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Über "Love Vegas" Titel führt in die Irre: Von "Vegas" nur die ersten 10 Minuten. Danach habe ich mich geärgert den Film bis zum Schluss gesehen zu haben. Wohl etwas für junge Leute. Jedenfalls nichts für Spieler und nichts zum Sight Seeing. Für mich: Schade um die Zeit. Dagegen kann man den "Cooler" empfehlen. Psi
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Gold steigt wieder
topic antwortete auf PsiPlayer's PsiPlayer in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Obwohl leichter Anstieg, geht der Goldpreis etwas zurück: Heute: 18.10.10/17:08 Uhr: 1 € in $ = 1,3986 Unze in $ = 1371,60 Unze in Krügerrand: Euro-Change Ankauf = 974 Euro-Change Verkauf = 1019 http://www.euro-change.de/gold.php Wer würde jetzt aussteigen und mitnehmen, um später wieder einzusteigen? Immerhin müsste der Kurs erst wieder um mindestens 50 € sinken, damit sich der Wiedereinstig lohnt, denn das ist der ungefähre Spread (Hausvorteil) zwischen Ankauf und Verkauf. Psi -
Gold steigt wieder
topic antwortete auf PsiPlayer's PsiPlayer in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Und steigt weiter! Heute: 17:56 Uhr: 1 € in $ = 1,3964 Unze in $ = 1371,05 Unze in Krügerrand: Euro-Change Ankauf = 978 Euro-Change Verkauf = 1023 http://www.euro-change.de/gold.php Psi -
Mind Over Matter II
topic antwortete auf PsiPlayer's PsiPlayer in: Intuition, Chart-Technik, PSI, RC
Propheten und Moneten (2) Obwohl der folgende Teil weniger mit Psi zutun hat, habe ich mich wegen der immensen Wichtigkeit entschlossen, ihn dennoch zu posten. Denn hier geht es darum, das man Statistiken von Pharma-Herstellern ernsthaft hinterfragen sollte. Beispiel Diabetes: Nur bei drei von 1.000 angeblichen Diabetes-Patienten sind die Auswirkungen der Krankheit schwerwiegend. Dennoch empfiehlt die Pharma-Industrie alle ihre Produkte den restlichen 997 „Patienten“ zukommen zu lassen..... Sprecher: Schauen wir uns ein anderes Beispiel an: Prognosen auf dem Gesundheitsmarkt Prognose: In 20 Jahren wird jeder 3. Deutsche an Diabetes erkranken...... Sind wir so krank, wie uns die Schlagzeilen einreden? All diese Zahlen zur desolaten Volksgesundheit kennt Dr. Stephan Wilm in Köln. Als Forscher untersucht er die Verbreitung von Krankheiten und stellt fest, dass Zahlen und Wirklichkeit wenig miteinander zutun haben: „Das erscheint in der Literatur und gerade auch von den politischen Verlautbarungen und in alldem was man auch im Internet an Informationen findet, viel kränker als es ist. 10% haben Migräne, 5% haben andere Kopfschmerzen, 5% haben Depressionen, 8% haben eine Angsterkrankung, 20% haben Gelenkabnutzung, 10% haben Osteoporose, 2% haben eine Koronarles-Krankheit(?), 30% Heuschnupfen, 6 % chronische Lungenerkrankung, usw., usw. und dann zählen sie das zusammen und kommen darauf das 131% der Deutschen Bevölkerung chronisch krank sind. Spätestens dann sehen sie, dass kann nicht so sein. Und dann kommt die Prognose hinzu, denn bei den meisten dieser Krankheiten wird gesagt: in etwa 10 bis 20 Jahren wird sich dieser Prozentsatz noch mal verdoppelt haben.“ Sprecher: Nehmen wir Diabetes Typ II. Eine Volkskrankheit an der 6 oder 8 oder 10 Millionen Menschen in Deutschland leiden sollen und die rasant wächst, wenn man den Vorhersagen auf den Webseiten der Pharmaherstellern glaubt. Dr. Wilm bekommt die Krankheit bei den Zuckerkranken mit einfacher Therapie in den Griff. Aber das ist nicht im Interesse aller, die im Gesundheitsbereich mit Diabetes zutun haben. Für das Zukunftsgeschäft sind hohe Zahlen an Diabeteskranken nützlicher. „Nehmen sie die Selbsthilfeverbände der Zuckererkranken, die Diabetes-Gesellschaften der Betroffenen. Natürlich ist es, wenn man öffentliche Mittel zur Förderung von Selbsthilfearbeit haben will, wichtig, dass man sagt, dass es ein häufiges Krankheitsbild ist. Das hat eine deutliche Bedeutung für die Deutsche Gesellschaft, Fördergrund. Wenn man sich hinstellt und sagt ich habe eine seltene Krankheit und die ist unwichtig für die Gesellschaft, dann fließen auch keine Mittel mehr von der öffentlichen Hand. Also Betroffene haben ein Interesse daran. Nicht der einzelne Betroffene, nur die betroffenen Verbände. Wir Ärzte haben ein Interesse daran, wenn Krankheiten häufig sind und wir über besondere Programme der Krankenkassen, Disease-Management-Programme, noch extra Geld verdienen können für unsere Praxen. Dann werden wir viele Patienten in diese Programme einschleusen, und sagen, der hat diese Krankheit und dann profitieren wir davon, finanziell.“ Sprecher: Das Netzwerk der Diabetes-Lobby ist eng geknüpft. Der Kreislauf funktioniert. So findet man z.B. als Sponsor des nationalen Diabetes-Forums, die Stiftung des Pharma-Riesens Aventis. Die ganze Branche präsentiert sich hier auf der Diabetes-Messe in Leipzig. Messgeräte für den Blutzucker, Messstreifen, Medikamente, ein Diabetiker braucht viel, und das täglich. Jeder Patient bringt 3.000€ Umsatz im Jahr und das ein Leben lang. Kein Wunder das die Lobby nicht abgeneigt ist, als der Kreis der Gefährdeten erweitert wird. Jetzt wird vor einem Früh-Diabetes gewarnt, einer Vorstufe mit Symptomen, wie Übergewicht und Bluthochdruck. Der „künstliche“ Bluthochdruck Dr. Wilm: „Der beliebteste Trick ist, dass man die sogenannten Grenzwerte verschiebt. Nehmen wir den Bluthochdruck, der derzeit von der Weltgesundheitsorganisation, der WHO, festgelegte Grenzwert für die Hypertonie, für den Bluthochdruck sind 140 zu 90 mmhg. Man kann aber eine Gruppe definieren von einem Vorhochdruck, einer Prä-Hypertonie, in dem man einfach sagt, 130 zu 80 mmhg sollte der Grenzwert sein. Die Menschen, die dazwischen liegen sind im Grunde schon an einer Prä-Hypertonie erkrankt. Und schon haben sie viel, viel mehr Menschen in Deutschland, in die Gruppe der Kranken, wenn sie nämlich die hinzunehmen die einen Blutdruck zwischen 130 und 140 mmhg haben, laut der WHO gesund, aber wenn sie die zu den Kranken rechnen, schon haben sie die Zahl nach oben getrieben.“ Bei Diabetes: Sprecher: Doch nur in 3 von 1.000 Fällen droht ein schlimmes Ende, weiß ein Arzt aus der Statistik! Aber die drastischen Prognosen zum Krankheitsverlauf machen Menschen zu Leidenden, obwohl sie gar nicht schwer krank sind. Dr. Wilm: „Die ganze Medizinmaschine baut darauf auf, den Menschen mit einer Zuckerkrankheit, ja, wenn sie so wollen, Angst zu machen, Angst vor den Spätkomplikationen: Wenn du nicht abnimmst, wenn du dich nicht mehr bewegst, wenn du nicht die Medikamente nimmst, die ich dir verordnet habe, wenn du nicht regelmäßig zur Kontrolle in meiner Praxis kommst, dann droht dir, dass du erblindet, mit einen Fuß weniger an der künstlichen Niere hängst. Dann übertreibe ich die Prognose für diesen einzelnen Patienten sehr stark und er wird möglicherweise sein ganzes Leben nur noch darauf ausgerichtet diese Spätkomplikationen zu vermeiden, die mit höchster Wahrscheinlichkeit auch nicht eintreffen würden. Die aller allermeisten Menschen mit Diabetes können und sollen auch fröhlich weiterleben und sich nicht zum Sklaven ihrer Erkrankung machen.“ Eine Produktion des Südwestrundfunks (SWR) von 2009. Wie man gutes Geld am chronischen Leid verdient, zeigte die erst vor kurzen ausgestrahlte Dokumentation „Heilung unerwünscht – Wie Pharmakonzerne ein Medikament verhindern“ Dabei geht es um die B12-Salbe Regividerm, die man gegen Neurodermitis und Schuppenflechte (Psoriasis) wegen der guten Wirkung einreiben kann. Dieser TV-Bericht ist ebenfalls über die Videothek einzusehen. Nicht vergessen sollte man die darauffolgende Plasberg-Sendung "Hart aber fair", die, die sich plötzlich aufregenden und gemeinsam im Verbund sehenden Ärzte, einen Politiker einen Vertreter der Pharmalobby und sogar einen SPIEGEL-Journalisten zeigte! Psi -
3sat: Propheten und Moneten 20:15
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Propheten und Moneten (2) Obwohl der folgende Teil weniger mit Psi zutun hat, habe ich mich wegen der immensen Wichtigkeit entschlossen, ihn dennoch zu posten. Denn hier geht es darum, das man Statistiken von Pharma-Herstellern ernsthaft hinterfragen sollte. Beispiel Diabetes: Nur bei drei von 1.000 angeblichen Diabetes-Patienten sind die Auswirkungen der Krankheit schwerwiegend. Dennoch empfiehlt die Pharma-Industrie alle ihre Produkte den restlichen 997 „Patienten“ zukommen zu lassen..... Sprecher: Schauen wir uns ein anderes Beispiel an: Prognosen auf dem Gesundheitsmarkt Prognose: In 20 Jahren wird jeder 3. Deutsche an Diabetes erkranken...... Sind wir so krank, wie uns die Schlagzeilen einreden? All diese Zahlen zur desolaten Volksgesundheit kennt Dr. Stephan Wilm in Köln. Als Forscher untersucht er die Verbreitung von Krankheiten und stellt fest, dass Zahlen und Wirklichkeit wenig miteinander zutun haben: „Das erscheint in der Literatur und gerade auch von den politischen Verlautbarungen und in alldem was man auch im Internet an Informationen findet, viel kränker als es ist. 10% haben Migräne, 5% haben andere Kopfschmerzen, 5% haben Depressionen, 8% haben eine Angsterkrankung, 20% haben Gelenkabnutzung, 10% haben Osteoporose, 2% haben eine Koronarles-Krankheit(?), 30% Heuschnupfen, 6 % chronische Lungenerkrankung, usw., usw. und dann zählen sie das zusammen und kommen darauf das 131% der Deutschen Bevölkerung chronisch krank sind. Spätestens dann sehen sie, dass kann nicht so sein. Und dann kommt die Prognose hinzu, denn bei den meisten dieser Krankheiten wird gesagt: in etwa 10 bis 20 Jahren wird sich dieser Prozentsatz noch mal verdoppelt haben.“ Sprecher: Nehmen wir Diabetes Typ II. Eine Volkskrankheit an der 6 oder 8 oder 10 Millionen Menschen in Deutschland leiden sollen und die rasant wächst, wenn man den Vorhersagen auf den Webseiten der Pharmaherstellern glaubt. Dr. Wilm bekommt die Krankheit bei den Zuckerkranken mit einfacher Therapie in den Griff. Aber das ist nicht im Interesse aller, die im Gesundheitsbereich mit Diabetes zutun haben. Für das Zukunftsgeschäft sind hohe Zahlen an Diabeteskranken nützlicher. „Nehmen sie die Selbsthilfeverbände der Zuckererkranken, die Diabetes-Gesellschaften der Betroffenen. Natürlich ist es, wenn man öffentliche Mittel zur Förderung von Selbsthilfearbeit haben will, wichtig, dass man sagt, dass es ein häufiges Krankheitsbild ist. Das hat eine deutliche Bedeutung für die Deutsche Gesellschaft, Fördergrund. Wenn man sich hinstellt und sagt ich habe eine seltene Krankheit und die ist unwichtig für die Gesellschaft, dann fließen auch keine Mittel mehr von der öffentlichen Hand. Also Betroffene haben ein Interesse daran. Nicht der einzelne Betroffene, nur die betroffenen Verbände. Wir Ärzte haben ein Interesse daran, wenn Krankheiten häufig sind und wir über besondere Programme der Krankenkassen, Disease-Management-Programme, noch extra Geld verdienen können für unsere Praxen. Dann werden wir viele Patienten in diese Programme einschleusen, und sagen, der hat diese Krankheit und dann profitieren wir davon, finanziell.“ Sprecher: Das Netzwerk der Diabetes-Lobby ist eng geknüpft. Der Kreislauf funktioniert. So findet man z.B. als Sponsor des nationalen Diabetes-Forums, die Stiftung des Pharma-Riesens Aventis. Die ganze Branche präsentiert sich hier auf der Diabetes-Messe in Leipzig. Messgeräte für den Blutzucker, Messstreifen, Medikamente, ein Diabetiker braucht viel, und das täglich. Jeder Patient bringt 3.000€ Umsatz im Jahr und das ein Leben lang. Kein Wunder das die Lobby nicht abgeneigt ist, als der Kreis der Gefährdeten erweitert wird. Jetzt wird vor einem Früh-Diabetes gewarnt, einer Vorstufe mit Symptomen, wie Übergewicht und Bluthochdruck. Der „künstliche“ Bluthochdruck Dr. Wilm: „Der beliebteste Trick ist, dass man die sogenannten Grenzwerte verschiebt. Nehmen wir den Bluthochdruck, der derzeit von der Weltgesundheitsorganisation, der WHO, festgelegte Grenzwert für die Hypertonie, für den Bluthochdruck sind 140 zu 90 mmhg. Man kann aber eine Gruppe definieren von einem Vorhochdruck, einer Prä-Hypertonie, in dem man einfach sagt, 130 zu 80 mmhg sollte der Grenzwert sein. Die Menschen, die dazwischen liegen sind im Grunde schon an einer Prä-Hypertonie erkrankt. Und schon haben sie viel, viel mehr Menschen in Deutschland, in die Gruppe der Kranken, wenn sie nämlich die hinzunehmen die einen Blutdruck zwischen 130 und 140 mmhg haben, laut der WHO gesund, aber wenn sie die zu den Kranken rechnen, schon haben sie die Zahl nach oben getrieben.“ Bei Diabetes: Sprecher: Doch nur in 3 von 1.000 Fällen droht ein schlimmes Ende, weiß ein Arzt aus der Statistik! Aber die drastischen Prognosen zum Krankheitsverlauf machen Menschen zu Leidenden, obwohl sie gar nicht schwer krank sind. Dr. Wilm: „Die ganze Medizinmaschine baut darauf auf, den Menschen mit einer Zuckerkrankheit, ja, wenn sie so wollen, Angst zu machen, Angst vor den Spätkomplikationen: Wenn du nicht abnimmst, wenn du dich nicht mehr bewegst, wenn du nicht die Medikamente nimmst, die ich dir verordnet habe, wenn du nicht regelmäßig zur Kontrolle in meiner Praxis kommst, dann droht dir, dass du erblindet, mit einen Fuß weniger an der künstlichen Niere hängst. Dann übertreibe ich die Prognose für diesen einzelnen Patienten sehr stark und er wird möglicherweise sein ganzes Leben nur noch darauf ausgerichtet diese Spätkomplikationen zu vermeiden, die mit höchster Wahrscheinlichkeit auch nicht eintreffen würden. Die aller allermeisten Menschen mit Diabetes können und sollen auch fröhlich weiterleben und sich nicht zum Sklaven ihrer Erkrankung machen.“ Eine Produktion des Südwestrundfunks (SWR) von 2009. Wie man gutes Geld am chronischen Leid verdient, zeigte die erst vor kurzen ausgestrahlte Dokumentation „Heilung unerwünscht – Wie Pharmakonzerne ein Medikament verhindern“ Dabei geht es um die B12-Salbe Regividerm, die man gegen Neurodermitis und Schuppenflechte (Psoriasis) wegen der guten Wirkung einreiben kann. Dieser TV-Bericht ist ebenfalls über die Videothek einzusehen. Nicht vergessen sollte man die darauffolgende Plasberg-Sendung "Hart aber fair", die, die sich plötzlich aufregenden und gemeinsam im Verbund sehenden Ärzte, einen Politiker einen Vertreter der Pharmalobby und sogar einen SPIEGEL-Journalisten zeigte! Psi -
3sat: Propheten und Moneten 20:15
topic antwortete auf PsiPlayer's PsiPlayer in: Intuition, Chart-Technik, PSI, RC
Hallo mauvecard steht im Magazin tv14 Psi -
Mind Over Matter II
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Hallo mauvecard steht im Magazin tv14 Psi -
Mind Over Matter II
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Dokumentation von Tilman Achtnich Propheten und Moneten Heute zeigt das Fernsehen im 3sat-Programm die Reportage und Dokumentation „Propheten und Moneten“. Untersucht wurde u.a. der Wetter-, Aktien- und Gesundheitsmarkt. Ich beschränke mich hier auf die Wiedergabe eines Tests über den Aktienmarkt und einen psychologischen Kommentar. Die interessante Dokumentation ist einzusehen über ARD-Mediathek http://193.110.69.126/ard/servlet/content/3310728 Darin meint Der weltbekannte Psychologe Prof. Gerd Gigerenzer (Max Planck Institut, Berlin): „Wir haben weltweit eine Prognose-Industrie, die etwa 200 Milliarden € im Jahr kostet und die zum großen Teil zu Vorhersagen führt, die an Wahrsagerei grenzen. Wir müssen lernen zu unterscheiden, welche Prognosen wirklich vorhersagen und welche anderen nutzlos sind. Das heißt, die nur für diejenigen einen Nutzen haben, die nur daran verdienen.“ Sprecher: In der Wirtschaft verdienen 100.000de an Beratern weltweit ihr Geld mit Prognosen, z. B. am Aktienmarkt. Walter Krämer, Professor für Statistik an der Uni Dortmund, hat viele Vorhersagungen untersucht. „Prognosen haben leider den großen Fehler, dass sie vor allem dann besonders gut funktionieren, wenn man sie nicht braucht. Das heißt, die normalen ruhigen Zeiten, wenn alles seinen gewohnten Gang nimmt, kann man die Zukunft relativ gut vorhersagen. In Zeiten großer Umwälzungen wird das so viel schwerer. Aber da bräuchte man sie ja.“ Sprecher: Trotzdem will er testen, was Börsenprognosen wert sind. Walter Krämer sagt zu seinen Studenten: „Wir machen folgendes, wir werfen jetzt mit Pfeilen auf den Kurs-Zettel der Frankfurter Börse und versucht mal auf diese Art und Weise zufällig ein Portfolio zu konstruieren in der Hoffnung, dass wir damit die Börsen-Profis schlagen. Das machen wir jetzt und gucken, ob was zum Schluss rauskommt. An die Arbeit.“ Sprecher: Professor Krämers Studenten erwerfen sich je 10 Aktien aus dem Dax. Ohne Kalkül. Jeder Treffer reiner Zufall. In jeder Aktie werden 1.000 € investiert. Wie wird sich ihr Kurs entwickeln? Die Studenten treten an gegen einen Aktien-Fond von Profis, zusammengestellt auf der Basis ausgefeilter Rechenmodelle und höchster Sachkenntnis. Von Profis eben. Der Professor gibt den Prognosen wenig Chancen. Krämer: „Auf Aktienmärkten sind sie nicht viel Wert, weil in einem effizienten Aktienmarkt die aktuellen Kurse alle künftigen Infos bereits beinhalten, dass heißt sie können sich ändern, wenn was passiert, was man jetzt noch nicht weiß. Auch die Profis wissen das noch nicht. Insofern sind Änderungen rein zufällig und deswegen kann uns der Zufall hier helfen.“ Frage aus dem O-Ton: Warum glauben 100.000de dann an Profis? Krämer: „Haben schon die alten Griechen gewusst „Die Welt will betrogen sein!“ Sprecher: Abwarten, Herr Professor, zusammengezählt wird erst zum Schluss! Genauer: 5 Monate später. Zufall gegen Berechnung, Wurfpfeil gegen Experten. Wer gewinnt? Was wird der Zufall gegen die Experten-Prognose ausrichten? Manchmal helfen nicht noch mehr Zahlen, Daten, Fakten, sondern weniger. Krämer: „Wir ertrinken in der Tat in einem Meer von Informationen, von Fakten, von Statistiken. Ich glaube, so viele Daten und Fakten, wie ein normaler Zeitungsleser heute an einem Tag vorgesetzt bekommt, hat Goethe in seinem ganzen Leben nicht gesehen. Und das bringt auch Gefahren mit sich, in der Tat, einfach, dass wir das Wichtige nicht mehr vom Unwichtigen unterscheiden lernen. “ (weiter geht’s im Film mit dem Arzt) Psi -
3sat: Propheten und Moneten 20:15
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Dokumentation von Tilman Achtnich Propheten und Moneten Heute zeigt das Fernsehen im 3sat-Programm die Reportage und Dokumentation „Propheten und Moneten“. Untersucht wurde u.a. der Wetter-, Aktien- und Gesundheitsmarkt. Ich beschränke mich hier auf die Wiedergabe eines Tests über den Aktienmarkt und einen psychologischen Kommentar. Die interessante Dokumentation ist einzusehen über ARD-Mediathek http://193.110.69.126/ard/servlet/content/3310728 Darin meint Der weltbekannte Psychologe Prof. Gerd Gigerenzer (Max Planck Institut, Berlin): „Wir haben weltweit eine Prognose-Industrie, die etwa 200 Milliarden € im Jahr kostet und die zum großen Teil zu Vorhersagen führt, die an Wahrsagerei grenzen. Wir müssen lernen zu unterscheiden, welche Prognosen wirklich vorhersagen und welche anderen nutzlos sind. Das heißt, die nur für diejenigen einen Nutzen haben, die nur daran verdienen.“ Sprecher: In der Wirtschaft verdienen 100.000de an Beratern weltweit ihr Geld mit Prognosen, z. B. am Aktienmarkt. Walter Krämer, Professor für Statistik an der Uni Dortmund, hat viele Vorhersagungen untersucht. „Prognosen haben leider den großen Fehler, dass sie vor allem dann besonders gut funktionieren, wenn man sie nicht braucht. Das heißt, die normalen ruhigen Zeiten, wenn alles seinen gewohnten Gang nimmt, kann man die Zukunft relativ gut vorhersagen. In Zeiten großer Umwälzungen wird das so viel schwerer. Aber da bräuchte man sie ja.“ Sprecher: Trotzdem will er testen, was Börsenprognosen wert sind. Walter Krämer sagt zu seinen Studenten: „Wir machen folgendes, wir werfen jetzt mit Pfeilen auf den Kurs-Zettel der Frankfurter Börse und versucht mal auf diese Art und Weise zufällig ein Portfolio zu konstruieren in der Hoffnung, dass wir damit die Börsen-Profis schlagen. Das machen wir jetzt und gucken, ob was zum Schluss rauskommt. An die Arbeit.“ Sprecher: Professor Krämers Studenten erwerfen sich je 10 Aktien aus dem Dax. Ohne Kalkül. Jeder Treffer reiner Zufall. In jeder Aktie werden 1.000 € investiert. Wie wird sich ihr Kurs entwickeln? Die Studenten treten an gegen einen Aktien-Fond von Profis, zusammengestellt auf der Basis ausgefeilter Rechenmodelle und höchster Sachkenntnis. Von Profis eben. Der Professor gibt den Prognosen wenig Chancen. Krämer: „Auf Aktienmärkten sind sie nicht viel Wert, weil in einem effizienten Aktienmarkt die aktuellen Kurse alle künftigen Infos bereits beinhalten, dass heißt sie können sich ändern, wenn was passiert, was man jetzt noch nicht weiß. Auch die Profis wissen das noch nicht. Insofern sind Änderungen rein zufällig und deswegen kann uns der Zufall hier helfen.“ Frage aus dem O-Ton: Warum glauben 100.000de dann an Profis? Krämer: „Haben schon die alten Griechen gewusst „Die Welt will betrogen sein!“ Sprecher: Abwarten, Herr Professor, zusammengezählt wird erst zum Schluss! Genauer: 5 Monate später. Zufall gegen Berechnung, Wurfpfeil gegen Experten. Wer gewinnt? Was wird der Zufall gegen die Experten-Prognose ausrichten? Manchmal helfen nicht noch mehr Zahlen, Daten, Fakten, sondern weniger. Krämer: „Wir ertrinken in der Tat in einem Meer von Informationen, von Fakten, von Statistiken. Ich glaube, so viele Daten und Fakten, wie ein normaler Zeitungsleser heute an einem Tag vorgesetzt bekommt, hat Goethe in seinem ganzen Leben nicht gesehen. Und das bringt auch Gefahren mit sich, in der Tat, einfach, dass wir das Wichtige nicht mehr vom Unwichtigen unterscheiden lernen. “ (weiter geht’s im Film mit dem Arzt) Psi -
Mind Over Matter II
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Propheten und Moneten (3sat 20:15) Psychokinese am Börsenbrett Heute wieder zu sehen um 20:15 Uhr in 3sat! Ich schrieb im „Mind over Matter“-Thread am PsiPlayer 18.07.10/02:01 Beitrag #397: Psi -
3sat: Propheten und Moneten 20:15
ein Thema hat PsiPlayer erstellt in: Intuition, Chart-Technik, PSI, RC
Propheten und Moneten (3sat 20:15) Psychokinese am Börsenbrett Heute wieder zu sehen um 20:15 Uhr in 3sat! Ich schrieb im „Mind over Matter“-Thread am PsiPlayer 18.07.10/02:01 Beitrag #397: Psi -
Die eigene Birne ist der beste Roulette-Computer. Dazu kostenlos.... Psi, the key
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Gold steigt wieder
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Weil man Perlen nicht vor die Säue wirft .... Psi -
Gold steigt wieder
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Und Dienstmädchen sind GOLDWERT! -
Gold steigt wieder
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Es gibt Leute, die hätten es bereits bei 500 €/Unze gesagt ..... und sie würden es weiterhin bei 2000 €/Unze sagen aber halten wir diesen Spruch mal fest. Psi -
Gold steigt wieder
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Hallo Webzocker Stimmt nicht. Hast Du das vorherige Interview auch gelesen? Einer meiner privaten Einträge am 26.06.10: Krügerrand Ankauf: 1032 € Krügerrand Verkauf: 1082 € Und das war nicht der höchste Stand! Danach ging es wohl etwa 150 € runter (ich denke langfristig und sehe nicht jeden Tag zu). Ich erwarte wieder ein Aufrücken und darüber hinaus offen.... Ich denke Du übertreibst hier maßlos, um Dich vor Dir selbst zu rechtfertigen. Fundiert ist das nicht. Denn Gold ist kein Papiergeld. Deswegen kauft man es doch. Das Gegenteil ist der Fall. Ausnahmen gibt es wie anderswo auch. Natürlich gibt es das Risiko, dass der Goldpreis sinken kann. Das streitet doch niemand ab. Ich denke, dass Du noch nicht einmal eine Goldmünze hast und Dich eher darüber ärgerst (weil der Goldpreis seit Jahren steigt). Übrigens bin ich bereits seit 450 € dabei und habe zwischendurch Gewinne mitgenommen. Was willst Du mir erzählen? Psi -
Gold steigt wieder
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GOLDMÜNZEN Eine der günstigsten Wechselstuben in Deutschland ist in Berlin die Filialenkette der Euro-Change, vergl.: http://www.euro-change.de/gold.php Im letzten Jahr am 25.11.09 um 08:29 1/1 Unze Krügerrand (SA).... = Ankauf: 785 € und Verkauf: 824 € 1/1 Unze Eagle (USA).......... = Ankauf: 792 € und Verkauf: 831 € 1/1 Unze Maple Leaf (Ca)..... = Ankauf: 795 € und Verkauf: 834 € 1/1 Unze Britannia (UK) …... = Ankauf: 792 € und Verkauf: 831 € 1/1 Unze Philharmoniker (Ö) = Ankauf: 795 € und Verkauf: 834 € 1/1 Unze Kangarooh (Austral) = Ankauf: 795 € und Verkauf: 834 € Und heute am 06.11.10 um 10:59 1/1 Unze Krügerrand (SA).... = Ankauf: 970 € und Verkauf: 1.015 € 1/1 Unze Eagle (USA).......... = Ankauf: 970 € und Verkauf: 1.015 € 1/1 Unze Maple Leaf (Ca)…... = Ankauf: 970 € und Verkauf: 1.015 € 1/1 Unze Britannia (UK) …... = Ankauf: 970 € und Verkauf: 1.015 € 1/1 Unze Philharmoniker (Ö) = Ankauf: 970 € und Verkauf: 1.015 € 1/1 Unze Kangaroo (Austral) = Ankauf: 970 € und Verkauf: 1.015 € Ich persönlich liebe die Goldmünzen mit den Kängurus . Hier ist das Gold ein richtiges glänzendes Gold und hat nicht die rötliche Färbung eines Krügerrands. Zusätzlich ist die Verpackung in einer runden Schatulle edler. Wer die kleinen Gold-Münzen schätzt: 1/10 Unze Krügerrand (SA).... = Ankauf: 100 € und Verkauf: 113 € 1/10 Unze Eagle (USA).......... = Ankauf: 100 € und Verkauf: 113 € 1/10 Unze Maple Leaf (Ca)..... = Ankauf: 100 € und Verkauf: 113 € 1/10 Unze Britannia (UK) …... = Ankauf: 100 € und Verkauf: 113 € 1/10 Unze Philharmoniker (Ö) = Ankauf: 100 € und Verkauf: 113 € 1/10 Unze Kangaroo (Austral) = Ankauf: 100 € und Verkauf: 113 € Der Vorteil der kleinen Münzen ist gegeben, wenn man sie in einem turbulenten Markt täglich zu Geld umtauschen möchte. Psi -
Gold steigt wieder
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Das Interview ist zwar bereits ein Jahr her, aber trotzdem gut: Der Gold-Deal Über: http://www.goldseiten.de/content/diverses/...p?storyid=12132 Verfasst von Rohstoff-Spiegel am 19.11.2009 um 7:28 Uhr Gold in der Distributionsphase - Interview mit Uwe Bergold Rohstoff-Spiegel: Sie haben kürzlich eine aufschlussreiche Analyse über den Wechsel des Hausse-Trends bei Gold in die so genannte "Distributionsphase" veröffentlicht. Könnten Sie unseren Lesern das Konzept dahinter kurz umschreiben? Uwe Bergold: Jede strategische Hausse, die entweder im Standardaktien- (real wirtschaftliche Expansion) oder im Rohstoffmarkt (real wirtschaftliche Kontraktion) stattfindet, läuft innerhalb der makroökonomischen Zyklik etwa 18 Jahre lang. Die letzte sekulare Rohstoff-/Gold-Hausse lief von Mitte der 1960er Jahre bis 1980 (gleichzeitige Aktien-Baisse) und die letzte primäre Aktien-Hausse (gleichzeitige Rohstoff-Baisse) von 1982 bis ins Jahr 2000. Seitdem befinden wir uns wieder in einer strategischen Rohstoff- und Gold-Hausse. Dies bedeutet natürlich auch, dass wir uns dementsprechend primär seitdem in einem Aktienbärenmarkt befinden. Da wir mit unseren Investments diese makroökonomische Zyklik spielen, sind wir im März 2000 nachweislich aus dem Standardaktienmarkt ausgestiegen und investieren seit März 2001 in Gold-/Rohstoffe und deren dazugehörigen Aktien. Diese, ca. 18 Jahre lang dauernden, strategischen Aufwärtstrends laufen jedoch nicht linear ab, sondern unterteilen sich in drei wesentliche Phasen: Akkumulations-, Public- und die von Ihnen angesprochene "Distributionsphase". Während bei der "Akkumulations-Phase" (Beginn des neuen strategischen Hausse-Trends) nur sehr wenige "Smart Investoren" - begleitet von einer allgemeinen Abneigung zum Investment - Positionen aufbauen (Goldpreisentwicklung von 1999 bis 2003), beginnen in der "Public-Phase" kritische, erfahrene Investoren in das Investment einzusteigen - begleitet von einer allmählichen Berichterstattung in den Mainstream-Medien (Goldpreisentwicklung von 2004 bis 2008). Jede neue Phase startet nach einer mittelfristig taktischen Konsolidierung. Nach der Crash-Korrektur 2008, befinden wir uns nun seit 2009 mit hoher Wahrscheinlichkeit am Beginn der gewinnträchtigsten "Distributionsphase". Alle professionellen Großinvestoren sind positioniert und lassen nun über die Medien das Publikum auf das Investment Gold aufmerksam werden. Die Medien berichten zunehmend optimistisch über die weitere Preisentwicklung. Investmenthäuser geben immer mehr Gold-Kaufempfehlungen mit angepassten Kurszielen heraus. Eine Vielzahl von Finanzinnovationen zum Thema Gold wird auf den Markt gebracht, Goldhändler sprießen aus dem Boden und fast täglich entstehen neue Gold-Informationsdienste. Am Ende dieser Phase (ca. 2012-2016) wird es zu einer "sozialen Infektion" kommen. Naive Anleger, die bis zu diesem Zeitpunkt noch immer nicht am Gold-Aufschwung partizipiert haben, fangen an - ermuntert durch das soziale Umfeld - Kaufpositionen einzugehen. Es kann zu einer richtigen Kaufpanik - siehe "Hausmädchen-Hausse" im Frühjahr 2000 (von mir in einer Zeitung publiziert) - kommen. Trotz dann massiver fundamentaler Überbewertung (Goldpreis >> Fair Value), wird Euphorie und Kontrollillusion die Gold-Hausse-Stimmung des "breiten Publikums" beherrschen. Auf der einen Seite wird - im "Gefühl der kollektiven Sicherheit" - das breite Publikum kaufen, weil es Angst hat, die Hausse zu verpassen. Auf der anderen Seite verkaufen ("distributieren") Großinvestoren, die in der Nähe des Tiefpunktes (Anfang des Primärtrends) Gold und Goldaktien "akkumulierten". Die Massenmedien fungieren als "Beschleuniger" dieser "sozialen Infektion" - Kleinanleger werden in der Distributionsphase somit zum "Kanonenfutter" und zur Gegenposition der professionellen Smart Investoren. Wie schon zuvor erwähnt, befinden wir uns aktuell beim Gold, Silber und bei den Goldminen an der Schwelle zum letzten Teil des Primärtrends, der Distributionsphase. Alle Sentiment-Vergleiche mit der Public Phase werden fehlschlagen, da die kommende Aufwärtsbewegung in einem viel stärkeren und in einem ganz anderen Stimmungsumfeld ablaufen wird. Vom nicht "gesellschaftsfähigen" Goldinvestment ("Gold als barbarisches Relikt"), so wie wir es zu Beginn des 20. Jahrhunderts erlebt haben, über das normale "Gold-sollte-man-zu-10%-haben", kommen wir nun in die Phase: "Gold-muss-man-haben-und-zwar-so-viel-und-so-spekulativ-wie-es-nur-irgendwie-geht!" Wir investieren seit März 2001 in Gold und Goldaktien und wiederholen uns nur immer wieder, wenn wir unsere Empfehlung aussprechen: Beginnen Sie nicht erst im Finale, sondern sobald als möglich ihr persönliches Gold-Exposure (Gold in Münzen und Barren und Goldminenaktien) aufzubauen, um nicht am Ende wieder das historische Schicksal der Masse ("Kanonenfutter" für die Smart Investoren) zu erleiden! Rohstoff-Spiegel: Der Goldpreis konnte im Zuge des IWF-Goldverkaufs an Indien ein neues Allzeithoch erreichen. Interessant ist vor allem, dass der Goldpreis sich der kürzlichen Korrektur der Risk-Trades wie Aktien nicht anschloss. Bestätigt dies Ihre Meinung eines geänderten Anlageklimas? U. Bergold: Ja, absolut. Dies ist nur ein Beispiel für die geänderten Reaktionen auf mediale Berichterstattung. Rohstoff-Spiegel: Lässt sich aus der Geschichte ableiten, wie lange diese finale Phase im Vergleich zu den ersten beiden dauern dürfte? Woran erkennt man das Ende des Booms bzw. worin unterscheiden sich Korrekturen im primären Aufwärtstrend vom Beginn der Baisse? U. Bergold: Wie schon zuvor erwähnt, erwarten wir ein Ende der strategischen Gold-Hausse zwischen 2012 und 2016. Im Gegensatz zu den vergangenen Korrekturen, müssen am Ende der Rohstoff-/Gold-Hausse alle zinstragenden Anlageklassen (Aktien, Immobilien und Renten) fundamental unterbewertet sein und real wieder einen Zins erwirtschaften. Dies bedeutet, dass sie dann strategisch auch wieder in Unzen Gold bewertet steigen. Rohstoff-Spiegel: Hat der Weg in eine “Goldblase“ bereits begonnen? Woran erkennt man, dass sich tatsächlich eine Blase gebildet hat? U. Bergold: Der Weg hat bereits 1999 begonnen, als der Goldpreis gegenüber allen Papierwährungen sein historisches Tief generierte. Jede strategische Hausse endet im Finale in einer Blase. Nur so kommt am Hoch wieder eine Umverteilung vom "Smart" in das "Dumb Money" zustande. Das Publikum wacht immer erst im Finale auf. Die meisten Anleger warten immer auf den "Event", jedoch handelt es sich dabei um einen Prozess. Man kann aktuell die Gold-Hausse noch in ruhigen Bahnen genießen. Bis jetzt haben wir nur ein kleines Vorspiel erlebt. Sollte es zu einer ähnlichen Übertreibung wie im Jahr 1980 kommen, dann kann ich mir durchaus Preise von über 7.000 USD für die Unze Gold vorstellen. Inflationsbereinigt liegt nämlich das Hoch von 1980 nicht, wie mainstream-üblich berichtet, bei 2.400 USD, sondern bei 7.100 USD (ermittelt mit der alten CPI-Berechnungsmethode von 1980). Bei einem Goldpreis von über 7.000 USD können wir dann von einer "Goldblase" sprechen. Rohstoff-Spiegel: Ist es nicht schon zu spät, am Anfang der Distributionsphase in Gold einzusteigen? Wie lange könnte diese noch anhalten? U. Bergold: Bis am vorletzten Tag der strategischen Hausse ist es nie zu spät, in Gold zu investieren, denn sie können ja am nächsten Tag, am Top, mit Gewinn verkaufen. Wir haben die strategische Aktien-Hausse ebenfalls von 1983 bis genau zum Ende im März 2000 mitgemacht. Erst danach sind wir in den Goldsektor eingestiegen, den wir am strategischen Top mit unseren Investmentfonds auch wieder verlassen werden. Der Zeitpunkt wird mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann zwischen 2012 und 2016 liegen. Ich befürchte nur, dass die Masse der Anleger (aktuell sind erst etwa 1-2 Prozent der weltweiten Anleger in Goldanlagen investiert) dann wieder nicht aussteigen, sondern erst einsteigen werden - wie im Frühjahr 2000 beim Aktienmarkt. Rohstoff-Spiegel: Wie sollten sich Anleger nach dem Platzen einer kommenden Goldblase verhalten? Besteht nicht das Risiko, dass es doch am Ende des Goldzyklus’ zu einer massiven Inflation bzw. Währungsreform kommt? U. Bergold: Am Ende der Gold-Hausse sollte man seine Gewinne sukzessive in den dann extrem unterbewerteten Aktien- und Immobilien-Markt wechseln. Die physischen Goldmünzen und -barren würde ich in Immobiliensachwerte tauschen, die Gold- und Rohstoffaktien in Standardaktien, besonders in die dann noch übrig gebliebenen Bankaktien. Dies werden wir auf alle Fälle mit unseren Investmentfonds machen. Inflation oder Währungsreform spielen am Ende keine Rolle mehr, denn die Kaufkraftumverteilung hat zuvor bereits stattgefunden, weshalb der Goldpreis und die Kurse der Gold-/Rohstoffaktien bis dahin extrem gestiegen sind. Wir bewerten ja schon lange alles nur noch in Unzen Gold und so umgehen wir die Bewertungsillusionen der Papiergeldsymptome wie Inflation und Währungsreform. Die Kaufkraft einer Unze Gold bleibt während einer Inflation und auch bei einer Währungsreform immer gleich. Dies ist ja gerade die Hauptaufgabe eines Goldinvestments in Kontraktionsphasen: Kaufkraft zu konservieren. In realwirtschaftlichen Abschwungphasen wird immer der am meisten gewinnen, der am wenigsten verliert (unter realer, also inflationsbereinigter Betrachtung). Rohstoff-Spiegel: Der Goldpreis ist in den letzten Monaten primär vom schwachen US-Dollar angetrieben worden. Müsste es in einer finalen Phase zu einem Anstieg in allen Weltwährungen kommen? U. Bergold: Der Anstieg des Goldpreises gegenüber einer Währung drückt ja immer nur den Kaufkraftverlust dieser Währung aus. Seit 1999 steigt der Goldpreis strategisch gegenüber jeder Währung weltweit. Taktisch kommt es immer wieder zu kleineren Devisenverschiebungen, was jedoch nicht von der primären Entwicklung ablenken sollte. Alle Währungen werden langfristig entwertet (inflationiert), weshalb der Goldpreis auch gegenüber allen Währungen nur steigen kann. In dem Land, in dem der Goldpreis stärker gegenüber der einheimischen Währung steigt, wird einfach nur mehr inflationiert. Alle Papiergeldzüge fahren rückwärts. Wenn der eine langsamer rückwärts fährt als der andere, glaubt man als Bahnpassagier im langsamer rückwärts fahrenden Zug, dass man sich vorwärts bewegt. Dies ist das ganze Geheimnis der Devisenkursentwicklung ungedeckter Papierwährungen. Gegenüber dem Einheitsgeld (Marktgeld oder Inflationsthermometer) Gold werden alle Währungen weltweit weiter fallen - oder reziprok betrachtet, wird der Goldpreis weiter steigen. Rohstoff-Spiegel: Der Realzins gilt als einer der besten Indikatoren für den Goldpreis. Sehen Sie in den nächsten Monaten bereits wieder Platz für eine anziehende Konsumentenpreisinflation? U. Bergold: Über die bereits wieder stark gestiegenen Rohstoffpreise, wie zum Beispiel Öl oder Kupfer, kommt es über die Erzeugerpreise zwangsweise zu den Konsumentenpreisen. Dies ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Der stark gestiegene Goldpreis als Inflationsseismograph signalisiert die kommende Preissteigerungsproblematik bereits sehr deutlich. Inflation als Ursache ist immer bereits dann gegeben, wenn die Geldmenge stärker wächst als die Gütermenge. Die sich daraus ergebende Preissteigerung wird nie linear ablaufen und auch nie die gesamten Preise gleichzeitig erfassen. Sie läuft immer temporär und sektoral ab. Wenn bis ins Frühjahr 2009 die Anleihepreise gestiegen sind, dann steigen seit März die Aktien- und Rohstoffpreise. Hieraus wird sich mit einer Zeitverzögerung auch der Anstieg der Konsumentenpreise ergeben. Die Geschichte lehrt nur eins: Am Ende jeder Geldmengenexplosion stand immer die Konsumentenpreisexplosion. Es wird auch diesmal nicht anders sein. Rohstoff-Spiegel: Kommen wir zu den Aktien. Nachdem Large-Cap-Goldminen Anfang des Jahres gut liefen, sind in den letzten Monaten vor allem Mid-Caps gut gelaufen! Wo lohnt es sich derzeit, besonders zu investieren? U. Bergold: Absolut richtig erkannt! Das Positive an der aktuellen Hausse-Entwicklung ist die Zunahme der Marktbreite. Nachdem zuerst nur die Blue-Chips liefen, haben nun auch die Mid-Caps begonnen zu haussieren und viele Juniors stehen erst in ihren Startlöchern. Wie immer, empfehle ich eine breite Streuung zwischen dem Besitz von physischem Edelmetall (ca. 30 Prozent) und Edelmetallaktien (ca. 70 Prozent). Die Investments bei den Minen sollte man je nach individueller Risikoneigung ("Seniors" für eher konservative und "Juniors" für eher spekulative Anleger) tätigen. Jedoch spricht aktuell vieles dafür, dass die Juniors - nach ihrem letztjährigen "Schlachtfest" - vor einer gewaltigen Explosion stehen. Wir haben unsere beiden Investmentfonds NOAH-Mix OP (Mid- & Large ap-Minen) und GR Dynamik OP (Mid- & Small Cap-Minen) besonders auf die kommende Entwicklung allokiert. Für sehr konservative Investoren ist ein neues Produkt von uns und PRO AURUM in Planung, welches unsere langfristige Strategie, mit gleichzeitig physischem Gold (bis zu 30%) und Goldminen (nur Large Caps), eins zu eins umsetzen wird. Rohstoff-Spiegel: Welchen Rat möchten Sie unseren Lesern für die finale Goldhausse mitgeben? U. Bergold: Man sollte sich nicht zu sehr mit den tagtäglichen Bewegungen ("Marktrauschen") und Kommentaren beschäftigen, sondern mehr Zeit für das Wesentliche verbringen: Wo und wann kommt der nächste strategische Wechsel? Solange sollte man einfach immer nur kaufen (Gold und Goldminen) - besonders in Korrekturen - so, wie wir es seit 9 Jahren tun. © Rohstoff-Spiegel www.rohstoff-spiegel.de/ -
Gold steigt wieder
ein Thema hat PsiPlayer erstellt in: Sonstiges zum Thema Roulette oder Artverwandtes
Gold steigt wieder Informationen aus NTV Teletext Seite 201 und http://www.euro-change.de/gold.php 1 € in $ = 1,387 Unze in $ = 1345 Unze in Krügerrand: Euro-Change Ankauf = 970 € Euro-Change Verkauf = 1015 € Psi -
Über Plaza und Lady Luck http://www.fox5vegas.com/news/24990550/detail.html
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Psi-Kalender anhand der Sternzeit
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Hallo Sreca, der vorgestellte Psi-Kalender ist für jedes Jahr gültig. Ich denke aber, dass er nicht allein bespielt werden sollte. Er ist eher als Ergänzung und nicht als Projektion gedacht. Wenn man beispielsweise bereits positive Psi-Experimente gemacht hat, dann könnte man versuchen ihn zu nutzen. Die parapsychologisch signifikante Erfahrung sollte zunächst im Vordergrund stehen. Also erst sein Spiel im Kasten haben und dann gehts weiter. Psi -
Zum Titel: Bestimmung oder Zufall fand ich den folgenden Satz aus dem Buch von Walter von Lucadou (Hrsg.) DIMENSION PSI - FAKTEN ZUR PARAPSYCHOLOGIE (2004, S. 181): "Eigentlich ist alles so lange ein Zufall, bis jemand diesen Zufall als Telekinese* interpretiert." * Telekinese = Psychokinese Psi
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PSISPIEL / Psychologie und Roulette
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Eine wissenschaftliche Psi-Theorie (8) Katze beeinflusst Heizung Zunächst muss man sich allerdings fragen, ob denn die Katze auch ein Bewusstsein und damit ein gewisses Interesse an ihrem Überleben haben könnte. Ein Experiment, dessen Fragestellung in dieser Richtung geht, wurde wieder von Helmut Schmidt durchgeführt. Allerdings wurde die Katze nicht mit Zyankali vergiftet, sondern ein Zufallsgenerator entschied, ob der Käfig, in dem sich die Katze befand, geheizt wurde oder nicht. Tatsächlich brachte es die Katze fertig, dass die Heizung signifikant häufiger eingeschaltet wurde. Ich möchte an diesem Beispiel nur zeigen, dass die Vorstellung von Wigner sicher zu einfach ist. Dennoch hat der amerikanische Physiker Evan Harris Walker die Idee von Wigner aufgegriffen und sie in bezug auf eine bestimmte PK-Experimentalserie explizit durchgerechnet. Diese Serie war von einem schwedischen Ingenieur H. Forwald mit Würfeln aus verschiedenem Material durchgeführt worden, wobei diese eine schiefe Ebene hinunterrollten. Die Versuchsperson hatte die Aufgabe, sie aus ihrer Bahn „psychokinetisch“ abzulenken. Walker konnte nun die Größe des Psychokineseeffekts in Abhängigkeit von den Materialkonstanten mit Hilfe seines Modells berechnen. Dabei musste er allerdings einige Annahmen über informationsverarbeitende Prozesse im Gehirn des Menschen machen, die man sicher anzweifeln kann. Diese Annahmen wirken sich jedoch nur in einem einzigen Parameter aus, so dass die erstaunlich gute Übereinstimmung seiner Rechnung mit den experimentellen Ergebnissen Forwalds zu denken geben sollte. Solche Hypothesen sind natürlich sehr umstritten, und es gibt durchaus auch prominente Physiker, die der Meinung sind, dass das alles Unsinn ist. So schreibt J. A. Wheeler dazu: „In der Quantentheorie des Messprozesses, meinem eigenen Forschungsgebiet, finde ich, wie saubere Arbeit von absolut verrückten Ideen überschwemmt wird, in der Absicht, eine Beziehung zwischen Quantenmechanik und Parapsychologie herzustellen, so als gäbe es so etwas wie ´Parapsychologie`.“ Leider ist mittlerweile – von kommerziellen Interessen gefördert und dem allgemeinen Hang zum Obskurantismus folgend – eine popularisierende Form dieser Interpretationsproblematik der Quantenmechanik in Mode gekommen, die unter dem Namen „Neue Physik“ gehandelt wird. Sie stellt sozusagen das Analogon des Okkultismus in bezug auf die Physik dar. Hier besteht die Gefahr, dass eine oberflächliche Betrachtung – wie in der Parapsychologie auch – dazu führt, dass ernstzunehmende wissenschaftliche Arbeit durch Scharlatane in Misskredit gebracht wird. Sicherlich hat J. A. Wheeler in bezug auf solche Auswüchse recht. Aber ich glaube, dass seine Einstellung gegenüber solchen theoretischen Modellen genauso undifferenziert ist, wie gegenüber der Parapsychologie selbst. Es gibt tatsächlich die unterschiedlichsten Ansätze, die Quantentheorie zu interpretieren, ohne dass es in der gegenwärtigen Situation so aussieht, als könne man sich auf Grund physikalischer Experimente für eine bestimmte Interpretation entscheiden. Vielleicht kann die Parapsychologie hier Entscheidungshilfe liefern. Voraussetzung hierfür wäre jedoch, dass in jedem Fall wesentlich mehr experimentelle Untersuchungen vorlägen. Somit ist die Forschung das Gebot der Stunde. (S. 101) Anmerkung Nachdem das (noch immer) erste deutsche Lexikon der Parapsychologie 1981 eine 2. Auflage als Taschenbuch erfuhr und es in einer Nachbemerkung hieß, dass manche Parapsychologen ausdrücklich das Theoriendefizit ihres Faches bedauern, erschien gewissermaßen als Antwort das obig zitierte Buch, herausgegeben von Eberhard Bauer und Walter von Lucadou (1984). So machte Lucadou vor seiner Erklärung der Theorien die folgende Bemerkung: Es ist gut, dass es Lucadou „in einer sehr einfachen und anschaulichen Weise“ beschrieben hat, sonst hätte ich diesen Auszug hier nicht wiedergegeben. Denn wir sollten uns vergegenwärtigen, was der Nobelpreisträger in Physik, Dr. Richard Feynman behauptet: „Wenn jemand glaubt, er habe die Quantenmechanik verstanden, dann hat er sie nicht verstanden!“ (in LUCADOU: DIMENSION PSI – FAKTEN ZUR PARAPSYCHOLOGIE, 2003, S. 182) Psi -
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Eine wissenschaftliche Psi-Theorie (7) Schrödingers Katze Zum Schluss möchte ich Ihnen noch eine vage Vorstellung vermitteln, in welche Richtung sich die aktuelle Hypothesenbildung innerhalb der Parapsychologie bewegt. Ich habe das Beispiel aus der Quantenmechanik natürlich mit Absicht vorgestellt, obwohl ich noch einmal betonen möchte, dass es bestimmt keine Erklärung für parapsychologische Phänomene darstellt. Es gibt aber gewisse Parallelen zwischen dem parapsychologischen und dem physikalischen Experiment. Ganz grob könnte man eine Analogie herstellen, indem man den Zufallsgenerator mit dem halbdurchlässigen Spiegel identifiziert, die Flugstrecken mit dem Speicher und die Photoplatte mit dem Display bzw. der Auswertung des Speichers. Die Einwirkung des physikalischen Experimentators (Öffnen oder Schließen der Klappe) entspräche dann der psychokinetischen Einwirkung der Versuchsperson. Theoretisch könnte man also die Beobachtung des Displays durch die Versuchsperson mit dem Messprozess in der Quantenphysik vergleichen. Ich möchte Ihnen nun eine Interpretation der Quantenphysik vorstellen, von der ich zwar selbst annehme, dass sie nicht ausreicht, und von der viele Physiker sogar glauben, dass sie falsch ist. Allerdings ist das keineswegs bewiesen, und „Psychokinese“ könnte sogar als empirischer Hinweis für die Richtigkeit dieser Modellvorstellung angesehen werden. Betrachten wir dazu das sogenannte „Schrödingersche Katzenparadoxon“. Schrödingers Katze führt ein recht jämmerliches Dasein, denn sie befindet sich in einem verschlossenen schwarzen Kasten, in den niemand hineinschauen kann, außerdem ist darin eine Höllenmaschine, die aus einem Zufallsgenerator mit einem Hammer besteht, der eine Zyankaliampulle zerschlagen kann, wodurch die arme Katze stirbt. Die Quantentheorie kann nun, solange der Kasten geschlossen ist – also keine Messung gemacht wird –, nicht aussagen, ob die Katze lebendig oder tot ist. Die Katze befindet sich nach Aussage der Quantenphysik in einem Zwischenzustand, einer Überlagerung von „tot“ und „lebendig“ (was mit der Linearität der Schrödinger Gleichung zusammenhängt). Erst in dem Moment, wo ich in den Kasten hineinschaue, entscheidet sich das Schicksal der Katze. Es ist ganz klar, dass dazu viele Physiker Bedenken äußern, aber bis heute gibt es noch keine endgültige Lösung des Problems. Die Idee von E. Wigner war, anzunehmen, dass tatsächlich erst die bewusste Wahrnehmung das Ende einer Messung bedeutet. Man kann von der Quantentheorie her die Sache nämlich weiterspinnen und sich vorstellen, dass sich der Experimentator zusammen mit seiner schwarzen Kiste wiederum in einem großen schwarzen Kasten befindet, wo sich nun ein zweiter Experimentator die Frage stellt, ob der Experimentator 1 (auch „Wigners Freund“ genannt) über eine tote Katze trauert oder nicht. Wie man sieht, kommt man mit diesem Paradox von Wigners Freund zu keinem Ende. Nimmt man aber wie Wigner an, dass eine „bewusste“ Wahrnehmung die Messung beendet, so führt das zu keinem „regressus ad infinitum“, sozusagen der Puppe in der Puppe. Wigner nahm tatsächlich an, dass die Schrödinger-Gleichung im Gehirn des bewussten Beobachters nicht mehr in ihrer linearen Form gilt und dadurch das System in einen definitiven Zustand kommt, zum Beispiel mit einer lebendigen Katze. Man sieht sofort, dass dies ein perfektes Modell für das PK-Experiment wäre, denn wenn tatsächlich die Physik vom Beobachter abhinge, dann hätten wir damit eine Erklärung für unsere Ergebnisse. Wird fortgesetzt. -
Hi Sia , Ich denke, dass Du für 200 € mehr Spaß beim Spiel hast, wenn Du Dich dafür in 6 TEXAS HOLD'EM NO LIMIT POKER-Turniere a' 30 € einkaufst. Du bekommst dafür je 3.000 Chips und hast die Möglichkeit mehrfach zu gewinnen. Wenn es Dir um Unterhaltung ankommt, dann wäre das eigentlich optimal. Zudem rechne ich dieses Pokerspiel mit Abstand zu den weit besten Gewinnaussichten. Mit Deinem Spiel des Abwartens bei den Einfachen Chancen "bis 4 mal die gleiche Farbe kommt" wirfst Du nur Dein Geld aus dem Fenster. Dann versuche lieber intuitiv a' 10 € zu spielen. Ohne Progression ist der Spielspaß weitaus höher, weil spannender und damit kannst Du sicherlich für mehrere Sessions Deine Zeit verbringen. Und vielleicht lernst Du sogar noch etwas .... (bei Progressionen lernst Du nichts, da kannst Du nur verlieren). Psi