Jump to content
Roulette Forum

Fritzl

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    5.007
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Alle erstellten Inhalte von Fritzl

  1. Hallo Sachse, Dem ist ja auch so. Weil sonst im allgemeinen die anderen Aspekte stimmig und Online-Live-Casinos gegenüber virtuellen Daddelcasinos, noch in der Unterzahl sind. Und in den VDC´s, mag ich keinesfalls spielen. Aber zumindest bessert sich das von Jahr zu Jahr. Denn die Betreiber derer haben festgestellt, das Online-Live-Casinos vermehrt einen höheren Zuspruch erfahren als virtuelle Daddelcasinos. Gruß Fritzl
  2. Hallo Sachse, Dann Frag sie doch mal, warum sie so ein Akkordschießen veranstalten. Vielleicht geben sie Dir ja eine Antwort darauf. Andererseits können sie sich ja nicht herausreden, denn einen Tisch mit vernünftiger und ziviler Setzzeit bieten sie ja nicht an. Und einen Mehraufwand, können sie ja wohl kaum geltend machen, denn er wäre Geringfügig. Gruß Fritzl
  3. Hallo live-rouletter, Ich schalte beim Roulette nicht mein Hirn aus, um irgend etwas und nur mal so zu setzen. Sondern ich kann meine Spielstrategie erst berechnen, wenn die Kugel gefallen ist. Um Plein zu Spielen, ist die Zeit einfach zu knapp, sie reicht meist nicht aus. Siehe dabei auch die Aussage von @hermann : Diese Aussage von @hermann kann ich vollinhaltlich nur bestätigen. Ich hatte über das Akkordschießen von Online-und Landcasinos schon mehrmals hier geschrieben. Betrug im Roulette hat nämlich viele Gesichter, eine davon ist das Akkordschießen. Denn man läßt den Spieler nicht die Möglichkeit, in einer angemessenen Zeit, seinen Einsatz zu machen. Wenn man ihn also permanent-und zwar bei jedem Spiel - unter Zeitnot setzt, dann ist dieses Verhalten eine Ausübung zum vorsätzlichen Betrug. Dieser wird ganz öffentlich begangen, da es leider Gottes anscheinend wenige Beschwerden gibt. Denn viele Roulettespieler meinen, es müsse so sein. Ja, was man eben nicht kennt.................. Kenne ich doch von irgendwo her ?????................. Ahh, hat das was mit PISA zu tun ?????? Gruß Fritzl
  4. Hallo hermann, Nicht nur im Online-Casino sondern auch im Landcasino läuft das so ab. Habe schon manchmal die Croupiers zusammengeschissen, habe denen gesagt das ich zum Spielen da wäre und nicht auf der Flucht !! Genauso ist es ! Das ist das selbige Prozedere wie an einem Touchbetroulette mit Anschluß an einem Live-Tisch im Landcasino. Da macht der Computer zu und die Spieler am Tisch vor Ort, können noch ein paar Sekunden länger setzen. Gruß Fritzl
  5. Hallo live-rouletter, Völlig ausreichend ???????????? Für Dich und einige andere mag das ja zutreffend sein. Aber dem Großteil bzw. der Masse der Spieler kommt dies nicht entgegen, denn die Spielen keine EC ´s. Und wenn Du meinst, das würde nicht stimmen, dann schaue mal in einem X-beliebigen Landcasino vorbei und Beobachte mal an jedem Tisch das Setzverhalten der Spieler. Dabei wird Dir auffallen, das nur eine wenige Spieler EC´s spielen. Somit kann man das Spielverhalten auch auf ein Online-Casino übertragen. Denn dort Spielt die dieselbige Klientel, wie in einem Landcasino. Du hast eben Glück, das Dir der Spielablauf ( 35 Sek. und weniger ) in den verschiedensten Online-Casinos, Deinem Spiel entgegenkommt. Gruß Fritzl
  6. Hallo Aalzheimer, Mit System hat das nichts zu tun. Im übrigen wurde hier schon mehrfach dieser Spielvorschlag gemacht. Nur Bedenke bei Deinem tollen " System ", das ein Dutzend weit über 20zig mal nicht kommen braucht. Und jetzt Rechne mal nach, wieviel Kohle Du dann versemmelt hast. Da ja Du Deinen Einsatz nach Verlust immer verdoppelst. Es gibt wohl nur einige wenige Casinos ( außer Online-Casinos, aber auch da wird ein Mindesteinsatz pro Spiel gefordert ), wo Du das Dutzend mit einem Schweino abdecken kannst. Denn bei fast allen, ist ein Mindesteinsatz von 5 Schweino je Spiel notwendig. Gruß Fritzl
  7. Hallo Webzockerin, Und innerhalb des Bettes wird die Schnute so gestopft, so daß nur noch ein williges Grummeln nach mehr zu vernehmen ist.............. Gruß Fritzl
  8. Hallo Karlie, coach2004, Allerdings, wenn ich das so recht Bedenke................. ich hab mich in der Vergangenheit nie über Akkordschießen im Casino Vittoriosa beschwert. Somit könnte ich davon ausgehen, das die beim Softwaremäßigen Umbau in der letzten Zeit, auch gleich mal die Setzzeiten verringert haben. Ein vernünftiges Setzen unter 35 Sekunden ist absolut nicht möglich. Sogar ein Smart-Live-Casino, hat eine längere Setzzeit. Ich hoffe, daß das mal geändert wird. Und das ist das Negative, was mir ganz tierisch auf den Sack geht. Gruß Fritzl
  9. Hallo Karlie, Diese Aussage ist richtig. Auch mit 10 SCent kann man auf Dauer viel Kohle verbraten. Und hier kann man im Echtspiel mit Kohle, seine Spielstrategien unter echten Bedingungen testen. Was leider noch fehlt, ist Deutsch und Französisch in der Menüführung und eine anhebung der Setzzeiten von derzeit 35 Sek. auf zumindest 45 Sekunden. Dergleichen müßte das Flaggenschildchen abgeschafft oder das weitere Setzen beim erscheinen derselben, auf andere Zahlen gestattet werden. Denn das Erscheinen von diesem Schildchen, blockiert das weitere Setzen um mindestens 2 Sekunden. Wovon wiederum von der Setzzeit (35 Sekunden ), 2 Sekunden etwa zur Bestätigung des Einsatzes flötengehen. Aber Casino Vittoriosa ist auf dem besten Wege ein Top Casino zu werden. Gruß Fritzl
  10. Hallo Sia, Das scheint Deine Standardausdrucksweise zu sein, da Du dies ja schon mehrfach verwendet hast. Aber Du kannst hier ruhig getrost DEUTSCH schreiben, denn noch ! verstehen wir Deutsch. Gruß Fritzl PS: wie wäre es mit Basiswissen, statt Basics ?
  11. Hallo Thüringer, Du meintest sicherlich hier die Anordnung der Kesselzahlen, oder ? Gruß Fritzl
  12. Hallo Webzockerin, Bin mit meiner Spielweise sehr zufrieden. Was sich aber nicht unbedingt in der Gewinnhöhe ausdrückt. Habe ein leichtes Plus. Um höhere Gewinnsätze zu erwirtschaften, stehen dem mehrere Faktoren entgegen. Einer von diesen, bin ich selbst. Gruß Fritzl
  13. Hallo Webzockerin, Du gehst von der richtigen Annahme aus. Gruß Fritzl
  14. Hallo Webzockerin, Das ist ein reines Übungsspiel gewesen, um die dortige Permanenz zu testen. Das mache ich öfters, auch in Casino Dublinbet, Casino Expekt und im Casino Vittorosa. Dabei breit gesetzt, um die eventuell auftretende Streuung auszuschalten. Ansonsten jeweils 2 Annoncen 2/2 inkl. 2 Zahlen, wobei die Streuung schon mit beachtet wurde. Gruß Fritzl
  15. Hallo Webzockerin, Das kann ich so nicht bestätigen. Bei den Live-Casinos die ich kenne ( Dublinbet, Expekt Casino, Vittoriosa, Portomaso etc. ) und des öfteren mal besuche, ist mir dies noch nicht aufgefallen. Bei denen lief der Ton und das Bild immer synchron. Und bei der heutigen Technik ist dies auch kein Problem. Wenn ein Fernsehbild mit dem Ton nicht überein stimmt, dann haben die Ton-Techniker Mist gebaut ! Da gibt es nichts d´ran zu rütteln. Da die Synchronität von Bild zu Bild im Smart-Live-Casino seit Gestern fehlerhaft ist, liegt das wohl an einem technischen Problem, das sie sicherlich in Kürze beheben werden. Ich werd das mal verfolgen, denn dieses Problem hatte ich bei S.L.Casino bislang noch nicht gesehen. Gruß Fritzl
  16. Hallo Spielkamerad, Gerade deshalb schrieb ich vordem : Auch wenn ich hier nur Fotos vom Endresultat einstellte, deshalb bleibt das was ich die Nacht sah, ein Faktum. Und zu Deiner Frage: es ist ein echtes Live-Casino und die Ziehung der " Lottozahlen " werden auch im Fensehen direkt übertragen. Auf welchen Kanal, das hatte ich hier im Forum schon einmal geschrieben. Aber siehe hier : Wenn dem so ist und die Übertragungen dadurch nicht mehr Synchron übertragen werden, dann hat Smart-Live-Casino ein echtes technisches Problem. Nach meinem letzten Eintrag (03.15 ) passierte es noch min. 5 mal. Gruß Fritzl
  17. Hallo@, Soeben im Smart-Live-Casino gesehen: Die Kugel rollt noch, aber die 12 wird schon mal angezeigt. Da kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus............Da sag ich doch schon mal alle Achtung, sauber gefingert Schade, das ich diese Szene nicht als Video aufzeichnen konnte. Gruß Fritzl Nachtrag : 03.15 Uhr Sie leisten sich den Lapsus tatsächlich noch ein weiteres mal !! Die Kugel rollt noch fleißig, aber die 8 wird vorab schon mal angezeigt.
  18. Hallo Sachse, Sowohl wenn wenn, als auch............. ( ich hab noch nicht gehört, das ein absoluter Milchtrinker seinen " eigenen Tod überlebt " hätte ) Gruß Fritzl
  19. Hallo nostradamus1500, Hiermit triffst Du den Nagel auf den Kopf ! Denn dann klappt´s auch mit der Nachbarin......... Habe mir sagen lassen, je höher der Kontostand -um so größer der Andrang von " Damen ". Komisch, wieso Denke ich dabei nur an das soziale Verhalten von Schmeißfliegen ??? Gruß Fritzl
  20. Hallo Webzocker, Jetzt wird´s aber krimminell. Sollte ich was falsch verstanden haben, oder hast Du Dich umoperieren lassen ????. Fragen über Fragen............. Gruß Fritzl
  21. Hallo mauvecard, Nein ??? Ich würd´s mir an Deiner Stelle, nochmals überlegen Gruß Fritzl
  22. Hallo@, Und hier nochmals ein Artikel über selbiges Thema aus einer anderen Tageszeitung EuGH kippt deutsches Glücksspiel-Monopol Luxemburg - Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg hat das deutsche Monopol für Lotterien und andere Glücksspiele gekippt. Grundsätzlich seien solche Wettmonopole zwar zulässig, um die Spielsucht zu bekämpfen, wie der EuGH am Mittwoch betonte. In Deutschland werde dieses Ziel aber nicht konsequent verfolgt, sondern durch Werbung und private Geldspielautomaten unterlaufen. (Az: C-316/07 und weitere) Strittig war das Angebot von Glücksspielen im Internet. Dies ist nach dem 2008 in Kraft getretenen, zwischen den Bundesländern geschlossenen Staatsvertrag verboten. Dagegen klagten ein Wettveranstalter aus Gibraltar, der seine Wetten über das Internet auch in Deutschland verkaufen will, sowie mehrere Vermittler, die Wetten von Veranstaltern aus Österreich, Malta und Großbritannien im Internet anbieten. Gerichte aus Hessen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein legten die Klagen dem EuGH vor. Der bekräftigte nun, dass Wettmonopole zwar in die europäische Niederlassungsfreiheit und die Dienstleistungsfreiheit eingreifen, dass sie aber trotzdem zulässig seien können, um die Spielsucht sowie die mit illegalem Glücksspiel häufig verbundene Kriminalität einzudämmen. Auch Zulassungen der Veranstalter in anderen EU-Ländern stünden einem Verbot in Deutschland nicht entgegen. Doch ein Wettmonopol sei nur gerechtfertigt, wenn das Land die damit verbundenen Ziele "in kohärenter und systematischer Weise verfolgt". Dies sei in Deutschland nicht der Fall und das Monopol daher unzulässig, urteilte der EuGH. Auch übergangsweise könne es nicht mehr angewandt werden. Zur Begründung verwiesen die Luxemburger EU-Richter auf "intensive Werbekampagnen", mit denen die Lotto-Monopolgesellschaften der Länder versuchten, ihre Gewinne zu maximieren. Damit entfernten sich die Lottogesellschaften von den Zielen, die ihr eigenes Monopol rechtfertigen. Zudem würden Casinos, Spielhallen und Geldspielautomaten in Gaststätten nicht ernsthaft begrenzt, obwohl das Suchtpotenzial hier höher sei als beim Lotto. Die EU-Richter wichen mit ihrem Urteil (Rechtssachen: C-316/07; C-358/07; C-359/07), C-360/07; C-409/07; C-410/07; C-46/08) vom Gutachten des Generalanwaltes ab, dem sie in den meisten Fällen folgen. Der Generalanwalt hatte in seinen Schlussanträgen das Monopol als gerechtfertigt bezeichnet, "sofern das dem Monopol unterliegende Spielangebot geringer ist als es bei einem privaten Dienstleistungserbringer bestehen könnte". Experte erwartet Absage für Österreichs Monopol Die Entscheidung des EuGH hat nach Einschätzung des Wiener Rechtsanwaltes Johannes Öhlböck im Gespräch mit derStandard.at Signalwirkung für die für morgen erwartete Entscheidung des Gerichtshofs in einer vergleichbaren Sache mit Österreichbezug. Ein deutscher Unternehmer wurde im März 2007 vom Bezirksgericht Linz zu einer Geldstrafe verurteilt, weil er illegale Spielcasinos in Linz und Schärding betrieben hatte. Seine Berufung dagegen ging an das Landesgericht Linz, das den EuGH angerufen und Bedenken gegen das österreichische Glücksspielmonopol angemeldet hat. Diese Bedenken wurden von Generalanwalt Jan Mazak geteilt, der am 23. Februar 2010 befunden hat, dass jene Regelung, die den Betrieb von Casinos alleine Aktiengesellschaften mit Sitz in Österreich vorbehält, gegen die Niederlassungsfreiheit verstößt. Im Teilnahmeverbot für nichtösterreichische Unternehmen an Ausschreibungen für Spielbankkonzessionen sieht der aus der Slowakei stammende Generalanwalt einen Verstoß gegen die Dienstleistungsfreiheit. Wie im Fall des aktuellen deutschen Urteiles ist die Werbetätigkeit von Glücksspielunternehmen auch in der österreichischen Causa ein Thema. Nach Ansicht des Generalanwaltes ist durch das nationale Gericht (in diesem Fall das Landesgericht Linz) zu prüfen ob diese Werbung mit dem Ziel im Einklang steht, eine „attraktive" Alternative zu den verbotenen Spielen zu sein, ohne jedoch die Nachfrage nach Glücksspielen übermäßig zu beleben - Eine Gratwanderung. Die Situationen in Deutschland und Österreich sind in wesentlichen Zügen vergleichbar. Der europäische Gerichtshof folgt regelmäßig den Schlussanträgen des Generalanwaltes. Anwalt Öhlböck erwartet daher morgen eine Absage für das österreichische Glücksspielmonopol. "Historische Chance" Der österreichische Online-Glücksspielkonzern bwin sieht die Entscheidung des EuGH als "historische Chance, dass das Online-Glücksspiel in Deutschland zeitgemäß reguliert wird", sagte Sprecherin Katharina Riedl. Auch Konkurrent bet-at-home spricht von einer "richtungsweisenden Entscheidung". Der heimischen Noch-Glücksspielmonopolist Casinos Austria indes sieht in dem EuGH-Spruch eine "Bestätigung für die Kohärenz des österreichischen Systems", wie Rechtsvorstand Dietmar Hoscher wissen ließ. Der niederösterreichische Automatenkonzern Novomatic ortet in der von den EU-Richtern "erzwungenen Öffnung der Monopole in Deutschland ein weiteres Expansionspotenzial in den Segmenten Lotterien und Wetten". Der Online-Wettanbieter bwin hat in Deutschland, seinem größten Markt, mit einigen Problemen zu kämpfen. Neben zahlreichen Klagen macht bwin auch das Werbeverbot zu schaffen. "Wenn von uns gesponserte Fußballmannschaften in Deutschland spielen, dürfen sie das bwin-Logo nicht tragen", erläuterte Riedl. Ähnlich geht es dem bwin-Konkurrenten bet-at-home: Das in Wien und Frankfurt börsenotierte Unternehmen wurde laut Eigenangeben im Vorjahr "daran gehindert, nicht als Hauptsponsor des ATP Turniers in Hamburg in Erscheinung zu treten und ist seither ständig Unterlassungsforderungen deutscher Behörden ausgesetzt", wie es einer Mitteilung von heute hieß. (APA/red) Info : derstandart.at
  23. Hall@, Urteil zum Glücksspiel-Monopol Zocken mit Grenzen Von Marc Widmann und Wolfgang Janisch Trotz des EU-Urteils gegen die Glücksspiel-Regelung ist die Politik nicht gewillt, den Markt zu öffnen. Um sein Monopol zu retten, muss der Staat vor allem die Spielhallen schärfer kontrollieren. Es ist ein Kampf um Milliarden. Was für einen schönen Klang das Wort doch hat in den Ohren vieler deutscher Regierungschefs: Monopol. Die privaten Spielhallen rücken nun in den Fokus der Diskussion. So ein lukratives Monopol wollten sich die Länder dauerhaft sichern im Jahr 2008, als sie den Staatsvertrag zum Glücksspiel unterschrieben. Seither durften nur noch staatliche Anbieter Lotto und Sportwetten unters Volk bringen. Die Einnahmen fließen praktischerweise direkt in die Länderkassen, es sind Milliarden jedes Jahr. Wer trotzdem noch Wetten übers Internet anbieten wollte, musste auswandern; viele Firmen sitzen nun in Malta, Gibraltar oder Österreich. Dort wurde am Mittwoch vermutlich das eine oder andere Glas Champagner ausgegeben. "Großartig", jubilierte der Anwalt eines Wettanbieters. Die Zeit des Monopols gehe jetzt zu Ende, sagte er. Doch da freut sich möglicherweise zu früh. In Mainz, wo seine Gegenspieler sitzen, gab man sich am selben Tag nicht niedergeschlagen, sondern kämpferisch. "Klar ist für mich, dass wir das staatliche Monopol weiterhin wollen und brauchen", sagte Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) der Süddeutschen Zeitung. "Wir müssen nun eine Lösung zwischen den Ländern aushandeln." Die Botschaft ist eindeutig: Die Politik gibt sich nicht geschlagen. Schließlich geht es um große Summen. Fast 3,4 Milliarden Euro flossen 2008 aus Lotterien und Spielbanken in die Staatskasse, hinzu kommen gut 1,2 Milliarden Euro aus den Steuern für Spielhallen. Außerdem verteilen die Lottofirmen selbst noch Geld in ihren Ländern. "Viel Gutes für die Allgemeinheit" bringt das, findet Beck. Dieses Geld fließe in den Sport, in Kultur- oder Umweltprojekte. Darauf verzichtet kein Land gerne. Doch ist die Politik gespalten. Manche Länder, allen voran Schleswig-Holstein, wollen den Markt jetzt öffnen und Konzessionen an private Wettanbieter verteilen. Die meisten aber sind offenbar bereit, ihr liebgewonnenes Monopol zu verteidigen. Sie überlegen nun, wie sie die Lücken stopfen können, welche die europäischen Richter bemängelt haben. Das größte Leck ist zugleich der Knackpunkt in der jetzt startenden Diskussion: die privaten Spielhallen. Sie sind hierzulande erlaubt, obwohl sie noch gefährlicher seien für Spielsüchtige als die verbotenen Internetwetten, wie die Richter verwundert feststellen. Will die Politik ihr Monopol retten, muss sie also die Spielhallen angehen. Die vielen Probleme mit den Spielhöllen Diese haben sich in den vergangenen Jahren mächtig ausgebreitet, ständig werden neue Spielhöllen eröffnet, voller leuchtender und bimmelnder Automaten. Etwa 12.300 sind es in Deutschland. Fachleute kritisieren schon lange, dass sie nicht unter die Regeln des Glücksspielstaatsvertrags fallen, sondern als Unterhaltungsautomaten vergleichsweise geringen Restriktionen unterworfen sind. Zudem sind sie nicht mit einer hohen Spielbankenabgabe belegt, sondern mit einer geringen Vergnügungssteuer. Der Bremer Psychologie-Professor Gerhard Meyer, ein ausgewiesener Fachmann für Glücksspielsucht, moniert, dass die Spielhallenbetreiber mit Hilfe eines Punktesystems die vom Gesetzgeber vorgegebenen Gewinngrenzen umgehen. Wegen der beträchtlichen Gewinnchancen - in Verbindung mit einer hohen Spielfrequenz - hätten die Automaten das größte Suchtpotenzial: 80 Prozent aller pathologischen Zocker seien Automatenspieler. Es gibt noch ein weiteres Problem. In den Spielbanken, die vom Staat betrieben oder zumindest per Konzession zugelassen werden, können Spielsüchtige gesperrt werden. Deren Gesamtzahl wird bundesweit auf mindestens 100.000 geschätzt. Etwa 19.000 Betroffene sind in einer Sperrdatei registriert und werden am Eingang abgewiesen. Spielhallen dagegen kennen keine Einlasskontrolle. Wer nicht mehr ins Casino darf, kann sein Geld also einfach in die blinkenden Spielhallen tragen. Diese haben die Casinos inzwischen sogar überholt: Von den knapp 25 Milliarden Euro Gesamtumsatz am Glücksspielmarkt entfielen im Jahr 2008 mehr als 8,1 Milliarden auf die Automaten in den Spielhallen. Der Umsatz in den Spielbanken brach dagegen von 2007 auf 2008 um mehr als 20 Prozent ein, auf gerade noch 8 Milliarden. "Das ist ein alter Streit", heißt es in der Staatskanzlei von Kurt Beck. Schon vor Jahren haben die Länder den Bund aufgefordert, das Problem mit den Spielhöllen zu lösen. Zuständig ist das Bundeswirtschaftsministerium, doch geschehen ist dort bislang wenig. Kritiker warten zum Beispiel seit einiger Zeit auf die Ergebnisse einer Studie zum Thema, die aber nicht veröffentlicht wird. Hängt das damit zusammen, dass die Branche berüchtigt ist für ihre aggressive Lobbyarbeit bei Politikern? Oder damit, dass sie dem Staat viel Geld bringt? "Es fließen erhebliche Steuern aus dem Automatenspiel", sagt Norbert Teufelberger, "das zu verbieten wäre politischer Selbstmord." Teufelberger ist bestens gelaunt an diesem Mittwoch. Er ist der Chef der österreichischen Firma Bwin, die Glücksspiele im Internet vertreibt und endlich wieder Geld in Deutschland verdienen will. "Auf das Urteil haben wir uns gefreut", sagt der Firmenchef. Es sei "ein letzter Weckruf an die deutsche Politik, den Markt ordentlich zu regulieren". Und was der österreichische Wettenverkäufer darunter versteht, ist kein Geheimnis: "Wir wollen Marktzugang." Info :Sueddeutsche.de
  24. Hallo msoprofi, Du brauchst das ganze nicht Hochzurechnen, da die Zahlen in etwa bekannt sind. Jedes Jahr Schleicht sich hier in Deutschland, eine mittlere Stadt von über 15 Tausend Einwohnern vom Acker. Manchmal kann ich die sehr gut verstehen, wenn ich all das Elend um mich herum sehe.......... Gruß Fritzl
  25. Hallo roulettnix, Glaube mich zu Erinnern zu können, das dem Spieler unter dem Hinweiß das er mit einem Bot gespielt hätte, man ihm die Zahlung seines Gewinns verweigerte. Die Negativberichte über Casino-Club waren keine Einzelfälle. Das ganze liegt min. ein Jahr zurück. Näheres weiß ich dazu nicht mehr. Vielleicht findest Du ja hier im Forum die Berichte dazu. Ich hab sie so auf Anhieb nicht gefunden. Gruß Fritzl
×
×
  • Neu erstellen...