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@Jason, Hier kannst du weiterlesen, es gibt keinen einzigen Hinweis, das. B.W. auf Kesselfehler gespielt hat. Das Argument wird nur immer von der "Geht nix Fraktion" angeführt, weil es ihre Theorie untergräbt. Wenn du das gelesen hast, dann beschäftige dich noch mal mit den Magneten und schreibe mir wieso es nicht möglich sein sollte damit eine Kugel ins Fach zu platzieren. Die Antwort bist du immer noch schuldig. 9.09.1954 GLÜCKSSPIEL / TRAVEMÜNDEGewinnen ist ein Beruf (s. Titel) Eine Welle von Ausgelassenheit schwappte am Abend des 14. September durch den eleganten Salon des Hamburger Hotels "Atlantic", nachdem die Innenaufnahmen für das Filmlustspiel "Ingrid - die Geschichte eines Photomodells" fertiggedreht worden waren. Ein Dutzend Filmgirls - Nachwuchsschauspielerinnen und Tänzerinnen - quirlte munter in den Sektgläsern, die immer wieder neu gefüllt wurden. Gastgeber war ein junger Krösus, der selbst gern Photomodell mimt. Er zog eine hübsche schwarzhaarige Statistin auf den Schoß und küßte, als Araberscheich verkleidet, dem 18jährigen portugiesischen Pin-up-Girl Hannita Hallan den linken Zeigefinger. Ein Bildreporter mußte in zweihundert Aufnahmen die neckischsten Posen festhalten. Der Spleen, sich im Glanze hübscher Girls zu sonnen oder sich mit Löwenbabies und Eisbären photographieren zu lassen, gehört zum Zeitvertreib des Gastgebers. Er ist kein Adonis und kein echter Bel ami, aber er rühmt sich seit Monaten eines Vermögens von eineinhalb Millionen Mark. Außer vielen Freundinnen besitzt er vier Autos und einen Schrank voller Anzüge von letztem modischen Schnitt, darunter ein Modell, das auf dem deutschen Schneidertag am 5. September mit einer Goldmedaille preisgekrönt worden ist. Unter seinem spitzen Kinn kräuselt sich ein haariges Attribut, das er als "Assyrerbart" bezeichnet. Erst vor kurzer Zeit gab dieser Golden boy seinen schlichten bürgerlichen Namen Benno Eitel Winkel der Öffentlichkeit bekannt. Er nennt sich, wenn man nach seinem Beruf fragt, "Kaufmann", lebt aber - das wurde inzwischen gerichtsnotorisch - seit Jahren vom Glücksspiel. Das Internationale Institut für Rouletteforschung hat ihm den Ehrennamen "Bezwinger der Spielbanken und erfolgreichster Spieler unseres Jahrhunderts" verliehen. Er selbst läßt sich am liebsten "Roulette-König" titulieren. Noch vor einem Jahr entrüstete sich ein Hamburger Richter darüber, daß ein ausgewachsener Mann sich mit einer "so brotlosen Kunst durchs Leben schlägt". Schon damals war Benno Winkel elegant gekleidet. Zur Gerichtsverhandlung hatte er auf Anraten seines Rechtsanwaltes sogar seine Krawatte geknotet, um seriöser zu erscheinen. Sonst läßt er sie in extravaganter Art knotenlos aus dem Hemdkragen baumeln. Winkel war damals des versuchten Betruges angeklagt, weil er auf einem Waschzettel mit der Überschrift "Es ist erreicht" ein sogenanntes Ernährungssystem zum Kaufpreis von 50 Mark (zahlbar in zwei Raten) angeboten hatte. Dieses System sollte laut Waschzettel geeignet sein, "allen interessierten Roulette-Freunden mit starken Nerven und guter Konzentrationskraft" bei einem Betriebskapital von nur 120 Mark "eine ständige Nebeneinnahme" zu verschaffen*). Der Richter wußte nicht, daß einer seiner pensionierten Kollegen im Casino Travemünde sich fast täglich mit einem solchen "Ernährungssystem" eine kleine Nebeneinnahme verschafft. Die Verlustchancen sind dabei ebenso gering wie die Gewinne, da der "Ernährungsspieler" nur mit kleinsten Einsätzen operiert. Winkel verteidigte sich sehr geschickt mit Kostproben der einschlägigen wissenschaftlichen Literatur über Wahrscheinlichkeitsrechnungen und Gesetze des Zufalls. Als Gerichtssachverständiger hatte sich der Hamburger Mathematikprofessor Dr. Lothar Collatz zur Verfügung gestellt. Er verwarf souverän Winkels autodidaktische System-Thesen unter Berufung auf den empirischen Grundsatz des verstorbenen Professors für Aerodynamik und angewandte Mathematik an der Harvard-Universität in Boston, Richard von Mises: "Wir arbeiten eben mit der streng genommen nicht überprüfbaren Annahme der ''Unmöglichkeit eines Spielsystems'', weil sie durch die ungezählten Versuche unglücklicher Systemspieler nahegelegt wird." (Winkel verschwieg aus opportuner Zurückhaltung, daß er damals schon über 100 000 Mark durch Systemspielen "verdient" hatte.) Schließlich wurde Winkel freigesprochen, nachdem er zum Beweis der Behauptung, daß er kein Betrüger sei, sondern ernsthaft jahrelang gearbeitet habe, mit meterlangen Statistiken und Kurvenblättern angerückt war. Dem realistischen Professor Collatz schwindelte: "Es ist schade um die Zeit, die darauf verwendet worden ist." Das reizte Winkel im gekränkten Stolz des Fanatikers erst recht zum Widerspruch: "Bei mir ist die Zeit nicht zu schade, sondern dies ist der Sinn meiner Zeit." Den Keim zu dieser merkwürdigen Lebensauffassung hat vor vierzehn Jahren ein Studienrat am Hamburger Wilhelm-Gymnasium gelegt. Er traktierte seine Oberschüler nicht nur mit Rechenschieber und Logarithmentafel, sondern auch mit der abseits vom eigentlichen Unterrichtspensum liegenden Kombinatorik, der Grundlage der Wahrscheinlichkeitsrechnung. Die meisten Schüler konnten dabei kaum folgen. Nur der mathematisch hochbegabte Rektorssohn Benno Winkel begriff dieses Jonglieren mit Zahlen und arithmetischen Reihen. Der Studienrat hatte seine Freude daran, aus dem blassen Filius des 1933 abgesetzten Volksschulrektors Max Winkel aus Geierswalde in Ostpreußen ein kombinatorisches Talent zu machen. Dieser Mathematik-Sport nahm ein jähes Ende, als das Wehrbezirkskommando dem Benno Winkel zum 30. November 1942 einen Gestellungsbefehl in die elterliche Wohnung schickte. Der Kommiß konnte allerdings den schmächtigen Jungen nicht verdauen. Wegen akuten Magenleidens wurde der verhinderte Rekrut bei allen weiteren Nachmusterungen für "zeitlich untauglich" befunden. Er benutzte diese Wehrdienst-Untauglichkeit nicht nur zu medizinischen Kuren, sondern stand mitten im totalen Krieg, als seine Schulkameraden an der Ostfront die "Stalinorgeln" pfeifen hörten, mit hektisch geröteten Wangen am kreisenden Roulette der Spielkasinos*). 1943 machte Winkel im Casino Baden bei Wien mit kleinsten Einsätzen sein erstes Spiel. Er hatte sich inzwischen Einblick in sogenannte klassische Roulette-Systeme verschafft, deren Zahl über tausend liegt. 1944 pickte die Gestapo den jungen Hasardeur auf und sperrte ihn vier Wochen lang in ein festes Haus. Darauf arbeitete er einige Monate als kaufmännischer Angestellter. Im Wirbel des Zusammenbruchs landete Winkel schließlich wieder in Hamburg und betätigte sich hier in Nachkriegsgeschäften. 1950 wurde er Besitzer eines Ecarté-Clubs und Teilhaber an zwei ähnlichen Unternehmen, gab aber dieses Gewerbe bald wieder auf. Dann brütete er monatelang in seinem Studien-Kabinett - einer Art Miniatur-Museum des Roulettespiels - über seinen eigenen Systemen; das heißt, er wandelte ab und versuchte zu perfektionieren, was andere vor ihm in Hunderten von Schwarten fixiert haben. Dabei stieß er u. a. auch auf sein "Ernährungssystem", über das sich die Juristen wunderten. Winkel selbst spielte ab 1952 bereits mit "längerem Atem" und setzte seine ganze Rücklage von 5000 Mark aufs Spiel. Die Gewinne häuften sich, je länger er durchhielt. Allerdings verlor er auch wieder, einmal 150 000 Mark in einer Woche. Er will dann weiter an seinen Systemen ("Ich habe nicht nur eins, sondern jongliere mit mehreren") gefeilt haben und führt seine große Erfolgsserie ab Dezember vergangenen Jahres auf diese Filigranarbeit zurück. Er spielte in Dutzenden von Casinos, einschließlich Monte Carlo, wo er nur 12 000 Mark gewann. Winkel verfügt über einen Stapel von fünfzig Jahreseintrittskarten, für die er 5000 Mark bezahlte. Die meisten Gewinne aber heimste er im Casino Travemünde ein, und zwar in mehreren Etappen insgesamt 700 000 Mark. Vor jedem geplanten Großangriff läßt Winkel erst einmal sämtliche Coups (Treffer) der vergangenen Wochen notieren. Allein in Travemünde "arbeiten" für ihn acht Beobachter für einen Tageslohn von zwanzig Mark pro Person. Aus den von ihnen notierten Zahlenreihen (sogenannten Permanenzen) zieht er dann das Fazit für seinen neuen Angriff. Er stellt ganze Kolonnen von Zahlen zusammen, die nach den geläufigen Wahrscheinlichkeitsgesetzen eine große Anzahl von Treffern enthalten sollen. Amateure, die mit wenigen Zügen viel gewinnen wollen und deshalb ihre Chips genau so placieren wie Winkel, sind oft enttäuscht, wenn sie verlieren. Sagt Winkel: "Jeder professionelle Spieler weiß, daß er sich nur wellenförmig vorspielen kann. Man muß mitunter einen langen Atem haben, um wieder auf den Gipfel zu kommen." Deshalb bringt Winkel mindestens 50 000 Mark an den Spieltisch mit. Die Spannung in dem weißen Casino-Palast an der Ostsee stieg auf den Siedepunkt, als auch noch ein zweiter Meister des Systemspiels, der Wiener Buchmacher Erich Puch, 43, mit seiner Gruppe über die Spieltische von Travemünde herfiel. Puch läßt hauptsächlich seine Ehefrau und seine schmuckbehängte schwarzhaarige Assistentin Hildegard Hübner, 23, die am Gewinn beteiligt ist, am grünen Zahlenteppich "arbeiten". Sie setzen stur jeden Tag die Zahlenreihe, die er ihnen mittags auf einem Zettel in die Hand drückt. Puch selbst, den die Atmosphäre des Spielsaals aufregt ("Das Spiel ist eine eigene Macht, die das Denken vernebelt"), bleibt im Hintergrund oder sieht sich zur Ablenkung Filme an. Seiner Assistentin ist vertraglich jeder Umgang mit Männern untersagt, damit das "Betriebsgeheimnis gewahrt" bleibt. Die Folgen des systematischen "Bandenspiels" zeigten sich sehr bald: Die Spielbank Travemünde hatte von Januar bis Juli etwa 1 250 000 Mark weniger Brutto-Einnahmen als während der gleichen Monate im Vorjahr. Diese Summe haben die beiden organisierten Spielsyndikate weggetragen. Nach dieser Bilanz unterbreitete der 31jährige Winkel dem doppelt so alten Casino-Direktor Henri Neid Anfang August das Angebot: Er, der Roulette-König, werde sofort mit seinem ganzen Mitarbeiterstab aus Travemünde abrücken und niemals wiederkommen, wenn die Bank ihm eine monatliche Leibrente von 50 000 Mark aussetze und ihn außerdem mit etwa zehn Prozent am Jahresgewinn beteilige. Direktor Neid strich seinen wohlgepflegten Bart und sagte nur: "Das ist wohl ein Witz." Neid, der alle Schliche des Roulettespiels seit seiner Jugend kennt, hält an der Version fest, Winkel sei nichts als ein raffinierter "Bandenspieler, der eben Glück gehabt hat". Darauf kündigte Winkel eine neue Offensive gegen den weißen Spielbank-Palast an der Ostsee an, die jetzt beginnen soll. Die Hartnäckigkeit, mit der er die Travemünder Spieltische belagert, hat tiefere Gründe. Er möchte in erster Linie eine alte Rechnung mit Henri Neid aus den Jahren 1948/49 begleichen. Damals wurden in der Bundesrepublik die ersten Spielbanken eröffnet. Der junge Nachkriegskaufmann ("Ich machte Export- und Importgeschäfte auf eigene Rechnung") hatte sich an eine Finanzgruppe gehängt, die in Travemünde ein Casino gründen wollte. Doch wurde seine Gruppe über Nacht "von Leuten aus Belgien" ausmanövriert. Mit diesen Reminiszenzen rührt der Roulette-Millionär an Vorgänge, die in dicken Faszikeln der Gerichte in Hamburg, Lübeck und Kiel aktenkundig sind. Alle Entwicklungswege der Spielbank Travemünde führen zurück in die Landschaft am Hohen Venn, jenseits der deutschen Landesgrenze. Von dort stammen die beiden Granden des Casinos: Hauptgesellschafter Isidore Prosmans, der Geldmann, und Henri Neid, der Fachmann. Der heute 62jährige Neid hat die prikkelnde Atmosphäre des Glücksspiels schon als Schuljunge in sich aufgenommen, wenn die Kavalkade der Spieler in eleganten Landauern durch seinen Heimatort Moresnet brauste, und sich in dem einzigen erlaubten Casino weit und breit - dicht in der Nähe des väterlichen Kramladens - an die Spieltische setzte. Dann drückte sich der kleine Ladenstift die Nase am Casinofenster platt und wünschte sich, ein reicher Mann zu werden, statt lebenslänglich Petroleum und Heringslake im väterlichen Laden zu riechen. Das damals so stark frequentierte Casino lag im merkwürdigsten Zipfel Westeuropas: in der Enklave der Vergessenheit "Neutral-Moresnet". Dieser etwa 360 Hektar große Zipfel zwischen Belgien und Deutschland war bei der Grenzziehung nach dem Wiener Kongreß 1814/15 durch einen Vermessungsfehler außer acht geraten. Nachdem das Versehen bemerkt worden war, einigten sich die Anrainer, das Gebiet als neutral zu respektieren. Mit dem ersten Weltkrieg ging auch die Neutralität von Moresnet zu Ende. Das Spielcasino hatten schon vorher preußische Gendarmen geschlossen. Moresnet wurde von Belgien einkassiert. Henri Neid optierte zwar für Belgien, suchte aber sein Glück hauptsächlich im deutschen Aachen und später in Saarbrücken, wo er Kaffeehäuser aufmachte. Als in den zwanziger Jahren in Moresnet wieder Hasard gespielt werden durfte, zur Belebung des Fremdenverkehrs, gründete Neid dort - zusammen mit einem biederen Bäckermeister - den "Union-Club". 1930 hatte er bereits genug Geld beisammen, um auf eigene Faust ein kleines Spielcasino in Chaudfontaine bei Lüttich zu eröffnen. Nach dem deutschen Einmarsch 1940 ließ er sich dann von dem deutschen Oberfeldkommandanten in Lüttich, General Keim, die Konzession für das luxuriöse Casino in Spa erteilen. Erst kurz vorher hatte Neid den blonden Mannequin Hedwig Mackowiak, ehemalige Schönheitskönigin von 1928 aus Elberfeld, geheiratet. Spa entwickelte sich zum Dorado der belgischen Lebewelt. Der Oberfeldkommandant genehmigte Neid sogar eine Omnibuslinie, damit die Geldleute, die sich an Wehrmachtlieferungen und Lebensmittelschiebungen bereichert hatten, bequem an die Roulettetische gelangen konnten. "In Spa wurde damals sagenhaft hoch gespielt", weiß General Keims früherer Dolmetscher. "Die dicksten Brieftaschen schmolzen dahin. Neids Küche und Keller boten auch noch 1944 den reichen Gourmets exquisite Leckerbissen. Die Gestapochefs Graf und Lücke gingen bei Neid ein und aus." Als die deutschen Truppen abzogen, hatte Neid ein stattliches Vermögen angesammelt, das ihm die nationalistischen Resistenzler der "Armée blanche" mißgönnten, obwohl Neid sich ihrer auch bisweilen wohlwollend erinnert hatte. Eine belgische Zeitung schrieb damals: "Neid ist der Typ des Opportunisten, sein Vaterland ist das Land, in dem er das meiste Geld verdienen kann." Nach einer belgischen Aufrechnung hatte Neid während des Krieges einen Vermögenszuwachs im Werte von einer runden Million Dollar zu verzeichnen gehabt. Die Amerikaner fühlten sich nach 1945 in der Etappe von Spa ebenso wohl wie ihre deutschen Vorgänger. Aber das Casino war tot. Neid saß achtzehn Monate in einem Internierungslager, bis ein stämmiger CIC-Offizier sich für ihn einsetzte. Dieser geschäftstüchtige Funktionär des amerikanischen Geheimdienstes, Robert Prince aus Ohio, interessierte sich allerdings weniger für Neid persönlich als für dessen Sekt- und Kognakvorräte und Neids Schwägerin Elisabeth Mackowiak. Schließlich heiratete CIC-Prince die aus Frankfurt evakuierte Dame, bevor er nach Deutschland versetzt wurde und später eine Schlüsselposition bei einer Betreuungsstelle für "Displaced persons" in Hamburg erklomm. Es war die Zeit der Spielbankgründungen. In Bad Neuenahr hatte sich bereits am 15. Dezember 1948 die Roulettescheibe zum erstenmal gedreht. Auch in Norddeutschland suchten die verschiedensten Interessentengruppen (darunter Benno Winkel innerhalb einer Finanzgruppe "Keller-Berger") bei der schleswigholsteinischen Landesregierung um eine Spielbank-Konzession nach. In Führung lag der Pächter des Kurhauses im Sol- und Moorbad Segeberg, Werner Lang. Es fehlten ihm aber finanzkräftige Hintermänner. Da interessierte eine mit Lang bekannte Modeschöpferin aus Brüssel, die über so gute internationale Beziehungen verfügte, daß man ihr schon im ersten Weltkrieg Kontakte à la Mata Hari nachgesagt hatte, einen ihrer reichsten Bekannten, den belgischen Industriellen Isidore Lucien Victor Prosmans, 42, für dieses Projekt. Auch Neids Schwager Prince hatte inzwischen bei Casino-Planer Lang vorgefühlt. Der belgische Millionär Prosmans und der nicht minder geschäftstüchtige Neid-Schwager erkannten sehr bald: Das verträumte Segeberg entsprach nicht ihrem Plan, im Norden ein feudales Ersatz-Casino für das verlorengegangene Zoppot zu schaffen. Sie fanden das Ostseebad Travemünde viel attraktiver. Dort hatte sich schon einmal - bis zum Verbot 1872 - ein munterer Spielbetrieb entfaltet. Casino-Planer Lang (mit guten Querverbindungen nach Kiel) wurde umgegestimmt, nachdem ihm garantiert worden war, daß er als Gesellschafter in die neu zu gründende Travemünder Spielcasino-Betriebs-GmbH. aufgenommen werde, ohne direkt eigenes Kapital einzubringen. Für die Vergabe der Konzession war das Landesinnenministerium (damals unter der Leitung des SPD-Genossen Käber) zuständig. Als die Verhandlungen mit den Vertretern der Landesregierung endlich erfolgreich abgeschlossen worden waren, hatten sich die von Kurhausverwalter Lang vorgestreckten Spesen - für diverse Bewirtungen - auf 24 000 Mark angesummt. Außer Isidore Prosmans waren inzwischen noch einige finanzkräftige Interessenten gefunden worden, die der Gründungs-GmbH. beitraten. Aber noch fehlte der eigentliche Experte - ein neuer François Blanc*), der durch langjährige Erfahrungen in dieser gewinnbringenden Branche die Garantie dafür bot, daß Travemünde das "Monte Carlo des Nordens" werden würde. Es war für den belgischen Millionär Prosmans wie für den ebenfalls Geldchancen witternden Amerikaner Mr. Prince selbstverständlich, daß dieser Experte nur Henri Neid heißen konnte. An einem grauen Januartag 1949 traf denn auch der Spielbank-Experte Neid, leicht mitgenommen und argwöhnisch, in Hamburg ein. Er wußte nicht einmal, wo dieses Travemünde, für das man ihn in Aussicht genommen hatte, liegt. Außerdem bedrückte ihn sehr, daß er sich irregulär in Deutschland aufhalten mußte, denn gegen ihn schwebte in Belgien immer noch ein Kriegsgerichtsverfahren**). Aber Schwager Prince wußte wieder einmal Rat. Er brachte Neid mit dem Leiter des Travel Office der britischen Besatzungsmacht in Hamburg, dem RAF-Major Alastair McKinnon, zusammen, der eine provisorische Aufenthaltsgenehmigung besorgen konnte. Später beschaffte der Major noch weitere Bescheinigungen, nachdem ihm - nach seinen Angaben - zugesichert worden war, daß seine Dienste mit einer ständigen einprozentigen Gewinnbeteiligung am Spielcasino belohnt werden würden. Als er dann nur ein Taschengeld erhielt, revanchierte er sich nach seinem Ausscheiden aus der Royal Air Force durch peinliche Tips über Prosmans, Prince und Neid an die deutschen Finanzbehörden ***). Das Finanzministerium in Kiel hatte vor der Genehmigung der Gesellschafterliste nicht einmal nach der Herkunft der 150 000 Mark gefragt, die das Handelsregister für den Devisenausländer Isidore Prosmans ausweist. Die Zoll- und Steuerfahndungsstellen in Lübeck wollten es aber genau wissen. Nach langen Verschleierungsmanövern fand Prosmans schließlich die Version: "Ich habe diesen Betrag im Bundesgebiet durch Geschäfte, die ich im einzelnen nicht angeben möchte, selbst verdient." Der Fall wurde zunächst mit einer Buße von 50 000 Mark bereinigt. Sie tat Prosmans nicht weh, da schon der erste Jahresgewinn aus seinem offiziellen Spielbank-Anteil ihn hinreichend entschädigte. Der weiße Casino-Palast wirkte wie ein Magnet. Es meldeten sich allerdings auch die Geister der Vergangenheit. Voran Neids Schwager Prince, der seine Vermittlungsdienste nicht umsonst getan haben wollte. Er hatte sich sowohl für Henri Neid als auch für den Hauptgesellschafter Prosmans bei alliierten und deutschen Dienststellen engagiert und drängte auf Umsatzbeteiligung und Provision. Im Hintergrund drohten alte Belastungsakten aus Princes CIC-Zeit. Neid wurde diesen Alpdruck erst los, als sein amerikanischer Schwager samt Ehefrau im Mai 1952 überstürzt nach Canton im Staate Ohio/USA abreiste. Kurz darauf erließ das Amtsgericht Hamburg einen Haftbefehl gegen Prince wegen Devisenvergehens und aktiver Bestechung (AZ 157 Gs 1411/52 III). Vor seiner Flucht aus Deutschland hatte Prince seinem Schwager Neid eine hohe Abfindung abgeknöpft und in Juwelen angelegt. Neid mußte später wegen dieser "Geschenke" an einen Devisenausländer eine Buße von 10 000 Mark zahlen. Zoll- und Steuerfahndung warfen weiterhin Argusaugen auf den weißen Casino-Palast an der Ostsee. Die Recherchen richteten sich hauptsächlich gegen den belgischen Millionär Prosmans wegen des Verdachts, er habe zusammen mit Prince illegale Einfuhrgeschäfte abgewickelt und Millionen in Deutschland verdient, ohne Zölle und Steuern zu entrichten*). Der schwergewichtige Millionär Prosmans, der sich vor Jahresfrist eine große weiße Villa an der Avenue Franklin Roosevelt 244 in Brüssel-Süd hat bauen lassen, ist ein internationaler Geschäftsmann mit zahlreichen Handelsunternehmen im Ausland, zum Beispiel in Tanger, Kanada und Ägypten (Spezialität: Pharmazeutika). Außerdem besitzt er eine Fabrik in Lüttich. Im Oktober 1951 überzeugte sich Prosmans zum letztenmal in Travemünde, wie gut das Geschäft an den neun Spieltischen florierte. Dann kehrte er nach peinlicher Sistierung durch die Staatsanwaltschaft des Amtsgerichts Aachen der Bundesrepublik den Rücken. Wenige Monate später erließ das Amtsgericht Hamburg einen Haftbefehl gegen ihn. Prosmans bat um freies Geleit; er wollte dann Aufklärung über seine Geschäfte geben. Doch diese Bitte wurde abgelehnt. Dagegen waren die Steuerbehörden bereit, sich mit Prosmans in der Schweiz oder in Österreich zu treffen, um eine pauschale Unterwerfungssumme auszuhandeln. Doch Prosmans kam nicht. Als er schließlich die Steuerforderung überhaupt zurückwies, wurde sein Spielbankanteil samt aufgelaufenem Gewinn mit Arrest belegt. Erst vor wenigen Wochen hat sich Prosmans, vertreten durch einen Hamburger Rechtsanwalt, vor dem Finanzgericht in Kiel verglichen: Er zahlte (ohne Schuldanerkennung) freiwillig 100 000 Mark Steuern und Zölle nach und übernahm die Verfahrenskosten in Höhe von etwa 150 000 Mark. Darauf wurde der Haftbefehl aufgehoben und das blockierte Vermögen freigegeben. Mit diesem ungewöhnlichen Vergleich endete ein Ermittlungsverfahren, das über drei Jahre lang auch die Spielbank Travemünde überschattet hatte. Jetzt kann Hauptgesellschafter Prosmans wieder nach Westdeutschland einreisen, seine Geschäfte abwickeln und sich selbst davon überzeugen, wie inzwischen der Spielpalast an der Ostsee zu einer Bastion des Fremdenverkehrs geworden ist*). Die prickelnde Atmosphäre in dem großen weißen Casino-Palast, dessen Farbanstrich jährlich 112 000 Mark kostet, lockt auch das "mittlere Publikum" vom Badestrand an den Spieltisch. Es stellt mit seinen Gelegenheitseinsätzen die größte Zahl der Verlierer und macht die Bank reich. Die Nettoüberschüsse der Bank betrugen von 1949 bis 1953 bei einer Gesamteinnahme von 16 821 000 Mark rund 4,7 Millionen Mark. Im Monat Februar 1954 kam dann das Casino Travemünde in eine ungewohnte Situation. Nach der ersten Monatshälfte mußte die Gesellschaft den Kommanditisten mitteilen: "Leider haben die Spieler sehr viel getroffen und uns damit außergewöhnlich hohe Verluste in kurzer Folge zugefügt ... Verlustsaldo für uns 27 130,84 Mark." Die Gesellschafter bekamen einen Schreck, als ihnen Direktor Neid mit dem Datum vom 17. Februar 1954 "ganz besonders vertraulich" mitteilen ließ: "Da die Spielbank-Reserve nur 200 000 DM beträgt und wir den Gesellschaftern alle übrigen flüssigen Mittel bis auf den notwendigen Betriebsmittelbedarf überlassen haben, sehen wir uns nunmehr wahrscheinlich in der peinlichen Lage, die Gesellschafter darum zu bitten, uns einen Teil der Vorschüsse zurückzuzahlen." Am 22. Februar schrieb dann die Casino-Betriebsgesellschaft an den schleswigholsteinischen Finanzminister Dr. Schaefer: "Wir haben uns in dieser Sache sowohl schriftlich als auch in einer eilig einberufenen Gesellschafterbesprechung ebenfalls an unsere Gesellschafter gewandt und sie um beschleunigte, zweckentsprechende Überbrückungsmaßnahmen gebeten." Auch Neid bekam den ungewöhnlichen Vorstoß der beiden Roulette-Könige Winkel und Puch direkt am Monatsgehalt zu spüren. Es schrumpfte schon einmal auf 213 Mark zusammen, denn dieses Gehalt ist mehr eine Erfolgsprämie und steht in einem gewissen Schlüsselverhältnis zum Gewinn*). Trotz seiner äußeren Gelassenheit läßt Neid seine Chefcroupiers jede Placierung notieren, die von den "Spielbanden" Winkel und Puch gesetzt wird. Er studiert genau ihre Einsätze und Coups und läßt sich auch mitten in der Nacht den Saldenstand der Großgewinner melden. Außerdem achtet die Direktion jetzt peinlich auf die Einhaltung der Maximumklausel: Wo bereits ein "Bandenspieler" Maximum (den höchstmöglichen Einsatz von 70 Mark je voller Nummer) placiert hat, darf kein anderer Spieler noch einen Chip hinzusetzen. Diese strittige Situation ergab sich vor einigen Wochen, als Winkel gerade zu seiner jüngsten Offensive ausholte. Als Benno Winkel seine vorher überlegten Einsätze placieren wollte, erklärte Chefcroupier und Saalchef Winkels Partie, die rund 2500 Mark eingebracht hätte, für ungültig. Er habe regelwidrig fünf Nummern, die bereits von seinem Vis-à-vis, einem bankrotten Varieté-Unternehmer, mit dem höchstmöglichen Einsatz gesetzt worden waren, nochmals mit dem Maximum belegt. Die Travemünder Casino-Ordnung schreibt jedoch vor: "Wird an einem Tisch das Maximum auf irgendeine Chance durch zwei oder mehrere Personen überschritten, so ist es das Recht der Direktion, diese Überschreitung zu untersagen." Bis vor einigen Wochen wurde diese Klausel indes niemals angewandt. Dazu gibt die Casino-Direktion den Kommentar: "Der Spielleitung ist es überlassen, die Überschreitung ... in Einzelfällen zu gestatten. Nach internationalem Brauch wird Überschreitung jedoch grundsätzlich nicht gestattet, wenn der Eindruck vorhanden ist, daß mehrere Personen sich zu einem Zusammenspiel vereinigen. Dieses Spiel nennt man auch Bandenspiel." Roulette-König Winkel verwahrte sich gegen den Vorwurf, daß er mit seinem Visà-vis ein Bandenspiel betreibe. Er habe zwar früher zusammen mit ihm operiert, sich aber von ihm seit einigen Tagen getrennt und diese Trennung der Spielbank-Direktion mitgeteilt. Es sei allerdings Pech, daß dieser ehemalige Mitarbeiter Einblick in sein System bekommen habe und deshalb - wenn auch dilettantisch - ihm nachzueifern versuche. Doch der Protest nutzte nichts. Bald tuschelte man an allen Tischen, die Spielbank-Direktion wolle sich ihres gefährlichsten Gegners dadurch entledigen, daß sie ihn daran hindere, seine vorher ausgeklügelten Nummern zu setzen. Winkel wehrte diese Sonderbehandlung ab, und sein agiler Sozius, der sich Maron nennt und Winkels Einkünfte als Schatzmeister verwaltet (Winkel: "Er verfügt über die Hälfte meines Gewinnes und kümmert sich auch sehr intensiv um meine Frau"), muckte auf. Trotz der Klausel wollen Winkel und sein Adlatus diese Woche ein neues Gruppenspiel beginnen. Andere Casinos reagieren ähnlich: In Mentone bei Nizza hat Winkel nach einem Erfolgsabend vor kurzem erlebt, daß die Casinodirektion einfach den Spielsaal für die nächsten Tage zuschloß, bis Winkel abgereist war. Fragt Winkel: "Warum sollen immer nur die Spieler das Risiko tragen? Wie viele haben schon ihre Existenz aufgeopfert. Erst vor einigen Monaten hat sich der ehemalige Lübecker Senator Rechtsanwalt Dr. Oppermann nach einer langen Pechsträhne in Travemünde erhängt. Er hatte außer seinem eigenen Vermögen noch etwa 80 000 Mark, die ihm als Notar anvertraut worden waren, durchgebracht." Vor solchen Kurzschlüssen hält sich Roulette-König Winkel gefeit. Er spottet über die makabre Atmosphäre des Spielsaals, in dem hinter den Spielern auch die Halbwelt kauert, immer bereit, sich an einen Gewinner zu hängen. Nicht weit entfernt davon sitzen die Spekulanten des Unglücks, die jeden Schmuck und jeden parkenden Wagen in Kommission nehmen. Das ist die Kehrseite aller Casinos, in denen Winkel und der nicht ganz so erfolgreiche Wiener Systemtechniker Puch, die Schrecken der Bankhalter, bisher über zwei Millionen Mark zusammengebracht haben. Winkel hatte jüngst eine Spielpause eingelegt. Die Bettelbriefe und Heiratsangebote aus aller Welt aber rissen nicht ab. Die Sage von seinem schnell erworbenen Reichtum (den "Schatzmeister" Maron, Winkels ehemaliger Schulkamerad und Intimus, hütet) strahlte sogar nach Spanien. Eine Mutter in Sevilla offerierte ihre Tochter Dolores für das Brautbett. Den Roulette-König aber bewegt zur Zeit ein anderes Problem. Er überlegt, wie er seinen Spielgewinn am sichersten anlegen kann, und trägt einen kleinen porösen Baustein, als Probe eines neuen Baustoffes "Elastizell", in der Hosentasche mit sich herum. "Elastizell" soll durch Winkel die Welt erobern. Winkels Lieblingsplan jedoch bleibt: sich selbst an einem deutschen Spielcasino zu beteiligen - am liebsten an dem Travemünder Unternehmen. Dann hätte der König endlich sein Schloß. DIE SYSTEME DES ROULETTE basieren auf Wahrscheinlichkeitsberechnungen. Grundüberlegung ist dabei das "Gesetz des großen Ausgleichs". Es beruht auf der Erkenntnis, daß in einer bestimmten Anzahl von Coups, etwa bei 100 000 Würfen, die Roulettekugel gleich oft auf alle Nummern fällt, auch auf diejenigen, die zuerst auf sich warten ließen. Der Zeitpunkt des Ausgleichs bleibt aber unbestimmt, seine Erwartung unbegrenzt. Deshalb haben die mathematischen Strategen des Spiels jahrzehntelang daran geknobelt, den sogenannten Ecart - die Spannung oder Verschiebung des Gleichgewichts - näher zu bestimmen. Wenn zum Beispiel in 90 Würfen sieben von den 37 Zahlen auf der Roulettescheibe noch nicht gekommen sind, besteht eine große Wahrscheinlichkeit, daß in den folgenden zehn bis fünfzehn Coups drei oder vier der fehlenden Zahlen erscheinen, denn im Durchschnitt kommen in 95 Coups 34 verschiedene Zahlen vor. Spielt man nun die rückständigen sieben Zahlen ("schlafende Ziffern"), so erscheint oft wenigstens eine dieser Zahlen nach wenigen Würfen. Wenn dagegen erst in 110 Coups 34 verschiedene Zahlen gekommen sind, so ist anzuraten, nicht weiterzuspielen, weil die drei zurückgebliebenen Zahlen erfahrungsgemäß dann noch sehr lange ausbleiben können. *) Winkel garantierte sogar: "Ich bin bereit, Ihnen die Anzahlung von 25 Mark sowie Ihr Spielkapital von 120 Mark und eine Aufwandsentschädigung von 20 Mark - also insgesamt 165 Mark - zurückzuerstatten, falls Sie mir nachweisen, daß Ihr Spielkapital verlorengegangen ist oder auch nur verlorengehen kann." *) Auch während des totalen Krieges blieben die Spielkasinos Baden-Baden, Zoppot und Baden bei Wien geöffnet. *) François Blanc (gestorben 1877), Gründer der Casinos in Bad Homburg und Monte Carlo, war der erfolgreichste Unternehmer der Spielbanken-Geschichte. **) Erst am 15. März 1950 wurden die Akten über Neids Kriegsgewinne geschlossen. Befremdet stellte der Vorsitzende des "Conseil de Guerre" in Lüttich fest, daß wichtige Belastungsdokumente verschwunden waren. Schließlich lautete das Urteil auf ein Jahr Gefängnis (durch Internierung verbüßt) und eine Million Francs (84 000 Mark) Geldbuße. ***) Er will jetzt eine Zivilklage gegen Neid - wegen Vertragsbruches - anstrengen. *) Die eingeführten Waren sollen angeblich auf gefälschte Freiimport-Lizenzen der Jeia hereingeholt und dabei als Geschenksendungen für "displaced persons" deklariert worden sein. *) Der Besuch des Bades während der Sommersaison hat sich von 1949 bis 1953 (über 33 000 Besucher) fast verdreifacht. Trotz des verregneten Sommers meldeten sich auch in diesem Jahr 9000 Ausländer (das waren zehnmal mehr Ausländer als im Jahre 1950) bei der Kurverwaltung an. *) Neid ist allerdings gleichzeitig einer der Hauptgesellschafter mit 75 000 Mark Gesellschaftsanteil und hat sich - genau wie Prosmans - vertraglich eine besonders günstige Anteilquote am Jahresgewinn der Spielbank (durch sogenannte Vorabpunkte) vertraglich gesichert. DER SPIEGEL 40/1954 Alle Rechte vorbehalten Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGEL-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG. Dieser Artikel ist ausschließlich für den privaten Gebrauch bestimmt. Sie dürfen diesen Artikel jedoch gerne verlinken. Unter http://www.spiegelgruppe-nachdrucke.de können Sie einzelne Artikel für Nachdruck bzw. digitale Publikation lizenzieren.
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Was P.B. hier von sich gibt ist falsch. Es gibt keine einzige logische und vernünftige Erklärung dafür, warum sich ein Casino kurz vor die Pleite spielen lässt, wenn sie nur die Kessel tauschen oder neue Kessel aufstellen müssen. Es gibt eindeutige Aussagen und Hinweise, daß B.W. auf Favos gespielt hat. Hier steht das er verschieden Systeme hatte und Zahlen zusammenstellt: Der Roulette-König Benno Winkel - eine wahre Geschichte STRATEGIE BLOG 05 Aug 2011 | 10:00 Autor: Pia, Harald Es gibt sie, diese kleine amüsanten Geschichten von Roulette-Spielern, die von sich behaupteten „Gewinnen ist mein Beruf“ und dieses zum Erstaunen aller auch belegen konnten. BENNO WINKEL UND ROULETTE Eine ist die von Benno Eitel Winkel, der in den 50 und 60er Jahren gewann und damit sogar die Gerichte verblüffte. Ich erzähle sie euch in der Sprache der Zeit, denn solche Begebenheiten begründeten und begründen den Nimbus des Roulette-Spiels. „Ein Dutzend Filmgirls - Nachwuchsschauspielerinnen und Tänzerinnen - leerten fröhlich ihre Sektgläser. Gastgeber war ein junger Krösus, der sich seit Monaten eines Vermögens von eineinhalb Millionen Mark rühmte. Das Internationale Institut für Rouletteforschung hatte ihm den Ehrennamen „Bezwinger der Spielbanken und erfolgreichster Spieler unseres Jahrhunderts“ verliehen. Er selbst bezeichnete sich am liebsten als der „Roulette-König“. Noch vor einem Jahr entrüstete sich ein Hamburger Richter darüber, dass ein ausgewachsener Mann sich mit einer „so brotlosen Kunst durchs Leben schlägt“. Winkel war damals des versuchten Betruges angeklagt, weil er auf einem Waschzettel mit der Überschrift „Es ist erreicht“ ein sogenanntes Ernährungssystem zum Kaufpreis von 50 Mark (zahlbar in zwei Raten) angeboten hatte. Dieses System sollte laut Waschzettel geeignet sein, „allen interessierten Roulette- Freunden mit starken Nerven und guter Konzentrationskraft“ bei einem Betriebskapital von nur 120 Mark „eine ständige Nebeneinnahme“ zu verschaffen. Winkel garantierte sogar: „Ich bin bereit, Ihnen die Anzahlung von 120 Mark und eine Aufwandsentschädigung von 20 Mark - also insgesamt 165 Mark - zurückzuerstatten, falls Sie mir nachweisen, dass Ihr Spielkapital verlorengegangen ist oder auch nur verlorengehen kann.“ Der Richter wusste nicht, dass einer seiner pensionierten Kollegen im Casino Travemünde sich fast täglich mit einem solchen „Ernährungssystem“ eine kleine Nebeneinnahme verschaffte. Winkel verteidigte sich sehr geschickt mit Kostproben der einschlägigen wissenschaftlichen Literatur über Wahrscheinlichkeitsrechnungen und Gesetze des Zufalls. Als Gerichtssachverständiger hatte sich der Hamburger Mathematikprofessor Dr. Lothar Collatz zur Verfügung gestellt. Er verwarf souverän Winkels autodidaktische System-Thesen unter Berufung auf den empirischen Grundsatz des verstorbenen Professors für Aerodynamik und angewandte Mathematik an der Harvard-Universität in Boston, Richard von Mises. Musste aber zugeben: „Wir arbeiten eben mit der streng genommen nicht. überprüfbaren Annahme der Unmöglichkeit eines Spielsystems.“ Schließlich wurde Winkel freigesprochen, nachdem er zum Beweis der Behauptung, dass er kein Betrüger sei, sondern ernsthaft jahrelang gearbeitet habe, mit meterlangen Statistiken und Kurvenblättern angerückt war. Winkel verfügt während seiner Spielerkarriere über einen Stapel von fünfzig Jahreseintrittskarten. Die meisten Gewinne aber erzielte er im Casino Travemünde. Vor jedem geplanten Großangriff ließ Winkel erst einmal sämtliche Coups der vergangenen Wochen notieren. Allein in Travemünde „arbeiten“ für ihn acht Beobachter für einen Tageslohn von zwanzig Mark pro Person. Aus den von ihnen notierten Zahlenreihen (sogenannten Permanenzen) zog er dann das Fazit für seinen neuen Angriff. Er stellte ganze Kolonnen von Zahlen zusammen, die nach den geläufigen Wahrscheinlichkeitsgesetzen eine große Anzahl von Treffern enthalten sollten. Amateure, die mit wenigen Zügen viel gewinnen wollten und deshalb ihre Chips genau so platzierten wie Winkel, waren oft enttäuscht. Winke dazu: „Jeder professionelle Spieler weiß, dass er sich nur wellenförmig vorspielen kann. Man muss mitunter einen langen Atem haben, um wieder auf den Gipfel zu kommen.“ Deshalb brachte Winkel stets mindestens 50 000 Mark an den Spieltisch mit. Die Folgen des systematischen „Bandenspiels“ zeigten sich sehr bald: Die Spielbank Travemünde hatte von Januar bis Juli etwa 1 250 000 Mark weniger Brutto-Einnahmen als während der gleichen Monate im Vorjahr. Nach dieser Bilanz unterbreitete Winkel dem Casino-Direktor Henri Neid Anfang August ein Angebot: Er, der Roulette-König, werde sofort mit seinem ganzen Mitarbeiterstab aus Travemünde abrücken und niemals wiederkommen, wenn die Bank ihm eine monatliche Leibrente von 50 000 Mark aussetze und ihn außerdem mit etwa zehn Prozent am Jahresgewinn beteilige. Ein interessanter Vorschlag, der leider abgewiesen wurde. So gibt es nach meinem Wissen bis heute keinen Spieler (Taktiker), der durch eine Leibrente eines Casinos versorgt wird.
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Argumente bitte, dumme Sprüche gibt es von dir hier schon genug
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Bei EC ist die Favobildung nicht so deutlich. Die Ecarts werden erst aber TVS deutlicher und es gibt heftige kurzfristige Ecart Bis dahin gibt es immer kurzfristige Wechsel der Favo und Rest. Chancen, zwischendurch auch öfter mal Ausgleich bei kurzfristiger Betrachtung.
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Eher nicht. Die Automaten arbeiten mit unterschiedlichen Kugeln, unterschiedlichen Einschußdrücken und verschiedenen Rotorgeschwindigkeiten. Auch die der 1. Generation. Das ganze wird wahlos über einen Zufallsgenerator gesteuert. Sofort nach Einschuß der Kugel, kann an den Touchbets nichts mehr gesetzt werden.
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Schau dir doch einfach mal die Häufigkeitsverteilung der Plein oder andere Chancen an. Es dominiert der Ecart, also einige Chanchen laufen immer vor, einige bleiben zurück. Das ganze auch bei super genauen Kesseln.
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Wir hatten das Thema B. Winklel schon ausgiebig beleuchtet. Noch mal , er war kein KF-Spieler, er hat auf Favos gespielt, von ihm stammt selbst die Aussage ich habe mehrere Systeme, welche ich wechselseitig anwende. Deine KF Theorie scheitert doch an der Tatsache, daß sich die Casinos nicht kurz vor die Pleite spielen lassen ( Travemünde), wenn sie doch nur übernacht die Kessel wechseln zu brauchen, oder neue fehlerlose aufstellen. Das er Permschreiber in die Casinos vorgeschickt hat nichts mit ausspähen von KF zu tun, sondern mit dem Gesetz der großen Zahlen,( welches du bis heute noch nicht verstanden hast, bzw, nicht daran glaubst) An Druckluftautomaten geht und ging gar nichts, weil er gehört zu Gruppe der Automatenspiele und da gibt es eine eingestellte Auszahlungsqoute, genauso wie bei den Slotmaschinen.. Es gibt nur eine einzige Möglichkeit da etwas nachzuhelfen, man spielt an mehreren Touchbets mit unterschiedlichen Chancen und unterschiedlichen Einsätzen. Geht aber nur wenn der Laden leer ist und es ist auch nicht überall erlaubt.
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Favoritenbildung findet immer statt, das hat nicht mit genauen oder ungenauen Kessel zu tun. Logisch aber auch ist, bei ungenauen Kessel ( Kessel mit Fehlern, schlecht justiert) kommt es vermehrt zu Trefferballungen auf bestimmte Kesselbereiche oder auch Pleins. Mehr als die normale Favoritenbildung hergibt.
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Das entspräche ungefähr 3 sigma. Mann muss schon ganz schön geduldig sein,um auf so was zu warten. Irgendwo habe ich auch genaue Zahlen, aber ist doch eher nicht so Interessant, weil keiner Stundenlang vor dem PC sitzen will, oder tagelang ins LC fährt um überhaupt erst mal das Satzsignal zu haben. Könnte jedoch für Computerfreaks interessant sein, welche die aktuellen laufenden Perms automatisch nach solchen Satzsignalen überwachen und dann automatisch setzen und auch wieder stoppen, ähnlich wie bei den Börsenprogrammen. Da würde ich aber nur Liveübertragungen aus echten Casinos trauen und auch nicht so wirklich, wenn man weiß das die Manipulierung der Tische heut zu tage ein Kinderspiel ist.
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Es gibt ja auch verschiedene Berechnungsmethoden, deshalb auch leichte Abweichungen. Ich hab auch noch eine Tabelle, wo es empirisch ermittelt ist. Diese weicht auch etwas von den math. Werten ab. Aber alles liegt nah zusammen. Das Roulettproblem wäre mit diesen Zahlen nur gelöst wenn es keine Schwankungen um die math. Mittelwerte geben würden. Diese Werte sind also nur zur groben Orientierung da. Schau dir doch bitte die langen Trefferabstände der letzten 3 offenen Pleins an. Es gibt doch keinen vernünftigen Grund dort anzugreifen. Ich habe mal irgendwo gelesen, daß sich 2 Spieler darauf fokussiert hatten, die letzten 3 offenen Pleins anzugreifen, was auch eine Weile gut ging. Am lange Ende sind sie gescheitert. Die Trefferabstände bei den F3 zu F4, F4 zu F5 , F5 zu F6 liegen doch math viel dichter, also sind die Schwankungen auch kleiner , da liegt es doch auf der Hand eher dort anzugreifen, als auf die letzten Loser zu warten. Der Nachteil bei den Favos ist, daß immer welche dazu kommen können, was bei den Restanten nicht der Fall sein kann und als leichter Vorteil gewertet werden kann, wenn nicht die langen Trefferabstände wären. Aber dem spricht wiederum entgegen , daß sich in ca. 90 % aller Fälle die Favostufen F3 bis F6, jeweils aus 3-6 Favos der Vorstufe gebildet wird. In ca. 50 -60 % läuft der 1. Favo über einige Stufen an der Spitze.
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Ich habe etwas andere Werte, es gibt aber nur geringe Unterschiede. Interessant die dazugehörigen Coupzahlen: Coup nicht erschienen in % absolut 60 19,32 7,15 66 16,39 6,06 73 13,53 5,01 81 10,87 4,02 91 8,28 3,06 106 5,43 2,03 132 2,69 1,00 170 0,97 0 Eins wird deutlich, je geringer die Anzahl der offenen Pleins, desto größer die Trefferabstände. Bedenkt man des es nur math. Mittelwerte sind wo die Schwankungen noch dazu kommen, sollte jedem klar sein, daß man tunlichst auf die Verfolgung der letzten oder der letzten 3 -4 offenen Pleins verzichten sollte. Die letzten 7 nach einer gewiissen Ausgangsspannung ( ca. 80 Coup) geht schon, aber immer noch riskant. Alle letzten Zahlen alle bis zum Treffer zu verfolgen, wie hier jemand geschrieben hat, geht gar nicht. Man sollte hier den Angriff nach 1-2 Treffer beenden und die übrigen nicht verfolgen. Wann die letzte offene Plein getroffen wird, passiert math. wie folgt: aller 315 Coups, bleibt sie 210 x weg aller 626 Coups, bleibt sie 235 x weg aller 1082 Coups, bleibt sie 255 x weg aller 2147 Coups, bleibt sie 280 x weg aller 57503 Coups, bleibt sie 400 x weg aller 890454 Coups, bleibt sie 500 x weg
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Was ich vom Roulette für das Leben gelernt habe
topic antwortete auf Sven-DC's Albert Einstein in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Ja richtig, hier ist ja auch ein Roulettforum. Wenn du glaubst, daß es sinnvoller ist seine Stücke einfach auf den Tisch zu werfen, dann ist das der falsche Ort für dich. Es sei denn, man hat Interesse hier ständig rum zu stänkern, dann ist es natürlich ein weites Feld, weil die meisten hier an die Gesetze beim Roulett glauben oder zu mindest am Tüfteln sind, außer natürlich du und Sachse die schon lange wissen das nichts geht und das hier auch mehrmals am Tag hinschreiben müssen. -
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Hoffentlich gibt es bald wieder Sonderangebote in deiner Kneipe, bis dahin wird man es geduldig ertragen müssen, das du hier mehrmals am Tage sinngemäß schreibst das klass, nichts geht . Du musst hier keinen missionieren. -
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Man müsste ja hier auf deinen Mist eigentlich nicht mehr antworten. Geht aber nicht, weil du sonst noch glaubst du hast Recht. Du bist doch hier der, welcher nicht mehr genau weiß was er überhaupt geschrieben und dann noch unverschämte Antworten gibt.. -
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Und warum schreibst du vorher sinngemäß das pflastern besser ist, weil man dann länger überlebt ? Richtig, das gilt aber für die Bank. Für den Spieler ist der Umsatz eigentlich wurscht, was zählt ist die Umsatzrendite und diese steigt nicht automatisch mit höheren Umsatz, sondern fällt bei gleichgroßen Gewinn sogar ab. -
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Es geht nicht darum was math nach 1 Million Spiele passiert. Das ist doch völlig praxisfern. Wenn man breit und hoch pflastert, kannst du in kurzer Zeit 100 % verlieren. Die Verlustkurve ist also steil. Wenn man immer nur 1 Stück, auf eine Zahl legt, dauert es wesentlich länger eh man den gleichen Betrag verliert. Die Verlustkurve ist flach. Je mehr ich hinlege, desto größer ist der absolute Betrag welcher verloren wird. Das sollte doch selbst dir einleuchten, auch wenn es immer 1,35 % sind. Mit der Steilheit der Kurve, ist der absolute Betrag im Verhältnis zu Zeit gemeint. Das lesen doch normal begabte sofort raus. Man @Sachse, das du so wenig von der Sache verstehst, ist ja kaum zu glauben. -
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schlecht spielen= verlieren gut spielen= gewinnen Je größer der Umsatz, desto steiler die Verlustkurve. Es ist immer besser kleinere Flächen oder sogar nur eine Plein zu belegen, als zu pflastern. Plasterspiele bringen zwar mehr Treffer, aber auch nicht automatisch mehr Gewinn. Der reine Trefferüberschuß bringt überhaupt nichts, weil meistens mehr Geld auf den Tisch liegt, als die Auszahlung/Gewinn ist, die wenigen Fehltreffer stürzen das Saldo so in minus, das man mit der gleichen Methode nicht mehr nach vorn kommen kann. Jeder Pflasterer im Casino outet sich unfreiwillig als Nichtsversteher vom Roulett. Mit einen Spielkapital von 100 St. spielt man auf alle Fälle Coupmäßig eine längere Strecke, wenn man pro Coup nur 1 Plein a 1 St. belegt, als man z.b. den Tisch gleichzeitig auf unterschiedlichen Chancen plastert Obwohl man im letzten Fall mehr Treffer und weniger Fehltreffer hat ist die Kohle bei kürzerer Spielstrecke schneller weg, als der beim 1 Pleinspieler. -
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Kann es nicht, Rechne bitte selbst aus, wie unwahrscheinlich das ist. Vielleicht genauso selten , wie alle Flugzeuge an einen Tag vom Himmel fallen. Logisch kann das passieren, haben deshalb all die mit den Dinger noch fliegen eins an der Waffel ? Eher nicht, weil einige Dinge so unwahrscheinlich sind, das sie einfach nicht passieren. Dazu gehört auch die 40 EC Serie, -
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Hier zeigt sich das du keine Ahnung hast. Zufall bedeutet nicht das alles wie wild und unkontrolliert passiert. z.b. haben absolut die meisten Pleinrotationen genau 24 versch. Zahlen. Das allein ist doch schon Gesetz genug. Wenn du was von Roulett.Mathe verstehen würdest, könntest du es dir ja ausrechnen wie oft man so was erlebt und selbst erkennen das es unmöglich ist. Wenn so was irgendwo passiert wäre, dann wäre es auch bekannt. Das ist doch Beweis genug. Bin gespannt auf deine Beweisführung das so was geht. Wie immer keine Ahnung, aber von der Gegenseite die Beweise fordern. Dahinter kann man sich gut verstecken und denkt das keiner merkt das man selbst so dämlich ist , daß einen schon die Schweine nicht mehr beißen -
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Es ist nicht alles Scheiß, was du nicht verstehst. Die gesamte Roulettproblematik lässt sich nicht mit 1/37 zusammenfassen und damit die Unmöglichkeit der Gewinnfähigkeit erklären -
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Kommen kann alles, aber wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dafür. Wohl so das man es nicht erleben wird. 27 er EC Serie glaube ich ist die Spitze des Eisberges, wenn irgendwo was länger gelaufen ist, dann wäre das auf alle Fälle bekannt geworden. Also nicht mit einer 40 EC Serie -
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topic antwortete auf Sven-DC's Albert Einstein in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Es ist keine Scheindebatte. Mit Wartecoups kann man sich einen Vorteil verschaffen. Hier mal ein Beispiel dazu: Eine 24-stufige Progression auf eine beliebige TVS hat eine math. Platzerwahrscheinlichkeit von 0,71 %. Es gibt somit keinen Gewinn. Beginne ich mit den Angriff erst nach einen 65 x maligen Ausbleiben dieser TVS, so wird dieser math. Wert,durch die Empirik ausgehebelt, weil die TVS nur ca. aller 1. Mill. Coups 74 x wegbleibt. Die Progilänge würde aber bis Coup 89 gehen, was man nie erleben würden und somit Dauergewinne mit diesen Angriff macht. Für all die, welche die Wartezeit für den Vorlauf nicht zu lang wird, ist das Gewinnproblem gelöst. So einfach könnte es sein. Also gibt es doch einen Vorteil für den Spieler, wenn er Wartecoup oder fiktives Spiel, Vorlauf, oder wie man es immer nennen will zm Bestandteil des Spieles macht. Es ist keine Scheindebatte und auch nicht wurscht. Bei KG macht es ja auch Sinn auf günstige Würfe/Bedingungen zu warten und nicht einfach wie wild los zu legen. Das trifft auch auf klass. Ansätze zu. -
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topic antwortete auf Sven-DC's Albert Einstein in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Hat es doch, weil der Zufall sich in bestimmten Grenzen bewegt. Also kann man nach bestimmten Vorläufe, Rückschlüsse auf das kommende ziehen. Falsch, z.b. nach 20 x rot, kommt nicht noch einmal 20 x rot, Wie willst du richtig auf die Schwankungen reagieren, wenn du nicht daran glaubst , daß die Ereignisse in einen Zusammenhang stehen. Es gibt doch nur 2 Möglichkeiten, entweder den Trend zu folgen, oder gegen den Trend spielen. In beiden Möglichkeiten betrachtet man die letzten Ereignisse, sonst könnte man ja keinen Trend erkennen. In der Lage war er schon, nur Roulett war nicht sein Baustelle. -
Das ist etwas zu kurz gedacht. Die Masse machst.
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Ich hab mal was interessantes bei Google gefunden. Wenn ich das richtig verstehe ist das eine Patentanmeldung, wie man Roulettautomaten manipuliert: Man könnte auch sagen, die Auszahlungsquote einstellt, wäre der korrekte Ausdruck um nicht ins juristischen Fettnäpfchen zu treten. https://google.com/patents/WO2002030532A1?cl=de Weiterhin gab es doch mal so ca. 2003 in Österreich in einem LC ein Skandal mit manipulierten Spiel auf Basis von Magnetkugeln