breston
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Stimmt. Wenn die Voraussetzung (Chancen auf Deiner Seite) schon nicht erfüllt ist, bringt diese Betrachtungsweise nichts. Wenn die bankroll nur für ein buy-in reicht, erübrigen sich langfristige Überlegungen in der Tat.
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Dauergewinne beim Roulette...?
topic antwortete auf breston's Rat-Pack in: Untere Schublade mit Roulette Smalltalk und Stammtischen
Diese Betonung möchte ich nochmal hervorheben. Ein Problem ist unter anderem, dass viele (ich behaupte mal: fast alle, Mathematiker eingeschlossen) Menschen die Auswirkungen der Varianz unterschätzen und eine völlig falsche Vorstellung davon haben, was "auf Dauer" wirklich heißt. Und ich weiß, dass es das nicht gibt. So wie jeder es wissen könnte, der sich mal ein wenig mit Wahrscheinlichkeitstheorie beschäftigt. "Die absolute Nichtmachbarkeit in der Sache" wird nicht postuliert. Sie wurde schlichtweg bewiesen. Hätte man schon fünf Minuten nach Erfindung des Roulettes machen können. Bei obigem Zitat handelt es sich wohl, wie leider auch bei dem folgenden, um eine urgan legend: Außerdem war bzw. ist Bill Gates kein Erfinder. Was soll er denn erfunden haben? Er ist ein höchst erfolgreicher Geschäftsmann, nicht mehr und nicht weniger. Ist Dir etwas aufgefallen? Bei all Deinen obigen Beispielen ging es höchstens um die technische Machbarkeit. Nie ging es um mathematische Sachverhalte. Warum versucht kein Mensch, in der euklidischen Geometrie ein Dreieck mit einer Winkelsumme ungleich 180 Grad zu konstruieren? Oder ein Quadrat mit der Seitenlänge eines Kreises? Mit der Unlösbarkeit des Halteproblems geben sich auch alle zufrieden. Nur wenn es um Wahrscheinlichkeiten geht, werden plötzlich die Erkenntnisse der Mathematik außen vorgelassen. -
Der letzte Satz trifft es ganz genau. Ist doch beim Roulette genauso. Ist es natürlich nicht. Egal, wann Du beim Roulette setzt - die Chancen sind immer gegen Dich. Beim Pokern kannst Du a) die Chancen beeinflussen und b) Dein Geld dann in den pot setzen, wenn die Chancen auf Deiner Seite sind. Sprich: Roulette ist immer -EV, Pokern kann bei entsprechenden skills +EV sein.
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Also das altbekannte money management. Dein Vorteil gegenüber der Bank im besten Fall: -1.35%.
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Richtig. Deshalb befasse ich mich auch nicht mit Roulettesystemen. Und woran erkennst Du im voraus, ob es sich um einen guten oder einen schlechten Tag handelt?
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Weil die Varianz respektive die Standardabweichung bei den ECs deutlich niedriger ist als bei Plein.
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Wegen der Varianz. Variance is a bitch.
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Sage ich doch. Und das Glück liegt bei einfachen Chancen beispielsweise bei -1.35%.
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Der WoO hat das natürlich schon genauer ausgerechnet: http://wizardofodds.com/war
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Also irgendwelche physikalischen Hilfsmittel. Was anderes bleibt da nicht.
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Naja, ca. -1.35% kann man schon hinbekommen. Mehr leider nicht.
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Mag sein. Langfristig und in der Summe aber im Minus. Daran führt kein Weg vorbei.
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Außer - man funktioniert es zum Geschicklichkeitsspiel um. sachse ← An Dich hatte ich schon gedacht - daher meine Formulierung: "unter der Annahme, dass das Roulettespiel dem Zufall unterliegt". Wobei diese Formulierung möglicherweise zu schwach ist, da auch bei Dir die Ereignisse zufällig sein dürften - allerdings mit veränderten Wahrscheinlichkeiten...
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Nein. Wenn Du mit "in unserem Umfeld" dieses Forum hier meinst, gebe ich Dir recht. Außerhalb dessen begegnen mir derartige Mythen aber praktisch nicht - allerdings gehe ich auch nur höchst selten in ein Casino. Fakt ist: unter der Annahme, dass das Roulettespiel dem Zufall unterliegt, ist erwiesenermaßen kein geldbringendes System möglich. Alles andere ist in der Tat ein Mythos.
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Wenn Du diesem Ärgernis aus dem Weg gehen möchtest, spiel einfach eine Pokervariante ohne community cards. Da gibt es sowas nicht. Lass uns doch unseren Spaß. Auch wenn wir mit dem Pech, das Du in besagter Hand hattest, natürlich nicht mithalten können.
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Habe mal mit 22 in der Hand 22K geflopt. Super! Turn K, river weiß nicht mehr. Gegner zeigt KK. Meine Gesamtbilanz mit quads ist nach wie vor negativ...
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Auf deren Webseite heißt es: "Ein gültiger Personalausweis oder Pass und ein Flugticket oder eine Boardkarte sind erforderlich. Das Casino hat seinen Sitz im größten internationalen Flughafen des Kontinents. Spielberechtigt sind alle ankommenden und abfliegenden Fluggäste des internationalen Flugverkehrs von oder nach außerhalb der Schengen-Staaten und nicht deutsche Fluggäste, die innerhalb der Schengen-Staaten reisen."
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Counten im Onlinecasino - Zwischenbericht
topic antwortete auf breston's maxwellsmart in: Blackjack, Poker, Sportwetten
Das Problem beim Blackjack-Counten ist die Varianz. Auch wenn der Spieler durch korrektes Counten und bei günstigen Regeln (unter anderem entsprechende Penetration) einen Vorteil haben kann, kann es unglaublich lange dauern, bis sich dieser Vorteil bemerkbar macht. Mason Malmuth hat in seinem "Gambling Theory and other Topics" mal ausgerechnet, welche Verluststrecken auch bei korrekter Strategie und korrektem Counten möglich sind und ist auf erschreckende Werte gekommen. Fazit: es ist möglich, beim Blackjack einen Vorteil gegenüber dem Casino zu erzielen. Aber: um das profitabel betreiben zu können, braucht man a) eine sehr große bankroll, um die loosing streaks abfangen zu können, und b) sehr sehr viel Geduld und starke Nerven. Am günstigsten für derlei Zwecke dürfte single deck blackjack sein, dass ja auch von einigen Casinos angeboten wird. Und da es online ist, könnte man ja ein kleines Progrämmchen schreiben, dem man das Counten überlässt und das einem die korrekten Aktionen vorgibt. Ich vermute mal, dass es derlei Programme auch schon gibt. Hat jemand irgendeinen Tip, wo man derartiges finden kann? Auch da ist es einem guten Spieler möglich, mit der richtigen Strategie einen Vorteil zu erzielen. -
Neteller ist nicht in den USA angesiedelt. Und die beiden verhafteten Gründer sind auch keine US-Amerikaner. Aber weshalb sollte sich eine Weltmacht an solchen Details stören?
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Was natürlich besser gewesen wäre. Bzw: weniger schlecht. Auf dem Flop bist Du nämlich nur noch ein 48.2:51.8 underdog, nicht mehr 18.5:81.5 wie zu dem Zeitpunkt, als Du all-in gegangen bist. So oder so warst Du aber in dieser Hand zu keinem Zeitpunkt der Favorit.
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Nicht? Dann hast Du wohl die falsche hand history gepostet. Da hast Du recht, runner runner kann man überschlagsmäßig als ein out ansetzen.
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Ich finde es eher lustig, dass es neuerdings ein bad beat sein soll, wenn man eine Hand verliert, bei der man auf jeder street ein underdog war.
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Nun ist es also soweit: Neteller unterbindet ab sofort Transaktionen von "US members" zu online gambling sites: http://content.neteller.com/content/en/mem...inessupdate.htm Sieht so aus, als gehe die Online-Gambling-Industrie düsteren Zeiten entgegen...
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Die ps-smallstack-Strategie schreibt ebendieses vor. Wobei Du hiermit... recht hast: in den meisten Fällen ist dann der SSS-Stack im Vergleich zum Pot schon so klein, dass man gleich all-in gehen soll. Lese meinen ursprünglichen Beitrag also eher so: wenn der Gegner mindestens ungefähr pot size bettet, hat er den Flop getroffen. Der entscheidende Punkt ist, dass man am Bet-Verhalten des Gegners sicher ablesen kann, ob er getroffen hat (große bet) oder nicht (halbe pot size bet oder weniger, abhängig von der Anzahl Gegner im Pot), die mögliche range der Karten eines SSS-Spielers sehr genau kennt und sein eigenes Spiel dementsprechend anpassen kann. Ich sträube mich immer noch gegen den Ausdruck "mathematisch optimal", habe aber keine Lust, das hier auszudiskutieren. Wie waren denn Deine Erfahrungen mit SSS? Ich habe es auch mal kurzzeitig versucht. Abgesehen davon, dass es elendig langweilig ist, waren meine Ergebnisse aber auch eher bescheiden. Wie war es denn bei Dir?
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Ich weiß leider nicht, wie ich meine eigenen Beiträge editieren kann (kann mir jemand einen Tip geben?), daher mache ich es mal auf diesem Weg. Korrekt muss es lauten: In 18 Fällen sind wir 5:1-underdog, ...