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Ivoire

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Alle erstellten Inhalte von Ivoire

  1. Ich bin etwas falsch verstanden worden. Es ging mir hier nicht um einen "Tipp für ein Dauergewinnsystem". Ich habe keine "Rückholkraft" aufzeigen wollen. Es ging mir nur um den "Kniff", einem schlechten Permanenzverlauf zu glätten. Was ich ausdrücken wollte: Partien, die mit Ergebnissen wie +1/-2, +1/-3, .... +1/-10 enden, haben ein anderes Serienverhalten an gewonnenen und verlorenen Partien. Kann man alles ermitteln, wenn man es versteht, mit Tabellenkalkultationen umzugehen. Und dieses Serienverhalten von gewonnenen/verlorenen Partien eröffnet einem eine viel geschicktere Art von Progression, die halt im Verlustfall die Rückholkraft darstellt. P.S. Händische Prüfungen von Permanenzen am Küchentisch sind lächerlich.
  2. Das geht ganz anders als der Ansatz, den du verfolgst. Du verfolgst die Methode, viel mehr Chancen zu belegen, dadurch gewinnt man zwar häufiger, aber ein Vorteil bringt das erst mal nicht. Man kann nach Belieben seine Gewinnhäufigkeit einstellen, indem man partienweise spielt. Wie geht das? Alle betrachten hier nur den Coup, den sie gerade gesetzt, gewonnen oder verloren haben. Statt dessen kann man aber auch mehrere Coups auf einmal betrachten, die dann eine Partie bilden, die gewonnen oder verloren wurde. Mal angenommen, eine Partie ist definiert, dass sie immer aus zwei Coups besteht. Dann sind die Partieergebnisse "RR","RN";"NR";"NN" möglich. Wenn man z.B. nur auf Rot spielt, dann verliert man bei einer 20er Serie auf Noir 10 Partien. Also mehr als 10 Verlustpartien hintereinander sind nicht wahrscheinlich, zumindest keine 20 Verlustpartien wie sie bei coupweisen Spiel möglich sind. Aber es geht noch viel raffinierter. Man definiert eine Partie nicht durch ihre Länge, sondern durch ihr Ergebnis. Z.B. Eine Partie ist beendet, wenn man +1 Stück gewonnen hat oder -2 Stücke verloren hat. Egal vorauf man setzt, ob mit Marsch oder Bauchgefühl, bei vollständigem Ausgleich wird man 2 mal soviel Gewinnpartien haben, wie Verlustpartien. Es geht noch krasser. z.B. eine Partie ist beendet, wenn man -10 Stücke verloren oder +1 Stück gewonnen hat. Was passiert dann mit dieser berüchtigten 20er-Serie ? Man hätte schlimmstenfalls 2 Verlustpartien hintereinander und viele, viele, bei vollständigem Ausgleich 10 mal so viele Gewinnpartien. Also wie man sieht, kann man sich das Verhältnis von gewonnenen und verlorenen Partien nach Belieben einstellen. Was bringt das Ganze ein? Ein viel geschickteres Vorgehen, um die Verlustpartien durch Satzsteigerung zu egalisieren. P.S. Jetzt aber genug der Tipps, sonst fangen hier noch einige an zu gewinnen.
  3. Excel und die Computerpower von 2007 waren nicht der Lage, mal eine Jahrespermanenz von über 100.000 Coups zu verarbeiten. Das geht erst heute. Allerdings verfügen hier viele User nicht über grundlegende Excelkenntnisse. Noch ein paar Anmerkungen. Die zweite Tabelle mit den Serien von Serien bezieht sich auf Schwarz/Rot. Dieser Ausreißer bei den 10er Serien ist korrekt. Zero wurde innerhalb einer Serie nicht gewertet. Kurt von Haller hätte da gerne unterschieden zwischen soziablen und solitären Häufigkeiten, aber es ist satzmäßig nicht sinnvoll bespielbar, wenn eine neue Serie auf der gleichen Chance beginnt. Am Ende der Jahrespermanenz kann es dazu kommen, dass Serien von Serien noch nicht in der Länge bestimmt sind, weil noch keine höhere Serie erschienen sind. Das Ganze kann man weiter betreiben. Wie häufig kommt denn z.B. eine Nase auf den Intermittenzen vor, bis endlich eine Intermittenzkette erscheint? Auch solche Intermittenznasen können in einer Anhäufung/Serie vorkommen. Wie lang werden denn die? All das habe ich ausgewertet. Jeder möge sich selber damit beschäftigen.
  4. Ich möchte mal etwas darstellen, was so noch nicht in der Literatur zu finden ist. Das Seriengesetz gilt auch für Serien von Serien. Was ist darunter zu verstehen? Das Seriengesetz für die einfachen Chancen besagt, dass es genauso viel Einer-Serien gibt, wie höhere, genauso viel Zweier-Serien wie höhere, genauso viel Dreier-Serien wie höhere, usw. Und weil das so ist, gleicht sich alles ideal aus. Einmal idealisiert dargestellt, gibt es bei 1024 Einer-Serien 1024 Einer-Serien (Intermittenzen) 512 Zweier-Serien 256 Dreier-Serien 128 Vierer-Serien 64 Fünfer-Serien 32 Sechser-Serien 16 Siebener-Serien 8 Achter-Serien 4 Neuner-Serien 2 Zehner-Serien 1 Elfer- oder höhere Serie An an Jahrespermanenz überprüft sieht das so aus: Jahrespermanenz Hamburg 1999 (insgesamt 113678 Coups): Nun können sich auch Serien anhäufen, quasi in Serie auftreten. Am einfachsten sieht man das bei Intermittenzen. Diese Anhäufungen bezeichnen manche als Intermittenzketten. Kurt von Haller hatte die so genannt. Kommt eine Intermittenz solitär zwischen zwei höheren Serien vor, spricht man von einer Nase oder Coup de Lion. Wenn mehrere Intermittenzen hintereinander auftreten, nennen wir es halt Intermittenzkette. Bei höheren Serien, 2er, 3er, 4er usw. ist mit einer Serie (Anhäufung) gemeint, dass sie sich solange anhäufen, bis eine höhere Serie das beendet. Also eine Serie von 4er Serien wird beendet von einer 5er, 6er oder höheren Serie. Zwischen den Vierer auftretende 1er, 2er, 3er Serien werden nicht beachtet. Für obige Jahrespermanenz habe ich auch mal die Anzahl dieser Anhäufungen von Serien ermittelt: Also eine Nase kommt 6770 mal vor, die längste Intermittenzkette ist 15 Intermittenzen lang. Eine 2er Serie kommt 3541 mal solitär zwischen höhreren Serien als zwei vor. Höchsten jedoch 17 mal, das kann aber bedeuteten, das zwischen diesen vielen 2er-Serien auch Intermittenzen vorkommen können. Die werden nicht beachtet. Wer diese Tabelle genau studiert, dem erschließt sich schnell eine ganz einfache Gewinnstrategie (mit Progression, die nicht in den Himmel wächst). Viel Erfolg beim Gewinnen.
  5. Kann man eine Permanenz so umformen, dass nicht mehr so große Ecarts, wie sie eigentlich in einer Permanenz vorkommen, auftreten? Das geht, widerspricht aber der Logik. Wir nehmen die Jahrespermanenz eines Roulettekessels im Casino Hamburg aus dem Jahre 2000 mit 118.931 Coups. Ein bisschen Programmiererei in Excel später haben wir die Serienhäufigkeit ermittelt: 1 28919 2 14484 3 7137 4 3690 5 1794 6 924 7 436 8 227 9 128 10 56 11 24 12 12 13 7 14 2 15 0 16 2 17 0 18 0 19 1 Wie man sieht, die höchste vorkommende Serie war einmal eine 19er Serie. Man betrat das Casino, sah die Permanenzanzeige und staunte an dem Tag nicht schlecht, als 19 mal hintereinander die gleiche Farbe vorkam. Nun machen wir aus dieser vollständigen Originalpermanenz zwei Permanenzen, die ich Teilpermanenzen nennen möchte. Die erste Teilpermanenz besteht aus dem 1. , 3. , 5. , 7., ....usw. Coup. Die zweite Teilpermanenz bildet sich dann aus dem 2. , 4. , 6. , 8. , .... usw Coup. Es versteht sich von selbst, dass beide Teilpermanenzen gleich lang sind, und die zweite Teilpermanenz erst einen Coup nach dem ersten Coup überhaupt beginnt. Ich behaupte nun, dass auf diesen beiden Teilpermanenzen die Ecarts nicht so groß werden, wie in der vollständigen Originalpermanenz. Warum soll das so sein? Logisch betrachtet steht jeder Coup für sich allein. Die Kugel hat kein Gedächtnis, sie speichert nicht, in welchem Fach sie zuvor gefallen ist. Was muss denn passieren, damit auf einer Teilpermanenz auch die längste Serie der Originalpermanenz, die 19er, vorkommt? Dann müsste in der Originalpermanenz eine 38er Serie vorkommen, und man hätte auf beiden Teilpermanenzen eine 19er Serie auf der gleichen Farbe. Es geht auch noch anders, es könnte auch während 38 Coups nur Intermittenzen erscheinen. Dann hätte man auf den beiden Teilpermanenzen auch zwei 19er Serien, in der einen Teilpermanenz auf rot in der anderen auf schwarz. Selbst lange Serien während 38 Coups, immer mal unterbrochen durch eine Intermittenz (Nase) die auf der anderen Teilpermanenz landen sollte, würde zumindest auf einer Teilpermanenz eine 19er Serie erzeugen. Schauen wir mal, wie die Serienhäufigkeit auf den beiden Teilpermanenzen aussieht, und beide zusammenaddiert. 1 14433 14441 28874 2 7273 7305 14578 3 3569 3600 7169 4 1826 1804 3630 5 937 940 1877 6 459 446 905 7 229 213 442 8 103 111 214 9 50 63 113 10 22 26 48 11 15 13 28 12 3 3 6 13 2 3 5 14 0 0 0 15 3 0 3 16 2 1 3 17 1 1 Es fällt einem nicht sofort auf, ein gewisses Ausbleiben von hohen Serien könnte man erkennen. Doch signifikant ist das nicht. Immerhin kommt auf einer Teilpermanenz noch eine 17er Serie vor, aber dadurch, dass nach einer langen Serie auch viele Intermittenzen folgen. Wie sähe das ganze in einem Diagramm aus? Wir fangen bei Null an, immer wenn Schwarz kommt, bedeutet das +1 und bei Rot -1. Fortlaufend addiert ergibt sich dann eine Graph, ein Börsianer würde sagen ein Chart. Wir stellen nun den Graphen der Originalpermanenz und der Teilpermanenzen in einem Diagramm dar. Wenn z.B eine lange Streckenabschnitt von schwarzen Serien in der Originalpermanenz vorkommt, dann steigen die Teilpermanenzen entsprechend, jede für sich betrachtet nur halb so schnell. Kommt eine lange Intermittenzreihe, dann ergibt das auf der einen Teilpermanenz eine lange Serie auf Rot und auf den andern auf Schwarz. Gibt es einen gewissen Ausgleich durch lange Serien auf Rot, dann folgen die Teilpermanenzen entsprechend. Gesamt betrachtet schwanken die Teilpermanenzen nicht so stark wie die Originalpermanenz, sie verlaufen flacher, daher mein Titel, die flachen Teilpermanenzen, die mich zur These verleiten, dass dort die Ecarts nicht so groß werden. Das Ganze war hier nur die Grundlage für diese These. Richtig interessant wird es, wenn man eine Originalpermanenz in 3, 4, 5 oder sogar 10 Teilpermanenzen zergliedert. Also man schreibt die Permanenz quer, bespielt sie aber vertikal. Alle Teilpermanenzen verlaufen flacher, die Schwankungen einer Teilpermanenz werden nie größer sein, als bei der Originalpermanenz, sie führt kein Eigenleben. Was bringt das nun fürs praktische Spiel ein? Wo immer die Abweichungen (Ecarts) nicht so groß werden, könnte es einen Platzer vermeiden und eine Progression nicht zu stark steigen lassen.
  6. Dazu kann ich nichts sagen. Jegliches Spielen als einziger Gast war mir suspekt. Das lag vor allem auch an den mangelnden Deutsch des ganzen Personals. In Karlsbad wird praktisch kein Deutsch gesprochen. Und mit dem Tschechischem kam ich überhaupt nicht zurecht.
  7. Im August 2019 war ich im Casino im Pupp von Karlsbad. Um 20:30 Uhr war ich der erste Gast an einem Samstag Abend. Vollkommen leer, gelangweilte Croupiers, die ja nichts zu tun hatten. Eine Stunde später hatte sich die Gästezahl auf ein halbes Dutzend erhöht, ohne meine Person.
  8. Bei einer realen Jahrespermanenz mit 118.931 Coups kommt es zu 3346 Wiederholungen. Im Durchschnitt sollte jeder Zahl 3214 mal vorgekommen sein.
  9. Wo liegt eigentlich dein Problem? Nimm die Excel Funktion https://support.office.com/de-de/article/zählenwenn-funktion-e0de10c6-f885-4e71-abb4-1f464816df34
  10. Entschuldigung. Wurde von mir korrigiert.
  11. Ivoire

    Der ungerade Marsch

    Hiermit möchte ich mal einen Marsch auf einfachen Chancen vorstellen, der mir schon seit Jahren die Grundlage für ein erfolgreiches Spielen bildet. Dieser Marsch wird nirgendwo beschrieben, allenfalls schon mal als "springender Marsch (Sauteuse)" bezeichnet, ohne dass er genauer beschrieben wird. Ich bezeichne meinen Marsch mal als "Ungeraden Marsch". Er hat die Eigenschaft, dass man alle ungeraden Serien gewinnt, also alle Einer-, Dreier-, Fünfer-, Siebener-, Neuner-Serien, usw. Die Intermittenzen bezeichne ich in diesem Zusammenhang als Einer-Serie, sie haben auch eine ungerade Anzahl. Wird mit gleich großer Stückzahl gespielt, was auch als Masse égale bezeichnet wird, so bringt beim ungeraden Marsch jede ungerade Serie einen Gewinn von einem Stück. Das kann sehr schnell gehen, wenn sich Intermittenzen anhäufen. Alle gerade Serien, wie Zweier-, Vierer-, Sechser-, Achter-, Zehner-Serien, usw. bringen beim ungeraden Marsch einen Verlust von zwei Stücken, beim Spiel mit gleicher Satzhöhe. Die Satzweise ist ganz einfach. Ist die vorhergehende Chance seit Auftreten der Gegenchance in einer ungeraden Anzahl vorgekommen, so wird gegen die vorhergehende Chance gesetzt. Ist sie in einer geraden Anzahl vorgekommen, so wird die vorhergehende Chance gesetzt. Ein Bespiel: R S R R R S R S R R S S R + + - + + + + + - - - - Das Seriengesetz für die einfachen Chancen besagt, dass es genauso viel Einer-Serien gibt, wie höhere, genauso viel Zweier-Serien wie höhere, genauso viel Dreier-Serien wie höhere, usw. Und weil das so ist, gleicht sich alles ideal aus. Einmal idealisiert dargestellt, gibt es bei 1024 Einer-Serien 1024 Einer-Serien (Intermittenzen) 512 Zweier-Serien 256 Dreier-Serien 128 Vierer-Serien 64 Fünfer-Serien 32 Sechser-Serien 16 Siebener-Serien 8 Achter-Serien 4 Neuner-Serien 2 Zehner-Serien 1 Elfer- oder höhere Serie Wenn man nun aus dieser Aufstellung die ungeraden und geraden Serien aufaddiert, so findet man exakt zwei Drittel ungerade Serien und zu einem Drittel gerade Serien. So muss das auch sein, sonst hätte der Spieler einen Vorteil. Wir halten uns noch einmal vor Augen, man verliert beim "ungeraden Marsch" bei jeder geraden Serie zwei Stücke und gewinnt 1 Stück bei einer ungeraden Serie. Fazit: Mit dem ungeraden Marsch gewinnt man auf keinen Fall, wenn man immer in gleicher Satzhöhe spielt. Wenn man aber nach dem Auftreten einer ungeraden Serie den Satz immer um ein Stück erhöht, dann holt man sich seine bisherigen Verluste viel schneller zurück, als dass man auf einen kompletten Ausgleich spielen würde, der keineswegs absolut eintreten muss. Es gibt zweifellos Permanenzabschnitte, bei denen es zu einer Anhäufung von geraden Serien kommt, so ca. 20 gerade Serien in Anhäufung. Um diese Verluste wieder auszugleichen, bräuchte man nun 40 ungerade Serien. Hat man allerdings moderat die Einsätze erhöht, so geht der Ausgleich viel schneller. Ich habe viele vollständige Jahrespermanzen auf allen einfachen Chancen untersucht. Der ungerade Marsch ist eine passable Satzweise in Zusammenhang mit einer moderaten Progression, um dauerhaft zu gewinnen.
  12. Man nehme mal eine authentische Permanenz, die man im Jahr bespielen kann. Sagen wir 37.000 Coups. Das wären pro Tag, bei 360 Spieltagen im Jahr, 103 Coups, wohlgemerkt jeden Tag. Jede Zahl sollte 1000 mal vorgekommen sein. Der Zufall will es aber, dass einige Zahlen häufiger als 1000 mal und andere Zahlen weniger als 1000x erschienen sind. Für die Favoriten, also die Zahlen die häufiger als Durchschnitt vorgekommen sind, gilt, dass sie pro Rotation häufiger als 1x erschienen sind. Das bedeutet allerdings nicht, dass sie immer 1 x pro Rotation vorgekommen sind, sondern sie können auch mal eine Pause machen, die im Extremen bis hin zu 250 Coups betragen kann. Mit den sechs Spitzenreitern würde ein Spiel gelingen, indem man mindestens 35 mal auf diesen Favoriten setzt, und eine Pause macht, bis sie wieder erscheinen. Dass ich mal eine authentische Permanenz entdeckt hatte, wo der Doppelschlag auch so einen Favoriten darstellt, sei Zufall gewesen. Doch man halte sich vor Augen, es wird immer Favoriten geben, die über den Durchschnitt liegen. Und was Excel betritt: Zwar soll man rein theoretisch Millionen von Zellen füllen können, doch allein mit 100.000 Coups in einer Spalte und weiteren gefüllten Spalten zum Auswerten geht Excel so richtig in die Knie. Ein ständiges Auszählen von 100.000 Coups, welche Zahlen denn nun die Favoriten darstellen, ist kaum machbar.
  13. Billig und unprofessionell. Ich rede grundsätzlich von einer authentischen Jahrespermanenz von schlappen 100.000 Coups. Deine Excel-Zufallszahlen von gerade mal 5000 Coups sagen nichts aus. Und man muss auch nicht sehr lange im Netz suchen, um heraus zu finden, dass die Zufallszahlen in Excel gar nicht so zufällig sind. Ich gebe dir einen Tipp: Nimm deine Zufallsformel und multipliziere sie mit der Zeit "JETZT()", und sieh zu, wie du das wieder auf eine Menge zwischen 0 und 36 hinkriegst.
  14. Ich hatte das auch mal mit anhand einer Jahrespermanenz untersucht. Die ungünstigste Rotation hat exakt aller vorherigen Gewinne wieder aufgezehrt. Aber es geht auch auf Dauer erfolgreich: Man spiele exakt die vorherige Zahl en Plein mit 1 Stück, solange bis man 35 Coups lang keinen Gewinn erzielt hat. Mit anderen Worten, ein Spiel auf Doppelschlag. Ist wieder ein Doppelschlag erfolgt, spielt man weiter. Da ganze funktioniert, defínitiv. Es ist das gleiche Spiel, als würde man mit der selben Spielweise auf die Zahl spielen, die bereits am häufigsten vorgekommen ist.
  15. Zunächst habe ich gesagt, mindestens einen Dreier, bei mindestens 163 ausfüllten Feldern. Häufig sind es viel mehr und es könnte auch ein Sechser sein. Ich mach mal eine andere Rechnung auf. Beim Lotto gibt es ja so tolle Voll- und Auswahlsysteme. Bei einem Auswahlsystem kann man 26 Zahlen ankreuzen, daraus werden 130 Felder generiert und du hast garantiert gewonnen, wenn 3 Zahlen aus deinen 26 ausgewählten gezogen wurden. Nun gibt es ja auch Spezialisten, die schaffen es, garantiert keine richtige Zahl bei 26 Auswahlzahlen angekreuzt zu haben. Die brauchen mit einem zweiten Schein nur die 26 (genau genommen 49-26=23) noch nicht ausgewählten Zahlen zu spielen. Dann haben die auf ihrem zweiten Systemschein 6 Richtige mit Zusatzzahl. Dass könnte 466.127 Euro Gewinn einbringen oder nur 200. Bei dieser ganzen Geschichte reden wir hier von einem Einsatz von ca. 200 Euro pro Ziehung. Also wer beim Roulette mehr riskiert ist dann beim Lotto besser aufgehoben.
  16. Bleib beim Lotto. Dass man da immer verliert, fällt dort weniger auf. Es sei denn, man spielt insgesamt 163 Felder bei jeder Ziehung. Dann sind mindestens 3 Richtige dabei, bei jeder Ziehung. Wer diese Zahlenkolonnen haben will, kann mich gerne anscheiben.
  17. Ich untersuche gerade an einer Jahrespermanenz, was es einbringt, wenn man auf die Favoriten en plein spielt. Eins ist ja urlogisch, die Zahl, die z.B. 5 mal in einer Rotation vorgekommen ist, die muss ja auch zuvor 4 mal vorgekommen sein. Man würde sie ja mit einem Treffer erwischen, wenn man alle 4 mal erschienenen Zahlen belegt. Doch wie lang kann das dauern und wie teuer wird das? Das untersuche ich gerade. Zu dem Doppelschlag habe ich eine eigenartige Entdeckung gemacht: Der kommt in einer Jahrespermanenz, die mir vorliegt, häufiger vor als jede andere Zahl. Man könnte damit gewinnen, wenn man nach 35 Coupverlusten eine Pause macht, bis wieder ein Doppelschlag auftritt. Das Gewinnen klappt aber auch mit der gleichen Satzweise, wenn man auf die 6 am häufigsten vorkommenden Zahlen spielt.
  18. Es geht mir nur um ein einfaches arithmetisches Verfahren. Man hat zunächst sein Kapital zu 100 % liquide, also noch nichts investiert. Zunächst investiert man z.B. 10% dieses Kapitals in ein einziges Wertpapier. Sinkt der Kurs dieses Wertpapiers um 5 %, so kauft man mit weiteren 10 % seines Kapitals das Wertpapier nach. Immer bei weiteren Kursverlusten von 5 % kauft man mit 10% nach. Das ganze könnte man insgesamt 10 mal machen, erst dann hat man sein ganzes Kapital zu 100 % investiert. Aber dazu käme es ja nur, wenn das Wertpapier wirklich um insgesamt 50 % nachgegeben hätte. Da man aber nicht sofort in einer Summe in das Wertpapier gegangen ist, ist man bei den Kursverlusten auch nicht bei 50 %. Beim Roulette wäre das nicht anderes als ein Masse-egale Spiel mit zehnmaligem Nachsetzen und es müsste in gleicher Höhe wieder bergauf gehen, wie es bergab gegangen ist. Bei der Wertpapieranlage muss es aber nicht in gleicher Höhe wieder bergauf gehen, da man ja nur anteilig an der Verlusten beteiligt ist. In Fachkreisen spricht man auch von einem Cost-Averaging. Selbstverständlich sind zig Variationen denkbar, z.B. Nachkaufen erst bei 10% igem Kursverlust, oder Nachkaufen mit steigenden Einsätzen. Diese Methode eignet sich vor allem bei werterhaltenden Papieren, z.B Aktien, die keinen Verfallstermin haben. Es ist nicht falsch, zu behaupten, dass 99 % der Kapitalanleger und Fondsmanager an der Börse etwas ganz anderes praktizieren: Sie wollen immer nur in das richtige Papier investieren, mit möglichst 100% ihres Kapitals, am besten auch noch mit geliehenem Geld. Na dann mal viel Erfolg.
  19. Ein Seitwärtstrend ist doch genau das Richtige für diese Strategie des ständigen Nachkaufens. Da es immer mal wieder bergauf geht, kann man seine evtl. Anfangsverluste immer wieder tilgen. Wenn es nur bergab geht, und die tageweisen Gegenbewegungen nicht in derselben Höhe stattfinden, wird es schwieriger, zum richtigen Zeitpunkt nachzukaufen und noch in der richtigen Höhe. Bei ständigen Kursgewinnen ist es nicht schwierig, immer wieder ins Plus zum kommen, aber es würde tierisch nerven, nicht mit viel mehr seines liquiden Kapitals investiert zu sein. Oh je, was hatte ich für schlaflose Nächte bei dem Börsencrash in 2008 und ich war zu 95 % liquide ! Und die Gebühren, ja die nerven, aber sie bleiben prozentual, trotz der Nachkäufe diesselben.
  20. Roulettestrategien funktionieren an der Börse viel besser als beim Roulette. Ein gravierender Unterschied sei mal erklärt: Man hat ein bestimmtes, begrenztes Kapital um entweder beim Roulette zu spielen oder es an der Börse anzulegen. Sagen wir mal 100.000 Euro. Dieses Kapital teilt man in kleine Einheiten, beim Roulette vielleicht zu Einheiten von 1000 Euro, die Kenner nennen das dann ein Stück. Man hat also 100 Stücke zu jeweils 1000 Euro. Wenn man nun ein Stück, also 1000 Euro aufs Tableau legt, egal auf welche Chance, so ist dieser Einsatz voll und ganz weg, wenn die entsprechende Zahl nicht kommt. Wenn man aber an der Börse eine Aktie für 1000 Euro ordert, sowas ist da eher schon zu gering, aber wenn es sich um eine Aktie handelt und die Aktie stürzt meinetwegen um 30 % ab, so ist nur 30 % des Einstiegswertes weg. Absolut gesehen kommt einen das eher lächerlich vor. Solch ein Kursverlust wäre ein Desaster, hätte man sofort das gesamte Kapital zu 100% Prozent investiert. Da man aber erst einmal von seinem Kapital nur 1 % investiert hat, ist noch genügend Liquidität vorhanden, um nachzukaufen. Der durchschnittliche Einstiegspreis verringert sich durch das Nachkaufen ständig. Daher braucht man nie als Kursanstieg die Gegenbewegung im gleichen Umfang, um mit seiner Geldanlage wieder in Plus zu kommen. An der Börse ist also nie der ganze Einsatz weg, sondern nur ein Teil, wenn es sich nicht um verfallende Produkte handelt, wie Optionen. Man muss kein mathematisches Genie sein, um mit solch einer Strategie an der Börse eine Rendite zu erwirtschaften, die jeden Fonds-Manager in den Schatten stellt. Warum wird also solch eine Strategie der Liquidität nicht von vielen Fondmanagern praktiziert? Ganz einfach. Die haben einen absoluten Horror davor, dass es an der Börse abgeht wir in einer Rakete und man ist dann nicht zu 100% engagiert, sondern nur mit einem kleinen Teil seiner Liquidität.
  21. Korrekt: Ich habe 4 Partien mit insgesamt 100 Stücke verloren. Die nächste Stufe wäre „5 Stück“. Ich brauche nur 20 Partien mit je 5 Stück Gewinn, um den Verlust von 100 auszugleichen. Man beachte, bei absolutem Ausgleich sollten 40 Pluspartien folgen. Im Allgemeinen betrachtet ist diese Partienmethode nichts anders, als dass man erst die Einsätze steigert, nachdem man sich einen gewissen Minussaldo eingefangen hat. In meinem Vorschlag nach jeweils 10 verlorenen Einsätzen per Saldo.
  22. Um Mißverständnisse zu beseitigen, beschreibe ich es nochmal, wie ich das Partienspiel meinte: Man spielt solange auf Einfache Chancen mit konstantem Einsatz, bis man entweder 1 Stück im Plus ist oder 10 Stücke im Minus ist. 1 Stück im Plus könnte schon nach einem Coup erzielt sein, dann ist die Partie beendet. 10 Stücke im Minus dürften etwas länger dauern, es kann auch vorkommen, dass man sie in einer Serie verliert. Auch ein Abrutschen auf -9 Stücke und ein Wiederanstieg um 10 Stücke auf 1 Stück Plus per Saldo ist denkbar und möglich. Von 11 gespielten Partien nach diesen Vorgaben müssten bei direktem Ausgleich 1 Partie mit -10 Stücken und 10 Partien mit +1 Stück abgeschlossen werden. Nimmsgern hatte anfangs eine starre Partienlänge von 2 Coups vorgeschlagen. Ich plädiere allerdings für eine flexible Partienlänge, die im günstigsten Fall nur 1 Coup beträgt. Den Positiv/Negativ Wert der Partie kann man beliebig bestimmen. z.B. Partie +1/-3 oder +1/-20 oder sogar +4/-4. Ich wage allerdings zu behaupten, dass diese Gleichgewichtspartie +4/-4 genauso gut ist wie die Partie +1/-1, die ja eigentlich nur einem Coup entspricht. Es ist vollkommen egal, wohin man setzt, das ist alles genauso gut, als würde man nur auf Rot oder nur auf Schwarz setzen. Die meisten würde bevorzugen, auf erscheinende Favoriten zu spielen.
  23. Weiß ich nicht.Theoretisch kann man jede Minus-Größe für eine verlorene Partie vorgeben. Dies ist ein ganz entscheidener Tipp, wie man Progressionen entschärfen bzw. verflachen kann. Im Prinzip ist das nichts anderes, als dass man erst einmal einen vorgegebenen Minussaldo abwartet, und dann erst progressiert. Mal angenommen, man würde Partien mit vorgegebenen Ergebnis von +1/-10 Stücken bespielen. Dann könnte man nach jeder verlorenen Partie seinen Einsatz um 1 Stück erhöhen. Hätte man sich z.B. 5 Minuspartien eingehandelt, dann wäre man auf einer Satzhöhe von 6 Stücken. Für diese 5 Minuspartien sollten bei absolutem Ausgleich 50 Pluspartien folgenden. Man braucht aber gerade mal die Hälfte an Pluspartien um seinen Minussaldo wegzumachen. Diese Methode klappt so garantiert. Würde man diese Alembert-Progression bei einer Partie von -1/+1 spielen, dann funktioniert da nicht. Man könnte in Satzhöhen kommen, von denen man nie wieder runterkommt.
  24. Der Ansatz ist interessant. Wenn man auf den EC gewinnen will, muss man irgendwie das normale Verhältnis von 50:50 ändern. Es geht aber auch viel raffinierter, als du das vorschlägst: Man spielt einfach partienweise. Für gewöhnlich besteht ja bei jedem eine Partie nur aus einem Satz, mit dem Ergebnis plus oder minus ein Stück. Und dann folgt die nächste Partie, wieder nur ein Coup. Stattdessen könnte man aber eine Partie auch so definieren: Man spielt solange Masse-egale, bis man entweder 1 Stück im Plus ist oder 2 Stücke im Minus, oder 3 Stücke im Minus, 4 Stücke im Minus usw. Die Partienlänge folgt also nicht einem starren Raster von z.B. 2 Coups wie bei dir, sondern sie hängt an ihrem Ergebnis. Nehmen wir mal eine Partie von 1 Stück Plus oder 10 Minus. Damit sich das schön brav ausgleicht müsste auf eine Minuspartie 10 Pluspartien folgen. Damit ist z.B. gewährleistet, das sich Minuspartien nur sehr wenig anhäufen, gerade 3 mal. Danach folgt garantiert wieder eine Pluspartie, und nicht nur eine. Alles klar? Nein, macht nichts, zuviel wollte ich auch nicht verraten.
  25. Jetzt halt dich nicht sklavisch an dem Beispiel deines Links, gut erklärt ist das nicht. Zunächst bietet es sich an, die Einsätze nicht zu erhöhen, sonst steigen sie zu schnell an. Mit dem letzten zu setzenden Satz muss natürlich noch der Rest, der übrig geblieben ist, gewonnen werden. Ein bisschen excel-like ausgedrückt, erst die Satzhöhe abrunden, mit dem letzten Satz alles setzen. Ja. Als Beispiel. Das schnelle Ansteigen der Sätze kann so entschärft werden. Es soll natürlich Spieler geben, die sind raffgieriger.
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