progressionstechiken der vergangenen Jahrzehnte

haben immer wieder die gleiche Schwäche aufgezeigt: Sie zehren zu sehr

am Kapital und bringen dadurch den Spieler unnötig in Bedrängnis. Ob

Martingale, Amerikanische Absteichprogression, Whittacker-Progression,

usw. - mit wenigen Ausnahmen sind alle Progressionen, welche im Verlust

gesteigert werden, für ein praktikables kapitalschonendes Spiel nicht

geeignet.

Eine Ausnahme zeigt die folgende Goldstein-Progression auf, die durch

ständiges Umverteilen der Verluste keine zu hohen Sätze erzeugt. Die

Tilgungskraft gemäß der Zielvorgabe „Ein Gewinn tilgt drei Verluste“ bleibt

unverändert erhalten!

Statt 344 Stücke benötigt die Golstein-Progression lediglich 78 Stücke.

Damit ist die Goldstein-Progression-Staffel eine der besten Progressiontechniken überhaupt.

Die wesentlichen Merkmale

Nachfolgend möchte ich einen Überblick über die wesentlichen Kriterien

meiner Progressions-Staffel geben:

- Die Progression gehört zur Gattung der Stellentilgung. Ein Gewinn soll

immer die letzten drei Verluste tilgen.

- Gesetzt wird auf ein Dutzend. Progressiert wird im Verlust.

- Die Progressions-Staffel ist aufgeteilt in Zeilen und Spalten.

- Sobald die Verluste getilgt sind, wird wieder mit einem Stück gesetzt.

Welcher Marsch verwendet wird, ist nicht Bestandteil dieser Progressions-studie.

Ermittlung der nächsten Satzhöhe

Coup-Nr. Einsatz in Stücken

----------------------------

1 1

2 1

3 1

4 2 (tilgt die letzten 3 Verluste und noch +1 Gewinn

5 2 (tilgt die letzten 3 Verluste, noch 1 Stück Verlust

6 3 (tilgt die letzten 4 Verluste, noch 1 Stück Verlust

Der letzte verlorene Einsatz wird gestrichen und spaltenweise umverteilt

(siehe Buchungsbeispiel). In obigem Beispiel werden die 3

Stücke Verlust von Coup-Nr. 6 gestrichen. Anstatt 3 Stücke in Coup-Nr. 6

und 1 Stück in Coup-Nr. 3, schreiben wir bei beiden eine 2 an.

Wollten wir in Coup-Nr. 7 mindestens die letzten drei Einsätze tilgen, so

müßten wir nun auf ein Dutzend 4 Stücke setzen. Damit könnten wir Coup-Nr.

4, 5 und 6 streichen und sogar Coup-Nr. 3.

Streichen wir aber die hohen Sätze ab und verteilen sie auf die gesamte

Spalte um, erreichen wir die gleiche Tilgungskraft und kommen trotzdem

nicht in so hohe Einsätze wie bei der 'Traumprogression auf Dutzende' von

Max Paufler.

Wenn wir progressieren, muß unsere Bestrebung sein Verluste zu tilgen, und

nicht hohe Einsätze zu riskieren.

In der letzten Spalte 15 der Staffel hätten wir 21 mal verloren und könnten

den Verlust mit 7 Gewinnen wieder tilgen. Dies entspricht genau dem

mathematischen Erwartungswert 7:21 = 1:3. Der 22 Coup mit 6 Stücken

würde die letzten 3 Verluste von jeweils 4 Stücken zurückgewinnen. Sofern

Coup-Nr. 22 gewinnt, ist Coup.-Nr. 19, 20 und 21 zu streichen. Nun müßten

wir wiederum 6 Stücke setzen um die Coup-Nr. 16, 17 und 18 streichen zu

können.

Natürlich kann man diese Staffel weiter verfeinern (siehe Seite 7), das

Hauptziel einer Progression sollte aber sein Verluste zu tilgen bzw. möglichst

sicher wieder in die Gewinnzone zu gelangen. Eine Progression dient dem

erfahrenen Spieler zur Zeitoptimierung.

In der nachfolgenden Übersicht gehen wir von 20 Verlusten in Folge aus:

Buchungsbeispiel bei 20 Verlusten in Folge

Umverteilungsspalten im Verlust

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 Saldo

Zeile +/-

1 - 1 1 1 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 4 -1

2 - 1 1 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 4 -2

3 - 1 2 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 4 4 -3

4 - 2 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 4 4 -5

5 - 2 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 4 4 4 -7

6 - 3 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 4 4 4 -10

7 - 3 2 2 2 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 -13

8 - 3 2 3 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 -16

9 - 3 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4 -19

10 - 4 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4 -23

11 - 5 3 3 3 3 4 4 4 4 4 4 -28

12 - 5 3 3 3 4 4 4 4 4 4 -33

13 - 5 3 3 4 4 4 4 4 4 -38

14 - 5 4 4 4 4 4 4 4 -43

15 - 5 4 4 4 4 4 4 -48

16 - 6 4 4 4 4 4 4 -54

17 - 6 4 4 4 4 4 -60

18 - 6 4 4 4 4 -66

19 - 6 4 4 4 -72

20 - 6 4 4 -78

21 - 6 4

22 6

Bei 20 Verlustensätzen in Folge sind 1 +1 +1 +2 +2 +3 +3 +3 +3 +4 +5 +5

+5 +5 +5 +6 +6 +6 +6 +6 = 78 Stücke aufgebraucht.

Teil 2 folgt.

Viele Grüße - Berufsspieler - :crazy:)

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Teil 2:

Die Regeln der Goldstein-Progressions-Staffel

1. Die Staffel ist aufgeteilt in Zeilen und Spalten. Pro Zeile wird ein Coup

eingetragen. Die Spalten dienen zum Umverteilen der Verlustsätze.

2. Die ersten fünf Sätze im Verlust sind: 1, 1, 1, 2, 2.

3. Ein Gewinn soll immer die letzten drei Verluste tilgen. Um den nächsten

Satz zu erhalten, werden die letzten drei verlorenen Sätze addiert und

danach, entsprechend der Auszahlungsquote auf den Drittelchancen (2:1),

halbiert, wobei wir ggf. aufrunden.

4. Sobald ein Satz auf einem Dutzend respektive einer Kolonne gewinnt,

werden die dadurch getilgten Verluste gestrichen (letzten drei verlorenen

Sätze).

5. Durch das Aufrunden der Satzhöhe kann es passieren, daß wir mehr

gewinnen, als wir in den letzten drei Verlustzeilen verloren haben. Ist dies

der Fall, so wird der Gewinnüberschuß mit einem früheren Verlust (aus

einer höheren Zeile als die letzten drei Verlustzeilen) verrechnet. Halten

Sie sich immer vor Augen, daß die neu ermittelte Satzhöhe so niedrig als

möglich ist. Das erreichen Sie nur, wenn Sie Rundungsgewinne mit alten

Verlusten verrechnen.

6. Nach einem Gewinn werden die noch offenen Verluste in die nächste

Umverteilungsspalte umgeschrieben.

7. Sobald die Verluste getilgt sind, wird wieder mit einem Stück gesetzt.

8. Zero wird nicht als normaler Verlustsatz verbucht, sondern der

Stückverlust wird getrennt gebucht. Der neue Satz hat die gleiche

Stückzahl wie bei dem Verlustsatz durch Zero! Es erfolgt eine separate

Tilgung der Zeroverluste!

Um sich mit der Goldstein-Progressions-Staffel vertraut zu machen, folgt auf

der nächsten Seite ein Beispiel mit der Plus-/Minus-Sequenz: - - - - - - - + - - + - + - +

Tips für weiteren Optimierungsmöglichkeiten

Setzen Sie sich ein Staffel-Verlustlimit (maximale Staffelzeile; z.B. minus 78

Stücke).

„Platzt“ diese Progression, verteilen Sie lieber bereits erlittene Verluste auf

eine neue/zweite Staffel um, als weitere Staffelzeilen hinzuzufügen. Dies

könnte z.B. durch eine einfache Überlagerung geschehen.

Die Original Traumprogression auf Dutzende

Hier der kapitalintensive Progressionsauswirkung der Original-Traumprogression

aus dem Roulette-Magazin (Heft Nr. 38, 1985):

Coup Satzhöhe Saldo

--------------------

1 1 -1

2 1 -2

3 1 -3

4 2 -5

5 2 -7

6 3 -10

7 4 -14

8 5 -19

9 6 -25

10 8 -33

11 10 -43

12 12 -55

13 15 -70

14 19 -89

15 23 -112

16 29 -141

17 36 -177

18 44 -221

19 55 -276

20 68 -344

Bei diesem Minus ist ein weiterer Kommentar wohl überflüssig! Die Goldstein-Progressions-Staffel hingegen benötigt bei gleichen Bedingungen lediglich 78 Stücke!

Wichtige Regeln zum Schluß, die Sie stets beherzigen sollten

  • Ein gutes System hat einen Marsch (wohin zu setzen ist) und eine
    Satztechnik (wieviel zu setzen ist). Mit der Goldstein-Progressions-Staffel
    haben Sie eine der besten Progressionstechniken in Ihren Händen.
  • Die Umverteilung der Verluste in die Spalten der Progressionsstaffel wirkt
    sich extrem kapitalschonend aus.
  • Grundsätlich gilt bei jeder Strategie: Nur die ersten Sätze bringen Gewinn.
    Daher: Sind Sie erst einmal in höheren Verlustsätzen, laufen Sie nie
    bereits verlorenem Geld hinterher. Handeln Sie systematisch und kühl. Sie
    entscheiden wann, wieviel und wohin Sie setzen.
  • Jeder Spieler sollte vor dem Besuch im Casino ausreichend
    „Trockenübungen“ anhand authentischer Permanenzen durchführen. Eine
    Garantie für Gewinne kann nicht übernommen werden.

Richtig eingesetzt kann diesese Progressionstechnik kapital- und nervenschonender eingesetzt werden.

Nochmals sei darauf hingewiesen, dass ein geeigneter Marsch unabdingbar ist. Ein Marsch war nicht Bestandteil dieser Progressionsstrategie.

********* Ende *********

:crazy: So, nun können alle, die es möchten, Fragen stellen. Ich gehe darauf ein und gebe auch Antwort auf offene Punkte usw.

Zitat: Eine Progression ist nur so gut, wie derjenige, der die Progression anwendet.

Viele Grüße, Berufsspieler

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@ Berufsspieler

Für Dutzende und höher eine brauchbare Verlustprogression.

Mein Interesse gilt den ECH. Nach deiner Ankündigung ist diese Progression auf ECH übertragbar.

Welche Änderungen werden an der Progression vorgenommen um die geringe Auszahlung 1 zu 1 zu egalisieren.

Danke

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Hallo,

ich möchte erst einmal allgemein antworten und darauf verweisen, was ich heute Nachmittag geschrieben habe:p

Eine Progression ist nur so gut, wie derjenige, der die Progression anwendet.

Und das Gleiche gilt auch für den Marsch.

Und überhaupt ... ich frage ich mich nach so vielen Jahren wo ist eigentlich für so viele "Spieler" das Problem? Es ist doch eigentlich egal was man setzt. Wenn es ein "Rouletteproblem" gibt, - und hier und da liest man diesen Begriff - dann ist man selbst das Problem!

Es sind auf den EC lediglich 1,35 Prozent zu überwinden!

Auf den anderen Chancen (z.B. den Dutenden/Kolonnen) 2,7 Prozent, und auf den Pleins halt mal EXTREME 5,4 Prozent (da Tronc).

Auf den EC bedeutet dies, innerhalb 74 Coups mindestens ein Stück mehr zu gewinnen, dann würde man auf Dauer im Casino spielen können ohne "draufzuzahlen" - ungeachtet Spesen! Also sind real auf den EC mehr Stücke zu holen als nur das eine Stück. Ein Stück bedeutet pro Rotation (37 Coups) nicht den Zerotribut von 0,5 Stücke abzugeben.

Nun zu den Fragen von Casiyes:

Wenn also mit einer Satztechnik (demnach Progression) auf den EC nicht auf Dauer gewonnen wird ... ja was bedeutet das denn? Es bedeutet, das die betreffende Person nicht geeignet ist und entweder

1. Die falsche Strategie ausgesucht hat - also ungeeignet ist, die richtige Strategie zu finden

2. Emotional und rational nicht in der Lage ist, den Zerotribut zu überwinden.

Du fragst nach der Umsetzung auf den EC. Ich will hier kein Rätsel eröffnen. Im Gegenteil. Es ist für jeden einfach die Stellentilgung auf die EC umzusetzen. Ich schrieb nämlich, dass die Goldsteinprogression zur Gattung de Stellentilgung gehört. Ein Gewinn tilgt x,y Verluste. Alles weitere ist einfach und jedem nach seiner Mentalität und Eignung überlassen. Z.B. kann Ein Gewinn 1,2 Verluste tilgen usw. Folgende Bücher geben darüber Tabellen:

Progressieren auf Einfache Chancen mit 2,0-1,5-1,33-1,2 Stellentilgung + Ergänzungen

Dipl.-Ing. J. Hartmann

L. Kichler

Untermünstertal im Schwarzwald

Durchschnittsprogression, Tabelle mit 1,33 Stellentilgung (Auszug)

Wiesbadener Patentauswertung und Erfinderhilfsmittelvertrieb

Uhlandstraße 16

Wiesbaden

Beide Schriften sind aus heutiger Sicht uralt. Mit dem Computer kann sich jeder mit MS Excel solche Tilgungstabellen selbst erstellen.

Nur bei einem hapert es bei der Mehrzahl der Casinobesuchern: Sie können das einmal erarbeitete nicht "durchziehen". Demnach auch in höheren Sätzen verliert der eine oder die andere die Nerven, bricht ab, modifiziert, usw. Resultat: Verlust, und zwar mehr als der mathematische mögliche Verlust, den man ja lediglich mit einer vernünftigen Strategie erleiden dürfte!

Warum ist das so? Weil im Grunde nur der Mensch das Problem darstellt. Seit dem ich das begriffen habe, läuft es bei mir gut.

Stichwort: "Gewinnsaldo-Optimierung". Diesen Begriff von Dir finde ich gut. Er zeigt, dass Du Dich mehr als durchschnittlich mit der Materie befasst! Erkenntnisse / Forschungsinteresse an der Ludografie / Ludographie ist so eine Sache ... warum sollte ich an meiner Sache Änderungen durchführen?

Zu "Nur - wenn sich schon Psychotherapeuten und Gitarrenlehrer ihre Lernlektionen vergolden lassen": Ich bin weder Gitarrenlehrer usw. Viele Menschen möchten immer etwas nur geben, wenn sie dafür auch etwas bekommen. Karl Marx, der ein Deutscher war, hatte zwar den idealen Kommunismus beschrieben, jedoch ist der Mensch wohl nicht so entwickelt, dass er den Idealen Kommunismus leben kann. Es wird immer Menschen geben, die aus etwas Kapital schlagen möchten. Im Kapitalismus ist das auch legitim, nicht jedoch auf Basis der Übervorteilung oder Ausnützung anderer!

Ich habe weder das eine, noch das andere vor. Mit der Goldstein-Progression habe ich berichtet und damit Anregungen für weitere Forschungen gegeben. Vielleicht wird jemand deswegen weniger verlieren. Z.B. statt 344 Stücke nur 78 Stücke! Dann ist schon viel erreicht.

Anderen gebe ich mit der Goldstein-Staffel den Hinweis darüber nachzudenken, dass mit gleicher Mathematik und mit gleicher Wahrscheinlichkeit weniger verloren werden muss.

Zur Frage von Spigero:

Hier sei nochmals auf das Geschriebene weiter oben verwiesen: Ein Gewinn tilgt x,y Verluste. Alles weitere ist einfach und jedem nach seiner Mentalität und Eignung überlassen. Z.B. kann Ein Gewinn 1,2 Verluste tilgen. Jede Chance hat seine entsprechende Auszahlungsquote. Diese gilt es in der Stellentilgung entsprechend zu beachten.

Zur Frage von Greg:

Auch hier gilt das Geschriebene von eben. Die Auszahlungsquote bei den T6 (TVS) sind 5 Stücke. Die Stellentilgung kann demnach flacher erfolgen. Die Auszahlungsquote ist halt auch hier zu beobachten.

Viele Grüße, Berufsspieler

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Setzen Sie sich ein Staffel-Verlustlimit (maximale Staffelzeile; z.B. minus 78 Stücke).

„Platzt“ diese Progression, verteilen Sie lieber bereits erlittene Verluste auf

eine neue/zweite Staffel um, als weitere Staffelzeilen hinzuzufügen. Dies

könnte z.B. durch eine einfache Überlagerung geschehen.

Kannst Du hierfür noch ein Beispiel geben?

Ansonsten vielen Dank für die tolle Anregung. :blink:

Ankchy

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@Berufsspieler

Dem Wunsch von ankchy bezüglich Staffelumverteilung nach -78 Stücken schließe

ich mich an.

@Greg

Bei der TVS köntest Du es etwa so anstellen: Du setzt 12% eines fiktiven Verlusts

auf eine bestimmte TVS. Im Gewinnfall sinkt der fiktive Verlust auf 40 % von vorher.

Nach 8 Minus infolge ist der fiktive Verlust der dazu reziproke Wert von 250 %. Du

tilgst mit einem Gewinn 8 Verluste. Sehen wir uns aber auch an, wie Berufsspieler

aus einer Staffel zweie macht.

Ciao

Ka-Ching

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@ Berufsspieler,

ich kenne sehr wohl die Bücher von Balke und Hartmann. Meine Aufmerksamkeit gehört nun mal den Progressionen.

Die Aussage ein Gewinn tilgt drei vorhergehende Verluste auch bei ECH. War deine Ankündigung.

Die Goldstein-Progression erinnert mich doch sehr an die Progressionen aus Tepperweins Buch "Der R-S". Auf Dutzend sowie auf ECH.

Trotzdem Dank

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Tja, fehlt immer noch die Zero-Behandlung....

Ich werde mal abschreiben, was ich hier auf einem zerflädderten, ziemlich

vergilbten DIN-A4 Blatt stehen habe.

„Während des Progressionsspieles anfallende Zero-Verluste werden getrennt notiert und fortlaufend saldiert. Durch Rundung anfallende, nicht für die Tilgung benötigte Stücke werden hiervon abgezogen. Ist die gewöhnliche Progression wieder im positiven wird aus umseitiger Liste abgelesen, mit welcher Stufe nun das Tilgungsspiel der Zero-Verluste zu beginnen ist. Gerät das Spiel hierbei erneut in einen Verlust werden nunmehrige Zero-Verluste eigens notierte und wie vor saldiert. Das Tilgen mehrerer Zero-Verlustnotierungen erfordert ein jeweils eigenes Tilgungsvorgehen, wobei mit der höchsten Notierung zu beginnen ist.“

Und wie sieht nun „umseitige Liste“ aus?

Ui, eine 31-stufige Verlustprogrssion und jeweils daneben der bei Verlust entstandene Saldo.

Erst dachte ich noch, ich hätte mich geirrt, aber nach einigem Grübeln kam ich drauf was es ist. Die Paufler-Traumprogression, angepasst an einen 2,-DM-Tisch.

2-2-2-3-4-5-6-8-10-12-15-19-23-29-36-44-55-68-84-104-128-158-195-241-297-367-453-559-690-851-1050

Ich habe sie hier nebeneinander geschrieben, spart Platz und bleibt übersichtlicher, gelle.

Warum bei 1050 Schluß ist, ist klar. Das Maximum an den 2,-DM-Tischen war in den meisten Casinos für die 1/3-Chance 1.200,-DM.

Nun muß ich ein Geständnis machen: Das ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern stammt aus einem Pappkoffer voller untauglicher Systemschriften, Progressionen, Permanenzen aus Travemünde, Hannover, Sylt, Bad Harzburg den ich 1976!!!! geschenkt bekam!!

Und das Blatt war damals schon dick rot durchgestrichen.

War das sachlich genug? Na, dann will ich mir doch das Vergnügen gönnen, noch etwas unsachlich zu werden.

Ja,ja, der geeignete Marsch... Mann, mit dem richtigen Matsch gewinnt auch das dämlichste Systemchen!!! Leider braucht man meist hellseherische Fähigkeiten um den zu finden.

Und dann: der Spieler selbst ist das Problem!!

Super, echt, wenn das nicht reinhaut....

Umgangssprachlich formuliert: Wenn du Glück hast läuft das Ding und du gewinnst, wenn nicht bist du eben zu dämlich!

Wenn ihr die Ohren weit aufsperrt hört ihr mein Gelächter noch in Timbuktu...

Ok, anscheinend haben sich hier doch viele noch nie mit Tilgungsstategien, Abstreich-techniken etc. beschäftigt. Für die ist das gar nicht schlecht, aber auch diese Umschichtung ist ein alter Hut. Irgendwo hat noch jemand so ein System im net eingestellt, hatte ich mir mal per mail (kostenlos!) kommen lassen, leider nach dem lesen und lachen wieder gelöscht.

Ich meine sogar von diesem Rittsteiger, kann ich aber nicht mehr genau sagen.

Für das komisch, komisch... muß ich mich insofern entschuldigen, als ich einen Systemdealer vermutet hatte, wie Dutzendspieler wohl auch. Und wenn ich mal so nachlese wie einige Newbies, bei denen Systemverkäufer vermutet wurden, niedergemacht wurden, dann war das noch richtig dezend von mir.

So, mache mir erstmal einen Pulver-Kaffee

Shotgun

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@shotgun

ich muß die Progri ja nicht durchbolzen

wenn ich z. Bsp. 10 Stck. hinlege und die sind weg

kann ich ja auf Stufe 4 (3 Stcke ) zurückgehen und erst mal

niedere Stellen tilgen. Soviel Phantasie muß sein. Erst nach + wieder höhere Sätze riskieren. solange Minus mit 3 weiterspielen

auch wenn die Tilgungskraft nicht immer gewahrt ist so ist es doch ein probates Mittel gegen zu hohen Kapitalbedarf bei langen Minusstrecken.

aus München

Alpenschreck :topp::blink::blink:

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@ Alpenschreck,

Wozu dann so eine Liste wenn du deine Verluste umverteilen willst. Einfaches Dividieren bringts genau so.

Etwa in der Art : ab Minus 10 geteilt durch 3,, ab 22 durch 5,,ab 30 durch7 usw.usw.

Niedriger Kapitalbedarf und Tilgungskraft stehen in nichts nach.

Varianten gibt es Millionen.

Aber immer wieder das selbe, im Plus kleine Sätze im Minus die höheren.

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Goldstein-Progression kann man ruhig ohne solche komplizierte Tabellen spielen.

1. Wir starten mit Minusserie 1 1 1 2 2

2. Danach geht es weiter so:

Minus-

summe | Satz

-------------------------------------

>= 07 | 3

>= 21 | 4

>= 28 | 5

>= 56 | 6

Nach Verlust muss man entweder direkt nach Goldstein weiterspielen oder nach High-Low Prinzip vorsichtiger sein und bis PLus abwarten.

Wenn sie inzwischen gewinnen, dann spielen sie weiter mit demselben Hochsatz entweder bis Serienplus oder wenn es wieder einen Verlust gibt -- dann starten sie wieder nach oben gegebene Zahlen.

Tabelle ist leicht zu memorieren: 1. Alle linksstehende Zahlen sind Mehrfache von 7

2. Wenn sie 7 und 21 nicht vergessen, dann ist die nächste Stufe mit 7+21=28 gegeben und nächste Stufe mit 7+21+28=56.

(Ich hoffe dass Jemand mein Deutsch verbessert und das alles umschreibt!)

MfG Leovoo

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Setzen Sie sich ein Staffel-Verlustlimit (maximale Staffelzeile; z.B. minus 78 Stücke).

„Platzt“ diese Progression, verteilen Sie lieber bereits erlittene Verluste auf

eine neue/zweite Staffel um, als weitere Staffelzeilen hinzuzufügen. Dies

könnte z.B. durch eine einfache Überlagerung geschehen.

Kannst Du hierfür noch ein Beispiel geben?

Ansonsten vielen Dank für die tolle Anregung. :blink:

Ankchy

Hallo ankchy,

Hallo Ka-Ching,

mache ich ...

Angenommen die Satzhöhe wäre nun 6 Stücke, und ein Minus von 78 Stücken wäre leider der Saldo, dann ist es unter Umständen ratsam lieber erst einmal aufzuhören, und Kräfte zu sammeln oder am anderen Tag weiterzusetzen.

Statt nun jedoch z.B. in der 22 Zeile (siehe Progressionsbeschreibung) dann mit einer Satzhöhe von 6 Stücken weiterzusetzen, die bisherige Staffel auf zwei Staffeln hälftig aufteilen.

Demnach ab Zeile 20 die 78 Stücke Verlust SINNGEMÄSS teilen in jeweils zwei mal 39 Stücke. Das bedeutet, dass die Stückgröße NIEDRIGER ist. Z.B. statt 6 Stücke nur 2 Stücke setzen.

Die Gefahr ist jedoch, dass man nun beispielsweise statt 20 Verluste a' 4 Stücke nun 40 Verluste a' 2 Stücke tilgen muss. Nachteil ist die schleichende Zerogefahr. Je länger eine Staffel ist, bzw. je mehr Stellen getilgt werden müssen, desto mehr setzt man sich des Risikos aus, dass Zero kommen kann.

Weitere Gefahr des Erscheinens der Zero bei Progressionen: Kommt Zero bei einem höheren Satz - z.B. bei einer Stückgröße von 10, dann ist der durchschnittliche Zeroverlust höher als bei einem Gleichsatzspiel!!!

Das alles bedeutet schlicht, dass die Gewinne leichter fallen, wenn sie schnell kommen. Daher ist ein guter Marsch UNABDINGBAR um Erfolg zu haben!!!

Hier jedoch geht es bei diesem Thread mit der Goldstein-Progression ausschließlich um die Progression.

- - -

Auf die anderen Beiträge gehe ich später ein. Da ich an diesem Abend mir einen Krimi ansehe :crazy:

Viele Grüße, ich melde mich später ...

Berufsspieler

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@alle

die Beiträge von Berufsspieler sind Klasse. Die Mehrheit der

Leser hier muß halt weg von der Meinung mit 20 Stücken kann man die Welt erobern. Ganz klar muß man fähig sein riesige

Verluststrecken kohlemäßig und vor a l l e m nervenmäßig

zu überstehen. Die Umschichtung von höheren Verlusten auf

kleinere Verluste ist der primäre Ansatz zum Erfolg.

aus München

Alpenschreck :crazy::blink:

Hallo Alpenschreck,

das Casino in Garmisch-Partenkirchen in den Alpen finde ich zu extrem modernisiert. Früher im alten Casino habe ich mich wohler gefühlt B::wink:

Zu Deinem Hinweis bzgl. der 20 Stücke usw. ... es ist so wie Du schreibst "kohlemäßig und vor a l l e m nervenmäßig" zu überstehen ist sehr sehr schwer. Ich kenne nur extrem wenige, die im Gleichsatz sich ihre Lösung entwickelt haben - auf Transversalen. Mit eisener Disziplin und großem DIN A4 Bogen wird kesselorientiert ermittelt. Das ist extrem schwer und nur wenige "packen" so ein Spiel.

Ferner ist die Auswahl der Chance auch eine Mentalitätsfrage! Ich selbst finde die Einfachen Chancen, die Dutzende und die Kolonnen für das Ideal. Danach kommen die Transversale simple. Alle anderen Chancen benötigen ein wesentlich höheres Spielkapital / DUrststrecke und eine wesentlich längere Zeit, trotz höherer Auszahlungsquote. Ein geduldiger Spieler kann auch länger masse egal setzen. Auch widerum eine Frage der Mentalität des Spielers. Ich brauche Bewegung und daher ist ein Spiel mit gleicher Masse mir zu zeitraubend.

Viele Grüße, Berufsspieler

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@ Berufsspieler,

ich kenne sehr wohl die Bücher von Balke und Hartmann. Meine Aufmerksamkeit gehört nun mal den Progressionen.

Die Aussage ein Gewinn tilgt drei vorhergehende Verluste auch bei ECH. War deine Ankündigung.

Die Goldstein-Progression erinnert mich doch sehr an die Progressionen aus Tepperweins Buch "Der R-S". Auf Dutzend sowie auf ECH.

Trotzdem Dank

Halli Spigero,

freut mich, dass Du auch - wie ich - ein Progressionsfan bist :crazy:

Die Aussage "ein Gewinn tilgt drei vorhergehende Verluste auch bei ECH" habe ich nicht aufgestellt. Mein Wortlaut war: "Diese Behauptung kann ich aufstellen, da ich immer noch mit der gleichen Progressionstechnik arbeite. Dies im Jahr 2004. Allerdings bin ich jetzt auf dein Einfachen Chancen 'zuhause' ". Aber sei es drum ...

Schau dir im Buch "Der Schlüssel" von Frau Telatzky die Progression Deance an. Es gibt zahlreiche Grundmuster von Progressionen. Das Wesentliche ist den Spieltag zu überstehen und zwar nicht zuhause am Tisch sondern live bei der bitteren Realität realer Sätze. Übrigens ist Herr Tepperwein, der aktuell 72 Jahre ist, eine ziemlich "windige" Erscheinung. Er bietet ja zahlreiche Bücher an über Mentaltraining, Bewusstseinstraining usw. Sein Mamut-Sammelband hat zahlreiche Menschen viel Geld gekostet. Ich kenne den Fall eines unmittelbaren Bekannten, der Herrn Tepperwein persönlich VIEL!!! Geld bezahlt hat für ein System, dass aus genau diesem Tepperwein-Buch stammt, welches es damals für 250 DM zu kaufen gab.

Viele Grüße und bis bald, Berufsspieler

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Tja, fehlt immer noch die Zero-Behandlung....

Ich werde mal abschreiben, was ich hier auf einem zerflädderten, ziemlich

vergilbten DIN-A4 Blatt stehen habe.

„Während des Progressionsspieles anfallende Zero-Verluste werden getrennt notiert und fortlaufend saldiert. Durch Rundung anfallende, nicht für die Tilgung benötigte Stücke werden hiervon abgezogen. Ist die gewöhnliche Progression wieder im positiven wird aus umseitiger Liste abgelesen, mit welcher Stufe nun das Tilgungsspiel der Zero-Verluste zu beginnen ist. Gerät das Spiel hierbei erneut in einen Verlust werden nunmehrige Zero-Verluste eigens notierte und wie vor saldiert. Das Tilgen mehrerer Zero-Verlustnotierungen erfordert ein jeweils eigenes Tilgungsvorgehen, wobei mit der höchsten Notierung zu beginnen ist.“

Und wie sieht nun „umseitige Liste“ aus?

Ui, eine 31-stufige Verlustprogrssion und jeweils daneben der bei Verlust entstandene Saldo.

Erst dachte ich noch, ich hätte mich geirrt, aber nach einigem Grübeln kam ich drauf was es ist. Die Paufler-Traumprogression, angepasst an einen 2,-DM-Tisch.

2-2-2-3-4-5-6-8-10-12-15-19-23-29-36-44-55-68-84-104-128-158-195-241-297-367-453-559-690-851-1050

Ich habe sie hier nebeneinander geschrieben, spart Platz und bleibt übersichtlicher, gelle.

Warum bei 1050 Schluß ist, ist klar. Das Maximum an den 2,-DM-Tischen war in den meisten Casinos für die 1/3-Chance 1.200,-DM.

Nun muß ich ein Geständnis machen: Das ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern stammt aus einem Pappkoffer voller untauglicher Systemschriften, Progressionen, Permanenzen aus Travemünde, Hannover, Sylt, Bad Harzburg den ich 1976!!!! geschenkt bekam!!

Und das Blatt war damals schon dick rot durchgestrichen.

War das sachlich genug? Na, dann will ich mir doch das Vergnügen gönnen, noch etwas unsachlich zu werden.

Ja,ja, der geeignete Marsch... Mann, mit dem richtigen Matsch gewinnt auch das dämlichste Systemchen!!! Leider braucht man meist hellseherische Fähigkeiten um den zu finden.

Und dann: der Spieler selbst ist das Problem!!

Super, echt, wenn das nicht reinhaut....

Umgangssprachlich formuliert: Wenn du Glück hast läuft das Ding und du gewinnst, wenn nicht bist du eben zu dämlich!

Wenn ihr die Ohren weit aufsperrt hört ihr mein Gelächter noch in Timbuktu...

Ok, anscheinend haben sich hier doch viele noch nie mit Tilgungsstategien, Abstreich-techniken etc. beschäftigt. Für die ist das gar nicht schlecht, aber auch diese Umschichtung ist ein alter Hut. Irgendwo hat noch jemand so ein System im net eingestellt, hatte ich mir mal per mail (kostenlos!) kommen lassen, leider nach dem lesen und lachen wieder gelöscht.

Ich meine sogar von diesem Rittsteiger, kann ich aber nicht mehr genau sagen.

Für das komisch, komisch... muß ich mich insofern entschuldigen, als ich einen Systemdealer vermutet hatte, wie Dutzendspieler wohl auch. Und wenn ich mal so nachlese wie einige Newbies, bei denen Systemverkäufer vermutet wurden, niedergemacht wurden, dann war das noch richtig dezend von mir.

So, mache mir erstmal einen Pulver-Kaffee

Shotgun

Hallo Shotgun,

die Traumprogression von Max Paufler - ich habe oft mit Max Paufler korrespondiert - ist dennoch hasard und hat nicht viel mit der vernünftigen Goldstein-Progression zu tun. Alte Systemschriften habe ich meterweise. Mehr als 2000 Systeme. Die Quintessenz daraus sind wenige Schriften - die Liste umfasst so maximal 20 Bücher oder Systemschriften. Mehr nicht.

Warum also alten "Mist" ausführlich zitieren. Die Zeit dafür ist zu schade. Stimmt, sachlich war die Beschreibung. Aber warum diese Polemik. Wer vernünftig spielt, wird nie zu solchen Maximumsätzen mit 1050 Stücke kommen. So etwas gibt es nur in der Theorie von Rouletteforschern, die "ihre Sache" nicht real im Casino spielen. Darum polemisieren sie.

Ja! Der geeignete Marsch und die geeignete Progression. Abgestimmt auf die Mentalität des Nutzers. Und stimmt genau: "Der Spieler ist selbst das Problem". Und weil das so ist, habe ich gleich die Frage an Dich - ich hoffe ich darf Dich dutzen:

1. Wie oft in der Woche bist Du in der Spielbank? 2. Wie oft im Monat? 3. Welchen Umsatz macht Du? 4. Welchen Gewinn fährst Du ein? 5. Wieviel Jahre hast Du PRAKTISCHE Erfahrung? 6. Bist Du über alle Jahre hinweg vom ersten Casinobesuch bis heute per Saldo im Plus?

Ich wette gegen eine Liste von 20 guten Tipps zum Thema Roulette, die ich hier im Forum schreiben würde, dass Du die Fragen nur etwa wie folgt beantworten kannst: 1. Weniger als ein mal pro Woche. 2. Selten, weniger als 5 mal im Monat. 3. Keine Ahnung. 4. Tja soll ich hier die Wahrheit sagen? Keinen. 5. Beschäftige mich überwiegend nur theoretisch und bin halt selten im Casino. 6. Per Saldo bin ich im Minus.

Und wenn ich Recht habe, muss ich die Liste wirklich guter Tipps, die alle absolut logisch stimmig sind, und einem Spieler real im Casino erfolgreicher werden lassen, nicht hier im Forum widergeben.

---

Ja, jetzt habe ich auch polemisiert. Aber warum wohl. Ich werde dieses eine mal so schreiben. Künftig hoffe ich das vermeiden zu können. Das ist nicht mein Stil.

Übrigens wenn ich die Fragen beantworten müsste: Ich würde sie wie folgt beantworten: 1. 5 mal. 2. Ca. 20 mal. 3. Einen sehr geringen, den Umsatz schreibe ich nicht auf. Habe aber Aufzeichnungen und könnte den Umsatz nachrechnen. 4. In Stücken so viel, dass ich davon leben kann. 5. Seit 24 Jahre gehe ich ins Casino. 6. Ja.

---

Übrigens, ich würde statt Pulver-Kaffee lieber einen richtigen wählen :blink:

Ich bin auf Deine Antwort der 6 Fragen gespannt. Aber es ist nicht schlimm wenn Du kaum ins Casino gehen solltest. Ich bitte nur um Sachlichkeit, wenn Du so gut wie nur selten ins Casino gehst. Weil dort spielt nun mal die Musik, und nicht am Schreibtisch zuhause oder in diesem Forum.

So, aber nicht verärgert sein. Ich werde jetzt auch wieder sachlich. Versprochen! :crazy:

Viele Grüße, Berufsspieler

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@shotgun

ich muß die Progri ja nicht durchbolzen

wenn ich z. Bsp. 10 Stck. hinlege und die sind weg

kann ich ja auf Stufe 4 (3 Stcke ) zurückgehen und erst mal

niedere Stellen tilgen. Soviel Phantasie muß sein. Erst nach + wieder höhere Sätze riskieren. solange Minus mit 3 weiterspielen

auch wenn die Tilgungskraft nicht immer gewahrt ist  so ist es doch ein probates Mittel gegen zu hohen Kapitalbedarf bei langen Minusstrecken.

aus München

Alpenschreck :topp:  :blink:  :crazy:

Hallo Alpenschreck,

:wink: Volltreffer! "Soviel Phantasie muß sein." Freut mich Deinen Beitrag zu lesen. Denn, wenn dieser Thread für jemanden einen Wert hat, dann ist es der, dass die betreffenden Personen die unbedingt in ein Casino gehen wollen, weniger verlieren müssen, weil sie sich besser auskennen.

Viele Grüße, Berufsspieler

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