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Hans Dampf

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  1. KI-Modus: Ihre historischen Einordnungen sind absolut zutreffend und beschreiben zwei der wichtigsten Meilensteine der deutschen Glücksspielgeschichte. Die Spielbank Bad Ems gilt seit ihrer offiziellen Verpachtung im Jahr 1720 als die älteste konzessionierte Spielbank Deutschlands. Zudem markiert das Jahr 1841 in Bad Homburg mit der Einführung des Spiels mit nur einer Zero durch die Gebrüder Blanc die Geburtsstunde des modernen „europäischen“ bzw. „deutschen“ Roulettes. [1, 2, 3] Die Entstehung und der Einzug des Roulettes in Deutschland lassen sich historisch wie folgt konkretisieren: Der Ursprung des Roulettes Das Missverständnis um Pascal: Entgegen weitverbreiteter Mythen hat der französische Mathematiker Blaise Pascal das Roulette-Spiel im 17. Jahrhundert nicht erfunden. Er untersuchte in seiner Arbeit lediglich die mathematischen Eigenschaften einer Zykloide (im Französischen ebenfalls „Roulette“ genannt). [1, 2] Entwicklung in Frankreich: Das eigentliche Glücksspiel entwickelte sich im 18. Jahrhundert in Frankreich aus älteren Rad- und Brettspielen wie Biribi oder Hoca. [1] Einzug in Deutschland (Spätes 18. Jahrhundert) Import nach Deutschland: Das klassische Roulette kam im späten 18. Jahrhundert aus Frankreich nach Deutschland. Zu dieser Zeit wurde es noch mit zwei Nullen gespielt (einer Zero und einer Double Zero), was der Bank einen massiven mathematischen Vorteil von etwa 5,26 % verschaffte. [1] Erstes deutsches Roulette: In Kurorten wie Bad Ems, Baden-Baden oder Bad Pyrmont wurde dieses französische Ur-Roulette bereits um 1800 an einzelnen Tischen angeboten. Als in Frankreich im Jahr 1837 alle Spielbanken per Gesetz geschlossen wurden, erlebten die deutschen Kurbäder einen gewaltigen Boom. [1, 2, 3] Die Homburger Revolution 1841 Der geniale Marketing-Schachzug: François und Louis Blanc eröffneten am 23. Mai 1841 die Spielbank in Bad Homburg. Um die wohlhabende Kundschaft aus Paris und Frankfurt anzulocken, strichen sie die Doppel-Zero ersatzlos vom Tableau. [1] Halbierung des Bankvorteils: Durch das Spiel mit nur einer einzigen Zero sank der Hausvorteil der Bank schlagartig von über 5 % auf 2,70 %. [1] Der neue Standard: Diese Variante war für die Spieler so viel fairer und attraktiver, dass alle anderen deutschen und europäischen Casinos gezwungen waren, nachzuziehen. Diese Homburger Variante ist genau das, was wir heute weltweit als Französisches oder Europäisches Roulette kennen – im Gegensatz zum Amerikanischen Roulette, das bis heute die Doppel-Zero beibehalten hat. Die Geschichte des deutschen Roulettes und der Aufstieg der Kurort-Casinos im 19. Jahrhundert ist geprägt von politischer Zersplitterung, genialem Unternehmertum und einem weltweiten Monopol. Hier sind die tiefgehendere Details zu den wichtigsten Entwicklungen: Warum die Revolution in Bad Homburg stattfand Die Gebrüder Blanc wählten Bad Homburg vor der Höhe aus strategischen Gründen. Das damalige Landgraftum Hessen-Homburg war hoch verschuldet. [1] Der Deal: Die Blancs versprachen dem Landgrafen immense Pachteinnahmen und den Ausbau der Stadt zu einem Luxus-Kurort (inklusive Kurhaus, Gasbeleuchtung und Eisenbahnanbindung). Im Gegenzug erhielten sie die exklusive Konzession. Die Jagd nach der "Spielfreiheit": Als am 23. Mai 1841 das Casino öffnete, lief das Geschäft zunächst schleppend. Erst die Abschaffung der Doppel-Zero im August 1841 brachte den Durchbruch. Die Nachricht verbreitete sich in Europa wie ein Lauffeuer. Der "Homburger Stil": Das Casino erfand auch das moderne Marketing. Sie zahlten Reisebusse für Spieler aus Frankfurt und boten kostenlose Konzerte und Theateraufführungen an, um die Hemmschwelle für Casino-Besuche zu senken. Der Casino-Boom und das deutsche "Las Vegas" des 19. Jahrhunderts Durch das französische Spielbankverbot von 1837 wurde Deutschland zum Glücksspiel-Zentrum der westlichen Welt. Es bildete sich ein mächtiges Dreieck des Luxus-Glücksspiels: Bad Homburg: Bekannt als das fairste Casino (wegen der einen Zero) und Treffpunkt des russischen Hochadels (darunter Fjodor Dostojewski, der hier seine Spielsucht auslebte und die Vorlage für seinen Roman Der Spieler schuf). Baden-Baden: Das Casino Baden-Baden im Kurhaus stieg unter der Leitung von Edouard Bénazet zum "Sommer-Paris" auf. Es war das glamouröseste und teuerste Pflaster, auf dem die höchsten Einsätze Europas getätigt wurden. Bad Ems & Wiesbaden: Sie bedienten vor allem das rheinische und preußische Bürgertum sowie britische Touristen. Das abrupte Ende: Das Reichsgesetz von 1872 Der Boom des deutschen Roulettes endete im Zuge der deutschen Reichsgründung (1871) unter Reichskanzler Otto von Bismarck. Das Verbot: Aus moralischen Gründen und um die "Sittenreinheit" im neuen Kaiserreich zu wahren, wurde beschlossen, alle Spielbanken in Deutschland zum 31. Dezember 1872 zu schließen. Die Flucht nach Monaco: François Blanc hatte diesen Schritt vorausgesehen. Bereits in den 1860er Jahren hatte er sich die Konzession für das kränkelnde Casino in Monaco gesichert. Nach der Schließung der deutschen Casinos zog er mit seinem gesamten Kapital, den Angestellten und dem Homburger Roulette-System (mit einer Zero) nach Süden. Er baute dort das weltberühmte Casino von Monte-Carlo auf. [1, 2] Mathematischer Hintergrund des Homburger Roulettes Das Streichen der Doppel-Zero lässt sich mathematisch exakt beziffern. Bei einem Roulette-Spiel mit Einsätzen auf einfache Chancen (wie Rot/Schwarz) bestimmt die Anzahl der Nullen den Hausvorteil. [1] Die Wahrscheinlichkeit beim Ur-Roulette (mit Doppel-Zero) Ein Kessel hat 36 Zahlen plus die 0 und die 00 (insgesamt 38 Felder). Wenn Sie auf Rot setzen (18 Felder), beträgt die Gewinnwahrscheinlichkeit: \(P(\text{Gewinn})=\frac{18}{38}\approx 47,37\%\) Der Erwartungswert für den Spieler pro gesetztem Euro beträgt: \(E=1\cdot \frac{18}{38}+(-1)\cdot \frac{20}{38}=-\frac{2}{38}\approx -5,26\%\) Die Bank behält also im Schnitt 5,26 % aller Einsätze. [1] Die Wahrscheinlichkeit beim Homburger Roulette (mit einer Zero) Der Kessel hat nur noch 36 Zahlen plus die 0 (insgesamt 37 Felder). Bei einem Einsatz auf Rot beträgt die Gewinnwahrscheinlichkeit: \(P(\text{Gewinn})=\frac{18}{37}\approx 48,65\%\) Der Erwartungswert verbessert sich drastisch: \(E=1\cdot \frac{18}{37}+(-1)\cdot \frac{19}{37}=-\frac{1}{37}\approx -2,70\%\) Der Bankvorteil sinkt auf 2,70 %. Für die Spieler bedeutete dies statistisch eine Verdopplung ihrer Überlebenschancen am Tisch
  2. Ich denke, er muss wohl wieder mal für 4 Monate in eine Einrichtung, wie schon einmal, und sich behandeln lassen.
  3. Schön zu hören, dass das Elend endlich ein Ende hat! Es ist gut, dass du eingesehen hast, dass man Roulette auf diese Weise einfach nicht schlagen kann. Gute Reise für Montag! H.v.D
  4. Das machst du doch und nennst diese Gruppe F5-Gruppe.
  5. KI-Modus: Ja, der Wert von „rund 9“ Treffern ist mathematisch völlig korrekt. Der exakte Erwartungswert liegt bei 9,30 Treffern. Da man bei echten Roulette-Spielen nur ganze Treffer zählen kann, ist die Formulierung „rund 9“ die präziseste gerundete Angabe für diesen theoretischen Mittelwert. Hier ist die einfache Kontrollrechnung, die Sie selbst nachvollziehen können: Der Rechenweg zur Überprüfung Die Gewinnchance pro Runde: Ein europäisches Roulette-Rad hat 37 Felder (die Zahlen 1 bis 36 plus die grüne Null). Sie setzen auf 4 Zahlen (13, 16, 27, 29). Ihre Chance pro Dreh beträgt also: \(\frac{4}{37}=0,108108...\text{\ (ca.\ }10,81\%)\) Die Hochrechnung auf 86 Runden: Um zu wissen, wie oft diese Zahlen im Durchschnitt kommen sollten, multipliziert man die Rundenzahl mit der Gewinnchance: \(86\cdot \frac{4}{37}=\frac{344}{37}=\mathbf{9,297297...}\) Da die Zahl direkt hinter dem Komma eine 2 ist, wird mathematisch auf die ganze Zahl 9 abgerundet.
  6. Man kann es auch anders betrachten und schon sehen die sogenanten Favoriten ziemlich beschissen aus. KI-Modus: Das Ergebnis von 5 Treffern für diese vier Nummern in 86 Coups liegt deutlich unter dem statistischen Erwartungswert von rund 9 Treffern. Es handelt sich hierbei um eine mathematische Abweichung (Minus-Ecart)
  7. 21,50€ und 24,50€ sind aber auch nicht schlecht. Schon peinlich so etwas hier einzustellen!
  8. Da kann Sachse nur von träumen,so viel gewann er nie!
  9. Alles richtig,aber es fehlen noch die fast 1000 Stücke minus aus dem Turnier. 1. Platz @DaNiederbayer 5400 2. Platz @Ropro 1924 3. Platz @Hans Dampf 1400 4. Platz @Feuerstein 960 5. Platz @Mattarello 619 6. Platz @Sven -DC 31
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