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Niedrige Einsätze sind günstiger als hohe
topic antwortete auf PsiPlayer's PsiPlayer in: Statistik, Abkürzungen, Phänomene, Mathematik
Nutzen kann den Tipp jeder auf seine Art. Und sicher wird es unzählige Variationen davon geben. Ich nutze ihn beispielsweise mit den universalen 33. Kunstgriff, den ich wie folgt in meinem Resonanzspiel-Thread kommentierte: Es ist immer besser mit einem geringerem Stückwert zu spielen als man denkt, spielen zu müssen. Dies betrifft eine angestrebte Überlagerung als Kapitalisation. Man spielt einfach gelassener wenn man noch etwas länger warten kann. Gewisse Strecken ziehen sich immer länger hin, als man wahrhaben will. Der Spieler sollte in diesem Fall immer etwas über das vorgenommene Warte-Limit hinausgehen, um erst später moderat mit dem erhöhten Stückwert zu spielen. Auf keinen Fall sollte er Automatismen folgen. Eine bekannte automatische Verdoppelung des Einsatzes ist die, wenn Zero gekommen ist. Wer jetzt diesen Satz ergänzt, hat automatisch seinen Satz verdoppelt. Geht dieser Satz verloren, sind 2 Stücke weg. Oft wird noch empfohlen mit 2 Stücke seine Sätze fortzusetzen bis der verlorene Satz zurückgewonnen wird. Kommt jetzt ein zweites Mal Zero oder gar ein drittes Mal, dann ist die Progressionsstufe automatisch auf einen nicht gewollten hohen Level. Und wie oft hat man es schon erlebt: Gerade in dem Augenblick, wo man sich entschieden hat mit einem höherem Stückwert zu spielen, kommt prompt eine Minus-Session. Wer warten kann, ist oft im Recht. Wer überstürzt handelt muss oft erkennen, dass er zu früh gehandelt hat. Der Vorteil beim Resonanz-Spiel ist, dass man nichts versäumen kann. Was kann man also tun? Ganz einfach: Man ist großzügig sich selbst gegenüber und schafft eine Distanz zu seinem Ehrgeiz. Dabei hilft der obige Merksatz. Psi -
Niedrige Einsätze sind günstiger als hohe
topic antwortete auf PsiPlayer's PsiPlayer in: Statistik, Abkürzungen, Phänomene, Mathematik
Ist ein Spiel mit häufigen aber niedrigen Sätzen kapitalmässig günstiger als ein solches mit wenigen aber hohen Sätzen? (2) Nun wird man aber niemals in 100 Coups stets genau den durchschnittlichen Gewinn erzielen, da immer auch Verlustécarts auftreten. Der Durchschnittliche Écart entspricht nun (wenn man von den wenigen Überlegenheitsprozenten absieht) dem statistischen Écart 1 und dieser ist etwa gleich der Wurzel aus der Anzahl der getätigten Sätze. Bei der ersten Methode setzen wir 100 mal à € 2.- und müssen in diesem Spielabschnitt mit einem durchschnittlichen Verlustécart von € 20.- rechnen. .....____ ( √ 100 = 10, 10 x € 2.- = € 20.- ) Bei der zweiten Methode setzen wir 25 mal à € 8.- und müssen für den gleichen Spielabschnitt mit einem durchschnittlichen Verlustécart von € 40.- rechnen! .....____ ( √ 25 = 5, 5 x € 8.- = € 40.- ) Man sieht aus dieser Überlegung, dass die satzärmere Methode für den gleichen Spielabschnitt bei gleichem Umsatz und gleichem durchschnittlichem Gewinn in dem gewählten Beispiel den doppelten Verlustécart in € erwarten lässt und man daher für die gleiche Gewinnerwartung von € 8.- in 100 gelaufenen Coups ein doppelt so hohes Spielkapital benötigt als für die satzhäufigere Methode. Dieses zunächst verblüffende Ergebnis unserer verhältnismäßig einfachen Rechnung zeigt uns, dass es kapitalaufwandmäßig günstiger ist, eine satzhäufige Methode mit kleineren Sätzen zu spielen, als unter gleichen Kapital- und Zeit-Voraussetzungen eine satzarme Methode mit hohen Sätzen. (Aus „DIE ROLLENDE KUGEL“ Jg. 1956, S. 1251-1252) Psi -
Niedrige Einsätze sind günstiger als hohe
topic antwortete auf PsiPlayer's PsiPlayer in: Statistik, Abkürzungen, Phänomene, Mathematik
@ hermann Du sagst es. Man kann annehmen, dass der schlechte Lauf beide (niedriger Satz + hoher Satz) gleichermaßen trifft. Dann wären wiederum die niedrigen Sätze im Vorteil. Der Zérosatz ist ein Spiel für sich. Man könnte eher nachsetzen. Bei meiner punktuellen Satzbestimmung beispielsweise, die ohne herkömmliche „Tendenzen“ und „Trends“ auskommt, laß ich bei Zéro auszahlen, wechsle den Tisch oder pausiere oder laß eben stehen. Ich nutze alle Optionen. Gewissermaßen als ein konzeptloses Konzept. Gruß Psi -
Niedrige Einsätze sind günstiger als hohe
ein Thema hat PsiPlayer erstellt in: Statistik, Abkürzungen, Phänomene, Mathematik
Niedrige Einsätze sind günstiger als hohe Häufig trifft man noch auf die Meinung, dass es besser ist mit hohen, aber dafür nur mit wenigen Stücken zu spielen. Eine andere Perspektive eröffnet der folgend interessante Bericht aus dem Jahre 1956, den Censeo (eines der Pseudonyme des bekannten Rouletteforschers Helmut Schubert) schrieb: Ist ein Spiel mit häufigen aber niedrigen Sätzen kapitalmässig günstiger als ein solches mit wenigen aber hohen Sätzen? (1) Es soll hier versucht werden den Beweis für die Bejahung obiger Frage beim Spiel auf den Einfachen Chancen mit masse- égale zu erbringen. Wir gehen von der Voraussetzung aus, dass für jeden Spielabschnitt (Spielsitzung) ein bestimmtes Kapital riskiert d. h. auf das Tableau gelegt werden soll. Nehmen wir z. B. an, es soll eine Partie von 100 Coups gespielt werden. (Zéro lassen wir der Einfachheit halber zunächst unberücksichtigt.) Und nehmen wir ferner an, wir hatten die Wahl zwischen zwei Spielmethoden: Bei einer besteht die Möglichkeit jeden Coup zu setzen, bei der anderen kann nur jeder vierte Coup belegt werden. Spielen wir nun nach der ersten Methode und setzen jeden Coup mit € 2.-, so haben wir in 100 Coups einen Umsatz von € 200.-. Wenn wir mit der zweiten Methode den gleichen Umsatz erzielen wollen, dann müssen wir jeden vierten Coup mit € 8.- setzen, denn 25 x € 8.- = € 200.- (Bei einem gleichen Umsatz unserer zwei Methoden haben wir auch die gleichen Zéroverluste.) Nehmen wir ferner an, beide Methoden hätten eine Gewinnüberlegenheit von 4% pro gesetzte Coups (ohne Zéroverluste). Wir würden also in 100 Coups im Durchschnitt mit der ersten Methode 4 Stücke à € 2.- = € 8.- gewinnen, mit der zweiten Methode 1 Stück à € 8.- ebenfalls = € 8.-. Bei gleicher Überlegenheit und gleichem Kapital-Umsatz im gleichen Spielabschnitt ist auch der Gewinn gleich! Fortsetzung folgt. -
Der Zufall - eine Glaubensfrage ?
topic antwortete auf PsiPlayer's Nachtfalke in: Grundsatzdiskussionen
SPIELEN WIR WIRKLICH NUR UM GELD? (2) „Diesen Wandel nehmen die wenigsten von uns freudig und bereitwillig hin“, sagt der bekannte Psychoanalytiker Dr. Edmund Bergler in seinem neuen Buch „Die Psychologie des Spiels“. „Vielmehr grollen wir dem Schicksal wegen dieser Rücksichtslosigkeit – und das Spiel gibt uns die Chance, uns wieder so allmächtig, großartig und selbstherrlich zu fühlen wie in unseren Kinderträumen.“ Spielen ist also ein Protest gegen die Fesseln des Alltags und der Gesellschaftsordnung, und der Spieler, der seine Einsätze macht, trotzt dabei – unbewusst – seinen Pflichten und Vorgesetzten, dem Zwang und der Langeweile. Er überlässt sich dem Zufall, genießt für einen Augenblick das Gefühl, das Unmögliche möglich machen zu können und vielleicht mit einem einzigen Tip halber Millionär zu werden. „Hier kann ich über die Stränge schlagen“, bekannte eine elegante, junge Frau im Spielkasino, „wenn mir die Kocherei und Babywirtschaft zuviel wird. Wenn ich fünf Mark setze, tu ich so, als wären es hundert. Verliere ich, ist es mir egal. Gewinne ich aber, bilde ich mir ein, es wären tausend.“ Für die meisten ist das Spiel nach Ansicht Dr. Berglers ein solches Ventil für unterdrückte Abenteuerlust und romatische Träumereien. Oft wird es aber auch zur Sucht, und solche Besessenen gibt es nicht nur in den Kasinos. Eine ältere Frau, die tagsüber auf die Kinder Berufstätiger aufpaßte und dabei gut verdiente, stand jeden Abend vor einem Automaten, bis alles Geld verspielt war. Eines Tages fand die Polizei einen herrenlosen Kinderwagen mit einem schreienden Baby, und schließlich griff man auch die Frau auf. Sie saß drei Stunden in einer neueröffneten Spielhalle, behauptet aber steif und fest, sie hätte nur mal für zehn Minuten die neuen Automaten ausprobiert. Typisch für den Zwangsspieler ist, dass sie nicht aufhören können und einen unwiderstehlichen Drang haben, zu verlieren. Auch diese Neurose geht, wie Dr. Bergler sagt, auf Kindheitserlebnisse zurück. Dem Kind wurden irgendwelche Wünsche immer wieder versagt, und diese fortwährende Strenge führte allmählich dazu, dass es die Verbote direkt erwartete und schließlich durch sie eine Art Glücksgefühl erlebte. Daraus entsteht später bei dem Erwachsenen die Neigung, solche Abweisung absichtlich herbeizuführen. Der Spielgegner oder der Croupier werden unbewusst mit den strengen, unerbittlichen Eltern identifiziert. Der Spieler bildet sich ein, dass er gewinnen will, spielt aber solange, bis er verliert, weil sich dann jener eigentümliche Gemütszustand einstellt, der ihn schon als Kind faszinierte. Chronische Spieler sind unglückliche, unreife Menschen voller Minderwertigkeitskomplexe, und deswegen kann das Spiel – wie der Rausch beim Alkoholiker, ungestüme und vulkanische Kräfte in ihnen entfesseln. Dr. Bergler schätzt, dass etwa 35 Prozent aller Spieler zu dieser Kategorie gehören. (Bericht aus DIE ROLLENDE KUGEL (1960) Nr. 63, S. 1886-1888.) Psi -
Der Zufall - eine Glaubensfrage ?
topic antwortete auf PsiPlayer's Nachtfalke in: Grundsatzdiskussionen
Bereits vor 50 Jahren: SPIELEN WIR WIRKLICH NUR UM GELD? (1) „Ein Mensch der nicht spielt, ist nicht gesund!“, lautet der Werbespruch eines rührigen Automatenherstellers. Da in der Bundesrepublik alljährlich über eine Milliarde nur für Lotto und Fußballtoto ausgegeben wird, zu der noch die ungezählten Millionen der Glücksspielautomaten, Lotterieeinnehmer und Wettanahmstellen hinzukommen, müsste es demnach um unsere Gesundheit glänzend bestellt sein. Der clevere Fabrikant steht jedoch mit seiner Ansicht allein auf weiter Flur. Psychologen und Soziologen, welche die Spielsucht analysiert haben, sind zu ganz anderen Erkenntnissen gekommen. Warum wird gespielt? Was verbindet die Sekretärin, die sorgfältig ihren Tippzettel ausfüllt, mit dem Großhändler, der gespannt auf das Roulette starrt, und den jungen Burschen, die sich vor den „Groschengräbern“ der Spielhallen drängen? Gibt es verborgene, unbewusste oder sonstige Motive, die alle Spieler gemeinsam haben? Wie verschiedene Umfragen ergaben, sind die Spieler selbst häufig, aber durchaus nicht immer der Ansicht, sie spielten nur zu dem Zweck, um Geld zu gewinnen. Die Besucher feudaler Spielkasinos sind keineswegs – wie man in billigen Romanen liest – unaufhörlich darum bemüht, die Bank zu sprengen. Sie betonen häufig, Hauptsache sei für sie die prickelnde Atmosphäre. Das Klicken der Chips, die rollenden Kugeln, das Stimmengewirr und die monotonen Rufe der Croupiers erzeugen einen fast hypnotischen Zustand, in dem die sonst so kostbare Zeit ihre Bedeutung verliert und die beruflichen Sorgen wie in einem Nebel versinken. Ähnlich äußerten sich Stammkunden primitiver Spielhallen, in denen pausenlos die Scheiben rotieren, Hebel gedrückt werden, Groschen klimpern und regenbogenfarbene Musikroboter dröhnen. „Das Geldes wegen spielen die wenigsten Gäste“, sagt ein Experte, der in zahlreichen Kneipen seine Beobachtungen machte. „Die Freude über einen gewonnenen Groschen steht in keinem Verhältnis zu seinem materiellen Wert. Der Reiz des Automatenspiels liegt vielmehr in der Spannung, ob man gewinnt.“ Das wird auch dadurch bestätigt, dass die Hauptattraktionen dieser Zerstreuungspaläste des kleinen Mannes nicht die Glücksautomaten sind, sondern jene Apparate, bei denen überhaupt kein Geld zu gewinnen ist und für einen Groschen Pferderennen, Fußballspiele oder Punktejagden veranstaltet werden. Ein Intellektueller überlegte einen Augenblick und meinte: „Diese bunten Kästen reizen mich eben. Es macht mir einfach Spaß, blitzschnell zu reagieren, hohe Punktzahlen zu erzielen und dabei von den umstehenden bewundert zu werden.“ Diese Erklärung kommt den tieferen, wirklichen Motiven der Spielleidenschaft schon sehr nah. Nach Ansicht moderner Psychologen ist das Hauptmotiv, das Tipper, Groschenjäger und Roulettespieler gleichermaßen antreibt, eine unbewusste Sehnsucht, sich wieder so allmächtig zu fühlen wie als Kind, bevor die harte Wirklichkeit unsere Träume erstickte. Kinder leben in einer magischen Welt, sie lassen ihre Phantasie schweifen, ohne sich von Realitäten stören zu lassen, fühlen sich als Abenteurer, Krieger oder bezaubernde Prinzessinnen – bis allmählich der Ernst des Lebens mit Vorschriften, Pflichten und Arbeit beginnt. Fortsetzung folgt. -
Der Zufall - eine Glaubensfrage ?
topic antwortete auf PsiPlayer's Nachtfalke in: Grundsatzdiskussionen
Hi Monopolis, Ich habe meinen Satz „Der Zufall bestimmt immer den Mittelwert“ nochmals in einer Antwort zu D a n n y im Beitrag #977 ergänzt. Ausserdem gibt es weitere Beiträge über den Mittelwert hier im Thread, auf denen Nachtfalke hinweist. Ich gehe Mal davon aus, dass Du sie alle gelesen hast, aber trotzdem Deine Fragen stellen willst. Nur müsste ich mich jetzt wiederholen, denn mehr, als das jeder einzelne Coup den Mittelwert von sagen wir hier 1,35 Prozent der Einfachen Chancen anspielt, habe ich nicht. Es sei denn, Du fragst mich, wie ich dazu komme, dies so zu verstehen. Meine Antwort: Ich habe es einfach durch die Erfahrungen aus dem klassischen Roulettespiel begriffen. Ich hatte die Nulllinie dabei nicht im Sinn. Aber ich hatte Mal eine einfache Idee die Nulllinie zu definieren, die ich Dir gerne mitteilen kann. Ich schrieb einmal: „Ist es nicht interessant seine Null-Linie zu finden? Natürlich wird die Suche vergeblich sein, es sei denn, man begnügt sich mit der relativen Null-Linie! Und die ist einfach zu finden. Ich mittle die Null-Linie aus meiner persönlichen Plus-Minus-Permanenz! Wie geht das? Ganz einfach: man vergleicht die Daten vom höchsten Plus- und Minuswert (Gleichsatz) und mittelt. Dieser Wert wird sich verändern und muß dann nur noch angeglichen werden.“ Macht auf jeden Fall Spaß. Und damit haben wir den persönlichen Nullpunkt, der aber nichts mit dem mathematischen Mittelwert zutun hat, der sich aus den Chancen ableitet. Also einen persönlichen Mittelwert kann es deshalb nicht geben. Denn das ist eine feste Größe des Hausvorteils. Es sei denn, Du möchtest Deinen eigenen persönlichen PSI-Q ausrechnen. Dann bekommst Du Deinen persönlich PSI-Q-Wert, der sich aus der Signifikanzrechnung bestimmen läßt. Und vielleicht wirst Du dann zu einem Sonntagskind So weise möchte ich auch sein Freut mich, dass Du, wie D a n n y, am Spiel mit dem mitmachst, lockert es doch das Thema etwas auf Gruß Psi -
Der Zufall - eine Glaubensfrage ?
topic antwortete auf PsiPlayer's Nachtfalke in: Grundsatzdiskussionen
Der Mittelwert beträgt immer Minus 1,35-2,7 (5,4) Prozent Hi D a n n y Deine Interpretation in Ehren, aber ich befürchte, der Begriff „Mittelwert“ kann hier zu einem Mißverständnis führen. Der Mittelwert sagt nichts darüber aus, dass sich die Chancen im Mittel angleichen werden. Sondern nur, dass die Chancen des Spielers sich im Mittel dem Bankvorteil nähern. Anders: Der Spieler kann machen was er will, er wird um den Zero-Nachteil im Mittel nicht herum kommen. Und da nützt auch kein erhöhter Einsatz. Mit jeder Chance die der Spieler anspielt, wird er mit jedem Coup nur den Mittelwert, der Minus 1,35-2,7 (5,4) Prozent beträgt, anspielen können, weil sich auch die erhöhten Einsätze nach diesem Mittelwert richten. Das ist es ja, was mit dem mathematischen Mittelwert gemeint ist. Und so meine ich es auch. Und ein „tendenzieller Mittelwert“ gibt es schon gar nicht. Sonst wäre es kein Mittelwert. Die Frage kann also nicht lauten: Wie bespiele ich den Mittelwert? Denn das geht ja grundsätzlich nicht. Sondern: Wie komme ich aus dem Mittelwert raus? Lieben Gruß Psi -
Der Zufall - eine Glaubensfrage ?
topic antwortete auf PsiPlayer's Nachtfalke in: Grundsatzdiskussionen
Der Zufall bestimmt immer den Mittelwert. Aber man kann auch ein Spiel draus machen: Die Joker werden also weitergeschoben.... Da ein Kartenspiel zwei Joker hat, geht ein Joker zu D a n n y und ein Joker zu Monopolis die jetzt solange mit dem Joker posten, bis sie ihn weiterschieben möchten .... Wär’‚ doch Mal was, oder? Psi -
Würfelturm
topic antwortete auf PsiPlayer's PsiPlayer in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
PSI-Protokoll ohne Tabelle posten Man kann das Spiel gut als Homegame (Heimspiel) experimentieren. Die Ansagen und die herausgekommene Chance dann in diesem Thread posten. Wenn das Posten einer Tabelle Schwierigkeiten bereitet, dann poste man einfach nur die Zahlenwerte. Ich trage sie dann nachträglich mit der Auswertung in einer Tabelle ein. Das folgende Beispiel kann man kopieren, die neuen Zahlen einsetzen und wieder zurückposten: Name: Datum: Uhrzeit: ..... WT .. T ....WT ... T .. WT .. T . ...... AC . AC .. AC .. AC . AC . AC. 01) 5.5. .6.5. .2.5. .2.4. .5.6. .2.2 02) 5.3. .2.6. .5.3. .5.1. .1.3. .5.3 03) 3.5. .6.1. .5.1. .6.2. .5.4. .6.4 04) 2.4. .3.1. .3.1. .5.5. .1.4. .4.5 05) 5.6. .2.5. .4.6. .6.2. .3.2. .5.4 06) 1.1. .5.3. .1.6. .4.2. .5.2. .6.6 07) 4.3. .2.3. .3.6. .5.2. .2.5. .2.2 08) 5.6. .5.3. .4.1. .1.1. .2.4. .6.4 09) 2.2. .2.5. .3.5. .5.6. .5.3. .5.4 10) 4.5. .6.5. .2.6. .3.5. .1.1. .1.6 11) 2.4. .6.5. .5.1. .6.3. .1.2. .3.6 12) 5.5. .6.1. .2.4. .4.3. .4.4. .4.6 13) 6.2. .1.1. .2.3. .5.4. .5.2. .5.2 14) 5.2. .6.5. .5.1. .1.6. .2.2. .5.4 15) 1.6. .5.1. .2.2. .5.3. .1.5. .2.4 16) 2.6. .6.1. .1.5. .1.2. .2.5. .2.2 17) 3.1. .6.4. .1.5. .6.3. .4.4. .3.4 18) 5.4. .1.1. .4.3. .4.1. .3.5. .1.4 WT = Würfelturm T = Tumbler A = Ansage C = Coup Die Zahlenwerte stehen für Ansage und herausgekommene Chance. Man kopiere also die Vorlage einfach ab und trage die neuen Werte ein! Wer mitmachen möchte, sei herzlichst dazu eingeladen. Psi -
Würfelturm
topic antwortete auf PsiPlayer's PsiPlayer in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
No. PSI-Protokoll 18/108 (V/V) Date: Place: Time: Name: Stake: Game: Stake: Experiment: "Vier Viertel Verteilung" + "Oben/Unten" 1 2 3 4 5 6 A C A C A C A C A C A C 1 2 3 4 5 1. Viertel 3. Viertel 6 7 8 9 10 11 12 13 14 2. Viertel 4. Viertel 15 16 17 18 Tra Sek Oben: Unten: 1. V.: 2. V.: 3. V.: 4. V.: Average Score: 18 Score: Stücke +/- : Total Score: Score: Stücke +/- : -
Würfelturm
topic antwortete auf PsiPlayer's PsiPlayer in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
PSI-Protokoll mit Schaukel-Experiment Das obige PSI-Protokoll wurde für das “Schaukel-Experiment” vorbereitet, bei dem man hintereinander in abwechselnder Reihenfolge zuerst mit Psychokinese und dann mit Hellsehen testet, bis die 108 Ansagen komplett sind. Hierbei läßt sich sehr gut herausfinden ob sich eine Präferenz für die eine oder andere Weise zeigt. Dabei tragen wir ein: Reihe A als Ansage Reihe C (Coup) gilt als die herausgekommene Augenzahl Am Ende der Ansage-Session tragen wir in den unteren Zellen ein: “Oben:” Meint die Anzahl der gesamten Treffer von 1-9 “Unten:” Meint die Anzahl der gesamten Treffer von 10-18 “1.V.:” meint die Anzahl der gesamten Treffer vom 1. Viertel des Protokolls “2.V.:” meint die Anzahl der gesamten Treffer vom 2. Viertel des Protokolls “3.V.:” meint die Anzahl der gesamten Treffer vom 3. Viertel des Protokolls “4.V.:” meint die Anzahl der gesamten Treffer vom 4. Viertel des Protokolls Die Segmente der Vier-Viertel-Verteilung zeige ich im nächsten Posting. “Total Score:” meint die Anzahl der gesamten Treffer “Würfelturm (WT) Score” meint die gesamten Treffer der Versuche mit dem Würfelturm. “Tumbler Score” meint die gesamten Treffer der Versuche mit dem Tumbler. Wer will, kann sich den Saldo per Stückzahl eintragen. Psi -
Würfelturm
topic antwortete auf PsiPlayer's PsiPlayer in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
No. 001 PSI-Protokoll 18/108 Date: Place: Homegame Time: Name: Stake: Würfelturm 1 Game: Zwei Würfel im Würfelturm (WT) und Tumbler Stake: Tumbler 1 Experiment: Schaukel: Psychokinese (Wunschzahl 7) contra Hellsehen (Tumbler) 1 2 3 4 5 6 WT (7er) Tumbler WT (7er) Tumbler WT (7er) Tumbler A C A C A C A C A C A C 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 WT: Tumb: Oben: Unten: 1. V.: 2. V.: 3. V.: 4. V.: Average Score: 18 Würfelturm (WT) Score: Stck. +/- : Total Score: Tumbler Score: Stck. +/- : -
HTML-Test für PsiPlayer
topic antwortete auf PsiPlayer's PsiPlayer in: Testforum für Roulette Themen und Kommentare
No. 001 PSI-Protokoll 18/108 Date: Place: Homegame Time: Name: Stake: Würfelturm 1 Game: Zwei Würfel im Würfelturm (WT) und Tumbler Stake: Tumbler 1 Experiment: Schaukel: Psychokinese (Wunschzahl 7) contra Hellsehen (Tumbler) 1 2 3 4 5 6 WT (7er) Tumbler WT (7er) Tumbler WT (7er) Tumbler A C A C A C A C A C A C 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 Oben: Unten: 1. V.: 2. V.: 3. V.: 4. V.: Average Score: 18 Würfelturm (WT) Score: Stck. +/- : Total Score: Tumbler Score: Stck. +/- : -
Würfelturm
topic antwortete auf PsiPlayer's PsiPlayer in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Hellseh-Test mit dem “Tumbler” Eines der großen Erfahrungen aus den vielseitigen Testserien der Parapsychologie gelang Professor Bender. Er bekam heraus, dass veränderte Bedingungen andere Resultate hervorbrachten und nannte es „induktive Korrelation“. Bender: „Die Veränderung einer Versuchsbedingung führt regelmäßig zur Veränderung der Trefferergebnisse.“ * Haben wir also am Anfang einen Psychokinese-Test mit dem Würfelturm gemacht, so verändern wir jetzt die Perspektive mit einen Hellseh-Test und dem Tumbler. In den HOLLAND CASINOS wird der Tumbler beim Würfelspiel SicBo gespielt. Dabei beginnt das Spiel „mit mechanischem Schütteln der Würfel. Dies geschieht unter einem sogenannten „Tumbler“ (Hut), der auf dem Spieltisch montiert ist. Anschließend fordert der Croupier zum Einsatz auf. Nach dem „Nicht mehr setzen bitte“ hebt der Croupier den Deckel vom Tumbler.“ Kürzlich sah ich einen ähnlichen Tumbler in dem interessanten Geschäft Cultimo-Europa Center („shopping with joy“) in Berlin. Dem unschlagbaren Preis von 9,95 €** für den Batteriebetriebenen AUTOMATIC DICE SHAKER konnte ich nicht widerstehen. Unter der gläsernen Plastik-Kuppel befinden sich 5 Würfel***. Durch Druck auf einer der 4 seitlichen Buttons bewegt sich der Boden schnell auf und ab und läßt die Würfel tanzen. Diese werden so durchgeschüttelt, dass sie sich dabei unvorhersehbar drehen. Der Schwingungsvorgang wird unterbrochen, wenn man den Button losläßt. Auch dieser Tumbler besitzt eine Haube, die den Würfeltanz unter der gläsernen Plastik-Kuppel abdeckt. Man kann also nach dem Stillstand der Würfel die Augenzahl nicht erkennen. Und das ist der Punkt: Während man beim Psychokinese-Test versucht geistig einzuwirken, beim Präkognitions-Test versucht die Anzahl der Augen vorauszubestimmen, versucht man beim Hellseh-Test, im Gegensatz dazu, erst nach dem das Ergebnis feststeht, die Würfelaugenanzahl zu erahnen. Hat man also die Ahnung in seinem Psi-Protokoll notiert, entfernt man die Abdeckung und sieht erst jetzt das Ergebnis. Danach deckt man die die gläserne Plastik-Kuppel wieder ab usw. Wie das neue Psi-Protokoll, mit jetzt nur 108 Calls (Ansagen), aussieht, zeige ich in einer der nächsten Postings. Psi * Hans Bender aus “Unser sechster Sinn” (1971), dva, S. 65-66 und erweitert in der Goldmann-Tb-Ausgabe von 1982, S. 62. ** In der gleichen Version gibt es auch ein Roulettespiel mit Doppel-Zero, aber mit europäischen Nummernkranz. *** Im Gegensatz zur Behauptung der Verkäufer kann man die gläserne Plastik-Kuppel abnehmen und die Würfelanzahl verändern. PS. Der AUTOMATIC DICE SHAKER ist auch zu erhalten über Out of the blue KG Beim neuen Damm 28 28865 Lilienthal/Germany www.ootb.de Article no.: 79/3983 Der DICE SHAKER arbeitet mit 2x AA Batterien, die nicht im Preis enthalten sind. -
Die PLAYER-MEDITATION
topic antwortete auf PsiPlayer's PsiPlayer in: Intuition, Chart-Technik, PSI, RC
... im Beisein von Albert Einstein Alfred J. Bierach schrieb in seinem Buch „Hellsehen – ungehobener Schatz der Psyche“ (1981) über die Sinclairs: „ ...Wenn auch nicht über Tausende von Kilometern, so hatte doch der bekannte Schriftsteller Upton Sinclair – einige Male sogar im Beisein von Albert Einstein – Bilder mental seiner Frau über Entfernungen von 35-40 Kilometern übertragen. Schließlich hat Einstein sogar das Vorwort zu Sinclairs Buch geschrieben, in dem er über diese erfolgreichen Experimente berichtete.“ (S. 65) Anmerkung Ich traf Dr. Alfred Bierach 1980 in Königswinter (meinen damaligen Wohnort) anläßlich eines Psi-Seminars. Seinen Vortrag begleitete er mit einfachen Experimenten mit seinen Gästen. Ich gehörte dazu und so nahmen wir alles wißbegierig auf. Erst viel später fiel mir auf, dass er nicht nur ein eifriger Sachbuchautor ist, der die neuesten Psi-Informationen zusammentrug und auch 3tägige Kurse in Alpha-Training im »Züricher Institut für Spezialseminare« veranstaltete, sondern Pädagogik und Psychologie studiert und als klinischer Psychologe gearbeitet hatte. Von ihm sind zahlreiche Bücher zu verschiedenen Themen erschienen, bei denen es ihm u.a. um laienverständliche Vermittlung ging. Psi -
Würfelturm
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Glöckchen am Würfelturm Inzwischen habe ich an meinem Würfelturm die ursprünglich “römischen Glöckchen” angebracht, die von den Würfeln angeschlagen werden, wenn sie unten rausrollen. Ein amüsandter Gag, wenn die Glöckchen anklingen. Der Modellbogen aus dem ARCHÄOLOGISCHEN PARK des REGIONALMUSEUM XANTEN hat an der Vorderfront des Würfelturms extra dafür Aussparrungen eingedruckt, sodass man, die in jeden Kaufhaus erhältlichen kleinen Glöckchen, etwa mit kleinen Ketten, Bändern oder gar nur Garn daran befestigen kann. Die Glöckchen sind dem zugesandten Modellbogen nicht beigefügt. Übrigens könnte man den Würfelturm für die Kids als Nikolaus- oder Weihnachtsmann-Stiefel herrichten….. Psi -
Spieler-Weisheiten (reloaded)
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Im Thread: „wer will kann mich testen, ich bezeichne mich als einen dauergewinner“ fand ich diesen Spruch auch ganz nett: „ ...weil alles an Gewinn nicht mehr verspielt wird.“ Herrlich ... muss man auch erst drauf kommen.... Gibt 6 Daumen :topp: Psi -
Die PLAYER-MEDITATION
topic antwortete auf PsiPlayer's PsiPlayer in: Intuition, Chart-Technik, PSI, RC
Ich fand eine kurze und sehr gute umrahmende Beschreibung über die Sinclairs in dem Buch „Grundfragen der Parapsychologie“ (1962 in der 3. unveränderte Auflage 1985 von Albert Freiherr von Schrenck-Notzing. Hrsg. Gerda Walther), die ich hier ungekürzt wiedergeben möchte: Die Forschung der Parapsychologie universitätsreif gemacht ... Das größte Aufsehen erregten seinerzeit (1930er Jahre) Untersuchungen, die der sozialkritische Schriftsteller Upton Sinclair und seine Frau Mary Craig Sinclair (1883-1961) zusammen anstellten, um dem Geheimnis der Telepathie und des Hellsehens näher zu kommen. Auf Grund eigener, in die früheste Jugend zurückreichender Erlebnisse dieser Art drängte es Mary Craig geb. Kimbrough, Tochter eines Richters der Südstaaten, sie zu erforschen. Zunächst nahm sie sich zu diesem Zweck einen Variété-Hellseher polnischen Ursprungs, „Jan“, vor, der meinte, sie selbst sei da viel begabter als er. Um jeglichen Betrug und Trick auszuschalten, stellte sie dann Versuche nur mit ihrem Mann, gelegentlichn mit ihrem (ca. 52 km bzw. 40 Wegmeilen entfernt wohnenden) Schwager Robert Irwin an. Sie selbst war das „Medium“, der Empfänger, die anderen die „Sender“. Diese mussten etwas zeichnen und sich darauf konzentrieren; Frau Craig versuchte nun in einem anderen Zimmer (bzw. von Pasadena nach Long Beach im Fall Irwins) das Bild aufzufassen und zu zeichnen; dann wurden die Resultate verglichen. Oder aber Upton Sinclair steckte mehrere seiner Zeichnungen in je einen Umschlag, verschloß die Umschläge und mischte sie, so dass er selbst nicht mehr wußte, was jeder Umschlag enthielt. Seine Frau legte sie nun an die Stirn oder auf ihr Sonnengeflecht, wobei sie ihrem Unterbewusstsein befahl, ihr den Inhalt des Umschlags zu zeigen, den sie nun schilderte oder auch nachzeichnete. Erst dann wurde das Original aus dem Kuvert genommen und beides verglichen. Die Erfolge waren verblüffend, wenn auch manchmal nur Teile der Linienführung, oder zwar das Bild, aber nicht dessen Bedeutung aufgenommen wurde. (Ein von Upton Sinclair gezeichneter „rauchender Vulkan“ erschien auf dem Kopf gestellt als „Käfer mit langen Fühlern“, vielleicht handelte es sich hier nur um ein hellsehendes erfassen der Umrisse, oder aber der Sender hatte sich vor allem auf die Linien, nicht auf ihre Bedeutung konzentriert.) Upton Sinclair veröffentlichte hierüber ein Buch „Mental Radio, does it work and how?“ (Seelenfunk – gibt es das, wie arbeitet er?, Pasadena 1930). Der mit ihm und seiner Frau befreundete Albert Einstein war davon immerhin so beeindruckt, dass er für eine geplante deutsche Übersetzung des Buches (zu der es nie kam, weil das Dritte Reich ausbrach*) als Geleitwort an den Verlag Malik schrieb (23. Mai 1930): Es sei „bei einem so gewissenhaften Beobachter...wie Upton Sinclair ausgeschlossen, dass er eine bewusste Täuschung der Leserwelt anstrebt; seine bona fides und Zuverlässigkeit darf nicht bezweifelt werden...Keinesfalls also sollten die psychologisch interessierten Kreise an diesem Buch achtlos vorübergehen“. Für die englische Ausgabe schrieb der berühmte Prof. William McDougall ein Vorwort, nachdem er das Material zur kritischen Durchsicht erhalten und für gut befunden hatte. Im Juli/August 1930 besuchte er die Sinclairs und stellte selbst einige Versuche mit Mrs. Craig an, wobei er „Zufall völlig ausgeschlossen“ fand. Auch der als besonders kritisch bekannte Untersuchungsbeamte (research officer) der Bostoner Society fr Psychical Research, Dr. Walter Franklin Prince (ein früherer Geistlicher) war davon so beeindruckt, dass er das ganze Material mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung auswertete und im Bulletin XVI (1932) seiner Gesellschaft darüber berichtete, auch er fand Zufall unmöglich (vgl. Mary Craig Sinclair’s Autobiographie „Southern Belle“, New York 1957, S. 319 ff.). McDougall kam, wie ja bekannt, 1927 von der Harvard an die Duke Universität in Durham (N.C.), wo ein junges Biologenpaar, das schon in Chicago eine Dozentur bekleidet hatte, zu ihm stieß, um sich in seinem psychologischen Laboratorium vor allem auch parapsychologischen Fragen zu widmen. Von diesem wurde dann mit Hilfe von McDougalls tatkräftiger Unterstützung ein besonderes Parapsychology Labaratory abgezweigt, dessen Leitung der junge Biologe übernahm und zu großer Berühmtheit brachte, er hieß J. B. Rhine! Zweifellos haben die Sinclair’schen Versuche nicht wenig dazu beigetragen, diese Forschung universitätsreif zu machen. (S. 74-76) * Erste deutsche Veröffentlichung in der Scherz-Verlagsausgabe als »Radar der Psyche« 1973. Kommentar: Interessant fand ich auch die erwähnte Veröffentlichung der Autobiographie „Southern Belle“ von Mary Craig Sinclair. Mir ist nicht bekannt, ob es bereits eine deutsche Übersetzung gibt. Über Amazon gibt es einen Reprint vom April 1999 zwischen 14,99 und 31,79 EUR. Mehrere Angebote. Über 90% positive Bewertungen! Weiteres Buch von M.C.S. (Mary Craig Sinclair): Sonnets. With a Preface by Upton Sinclair. (Taschenbuch) Über Amazon ZUBAL BOOKS 21,46 EUR + 3 EUR Versandkosten. Gebraucht – Sehr gut. Über 90% positive Bewertungen! Psi -
Spieler-Weisheiten (reloaded)
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Der Warteraum-Spruch Ich schrieb im Weisheits- und im Meditations-Thread: Was aus diesem Spruch wird, wenn er langsam nach Westen wandert und etwas verkannt, aber dennoch ergänzend, wiedergegeben wird, zeigte kürzlich mein Besuch im Bürgeramt. In deren Warteräumen hängt jetzt ein 106cm LCD-Bildschirm, der als Warteraum-Informations-Dienst dient, aber zu 99% den Zweck hat Werbung auszustrahlen. Als sinniger Warteraum-Spruch dient die folgende Aussage von SENECA: Das Leben ist ein Theater. Es kommt nicht darauf an wie lange, sondern wie gut man spielt. Es geht nicht hervor, wer eigentlich gemeint ist: 1) Lucius Annaeus der Ältere, römischer Schriftsteller, um 55 v. Chr., † um 40 n. Chr. Verfasser einer Slg. Rhetor. Übungen, v.a. für Rechtsfragen; 2) Lucius Annaeus der Jüngere, Sohn von 1), römischer Dichter und Philosoph, 4 v. Chr., † 65 n. Chr. Erzieher und Berater Neros; moralphilosophische Schriften, 9 erhaltene Tragödien; beging auf Geheiß Neros Selbstmord. („Neues Grosses Lexikon“. Genehmigte Sonderausgabe von 1991) Man wird nicht daneben liegen, wenn man zum letzteren, dem Philosophen, neigt. Psi -
Gratuliere Steve Aber mit den neuen Tipps bist jetzt wohl Du ganz vorn, oder? Gruß Psi
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„Für Geschicklichkeitsspiele haben wir keine Konzession“ Der Spielbank-Experte Hartmut Nevries*, in den 1980er Jahren Geschäftsführender Gesellschafter der Spielbanken Bad Bentheim/Bad Zwischenahn, schrieb einige Beiträge im Magazin ROULETTE und die folgende interessante Stellungnahme zu drei vorgelegten Fragen ist aus der Ausgabe Nr. 38 von 1985: Zu Frage 1: An welchen Stellen geben die Spielbanken Name, Anschrift und Beruf ihrer Kunden bzw. Besucher weiter? Unter welchen Umständen geschieht dieses? Antwort: Deutsche Spielbanken geben grundsätzlich keine Informationen über Namen, Anschriften und Berufe ihrer Gäste weiter; weder an Finanzämter, wie häufig von besorgten Gästen vermutet, noch an andere Behörden. Es sei denn, es liegt ein richterliches Auskunftersuchen vor. Dies geschieht jedoch äußerst selten und nur zur Aufklärung eines Straftatbestandes. Im übrigen sind die Richtlinien für das Führen einer Besucherkartei zwischen den Bundesländern uneinheitlich. Es gibt Spielbanken in Niedersachsen, die z. B. keine Besuchskartei führen und somit auch keine Daten aus dieser Kartei weitergeben können. Selbst die in den Spielbanken tätigen Finanzbeamten oder Beamte der Staatsaufsicht sind gegenüber ihrer vorgesetzten Dienststelle zur Verschwiegenheit über Personen sowie Gewinne und Verluste von Spielgästen verpflichtet. Sie dürfen keine Kontrollmeldungen machen. In der Spielbank herrscht das Prinzip der Seriosität und Anonymität. Dieses Prinzip wird meist nur durch Gäste, die einen unstillbaren Mitteilungsdrang haben, unterbrochen, was jedoch nicht im Sinne der Spielbank ist. Zu Frage 2: Mit welchem Recht führen die Spielbanken Spielverbote durch? Es werden niemals Spieler wegen ihrer Gewinne gesperrt. Beim Ausspruch einer Spielbanksperre wird der gesperrte Spieler darüber informiert, dass seine Spielsperre anderen deutschen Spielbanken mitgeteilt wird. Der gesperrte Spieler wird sogar gebeten, die Kenntnisnahme mit seiner Unterschrift zu bestätigen. Vielfach weigert sich, aus verständlichen Gründen, der gesperrte Spieler, die Unterschrift zu leisten, da die Sperre in der Regel aufgrund eines Betrugs- oder Manipulationsversuch ausgesprochen wird. Aus Sicherheitsgründen werden die Namen gesperrter Spieler, die für andere Spielbanken eine Gefährdung darstellen, nach den Vorschriften des Datenschutzes ausgetauscht. Es wird den anderen Spielbanken lediglich mitgeteilt, dass die Person X in der Spielbank Y am Tage Z gesperrt wurde. Gründe werden nicht angegeben. Ausnahmen bilden lediglich Selbstsperren, d.h., wenn eine Person sich bei einer Spielbank mit dem Hinweis sperren läßt, dass diese Sperre auch für andere Spielbanken Geltung haben soll, dann wird als Grund die Selbstsperre mitgeteilt. Zu Frage 3: Wie sieht das heutige Recht dazu aus? In früheren Zeiten, d.h. vor Inkrafttreten des Datenschutzgesetzes, wurde der Sperrgrund anderen Spielbanken unaufgefordert mitgeteilt. Dieses ist heute nicht mehr möglich. Es wird auch nicht mehr so gehandhabt. Im übrigen bedeutet die Sperrmitteilung einer Spielbank lediglich, dass die gesperrte Person in dieser Spielbank, welche die Sperre ausgesprochen hat, für die nächsten sieben Jahre Hausverbot hat. Es bleibt den anderen Spielbanken überlassen, dieses Hausverbot zu übernehmen oder anders zu verfahren. Dieses Verfahren dient ausschließlich zum Schutz der Gäste und des korrekten Spielablaufs, da man verhindern will, dass Personen mit Betrugsabsichten, Tricks, Manipulationen und Falschspiel den korrekten Spielablauf in einer konzessionierten Spielbank beeinträchtigen wollen und den Glücksspielcharakter zu einem Trickspiel oder Geschicklichkeitsspiel umfunktionieren wollen. Dieses geschieht in den meisten Fällen zu Lasten anderer Spieler und zu Lasten der Sicherheit der Spielbanken. Durch die Meldung an andere Häuser soll erreicht werden, dass ein Trickser nur wenige Chancen bekommen soll, sein Trickserisches Spiel erfolgreich in anderen Spielbanken durchzuführen. Ende der Stellungnahme. In völliger Übereinkunft und auf den Punkt gebracht äußerte sich Hanno Kaminski, Direktor der neuen Spielbank in Dortmund: „Wir könnten Kesselfehlerspieler ohneweiters sperren, denn sie sind keine Glücks-, sondern Geschicklichkeitsspieler und für Geschicklichkeitsspiele haben wir keine Konzession.“ (CASINO JOURNAL NOTIZEN von 1986, Heft Nr. 74, Seite 9) Darauf kann man umlenken zu H. Nevries und seinen „ Glücksspielcharakter“ zitieren. Folgerichtig wären dann Kesselguckerspieler, eigentlich nicht nur im Sinne der Spielbank, auch Geschicklichkeitsspieler. Denn zweifelsfrei sind sie es ja. Nur dann eben zu sagen: „ Wir haben keine Geschicklichkeitsspiel-Konzession“ um ein Druckmittel gegen Kesselguckerspieler zu besitzen, kann dann höchstens nur als eine träumerische Schutzbehauptung gelten. Die Begründungen dafür, dass nämlich die natürliche Geschicklichkeit (ohne Computereinsatz) beim Roulettespiel für eine Spielbank irrelevant ist, finden wir im Revisions-Urteil der österreichischen Richter. Gruß Psi * H. Nevries schrieb auch den Bericht „Was ist eigentlich ein Spiel-Casino?“ (ROULETTE #48/1987, S. 25-26). -
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Zunächst noch: Zugang zu anderen Spielbanken Der folgende Passus der deutschen Richter beim Revisionsgericht macht klar, dass die Kläger offenbar in den anderen der damalig zugelassenen 40 Spielbanken Zugang hatten, sonst hätten sie wohl die Monopolstellung der Spielbanken gleich in ihrer Klage mit einbezogen. So wird dieser Aspekt für uns leider nicht erörtert. (Dafür sind aber die Richter in Österreich darauf eingegangen und wird uns vielleicht später noch beschäftigen.) (39) Das Berufungsgericht hat schon seine Monopolstellung der Beklagten rechtsfehlerfrei verneint. (40) Zwischen den Parteien ist unstrittig, dass es in der Bundesrepublik Deutschland etwa 40 zugelassene Spielbanken gibt. (41) Auch im regionalen Bereich hat das Berufungsgericht unter Berücksichtigung des Umstands, dass es unstreitig jedenfalls im Hamburger Umland weitere Spielbanken gibt, eine Monopolstellung der Beklagten nicht festzustellen vermochte. (42) Das ist aus Rechtsgründen nicht zu beanstanden. (43) Die Kläger haben nicht dargetan, woraus sich ergeben könnte, dass sie in angemessener räumlicher Entfernung von ihrem Wohnort nicht spielen können. Ob die Zuordnung des Spielbankenrechts zum Bereich der öffentlichen Sicherheit und Ordnung des schon im Ansatz verbietet, einen Kontrahierungszwang aufgrund marktorientierter Erwägungen aus einer wirtschaftlichen Monopolstellung herzuleiten, braucht daher nicht erörtert werden . Nur, wer soll diesen Passus verstehen, der doch wohl im direkten Zusammenhang mit der Spielbank Travemünde steht: (67) Der Entzug der Jahreseintrittskarten hatte keine über deren Geltungszeitraum hinausreichende Wirkung. Die Kläger waren dadurch nicht für immer oder auf unbestimmte Zeit vom Spiel ausgeschlossen. Es mag wie Hohn klingen, wenn sich das Gericht an die Spielordnung wendet, wie anfänglich bei den Satzpunkten (28)-(31) bereits ausgeführt. Aber wenn man diesen (für mich unklaren) Passus im Zusammenhang so versteht, dass er weiträumig alle anderen Spielbanken einbezieht, dann waren sicherlich die Kläger „dadurch nicht für immer oder auf unbestimmte Zeit vom Spiel ausgeschlossen“. Oder wie seht ihr das? Gruß Psi -
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@ mauvecard @ jason mauvecard schreibt: Würde ich auch so sehen: Für Großkotzigkeit alleine wohl noch nicht, aber wenn dazu noch Frechheit und Gewalttätigkeit usw. hinzukommt, ist eine Hausordnung unerläßlich. Ja, manche Leute hängen nun mal an ihre Läden.... Ich weiß ja, was Du meinst. Aber grundsätzlich dürfte die Frequenz der Bankabhebungen keine Rolle spielen. Ich werde im Anschluß meines Postings den Spielbank-Experten und Geschäftsführenden Gesellschafter der Spielbanken Bad Bentheim/Bad Zwischenahn Hartmut Nevries noch zu Wort kommen lassen, der einer der führenden Köpfe ist, wenn es darum geht, den Spielbanken die Munition zu geben, die sie zu ihrem Erhalt und Verteidigung meinen zu benötigen. jason schreibt: Vielleicht: „Das Hexeneinmaleins“ (Fermat’s Schlüssel) von Hertel oder „Der Drudenfuß“ (Das Pentagramm) von Professor Vic Ludo .... nur Mal so, als Angebot.... Gruß Psi -
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@ strolchiii @ Fritzl Danke Leute Sieht man sich nochmals die Begründung der deutschen Richter an, die ich zu meiner vorigen Bemerkung zitierte, dann kann man nur mit dem Kopf schütteln, wenn man den folgenden Passus dazu liest: (4) 1991 teilte die Beklagte den Klägern auf Anfrage mit, es bestehe für sie keine Veranlassung, die Sperre, die sich lediglich auf die Spielsäle, nicht auf das Restaurant erstreckte, aufzuheben. Wenn es der Spielbank also ernsthaft und tatsächlich um: a) „Sicherheit und Ordnung“ geht b) „dass der geordnete Spielbetrieb nicht beeinträchtigt wird“ c) nicht den „sensiblen Bereich zuwiderlaufen“ soll dann muss doch erlaubt sein dazu zu fragen, ob sie nicht auch ihr Restaurant als gefährdet ansehen!? Und wenn nicht, warum nicht?! Denn wenn man jemanden Zutritt ins eigene Restaurant erlaubt, obwohl die Spielbank um „Sicherheit und Ordnung“ fürchtet, dann sind die Begründungen (Befürchtungen) alles nur Quark! Es wird Zeit zu fragen, um was es denn wirklich ging, oder besser um was es denn gehen könnte?! Was hat die Spielbank davon das Spielerpaar vom Spiel auszuschließen? Ich denke, es könnte einfach daran gelegen haben: a) Mit der Spielbank lief es nicht so gut. Deswegen musste es ja auch späterhin schließen. So war jeder Gewinn der Spieler, ein Verlust für die Spielbank. b) Wenn es jetzt noch zu Animositäten gekommen ist, weil es wohl unvermeidlich ist, dass es in den 18 Jahren zu persönlichen Kontakten gekommen ist, dann c) besteht die verweigerte Begründung einfach nur aus persönlichen Ressentiments. Das ist alles. Und weil diese Begründung zu kleinlich erscheint, wird sie verweigert. Das ist eine einfache menschliche Verhaltensweise. Vielleicht liege ich nicht ganz daneben, oder? Gruß Psi