selecti
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München. Das macht es schwer, mal eben für eine Stunde ins Casino zu fahren. Das klingt ziemlich gut! Ja, leider. Da stimm ich Dir zu. Stimmt. So 50 Maximalsätze Bankroll sollte man haben, um die leider immer mal auftretenden Verluststrecken überleben zu können. Sonst wird das "Risk of Ruin" schnell unerfreulich groß. Hm, 470 km einfache Strecke. Vielleicht mache ich, wenn ich das nächste Mal in Wien bin, einen kleinen Abstecher. Ansonsten fressen die Spritkosten den zu erwartenden Gewinn.Aber sehr interessant dass es in Österreich noch mehr als die 12 Casinos gibt (mit schlechten Regeln und Mischmaschinen), die unter casinos.at zu finden sind... [Googlebefragung] Ah, das liegt offiziell in Tschechien. Daher.
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OK, ist für einen Besuch vorgemerkt. Irgendwann. Wo genau spielst Du da? Kann ich verstehen. Dummerweise sind in Europa die Regeln meistens so schlecht (kein Doppeln nach Splitten, Doppeln nur bei 9,10,11 (oder noch schlechter), kein surrender, keine hole card, ...) dass man auch mit Counten noch einiges an Glück braucht. Die Wahrscheinlichkeit dass man sich verzählt oder die Geduld verliert ist wahrscheinlich einfach größer als die, dass wirklich mal ein Riesencount entsteht... Hab ich Dich angegriffen? Wo denn? 16 gegen 10 ist sogar ziemlich knapp - das Break even liegt schon bei einem relativ kleinen positiven Count. Trotzdem... die Basic Strategy geht ja immer davon aus, dass alle Karten außer den 3 beteiligten im Deck sind. Und in diesem Fall ist ziehen die richtige Spielweise.
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Nach Gefühl spielen kannst Du beim Roulette - da ist es nämlich absolut egal (solang Du wenigstens bei den einfachen Chancen bleibst) - der Hausvorteil ändert sich nie. Wenn Du Blackjack spielst solltest Du Dein Gefühl lieber an der Garderobe abgeben.Beim Blackjack kannst Du ohne Counten nur nach Basisstrategie spielen. Und selbst das tun erstaunlicherweise die wenigsten?!? Ich bin nicht oft im "brick-and-mortar" Casino, aber ich ernte jedes Mal erstaunte Blicke, wenn ich bei 16 oder gar soft 18 gegen 10 noch eine Karte nehme. Als direkt unverschämt empfinde ich es wenn dann der Dealer auch noch fragt "sicher?" Natürlich bin ich sicher - und natürlich weiß der Dealer dass das gemäß Basisstrategie der richtige Spielzug ist. Also weder in der Schweiz noch in Österreich. Wo in Deutschland wird noch ohne Mischmaschinen gespielt?
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Die Basisstrategie zum Thema Versicherung ist ganz einfach: Never ever take insurance! Die Entscheidung ob Versicherung oder nicht ist absolut unabhängig von Deinem eigenen Blatt. Ob Du 11 oder 16 oder 20 hast spielt keine Rolle. Es geht einfach nur daum, ob die Wahrscheinlichkeit für ein Dealer-Blackjack größer ist als ein Drittel oder nicht. Wenn noch alle 6*52 Karten im Deck wären und Du nur ein Dealer-As siehst, wäre die Wahrscheinlichkeit 96/311 = 30.9% -> keine Versicherung. Den Break Even für eine Versicherung hättest Du bei 23 "Nicht-10"-Karten auf dem Tisch ( 96/(311-x)=1/3 -> x=23 ). Für jede 10, die auf dem Tisch liegt (oder im Discard Tray - manchmal sind die Damen und Herren Dealer ja gnädig und füttern die Mischmaschine erst nach ein oder zwei Spielen wieder...) müssen es zwei andere Karten mehr sein. Dummerweise fragt der Dealer nach Versicherung bevor er anfängt weitere Karten zu geben. Du siehst also maximal 14 Karten außer dem Dealer-As. Damit reicht es auf keinen Fall, wenn nicht im Discard Tray noch ein paar kleine Karten liegen. Die Berechnung gilt natürlich nur für das in der Schweiz (und wohl auch so ziemlich überall sonst in Europa) übliche 6-Deck-Spiel. Wenn Du single deck in Reno spielst sieht die Sache schon ganz anders aus...
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Du hast den Artikel nicht richtig verstanden. Die Rede war von Kombinationen (sets), die mit 4 Karten gebildet werden können (den verdeckten Karten des Dealers nämlich mit den noch nicht bekannten Karten).Alle Pokervarianten werden generell mit einem Deck gespielt - sonst gäbe es ja z. B. auch 5-linge. Ausnahme sind höchstens irgendwelche Jokerkarten bei diversen Videopoker-Variationen. Doch, muss man. Und dann sagt das hier alles: Also im 5-Spieler-Spiel erst recht.Schade, aber such weiter nach der Lücke im System. Hin und wieder gibt es tatsächlich welche...
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Frage zu versch. Büchern und zum Counten
topic antwortete auf selecti's Mackhack in: Blackjack, Poker, Sportwetten
Shuffletracking ist so ein bisschen wie Kesselgucken. Es ist eine Art Geheimwissenschaft, die nicht viele beherrschen und bei der extrem viel Erfahrung, aber auch Intuition notwendig sind. Es geht, vereinfacht gesagt, darum, sich zu merken, wo im discard tray mehrere Asse gehäuft liegen und dann deren Position während des Mischens nicht aus dem Auge zu verlieren. Ein anderer Ansatz ist, auf Klumpen von Zehner-Karten zu spekulieren. Funktioniert natürlich nur ohne Mischmaschine und wenn der Dealer nicht allzu ordentlich mischt. Leider kennen die Casinos diese Tricks natürlich auch, daher gibt es genaue Anweisungen, wie zu mischen ist ("house shuffle"). -
Frage zu versch. Büchern und zum Counten
topic antwortete auf selecti's Mackhack in: Blackjack, Poker, Sportwetten
Enttarnt als Basic Strategy Spieler. Im Ernst: Keine Ahnung. Ich würde sagen, der Dealer wollte sich beim Pitboss blamieren. Es gibt hin und wieder ein paar Esoteriker, die glauben, Du würdest ihnen die "guten" Karten wegziehen (wenn Du vor ihnen ziehst) bzw. dem Dealer die "schlechten" (wenn Du vor dem Dealer ziehst). Ist natürlich völliger Blödsinn weil ja niemand eine Ahnung hat, wie die nächsten Karten im Deck aussehen. Ausnahme wäre höchstens ein shuffle tracker - davon hat die Sorte Leute, die sich über sowas beschweren, aber sowieso noch nie was gehört. -
Blackjack Turnier in Luxemburg
topic antwortete auf selecti's Midship in: Blackjack, Poker, Sportwetten
Ich hab die Unterlagen auch bekommen und ich werde hinfahren wenn es mir zeitlich rausgeht. 21 Hände sind nicht sooo viel, aber ich habe auch schon Turniere mit 15 gesehen. Im Endeffekt kommt es sowieso fast immer auf die letzte Hand an. Was mir auch nicht gefällt ist dass, wenn ich die Regeln richtig interpretiere, der Button, der anzeigt, wer als erster setzen muss, zwar rotiert, aber die Karten immer von links nach rechts (aus Dealersicht) gegeben werden. Wer also an der First Base sitzt, hat die A*-Karte gezogen. Dafür ist die Preisgeldstruktur sehr verlockend: 49 Spieler bei 130€ Startgeld und 10000€ Ausschüttung (plus die je 25€ Rebuys der Trostrunde) ergeben 3630€ bzw. 57%Overlay. Wenn sich weniger Spieler anmelden sogar noch mehr, weil die Preisgelder fest sind. Fazit: Was sind schon 600km Fahrt (einfach) für ein Wochenende Blackjack?! (Ich muss völlig übergeschnappt sein ) -
Offensichtlich sind wir gleich weit. Haben die ihre Unterlagen noch nicht fertig? Warum findet man nichts auf der Webseite? Wozu heutzutage noch Papier verschicken? Statt der darurch entstehenden Kosten könnten sie lieber die Preisgelder erhöhen... So gesehen bin ich bisher noch eher skaptisch.
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Grundsatzfragen zu Black Jack
topic antwortete auf selecti's Mike32 in: Blackjack, Poker, Sportwetten
Wenn Du tatsächlich perfekt nach der Basic Strategy spielst und Dich nicht verklickst solltest Du aus lange Sicht gewinnen. Schaffst Du z. B. 3 Spiele pro Minute bei $10 Einsatz sind das $2,34 Stundensatz. Allerdings solltest du die Volatilität nicht unterschätzen - so 50 Stücke solltest Du bei masse-egale-Satz schon mitbringen wenn Du das "risk of ruin" halbwegs in Grenzen halten willst. Mit einer Progression - gleich welcher - ändert sich der Erwartungswert für den Gewinn/Verlust kein bisschen (das gilt übrigens für alle Spiele, insbesondere auch Roulette). Du erreichst - bei vorgegebener Anzahl n von Stücken mit denen Du startest - Dein anvisiertes Ziel (n+x Stücke) nur schneller oder bist schneller ruiniert (0 Stücke). -
Fast so einen Count (real count > 5) hatte ich heute beim Mehrspieler-Turnier im GPC, in der entscheidenenden Spielphase im Semifinale. Und viermal hintereinander dann 15 oder 16 gegen 9 oder 10 bekommen, also klassische surrender-Karten . Ein guter Count (und die Tatsache, dass man ihn realisiert hat) garantiert leider nicht punktuell den Gewinn. Aber ich will mich nicht beschweren - am Freitag im GMO-Turnier mach ich's wieder gut. Ich habe schon vor Wochen Unterlagen angefordert, aber es ist noch nix gekommen. Kannst Du mal ein paar Details zum Modus posten?
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blackjack-school.com gibt als (imho realistische) Abschätzung an, dass pro Anstieg des True Count um 1 der Spielervorteil um 0.5% steigt (ausgehend von TC=0 und Gewinnwahrscheinlichkeit -0.5%). True Count = Count / Anzahl der verbleibenden Decks Also, wenn pro Deck z. B. eine 6 aus dem Spiel genommen wird, steigt der True count um 1 und die Gewinnwahrscheinlichkeit für den Spieler um 0.5%. Ob das wirklich so linear gerechnet werden kann wage ich aber zu bezweifeln. Spielt man Blackjack mit MauMau-Karten (also nur 7,8,9,10,B,D,K,A) hätte man einen True Count von 20 und damit einen Spielervorteil von 9.5%. Wäre direkt interessant, das mal zu simulieren... :-)
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1. Global Player Casino (ca. 50% Penetration) bei den 4- und 6-Deck-Varianten 2. alle Cryptologic-Casinos an dem Mehrspielertischen (im "play alone" modus wird ständig neu gemischt). Interessant wegen Bonus-Angeboten und Turnieren sind da insbesondere Intercasino, Intercasino Deutschland, VIP-Casino. Eine längere Liste steht unter www.wagerlogic.com/clients/index.html, wobei manche davon absolut uninteressant sind und manche keine deutschen Spieler zulassen.
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US$-Schecks in D einlösen kostet ein Vermögen an Gebühren - frag Deine Bank. Ich kenne nur zwei vernünftige Möglichkeiten, Gelder aus dem Onlinecasino wieder in die Heimat zu bekommen: 1. Überweisung per Moneybookers. Dauert ca. 3 Tage, kostet 1,80 Euro plus ein halbes Prozent (wenn ich mich recht entsinne - find's gerade nicht) Wechselkursverlust (beim Transfer von $ nach €). Nachteil: Es taucht eine nicht näher spezifizierte Auslandsüberweisung auf dem Kontoauszug auf. Wie es um das Bankgeheimnis bestellt ist ist ja hinlänglich bekannt... Wer öfter auf diese Weise Gelder transferiert könnte in den Verdacht kommen, in irgendwelche Geldwäscheaktionen verwickelt zu sein. Also nichts für Paranoide. 2. Neteller Debit Card - das Ei des Kolumbus! Die Ausstellung der Karte kostet einmalig $5 und dauert ca. eine Woche. Danach kann man online Geld vom Netellerkonto auf das Kartenkonto transferieren (max. $1000 pro Tag, kostet $2 Gebühren), die man dann sofort an jedem Maestro-/Cirrus (also ca. 90 Millionen weltweit, in Deutschland alle) Geldautomaten abeben kann. Die Abhebung selbst kostet $2.93 plus die Gebühren des Geldinstituts, das den Geldautomaten betreibt (in der Regel 1%). Nachteil: Nur $1000 pro 24 Stunden - mir ist es schon passiert dass ich Gewinne wieder verspielt hab bevor ich sie vor mir in Sicherheit bringen konnte :-) Vorteil: Ziemlich sicher vor neugierigen Behörden. Im übrigen kann ich mit der Karte auch ganz normal an POS-Terminals ("EC-Karten-Terminals mit Geheimzahl") bezahlen - dann trägt das 1% Provision der Ladenbesitzer und ich zahle nur $2.75.
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20% Bonus ist, wenn ich 8*(deposit+bonus) umsetzen muss, kein gewinnträchtiges Geschäft - jedenfalls nicht, wenn ich Roulette mit 1/37 Hausvorteil spiele: (100+20)*(1-1/37)^8=96,38 Anschaulich gesprochen: Die Bank gewinnt bei jedem der 8 Durchgänge 1/37 Deines Kapitals. Übrig bleiben 96,38 von 100 -> 3,62% Verlusterwartung. Das heißt natürlich nicht, dass man's nicht trotzdem versuchen kann, immerhin kann man mit 120 länger spielen als mit 100. Manchmal liegt man auch vorne nach dem Mindestumsatz. Aber noch öfter liegt das Casino vorne... Übrigens gibt es Onlinecasinos, die unglaubliche Boni ausschütten (ich hab mal 1100% gesehen) - wenn man dann näher nachschaut, sind die Konditionen fast immer so, dass unterm Strich ein Gewinn fürs Casino übrig bleibt. Vorher genau das Kleingedruckte lesen und gegebenenfalls ein bisschen rechnen erspart manche Enttäuschung.
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Hallo Sachse, vielen Dank für Deine Antwort. Das tröstet mich - der Verlustvortrag meiner GmbH ist nicht so hoch, reicht aber auch noch eine Weile. Leider. Der Logik kann ich nicht folgen - für mich als Finanzbeamter wäre das eher ein Hinweis auf irgendwelche Schwarzgeschäfte. Normalerweise musst Du eher, wenn Du behauptest von Glücksspiel zu leben, glaubhaft machen dass es auch so ist (was nur durch Zeugen geht, da die Spielbanken ja keine Aufzeichnungen über Gewinne und Verluste einzelner Spieler führen). Vor allem wenn die Spielgewinne dauerhaft Dein Einkommen sichern. Leider nein - eigentlich musst im Zweifel Du nachweisen dass es sich rein um Glück handelt. Was natürlich um so schwerer ist wenn Du schon im Fernsehen und in Zeitungsinterviews erzählt hast dass es eben doch Geschicklichkeit und nicht nur Glück ist. (Nein, keine Sorge, ich bin nicht vom Finanzamt.) Wenn der Richter nicht versteht was der Sachverständige erzählt wird er ihn ignorieren. Da würde ich abschließend ohne jeden Anflug von Neid sagen, dass Du doch Glück hast (nämlich in der Hinsicht, dass Dich niemand von der entsprechenden Behörde aufs Korn nimmt). Ich wünsch Dir herzlich dass es so bleibt!
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Ich hab gestern mal ein paar Monate dieses Threads quergelesen und bin dabei auf folgende Passage gestoßen: Dazu passend hätte ich da mal eine Sachfrage an sachse (dem Thema entsprechend): Wie erklärst Du Deine Einkünfte dem Finanzamt gegenüber? Hast Du für die Zockerei ein Gewerbe angemeldet? Laut meinem Steuerberater, den ich auf diese Problematik angesetzt habe, wäre das eigentlich der einzig legale Weg, sobald die Spielgewinne nicht nur sporadisch kommen sondern das ganze wirklich zu einem mehr oder weniger stetigen Einkommen ausartet. (Kernpunkt der Definition einer gewerblichen Tätigkeit ist "nachhaltig und mit Gewinnerzielungsabsicht" - und das steht wohl beides außer Frage.) Ich kann meine Blackjackgewinne ja noch(!?!) halbwegs verstecken - und hab auch noch "reguläre" selbständige Einkünfte - aber bei Dir stell ich mir das schwierig vor... Sehr interessiert an einer frühzeitigen Lösung dieses Problems Selecti
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Garantiert gewinnen bei Sic Bo?
topic antwortete auf selecti's Adis in: Blackjack, Poker, Sportwetten
Wir vereinfachen das mal auf zwei Würfel: Die Wahrscheinlichkeit, mit einem Würfel/Wurf eine 3 zu würfeln, liegt bei 1/6, soweit sind wir uns einig. Wenn Du nun zweimal (oder mit zwei Würfeln gleichzeitig) würfelst, liegt die Wahrscheinlichkeit für mindestens eine 3 nicht bei 1/6 *2 = 0,333, sondern bei 0,306. Der kleine Unterschied (im Beispiel mit zwei Würfeln von 1/36) besteht darin, dass nach Deiner (leider falschen) Rechnung die Kombination "33" zweimal in die Berechnung eingeht. Diese Kombination gibt es aber nur einmal. Man kann das auf verschiedene Weisen rechnen. 1.) Die einfachste ist über das Gegenereignis: Die Wahrscheinlichkeit für "mindestens eine 3" ist 1 - der Wahrscheinlichkeit von "gar keine 3". Also': 1 - 5/6 * 5/6 = 0,306 2.) Reguläre Methode: p(mindestens eine 3) = p(erster Würfel 3, zweiter ungleich 3) + p(erster Würfel ungleich 3, zweiter gleich 3) + p(beide Würfel 3) = 1/6 * 5/6 + 5/6 * 1/6 + 1/6 * 1/6 = 0,306 3.) Auch eingängig: Ich würfle erstmal nur mit einem Würfel. Wenn es eine 3 ist, bin ich fertig, wenn es keine 3 ist, würfle ich nochmal. p(mindestens eine 3) = 1/6 + ( 5/6 * 1/6 ) = 0,306 Je mehr Würfel Du nimmst, desto mehr 3er-Kombinationen zählst Du zu oft. Daher kommt es nach Deiner Rechnung bei 6 Würfeln zu einer Wahrscheinlichkeit von 1, d. h. wenn Du 6 mal würfelst müsste zwingend mindestens eine 3 dabei sein. Jeder der schonmal Mensch-ärgere-Dich-nicht gespielt hat weiß aus Erfahrung dass dem nicht so ist (jedenfalls mit 6en). Alles klar oder ist die Verwirrung jetzt komplett? -
Garantiert gewinnen bei Sic Bo?
topic antwortete auf selecti's Adis in: Blackjack, Poker, Sportwetten
Da hat derjenige in Mathe wohl nicht aufgepasst. Und wenn Du mit 6 Würfeln spielst ist die Chance, dass eine 3 fällt, gleich 1? Leider falsch gerechnet. Die Wahrscheinlichkeiten sind: Für 0 Dreier: 5/6 * 5/6 * 5/6 = 57,9% Für genau 1 Dreier: 1/6 * 5/6 * 5/6 * 3 = 34,7% Für genau 2 Dreier: 1/6 * 1/6 * 5/6 * 3 = 6,9% Für 3 Dreier: 1/6 * 1/6 * 1/6 = 0,5% Der Erwartungswert beim entsprechenden Satz ist also 2*0,347 + 3*0,069 + 4*0,005 = 0,921 = 92,1%. Der Hausvorteil liegt also in diesem Fall bei unglaublichen 7,9% - da ist Roulette mit 1/37=2,7% (EC mal ausgenommen) ja noch ausgesprochen harmlos dagegen! Leider nein. Du kannst Dich darauf verlassen, dass kein Casinospiel eine "mathematische Angriffsfläche" bietet - es gibt eine Menge mathematisch bewanderter Leute, die sowas auf Anhieb erkennen und in Kohle umsetzen würden, was das Casino natürlich sehr schnell merken und entsprechend gegensteuern würde. Einzige Ausnahme sind schlecht durchdachte Promo-Aktionen, wie z. B. die Geschichte mit dem Casino, das für einen Tag die Auszahlung beim Blackjack auf 2:1 (statt 3:2) hochgesetzt hat. (Ich finds gerade nicht mehr, ich habs glaubich beim Gamemaster gelesen). Folge war, dass bereits am Nachmittag das einzelne Muttchen, das wie immer mit $5-Chips spielte, plötzlich von lauter nie zuvor in diesem Casino gesehenen Herren umringt war, die alle Boxen mit dem Maximum von $500 zugepflastert haben. :-) -
Grundsatzfragen zu Black Jack
topic antwortete auf selecti's Mike32 in: Blackjack, Poker, Sportwetten
Mit "spread" ist die Bandbreite zwischen minimalem und maximalem Einsatz gemeint, das können die Tischlimits sein oder die Limits die Du Dir selbst setzt. Ein möglichst großer Spread ist notwendig für optimale Ausbeute: Bei schlechtem Count (relativ viele kleine Karten im Stapel) willst Du möglichst wenig setzen, bei gutem Count (relativ viele 10-wertige Karten und Asse im Stapel) möglichst viel. Ein Spiel mit z. B. $5 Minimum-Einsatz und $60 Maximum-Einsatz wird als "$5 to $60 spread" oder gekürzt auch als "1 to 12 spread" bezeichnet. -
Das klingt interessant. In welche Richtung soll das gehen? Weiß jemand näheres?
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Grundsatzfragen zu Black Jack
topic antwortete auf selecti's Mike32 in: Blackjack, Poker, Sportwetten
Ganz einfach: "Soft 17" ist eine 17, die mit Hilfe eines Asses so zustande kommt, dass sie auch als 7 interpretiert werden kann, also z. B. ein As und eine 6. "Hard 17" wird daraus, wenn noch eine 10 dazu kommt. Eine 9 und eine 8 sind natürlich auch "Hard 17". In den meisten Casinos nimmt der Dealer bei "Soft 17" keine Karte mehr; in einigen Onlinecasinos hingegen (z. B. im BeTheDealer) oder einigen BJ-Varianten (z. B. single deck Reno im Global Player), nimmt der Dealer bei Soft 17 noch eine Karte. Dadurch (Dealer nimmt eine Karte bei Soft 17) wird der Bankvorteil je nach Spiel um ca. 0.22% vergrößert, da statistisch gesehen sich eine Hand dann eher verbessert als verschlechtert. (Daher nimmt man übrigens als Spieler bei Soft 17 im Regelfall auch immer eine Karte!). -
Es gibt bei keinem mir bekannten Onlinecasino eine Einwahlgebühr - wär ja noch schöner! Du zahlst nur die normalen Kosten Deiner Internetverbindung. Zum BeTheDealer: Interessantes Konzept, leider werden dort inzwischen zu viele Boni ausgeschüttet als dass es mit rechten Dingen zugehen könnte. Es gibt z. B. immer wieder mal Aktionen, bei denen bis zu 50% des Verlustes zurückerstattet werden - ohne Begrenzung nach oben! Ich hab dort Sommer 2003 ziemlich intensiv gespielt - zum Zeitpunkt des "Daily Tournament", bei dem derjenige mit dem höchsten Tagesgewinn nochmal $300 zusätzlich bekommen hat und auch ganz nett gewonnen. Vor einem Jahr hat man mich dann von heute auf morgen ohne Begründung ausgeschlossen. Immerhin habe ich aber meinen Kontostand von über $2000 noch anstandslos ausgezahlt bekommen (und immerhin lag ich noch sehr deutlich vorn). Eine Freundin von mir hat dort jede Menge mehr verloren als nach statistischen Erwägungen wahrscheinlich gewesen wäre. Meine Empfehlung: Lieber Finger weg!
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BLACK JACK FRIEND V1.0
topic antwortete auf selecti's neufelius in: Kommerzielle Roulette Systeme und sonstige gewerbliche Angebote
Das bestärkt meine Meinung zu diesem "unabhängigen internationalen" CC-Anhängsel. Aaaah, jetzt haben wir's geklärt: Fällt dir was auf, neufelius? Das ist vergleichbar damit, bei Fußballwetten ohne Ansehen der Spielpaarung immer auf "1" zu setzen - weil ja schließlich statistisch gesehen meistens die Heimmannschaft gewinnt.