Hallo zusammen,
ich bin im Forum noch ein Newbie, möchte aber dennoch gerne hier an der Diskussion teilnehmen. Ich hoffe es geht sachlich weiter, denn als Neuling wundert man sich wirklich, dass in diesem Forum fast in jedem Thread die Teilnehmer regelrecht aufeinander losgehen und sich ständig gegenseitig beschimpfen. Was ist bloß los ?
Nachdem ich vor kurzem angefangen habe mich mit Roulette zu beschäftigen, habe ich schnell gemerkt, dass starres Setzen nicht funktioniert. Dann bin ich über eine Internetsuche auf das Favoriten-Pleinspiel von Bechmann bzw. Haller gestoßen, bei dem ab vier F4 über 20 Coups angegriffen wird und alte F4 immer gegen die neuen ausgetauscht werden, sodass max. vier Plein bespielt werden. Nach ein paar Mißerfolgen zeigte sich schnell, dass das Spiel auch in die Kategorie zu starr fällt. Anschließend bin ich Anfang des Jahres auf diesen Thread gestoßen.
Zunächst einmal vielen Dank an @Sven-DC, dass du hier deinen Ansatz teilst und so viele gute Tipps gibst. Auch einen Dank an @Roli888 für die wirklich vorbildliche Auswertungsarbeit. Der Ansatz erscheint mir Potential zu haben, aber in der Tat braucht man viel Erfahrung bzw. muss viele Situationen erlebt haben, um entsprechend richtig reagieren zu können.
Also ich habe bestimmt auch schon 100 Spiele gemacht. Zuerst so wie ich es ohne die Zusammenfassung der Regeln aus eigenen Notizen verstanden hatte, d.h. ohne den Pleinlückensatz und mit Angriffsstart immer direkt nach Treffer der vorherigen Stufe. Dann habe ich etwas experimentiert ohne den F2-F3 Angriff und immer nur F4 bis F7 angegriffen oder ausgesuchte einzele Stufen (jeweils 20 Coups vor BIN Wert), bei denen das TVP-Signal vielversprechend aussah. Ich bin also immer zwischen verschiedenen Fenstern hin und her gesprungen abhängig von TVP- und GF-Signal, teilweise auch mal während des Angriffs auf eine vermeintlich bessere Stufe gewechselt.
Nachdem Sven aber mehrfach gesagt hat, dass der F3 Angriff für das Gesamtergebnis wichtig sei und Rolis Ergebnisse damit ebenfalls sehr gut waren, habe ich versucht alles original zu spielen und damit praktisch die "richtige Reihenfolge" der Angriffe einzuhalten. Das Problem sind allerdings bei allen Varianten wie @hemjo und @data beschreiben die breiten Phasen. Diese treten auf jeder Favo-Stufe auf und fressen bei mir die Gewinne wieder auf.
Nach meinen Beobachtungen (Live-Roulette über Evolution Gaming) kommt es auch sehr oft vor, dass zwei Favostufen/Angriffe in Folge breit sind, bzw. es kommen in dieser Zeit viele 1er und 2er, soadss der Angriff über zu viele Coups andauert und in dieser Zeit Kapital frisst. Da ist mein Problem, dass selbst nach Abbruch des Angriffs nach ca. 100 St. der nächste Angriff mit dem Coupfenster-Cut auf die rechte Favo-Stufe ebenfalls mehr als 100 St. dauert und es ein Platzer wird. Die regelkonformen 150 St. riskiere ich nur beim F3 Angriff. Vielleicht ein Fehler?
Ich wundere mich auch, dass Roli so wenig breite Phasen hat. Vielleicht ist es eine Kombination aus etwas Glück und seinem relativ kurzen Spiel. Nach zwei aufeinanderfolgenden BIN-gerechten Treffern kommt oft eine breite Phase. Sven sagte mal der Trend kehrt sich nach ca. 40-50 Coups um. Das würde bedeuten, dass man selbst als konzentrationsstarker Spieler keinesfalls länger an einem Tisch spielen sollte.
Wie sind die Erfahrungen der anderen, die es aktiv spielen? Habt ihr noch andere Anzeichen als das Erscheinen von vielen Restranten zur Erkennung der Trendwende beobachtet? Brecht ihr auch mal einen Angriff frühzeitig ab, z.B. bei Angriffssaldo -40 St., wenn ihr meint, dass das Spiel breit wird?