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Roulette Forum

Thüringer

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Alle erstellten Inhalte von Thüringer

  1. Nene, er meinte schon die schwedischen Gardinen. So ist jedenfalls auch die Bedeutung von "sehr lange verreist" auf dem Kietz immer gewesen. Tür-Ringer (arbeitet an seinem Logo, aber ohne langes Verreisen)
  2. Meinst Du Sauna-Betrieb? Thüringer (auf dem Schlauch stehend)
  3. Hallo Sia, mir gefällt Dein Spruch nicht gut, sondern sehr gut. Thüringer
  4. Ok, nicht schlecht - und vor allem schnell gefunden. Noch besser wäre natürlich eine Drehtür - wegen des Bezugs zum Roulette. Thüringer (weiß, dass er anspruchsvoll ist...)
  5. Ich lache immer am meisten über das Logo vom Sachsen. Auf den Hai-Roller muss man erst mal kommen. Echt genial. Thüringer (noch ohne tolles Logo) PS: Könnte mir jemand ein Logo gestalten, wo einer mit einer Tür ringt?
  6. Lieber Christian, ein kleines Portrait mit den herzlichsten Glückwünschen zum anstehenden Geburtstag! Thüringer
  7. bildtest hat geklappt
  8. Hallo Sachse, Heute nacht wird zu dieser Sache ein Bildbeitrag von mir folgen. Du kannst gespannt sein! Thüringer (mit "h" wie bei "H"aaren) ein_kessel_buntes.bmp
  9. Rien ne va plus! Gestern war der 30. September, und es war (bis gerade eben) kein Lösungsversuch bei mir angekommen. Damit ist das Preisangebot verfallen. Thüringer
  10. Den Preis hatte ich aber ausgesetzt für den wesentlich einfacheren Fall mit N=64. Die Details dazu findest Du hier: http://www.roulette-forum.de/index.php?s=&...st&p=232649 Thüringer
  11. Mensch Fritzl, war das denn so schwer? Ich meinte im übertragenen Sinn KG (für die Schüssel) und KF (für den Teller). Thüringer PS: Der Sachse hatte es schon verstanden. Der wollte nur ne Pointe setzen
  12. Hallo Beno45, da hast Du etwas nicht verstanden: ich spiele kein Roulette, sondern mache nur Mathematik und Gedanken-Experimente. Und manchmal habe ich das Glück, als Mathe-Fragestellung eine mit Roulette-Hintergrund zu haben. Thüringer PS: Habe am Samstag alten Kumpel getroffen. Als ich dem von meiner aktuellen Roulette-Phase erzählte, hatte er auch eine Anekdote. Als junger Bursche war er oft in Hitte (hatte er mir nie erzählt), und als er viele Jahre später ein altes Jacket entsorgen wollte, fand er in der Tasche noch einen 500-DM-Schein. Da hat er sich mehr drüber gefreut als über jeden Casino-Gewinn.
  13. Das Ziel N ist vorgegeben (in dem Preisangebot N=64). Eine Strategie des Spielers besteht aus einer Liste von Werten: Für jede Zahl x zwischen 1 und N-1 gibt die Liste an, wieviel der Spieler setzt, wenn das aktuelle Kapital x ist und der Spieler am Zug. Eine Strategie der Bank besteht aus einer analogen Liste von Werten: Für jede Zahl x zwischen 1 und N-1 gibt die Liste an, wieviel die Bank setzt, wenn das aktuelle Kapital x ist und die Bank am Zug. Eine Lösung der Aufgabe besteht in Angabe der beiden Listen. Thüringer PS: Nach Eingang einer ersten richtigen Lösung wird es Preise für weitere richtige Lösungen nur geben, wenn ich das Gefühl habe, dass diese "Nachfolge"-Lösungen unabhängig ermittelt wurden.
  14. Ich kann mir schon vorstellen, dass ein gutes Paar besser ist als solo. Da gibt es ein tolles Gedicht von Reiner Kunze. Das geht ungefähr so los: Zwei in einem Boot auf dem Ozean, der eine kennt die Sterne, der andere die Stürme ... Vielleicht aufs Roulette so übertragen: Zwei in einem Casino, der eine kennt die Kessel, der andere die Teller ... Thüringer
  15. Hallo ettmo, Sobald die Veröffentlichung zu dem Problem erschienen ist, geb ich Details dazu bekannt. (Dieser Artikel, an dem wir im Moment gerade schreiben, ist auch der Grund, warum ich hier im Forum aufgetaucht bin - und dabei zu meiner grossen Überraschung feststellte, dass es den Sachsen immer noch gibt.) Bisher gibt es nur die eine Diplomarbeit. Ich bin aber offen, was die Betreuung weiterer mathematischer Examensarbeiten zu Roulette und anderen spannenden Casino-Spielen (auch Kai San) angeht. Thüringer
  16. "Mein" Markov? Quatsch (3). Zu schwurbelig für mich... Ein Vorschlag, local2: Versuch Dich an meinem Problem für kiesel http://www.roulette-forum.de/index.php?s=&...st&p=232649 Du kriegst positivenfalls sogar zwei Flaschen Wein. Thüringer
  17. Das kleine Einmaleins reicht nicht zum Nachvollziehen des Beweises. Andererseits ist der Beweis so elementar, dass ein "normaler" Abiturient in einem 5-Tages-Kurs so weitergebildet werden kann, dass er den Beweis zur Gänze nachvollziehen kann. Falsch: Die Eintrittswahrscheinlichkeiten kommen vor dem Erwartungswert. Grosser Quatsch (2). Thüringer (wird seine in diesem Thread benutzten "Quatsch"e durchnummerieren)
  18. Es gibt keine Hoffnung, die Erwartungswerte sind und bleiben negativ. Quatsch. Als Bewerber auf einen Mathe-Studienplatz wärest Du mit solch einer Behauptung durchgefallen. Thüringer
  19. James Bond 007 : Casino Royale Heute abend ab 20:15 im TV auf Pro7 James Bond im Kampf gegen den Terror: Er jagt den skrupellosen Finanzhai Le Chiffre, der mit blutigem Geld einer Terror-Organisation spekuliert - und sich verkalkuliert. Um die Piepen seiner "Mandanten" wieder zu beschaffen, nimmt Le Chiffre an einer schwerreichen Pokerrunde im 'Casino Royale' von Montenegro teil. Wer wird ihn stoppen: James B. oder unser Nachtfalke? Thüringer
  20. Hallo Starwind! Hier im Forum bin ich zwar noch nicht lange. Kenne aber aus Foren in ganz anderen Bereichen, wie sich manchmal Diskussionen entwickeln, und habe ein ziemlich dickes Fell. Aus Vernunftgründen nicht. Für das Kesselgucken fehlt mir die nötige Feinheit der Sinnesorgane. Mein Hauptinteresse am Roulette kommt aus der Mathematik. So bin ich auch an einem (spannenden) Verallgemeinerungs- Modell zum "Bold Roulette" beteiligt. Siehe http://www.roulette-forum.de/index.php?s=&...st&p=232311 und http://www.roulette-forum.de/index.php?s=&...st&p=232649 Das Preisangebot, das ich da an Kiesel gemacht hatte, gilt auch für die anderen hier im Forum (bis 30. September, 24:00 Uhr MESZ). Thüringer PS: Als junger Mensch hatte ich mich mal ziemlich intensiv mit BlackJack-Counting beschäftigt, und dafür sogar einmal eine Nacht in einer Knastzelle verbracht...
  21. Hallo Faustan, Hier ist das direkte Durchrechnen in 2. für die Fälle "einzelne Zahl" und "Zahlenpaar": > - einzelne Zahl (+35)*1/37 + (-1)*36/37 = -1/37 < 0 > - Zahlenpaar (+17)*2/37 + (-1)*35/37 = -1/37 < 0 Die anderen elementaren Spiele werden analog gerechnet. 3. Für die Analyse komplexerer Einsätze nutzt man die geltende Linearität von Erwartungswerten: (a) E(c*X) = c * E(X) (b) E(X+Y) = E(X) + E(Y) Linearität bzw. Additivität der Erwartungswerte lernt man im Mathe-Studium entweder im 2. Studienjahr in Stochastik I oder in Masstheorie. Im Prinzip hat man es als Schüler im Mathe-Leistungskurs auch schon als "Linearität des Integrals": Integral(c*f) = c*Integral(f) und Integral(f+g) = Integral(f) + Integral(g) Als praktisches Beispiel mag das dienen, was ich schon als Beispiel angedeutet hatte: Zu X: 1 Einheit auf 1 gesetzt Zu Y: 1 Einheit auf das Paar (1,2) gesetzt. Zu X+Y: 1 Einheit auf 1, und 1 Einheit auf Paar (1,2). Dann ist X die Zufallsvariable, die Wert +35 mit W-keit 1/37 annimmt, und Wert -1 mit W-Keit 36/37. Also E(X)= -1/37 Y ist Zufallsvariable, die Wert +17 mit W-keit 2/37 annimmt und Wert -1 mit W-Keit 35/37. Also E(Y)= -1/37 Das Paar (X+Y) nimmt Wert 35+17 an, falls 1 kommt, also mit 1/37, Wert -1+17 = 16, falls 2 kommt, also auch mit 1/37, und Wert -2 mit W-Keit 35/37. Also E(X+Y)= -2/37 , genau so, wie es die Additivität vorhersagt. Thüringer
  22. Ich fühl mich (noch) super.
  23. Hallo Webzocker, Wo fehlt es Deiner Meinung nach denn am deutlichsten? Ich füg mal gleich vorsorglich einen Punkt 0 in die Skizze ein: 0. Der Roulette-Kessel wird in zweierlei Hinsicht für das mathematische Modell als perfekt angenommen. (a) Jede der 37 Nummern kommt mit der gleichen Wahrscheinlichkeit 1/37. (b) Zwei aufeinanderfolgende Würfe sind unabhängig voneinander. Man kann (so die Modellannahme) aus der aktuellen Zahl nicht darauf schliessen, welche Zahlen beim folgenden Lauf mit irgendwelchen Wahrscheinlichkeiten ungleich 1/37 kommen. Dazu macht der Mathematiker ja die vier Annahmen: 1/37 Unabhängigkeit gegebener Mindesteinsatz gegebener Maximaler Einsatz Wenn die akzeptiert werden, ist der Beweis wasserdicht. "Muss" vielleicht nicht; aber für viele arme Seelen, die an Roulette- Systeme glauben und deshalb ihre Existenz (und die ihrer Angehörigen) riskieren, ist es ein Laternenpfahl, an dem sie sich festhalten könnten. (Ob sie das wollen, steht auf einem anderen Blatt.) Ok, das geht dann in die Abteilung KE (=Kessel-Experten; mit Unterabteilungen KF und KG). Kann sinnvoller sein, um jemanden zu überzeugen, der die Mathematik nicht versteht und den Mathematikern nicht glaubt. Apropo: Die Menge aller Systeme ("jedes") läßt sich nicht in endlicher Zeit analysieren. Der mathematische Beweis ist aber nur endlich lang und gilt für alle Systeme. Dann bist Du glücklich dran. Andere, die der Mathematik nicht trauen, haben die falsche tiefste Überzeugung, dass es erfolgreiche Systeme gibt. Thüringer, manchmal missionierender Mathematiker
  24. Danke, Sachse. Lob tut gut. Aber so ein Posting war wirklich dran. Ich hab jetzt zweimal das ganze Forum rauf und runter gelesen (auch die meisten Deiner Beiträge) und wiederholt gefunden: "... ein/jeder Mathematiker kann beweisen, dass es keine Gewinnsysteme gibt" Da hab ich jetzt mal wirklich Butter bei die Fische gepackt. Ab jetzt kann bei passender Stelle die Beweisskizze zitiert werden. Thüringer, Mathematiker
  25. Beim Roulette mit perfektem Kessel kann man mathematisch nicht gewinnen. Hier ist eine kurze Skizze des 3-teiligen Beweises. 1. Wegen Mindesteinsatz und Tischmaximum brauchen keine unendlichen Progressionen betrachtet werden, sondern nur endliche Folgen von Spielen. Wegen 3. (siehe unten) reicht es, für jedes einzelne Spiel einer endlichen Folge den negativen Erwartungswert zu kennen. 2. Für jeden elementaren Einsatz rechnet man direkt durch, dass der Erwartungswert negativ ist (auch ohne Tronc). Die verschiedenen elementaren Einsätze bestehen aus ein Stück auf: - einzelne Zahl - Zahlenpaar - Zahlentripel - Vierergruppe - Sechsergruppe - Zwölfergruppe - Achtzehnergruppe (einfache Chance) (Habe ich welche vergessen?) 3. Für die Analyse komplexerer Einsätze nutzt man die geltende Linearität von Erwartungswerten: (a) E(c*X) = c * E(X) (b) E(X+Y) = E(X) + E(Y) (a) gilt für alle reellen Zahlen c. (b) gilt für alle Zufallsvariablen X und Y mit endlichen E-Werten (das ist beim Roulette gegeben). Für (b) müssen insbesondere X und Y NICHT stochastisch unabhängig sein. Anschauliches Beispiel zu 3.(a): Wer seinen ursprünglichen Satz 2-fach setzt, hat dann doppelt so grossen (negativen) Erwartungswert. Anschauliches Beispiel zu 3.(b): Gleichzeitig auf "1" und auf das Zweierpaar "1,2" zu setzen hat als Erwartungswert den von "1" plus den von "1,2", obwohl beide Ereignisse nicht unabhängig sind. 1. und 3. ist für viele System-Gläubige am schwersten zu schlucken bzw. ein Buch mit sieben Siegeln. Thüringer
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