anfänger
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Hi zusammen, Die Überprüfung einer Strategie anhand einer großen Anzahl von Permanenzen ist ganz sicher sinnvoll, um festzustellen, ob damit langfristig Gewinn erzielt werden kann. So weit, so gut. Ist es aber nicht auch zweckmäßig, neben der Überprüfung anhand einer großen Permanenzmenge mehrere Stichproben aus der gesamten Permanenz zu entnehmen, um zu sehen, wie das Ergebnis einzelner Partien besten- oder schlimmstenfalls aussehen kann? - Stichproben anhand von so vielen Permanenzen, wie sie in einer Partie durchschnittlich gespielt werden? Ein konkretes Beispiel: Ich habe einen Mini-Ausschnitt aus der Martingale in diversen Variationen gespielt. Z.B: Serienabbruch nach 5er- und 6er-Serie: ...SS0RRRSSRSSSRSSSSS dann 10€ auf R, dann ggf. 20€ auf R, dann in jedem Fall aussteigen. Das hatte ich vorher erst im Fun-Modus im OC, dann anhand von Permanenzen von Hand (nicht genau gezählt) überprüft, und das Ergebnis war okay. Im Casino hat es ein paar Mal ebenfalls prima funktioniert, so dass ich meine Einsätze allmählich gesteigert habe. Es kam, wie es kommen musste: An einem schönen Winterabend verließ ich gesenkten Hauptes das Casino und dachte schon im Parkhaus darüber nach, wo der Fehler lag... Ich hätte wohl auch mehrere kleinere Ausschnitte aus der Gesamtpermanenz nehmen müssen, um die Situation an diesem Abend im Casino zu testen: Nämlich insgesamt relativ wenige Coups, und bei denen leider mehr höhere Serien als 5er- und 6er-Serien... In diesem Thread geht es mir aber nicht um diese konkrete Spielweise (hat sich mittlerweile erledigt), sondern um die Frage der Stichproben zusätzlich zum Gesamt-Permanenz-Test. Ich habe manchmal den Hang, Situationen im Roulette mit denen im Alltag zu vergleichen, und wer das nicht mehr lesen kann, soll den folgenden Abschnitt überspringen: Im Wald stehen 1000 Pilze. Hiervon gehören nur 5% der Familie „Pleitegiftling“ an. Er verursacht heftige Übelkeit, wenn man mehr als 4 davon auf einmal isst. Die übrigen 95 % der Pilze sind schmackhaft und bekömmlich. Nach dem Statistik bezüglich der Gesamtmenge könnte man relativ unbekümmert 10 Pilze einsammeln. Untersucht man aber stichprobenweise mehrere kleine Waldabschnitte und stellt fest, dass es Abschnitte gibt, in denen 10 Pleitegiftlinge nebeneinander stehen, würde man sich überlegen, ob man nicht lieber etwas anderes isst... Viele Grüße, der Anfänger
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Hi zusammen, zur Ausgangsfrage "Sind wir denn bescheuert ?" habe ich einen Bericht über ein interessantes psychologisches Experiment mit einem manipulierten "Einarmigen Banditen" gefunden. Das Ergebnis ist verbüffend und wird so interpretiert: "... Das Elegante an diesem Versuch ist, daß er das Wesen eines universalen menschlichen Problems klar herausstreicht: Wenn wir nach langem Suchen und peinlicher Ungewißheit uns endlich einen bestimmten Sachverhalt erklären zu können glauben, kann unser darin investierter emotionaler Einsatz so groß sein, daß wir es vorziehen, unleugbare Tatsachen, die unserer Erklärung widersprechen, für unwahr oder unwirklich zu erklären, statt unsere Erklärung diesen Tatsachen anzupassen. Daß derartige Retuschen der Wirklichkeit bedenkliche Folgen für unsere Wirklichkeitsanpassung haben können, versteht sich von selbst. ..." Guxe ma hier: Wright-Experiment Viele Grüße, der Anfänger (ein bekennender Bescheuerter)
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Hi, Die Frage ist ja eigentlich weniger, ob besagter älterer Herr oder sonst irgendjemand damit auf Dauer Erfolg hat, sondern ob man selbst auf diese Weise gewinnen würde. Und falls man das wirklich bejaht, wäre die nächste Frage, wie lange man braucht, um sich wieder umzuerziehen und seine Methode zu vergesen, bis man wieder ganz unbefangen wird. Versuche mal als Pilzsammler zur Hochsaison durch den Wald zu gehen und den nicht mit den Augen des Pilzsammlers zu sehen. Viele Grüße, der Anfänger
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Will nur mal testen, ob der Avatar erscheint...
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Ich Idiot ! Wie konnt´ ich nur ?
topic antwortete auf anfänger's anfänger in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Hi Chantal, Ich fürchte fast, dass weder richtige Casinos noch OC´s manipulieren müssen, um per Saldo zu gewinnen. So etwas kommt im Einzelfall bestimmt schon mal vor, wird aber wohl die seltene Ausnahme sein. Wenn ich von mir selbst ausgehe, muss ich sagen, dass ich an den Tagen, an denen ich verloren habe, entweder selbst Schuld daran (Strategie vorher nicht richtig getestet, Aussetzer, etc) oder einfach - Pech hatte. Was nutzt es dir, so zu denken, wie du es tust? Wenn du eigene Fehler von vorneherein ausschließt, kannst du sie nicht beseitigen. Die einzige logische Konsequenz wäre, mit dem Spielen aufzuhören. Hi Kismet, Hm. Diese Anrede vermittelt mir das beglückende Gefühl tiefer Geborgenheit... Danke ! Da werden alte Erinnerungen wach... Das Bonbon aus der gichtigen Hand von Omas Nachbarin, der erste Arschtritt vom besoffenen Schul-Hausmeister ... Im Übrigen hast du Recht: Gesetzmäßigkeit erkennen, während sie auftreten, würde vollauf reichen. Viele Grüße, der Anfänger -
Ich Idiot ! Wie konnt´ ich nur ?
topic antwortete auf anfänger's anfänger in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Hi Kismet, Das verstehe ich gut, aber mache dir keine Sorgen. Zum Glück gibts noch ein paar andere Alternativen als das Buch zu leihen oder zu kaufen. Nur Grobiane spalten die Haare. Subtile Zeitgenossen schneiden sie in feine Scheiben. Jou. Ich hoffe, diese Gesetzmäßigkeiten irgendwann zu erkennen, bevor sie auftreten. Viele Grüße, der Anfänger -
Hi, Das klingt nach einem ausgesprochenen Faible für eine individuelle Mischung aus wirrem Chaos und strenger Ordnung ... passt ja prima zum Spiel selbst. Gestern habe ich mal eine andere Art der Notierung für die EC und die Dutzende ausprobiert, bei der Manque / Passe, Pair / Impair und die Dutzende genauso untereinander notiert werden wie die Farben auf der Permanenzanzeige. Der Zweck ist, dass man auch dort Muster besser erkennen kann. Für andere ist das wahrscheinlich komplett überflüssig, weil die sich diese Muster anhand der Zahlen normalerweise auch so vorstellen können. Mir fällts allerdings schwer, weil ich so ne Art geistige Behinderung habe ... *dramatische Violinenklänge im Hintergrund, lauter werdender Trommelwirbel, dann plötzliche Stille*: Ich kann mir (im Normalfall) absolut gar nix bildlich vorstellen und brauche daher diese Eselsbrücke, damit ich auch bei den anderen EC als den Farben auf den Wellen reiten kann. Ich hatte befürchtet, dass du das sagen würdest. Ja, als erster Test sind sie gut. Nur bei der anschließenden Überprüfung durch Permanenzen bin ich mir wie gesagt noch nicht sicher, wie viele Test-Coups sinnvoll sind. Im Moment bastle ich gerade an einer Kombi-Methode aus Tendenz-Spiel bei EC und Dutzenden. Vielleicht kommen später noch die Transversalen dazu. Mal sehn. Ich weiß nicht. Vorstellen kann ich mir einigermaßen berechenbare Dauergewinne bei den physikalischen Methoden, aber denen können die Casinos ja ruckzuck einen Riegel vorschieben. Ich hätte auch gar nicht die Geduld, um das zu erlernen. Ob man auf anderem Weg, durch statistische Methoden oder Tendenzen und Muster oder einfach durch Glück auf Dauer gewinnen kann, weiß ich noch nicht. (... Einige Minuten später ..). Ne, keine Ahnung, weder in der einen noch in der anderen Richtung. Wirklich vertrackst, je mehr ich drüber nachdenke, desto weniger kommt dabei raus. Da hilft wohl nur ausprobieren. Andererseits... weiß man auch bei anderen Vorhaben nie genau, ob sie gelingen. Roulette als Spiegel des Lebens, muahaha. Jou. Es scheint wohl keinen Ort mehr so ganz ohne Spiegel zu geben ... Fein, das freut mich für dich. Jaaa... Silvester... bevor ich wieder nen Logorrhoe-Anfall bekomme... danke der Nachfrage und viele Grüße, der Anfänger
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Ich Idiot ! Wie konnt´ ich nur ?
topic antwortete auf anfänger's anfänger in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Hi Kismet, dass man – je nach Perspektive – ein- und denselben Wert oder Coup als „neu“ und gleichzeitig „alt“ sehen kann, bezweifle ich ja nicht. Am Anfang oder außerhalb einer Permanenz „neu“, am Ende einer Permanenz im Zusammenhang mit allen vorangegangenen Coups stehend und als solcher „alt“ und mit Gedächtnis... irgendwo faszinierend. Eigentlich müsste man demnach bei solchen Strategien, die auf statistischen Überlegungen beruhen, versuchen, die optimale Menge an vorausgegangenen Coups zu bestimmen. Ist sie zu klein, haben die Coups zu wenig Vorgeschichte - oder statistisch ausgedrückt – die untersuchte Menge ist nicht repräsentativ genug, um passable Prognosen zu erlauben. Bei einer zu großen Menge von Permanenz-Werten hat man zwar einen repräsentativen Querschnitt, aber man läuft Gefahr, dass man gerade in solche Phasen hineingerät, wo die untypischen Erscheinungen überproportional vertreten sind. Wenn von 10.000 Pilzen statistisch gesehen nur 10 tödlich sind, ist das ein schwacher Trost, wenn man ausgerechnet im verkehrten Waldabschnitt sammelt... Was mir an der von dir zitierten Stelle von Graph nicht einleuchtet, ist sein Ausdruck „päjudiziert“. Das ist im engeren Sinn nur ein sehr spezieller Fall von Kausalität: Innerhalb der Rechtsprechung kann ein Urteil einer übergeordneten Instanz eine (kausale) Präjudizwirkung auf die Urteile der untergeordneten Gerichte haben. Die vorangegangenen Coups der Permanenz sind aber ja gerade nicht kausal für den folgenden, sondern alle Coups beruhen unabhängig voneinander auf (physikalischen) Ursachen, die außerhalb der Permanenz liegen. Die Verbindung der einzelnen Coups zueinander ist statistischer und wahrscheinlichkeitsmathematischer, aber nicht kausaler Art. Eben habe ich den Link zu den Bayes´schen Netzen (versucht zu) lesen, den du in dem anderen Thread angegeben hast. Damit da bloß keine Missverständnisse aufkommen: Ich habe keine Ahnung von Mathematik, deine Beiträge nur zum kleinen Teil verstanden und werde nicht kritisieren, was ich nicht verstehe... Aber bei diesen Bayes´schen Netzen fällt mir auf, dass bei den dort genannten Beispielen zwischen den einzelnen Knoten direkte oder indirekte kausale Beziehungen bestehen, die es m.E. zwischen den verschiedenen Werten, die die Coups liefern, nicht gibt. Insofern habe ich meine Zweifel, ob sein Modell bei Spielstrategien weiterhelfen kann. Oder doch ? Viele Grüße, der Anfänger -
Ich Idiot ! Wie konnt´ ich nur ?
topic antwortete auf anfänger's anfänger in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Hi Webpirat, erstmal ´Tschuldischung, dass die Antwort so lange gedauert hat, aber - mit Lob tue ich mich immer schwer und wusste nix drauf zu sagen. Nu haben deine Zeilen aber lange genug mein Ich gebürstet und ich habe die Sprache wieder gefunden. "Ein Wegweiser geht niemals selbst in die Richtung, in die er zeigt." - Wenn ich mich nur halbwegs so vernünftig verhalten würde, wie ich manchmal schreibe, wäre ich nicht Hartz IV gerade noch in letzter Sekunde von der Schippe gesprungen sondern hätte meinen Arsch schon längst irgendwo im Trockenen. Insofern ... Bingo! Genauso war´s. Stimmt! Wenn man´s so sieht, hat es wirklich auch etwas Gutes. Der Fehler hätte ja auch noch teurer werden können. Gutes Jahr 2005 und viele Grüße, der Anfänger -
Frohe Weihnachten und ein guter Rutsch !
topic antwortete auf anfänger's Kismet in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Ein glückliches Jahr 11111010101 wünscht euch Allen der Anphänger (zur Feier des Tages heute mit geschminktem "f") Das PS zur Vermeidung etwaiger Grübeleien: 2005 wirkt im Binärcode eleganter und passt in dieser Darstellung auch besser zu den EC´en. Die Briefmarke findet man irgendwo bei der Google-Bildersuche unter dem Begriff 2005. Dass sie dort steht, erscheint mir zufällig, dass gerade ich sie poste, weniger. -
Hi, Ja, das denke ich mir, dass bei deiner Spielweise eine ordentliche Buchhaltung notwendig ist, um nicht den Überblick zu verlieren. Von 160 Stücke Plus pro Partie kann ich bisher nur träumen, aber dein Kapitalbedarf in Stücken ist wohl auch deutlich höher. Was z.B. Paroli schreibt über die PP und die Gewinnprogression / Verlustdegression leuchtet mir einerseits komplett ein, aber mit der Umsetzung habe ich meine Probleme. Bei mir wars bisher eher so, dass ich meistens daneben lag und bei wechselnder Einsatzhöhe höhere Verluste und niedrigere Gewinne hatte. Vielleicht ist es zum Teil Übungssache, aber ich habe mir auch schon gedacht, dass die PP nur so eine Art Zufall zweiter Ordnung ist: Wenn es mir d a gelingen würde, einigermaßen eindeutige Tendenzen festzustellen, könnte ich das auch direkt auf die Serien bei den EC´en anwenden. Aber das werde ich Paroli mal direkt fragen. Ja, Ideen findet man hier wirklich genug. Faszinierend finde ich, dass ich zu vielen Ideen beim besten Willen nicht sagen kann, ob ich sie sehr gut oder völlig daneben finden soll. Aber solche Zweifel stehe ich mir als überzeugtem Anfänger einfach mal zu. Herrentrauben, wandernde Nomaden, stille Brüter, Raummittensteher und allwissende Hab-Ich´s-Mir-Doch-Gedacht-Analysten ... Das Casino als Spiegel der Gesellschaft eben. Sorry, ich schweife ab... Sollte lieber allmählich losgehen, bevor die Geschäfte dicht machen. Komm gut rein! Viele Grüße, der Anfänger (aus Überzeugung )
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Hi, Jou. Am besten einfach mal ausprobieren. So, wie du deine TVP-Strategie beschreibst, müssten sich ja auch im Landcasino öfters mal Gelegenheiten ergeben. Trotzdem wirst du dich vielleicht etwas an die andere Geschwindigkeit gewöhnen müssen im Landcasino. Manchmal kostet´s schon ein bisschen Nerven, wenn die Mitspieler ewig lange brauchen, bis sie ihre Einsätze endlich flächendeckend verteilt haben. Die Zeit kann man sich aber gut damit vertreiben, sich die anderen Leute anzuschauen. Das ist manchmal ebenso interessant wie das Spiel selbst... Ist schon ein eigenartiges Völkchen zuweilen... Hm... Innerhalb wievieler Coups muss sie denn zweimal erschienen sein? Oder zweimal unmittelbar hintereinander? Notierst du dir deine Einsätze, oder kannst du dir das so merken? Das sagt mir jetzt nicht viel, weil ich meinen Kapitalbedarf im Sinn von Umsatz noch nie aufgeschrieben habe. Ich nehme meistens einfach 20 Einzeleinsätze als Spielkapital mit plus 10 Reserve und schaue zu, wie es läuft. Urgh. das ist natürlich übel, wenn du den Serienabbruch auf jeden Fall miterleben wolltest. Deshalb nehme ich nur einen kleinen Ausschnitt davon, und wenn die Serie höher ist als eine 7er, dann habe ich eben 3 Stück in den Sand gesetzt. In letzter Zeit bin ich aber davon abgekommen, schematisch auf Serienabbruch zu setzen, sondern versuche eher, auf den EC-Wellen mitzutreiten, wozu halt auch Serienabbrüche gehören. Ich will mir aber noch ein paar andere Strategien kennenlernen, um möglichst flexibel spielen zu können. Von daher interessieren mich die Transversalen auch. Ich werde dein System gleich mal ein bisschen testen, falls noch etwas im Fernsehen kommt. Vielleicht sehe ich das mit der Bank wirklich auch nur zu paranoiamäßig. Die OC´s haben ja schon ihre Vorteile, klar. Gerade die vielen Möglichkeiten, zu setzen sind eine feine Sache. Bequemer und preiswerter ist es ja auch. Mal sehen, vielleicht eröffne ich noch ein Konto bei einer anderen Bank... Ach, es kann ja auch sein, dass du das anders wahrnimmst als ich. Ich bin schon ein bisschen überempfindlich, was ungewollten Körperkontakt angeht und mag es einfach nicht, wenn Leute die ich nicht einmal kenne, in meine Bannmeile latschen. Viele Grüße, der Anfänger (der nicht mehr bellt, sondern jetzt wieder schnieft)
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Hi Adis, Wenn man deinen (plausiblen) Satz weiterdenkt, kommt man zu lustigen Ergebnissen: Wenn U = Unendlich und X = eine beliebige Zahl und U-X=U, dann folgt daraus: X = 0. Für den Fall, dass mit U gerechnet wird, hat jede beliebige Zahl den Wert 0. Das erleichtert natürlich das Rechnen ! *Kaputtlach Ne, mal im Ernst: Wenn ich mich recht an den Mathe-Unterricht entsinne, sind mache Funktionen für bestimmte Zahlenbereiche nicht definiert, z.B. f(x) = 1/x ist nicht definiert für x=0, und in dem Bereich steigt man um auf Grenzwert-Berechnungen. Keine Ahnung, wie es sich mit Unendlich verhält. Vielleicht sagt man, um nicht zu so eigenartigen Konsequenzen wie oben beschrieben zu kommen, dass Funktionen mit Unendlich nicht definiert sind. Auch wenn ich die mathematischen Konsequenzen des Adis-Axioms nicht auf Anhieb überblicken kann, die Folgen für die Religion sind eindeutig: Über die Existenz Gottes sagt dein Satz zwar direkt nichts aus, aber eines ist klar: Egal, ob es IHN gibt oder nicht - er muss und kann nicht zum Frisör. Viele Grüße und einen Weihnachtsbaum mit unendlich vielen blitzenden Lichtern wünscht der Anfänger 2.) Wenn jede beliebige Zahl den Wert 0 hat, dann muss man entweder in Zukunft auch durch 0 teilen können oder niemand kann mehr ein einzelnes Stück Kuchen essen, sondern nur einen ganzen. 3.) Da der Grenzwert für 1/X für den Fall, dass X gegen U geht, 0 ist
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Ich Idiot ! Wie konnt´ ich nur ?
topic antwortete auf anfänger's anfänger in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Hi Falco, erst einmal danke für die Blumen! Meine geistige Verfassung ist natürlich nicht nur das Resultat vom Husten, sondern wie alles im Leben die Folge einer Menge von Ursachen. Womit wir schon beim Thema wären, hehe... Eigentlich ist es doch gar nicht so abwegig, was ich schreibe über die EC im täglichen Leben, oder? Die Permanenz ist nichts anderes als eine Reihe absichtlich herbeigeführter Zufallsergebnisse. Solange der Croupier an die Decke schaut, anstatt Zahlen mit bestimmten Eigenschaften zu produzieren, passiert nichts. Die Kugel ruht still im Kessel, der wiederum ebenso still in seiner Aufhängung liegt. Keine neue Zahl blinkt, kein Spieler setzt, niemand freut sich oder tut so, als ließe ihn sowieso alles kalt :-) Das ist der gleiche Zustand wie vor dem Anbrennen einer Zigarette, dem Herunterfallen des Laubs vom Baum, dem An- und Ausschalten von Lichtern im gegenüber liegenden Hochhaus und und und... Diese Alltagsphänomene sind nicht zufällig in dem Sinn, dass sie keine Ursache haben. Beim Blatt hängt es vielleicht ab von der Art, wie es am Baum hängt, in welcher Höhe es hängt, von der Windrichtung und –geschwindigkeit, ob es auf die Vorder- oder Hinterseite oder die Kante fällt. Bei der Kugel ist es ihre Richtung und Geschwindigkeit, die Kesselgeschwindigkeit und der Sektor, in dem sie auftrifft etc. Zufällig sind diese Erscheinungen nur in dem Sinn, dass kleine Abweichungen in den Ursachen große Abweichungen in den Folgen haben, so dass eine Vorhersage, was passieren wird, kaum möglich ist, selbst wenn man die Ursachen an sich ganz genau kennt. Das ist der Grund, warum ganz vorsichtige Menschen den Schirm auch mitnehmen, wenn die Wettervorhersage Sonnenschein prognostiziert hat. Wenn man einen Quadratmeter Erdboden im Wald absteckt, sich das Muster des Laubs anschaut und darauf wettet, ob das nächste Blatt mit der Vorder- oder Rückseite liegen bleibt, könnte man das auf verschiedene Weise tun: Man beobachtet das Geschehen in der Baumkrone lange genug und versucht, von den verschiedenen Ursachen auf die zu erwartende Folge zu schließen. Diesen physikalischen Ansatz gibt es ja auch bei den Spielern, sei es mit oder ohne technische Hilfsmittel. Diese Methode dürfte wohl die effektivste sein, vorausgesetzt, man hat die entsprechende Beobachtungsgabe, Erfahrung und den Grips dazu oder technische Hilfsmittel, die einem helfen. Eine andere Möglichkeit ist es, das bisher gefallene Laub anzuschauen und aus den Blättern Zahlen oder logische Eigenschaften zu machen: V(orderseite), R(ückseite),VVV,RR,V ... was kommt als nächstes? Wenn man die symbolische Darstellung auf dem Papier mit der Realität verwechselt, könnte man versucht sein, das, was bisher passiert ist, als mathematische Formel darzustellen und daraus die Zukunft zu errechnen. Das kann aber nicht funktionieren, weil die mathematische Formel nicht die vergangenen Ereignisse selbst (das Laub) beschreibt, sondern nur den logischen Zusammenhang der Symbole, die für die vergangenen Ereignisse stehen. Deshalb denke ich, kann man weder EC, noch Dutzende, Kolonnen, Pleinzahlen etc in diesem Sinn mathematisch exakt berechnen. Berechnen kann man den unbekannten nächsten Wert einer mathematischen Zahlenfolge, aber nicht die nächste Zahl im Kessel. Äußerlich gesehen sieht die 10 im Kessel der mathematischen 10 ja täuschend ähnlich, aber sie gehören komplett anderen Welten an. Anstatt der Kessel-10 könnte man auch irgendein Bild nehmen, die mathematische 10 würde es einem übel nehmen, wenn man sie z.B. durch das Symbol einer Kartoffel ersetzt. (*Lautstarkes anfängerhaftes Gelächter an dieser Stelle*) Aber die Mathematik (von der ich leider kaum etwas verstehe) ermöglicht uns ja nicht nur, vor dem Betreten des ALDI-Kassenbereichs in Etwa abzuschätzen, wie viele Teuronen der Erwerb von 2 Packungen Kakao nebst 3 Dosen Sprühsahne kostet, neiiiiiiiinnnn... sie bewahrt uns auch davor, dass das Leben unerträglich langweilig, weil völlig berechenbar, oder völlig chaotisch, weil völlig unberechenbar, ist. So rettet uns die Gewissheit, dass knapp 50 % aller Ehen geschieden werden, vor übertriebener Romantik bei der Hochzeit, und man betritt die Straße u.a. deshalb, weil die Chance, überfahren zu werden, geringer ist als die, zu verhungern, wenn man die Wohnung nicht verlässt. Kurzum... das Leben ist eine endliche Menge von Wahrscheinlichkeiten, und wer sie zu oft falsch beurteilt, fällt aus dem sozialen Netz und/oder ist ein Psychiatrie-Anwärter: entweder als angstbesessener Neurotiker oder Paranoider oder als zahlungsunfähiger Porsche-Kunde nach einer manischen Phase. Oder man hängt mit Vierzig noch vereinsamt dem Ideal von dem/der idealen Partner/in nach oder ärgert sich seit Jahrzehnten mit ein und derselben herum, weil man die Wahrscheinlichkeit, jemanden Passenderes zu finden, vielleicht zu gering beurteilt. Die falsche Einschätzung von Wahrscheinlichkeiten ist also auch in anderen Lebensbereichen ein steter Quell der Freude! Umgekehrt beinhaltet der angemessene Umgang mit Wahrscheinlichkeiten die Garantie (grober Scherz für Fortgeschrittene! – nein, natürlich auch nur wieder eine Wahrscheinlichkeit!) für materielles wie ideelles Glück... Außerhalb wie innerhalb des Casinos. Kugeln haben kein Gedächtnis – ne, wozu auch? Sie sollen ja nichts erzählen, sondern sich bloß nett drehen und dann irgendwo an möglichst passender Stelle liegen bleiben. In welchem Maß es unwahrscheinlich ist, dass 20 mal hintereinander Pair kommt, weiß ich ebenso wenig, wie ich weiß, wann der nächste Stromausfall meinen Kühlschrankinhalt ruinieren wird. Beides passiert zuweilen, und man richtet sich zweckmäßigerweise darauf im Guten wie im Schlechten ein. Deshalb würde ich verderbliche, kostbare Ware nicht längere Zeit unbeaufsichtigt in Kühlschrank lassen und keine Verlust-Progression spielen, bei der ich 1000 Teuronen Risiko eingehe, um nach mehreren Beinahe-Nervenzusammenbrüchen 10 € zu gewinnen... Aber 3 Tage eine Wurst im Kühlschrank aufbewahren, ohne dauernd nachzuschauen oder mal 20 € auf Abbruch einer hohen Serie setzen... Warum nicht? Oder darauf vertrauen, dass ein Kunde problemlos zahlt, wenn er es schon dreimal vorher getan hat oder darauf vertrauen, dass sich eine Passe-Serie noch fortsetzt? Warum nicht? Solange Einsatz, Risiko und Gewinn / Verlust in einem erträglichen Verhältnis stehen - eigentlich könnte man versuchen, dem Roulette mit der Versicherungsmathematik näher zu kommen... Ich denke, eine ausgewogene Mischung aus Prinzipien und Spontaneität, aus System und Intuition, ein gewisses Maß an Realitätssinn, an Risikofreude und Vorsicht schaden weder beim Roulette noch sonst wo. Umgekehrt ist vielleicht nichts gefährlicher als zu glauben, etwas zu wissen, was man nicht wissen, sondern eben nur glauben kann. Von daher bleibe ich aus voller Überzeugung der Anfänger -
Weihnachten
topic antwortete auf anfänger's DanDocPeppy in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Hi zusammen, schöne Weihnachten euch allen und einen speziellen Gruß an den Seitenbetreiber! der Anfänger -
Hi, Ich denke, das hängt von der eigenen Setz-Methode ab. Wenn du ständig Einsatzmöglichkeiten hast, dürfte es keinen Unterschied machen, aber wenn du schon im schnellen OC oft eine Weile warten muss, bis sich ein "Signal" ergibt, kann es sein, dass im Landcasino außer Warten gar nichts ist. Nachdem ich eine Weile im Fun-Modus so verschiedene Methoden ausprobiert hatte, habe ich auch die, die mir am besten schien, anhand von Permanenzen eines Landcasinos überprüft, und das Ergebnis war okay. Die Methode war ganz simpel: Serienabbruch nach einer 5. Serie, außer, wenn vorher schon Serienhäufungen waren. Also: 4 Wiederholungen, egal auf welcher EC, dann Ersteinsatz und, falls kein Serienabbruch kommt, einmal den Ersteinsatz verdoppeln und dann weg. So z.B.: RSRRSS0RRRSRSSRSSSSS - 10 € auf R und ggf. beim nächsten Coup 20 € auf R und weg. Also im Prinzip ein kleiner Ausschnitt aus der Martingale. Lief im Fun-Modus mehrere Wochen gut, im Landcasino (zunächst) auch: Beim ersten Besuch mit 10 € / 20 € Einsatz, beim 2. Besuch mit 20 / 40 Einsatz... immer prima gewonnen. Tja. Und dann, beim 3. Besuch und 30 / 60 Einsatz waren nur 2 Tische offen, die liefen langsam und es kamen viele hohe Serien. Den Rest des Abends kannste dir denken Meine Vermutung ist, dass diese Methode nur funktioniert, wenn sehr viele Coups fallen, weil sich erst bei großen Zahlenmengen bemerkbar macht, dass eine 13-er-Serie eben seltener kommt als eine 5-er-Serie. Je kleiner die Anzahl der Coups ist, umso größer ist die Gefahr, dass du in eine Phase reinrutscht, in der die hohen Serien öfter als die kleinen auftreten. Statistik eben Von daher bin ich bei der Überprüfung dieser Methode anhand der Permanenzen des Landcasinos auf einen Denkfehler hereingefallen: Ich hätte nicht so viele Zahlen auf einmal nehmen sollen, sondern nur (mehrmals) jeweils so viele Coups, wie ich im Landcasino an einem Abend im schlechtesten Fall höchstens hätte spielen können. Von der Sache her hast du natürlich völlig Recht, aber falls ich jemals einen Kredit von meiner Bank wollte, sähe es noch übler aus damit, wenn die davon wüssten. Klar, offiziell darf eine Bank nichts dagegen haben, aber sie werden dir andererseits nie die wahren Gründe mitteilen, wenn du mal einen Kredit willst oder den Dispo raufsetzen möchtest, auch wenn das mit dem Zocken rein gar nichts zu tun hat. Na, das freut mich für dich Ich wünsche dir weiterhin viele Stücke und genauso viel Vorsicht. Hm... "wenn die´n Mädchen nicht vorlassen..." - Vielleicht habe ich ja nur deine zarte Ironie übersehen, aber falls du das ernst meinen solltest: Nach meinem Eindruck ist das Casino DER Ort, an dem die Gleichberechtigung am meisten vorangeschritten ist. Ohne Rücksicht auf Geschlecht, Alter und Gesundheitszustand wird jede/r rücksichtslos niedergetrampelt, wenn er dem Glück im Weg steht. Der SSV beim Karstadt ist ein Dreck dagegen. Meine Güte... sorry, ich habe heute Babbelwasser gesoffen... Mit lautem Gebell, der Anfänger
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Ich Idiot ! Wie konnt´ ich nur ?
topic antwortete auf anfänger's anfänger in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Hi Leute, danke für eure Teilnahme und die Ehrlichkeit! Ich dachte es mir ja fast ... das kann kein Trost sein und ist doch einer Im Moment hält mich auch nicht mehr der Ärger ab, ins Casino zu gehen, sondern der Husten. Und so sitze ich hier im Bademantel, beobachte den Zigarettenrauch (keine Kommentare bitte!), wie der aufleuchtet, wenn er auf die Lichtstrahlen trifft, die durch die Rolladen-Ritzen durchkommen... Mal dreht er nach links, mal nach rechts, zweimal links, achtmal rechts... Einfache Chancen im Alltag sozusagen viele Grüße, der Anfänger -
Hi Danny, Naja... durcheinander gebracht habe ich es eigentlich nicht, aber ich spiele nur in "Landcasinos" und nehme die OC´s nur zum Testen. Praktischer wäre es schon, dort richtig zu spielen, aber ich will nicht, dass meine Bank erfährt, dass ich gelegentlich spiele. Dass es in beide Richtungen schneller geht im OC, also schneller aufwärts und schneller abwärts, ist klar. Ich habe aber auch schon gemerkt, dass die Abwärts-Spiralen nicht ewig dauern, sondern sich im OC am gleichen Tag noch ausgleichen, es dauert eben nur eine große Anzahl Coups, die ich im Landcasino nicht zusammen kriege, weil die zumachen, bevor es soweit ist... Was ich da schreibe über OC´s ist natürlich nur mit Vorsicht zu genießen, weil ich wie gesagt dort nie mit echtem Geld spiele. Um das genauer beurteilen zu können, hätte ich aufschreiben müssen, wann ich nach wievielen Spielen im Plus oder Minus war. Mein Gesamteindruck kann auch einfach nur eine "optische Täuschung" sein - 500 € Spielgeld zu gewinnen ist ganz lustig, 500 € Spielgeld verlieren wesentlich gleichgültiger als wenn es echtes Geld wäre Jou.... das wäre im Landcasino gleich eine mehrtägige Geschichte gewesen. Außerdem... im OC hat man ja mit 50 € Gewinn wirklich (fast) 50 € Gewinn, im Landcasino geht ein Großteil davon wieder drauf für Benzin, Parkhaus, Eintritt und die billigen Getränke. Nicht zu vergessen die Abnutzungskosten für Damen- / Herrenoberbekleidung und Schuhe mit Stahlkappen, um sich gegen Drängler und Schubser zu behaupten. Und last but not least... das Mitbringen von Eimern und Kotzbeuteln wird ja in vielen Landcasinos nur ungern gesehen, während man derartigte Utensilien zu Hause ganz harmonisch und problemlos ins Ambiente integrieren kann. liebe Grüße der Anfänger, derzeit mit bellendem Husten ans Krankenlager gefesselt
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Ich Idiot ! Wie konnt´ ich nur ?
ein Thema hat anfänger erstellt in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Hallo Leute! Vor etwa einer Woche hatte ich guten Grund, mich über mich selbst sehr zu ärgern: Entgegen meiner sonstigen, sehr vorsichtigen Spielweise sah ich mich einen für meine Spielweise recht hohen Einzeleinsatz ohne jeden ersichtlichen Grund auf Rot setzen. Es geschah weder ein Wunder, noch ein völlig unerwarteter Unglücksfall ... Es kam einfach Schwarz und die Kohle war futsch. Das war keine Katastrophe, aber eben doch sehr ärgerlich. Mein erster Gedanke war der, der den Titel dieses Threads bildet: "Ich Idiot! Wie konnte ich nur?" Da ich weder in positiver noch in negativer Hinsicht einzigartig bin, sondern höchstens in der Kombination aller Merkmale zusammen ebenso einzigartig wie jeder andere auch, denke ich mir, dass ich mit dieser Erahrung nicht alleine stehe, sondern dass es dem einen oder anderen, vielleicht sogar vielen schon genau so ging. Was verspreche ich mir nun davon, das hier zu posten? Ich wünsche mir, dass sich solch ein Ärgernis nicht wiederholt, und als erster Schritt zur Besserung erscheint mir Reue nicht unbrauchbar. Außerdem ärgert es mich eigentlich heute noch, obwohl es schon über eine Woche her ist und ich normalerweise nicht nachtragend bin, weder anderen, noch mir selbst gegenüber. Eigentlich hatte ich vorgehabt, in der Zwischenzeit wieder ins Casino zu gehen, aber mein Ärger hat es mir bisher vergällt. Vielleicht legt sich mein Ärger jetzt durch dieses öffentliche Outing. Ja, ich war ein Idiot. Ich, der ansonsten ganz normal Intelligente und Gebildete, hier unter dem Pseudo "Anfänger" erscheinende Unterzeichnete, war für einige Minuten meines Lebens also ein richtiger Idiot. Vielleicht schreibt auch jemand anderes, dass es ihm schon genau so ging. Das kann für mich natürlich logischerweise kein Trost sein, wäre aber trotzdem einer. Mit ärgerlichen Grüßen Der Anfänger -
- hat sich erledigt, geht seit heute wieder. Gruß, Anfänger
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Übersinnliche Fähigkeiten? Praxistest gescheitert
topic antwortete auf anfänger's Paroli in: Intuition, Chart-Technik, PSI, RC
Hallo, zu dem 6. Sinn des Blinden fällt mir ein: Im technischen Sinn ist mir rätselhaft, wie er Gesichtsausdrücke wahrnimmt, wenn er Hell und Dunkel nicht wahrnehmen kann. Es sind doch letzten Endes nur optische Bilder, zu deren Übetragung er Helligkeitsunterschiede braucht, auch wenn er sie nicht im Sehzentrum, sondern in einer anderen Hirnregion verarbeitet. Wenn man dieses Rätsel einmal außen vor lässt, besteht noch folgender Unterschied zum Erahnen von Roulettzahlen. Das, was der Blinde wie auch immer wahrnimmt, spielt sich in der Gegenwart ab, das Erahnen von Zahlen oder EC bezieht sich auf ein zukünftiges Ereignis. Andererseits.... wenn man bei Gegenwart und Zukunft weniger auf die Gegensätze sieht, sondern mehr auf das, was sie gemeinsam haben - Sie liegen beide auf einer Zeitachse, die Zukunft nur eben etwas weiter vorne als die Gegenwart. Das, was in der Zukunft geschieht, hat seine Ursachen in der Gegenwart und die wiederum in der Vergangenheit... Vielleicht haben die Leute, die mit PSI oder Intuition erfolgreich spielen, keine unerklärliche Gabe, mit einiger Sicherheit in eine unvorhersehbare Zukunft zu sehen, sondern verarbeiten nur erfolgreich Erfahrungen aus ihrer der Vergangenheit, sei es im Casino oder anderswo. Zumindest, soweit es um einfache Chancen geht, hat jeder vor dem ersten Casino-Besuch entsprechende Erfahrungen überall gemacht, wo es bei irgendwelchen Mustern nur 2 Alternativen gibt. Wenn man durch den Wald geht, bildet das Laub solche Muster, es hat ja nur 2 Seiten auf das es fallen kann. Oder wenn 2 Küche auf einer Weide stehen, die eine hat eine helle Glocke, die andere eine dunkle... Und wenn der Stier vorbeikommt, dann ist der die Zero der Alpen Viele Grüße vom Anfänger -
Guten Abend zusammen! Ein weiterer Unterschied ziwschen dem Fun-Modus und dem realen Spiel scheint mir auch die Geschwindigkeit bzw. Anzahl der Spiele zu sein. Beim GPC z.B. hat man ruckzuck eine große Anzahl von Spielen erzeugt, und auch beim Fun-Modus laufen die Spiele wesentlich schneller durch als z.B. im Casino an 3 Tischen gleichzeitig. Es ergeben sich also im Fun-Modus mehr Einsatzmöglichkeiten. Ich weiß nicht, ob sich bei allen Spielmethoden daraus ein Unterschied ergibt, aber bei mir ist es eindeutig so, dass ich umso eher gewinne, je mehr Spiele laufen. Im Casino ging es mir schon so, dass es dermaßen zäh vorwärts ging, dass ich gar keine Gelegenheit mehr hatte, einen Anfangsverlust wieder auszugleichen. Nebenbei - bei der Spielbank in Wiesbaden geht seit ein paar Tagen der Fun-Modus nicht mehr. Weiß jemand, ob der auf Dauer abgestellt wird? Zwischendurch kam wenigstens eine Fehlermeldung, dass wegen Wartungsarbeiten der online-modus nicht geht, aber die kommt mittlerweile auch nicht mehr. Bei der Spielbank in WI probiere ich lieber aus als beim GPC, weil dort die Spiele automatisch durchlaufen und ich nebenbei im anderen Fenster fernsehen oder andere Sachen erledigen kann. Beim GPC muss man ja ständig auf die Enter-Taste drücken, damit neue Zahlen kommen. Kennt jemand noch ein anderes OC, bei dem die Zahlen im Fun-Modus automatisch kommen? Viele Grüße, der Anfänger
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Hallo Sachse, danke für deine Warnungen! Dass beim Spielen auch bei Menschen, die dafür vielleicht weniger anfällig sind als die meisten anderen, irgendwann ein Kontrollverlust eintreten kann und man spielsüchtig wird, kann ich mir gut vorstellen. Das ist ja bei anderen Süchten auch so, dass man nach einer anfangs harmlosen Phase irgendwann abrutscht. Umso besser, wenn ich mir diese Gefahr regelmäßig vor Augen halte und mein Gefühlsleben beobachte. Deinem tapferen Ahnen-Schneiderlein wurde wohl auch eine Art Kontrollverlust zum Verhängnis, sonst hätte er sicher nicht zwanghaft versucht, seinen Verlust wieder gut zu machen. Aus ihm wurde also wohl auch zu irgendeinem Zeitpunkt eine süchtige Spieler-Natur. Ja, und die Sache mit dem Konto-Stand... Er ist in der Tat unangenehm niedrig, aber es ist schon noch ein wenig Risiko-Kapital in Höhe von 100 Einsätzen da, und ich wollte nicht warten, bis ich finanziell noch handlungsunfähiger bin als jetzt. Günstige Voraussetzungen sind das nicht, da hast du völlig Recht. Andererseits zwingt mich das zu einer sparsamen und verhältnismäßig risikoarmen Spielweise, und so spare ich langfristig vielleicht mehr, als wenn ich mehr Geld hätte. Und die ersten Versuche nach all den Jahren sind eigentlich bisher eigentlich recht viel versprechend. Es gibt doch auch sicher Leute, die mit wenig Kapital angefangen haben und sich trotzdem im Laufe der Zeit soweit hochgearbeitet haben, dass sie vom Spielen zumindest einen gewissen Nebenerwerb haben, oder gebe ich mich da nur einer verführerischen Illusion hin? Reich zu werden habe ich auch nicht vor, sondern ich will nur die Startphase meines recht frisch gegründeten "Ein-Mann-Betriebs" ein wenig unterstützen. Falls es einen Reinfall gibt, gelobe ich, es weder auf irgendein System, noch auf korrupte Croupiers noch auf sonst jemand anderes als mich mich selbst zu schieben Viele Grüße und dir weiterhin viele fette Stücke, der Anfänger
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Guten Abend zusammen, zur oben stehenden Frage: Bei mir waren es eigentlich 2 unterschiedliche Gründe, wie ich zum Roulette kam. 1. Vor ca. 20 Jahren dadurch, dass mir ein Freund in einer langen Kneipen-Nacht die Reize des Roulettes erklärte. Einige Tage später sind wir ins Casino gefahren, haben an der Autobahn-Kirche die Anzüge angelegt und sind mittenrein ins Vergnügen. Einige Zeit später lernte ich eine Frau kennen, von der ich annehmen musste, sie hätte etwas gegen diese Art des Gelderwerbs... 2. Vor einigen Wochen bemerkte ich einen unangenehm niedrigen Kontostand. Ich erinnerte mich ans Roulette und mir fiel auf, dass andere Erwerbsarten ebenfalls mit finanziellen Einsätzen, dem Zufall und Wahrscheinlichkeiten verbunden sind, dass aber hier die Regeln nicht so klar definiert sind und dass das Verhältnis von Einsatz zum Gewinn / Verlust längst nicht so gut abschätzbar ist wie beim Roulette. In meinem Beruf "setze" ich auch auf Chancen, bin zumindest teilweise dem Zufall ausgeliefert, nur dass die Wahrscheinlichkeiten eben viel schwerer zu kalkulieren sind. Ich bin mal so frech und behaupte, dass vieles, wenn nicht alles im Leben vom Zufall oder, was das Gleiche ist, von für mich unüberschaubaren Ursache-Wirkungs-Mechanismen abhängt. Die Konsequenz aus dieser Überlegung in Kombination mit meinem Kontostand war für mich, es wieder zu versuchen, und nach vielen Stunden im Fun-Modus war es soweit; Seitdem bin ich (wieder) dabei. Ich denke, dass mir dabei zugute kommt, dass ich von Natur aus keine Spieler-Natur bin und allen Arten von (Glücks-)Spiel mit verständnislosem Desinteresse gegenüberstehe. Von daher ist die Gefahr des Kontrollverlusts beim Spielen bei mir eher unterdurchschnittlich. Zumindest d i e s e s Risko habe ich weniger. Viele Grüße, der Anfänger (der mit dem "ä")
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Spiel auf EC mit starrer, aber ständig
topic antwortete auf anfänger's Dutzendfreund in: Roulette Strategien
Hi, Jep. Den Progessionshaken habe ich kürzlich selbst auf die Mütze bekommen. Ein Teil meiner Spielweise war Serienabbruch nach der 4. und 5. Wiederholung. Nach 4 mal z.B. Rot also 30 € auf Schwarz, und falls beim 5. Mal auch wieder Rot kommt, 60 € auf Schwarz - und dann weg und warten auf die nächste Einsatzmöglichkeit. Damit hatte ich ganz gute Erfahrungen gemacht bei Einsätzen mit 10/20 und 20/40 €. Also dachte ich mir, ich spiele genauso weiter mit wiederum um 10 € erhöhtem Ersteinsatz... Vorher bin ich noch ein paar Tagespermanenzen aus HH durchgegangen und habe es sicherheitshalber einige Stunden im Fun-Modus in WI gespielt. Dürfte also alles kein Problem sein. Dachte ich. Tja, im Casino hatte ich dann am Anfang gleich eine fette Verlustserie, dann wurde der 3. Tisch zugemacht und es kamen kaum noch Setzmöglichkeiten, um die Verluste wieder reinzuholen. War ein teuerer Abend... oder "Dumm gelaufen", wie man bei uns hier sagt. Als Konsequenz daraus spiele ich jetzt auf Serienabbruch vorsichtiger und seltener und gebe mich mehr dem Tendenzspiel hin. Wellenreiten ist mir irgendwie lieber als Bockspringen:-) Liebe Grüße, der Anfänger (der mit dem "ä")