Jump to content
Roulette Forum

Tanagra

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    1.147
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Alle erstellten Inhalte von Tanagra

  1. Neben Kurt von Hallers "Unverlierbarer" ist theoretisch auch die Martingale unverlierbar - wenn das Kapital groß genug wäre und es kein Tischmaximum gäbe. Insofern relativiere ich hiermit mein "Nix geht"-Statement: Natürlich gibt es unverlierbare Strategien. Doch wir können sie aufgrund der Kasinoregeln und/oder mangels Kapital nicht anwenden.
  2. Definitionssache, vielleicht. Es gibt Strategien, die mit den durchschnittlichen breiten Schwankungen gut klar kommen. Doch wenn sie auf eine sehr selten auftretende und langanhaltende Schwankung treffen, können alle bis dahin gemacht Gewinne wieder aufgefressen werden. Interessant in dem Zusammenhang wäre natürlich, ob sich die Gewinne wieder erholen würden, wenn man genügend Kapital hat, um auch dieses Monstertief auszusitzen. Ich glaube: Nein. Da der Erwartungswert nun mal letztlich bei 2,7 % liegt, egal auf wie langer Strecke ein gutes System funktioniert. Allerdings wird es in der Praxis oft eher am Kapital oder am Tischmaximum scheitern als am negativen Erwartungswert. Das Tischmaximum ist ja die Versicherung der Kasinos gegen Dinge wie "Kurt von Hallers unverlierbarer Progression", mit der man bei genügend Kapital und ohne Tischmaximum immer gewinnen würde. So interessant das hier alles ist - ich muss jetzt dringend schlafen gehen. Gute Nacht allerseits. Schlaft gut.
  3. Lass um Himmels Willen die Nudeln weg! *kicher* Im Prinzip esse ich ähnlich wie du, nur die vegane Variante: Fettreich und viel Eiweiß. Sojaproteinshakes, Nüsse, Gemüse, Salat mit viel Leinöl. Und jeden Tag diese rabenschwarze Bitterschokolade von Aldi (die enthält keine Milch).... Lustigerweise hält mich das schlank. Keine Ahnung, ob du auf die Tour zunehmen kannst. Sind schon Erfolge sichtbar?
  4. Das habe ich doch hier erklärt: Das heißt: Wenn eine Strategie wirklich gut ist, geht sie sehr lange gut, bevor der unvermeidliche Supergau in Form einer alles verzehrenden Verluststrecke eintritt. Die Chance, dass wir den Supergau gar nicht erleben und als glückliche Gewinner sterben ist also durchaus realistisch. Das ändert aber nicht daran, dass die Strategie bei 2,7 % minus enden würde, wenn ein unsterblicher Spieler sie unendlich viele Coups lang anwenden würde.
  5. Genauer gesagt: Es handelt sich bei dem 1 % um diese unwiderstehliche Daimtorte im Ikeabistro.^^ Das ist eine knusprige Mandeltorte mit Schokolade, die neben den Goodies (Mandeln, Kakao) natürlich auch die Bösewichter traditioneller Backkunst enthält (Butter, Sahne, evt. Eier). Ca. dreimal jährlich Ikea bedeutet also unweigerlich dreimal ein Stück Daimtorte.... Außerdem bin ich nicht so harcore, dass ich im Restaurant jedesmal die Küche aufsuche und den Koch ins Kreuzverhör nehme. Insofern erwische ich beim auswärts Essen bestimmt ab und zu etwas Butter im Gemüse.
  6. Sehr schönes Bild! ; )
  7. Dafür gibt es das proportional betting nach Kelly. Falls eine Strategie tatsächlich dauerhaft eine positive Gewinnerwartung > 0 % hat, kann dank Kelly doch überhaupt nichts mehr schief gehen, egal wie stark die Schwankungen sind. V.a. wenn man sehr konservativ mit sehr kleinen Kellybruchteilen operiert. Ich möchte aber dazu sagen, dass ich beim Roulette davon ausgehe, dass jede Strategie letztlich bei 2,7 % minus endet. Allerdings glaube ich auch, dass es Strategien gibt, die recht lange gutgehen, bevor sie durch unweigerlich aber sehr selten auftretende Horrorverluststrecken gecrasht werden. Da unser Leben und damit die Anzahl der Coups, die wir spielen, endlich sind, könnte so eine mittelfristig funktionierende Strategie bis ans Lebensende erfolgreich sein. Wenn wir ableben, bevor der unvermeidliche Supergau in unserer Strategie eintritt.^^ Das ist wahrscheinlich eine Typfrage. Wem's liegt, bei dem klappt das mit dem Russischroulette - oder er geht zumindest triumphal und mit stolzem Lächeln unter. Ich bin eher bedächtig, mag kleine Schritte und habe endlose Geduld, etwas langfristig durchzuziehen. Russisches Roulette passt einfach nicht zu mir. Ich habe mich z.B. regelrecht geekelt, als ich das "Alles auf Rot"-Video angeguckt habe: http://www.roulette-forum.de/topic/16684-gesamtes-vermoegen-auf-rot-gesetzt/
  8. Danke. Zu BJ kann ich gar nichts sagen, da ich nicht einmal die Spielregeln kenne. Kartenspiele habe ich nie auf die Reihe gekriegt - ich habe sogar beim "Schwarzer Peter" meistens verloren.^^ Das mit den Nerven kann man doch prima entschärfen (oh, ein Reim): 1. Lange, sehr lange Tests, bevor man auch nur den ersten Euro setzt. Damit ist man dann halbwegs sicher, dass das angepeilte System zumindest mittelfristig funktioniert. 2. Nur mit Klimpergeld spielen, das man verlieren kann ohne die Haushaltskasse (und das Kleiderbudget ; ) auf's Spiel zu setzen.
  9. Ja, zu 99 %. Trotz (oder wegen^^) landwirtschaftlicher Ausbildung, in der ich neben Ackerbau auch Viehzucht (Milchviehwirtschaft, manchmal Hausschlachtungen) gelernt habe. Die Agaven musste ich erst einmal nachschlagen. Jetzt weiß ich, was du meinst: http://de.wikipedia.org/wiki/Agaven#Verwendung Die Faser klingt allerdings ein bisschen kratzig.^^ Bist du der Gärtner, der die Sonnenblume auf deinem Foto großgezogen hat? Ich habe auch einen kleinen Garten, doch mir fehlt der grüne Daumen.
  10. Im Ganzen gesehen stimme ich deinem Beitrag zu: Anfangs fährt man meist überproportional gute Gewinne ein, die anschließend von der unweigerlich folgenden Verluststrecke wieder aufgezehrt werden. Doch wenn man glaubt, eine Methode gefunden zu haben, die z.B. 1 % Gewinnerwartung hat, weil die Methode das auf langen Permanenzteststrecken bewiesen hat, dann sähe der perfekte Ablauf für mich so aus: Überproportionale Gewinne während der ersten Glückssträhne. Dann eine heftige Verlusstrecke, die die Gewinne fast - aber eben nur: fast - wieder aufzehrt. Anschließend dümpelt man evt. eine ganze Weile ohne große Gewinne oder Verluste herum, Dann kommt wieder eine große Glückssträhne, gefolgt von der unvermeidlichen Verluststrecke usw. Und trotzdem bleiben letztlich auf langer Strecke die avisierten 1 % Gewinn pro Coup übrig. Will heißen: Ich glaube, dass sich Gewinne immer durch dramatischen Wellengang langsam aufbauen. Die Wellen sind so hoch und die Täler so tief, dass man eiserne Ruhe bewahren und sich immer wieder selbst an die (beispielsweise) 1 % Gewinnerwartung erinnern muss, von der man aufgrund der vorangegangenen Permanenztests halbwegs überzeugt ist. Der hohe Seegang ist jedenfalls das Muster, das meine Permanenzstests mit Pleinsystemen zeigen. Es kann aber natürlich sein, dass der Ablauf bei EC völlig anders ist.
  11. Das Päckchen mit dem von mir eigenhändig aus Stacheldraht gehäkelten Maulkorb für dich ist unterwegs.
  12. ....und hast nicht gewusst, dass ich kein Hirn esse.^^ (Vegan, aber Cashmere, Seide und Lederschuhe müssen sein, solange es keine haptisch akzeptablen Ersatzstoffe gibt. ; ) Genau das habe ich mich auch gefragt. Oder hast du das Bild nur gepostet, weil er von Kopf bis Fuß Jeansstoff trägt? (Meine nächsten Gewinne investiere ich kellygerecht in die Stückgröße. Doch für die übernächsten Gewinne, falls es sie gibt, möchte ich einen altsilbergrauen Cashmerepullover mit V-Ausschnitt haben.^^)
  13. Weiß ich doch. Hat auch geklappt. :-)
  14. Eeeek, nein! Vielleicht bin ich eine Snobistin. Aber Aldi-Kleidung kommt mir nicht in die Tüte. (KIK übrigens auch nicht, Verona hin oder her. Und so eine Levis hält ja auch Jahrzehnte, wie Nico meint.^^)
  15. Klappern gehört zum Geschäft.^^
  16. Der Rosinenfilter: Finde eine Möglichkeit Favoriten zu nutzen - und nutze sie.
  17. Hast nicht du zu mir gesagt, dass mir meine Grundidee spätestens nach einigen hundertausend Coups um die Ohren fliegt? (Du weißt schon, das Ding, das ich 40.000 Coups lang getestet habe.) Und ich bin mir ziemlich sicher, dass du mit dieser Aussage recht hast. Mittelfristig wird vielleicht meine Wintergarderobe dabei herausspringen. Doch spätestens bei der Frühjahrsmode muss ich mir wahrscheinlich wieder sehnsüchtig die Nase an den Schaufensterscheiben platt drücken und auf Antipodus Tipp zurückgreifen: Die Pooth-Kollektion bei KIK. ; )
  18. Dito. Ja, aber anders als du denkst. Hätte ich meinen Gewinn nicht für die Jeans verpulvert sondern zur Erhöhung der Stückgröße genutzt (Kellys proportional betting), würde ich jetzt schon mehr Gewinn in kürzerer Zeit einfahren. (Vorausgesetzt mein Rosinenfilter funktioniert noch eine Weile.^^)
  19. Da hänge ich mich mit zustimmendem Nicken an. Mein Rosinenfilter hat mir diesen Monat übrigens den Gegenwert einer hinreißenden Mädels-Levis eingebracht, die ich mir dann gestern im Jeansladen meines Vertrauens geholt habe.^^
  20. Ich schließe mich deiner Aussage und Antipodus' ratlosem Schulterzucken an: Was genau willst du wissen?^^
  21. Das ist sehr interessant. Ich wusste nicht, dass es länderspezifische Vorlieben beim Roulettespielen gibt. Was spielt der Durchschnittsdeutsche am liebsten? Das mit der Minusabschreibung verstehe ich nicht en detail. Könntest du es mir bitte an einem Beispiel erklären? Vielen Dank. Auch wenn mir nicht ganz klar ist, warum ausgerechnet dieser Satz von mir Begeisterungsstürme hervorruft.^^
  22. Oh, guck mal, das ist nett: Wiki kennt die Amerikanische Abstreichprogression auch, wenn auch unter anderem Namen.
  23. Probiere deine diversen Ideen an Permanenztests aus, dann findest du meistens schnell die logischste Lösung. Außerdem kannst du die Regeln doch selbst festlegen: Entweder zählt ein Treffer nur dann als Gewinn, wenn er den Verlust des vorigen Satzes ausgleicht. Oder jeder Treffer zählt als Gewinn, auch wenn er dein Saldo vom vorigen Coup nicht ins Plus bringt. (Letzteres wäre die Regel, die ich anwenden würde. Aber jeder Jeck ist anders.^^)
  24. Wenn du den Satz auf die drei EC als einen Kombisatz ansiehst (und nicht als drei verschiedene, parallel laufende Partien), würde ich auch zur gemeinsamen Progression tendieren. Denn durch deine Entscheidung auf keine oder 1, 2 oder 3 EC zu setzen, hast du die einzelnen EC bereits gewichtet. Warum also noch einmal zusätzlich durch unterschiedliche Stückzahlen gewichten und damit evt. Instabilität hineinbringen? Es sei denn, deiner Einschätzung nach wäre es sinnvoll, die Gewichtung der einzelnen EC noch weiter zu betonen. Wie wäre es mit vergleichenden Permanenztests, einmal mit gemeinsamer Progression, einmal mit Einzelprogression? Dabei erkennst du wahrscheinlich ziemlich schnell, was sinnvoller ist.
  25. Was du seit gestern testest nennt sich d'Alembert inverse. Das oder die Original-d'Alembert war auch mein erster Gedanke zu deiner Frage. Früher gefiel mir auch die amerikanische Abstreichprogression ganz gut. Sie ist nicht schwierig. Letztlich war sie mir trotzdem zu verschnörkelt und ich verlegte mich bei EC ganz auf d'Alembert. Die Original-d'Alembert, die ja eine Verlustprogression ist, ist mathematisch übrigens angeblich vorteilhafter als deine inverse Variante, die Gewinnprogression. (Und nein, frag' mich jetzt bitte nicht in welchem meiner schlauen Roulettebücher mir das äußerst glaubwürdig vorgerechnet wurde. Ich weiß es nicht mehr und die Bücherkiste steht im Keller. Also glaub's mir einfach.^^) Psychologisch gesehen würde ich allerdings deine Gewinnprogression vorziehen. Und wenn dein Marsch wirklich tut, was du sagst, dass er tut, dann müsste er auch mit einer Gewinnprogression prima funktionieren. Kein Marsch ist stabil genug für eine Martingale. Nicht einmal Stahlbeton ist stabil genug für Martingale. ; )
×
×
  • Neu erstellen...