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breston

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Alle erstellten Inhalte von breston

  1. Wenn man die exakten Werte anschaut, haben wir beide unrecht. Ich allerding ein wenig mehr als Du. Zum einen habe ich die korrekten Werte zu ungunsten der Jacks aufgerundet, da ich einen Wert "auf der sicheren Seite" für die Jacks errechnen wollte. Daher habe ich den coin flip auch mit 50:50 angesetzt, obwohl die Jacks natürlich leicht im Vorteil sind. Und ich habe den seltenen Fall JJ gegen JJ rausgelassen, der auch noch zur Gewinnerwartung der Jacks beiträgt. Vor allem aber hatte ich die korrekten odds nicht im Kopf, habe daher Pokerstove bemüht und den Fehler gemacht, nur den Fall jeweils gleicher suits zu betrachten. Bei nur einer oder gar keiner gemeinsamen suit steigt natürlich der Wert für die Jacks. Mal am Beispiel der Queens (der ungünstigste Fall für die Jacks): QQ - JJ, beide suits gleich: 82.657:17.343 oder etwa 4.77:1 QQ - JJ, eine suit gleich: 81.966:18.034 oder etwa 4.55:1 QQ - JJ, keine suit gleich: 81.276:18.724 oder etwa 4.34:1 Hier liegt der Wert also in etwa in der Mitte zwischen den beiden von uns angegebenen, bei Kings und Aces verschiebt er sich weiter in Richtung Deines Wertes. Das, was ich sagen wollte, bleibt aber unverändert: es gibt durchaus Situationen, in denen man ein all-in profitabel mit Jacks callen kann. Mit den exakten Werten gibt es davon sogar mehr als in meiner groben Abschätzung. Oh ja, Du hast recht. Gerechnet habe ich auch mit 18, nur beim Tippen des Beitrages ist mir da ein Fehler unterlaufen. Werde mal versuchen, ob ich das noch korrigieren kann.
  2. Es mag durchaus sein, dass Sklansky das so sieht. Aber Sklansky hat in einigen Dingen merkwürdige Ansichten... Zahlreiche Rezensenten sehen es eher so wie ich. Bei mir war TTOP eines der ersten Pokerbücher, die ich gelesen habe. Ich fand es ziemlich heftig und behaupte, das meiste davon nicht verstanden zu haben. Hinzu kommt, dass er seine Beispiele aus fünf verschiedenen Pokervarianten bezieht - ist dem Verständnis nicht gerade förderlich. Sein Schreibstil trug auch nicht unbedingt dazu bei, mich mit dem Buch anzufreunden. Ich möchte gar nicht wissen, wie die deutsche Übersetzung aussieht... Das alles ändert nichts daran, dass TTOP nach Meinung vieler eines der besten Bücher ist, die jemals über Poker geschrieben wurden. Ich glaube nur, dass man schon leidlich gut Poker spielen können muss, um davon wirklich zu profitieren.
  3. "Außer in bestimmten Umständen" ist der entscheidende Teil Deines Beitrages. Die Antwort auf alle Pokerstrategiefragen lautet nämlich "Kommt drauf an". Worauf es immer ankommt, ist die pot size, respektive die pot odds. Desweiteren auf die möglichen Karten des Gegners. Letztere sind bei der shortstack-Strategie hinreichend bekannt: ein PF reraise wird dort empfohlen bei AA-TT und AK. - AA-QQ sind ungefähr 5:1-Favorit gegen JJ. Es gibt jeweils 6 Möglichkeiten, eine dieser Kombinationen zu halten. - AK gegen JJ ist ungefähr ein Coinflip. Es gibt 16 Möglichkeiten, AK zu halten. - TT gegen JJ ist 5:1-Underdog. Es gibt wiederum 6 Möglichkeiten, TT zu halten. - JJ zu JJ: Da gibt es genau eine Möglichkeit, erwartetes Ergebnis ist ein split flop. Habe ich für die folgenden Berechnungen mal außen vorgelassen. In 16 Fällen sind wir 5:1-underdog, in 16 Fällen leichter Favorit (der "coin flip"), in 6 Fällen 5:1-Favorit. Rechnet man das grob zusammen, ergibt sich, dass wir gegen die gesamte Range ein 1.8:1-underdog sind (nimmt man die exakten Werte, sind die Chancen sogar etwas besser). Das heißt: ich calle, wenn der pot größer ist als das 1.8-fache des calls, den ich machen müsste. In diesem Fall mache ich damit langfristig Gewinn, auch wenn ich in den meisten Fällen verliere. Ist der pot kleiner, folde ich. Das alles unter der Annahme, dass ich die card range des Gegners so exakt einschätzen kann wie in diesem Fall. Und vor allem unter der Annahme, dass ich sicher sein kann, dass kein Dritter im pot bleibt - dann sinken meine Chancen nämlich dramatisch.
  4. Die vagen Andeutungen mit dem "E" sagen mir zwar nix, aber: Natürlich gibt es diverse Bedingungen, was die Boni anbetrifft. Die sollten in den terms and conditions beschrieben sein, die Du unbedingt durchlesen solltest. Vermutlich musst Du eine bestimmte Gesamtsumme gesetzt haben, bevor Du Dir Dein Geld auszahlen lassen kannst - beispielsweise 30xBonus, in Deinem Fall also 9000 EUR. Vorher kannst Du nicht auscashen. Das hieße aber auch, dass Dein Geld nicht futsch ist - es ist doch auf Deinem Casinoaccount noch drauf, oder? Dann musst Du zusehen, mit möglichst geringem Risiko Deine Bonusbedingungen zu erfüllen - in meinem obigen Beispiel also ungefähr 9000 EUR auf einfache Chancen setzen. Im Falle von French Roulette würde das einen erwarteten Verlust von etwa 122 EUR bedeuten. Da Du offensichtlich bisher weit mehr als diese 122 EUR gewonnen hast, solltest Du insgesamt immer noch mit einem guten Gewinn rauskommen, den Du dann auch auscashen können solltest.
  5. Die spielen keine mathematisch optimale Strategie (so etwas gibt es beim Pokern nicht), die spielen die short-stack-Strategie von Miller. Diese blendet in der Tat das Postflopplay praktisch aus. Dagegen zu spielen ist eigentlich ziemlich einfach: sofern sie auf dem flop etwa die Hälfte des Pots betten, haben sie nichts getroffen und man kann sie mit jedem Schrott raisen. Betten sie ungefähr pot size, haben sie mindestens TPTK oder ein overpair und man sollte nur drinbleiben, falls man das schlagen kann.
  6. breston

    Trinkgeld

    Natürlich gibt es Boni beim Online-Pokern. Fast alle Pokeranbieter bieten einen sign-on-Bonus an, viele auch mehr oder weniger häufige reload-Boni. Außerdem gibt es für einige Anbieter sogenannte rake backs, die mit den cashbacks bei den Online-Casinos vergleichbar sind.
  7. Das solltest Du dann unbedingt der Staatsanwaltschaft mitteilen. Die behauptet diesbezüglich nämlich nichts anderes als Neteller.
  8. Gibt es wohl seit ziemlich genau einem Monat, also noch ganz frisch. Was die deutsche Übersetzung angeht, habe ich schon einiges an Kritik gehört.
  9. Dir ist bekannt, dass es a) in dem Buch nicht hauptsächlich um Texas Holdem geht und b) das Buch nicht gerade für Anfänger gedacht ist?
  10. Ähm... ja, hast Du. Den Hausvorteil ohne eine zugrunde liegende Strategie ausrechnen zu wollen, ist weitestgehend sinnfrei. Je nachdem, wie jemand spielt, kann der Hausvorteil zwischen über 90% und (bei entsprechenden Bedingungen) einem leicht negativen Wert liegen. Was hilft Dir da ein Durchschnitt weiter? Gestern hatte ich ein posting abgesetzt, dass einige Schwachstellen Deiner Berechnungen aufführte, soweit ich sie denn verstehen konnte. Leider scheint das posting irgendwo verschwunden zu sein...
  11. Naja - Sachse bezieht sich ja auf zwei Strategien, die deutlich von der Basisstrategie abweichen und daher auch einen deutlich höheren Hausvorteil ausweiten. WoO sagt dazu: - mimic the dealer: HA 5.48% - never bust: HA 3.91%. P.S.: Was ist eigentlich mit meinem längeren Posting passiert, das ich gestern abend noch zu diesem Thema abgesetzt habe?
  12. Du darfst bei jedem Casino mit System spielen - Systemspieler verlieren schließlich mit gleicher Wahrscheinlichkeit ihr Geld wie jeder andere Spieler auch. Falls das Casino Dir tatsächlich Dein Geld nicht auszahlen will (hast Du mehrfach nachgehakt? Vielleicht kannst Du deren mail ja mal hier veröffentlichen), ist das Casino schlicht und einfach unseriös. Bei Casinomeister findest Du eine Liste von als seriös einzustufenden Casinos. Außerdem könntest Du dort mal über Deine Erfahrungen mit Deinem Casino berichten - drohende negative Publicity soll Casinos schon bewogen haben, das Geld von Spielern doch noch auszuzahlen.
  13. 5%? Es sind eher, je nach Variation der Regeln und Anzahl der Decks, um die 0.5%. Damit ist Blackjack in aller Regel das Casinospiel mit dem geringsten Hausvorteil. Für derartige Fragen immer wieder gut ist der WizzardOfOdds.
  14. Auch das ist korrekt.
  15. Ich mag Party aus anderen Gründen nicht, aber die vielen psler sind doch eigentlich toll. So vorhersehbar wie die spielen könnten die auch gleich ihre Karten offen auf den Tisch legen... Ich halte die beiden derzeit größten Anbieter auch für die besten: Pokerstars und Full Tilt. Derzeit bevorzuge ich Full Tilt aus folgenden Gründen: - ich finde die Software etwas besser - die Spieler sind schlechter als bei Stars - bei Full Tilt gibt es rakeback, bei Stars nicht. Außerdem bietet Full Tilt wohl kontinuierlich einen sign on bonus an, Stars nur phasenweise. Für Stars spricht support und Kundenfreundlichkeit. Da ich auf beiden Seiten bisher keinerlei Schwierigkeiten hatte, kann ich nur auf das zurückgreifen, was ich in diversen Foren gelesen habe. Über Stars habe ich noch nie auch nur ein negatives Wort gelesen - auch schwierigere Fälle wurden da offensichtlich immer im Sinne und zur Zufriedenheit des Spielers gelöst. Bei Full Tilt gab es schon des öfteren Berichte darüber, dass accounts von Spielern aus verschiedenen Gründen gesperrt wurden. Auch wenn es berechtigte Gründe gibt, Spieler zu sperren, so zeigten die veröffentlichten Briefwechsel von Full Tilt doch nicht gerade eine "hohe Kundenorientierung"... Ach ja: die Pokertracker-Anbindung ist, was Turniere und SnGs angeht, bei Stars auch besser als bei Full Tilt.
  16. Wo kein Kläger, da kein Richter... Mir ist kein einziger Fall bekannt, bei dem ein deutscher Online-Pokerspieler in irgendwelche Schwierigkeiten gekommen wäre. Ich gehe auch stark davon aus, dass die deutschen Strafverfolgungsbehörden wichtigeres zu tun haben.
  17. Casino Club kenne ich nicht. Bei Intercasino habe ich gerade den Bonus gecleared (mit BJ, Pontoon und VP) und wieder ausgecasht. Das Geld war am nächsten Tag auf meinem Netellerkonto, was für Online-Casinos meiner bisherigen Erfahrung nach außergewöhnlich schnell ist. Auch sonst kann ich nichts schlechtes berichten - lief alles einwandfrei. Erst recht das Ergebnis - war das doppelte des EV. :-)
  18. breston

    Bonusjagd

    So hat es bei mir geklappt: - Erstmal alles wieder deinstallieren. - Die Casinosoftware neu installieren. - Dann das Verzeichnis der Casinosoftware vom Verzeichnis Programme in das Verzeichnis Program Files schieben (also z.B. von C:\Programme\planetluck zu C:\Program Files\planetluck) - Falls Du das Icon auf dem Desktop zum Starten nützen möchtest, kannst Du dort über Eigenschaften die Einstellungen per Hand ändern. Danach ging es bei mir. Spiele gerade den Bonus auf planetluck. Ist so spannend wie Farbe beim Trocknen zuzusehen... und die Anwendung zerlegt sich mit schöner Regelmäßigkeit. Aber immerhin ist es +EV...
  19. Welche deutschen Foren sind denn sonst noch empfehlenswert? Und welche der englischsprachigen? Naja - die Eigentümlichkeiten virtueller Kommunikation sind mir weitgehend geläufig, und dass elektronisch vieles härter geschrieben wird und/oder rüberkommt, als es in einer face-to-face-Unterhaltung der Fall wäre, auch. Und Trolle, bei denen jede Antwort vergebene Mühe wäre, gibt es halt auch in jedem Forum. Breston
  20. Ein gutes deutschsprachiges Forum ist card core: www.cardcore.net Dort schreibt auch der B@nd!t. Liest man seine Beiträge dort oder seinen blog www.cardsharks.de, kann man durchaus schon den Verdacht haben, dass er weiß, wovon er spricht. Breston
  21. Hi Sachse, Yep. Das hängt sehr vom Verständnis von "häufig ausgleichen" und "dauerhaft auseinanderstreben" ab. Es ist so, dass bei jeder endlichen Folge von Coups die Wahrscheinlichkeit, dass sich einfache Chancen ausgleichen, kleiner ist als die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich nicht ausgleichen. Je länger die Folge wird, desto unwahrscheinlicher wird ein Ausgleich. Ausreichend wären meine mathematischen Kenntnisse schon - sie waren es zumindest mal. Es bräuchte aber ein bischen Zeit und Überlegung... Und der Gegensatz besteht auch nicht zwischen absolutem Auseinanderstreben und relativem Annähern, sondern zwischen absolutem Auseinanderstreben und absolutem Annähern. Dass die Wahrscheinlichkeiten sich relativ annähern, bestreitet ja niemand. Eine einzelne Permanenz sagt ja überhaupt nichts aus. Es sei denn, Du willst immer Teilstrecken einer bestimmten Länge miteinander vergleichen. Da gilt das oben von mir gesagte: Die Anzahl der exakt ausgeglichenen Teilstrecken wird kleiner sein als die der nicht ausgeglichenen. Soweit ich gesehen habe, gibt es doch Casinos (zumindest Wiesbaden?), die die Permanenzen ihrer Roulettetische online stellen? Allerdings leider nicht im Textformat. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, bist Du doch der "Kesselgucker", oder? Falls ja, hätte ich da noch ein paar Fragen... die beantwortbar sein sollten, ohne dass Du "etwas wesentliches" verraten müsstest. Breston
  22. Hi sweet, Das ist korrekt, aber natürlich keine Widerlegung meines "Verdachts" (hast Du auch nicht behauptet). Mir kam dieser Gedanke ja auch erst vorhin beim Schreiben meines Beitrages. Eigentlich müsste ich diesen "Verdacht" auch beweisen oder widerlegen können, aber das würde mich vermutlich mehr Zeit kosten, als ich derzeit zur Verfügung habe. Es sollte sich aber zumindest der eine oder andere Wahrscheinlichkeitstheoretiker schon mal Gedanken darüber gemacht haben... Breston
  23. Eben. Du hattest behauptet: Und das ist eben nicht richtig. Eine bestimmte Serie (S-S) taucht jedes vierte Mal auf, korrekt. Überhaupt eine Serie (egal ob S-S oder R-R) taucht hingegen jedes zweite Mal auf (im Schnitt). Hier das Gleiche: eine 10er-Serie Rot kommt etwa alle 1024 Coups vor. Eine 10er-Serie Schwarz ebenfalls. Überhaupt eine Serie (egal ob Rot oder Schwarz) aber alle 512 Coups. Zusatzfrage an Dich: wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass bei 1024 Coups tatsächlich eine 10er-Serie Schwarz auftaucht? Wie hoch die Wahrscheinlichkeit, dass bei 512 eine der beiden möglichen 10er-Serien auftaucht? Das ist nicht richtig. Doch, ist es - mit der Einschränkung und den Erläuterungen, die ich in der Antwort auf sachse beschrieben habe. Dort habe ich auch das Prinzip exemplarisch vorgerechnet. Man kann ausrechnen, wie wahrscheinlich es ist, dass bei 20 Coups die Differenz zwischen dem Vorkommen der einen und dem Vorkommen der anderen Farbe mindestens 10 ist (wie in dem von Dir beschriebenen Fall). Das Gleiche kann man auch für 200 Coups ausrechnen. Ich verrate Dir auch das Ergebnis: für 200 Coups ist dies deutlich wahrscheinlicher. Breston
  24. Hallo sachse, leider stimmt das so nicht. Die absoluten Häufigkeiten können immer stärker voneinander abweichen. Ok, werden war wohl etwas zu unexakt/stark formuliert. Können ist mir allerdings zu schwach. Versuche ich es mal exakter: Die Wahrscheinlichkeit, dass sich absolute Häufigkeiten exakt ausgleichen, sinkt mit zunehmender Spieldauer. Sie strebt sogar gegen 0. Ich habe den Eindruck, die meisten Leute glauben, diese Wahrscheinlichkeit strebe gegen 1. Und genau das ist falsch. Zur Veranschaulichung: betrachten wir eine gerade Anzahl von Würfen rot/schwarz ohne null. Bei zwei Würfen gibt es vier gleichwahrscheinliche Ausgänge: R S + R R - S S - S R + In zwei Fällen gibt es gleich viel rot ( R ) und schwarz ( S ), diese Fälle sind mit '+' gekennzeichnet. In zwei Fällen gibt es von einer Farbe mehr als von der anderen (mit '-' gekennzeichnet). Die Wahrscheinlichkeit eines exakten Ausgleichs beträgt also genau 0.5. Und jetzt das ganze mit vier Würfen: R R R R - R R R S - R R S R - R R S S + R S R R - R S R S + R S S R + R S S S - S R R R - S R R S + S R S R + S R S S - S S R R + S S R S - S S S R - S S S S - 16 mögliche Ausgänge. Und siehe da: in 6 Fällen gibt es eine Gleichverteilung, in 10 Fällen aber nicht! Die Wahrscheinlichkeit für einen exakten Ausgleich beträgt nun also 6/16 bzw. 0.375, deutlich weniger also als die 0.5 aus dem obigen Fall. Diese Wahrscheinlichkeit sinkt mit zunehmender Anzahl an Würfen weiter. Wer es nicht glaubt, kann es ja mal mit größeren Anzahlen ausprobieren... Also: die absoluten Häufigkeiten können nicht nur immer stärker voneinander abweichen, sie werden mit hoher Wahrscheinlichkeit immer stärker voneinander abweichen. Gleichzeitig werden sich die relativen Häufigkeiten mit hoher Wahrscheinlichkeit einander immer weiter annähern. Wie man oben hoffentlich sehen kann, ergibt sich die Abweichung in der absoluten Häufigkeit nicht aus irgendeinem Trend, sondern einfach aus der Gleichverteilung aller möglichen Ausgänge. Die Anzahl der Fälle mit exaktem Ausgleich ist halt kleiner als die Anzahl der Fälle, in denen das nicht der Fall ist. Weiterhin gilt: Die Wahrscheinlichkeit, dass eine bestimmte Differenz n in den absoluten Häufigkeiten erreicht wird, steigt mit zunehmender Spieldauer. Und das für jedes n. Gefühlsmäßig würde ich behaupten, dass sie für jede Differenz n gegen 1 strebt. So aus dem Handgelenk kann ich das aber gerade nicht beweisen, und Gefühl ist ein schlechter Ratgeber in Bezug auf Wahrscheinlichkeiten - weiß hier jemand genaueres? Breston
  25. Das ist ein weitverbreiteter Irrtum. Ein derartiges Gesetz gibt es nicht - das Gegenteil ist der Fall. Je länger ein Spiel dauert, desto stärker werden die absoluten Häufigkeiten voneinander abweichen. Die relativen Häufigkeiten hingegen werden sich annähern - was einem nichts nützt, da sich der eigene Gewinn/Verlust in absoluten, nicht in relativen Werten bemisst. Breston
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