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. Anmerkung: Wenn hier jemand unter uns die Frage stellt, was die Apfelsaftflasche mit dem Kesselgucken zu tun habe, der wird sich wundern! Wer sich nämlich den vorherigen und den folgenden Beitrag kopiert und sie nebeneinander vergleicht, der wird feststellen, dass ich denselben Text verwendet und nur die Begriffe ausgetauscht habe. Die Darstellung eines Supermarkteinkaufs soll nur vergegenwärtigen, dass es sich bei dem Ausschluss des Sachsen vom Spiel um einen völlig normalen, geschäftlichen Vorgang handelt. .
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Besagter Supermarkt verkauft also einen Artikel eines Saftherstellers mit der Angabe, das Produkt sei ohne Farb- und ohne Konservierungsstoffe. Eine löbliche Darstellung seines Produkts -möchte man meinen- ...wer hat schon gern alles mögliche in seinen Lebensmitteln, was da alles eigentlich nicht reingehört ? Eine klare Aussage also! Dies darf ein solcher Hersteller sehr wohl durch eine Produktbeschreibung (die er beispielsweise am Flaschenhals befestigt oder als Flyer/Beipackzettel dem Produkt beilegt) erläutern - nicht aber auf der Flasche deklarieren. Der Grund hierfür ist die Tatsache, dass eine solche Zusatzformulierung irreführend ist. Genausogut könnte der Safthersteller auch auf dem Flaschenetikette ausweisen, sein Produkt sei ohne Bleichmittel, ohne medikamentöse Zusätze und ohne Giftstoffe - also "befreit" von Inhaltsbestandteilen, die ohnehin nicht in den Apfelsaft gehören. Es ist aber nicht nur sein Produkt, das sich ohne diese Inhaltsstoffe auf dem Markt befindet, sondern es sind alle Apfelsäfte, weil der Gesetzgeber eine andere Form des Produkts auf dem (deutschen) Markt ausschliesst. Hinzu kommen wettbewerbsrechtliche Aspekte. Wenn ein Hersteller nun damit anfängt, 150 Stoffe aufzuzählen, die in seinem Apfelsaft nicht enthalten sind, könnte der Kunde davon ausgehen, dass die anderen Apfelsäfte minderwertiger sind. Konsequenz: Also müssten nun die Saftflaschen aller (!) Hersteller nur noch in 5-Liter-Gebinden auf den Markt gebracht werden, damit der Platz auf dem Etikette ausreicht, diese (sinnlose) Stoffliste in leserlicher Größe aufzuführen. Immerhin muss der Kunde ja vor dem Kauf alles lesen können und mit Zahlung des Flaschenpreises bestätigt er, davon Kenntnis genommen zu haben, was sich in der Flasche befindet, um sich vertragskonform verhalten zu können. Hier schiebt der Gesetzgeber einen Riegel vor, indem er sagt, dass irreführende Bezeichnungen zu unterlassen sind. Es versteht sich von selbst, dass alles was auf gesetzlicher Grundlage nicht in den Apfelsaft gehört, nicht gesondert gekennzeichnet werden darf, um dadurch einen Marktvorteil vor anderen Apfelsäften vorzutäuschen. Fazit: Von jedem Produkt soll klar ersichtlich für den Kunden gekennzeichnet werden, was es ist und worin es sich von dem eines anderen Anbieters unterscheidet. Es sind die Kennzeichnungen eines Artikels für die Entscheidung des Interessenten zu Gunsten oder zu Ungunsten dieses Produkts - und somit zur Klärung der Rechtsverhältnisse!! Der Vertrag (in diesem Fall: Kaufvertrag beim Lebensmittelhändler) enthält somit im geschilderten Fall als Vertragsgegenstand nicht den Inhalt der Flasche, sondern das, was außen auf der Flasche d'rauf steht, da er den Inhalt der Flasche erst nach dem Zustandekommen des Vertrags inspizieren kann. Natürlich hat der Saft in der Flasche dem Gegenstand des geschlossenen Vertrags zu entsprechen - ansonsten hat der Kunde das Recht auf Nachbesserung oder auf Rücktritt vom Vertrag. Manchmal ist es beschwerlich für den Kunden sein Geld zurück zu verlangen, weil er eine Teilleistung, nämlich den Verzehr eines Teils des Inhalts, bereits in Anspruch genommen hat - beispielsweise, wenn Dreiviertel einer Flasche Spitzencognac leer sein sollten... ... ... ... Und logischerweise hat auch der Verkäufer das Recht auf Nachbesserung oder auf Rücktritt vom Vertrag, wenn ein Kunde mit ständigen Reklamationen zu lästig wird. Insbesondere wird der Verkäufer keinen Vertrag mehr mit dem Kunden eingehen wollen, wenn er mit diesem nur schlechte Geschäfte macht - so wird kein Marktleiter seinen Kunden noch als solchen betrachten, wenn der ihm die zehnte, halbgeleerte Flasche Apfelsaft zurückbringt... ...und auf Vertragsrücktritt besteht, weil der Saft nicht dem Angebot entspräche Und jetzt die rechtlich ähnliche Situation im dienstleistungsvertraglichen Verhältnis zwischen Spielbank und Spielern... ... .
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Das ist etwas schwammig formuliert. Mit Verweis auf meinen vor einem Jahr verfassten Leitartikel Berufsspieler können die Anbieter gewerblich betriebenen Glücksspiels nichts anbieten, das gesetzeswidrig ist. Zitat: Das wäre das Gleiche, wenn ein Hersteller von Apfelsaft auf seinen Flaschen preist, dieser sei ohne Farbstoffe und ohne Konservierungsmittel hergestellt worden. Da sich jeder unter uns hier oder da im Supermarkt mal 'ne Flasche Apfelsaft kauft (Stichwort: AGBs des Supermarkts gegenüber den Kunden), aber wahrscheinlich nicht genauso oft mit dem Kesselgucken auf den Widerstand von Spielbankdirektoren stößt wie der Sachse (Stichwort: AGBs der Spielbank gegenüber den Gästen) schildere ich hier mal die Rechtssituation eines alltäglichen Vorgangs zum nachfolgenden Vergleich als Diskussionsgrundlage.
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D a n n y ' s Quassel-Ecke
topic antwortete auf Nachtfalke's D a n n y in: Untere Schublade mit Roulette Smalltalk und Stammtischen
Ja. Das ist normal. Aber das liegt nicht an dem Flugkäfig, in dem das Tier sich befindet. An die Raumenge hat sich das Tier schnell gewöhnt. Was soll er auch in dem Frachtraum großartiges "Erleben"? Er glotzt 'ne Weile auf die ungewohnte Umgebung und da sich über etwa elf Stunden nix verändert, würde er normalerweise schlafen... ...nur kann er das nicht. Er schläft nämlich garnicht !! Haste Dir schon mal überlegt, weshalb Runter-vom-Sofa so verstört ist, wenn er aus seinem Behältnis kommt? Wenn Du über ihm in der Kabine sitzt, dann hast Du einen gewissen Komfort. Der mag -je nach der Fluggesellschaft und der Klasse, die Du für den Flug gebucht hast- nicht unbedingt in der Ausstattung der Räumlichkeit oder im Service liegen, aber du bekommst von der Technik nichts mit. Im Laderaum ist das völlig anders. Die Passagierräume eines Flugzeugs haben eine gute Isolation - allein auf Grund des Ausgleichs der Druckverhältnisse sind sie hermetisch abgedichtet und zum anderen sind sämtliche Hohlräume der Wände optimal temperatur- und schallisoliert. Alles das fehlt unten im Laderaum. Tiertransporte im Flugzeug sind immer so 'ne Sache. Ich weis das, weil meinem Vater zehn Jahre u.a. beide Güterterminals des Düsseldorfer Flughafens unterstanden -da hat er mir vieles beigebracht- und ich habe von Südamerika nach Europa und in die USA zehn Jahre Tonnagen an Leder und Textilien exportiert - wenn wir mal Havarien hatten, waren sie temperatur- und feuchtigkeitsbedingt. Zum einen ist der Laderaum den Temperaturen ausgesetzt, die die Flugumstände verursachen (auch bedingt, bei welcher Außentemperatur, in welcher Höhe, mit welcher Geschwindigkeit ein Flugzeug fliegt); die Schwankungen betragen auf langen Flügen bis zu 25°C. Hermetisch sind die Wände dort logischerweise genauso gut abgedichtet, aber der Druckausgleich ist dort weit weniger perfekt. Und schliesslich ist der Geräuschpegel dort vier bis fünfmal höher als in der Flugkabine. Während die Kabinen -je nach Flugzeugtyp- einen Geräuschpegel zwischen 10 und 20 Dezibel haben, liegt der Lärm im Laderaum bei 40 bis 80. Zum Vergleich: ein Presslufthammer hat 115 Dezibel!! Temperatur- und Druckschwankungen wirken sich auf die sensiblen Sinne des Hundes aus. Die Lärmverhältnisse (insbesondere bei Start und Landung) sind so extrem, dass bei einem vergleichbaren 8-Stunden-Job eines Arbeitnehmers der Arbeitgeber eine Strafanzeige erhält, wenn er nicht auf unbedingtes Tragen eines Gehörschutzes achtet. Der Flug Deutschland - Canada dauert 11-12 Stunden! Und indem einem klar sein muss, was das für den Gehörsinn eines Hundes bedeutet, ist das der Grund, weshalb ein Tier nach dem Flug so verstört ist. Hinzu kommen die Höhenunterschiede, die dem viel empfindlicheren Nervensystem des Tiers weit stärker zusetzen als uns Menschen. Ich bin einige Male mit meinen Hunden geflogen - allerdings nur innerkontinentale Strecken. Tipp für den Rückflug: Bei einem Überseeflug würde ich dem Kapitän in jedem Fall selbst die Mitteilung zukommenlassen, dass sich ein Lebendtier im Frachtraum befindet. Dann wird die Temperatur dort erheblich heraufgesetzt (musste ich bei Aerolineas Argentinas immer extra bezahlen ). Und bei so langen Strecken würde ich zudem keinesfalls auf eine Beruhigungsspritze für das Tier verzichten, damit es direkt nach dem Start (oder besser noch vorher) schläft. Dann ist Runter-vom-Sofa zwar ein bisschen benommen, wenn er wieder auf europäischem Boden ankommt, aber er kann dann keinen Schaden genommen haben. Was den Flugkäfig betrifft wird das übertrieben. Das Behältnis ist nur ungewohnt, aber durchaus sinnvoll (Sicherheit). Das kommt nur uns Menschen so vor, dass wir es als so schrecklich empfinden. Schlimm sind die artfremden Umweltverhältnisse während der Flüge. Ich hoffe, dass Dir meine Tipps was nützen für den späteren Rückflug (das sind nur Eigenerfahrungen). Dann lass' es Dir gut gehen in Canada - und viele Spaziergänge, damit der Hund auch was vom Weltreisen hat ...Waschbären und Biber jagen, oder sowas. Die gibt's da haufenweise, wie hier die Kaninchen. Nachtfalke. -
D a n n y ' s Quassel-Ecke
topic antwortete auf Nachtfalke's D a n n y in: Untere Schublade mit Roulette Smalltalk und Stammtischen
Mit diesem Argument haste sicherlich Recht, Danny. Aber überleg' mal: Der Flieger gerät in Turbulenzen, was ja nicht auszuschliessen ist, und er sackt in ein Luftloch. Da fühlt sich der Nymphensittich da oben im Paradies wie ein Adler - aber der Hund wird nicht so begeistert sein. Insofern ist der Sittich pflegeleicht. Vergleich die beiden mal, wenn sie anfangen zu kotzen! ...oder der Hund kriegt vor Angst Durchfall -
D a n n y ' s Quassel-Ecke
topic antwortete auf Nachtfalke's D a n n y in: Untere Schublade mit Roulette Smalltalk und Stammtischen
... ...allerdings ist Danny nicht in den Vereinigten Staaten, sondern Canada. Nachtfalke. -
Ich fürchte, Deine Frage ist nicht ganz verständlich formuliert. Was abgezogen? Auf welchen Chancen, wenn Zero fällt? Nachtfalke.
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Ja, das würde mich auch interessieren, Sachse. Wo darfst Du überheupt noch spielen hier in Deutschland? Nachtfalke.
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- christian kaisan
- sachse
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(und %d Weitere)
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D a n n y ' s Quassel-Ecke
topic antwortete auf Nachtfalke's D a n n y in: Untere Schublade mit Roulette Smalltalk und Stammtischen
Aber Hallo das wird ein teueres Hündchen, wenn das Frauchen die Schaufel vergisst! In Amerika sehen die solche Häufchen am Bürgersteig garnicht gern. Und da Danny's Wauwau ja so'n klein wenig größer als normal ausgefallen ist, macht der bestimmt keine Rehpinscher-Würstchen. Ich habe gehört in irgendeinem Bundesstaat der USA wiegen sie die Dinger. Einen Tag Freiheitsentzug pro Gramm! Natürlich für's Frauchen - nicht für den Hund Ich pack dann schon mal das Knast-Paket, Danny. (Natürlich für den Hund, nicht für Dich) Bis denne, Nachtfalke. -
Unsichtbare Forenthemen
topic antwortete auf Nachtfalke's Kelt in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Es sind auch nicht die "Unbedingt-Gewinner", die in den Casinos überwiegen. Klar: Jeder will letztlich gewinnen, wenigen ist es egal, und sie verlieren... ... ...wer geht nun schon in's Casino, um zu verlieren. Mit dem Slogan Verlieren macht Spaß würden die Betreiber sicher niemanden hinter dem Ofen hervorlocken, weil's diese Zielgruppe nun mal nicht gibt. Ich bekomme bei Dir, Wohlh, vielmehr den Eindruck, dass Du selbst zu dieser Gruppe von Spielanfälligen gehörst. Und wahrscheinlich viel verloren hast. Nur so ist das für mich erklärbar, dass Du überhaupt eine solche Überlegung angehst, dass Newbies sich im Casino eine Einkommensquelle suchen. Naja, ...und träumen darf man ja. Träumen ist nicht verboten und kostet kein Geld. Und wenn jemand dennoch viel Geld mit so einer irrealen Vorstellung vom Spiel verliert, dann liegt's nicht an den Betreibern der Casinos. Dann liegt es an der Charakterstruktur und der damit im Zusammenhang stehenden, überdrehten Risikobereitschaft mancher Menschen. Diese Gruppe Betroffener wird, wenn keine Spielbanken existieren würden, auch andernorts Schiffbruch erleiden. Es gibt hunderte Möglichkeiten, den Karren Leben mit Vollgas an die Wand zu fahren. Vielleicht ist die Spielbank da noch die beste Möglichkeit, weil's -wenigstens zzt.- allgemeinnützigen Einrichtungen zugute kommt. Nachtfalke. . -
Unsichtbare Forenthemen
topic antwortete auf Nachtfalke's Kelt in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Welcher Newbie sucht denn "...eine Einkommensquelle..." im Roulette? Ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass Du selbst dem Spiel verfallen warst. Oder vielleicht ihm verfallen bist? Könnte das vielleicht sein? Du scheinst davon auszugehen, dass jeder, der sich an den Tisch stellt und seine Einsätze tätigt, nun den großen Millionengewinn erwartet. Der Anfänger! Dem ja nun hinreichend bekannt sein dürfte, wie schnell er alles verloren haben kann. Ich habe keine Anfänger in den Jahren kennengelernt, die mit so einer Vorstellung, wie Du, Wolh., sie darstellst, an den Tisch gegangen sind. Die meisten hatten Bammel, ihr mitgebrachtes Geld bei den ersten Einsätzen zu verlieren. Und das ist eine ganz natürliche Reaktion, wenn man ein paar Hunderter in der Tasche hat, für die man immerhin eine gewisse Zeit arbeiten muss... ...um sie dan auf einen Tisch zu legen, von dem sie innerhalb einer Sekunde auf Nimmerwiedersehen verschwinden können. Was soll also diese merkwürdige Argumentation von Dir? Ständig diese provokative Zeigefinger-Ermahnung? Danny hat Dir bereits was dazu geschrieben. -
Und wenn ich jetzt nach langer Zeit darüber nachdenke, stelle ich fest, dass es so unwahrscheinlich garnicht ist, denn wenn ich mir überlege, wie oft Ramon in dieser jeweiligen Stunde am Tag das Kapital über den Tisch gedreht hatte, wenn ich im Casino aufgetaucht war, müssen das anhand der von mir registrierten Jetontürme schon tausend Gulden pro Coup gewesen sein ...oder mehr, weil immer wieder ein anderer Turm diese Höhe hatte. Und er spielte das ja nicht nur, wenn ich da war, sondern jeweils einen halben Tag lang. Oder was weis ich, wie lange. Deshalb gehe ich allein von der logischen Komponente aus: Er musste die Setzweise weitergespielt oder perfektioniert und sie dann über die Jahre durchgezogen haben. Über Jahre Tag für Tag. Nach den vier Jahren hat er dann wohl abrupt damit aufgehört. Ramon zerbrach, weil sein Lebenspartner ganz plötzlich verstarb. Brand'l sagte mir, er habe ihn erst nach dem Tod dessen Partners kennen gelernt - da sei er bereits völlig lethargisch gewesen. Haus und Grundstück wurden verkauft und er hatte somit einen Platz in einem Topp-Pflegeheim finanziert, in dem er jetzt lebt. Wenn du willst, hänge ich mich noch mal dran und geb' ihm Deine Nummer? So könntest Du direkt aus den Niederlanden angerufen werden? Dann solltest Du aber sicher sein, dass es auch das System ist, über dass Du die Infos willst. Sag' mir, welche von Deinen Telefonnummern ich dem Brandenburger zur Weiterleitung geben soll, Richi. Nachtfalke. .
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Nun hör zu, Richi! Bis hierhin beruht alles noch auf meinem persönlichen Kontakt. Lediglich, dass Ramon schon seit einem Jahr zu diesem Zeitpunkt dieses komische Spiel betrieb, wusste ich nicht. Sonst hätte ich mich bestimmt näher damit befasst Aber manchmal ist man ja so borniert und verschliesst die Augen vor Realitäten; ich war damals in den Niederlanden auch ganz schön zugedröhnt, muss ich gestehen, weil diese Fahrt mal ein Abschalten vom Spiel war und ich nicht am Abend fit zu sein hatte. Wenn mir damals jemand gesagt hätte, mit Einfachen Chancen sei auch nur die Bohne zu gewinnen, dann hätte ich ihn ausgelacht und stehen gelassen. Jedenfalls sagt mir der Brandenburger, Ramon habe das dann noch drei Jahre weiter betrieben. Drei Jahre (!) und beide haben sich anscheinend ein Haus in den Niederlanden gekauft. Vielleicht haben sie ja mit dem Geldverleih 'ne Menge Geld gemacht, aber sicherlich nicht so viel, dass sie sich einen Bauernhof in der Zuidersee mit einem Riesengrundstück davon hätten leisten können. Und ansonsten haben sie eigentlich nur gespielt; das müsste mich wundern, wenn's anders wäre. Denn wer das einmal anfängt und damit klar kommt, der wechselt ja nicht von heute auf morgen seine Einkommensquelle, indem er sich hinter den Schreibtisch setzt oder 'nen Handel aufmacht. Das weis ich doch von mir selbst. Wer auf dieser Schiene einmal d'rauf ist und Erfolg hat, der macht nie und nimmer was anderes... ...es sei denn: es läuft noch besser!!!
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Dann muss das Spiel nach diesem österreichischen Schriftstück erfolgreich gewesen sein, denn Ramon spielte in Baden-Baden zuvor mit Tentjes, der dem Hause Richthofen nahestand. Sie waren damals ein gutes Team. Ich habe sie beide aus ihren Zeiten im Bénazet kennengelernt. Sie machten schon dort gutes Geld - und verliehen es gewinnbringend ...zum Beispiel an mich (das war nämlich der Grund für meinen Abstecher nach Baden-Baden). Und als ich ein Jahr später das Geld zurückzahlte, musste ich mich eben nach Holland begeben, weil Ramon dieses Systempapier erhalten hatte und Tentjes in dessen Heimat, die Niederlande folgte. Ich glaube sie haben dann da geheiratet, oder so - in den Niederlanden war das wohl schon möglich. Aber ich weiss es nicht genau.
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Hi Richi, den Anruf habe ich gerade erhalten, als Du im Forum warst - nun biste schon wieder d'raußen. Ich habe Dich leider nicht gesehen. Der Brandenburger hat mit Ramon gesprochen. Bei dem Schriftsatz, den er damals hatte, handelte es sich um einen hektografischen Abzug aus Österreich. So genau weis ich das nicht mehr, wie ich's damals in den Händen hatte, was es nun genau war. Ist ja nun schon verdammt lang her. Jedenfalls konnte ich mich daran erinnern, dass es nichts Gedrucktes war und schon ziemlich abgegriffen. Was ich nicht wusste, ...dass Ramon lt. dem Brandenburger (wir haben ihn in der Potsdamer Spielbank immer Brand'l genannt, er spielte mit dem Zeitungsverkäufer aus Wedding unten nächtelang an den Rouletteautomaten; vielleicht kennste ihn ja selbst) ...dass Ramon nach dieser Setzvorlage zu jenem Zeitpunkt in Holland schon fast ein halbes Jahr spielte! Und am Telefon teilte ihm Ramon heute Vormittag mit, er habe insgesamt drei, fast vier Jahre diese Setzweise verfolgte.
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Zunächst einmal sei gegrüßt als neues Mitglied in unserer Gemeinschaft Wie Du schon bemerkt hast, Sevdarko, stehen Dir nicht alle Funktionen uneingeschränkt zu. Dies bezieht sich allerdings nur auf Deine Anfangszeit bei uns. Das hat nichts mit Dir zu tun, Sevdarko, sondern es ist eine reine Vorsichtsmassnahme. Leider hat uns die Vergangenheit gezeigt, dass dies notwendig ist Da wir uns als hochfrequentiertes Forum -angesiedelt im Bereich Glücksspiel- massiver Spamaktionen ausgesetzt sehen und die Nachrichtenkommunikations- und Editierrechte von uns unbekannten, neu Hinzugekommenen immer wieder zur missbräuchlichen Nutzung eingesetzt werden, haben uns die Erfahrungen der letzten Jahre zu diesem Schritt veranlasst. Bedenke bitte, dass diese eingeschränkten Funktionen nur in der Anfangszeit bestehen, wobei nicht die Zeit Deiner Mitgliedschaft, sondern der Inhalt Deiner Beiträge grundlegend ist. Wenn Du mit Deinen später freigeschalteten Funktionen die vollständigen Mitgliedsrechte hast, wirst Du schon nach kurzer Zeit diese Vorsichtsmassnahme zu schätzen wissen, da sie dann auch Dich als Mitglied vor Spam und Kommunikationsmüll bewahrt. Im übrigen sind ständig Moderatoren und Admins online, die bemüht sein werden, Deine für Dich nach der Editierung noch nicht sofort sichtbaren Beiträge in diesem Forum so schnell wie möglich frei zu schalten. Wir wünschen Dir, Sevdarko, viel Spaß in unserer Gemeinschaft. Nachtfalke.
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Ich habe zu Ramon seit rund zehn Jahren keinen Kontakt mehr. Zuletzt habe ich ihn in Aachen gesehen - Ende der 90iger, etwa zu der Zeit, in der ich nach Berlin kam (oder kurz davor) Aber ich kenne seinen damaligen Spielpartner, der jetzt in Brandenburg wohnt (er war auch ab und zu mal in Potsdam). Und den habe ich, nachdem Du den Thread hier aufgemacht hast angerufen. Er hat noch eine Verbindung zu Ramon und sagte mir, er ruft mich an, wenn er aus dem Casino kommt. Bis jetzt habe ich gewartet (es ist gleich 5:00h früh), aber es ist kein Rückruf erfolgt. Wenn's der Setzweise von Dir entspricht, die ich Dir hier geschildert habe -sorry, sehr ungenau- dann klinke ich mich zu dem Verbindungsmann noch mal ein. Nachtfalke.
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Also ich habe mal hier in meinem Archiv gewühlt und bin auf Ramon gestoßen, Spieler in den Beneluxstaaten Mitte der 80iger-Jahre. Ich war mit Bekannten d'rüben (oder im Zusammenhang mit meiner Firma – das weis ich nicht mehr so genau) Damals hatte ich mir einige Notizen gemacht. Aber da Du ja wohl weist, dass sie meinen Container mit den ganzen Analysen in Potsdam abgefackelt haben, sind diese Sachen leider futsch. Die seinerzeitige Spielvorlage hieß „METHODE Dauererfolg auf Einfachen Chancen" Könnte es sein, Richi, dass es sich um Deine Unterlage, nach der Du spielst, handelt? Ein Deckblatt hatte sie nicht. Das war nur ein mit Büroklammern zusammengehaltener Stapel Schreibmaschinenpapier. Schätzungweise zehn Blätter. Doppelseitig beschrieben. Mit großzügig gehaltenen Zwischenräumen zwischen den Zeilen. Wie eine Paufler-Edition sah mir das nicht gerade aus. Da das Ding schon recht zerfleddert aussah, habe ich ihm nicht viel Bedeutung beigemessen – Ramon meinte damals, es habe ihn 300 Gulden gekostet und es sei aus Velten oder Baden bei Wien oder aus dem Großraum von Wien von einem Freund. So genau weis ich's nicht mehr. Ist ja nun schon lange her. Daran erinnere ich mich nämlich noch, weil ich das Ding in den Händen hatte, und ihm sagte, wenn er für das Ding 300 Gulden gezahlt habe, dann seien 200 davon für die Leerzeilen. Über die teuren Leerzeilen haben wir nämlich noch tagelang Witzchen gerissen – deshalb ist's mir noch in Erinnerung. Nein sagte er, der Freund sei ihm was schuldig gewesen und statt des Geldes sei er extra ins Hotel (oder nach Hause) gefahren und habe ihm diese Blätter geholt. Die seien mehr wert, als er ihm schulde. Und das war ein verdammt hoher Betrag gewesen, den er ihm geschuldet hatte. An die Höhe kann ich mich jetzt nicht mehr erinnern. Aber es war -wie gesagt- ein hoher Betrag und deshalb hab' ich's mir dann doch mal angesehen. Nur hat es mich nicht wirklich interessiert. Einfache Chancen sind ja nicht so mein Ding. Der einzige, den ich in meiner ganzen Spielerzeit kennengelernt habe, der dauerhaft EC gespielt hat -und nie etwas anderes- ist Schnappschuss mit seinem Rasterspiel; und den habe ich ja erst viel später in Hamburg kennengelernt. Ich fand das dann ziemlich schrottig, was Ramon da auf dem Tableau veranstaltete. Er setzte auf mehreren Einfachen Chancen, unterschiedlich hoch und meiner Meinung nach recht unorthodox ...womit ich sagen will: ohne erkennbare Signale für seinen Einsatz. Die werden natürlich in dieser Schrift enthalten gewesen sein. Aber wie gesagt ...es sah recht wirr aus. Er setzte auf verschiedene Chancenpaare ...und irgendwie kam's mir nur wie schwachsinnige Progressionen vor. In unterschiedlicher Weise – einmal progressierte er so, dann wieder so. Wenn er einige Coups hintereinander auf einer Chance verloren hatte, splittete er die progressierten Türme, bis er manchmal auf allen drei Chancenpaaren die Türme stehen hatte – solange, bis er gewann und dann ging's wieder von vorn los. Beeindruckend war's lediglich, weil seine Türme die höchsten auf dem Tisch waren - meist zumindest einer von ihnen. Dann spielte wieder eine ganze Zeit garnicht. Und dann fing er das Gleiche wieder von vorn an. Also für einen Toppspieler, für den ich Ramon hielt, war's nicht das, was ich von ihm gewohnt war. Das ganze habe ich die Tage, die ich seinerzeit in den Niederlanden dieses Casino betrat, im Vorbeigehen immer wieder gesehen, wenn er dort spielte. Ich weis nicht. Hat das was mit Deinem „System" zu tun? Irgendwelche spieltechnischen Ähnlichkeiten?
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Geht doch, kurfristige Senkung der Spielbankabgabe
topic antwortete auf Nachtfalke's bankierswitwe in: Casinos und Spielbanken
Schön wär's ja. Die Chance besteht in der Brisanz der Situation, dass einige Spielbanken nunmehr tatsächlich vor der Situation stehen, dass es sich bereits kaum mehr lohnt, eine Schar von Steuerbeamten für die Kontrolle in den Spielsälen ihren Dienst tun zu lassen. In kleinen Etablissements, in denen insbesondere in den außersaisonalen Perioden ohnehin kaum Gäste waren, ist die Zahl der anwesenden Angestellten der Häuser und der Vertreter der Finanzbehörde größer, als die der Gäste. Da fragt sich, wieviel mehr man der zunehmend geringeren Gästeschaft abknöpfen will, um den ganzen Zirkus noch rentabel zu halten. Nachtfalke. -
Als Kenner der Materie... (vielleicht melden sich ja noch einige aus meiner damaligen Spielerzeit - Der Fotograf kam aus Hamburg und war einige Tage hier in der Kantstraße - Er war der einzige, der mir assistiert hatte. Er könnte mir ebenfalls helfen. Bei den WorkGroupEvents, die ich vorbereiten will) ...als Kenner meiner Satztechniken wärst Du tatsächlich eine große Hilfe. Wie gesagt: ich würde mich freuen!
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Spielst Du nicht mehr auf dem Zeilentransport-Protokoll? Du warst der einzige, der Technik vom alten Duprès hier Deutschland gespielt hat. Das sagte ich Dir seinerzeit, als ich es Dir zeigte. Übrigens bist Du an das Versprechen, die Notierweise keinem weiterzugeben nicht mehr gebunden. Die Liga gibt's nun nicht mehr. Und ich selbst habe mich aus dem aktiven Spiel zurück gezogen. Darum gebe ich ja letztlich meine Erfahrungen auch weiter. Die Zeilentransportprotokollierung kommt Mitte 2009. Ich will Seminare hier in Berlin eröffnen. Vielleicht kannst Du mir dabei helfen. Wenn Du Zeit haben solltest? Wäre toll. Ich brauche jemanden hier in Berlin.
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Bring digitale Fotodateien mit! Machen wir einen Report über die dortige Enwicklung.
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Schön, dass ich mit Dir jemanden hier im Forum habe, der schon Erfahrungen damit hat. Das Breitbandspiel geht hier einher mit der Einstellung, dass breites Spiel nur Verluste erzeugen kann. Vielleicht verständlich diese Einstellung, wenn Leute mit breitem Spiel schlechte Erfahrungen gemacht haben, weil's ja teuer werden kann, wenn man's nicht beherrscht. Insofern habe ich das Thema bis zur Eröffnung der WorkGroups ruhen lassen. Hier wird das Breitbandspiel leider mit Breitem Spiel verwechselt. Klar, dass Du willkommen bist. Allerdings lasse ich Deine -wie auch andere vorliegende Anfragen von den bestehenden 8 Gründungmitgliedern absegnen. Die Gründungsmitglieder der Gruppe werden dazu einen Beschluss fassen. Das läuft ganz demokratisch. Die WorkGroup ist bereits eröffnet. Sie ist aber nur für die Beteiligten sichtbar, d.h.: Mitglieder der WorkGroups haben hier einen hohen Rechtestatus im Roulette-Forum - auf ihren Startseiten sind mehr Foren, als die anderen User sie haben. Nur spielt sich in den WorkGroups noch nichts ab. Sie sollten ruhen, bis wir eine neue Forumssoftware einsetzen. Das sollte schon vor geraumer Zeit sein. Aber die Technik spielt nicht so ganz mit, wie wir uns das vorgestellt haben. So hat sich alles um Monate verzögert - zuerst wegen meines Klinikaufenthalts, dann wegen der noch immer ausstehenden Umstellung.
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Mach ein eigenes Thema im passenden Forum auf: Dauererfolg von M. Klaus Dann werden sich die entsprechenden Leute hier im Forum automatisch melden B:<img src= ...die Systemspezialisten - von denen gibt's eine Menge hier.
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Ja. Das mit den Rauchern habe ich gehört. 80% waren Raucher in Potsdam. Kaum vorstellbar, dass da jetzt nur noch Nicht-Rauchende die Tische bepflastern. Mit Potsdam nimmt's sowieso eine recht traurige Entwicklung. Schade. Es war ein Topp-Casino. Über viele Jahre. Aber vielleicht ändert's sich wieder zum Guten. Rauchen soll man da jetzt wieder dürfen! Nachtfalke.