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Next-Ecart

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  1. Hallo @Take_7, ich war verreist, deshalb kann ich erst jetzt antworten. Ich benutze eine Figuren-"Mischform", aber die Grundkenntnisse über 2er, 3er und 4er Figuren sollten vorhanden sein. Was bei v.Graph nicht steht: Natürlich ist es zulässig, dass man beispielsweise die 4er-Figuren und Spiegelbilder gleichsetzt. Allerdings hat man dann eben nur 8 statt 16 Figuren. Denn beispielsweise Figur 1S (4x Schwarz) und Figur 1R (4x Rot) kann man als eine Figur betrachten (X-Folge-Folge-Folge). Es ist eine Frage des Geschmacks. Seine Regel "Eine Figur und ihr Spiegelbild sind nicht gleich" stimmt also je nach Betrachtungsweise mal ja und mal nein. Vervielfältigungen benutze ich nicht, da mir der Buchungsaufwand dafür im Casino zu hoch ist. Auf Papier am Küchentisch gerade noch so machbar, in Excel sowieso, aber wenn du in der Spielbank unter Zeitdruck stehst, dann empfand ich es als zu Fehleranfällig, mit Vervielfältigungen zu arbeiten. Ist sicher nur Übungssache, aber man kommt eben auch ohne aus. Wichtig ist hingegen, dass du mehrere Spieler zur Verfügung hast (mindestens 3) und du alle 3 EC-Paare nutzt. Natürlich kannst du auch nur ein EC-Paar nutzen, aber dann brauchst du wieder Vervielfältigungen... Also zum Lernen ist L.v.G. schon sehr gut, aber man sollte sich darauf nicht so versteifen. Denn eine Lösung ist dort selbstverständlich nicht zu finden und so glatt wie seine Beispielpartien verlaufen, klappt es in der Praxis natürlich auch nicht immer. Es wäre vielleicht glaubwürdiger gewesen, wenn er auch mal ein paar Beispiele gebracht hätte, wie in Partien der Saldo gen Süden abdriftet und man diesen wieder auffangen muss. Wichtig ist hingegen sein Tipp, dass man sich mit dem Zufall und seinen Eigenarten auseinandersetzen muss. Selbstverständlich macht der Zufall, was er will - doch er kann auch nicht zaubern. Ihm sind gewisse Grenzen gesetzt, die er natürlich hin und wieder mal überschreitet (sonst wäre es ja kein Zufall , aber an die er sich eben in den meisten Fällen hält. Nur muss man diese Grenzen selbst sehen / finden und das geht nur, wenn man viele Partien händisch bucht. Dann sieht man, was dem Zufall leicht fällt (und er es demnach häufiger wiederholt) und was eher selten vorkommt (aber eben doch hin und wieder - also muss man auch das kennen und dann vorsichtig sein, Verluste nicht bis zum Ende mitnehmen). Cheerio, Next-Ecart
  2. Vielen Dank für das tolle Diagramm! Ich weiß nicht, wen du meinst mit den Inselbegabten. Mich kannst du jedoch nicht meinen. Bin weder hochbegabt noch mathematisch irgendwie besonders bewandert. Ich bewundere es, wie sicher du und @elementaar hier Tabellen, Diagramme usw. allererster Güte zur Verfügung stellt! Hut ab! Leider bin ich in so etwas eine Vollniete. Vielleicht kann ich demnächst mal etwas zusammentragen - das wird aber dann beileibe nicht so schön aussehen wie das Material von dir oder elementaar. Die Tragsäule meines Vorgehens hatte ich ja schon in meinen Postings genannt. Ich verwende ein ähnliches Werkzeug wie @Sven-DC, nur wende ich es ganz anders an als er. Man darf das eben auch nur als Hilfsmittel sehen, nicht als in Stein gemeißelte Wahrheit. Aber als Orientierungshilfe taugt die "BIN" (wie er sie immer so schön nennt) doch eine ganze Menge, wie ich finde. Nur muss man eben wissen, in welchem Verhältnis Verläufe sich daran orientieren, wie oft es Ausreißer gibt und wie sich diese Ausreißer dann verhalten. Ecarts sind hier das Stichwort und diese kann man nutzen! Und das ausreichend oft so regelmäßig, dass man es nicht für möglihc hält, wenn man es nicht selbst erlebt hat. Weiterhin sollte man mit mehreren Spielern arbeiten, um Zeit zu sparen - ansonsten wird es zur endlosen Geduldsprobe. Ich finde es übrigens Spitze, dass ihr offenbar eine Methode gefunden habt, dem "Roulette-Problem" ganz anders zu Leibe zu rücken (so wie ich es mit meinem mangelhaften mathematischen Verständnis aufgefasst habe eher durch ausnutzen von Varianzen)! Das beweist, dass der Kreativität überhaupt keine Grenzen gesetzt sind bei diesem Spiel. Ich habe meine Lösung eher durch harte Arbeit gefunden - endloses "Trial and Error". Wobei es vermutlich ganz ohne vernünftige Rahmenbedingungen nicht geht.
  3. Hallo H.v.D., ich glaube, die KI ist an dieser Stelle ein fragwürdiger Ratgeber. Zwar stimmt die Rechnung auf den ersten Blick, aber einen wirklichen Vorteil bringt das nicht. Denn die gesparten Stücke ergeben sich ja nur dadurch, dass in der selben Zeit, in der ein Plein-Spieler 150 Angriffe durchführen konnte, der "3er-Kombi-Spieler" lediglich 50mal angreift, da er für einen Angriff 3mal so lange braucht wie der Plein-Spieler. Somit bleibt es alles beim Alten. Von dieser Warte aus betrachtet hat das Spiel auf die 3er-Kombi also keinen Vorteil gegenüber dem Spiel auf Plein. Ich sehe den Vorteil eher darin, dass der Auszahlungsvorteil etwas reduziert wird (durch Einbindung der Einfachen Chancen Manque / Passe) und dass man bei anderer Spielweise eben auch die Vorteile dieser Figuren nutzen kann. Das soll nicht heißen, dass man nicht auch mal das "volle Paroli" probieren kann, wenn sich klare Favoriten zeigen. Aber man kann eben auch bestimmte Spielsituationen ausnutzen, um gezielt nur einen "Teilbereich" anzugreifen. Ich denke du verstehst, wie ich das meine... Cheerio! N.E.
  4. Hallo @Take_7, du hast Recht mit dem Untergehen der ersten Postings. Wahrscheinlich war das auch der Grund, warum mein erster Beitrag hier gar nicht beachtet wurde, bis @Claude S. ihn 3 Wochen später wieder ausgegraben hat... Was du über die Wiederholungen gesagt hast, stimmt zwar. Aber du hast auch die umgekehrte Seite vergessen: Den Fall, wenn wenig bis keine Wiederholungen auftreten (bzw. Wiederholungen "unerwünscht" sind). Auch das kann man bespielen! Je höher die Chance, desto schwieriger (bis hin zur Unmöglichkeit) ist dies natürlich. Auf niedrigen Chancen wie EC oder Drittelchancen ist dies aber sehr gut realisierbar. Vermeidung von Verlusten ist natürlich ein wichtiges Thema. Aber Verluste gehören auch zum Spiel dazu - man kann sie leider nicht ganz verhindern (auch mit einem ausgereiften Spiel). Ein Aspekt, der immer wieder unterschätzt wird, ist jedoch dieser: Es gibt meiner Ansicht nach bei jeder Strategie auch Phasen (möglicherweise selten, aber irgendwann kommen sie), in denen will es einfach nicht laufen. Für das eigene Spiel bietet sich das pure Chaos - es will sich einfach keine Richtung erkennen lassen, in die der Zufall gerade marschiert. Die wichtigste Regel lautet wohl, dass man diese Phasen möglichst unbeschadet übersteht. Am besten auf Fiktivspiel umstellen oder nur noch mit kleinem Einsatz weiterspielen. Wenn es gerade gewittert, dann verlasse ich das Haus ja auch nicht. Bei Regen nehme ich einen Regenschirm. Also warum um alles in der Welt steigern so viele gerade dann den Einsatz, wenn das Spiel schlecht läuft??? Das ist der größte Fehler, den man überhaupt machen kann und zehrt nicht selten die vorher mühsam erwirtschafteten Gewinne wieder auf. Diese schlechten Phasen muss man aushalten können und daran scheitern meiner Meinung nach schon 99% der Spieler - sei es weil sie mit Rachegelüsten vorgehen ("jetzt erst Recht!"), mit zu wenig Kapital ausgestattet sind oder entnervt aufgeben. Glaube mir, auch ich habe in meinen Anfängertagen all das schon durchgemacht. Also schrieb ich ja in meinem Ausgangsposting: Ein guter Spieler muss sich jederzeit "im Griff haben". Das klingt auf dem Papier so leicht und ist in der Praxis doch so schwierig. Aber man kann es lernen! Und wenn man zu Hause genügend Partien auf Papier bzw. in Excel durchgespielt hat, dann hat man diese Phasen ja auch oft genug schon erlebt und weiß, dass sie kommen (und wie häufig sie in etwa kommen). Dann kann man auch ganz anderes damit umgehen. Wenn ich vorher nur 30 Spiele am Küchentisch durchgerechnet habe und die endeten allesamt im Plus, dann sind das die besten Voraussetzungen für ein Scheitern in der Praxis. Denn der Tag wird kommen, wenn es im Casino eben nicht so läuft und trifft mich dann unvorbereitet. Habe ich solch schwierige Phasen aber auch schon x-mal auf Papier vor mir gehabt, dann habe ich Übung darin, damit umzugehen. Deshalb reite ich so darauf herum, dass man genug zu Hause Beispielpartien durchspielen muss. Und aus schlecht laufenden Partien lernt man deutlich mehr als aus Bilderbuchpartien. Deine letzte Frage war nach bestimmten Foren-Beiträgen und -Mitgliedern und spezieller Literatur. An Literatur habe ich ziemlich viel zu Hause und ich will auch nicht behaupten, dass das alles sinnlos war. Aus den meisten Werken habe ich eher gelernt, wie es NICHT gehen kann bzw. welche Spielarten für mich nichts sind. Basieux beschreibt ja hauptsächlich physikalische Methoden (bzw. Wurfweitenspiele) - da habe ich früh gemerkt, dass ich damit nicht klarkomme. Trotzdem haben mich die Werke von Basieux bereichert, weil er teilweise sehr gute Tipps gibt, auch zum Money Management und zum Testen einer Strategie. Die Kurt von Haller Bücher habe ich allesamt, aber man kommt wohl auch mit seinem Erstwerk "Die Berechnung des Zufalls" aus bzw. als Roulette-Neuling ist auch sein "Roulett-Lexikon" sinnvoll. Für das Kennenlernen klassischer Spielansätze kann ich die Bücher von Ludwig von Graph empfehlen. Habe zwar noch wesentlich mehr zu dem Thema, das meiste ist jedoch aus meiner Sicht Zeitverschwendung gewesen. Allerdings kann es sinnvoll sein, auch andere Spielansätze zu kennen - selbst wenn diese nicht funktionieren. Denn sie taugen zumindest als Ideengeber für eigene Ansätze. Es ist ja nicht verboten, sich Teile aus anderen Strategien für die eigene auszuleihen. In diesem Zuge könnte ich z.B. die Sammlungen "Das große Buch der Roulette-Systeme" (Band 1 und 2) von Kurt Tepperwein nennen. Auch wenn Tepperwein eine mehr als fragwürdige Persönlichkeit ist, so hat er hier einen großen Fundus an verschiedenen Spielideen zusammengetragen. Und auch wenn für sich genommen davon nichts funktioniert (spare dir also die Zeit, das selbst auszuprobieren), so kann man doch die eine oder andere Idee daraus gebrauchen. So war es jedenfalls bei mir. Es ist wie eine große Rezept-Sammlung - nur Kochen muss man hinter noch selbst und das gelingt eben nicht so, wie es im Rezept steht... Dafür muss man selbst bei den Zutaten nachjustieren, und vor allem dann üben beim Kochen! Foren-Mitglieder und Beiträge: Ich bin erst recht spät auf Roulette-Foren aufmerksam geworden. Deshalb kann ich da nicht viel zu sagen. Ich glaube aber, dass es hier einige brauchbare Beiträge / Threads gibt. Leider scheinen die meisten Leute nicht mehr aktiv zu sein - in der Zeit seit meiner Anmeldung her konnte man die Anzahl der Mitglieder, die hier neue Beiträge geschrieben haben, an 2 Händen abzählen. Also vielleicht besser mal die älteren Beiträge durchsuchen. Cheerio! N.E.
  5. Richtig, ich habe noch nie "groß gewonnen", da ich noch nie mit Stücken >= 1000€ (im Fachjargon auch "Platten" genannt) gespielt habe. Warum? Weil das auffällt und man dann sehr genau unter Beobachtung steht. Warum sollte ich mich dieser Beobachtung aussetzen und auf irgendeiner "schwarzen Liste" landen? Im Ausland (Asien, USA) vielleicht mal punktuell möglich, aber in Europa wäre ich doch blöd, so ein Risiko einzugehen. Die Spielbanken sind untereinander gut vernetzt und meistens gilt so eine Sperre dann gleich für mehrere. Der Sachse war ja auch nicht nur in einem Casino gesperrt und hat sich ja nicht jede Sperre einzeln abgeholt. Blödsinn ist somit dein Beitrag. Eher große Spieler werden hofiert (die erst recht!), weil man zunächst davon ausgeht, dass sie das Geld, das sie vielleicht anfangs gewinnen, später wieder ins Casino bringen (und noch mehr). Erst wenn man erkennt, dass die Gewinne nicht abreißen, wird man rausgeschmissen. Als kleiner Spieler fällt man nicht auf und bei diesem Credo werde ich es tunlichst belassen. Unter dem Radar bleiben und nicht zu gierig werden. Ich will auch gar keine großen Summen auf einen Schlag gewinnen. Lieber melke ich die Kuh mehrfach pro Monat und kann mich an zwei Bechern Milch pro Besuch erfreuen, als wenn ich versuche, gleich 5 große Eimer abzuzapfen und die Kuh mir dafür einen Tritt verpasst.
  6. Ja stimmt, Beno45 beschreibt das ja dann auch anders herum. Man sollte es natürlich geschickter spielen und nicht so starr wie charly22 es zu Beginn vorschlägt. Da bespielt er ja immer nur eines der 36 Elemente. Das wird auf jeden Fall auf Dauer im Minus enden. Aber man kann sich ja eine Tabelle mit allen 36 Elementen dieser neuen "Bauart" anlegen und dann beobachten, welche "künstlichen Pleins" wann und wie häufig kommen. Und dann eben nur gezielt bestimmte Elemente anspielen. Entweder als "Plein" (dann mit Einsatz 1 und Gewinn 35 - nur dass man das Einsatzstück hier ohne Bedenken wieder vom Tisch nehmen darf und keine Tronc-Abgabe erwartet wird ) oder mit dem schon vorher erwähnten Vorteil der Zusatzinformation, den man auch hier nutzen könnte. Immerhin ist es ja eine 3er-Figur...
  7. Ich könnte es vorführen, doch die Vorführung hätte ja wie bereits erläutert keinerlei Beweiskraft. Wie viele Stücke müsste ich denn auf niedrigen Chancen gewinnen, damit du zufrieden wärst? 100, 1000 oder gar 10.000? Ist dir klar, wie lange das dauern würde? Auch deine 500 Coups Demonstration, bei denen am Ende ca. 5% Umsatzrendite herauskam, haben ja keinerlei Beweischarakter. Versteh mich nicht falsch: Dass du dein Spiel überhaupt vorgeführt hast, ist ja aller Ehren wert. Du hast sogar rel. ausführliche Erläuterungen abgegeben, warum du welche Einsätze getätigt hast - Hut ab dafür! Aber letztendlich ist das ja trotzdem kein Beweis dafür, dass deine Spielweise dauerhaften Gewinnüberschuss bringt. Zumal du auch teilweise mehrstufig progressiert hast. Ob das am Spieltisch live auch so klappen würde ist auch fraglich, denn erstens erscheint mir die Buchführung ziemlich aufwendig zu sein und zweitens braucht man auch mächtig "Eier" dafür, wenn man solche Einsatzsteigerungen durchführt wie du (und dabei teils sehr lange Durststrecken überbrücken muss). Das würde ich nur wenigen zutrauen, die wahrlich Nerven aus Stahldraht haben. Denn wenn dich so eine Phase, die dich zum Ende hin viele Stücke gekostet hat, gleich am Anfang erwischt, dann sind bei den meisten die Hosen voll. Da muss man sich seiner Sache sehr sicher sein, dass man es wieder aufholen kann - vom Kapitalbedarf ganz zu schweigen. Ich würde sagen, wir einigen uns darauf, dass ich in deinen Augen "nur ein Spinner" bin. Damit kann ich gut leben und habe meine Ruhe...
  8. Hallo H.v.D, das ist wirklich interessant! Habe zwar nur den Anfang des Threads gelesen, aber diese zusammengesetzte Figur hat schon was! Allerdings würde ich es genau umgekehrt spielen, von der höheren hin zur niedrigeren Chance. Warum? Wenn ich schon Paroli spiele, dann will ich doch ganz am Ende den Vorteil mit dem geringeren Hausvorteil auf EC nutzen. D.h. wenn schon 18 Stücke auf dem Tisch liegen mit denen ich nochmal EC spielen muss, dann tut mir an dieser Stelle die Zero doch weniger weh als wenn der komplette Einsatz verloren wäre. Man kann aber natürlich auch anders mit so einer Figur a là @charly22 umgehen. Ich denke, so ähnlich arbeitet auch @Maximum, der ja von Figuren im "nicht-klassichen" Sinne schrieb oder so ähnlich. Also etwas, das noch nicht in der gängigen Roulette-Literatur erwähnt wurde. Da es 36 Möglichkeiten für diese Figuren gibt (TVS+Drittelchance+EC als 3er Figur), haben wir hier ein Äquivalent zu einem Roulette ohne Zero. Da lässt sich was draus machen, wenn man seine Gehirnwindungen einschaltet... Cheerio! N.E.
  9. Hallo @Claude S., du musst dich nicht bei mir entschuldigen - erst recht nicht für Äußerungen anderer User! Solche provokanten Aufforderungen, mein Spiel vorzuführen, waren erwartbar. Doch ist mein Interesse daran gering. Warum sollte ich die Zeit in eine Demonstration investieren, während ich in derselben Zeit auch Geld gewinnen könnte? Außerdem würde das nichts beweisen - selbst wenn ich 500 oder gar 1000 Coups hier vorspiele. Erstens gibt es bei mir wesentlich häufiger Wartecoups als bei Sven, der ja fast bei jedem Wurf Einsätze tätigt. Zweitens beweisen selbst 1000 Einsätze auf niedrigen Chancen relativ wenig. Vielleicht zeigen sie eine Tendenz auf, aber niemals eine Gewissheit. Laut der Formel von Clarius müssten bei einem Spiel auf beispielsweise Einfache Chancen und einem angenommenen prozentualen Überschuss von 20% mindestens 5400 Einsätze geprüft werden (bei "nur noch" 15% Überschuss wären es schon etwa 10.000 Einsätze!), bevor man relativ sicher sagen könnte, dass die Spielmethode "gewinnsicher" ist. Wie lange es dauern würde, so ein Spiel hier vorzuführen (selbst beim Bespielen mehrerer Tische, jeweils erster Coup des Tages an einem Tisch), kann sich jeder selbst ausrechnen. Es wäre also sinnlos und einige User hier würde wohl selbst ein solches Projekt nicht davon überzeugen, dass man auf Dauer beim Roulette gewinnen kann (ohne Anwendung physikalischer Methoden). Ein Punkt noch zu den "goldenen Regeln" - den hatte @Feuerstein in einem anderen Zusammenhang schon mal angesprochen: Wenn man zu seinem Spiel finden will, dann muss man einfach mal MACHEN. D.h. buchen, buchen, buchen. Sich Spielverläufe ansehen, immer und immer wieder. Ich wollte das auch alles am Anfang nicht hören (klingt ja wie eine abgedroschene Phrase), aber nur das führt aus meine Sicht zum Erfolg! Man wird erst Dinge in den Verläufen erkennen, wenn man sie häufig selbst "erlebt" hat. Mit Erleben meine ich jetzt nicht zwingend live am Spieltisch. Aber auf dem Buchungsblatt sehen, sei es nun mit Papier und Bleistift (so habe ich lange Jahre gearbeitet und mir Blasen an den Fingern geholt!) oder mit einem ausgearbeiteten Excel-Sheet (so mache ich es Stand heute und es ist wesentlich entspannter, hat mich initial aber auch viel Aufwand gekostet). Wichtig ist, dass man es vor sich hat - dann werden einem automatisch die Lichter angehen! Man sieht es nicht, wenn man einen Bot automatisch buchen lässt, indem man eine starre Spielidee programmiert. So funzt es nicht! Buchen, erleben, Zusammenhänge sehen --> dann die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Und plötzlich ist der böse Hausvorteil gar nicht mehr so unüberwindbar, wie man jahrelang geglaubt hat. Cheerio! N.E.
  10. Oh, in welchem Casino zahlen sie denn auf ECs 1:2 aus? Da will ich sofort hin und abkassieren...
  11. Wie gesagt: Das Spiel auf Favoriten ist eine unter vielen Möglichkeiten. Ich nutze halt Ecarts, sowohl im Positiven wie auch im Negativen. Nur habe ich bei meiner Spielweise einen entscheidenden Vorteil: Ich kann auf oder gegen eine Wiederholung setzen mit genau einem Stück Einsatz. Dazu nutze ich die Zusatzinformation meiner Figuren. Du musst hingegen teilweise mehrere Pleins belegen und dabei trotzdem lange Durststrecken überwinden (siehe deine Vorspiele hier im Forum). Marathon-Sitzungen am Tisch sind bei dir sicher keine Seltenheit, bei mir die absolute Ausnahme. Es ist halt auch eine Frage der Spielermentalität: Ich spiele lieber auf wenige, dafür größere Stücke. Du offenbar lieber auf viele kleine. Ist ja kein Beinbruch - jeder macht's halt auf seine Art und wie es zu ihm passt.
  12. Moin H.v.D., ja, das liest sich interessant. Mir wären aber die 9 Spieler zu unübersichtlich (ein paar weniger tun es auch) und außerdem ist das Ganze (für mich) zu sehr an enge Rahmenbedingungen geknüpft (28 Coups etc). Das würde ich alles etwas variabler gestalten, aber wenn er damit Erfolg hat, passt's ja. Von der Idee her gesehen könnte es schon sein, dass sein Spiel ein paar Ähnlichkeiten zu meinem aufweist. Grundsätzlich bieten die niedrigeren Chancen (sagen wir mal von EC bis etwa TVS) einen entscheidenden Vorteil: Man kann damit Figuren bilden und dadurch ähnliche Verhältnisse schaffen wie auf Plein. Zwar hat @Sven-DC Recht, wenn er konstatiert, dass niedrigere Chancen geringer auszahlen. Dafür kann ich aber eine Art "Zusatzinformation" nutzen, die mir eine Figur gegenüber einem Plein bietet. Das erhöht die Treffsicherheit ungemein. Auch bin ich damit wesentlich geringeren Schwankungen ausgesetzt als wenn ich Plein spiele und dort teilweise lange Durststrecken überwinden muss, bis ich mal treffe. Dazu braucht man Nerven wie Drahtseile und entsprechendes Kapital. Svens Vorspiele hier im Forum haben es ja gezeigt, wie stark die Schwankungen sind. Das würde ich nervlich live am Tisch nicht durchhalten... Cheerio! N.E.
  13. Hallo @Feuerstein, ja und nein. Einerseits habe ich mir "Handwerkszeug" ausgeliehen - ein ähnliches übrigens wie @Sven-DC. Ich denke, dass er ein gutes Werkzeug in Händen hält, es aber suboptimal anwendet. Will mich aber nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, da ich kein Pleinspieler bin. Mag sein, dass es dort nur in etwa so geht, wie er hier vorgeführt hat. Jedenfalls nutzt er einen großen Vorteil nicht, den man hat, wenn man die Binomialverteilung auf niedrigeren Chancen anwendet. Denn so wie er es spielt, kann er immer nur eine Hälfte ausnutzen ("auf Wiederholung setzen"). Andererseits bin ich tatsächlich in einem anderen Kontext auf eine Anomalie gestoßen - statistische Werte, die ich mir nicht erklären kann und von denen ich ziemlich sicher ausgehe, dass man sie irgendwie gewinnbringend ausnutzen kann. Vielleicht wäre damit sogar ein "leichteres" Spiel möglich, als das, was ich momentan spiele. Aber es fehlt mir leider etwas die Zeit und der Antrieb, an dieser Stelle allein weiterzuforschen. Vielleicht wäre das etwas für eine kleine Gruppe bestehend aus dir, @elementaar und mir?! Ich denke, zusammen könnte man dem Ganzen auf die Schliche kommen. Und nochmal zu deiner wichtigen Ergänzung zu meinen "goldenen Regeln": Ja, gesundheitlich fit sollte man in jedem Fall sein und sich so gut fühlen, dass man sich notfalls noch für ein paar Stunden konzentrieren kann. Wer also beispielsweise schon einen harten Arbeitstag hinter sich hat und eigentlich nur noch auf dem Sofa ausruhen will, sollte es vielleicht lassen mit dem Besuch des Casinos. Wir alle wünschen uns schnelle Sitzungen, in denen man das Gewinnziel schnell erreicht. Klappt auch meiner Erfahrung nach mit einem bescheidenen Ziel in der überwiegenden Anzahl von Fällen. Doch wenn man dann doch mal früh in Rückstand gerät, muss die Kraft halt noch für die 2. Halbzeit ausreichen, in der man die Verluste wieder aufholen kann...
  14. Schön, dass sich hier endlich wieder etwas tut! Danke @Claude S., dass du meinen Beitrag aufgegriffen hast! Ja, ich glaube, dass die meisten Spieler an mangelnder Disziplin scheitern. Kaum jemand hat seinen inneren Schweinehund im Griff. Diesen muss man jedoch kontrollieren können und jegliche "Rachegelüste" gegenüber dem Roulette abstellen. Dies ist eine schwierige Aufgabe. Man muss der Versuchung widerstehen, Zwischenverluste mit steilen Progressionen / überzogenen Überlagerungen schnell wieder aufholen zu wollen. Eine Zeit lang mag das gut gehen, aber irgendwann kommt der Tag, an dem das Kapital des Spielers gesprengt ist. Stattdessen sollte man umgekehrt agieren - Stückgröße runter in schlechten Phasen oder zumindest gleichbleiben. Steigern nur im Gewinn, wenn überhaupt! Was natürlich erlaubt ist, sind vorher festgelegte "Mini-Progressionen", die aber von vornherein stark in ihrer Höhe begrenzt und keinesfalls überschritten werden sollten. Und zur Mathematik: Als Fundament für die eigene Strategie war sie für mich äußerst nützlich! Man sollte sich zum einen verdeutlichen, dass eine komplett starre Spielweise auf Dauer zum Scheitern verurteilt ist - dann greift automatisch irgendwann der negative Erwartungswert, denn ich bespiele letztendlich immer wieder eine einzige Spielsituation. Doch die Mathematik liefert auch Hinweise, wie man es besser machen kann. Sinnbildlich stellt sie Leitplanken links und rechts dar - sie hilft zu erkennen, in welchen Bahnen sich der Zufall zum Zeitpunkt X in etwa befinden sollte. Doch der Zufall führt natürlich trotzdem ein Eigenleben und fährt auch mal abseits der Bahn. Jede Partie ist anderes und doch gibt es Gemeinsamkeiten, an die sich der Zufall überwiegend hält. Was meine ich mit "überwiegend"? So oft, dass ein kleiner Gewinn hier und dort hängen bleibt, wenn man vorsichtig agiert und dynamisch auf das Zufallsgeschehen reagiert. Dies kann man übrigens an einfachen Kennzahlen erkennen, dazu braucht es nicht zwingend so etwas wie Mustererkennung in der Permanenz. Letzteres schließe ich nicht aus (das können möglicherweise einige von euch wirklich nach jahrelanger Übung), doch ich behaupte, dass dies nicht zwingend notwendig ist.
  15. Hallo @Take_7, da würde ich zustimmen, dass ganz verschiedene Wege zum Ziel führen. Und auch die von dir genannten Eigenschaften sind wichtig, wobei Rechentalent wohl eher nur erforderlich ist, wenn man mit komplizierten Progressionen arbeitet. Mein Tipp: Baue dir ein Grundgerüst auf, welches möglichst nah an mathematischen Gegebenheiten liegt. Mit diesem schaust du dir dann Permanenzverläufe an. Dann erlangst du mit der Zeit automatisch einen Blick dafür, wie sich der Zufall verhält. Produziert er gerade Ecarts gegenüber den stat. Durchschnittswerten oder läuft er eher "auf Linie". Irgendjemand brachte hier mal das Beispiel mit einem Hund, der mal links und mal rechts des Weges läuft (und manchmal eben mitten auf dem Weg). Das finde ich recht treffend. Und wenn du genau beobachtest wie und wo der Hund läuft, dann wirst du auch immer besser darin, seine nächsten Schritte voraussagen zu können. Bleibt er abseits des Weges oder kehrt er zurück? Nicht die Schlacht (=der nächste Coup) muss gewonnen werden, sondern der Krieg (=das Ergebnis nach x Setzern). D.h. wenn es dir in 11 von 20 Fällen gelingt, den Hund richtig einzuschätzen, sieht es doch schon gar nicht so schlecht aus. Und dann nimmst du das nächste Ziel in Angriff: In 9 von 16 Fällen richtig liegen usw. Cheerio! N.E.
  16. Hallo @cmg, auch wenn ich mir nicht ganz sicher bin, ob nicht doch einiges an Wahrheit dran ist an deinen Beiträgen (mein Osteopath äußerte heute ähnliche Gedanken in Richtung "Quantenmechanik" und Beeinflussung der Gegenwart durch die Zukunft), so muss ich doch an einer Stelle widersprechen: Der laufende Permanenzstrang ist meinen Versuchen nach zu urteilen keineswegs eine "Blase" für sich, die man auch nur laufend bespielen kann ("im Hier und Jetzt"). Jeder einzelne Coup ist letztendlich für sich betrachtet ein Zufallsprodukt. Deshalb ist es auch zulässig, z.B. mit Querschreiben zu arbeiten oder anderen Methoden - so lange sie denn dem Zufall entsprungen sind. Wähle ich an einer Stelle bewusst aus, ist die Kette "kontaminiert" und nicht mehr zufällig entstanden. D.h. wenn ich menschliche Faktoren reinbringe wie "der nächste Coup wird nur gezählt wenn die hübsche blonde Dame am Nachbartisch setzt" oder nur "wenn der Croupier mit der Augenbraue zuckt", dann ist es aus meiner Sicht keine reine Zufallskette mehr. Wenn ich hingegen einen zweiten Zufallsfaktor (z.B. einen Würfel) hinzunehme, der mir anzeigt, ob der nächste Coup für mein Spiel zählt oder nicht, dann erhalte ich einen "Persönlichen Tisch", der genau so einer "inneren Logik des Zufalls" folgt wie ein realer Tisch mit fortlaufender Permanenz. Ich kann dann das Spiel auch beliebig unterbrechen, an einem anderen Tag, einem anderen Tisch oder in einem anderen Casino fortsetzen - es macht keinen Unterschied. Das habe ich alles genau getestet und meine Tests haben es bestätigt. Fazit: Wer sich mit dem reinen Zufall beschäftigt, der muss keine fortlaufende Tischpermanenz nehmen, sondern kann mit beliebigen Methoden Permanenzabschnitte o.ä. zusammenfügen - einzige Voraussetzung: Dieses Zusammenfügen muss wieder dem reinen Zufall entspringen und darf nicht willkürlich geschehen. Hans Dampf brachte hier mal das Beispiel mehrerer Würfel im selben Spiel. Niemand würde wohl bestreiten, dass es einen Nachteil bedeuten würde, wenn ich bei einem Gesellschaftsspiel zu einem zufälligen Zeitpunkt von Würfel A zu Würfel B wechsle und später dann noch zu Würfel C. Stell dir den Roulettekessel einfach wie einen 37-seitigen Würfel vor, der alle x Minuten geworfen wird. Mehr ist es nicht. Wenn es doch die Quantenmechanik ist, die mir das Ergebnis des nächsten Coups hin und wieder (jedenfalls öfter, als es mathematisch zu erwarten wäre) übermittelt, dann funktioniert sie auch unabhängig vom laufenden Permanenzstrang - quasi übergreifend über alle zufälligen Ergebnisse einer Zufallsmaschine mit 37 Ergebnissen. Das muss auch nicht zwingend ein Roulettekessel sein! Cheerio! N.E.
  17. Interessanter Thread! Hier meine 2 €-cent dazu (also zu den "goldenen Regeln"): 1) Arbeite dein Spiel zunächst auf Papier (oder meinetwegen Excel) aus und übe, bis du sattelfest bist. Spiele nicht um Geld, so lange du in den Trockenübungen noch nicht mit mindestens einem stat. Ecart von 6 vorne liegst über die entsprechend empfohlene Coup-Anzahl (variiert je nach gespielter Chance). Mehr über die erforderlichen Coup-Anzahlen findet man u.a. bei C. Koken. 2) Wenn du dir nun deinen Erfolg auf Papier nachgewiesen hast, dann spiele in der Praxis zunächst mit kleinen bzw. Minimum-Einsätzen. Warum? Weil in der Praxis Psychologie eine große Rolle spielt! Sobald Geld in Form von Jetons auf dem Tisch liegt, braucht der Spieler Nerven und Selbstvertrauen. Letzteres erarbeitet man sich am besten damit, dass man im praktischen Spiel mit kleinen Einsätzen bereits viele Stücke gewinnt. Mögliche Zwischenverluste tun dann nicht so weh und man verliert nicht so schnell die Nerven. Irgendwann merkst du, dass du auch in der Praxis sicher gewinnst. Dann bist du bereit, deine Stückgröße zu steigern. 3) Strikte Buchführung und gutes Money Management. Spielst du mit größeren Stücken, dann muss die Buchführung stimmen. Vor allem muss man beurteilen können, wie und wann die Stückgröße angepasst werden darf. Sonst ist das Kapital ggf. trotz überlegener Spielweise weg, da eine mögliche Negativ-Schwankung nicht mit dem Kapital überbrückt werden konnte. 4) Nicht von der eigenen Spielweise abweichen! Auch in negativen Spielabschnitten die Nerven behalten und nur nach der erfolgreich getesteten eigenen Spielstrategie weiterspielen! Sich vor allem nicht von anderen Spielern bequatschen lassen und anders setzen, als es das eigene Spiel erfordert. 5) Niemals unter Zeitdruck spielen. Nur so kann gewährleistet werden, dass man einen negativen Anfangssaldo in derselben Sitzung wieder aufholen kann. Andere Möglichkeit: Ein Spiel, das nicht von einer Tischpermanenz abhängig ist! Dieses Spiel kann zu einem beliebigen Zeitpunkt abgebrochen und wieder aufgenommen werden (jederzeit und an jedem Ort / jedem Tisch). 6) Nicht auffallen bzw. nicht gierig werden! Die Zeiten, in denen man vom Roulettespiel in kürzester Zeit Millionär werden konnte, sind vorbei. Wer also dem Ideal des Sachsen nacheifern möchte, dem sei gesagt, dass dies nicht mehr möglich ist. Der Überwachungsgrad in den Casinos ist heutzutage enorm hoch. Wenn du zu häufig und zu hoch in ein und demselben Casino gewinnst, sperren sie dich schneller, als dir lieb ist. Lieber öfter das Casino wechseln und sich mit weniger Gewinn zufrieden geben. Leben und leben lassen heißt das Motto. Wenn du unter dem Radar bleibst und nicht versuchst, die Kuh zu heftig zu melken, werden sie dich i.d.R. in Ruhe lassen. Cheerio! N.E.
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