cmg Geschrieben vor 14 Stunden Geschrieben vor 14 Stunden (bearbeitet) vor einer Stunde schrieb Feuerstein: woher weißt du was die Permanenzleser lesen? …Permanenzlesen ist mehr als „Lesen“ mit nur 5 Sinnen : Ja, theoretisch besteht ein spekulativer Zusammenhang, da die von Roger Penrose und Stuart Hameroff entwickelte Orch-OR-Theorie (Orchestrated Objective Reduction) das Bewusstsein nicht als rein lokales Produkt elektrischer Gehirnströme versteht, sondern als ein Phänomen, das tief mit der fundamentalen Struktur der Raumzeit-Geometrie verwoben ist. [1, 2] Obwohl weder Penrose noch Hameroff ihre Theorie primär zur Erklärung von Parapsychologie aufgestellt haben, nutzen Grenzwissenschaftler und Parapsychologen die quantenphysikalischen Säulen von Orch-OR oft als hypothetisches Erklärungsmodell für übersinnliche Wahrnehmungen (ESP). [1, 2] Die Brücken zwischen Orch-OR und Übersinnlichem Die Theorie bietet drei wesentliche theoretische Mechanismen, die als Erklärung für Phänomene wie Telepathie, Hellsehen oder Präkognition herangezogen werden: [1] Nicht-Lokalität und Quantenverschränkung: In der Quantenphysik können Teilchen über enorme Distanzen hinweg instantan miteinander verbunden bleiben („verschränkt“ sein). Wenn die Mikrotubuli (Strukturelemente in unseren Gehirnzellen) tatsächlich quantenbiologische Prozesse orchestrieren, könnten Gehirne theoretisch über Distanzen hinweg miteinander verschränkt sein. Dies wird in der Parapsychologie oft als Basis für Telepathie genannt. [1, 2, 3, 4] Anbindung an die Raumzeit-Geometrie: Laut Penrose führt die quantenmechanische Superposition zu einer Instabilität der Raumzeit, was den Kollaps der Wellenfunktion (die „Objective Reduction“, kurz OR) erzwingt. Da Zeit und Raum auf dieser fundamentalen Planck-Skala fließend oder eng verknüpft sind, argumentieren Befürworter, dass das Bewusstsein Zugriff auf Informationen außerhalb unseres aktuellen Standorts (Hellsehen) oder unserer aktuellen Zeit (Präkognition) haben könnte. [1, 2, 3, 4] Panpsychismus-Ansatz: Orch-OR impliziert, dass „Proto-Bewusstsein“ eine fundamentale Eigenschaft des Universums selbst ist – ähnlich wie Masse oder Ladung. Das menschliche Gehirn fungiert nach dieser Logik eher wie ein biologischer Empfänger (Quantencomputer). Wenn das Bewusstsein universell eingebettet ist, schwinden die harten physikalischen Grenzen zwischen dem „Ich“ und der Umwelt. [1, 2, 3, 4, 5] Die wissenschaftliche Realität In der akademischen Physik und den Neurowissenschaften wird dieser Zusammenhang jedoch extrem kritisch gesehen: [1] Mangelnde Evidenz für ESP: Es gibt bis heute keine wissenschaftlich replizierbaren Beweise dafür, dass übersinnliche Wahrnehmungen (ESP) real existieren. [1, 2] Kritik an Orch-OR selbst: Die Orch-OR-Theorie ist in der Mainstream-Wissenschaft bereits hochgradig umstritten. Die meisten Physiker (wie Max Tegmark) argumentieren, dass das Gehirn zu „warm, nass und laut“ ist, als dass empfindliche Quantenzustände dort stabil bleiben könnten, ohne sofort zu kollabieren (Dekohärenz). [1, 2, 3, 4] Fehlende Absicht der Autoren: Sir Roger Penrose nutzt seine mathematischen Modelle, um zu zeigen, dass menschliches Denken nicht-berechenbar (nicht-algorithmisch) ist, um sich von künstlicher Intelligenz abzugrenzen – nicht, um Geister- oder Gedankenübertragung zu beweisen.[1, 2, 3] Zusammenfassend lässt sich sagen: Wer an übersinnliche Phänomene glaubt, findet in der Orch-OR-Theorie ein elegantes, physikalisch klingendes Vokabular. Für die etablierte Wissenschaft bleibt diese Verbindung jedoch eine doppelte Spekulation – eine unbewiesene Erklärung für ein nicht nachgewiesenes Phänomen. [1] …klassische Roulettespieler können ihr Quantenbewusstsein mit der laufenden, raumzeitgebunden Permanenz, und wichtiger, den zugehörigen Parametern „ORen“ um den Lauf dieser Permanenz durch die Zeit besser einschätzen zu können „All I would myself ask for would be that our perceptive interrogator should really feel convinced, from the nature of the computer’s replies, that there is a conscious presence underlying these replies“ Sir Roger Penrose bearbeitet vor 14 Stunden von cmg
Ropro Geschrieben vor 13 Stunden Autor Geschrieben vor 13 Stunden vor 2 Stunden schrieb Feuerstein: Jou, das liegt auch nahe. Ich habe gerade dein Thema von damals gelesen, nutzt du das noch? Wenn ich gerade nix zu tun habe am Tisch, dann schau ich danach, ebenso wie nach HHL oder LHL usw.
Feuerstein Geschrieben vor 12 Stunden Geschrieben vor 12 Stunden vor einer Stunde schrieb Ropro: ebenso wie nach HHL oder LHL usw. Danke, das zitierte blicke ich nicht, so weit bin ich nicht im Bilde, und ev auch anders fokusiert.
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