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-Reinigungsmann-

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  1. Ich bin zwar nicht der angesprochene alcatraz46, möchte aber dennoch einige Punkte beantworten. Ich kann in dem Fall nur für mich sprechen, aber ich wusste bereits Anfang der 2000er Jahre, dass weder die Online-Casinos, noch die Buchmacher(damals hieß Bwin noch betandwin) legal waren. Legal war im Bezug auf Sportwetten lediglich Oddset. Abgesehen davon haben sich in den letzten Jahren die Lotto-Gesellschaften oder auch Spielhallenbetreiber ständig über die illegale Konkurrenz aus Malta aufgeregt(weiterhin gab es auch genügend Dokumentationen im ÖRR, wo auf die Illegalität hingewiesen wurden ist). Man hätte demnach von der Illegalität ausgehen können, aber die Illegalität ist bei den "Rückbuchern" ohnehin nur eine praktische Gelegenheit seit Geld wieder zu erlangen. Man kann auch "legal" sein Geld verspielen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass diese Debatte falsch geführt wird, wenn über die "illegalen Casinos" gewarnt wird. Ein Spieler kann auch bei einer "legalen" Spielbank hohe Verluste erleiden, ebenso beim staatlichen Lotto, wo man direkt 50% in die Mülltonne wirft. Der Zeitpunkt legal / illegal ist doch für den Spieler erst dann relevant, wenn es darum geht das "verlorene Geld" wieder zurückzubekommen. Moralisch sind meiner Meinung nach die Rückbucher ganz unten anzusiedeln, denn beim Gewinn hätten Sie das Geld gerne angenommen, egal ob legal oder illegal.
  2. Deutschland muss in dem Fall überhaupt nichts zurückweisen. Nach §40 AO ist es demnach so, dass es bei einer Besteuerung keine Rolle spielt, ob die zu versteuernden Einnahmen aus Tätigkeiten stammen, bei denen laut Gesetz gegen ein gesetzliches Gebot / Verbot verstoßen wird. Letztendlich dürfte das in absehbarer Zeit aber keine große Rolle mehr spielen, denn es gibt ohnehin nur noch sehr wenige maltesische Casinos mit Roulette und bei den Casinos aus Curacao ist die 5,3% Steuer ohnehin nicht vorhanden, weder bei Slots, noch beim Roulette. Im Vergleich zu der Schweiz ist aber Deutschland mal wieder die übliche Lachnummer. Die Schweiz hat eindrucksvoll gezeigt, wie eine gute Regulierung aussehen kann und in Deutschland "schläft" man lieber und träumt von Zeiten, in denen die Spielbanken prall gefüllt waren.
  3. Die Steuer ist für Roulette tatsächlich nicht vorgesehen, sondern betrifft nur "Virtuelle Automatenspiele" und "Online-Poker". Einige OCs erheben diese Steuer dennoch für Roulette RNG. Witzig ist hierbei, dass sich das OC dabei auf die geltende Rechtslage in DE bezieht, aber die geltende Rechtslage sieht diese Steuer für Roulette gar nicht vor und erlaubt zudem den Betrieb von Roulette RNG überhaupt nicht. Roulette RNG und Live-Tische dürfen nach der geltenden Rechtslage ausschließlich die Länder mit Ihren Spielbanken anbieten. Die OCs dürfen im besten Fall als "Online-Spielhalle" agieren, wobei auch OCs, die ausschließlich als Online-Spielhalle agieren für Spieler aus DE nicht legal sind, da keine Lizenz vorliegt. Legal sind derzeit ausschließlich Buchmacher mit einer deutschen Lizenz.
  4. Ich bin zwar nicht Sachse, würde aber dennoch versuchen die folgenden Punkte aufzuklären. Was die Legalität betrifft, so war zu keinem Zeitpunkt die Teilnahme für Spieler aus DE bei Online-Casinos mit ausländischer Lizenz legal. Legal war die Teilnahme lediglich für einen sehr kurzen Zeitpunkt in Hamburg und Wiesbaden und betraf das Online-Angebot der entsprechenden Spielbanken(bezogen auf Roulette). Spieler aus Schleswig-Holstein durften ebenfalls legal bei einigen wenigen Online-Casinos mit SH-Lizenz spielen. Die SH-Lizenz war jedoch für die Spieler unbrauchbar, da keine Bankhalterspiele angeboten wurden sind. Es wird immer gerne behauptet, dass das Spielen in einem EU-lizenzierten OC aufgrund der Dienstleistungsfreiheit innerhalb der EU legal sei. An sich würde diese Aussage stimmen, wenn man die Befugnisse vom jeweiligen Mitgliedsstaat ignorieren würde. Dieser darf nämlich, z.B. aus Spielerschutzgründen, diese Dienstleistungsfreiheit einschränken und somit kann sich sowohl der Anbieter, als auch der Spieler nicht mehr auf die Dienstleistungsfreiheit berufen. Hierbei spielt es auch keine Rolle, ob man den Punkt mit "Spielerschutz" als vorgeschoben ansieht, oder nicht, es ist jedenfalls die geltende Rechtslage. Viele MGA-lizenzierte Casinos bieten bereits seit Oktober 2020 kein Roulette mehr für Spieler aus DE an, weil man sich dadurch erhofft, bessere Chancen bei einer möglichen Vergabe von Lizenzen für den Betrieb von "virtuellen Automatenspielen" und "Online-Poker" zu erhalten. Auch bei Slots muss man differenzieren. Jackpot-Slots sind nicht generell verboten, sondern lediglich progressive Jackpots, wie z.B. Mega Moolah. Tatsache bleibt aber, dass die Casinos mit Lizenz aus Malta oder Curacao nach wie vor selber entscheiden können, was sie anbieten möchten und was nicht. Die Illegalität bleibt jedoch weiterhin bestehen, auch wenn man sich an den Glücksspielstaatsvertrag orientiert, da es bisher noch gar keine Lizenzen gibt. Was legales Online-Roulette betrifft, so sollte man sich keine Hoffnung machen. Deutschland ist bereits 3 mal mit einem Online-Roulette Angebot gescheitert und selbst wenn es ein Angebot geben würde, so wäre es vermutlich sehr schlecht.
  5. Im Vergleich zu den staatlichen Lotterien ist das sogar noch relativ fair. Dort schmeißt man mindestens 50% in die Mülltonne. Interessant wird jedoch sein, ob die "schlafenden" Spielbanken die Initiative ergreifen und ein ordentliches Online-Angebot für Roulette bereitstellen. Aufgrund der Vergangenheit halte ich es für sehr unwahrscheinlich und selbst wenn ein vernünftiges Angebot bestehen würde, so wäre es wahrscheinlich auf das jeweilige Bundesland begrenzt.
  6. Es wird voraussichtlich bei allen MGA lizenzierten Online-Casinos diese Steuer abgezogen. Wofür ist ein VPN bei Curacao-Casinos notwendig? Bisher sind mir noch keine Sperren bekannt, die einen VPN notwendig machen würden. Es kann natürlich sein, dass einige Spiele ohne VPN nicht verfügbar sind. Im Vorfeld sind hier die AGB zu prüfen, ob die Nutzung von einem VPN zulässig ist, andernfalls ist das ein willkommener Grund um eine Auszahlung abzulehnen.
  7. Damit wäre alles gesagt und selbst bei dem äußerst unwahrscheinlichen Fall, dass die Quoten brauchbar wären, kommt man nicht weiter. Der Buchmacher ist berechtigt Einsatzlimits auch auf einzelne Spiele zu vergeben und dann könnte die Progression ohnehin nicht verwendet werden. Abgesehen davon würde ich aufgrund der 5% Steuer ohnehin von Sportwetten abraten.
  8. Egal ob Anfänger oder nicht, ein an Roulette interessierter Spieler wird mit den "plöden Stücken" weitaus mehr anfangen können, als irgendwelche Gewinnsummen. Als einfaches Beispiel sei hier der alte Thread von easyflip zu erwähnen, bei dessen Strategie der höchstmögliche Verlust pro Tag auf 1 Stück begrenzt ist. Damit wird jeder etwas anfangen können, zumal jeder auch die Einsatzhöhe der Stücke selber bestimmen kann. Inwiefern "echte Gewinnsummen" dem Neuling einen Mehrwert bieten sollen, ist für mich eher zweifelhaft. Angenommen Spieler A hat eine Strategie entwickelt, veröffentlicht diese im Forum und gewinnt damit 1 Stück pro Tag und seine Einsatzhöhe bei EC beträgt 1 EUR. Am Ende des Monats hat der Spieler damit einen Reingewinn von 30 EUR erzielt und diese "Gewinnsumme" dürfte tatsächlich nicht weiter interessieren, die Tatsache, dass jedoch ein Plus von 30 Stücken erzielt wurde umso mehr. Spieler B würde z.B. die selbe Strategie anwenden, nutzt aber eine Einsatzhöhe von 100 EUR auf EC und hat stattdessen 3000 EUR am Monat zu verzeichnen. Die Anzahl der "plöden Stücke" bleibt jedoch identisch. Aus welchem Grund ist nun die Gewinnsumme "3000" für einem Neuling sinnvoller?
  9. Vielleicht habe ich mich bei meinem Beitrag etwas falsch ausgedrückt. Das Energycasino verfügt über eine MGA-Lizenz und ist daher berechtigt Livetische von z.B. Evolution/Playtech oder Roulette RNG anzubieten. Diese Tatsache ist erstmal unabhängig vom Glücksspielstaatsvertrag zu sehen. Tipico, Bwin und Unibet z.B. haben inzwischen eine deutsche Lizenz zum Betrieb von Sportwetten erhalten. Slots und Online-Poker werden auf diesen Seiten nach wie vor unter MGA-Lizenz betrieben. Die selbst erlegten Restriktionen(Abschaltung der Tischspiele, 1 EUR MaxBet bei Slots, u.s.w) hängen damit zusammen, dass diese Anbieter in Zukunft eine deutsche Lizenz für den Betrieb von "Virtuellen Automatenspielen" und "Online-Poker" erhalten möchten. Sie erhoffen sich dadurch höhere Chancen auf den Erhalt einer Lizenz. Diese Lizenzen gibt es derzeit noch nicht, sondern werden erst in Zukunft vergeben werden. Ein Anbieter wie z.B. Energycasino wird aber nicht eine Lizenz zum Betrieb von "Online-Casinospielen" erhalten, da diese, wie zuvor erwähnt, Ländersache sind und somit z.B. eine Spielbank aus Hessen eine Lizenz dafür erhalten würde. Wie gesagt, ein Roulette-Spiel bei Energycasino ist für Spieler aus DE nicht legal, denn das Energycasino verfügt nicht über eine behördliche Erlaubnis öffentlich ein Glücksspiel zu veranstalten. Behördliche Erlaubnis bezieht sich in dem Fall auf die Bundesrepublik Deutschland. Eine Strafverfolgung gegenüber den Spielern aus DE findet de facto nicht statt. Was jedoch durchaus vorkommen kann, sind z.B. Kündigungen von Bankkonten. Das hängt auch damit zusammen, dass in den letzten Jahren vermehrt Rückbuchungen stattgefunden habe und sich die Banken daher gerne vor solchen "Kunden" schützen möchte. Mir ist nur ein einziger Fall bekannt, bei dem, wenn ich mich richtig erinnere, tatsächlich eine Strafe nach §285 StGB vollzogen wurden ist(keine Einstellung des Verfahrens). Ansonsten werden solche Anzeigen in der Regel eingestellt, sofern man überhaupt eine bekommen sollte.
  10. Das Verbot der Bankhalterspiele betrifft Anbieter, die "Virtuelle Automatenspiele" und "Online-Poker" anbieten. Damit wären die derzeit bekannten Casinos aus Malta, Gibraltar, Curaçao u.s.w gemeint. Im Glücksspielstaatsvertrag gibt es explizit die Unterscheidung zwischen "Virtuelle Automatenspiele" und "Online-Casinospiele". Dazu heißt es im Glücksspielstaatsvertrag: Online-Casinospiele sind virtuelle Nachbildungen von Bankhalterspielen und Live-Übertragungen eines terrestrisch durchgeführten Bankhalterspiels mit Teilnahmemöglichkeit über das Internet. Demnach wären sowohl Roulette-Liveübertragungen, als auch RNG möglich. Der Glücksspielstaatsvertrag wird auch ziemlich deutlich bei der Angabe darüber, wer Online-Casinospiele anbieten darf. § 22c Online-Casinospiele (1) Die Länder können Online-Casinospiele für ihr Hoheitsgebiet auf gesetzlicher Grundlage 1. selbst, durch eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder durch eine privatrechtliche Gesellschaft, an der juristische Personen des öffentlichen Rechts unmittelbar oder mittelbar maßgeblich beteiligt sind, veranstalten oder 2. eine, maximal jedoch so viele Konzessionen erteilen, wie Konzessionen für Spielbanken im Sinne des § 20 nach dem jeweiligen Spielbankenrecht des Landes mit Stand 17. Januar 2020 vergeben werden konnten. Konzessionen nach Satz 1 Nummer 2 sind zu befristen. Kurz gesagt, pro Bundesland ist die maximale Anzahl an Konzession für den Betrieb von Online-Casinospielen an die derzeitigen Konzession im jeweiligen Land geknüpft. Die Schweiz hat dargelegt, wie ein gutes Online-Casino Angebot aussehen kann, aber das wird Deutschland nicht hinbekommen. Die Fehlschläge(Wiesbaden, Hamburg, Niedersachsen) sind bekannt und zeigen exemplarisch auf, was in den letzten 15 bis 20 Jahren schiefgelaufen ist. Wahrscheinlich wird es ab 2022 oder 2023 tatsächlich ein legales Angebot für Online-Roulette geben, allerdings wird es meiner Meinung nach nicht vergleichbar sein mit dem heutigen "illegalen" Angebot, sondern einfach nur grottenschlecht sein. Vielleicht irre ich mich auch, aber so viele Fehlschläge beim Online-Roulette hintereinander sind nun mal kein Zufall.
  11. Hallo Verlain, vielen Dank für Deinen tollen Tipp. Nach Umstellung der Region und der nach erfolgten Anmeldung steht in der Adresszeile: boomcasino.com/de-MT Ich spiele also mit maltesischer Lizenz. Beim Simplecasino erscheint keine Länderauswahl, allerdings kann ich mich trotzdem anmelden. Folgende Adresse ist hierbei zu sehen: simplecasino.com/en/casino Bedeutet das, dass ich unter englischer Lizenz spiele?
  12. Vielen Dank für diesen interessanten Hinweis. Was sind denn die Vorzüge von einer Lizenz aus Island, Irland, Norwegen oder Finnland.
  13. Amüsant. Eine Dokumentation mit dem Titel "Gefährliches Lotto" wäre weitaus interessanter, wird aber mit ziemlicher Sicherheit niemals gesendet werden.
  14. Ich hoffe doch sehr, dass ähnliche Ergebnisse in Deutschland bei den Spielbanken zu erwarten sind. Sollte das der Fall sein, so haben sich das die "schlafenden" Spielbanken auch redlich verdient. Wer innerhalb von 20 Jahren im Bezug auf Online-Roulette nur Fehlschläge produziert(Wiesbaden, Hamburg, Niedersachsen), der braucht sich über das Ergebnis nicht zu wundern, zumal in Niedersachsen nicht einmal der Start gelungen ist. Die Schweiz ist in dieser Hinsicht als Positivbeispiel zu sehen.
  15. Welche Chinesen? Wenn man sich die bekannten Lizenzen ansieht, so landet man entweder bei Isle of Man, Curacao oder Zypern. Chinesisch lizenzierte OCs sind mir tatsächlich nicht bekannt und selbst wenn es welche geben würde, wäre fraglich, ob man als Spieler aus DE dort überhaupt teilnehmen darf. Realistischerweise muss hier gesagt werden, dass Spieler aus China durchaus ein großer Markt sind, allerdings wird dieser Markt außerhalb von China angeboten. Hier sei zunächst Paragon ICC genannt, dabei handelt es sich um ein Unternehmen aus Manila, das zur Playtech-Gruppe gehört. Für den chinesischen Markt arbeiten dort Dealer, die entweder direkt aus China oder häufig auch aus Vietnam kommen und Mandarin sprechen. Analog für den europäischen Markt sei hier die Firma Euro Live Technologies genannt, die ihr Studio in Riga betreibt und ebenfalls zur Playtech-Gruppe gehört. Die entsprechende Dienstleistung von Paragon ICC oder Euro Live Technologies können dann Online-Casinos in Anspruch nehmen und bei den OCs sind mir, wie gesagt, keine chinesischen Anbieter/Lizenzen bekannt. Sollte ich mich jedoch irren, so bitte ich vielmals um Verzeihung für meine Unbedarftheit.
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