Next-Ecart
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Uiuiui, wenn schon der Sachse höchstpersönlich die eigenen Ideen abqualifiziert, dann weiß man, dass man in der obersten Liga angekommen ist... Ich weiß ja, dass du es nur als Beweis ansehen würdest, wenn ich mit eigenem Ferrari bei dir vorfahren würde und dir Bilder und Grundbuchauszüge von mindestens 3 eigenen Immobilien präsentieren würde. All das besitze ich nicht, insofern hat sich das mit dem Beweis erledigt. Spaß beiseite: Dass es deine unumstößliche Meinung ist, dass ein dauerhafter Gewinn mit klassischen Methoden im Roulette unmöglich ist, ist seit Jahren bekannt und gut dokumentiert. Ob ich nun Sven lobe oder nicht - dein Urteil stand ohnehin schon fest. Übrigens habe ich nicht Svens Spiel gelobt (denn von Plein-Spielen habe ich keine Ahnung und kann mich folglich dazu auch nicht qualifiziert äußern), sondern dass er das m.A.n. richtige Werkzeug für sein Spiel benutzt. Und ja, ich finde es stark von ihm, dass er die Eier hatte, hier sein Spiel über einen längeren Zeitraum vorzuführen! Dass die gespielte Coupstrecke nicht als Beweis für eine Dauerüberlegenheit ausreicht, das weiß Sven selbst und das hat er auch niemals behauptet. Wieso glaube ich trotzdem, dass er damit in der Praxis Erfolg haben könnte (ohne mich mit Plein auszukennen)? Erstens benutzt er das richtige Handwerkszeug und zweitens hätte er sich meiner Meinung nach nicht auf eine öffentliche Vorführung eingelassen, wenn er nicht sehr sicher gewesen wäre, dass diese auch im Gewinn endet. Er hat also schon mindestens etliche Tests zu Hause durchgeführt. Und er hat, wie neulich mal von Hans Dampf verlinkt, auch Auszahlungsbelege hier hochgeladen. Jaja, auch das allein beweist noch nichts (denn man weiß ja nicht, wie viel vorher eingezahlt wurde), aber ich glaube kaum, dass sich jemand soviel Arbeit machen würde, wenn er nur falsche Tatsachen vorspiegeln wollen würde. Dass jetzt auf den Auszahlungnachweisen keine riesigen Beträge standen, ist doch kein Beleg dafür, dass sein Spiel nicht funktioniert. Vielleicht spielt er einfach nur zum Spaß und eben deshalb nur um kleinere Beträge?! Nicht alle wollen mit Roulette reich werden - manche nutzen es als Zeitvertreib und haben dabei trotzdem den Anspruch, sich als Spieler nicht wehrlos das Fell über die Ohren ziehen zu lassen. D.h. sie haben sich vorher informiert und getestet, wie man der Bank am besten Paroli bieten könnte. Ist doch nicht verboten, oder?
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Danke dir für deine Worte, Sven! Es freut mich ja, dass es noch (mindestens) einen weiteren Spieler gibt, der das Werkzeug als Hilfsmittel verwendet, das auch ich benutze. Wenn auch in einem anderen Kontext und auf einer anderen Chance. Für Plein fehlen mir die "Eier"... Aber du hast ja in deinem Demo-Spiel einen Weg aufgezeigt, wie man auch dort erfolgreich sein kann. Dass du in der Praxis sicherlich früher aufgehört hättest zu spielen (zu Beginn des Rücklaufs), steht für mich fest. Aber selbst beim Durchspielen stand ja am Ende noch ein Gewinn zu Buche. Nochmal Respekt, dass du das hier so durchgezogen hast! Bzgl. Trockentests wollte ich nur kurz ergänzen, was ich darunter verstehe: Mein Spielprogramm lädt auf Knopfdruck eine neue Reihe RND-Zahlen von random.org runter und speichert sie in einer Liste. Diese Liste kann ich nicht sehen. Ich kann damit aber in meinem Programm "spielen üben". Druck auf den Knopf "Nächster Coup" und es spuckt den nächsten Coup von der Liste aus. Setzen muss ich (wenn ich setzen will), selbstverständlich vorher. Also ein klassischer Blindtest, welcher der Real-Situation möglichst nahe kommen soll - nur eben ohne den Einsatz von echtem Geld, ohne Stress und vor allem mit einem sich automatisch ausfüllenden Buchungsblatt. Also wesentlich einfacher und schneller als im Casino. Ich gebe dir Recht, dass Tests anhand von aufgedeckten Permanenzen vermutlich nicht viel bringen. Bewusst oder unterbewusst lässt man sich dann verleiten, "Kann-Sätze" genauso auszuführen, wie man sie bereits sieht, also wie sich der Zufall schon entschieden hat. Und somit verfälscht es das Ergebnis. Man kann eben nur vollkommen starre Systeme mit aufgedeckten Permanenzen testen - denn da gibt es ja nur "Muss-Sätze" und keinerlei variable Handlungsmöglichkeiten für den Spieler.
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So verehrte Roulette-Begeisterte, dies wird mein letzter Beitrag zu dem Thema sein. Irgendwann muss halt auch mal Schluss sein, denn sonst zieht es sich ja ewig hin. Es wurden fleißig Argumente ausgetauscht, was ja grundsätzlich gut ist. Einige wenige User haben Fragen gestellt, die hoffentlich zufriedenstellend beantwortet wurden. Wie ich es sehe, gibt es hier 3 Fraktionen: 1) Diejenigen, die der festen Überzeugung sind, dass mit klassischen Methoden generell nicht auf Dauer gewonnen werden kann. 2) Diejenigen, welche die Meinung vertreten, dass man mit geeigneten Progressionen unter Ausnutzung von Varianzen auf Dauer gewinnen kann. 3) Diejenigen, die von sich behaupten, klassisch im Gleichsatz zu gewinnen. Während man über Vertreter der ersten Gruppe eigentlich keine Worte verlieren muss, vertreten die Mitglieder der zweiten Gruppe offenbar die Meinung, dass es egal sei, wohin man setzt. Entscheidend ist nur, wann man wieviel setzt (also in schlechten Phasen eher mit Minimum spielen und dann in "Aufholphasen" die Stückgröße kräftig erhöhen). So stelle ich es mir jedenfalls vor - habe mich aber nie ernsthaft mit Progressionen beschäftigt, da sie nicht meiner Spielernatur entsprechen. Trotzdem halte ich es für gut möglich (und offenbar wurden ja hier auch schon mehrfach beweisähnliche Beiträge dazu verfasst), dass dies ein valider Ansatz ist. Nachteil ist nur: Es kann lange dauern, bis die Aufholjagd einsetzt und man braucht viel Kapital. Vertreter der Gruppe 3, zu denen ich mich zähle, sagen hingegen: Es ist entscheidend, wann und vor allem wohin man setzt. Es ist also nicht egal, welche Chance man spielt. Der Hausvorteil ist vorhanden und an dem gibt es auch nichts zu rütteln. Aber der Spieler kann trotzdem entscheiden, wann und wo er seine Setzer tätigt und er kann sogar noch die Einsatzhöhe bestimmen. Mit diesen 3 Vorteilen kann er die Bank schlagen, wenn er sich geschickt verhält. Warum sollte dies aber möglich sein in einem fairen Spiel? Also selbst wenn es die Zero nicht gäbe (und die restlichen Auszahlungsmodalitäten gleich blieben) dürfte es doch mathematisch erwartbar auf lange Sicht höchstens ein Nullsummenspiel für den Spieler werden. Die Antwort auf diese Frage liegt im Zufall. Kurt von Haller hat in seinen Büchern ganz klar aufgezeigt, an welchen Leitplanken sich der Zufall orientiert. Doch Vorsicht: Es sind nur Leitplanken, die können (und müssen!) auch mal durchbrochen werden. Doch das muss kein Nachteil für den Spieler sein, im Gegenteil. Gerade das Wissen um die regelmäßig auftretenden Ecarts kann der Spieler zu seinem eigenen Vorteil nutzen. Die Möglichkeiten dafür sind vielfältig, man muss allerdings ein bisschen kreativ sein. Vor allem "muss man es sehen können". Da hilft es wenig, wenn man einfach nur ein paar Millionen Coups durch seinen Computer jagt und am Ende irgendein Endergebnis abliest. Stattdessen muss man Partien spielen, Hunderte, notfalls Tausende - bis es einem zu den Ohren wieder rauskommt. Aber so entwickelt man das Auge dafür - und die Leitplanken des Zufalls bilden das Hilfskonstrukt fürs bessere Sehen. Denn wer genau hinschaut, wird die entsprechenden Wellenbewegungen erkennen, die der Zufall immer wieder erzeugt. Ja, manchmal ist es mühsam und manchmal will der blöde Zufall einfach keine richtige Richtung erkennen lassen. Aber das sind die Ausnahmen. In der Regel trifft man ihn bei seinem Aus- und wieder Einatmen an. Ecarts erzeugen und wieder abbauen - immer und immer wieder. Ich habe hier in Grundzügen mein Spiel beschrieben, Fragen beantwortet usw. Ich habe auch Aussagen dazu getätigt, wie ich den Zufall sehe und ob er nur in einer fortlaufenden Tischpermanenz zu finden ist oder ob es auch andere Möglichkeiten gibt, ihn zu erzeugen (bzw. ihn zu bespielen). Ein altes Versprechen habe ich damit aus meiner Sicht eingelöst. Ich mache mir keine Sorgen, dass nun der große Sturm auf die Spielbanken beginnt, denn ich bin mir sicher, dass nur eine verschwindend geringe Anzahl von Leuten sich die Mühe machen wird, meine Aussagen zu prüfen und selbst zu versuchen, ein Spiel nach dieser Bauart zu entwickeln (und vor allem damit fleißig zu üben!). Da mir hier unterstellt wurde, meine Aussagen hätten keine Substanz, liefere ich noch ein paar Zahlen (in Anzahl von Stücken): Trockentests: Einsatz: 8622 / Gewinn (brutto): 1664 / Gewinn (netto): 1547,5 Praxis: Einsatz: 1028 / Gewinn (brutto): 210 / Gewinn (netto): 197 Die Abweichung in der Trefferquote zwischen Trockentests und Praxis erkläre ich mir bislang so, dass ich in der Praxis weitaus vorsichtiger vorgegangen bin und in den Trockentests zeitweise auch mal mehr "Kann-Sätze" gespielt und damit das Risiko erhöht habe. Es kann aber auch sein, dass die Ergebnisse in der Praxis noch nachlassen werden. Die Stichprobe ist ja bislang noch nicht wirklich groß. Den jeweiligen statistischen Ecart kann sich jeder selbst ausrechnen und damit auch die Wahrscheinlichkeit dafür, dass diese Werte nur durch "Glück" erreicht wurden, so wie @Maitre es vermutet. Damit würde ich mich erstmal hier verabschieden und wünsche allen ein schönes Wochenende! Cheerio! Next-Ecart P.S.: Es muss ja nicht immer strikter Gleichsatz sein (immer nur ein Stück setzen). Die Möglichkeit, auch ein einfaches Paroli oder Mini-Martingale (je nach Situation) spielen zu können, sollte nicht unterschätzt werden. Für ganz mutige Naturen (aber wirklich nur für die - ich zähle mich nicht dazu), wäre ggf. auch noch 1-2-4 denkbar, dann aber beim letzten Satz nur mit Zero-Absicherung...
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So eine Maschine habe ich schon seit ca. 1,5 Jahren, allerdings war mir damals die beste erhältliche Consumer-Grafikkarte mit Nvidia RTX 5090 Chipsatz zu teuer (meiner Erinnerung nach etwa 2000€). Ich wollte noch warten, bis die Preise gefallen sind - ein großer Fehler! Denn inzwischen kosten die Dinger 3-5mal so viel! Das finde ich Wucher und sehe nicht ein, dafür soviel Geld zu bezahlen. Irgendwann wird die Chipkrise / -knappheit auch wieder vorüber sein. Vermutlich noch nicht nächstes Jahr, aber wohl in 2028. Dann gibt es sicherlich auch schon wieder stärkere Grafikkarten und auch bessere KI-Modelle.
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Herrlich, immer wieder lustig zu sehen / zu lesen! Mein Lieblingssketch von Loriot ist allerdings dieser hier (leider nur in schlechter Qualität gefunden): https://youtu.be/Z-Jvs6C0ehE?si=jbWdYhWCctuPiFCA Der ist im Gegensatz zu vielen anderen zwar überhaupt nicht feingeistig oder gesellschaftskritisch, bringt mich aber immer wieder zum Lachen. Ich glaube es liegt daran, dass man das Motiv so gut nachvollziehen kann (--> schief hängendes Bild begradigen) und man deshalb denkt, "das könnte auch mir passieren"...
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Um es nochmal zu präzisieren, was meine Sicht der Dinge ist: Es ist und bleibt eine Unmöglichkeit, den nächsten Coup exakt vorauszusagen - es sei denn, man ist Hellseher... Was aber geht, ist, nach einer bestimmten Spielstrecke, die sich meinetwegen zwischen Länge 12 und 74 bewegt, mit einer Anzahl Sätze X (zwischen 1 und 40) häufiger zu treffen als es einem statistisch zustehen würde. Leider z.Zt. noch ohne jegliche Automatisierung, also "brain only" sozusagen. Mein Fiebertraum wäre, in den nächsten 5 Jahren ein eigenes KI-Modell bei mir zu Hause betreiben zu können, das ich auf meine Spielweise trainieren kann. Dann könnte man damit die Online Casinos ausnehmen... Ich teile allerdings die Meinung von Feuerstein, dass so etwas das Nobelpreis-Komitee nur müde lächeln lassen würde. Dafür wäre schon mehr nötig, denn man müsste es ja praktisch anwenden können außerhalb der "Spiele-Welt". Vielleicht bin ich einfach zu beschränkt, um erkennen zu können, wo der Anwendungsfall in der Praxis liegen könnte. Du hast da ja offenbar einige Ideen. Aber vielleicht meintest du es ja auch anders und nur darauf bezogen, dass jemand etwas findet, das es möglich macht, die Trefferwahrscheinlichkeit bei jedem Wurf zu erhöhen (positiver Erwartungswert). Wer das schafft, hätte vielleicht tatsächlich einen Nobelpreis verdient.
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Bei Haller findet man die Formeln, mit denen man es sich selbst ausrechnen kann für jede beliebige Chancengröße. Bei klassischen EC-Figuren hast du ja Zweierpotenzen, welche aber in der Form nicht vorkommen bei den "normalen" höheren Chancen (4, 8, 16, 32 vs. 3, 6, 12, 18, 36). Also sind die vorgefertigten Tabellen in den Büchern für diesen Zweck nicht geeignet.
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Sorry, dass ich dich versehentlich der "Nix geht"-Fraktion zugeordnet habe! Aber als Neuling hier schon alle deine Beiträge durchzusehen - die Erwartungshaltung ist ziemlich hoch. Doch eigentlich wusste ich ja, dass du dich mal positiv geäußert hast zu einem Spielansatz über Ausnutzung der Varianz. Dann natürlich gekoppelt mit einer Progression. Ist doch schön, dass du in dieser Richtung Erfolg hast! Ich hoffe, mit den "substanzlosen Behauptungen" hast du nicht mich gemeint. Wenn doch, dann teile mir gerne mit, wie ich deiner Meinung nach mehr Substanz einbringen könnte. Mein Problem ist doch, dass ich meine Strategie nicht auf ein oder zwei DIN A4 Seiten einfach so erklären kann. Das Grundgerüst ist bereits recht kompliziert (vermutlich unnötig), aber wie man damit spielt, das kann man nicht einfach so in ein paar Sätzen erläutern. Es würde ohnehin voraussetzen, dass jemand sich damit lange auseinandersetzt und übt. Ok, wenn man die wichtigsten Tipps kennt, ist man bestimmt nach ein paar Wochen sattelfest damit und braucht keine Jahre dafür wie ich. Achso, drei Denkanstöße noch: 1) Ist die Satztechnik 1+2 Stücke für dich auch Gleichsatz oder schon Progression? 2) Du scheinst ja deinem Usernamen nach zu urteilen eher Baccarat zu spielen. Dieses Spiel hat meiner Ansicht nach gegenüber Roulette einen entscheidenden Nachteil für Spieler: Es gibt nur einen einzigen Spielstrang, also eine EC. Baccarat kennt nur 3 Ereignisse (wenn man das Unentschieden mitrechnet), während es beim Roulette 37 mögliche Ereignisse gibt. Neben den drei "klassischen" ECs kann man sich im Roulette ja auch beliebige weitere einfache (und natürlich auch höhere) Chancen selbst kreieren. Diese Streuung, die durch weitere Spielstränge auf voneinander unabhängigen Chancen entsteht, ist nicht zu unterschätzen für ein erfolgreiches Spiel! 3) Nur weil man selbst noch nichts im Gleichsatz gefunden hat und es die gängige Lehrmeinung ist, dass dies nicht geht, muss das nicht bedeuten, dass es tatsächlich unmöglich ist.
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Das Buch "Glück und Geschick" von Basieux habe ich nicht, aber in "Faszination Roulette - Phänomene und Fallstudien" beschreibt er diesen Fall auch. 70.000 DM Gewinn klingt viel, aber die Stückgröße lag bei 2.000 DM. Also waren es real "nur" 35 Stücke Gewinn. Trotzdem ist die Idee interessant ("Wette auf den Abbruch von Ordnungen") und daraus lässt sich bestimmt etwas machen, wenn man sich näher damit beschäftigt.
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Oha, so siehst du mich - als Guru?! Diesen Eindruck habe ich nie erwecken wollen und wenn es so war, dann muss ich ja jetzt eine 180° Kehrtwende einlegen. Lass mich kurz darstellen, wie ich es sehe: Ich bin ein Malocher in einem Bergwerk, der nach etlichen (gefühlt 1000) fehlgeschlagenen Versuchen endlich auf eine Erzader gestoßen ist. Aber verdammt nochmal, das Erz rieselt leider nicht freiwillig herunter (so dass man es nur aufsammeln muss) - nein, man muss es teils mühsam abbauen! Ja, es gibt die Situationen, da klopft man auf einer weichen Stelle und muss ich nicht viel anstrengen - dann kann man früh Feierabend machen und seine Erzklumpen heimtragen. Aber es gibt eben auch Situationen, da stößt man auf "Granit" und man zerstört sich gleich am Anfang ein paar Bohrmeißel. Dann muss man Nachschub holen und schauen, wo man wieder eine weichere Stelle erwischt - aber das kann dauern. An solchen Tagen ist das Erz hart erkämpft und es fällt auch meistens nicht so üppig aus wie an den guten Tagen. Ggf. muss man sich auch mal mit "außer Spesen nix gewesen" zufrieden geben. So läuft es bei mir ab. Und um bei der Sprache der Bergleute zu bleiben: Ich dachte, dass ich den anderen Kumpels, die in dem unendlichen Stollenlabyrinth nach Erz suchen, mal die ein paar Tipps gebe, wo sie graben sollten. Erwartet wird hier hingegen von einigen eine exakte Landkarte. Aber selbst wenn man die hat, muss das Erz immer noch selbst abgebaut werden! Das erfordert eigenen Arbeitseinsatz und vor allem Übung. Ich weiß nicht, warum die Leute immer davon ausgehen, dass man mit irgendeiner Weltformel dieses Spiel einfach schlagen kann. Wenn das so wäre, gäbe es vermutlich schon keine Casinos mehr. So, das war es jetzt von mir zu dem grundsätzlichen Thema. Ich weiß, dass ich bei dir, @sachse, @Chemin de fer, @Maitre und Co. damit nicht durchdringe. Das ist auch in Ordnung so - ihr habt eure eigene Meinung und die steht euch zu. Ihr habt sie jetzt geäußert. Es wäre allerdings dem Thema zuträglich, wenn es dann hier nur mit den Leuten weiterginge, die zumindest die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass man beim Roulette mit klassischen Methoden dauerhaft Erfolg haben kann. Alle anderen können ja einen eigenen Thread aufmachen zu dem Thema "Nix geht!".
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Empfehlung: Weniger :-) am Ende eines Satzes ist oft mehr! Zwischen einem Anführungszeichen und dem ersten Buchstaben setzt man kein Leerzeichen. Das Leerzeichen dann eher vor dem Emoji verwenden. Was sind deiner Meinung nach die Vorteile von Touchbet in staatlichen Casinos? Jetzt komm mir aber nicht damit, dass man beim Setzen mehr Ruhe hat, die Jetons nicht geklaut werden können und man eine Ablage für seine Aufzeichnungen hat. So schlau bin ich selbst, das zu erkennen. Wenn es weitere Vorteile gibt, teile sie uns gerne mit.
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Da hast du vollkommen Recht - das hat CoPilot (welcher diese nette Geschichte beigesteuert hat) offenbar nicht bedacht. Mal wieder ein Beweis dafür, dass die KI von heute noch nicht perfekt ist. Andere Erklärung: Die KI meinte es anders, nämlich nicht die Anordnung im Kessel (wo die Zero zwar zwischen Schwarz und Rot, aber eben auch zwischen zwei Pair/Passe-Zahlen liegt), sondern einfach, dass die Zero zu keiner Einfachen Chance gehört und somit zwischen Noir/Rouge, Pair/Impair bzw. Passe/Manque steht. Wie auch immer - vielleicht hat sich die KI auch gar nichts weiter dabei "gedacht"...
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Dies ist vorhin bei meinem längeren Posting übersehen worden: Bin zwar selten in NRW, aber vielleicht kann mir jemand sagen, wie das bei den Merkur Spielbanken gehandhabt wird. Am Tisch werden bei Erscheinen der Zero die Einsätze auf EC gesperrt (das konnte ich live beobachten). Weiß jemand, wie das an den Roulette-Terminals gehandhabt wird? Da man von dort aus auch die Live-Tische bespielen kann, wäre es weitaus einfacher, an so einem Terminal zu setzen. Aber falls dort bei Zero die Einsätze auf EC komplett eingezogen werden, käme das für mich nicht in Frage. Vielleicht weiß es ja jemand - das wird ja vermutlich bei allen Merkur Spielbanken gleich behandelt. Kennt sich jemand in Merkur-Spielbanken aus und kann diese Frage beantworten?
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Was nützen dir die zig Millionen Coups, die du durch irgendein Programm durchlaufen lässt? Damit wirst du immer nur finden, wie es eben nicht geht. Fang an, dir Permanenzen vorzuknöpfen und beobachte aufmerksam. Diese Abschnitte sollten nicht zu lang sein. Eine, vielleicht zwei Rotationen. Dann wirst du nach und nach erkennen, welche "tägliche Hausmannskost" der Zufall immer und immer wieder bringt. Was nützt es mir, wenn ich weiß, dass in zig Millionen Coups 1x eine 36er Serie auftaucht o.ä.? Dieses Wissen ist für den Roulette-Alltag nicht relevant. Die Wahrscheinlichkeit, dass du eine solche Serie mal während deiner Spielzeit erlebst, ist verschwindend klein. Relevant wäre so etwas ohnehin nur, wenn man progressiert und stets gegen Serien größer X setzt. Und zu deinem Einwand, dass der Zufall sich jederzeit umentscheiden könnte: Möglich ist es, aber ich erlebe bereits seit einigen Jahren, dass er dies in der Praxis nicht tut. Warum sollte ich also davon ausgehen, dass sich das morgen, übermorgen oder nächste Woche ändert? Also bislang bleibt er bereitwillig bei seiner Lieblingsbeschäftigung. Natürlich blitzt hin und wieder sein Können auf und er scheint jegliche Contenance verloren zu haben. Dann gibt es 2 Möglichkeiten: Entweder du setzt aus und lässt den Sturm vorüber ziehen oder du springst auf und reitest den Sturm. Letzteres erfordert viel Überwindung, weil es scheinbar gegen jede Vernunft (und vor allem gegen jegliches menschliches Gerechtigkeitsgefühl) läuft. Aber Roulettegewinne sind nun mal harte, geistige Knochenarbeit. Da muss man kreativ sein und auch mal Sturmphasen mitnehmen.
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Bzgl. der Spannungen stimme ich dir zu - das bringt m.E.n. nichts. Bzgl. der technologischen Möglichkeiten weiß ich ehrlich gesagt nicht, wie du das meinst. Man kann im Übrigen den Zufall nicht vorhersagen. Man kann lediglich im Spiel Roulette (mit 36 bzw. 37 verschiedenen Ereignissen) nach ca. 100 Versuchen in etwa 55mal richtig liegen mit seiner Vorhersage auf EC. Das finde ich jetzt nicht so bahnbrechend. Wie man das in anderen Kontexten einsetzen könnte, dafür fehlt mir die Phantasie...
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Ich hab ja auch nichts zu verschenken - von daher passt's ja... Und bzgl. "System": Diesen Begriff mag ich nicht - denn er suggeriert, dass man einfach so mit starren Satzanweisungen losgehen kann und automatisch Gewinne einfährt. Ohne es sicher zu wissen, gehe ich davon aus, dass so etwas nicht möglich ist. Dagegen arbeitet der Zufall zu gut, um mit starrer Setzweise etwas erreichen zu können. Erforderlich ist aus meiner Sicht eine "Strategie": Diese setzt Flexibilität im Denken voraus und vor allem Anpassungsfähigkeit. Denn auch wenn sich der Zufall an gewisse Grenzen (meistens) hält, reicht das noch nicht aus, um den Bankvorteil zu überwinden. Nur wer erkennt, welche Spielart der Zufall gerade bevorzugt (manche nennen es "Tendenzen") und dann auf diesen Zug rechtzeitig aufspringt, kann die Bank schlagen. Ich würde sogar behaupten, dass das jeder Spieler schaffen könnte, wenn er lange genug Permanenzen beobachtet und dabei gewisse Auffälligkeiten zur Kenntnis nimmt. Die Chance ist eigentlich egal. Vielleicht geht es auf Plein sogar noch leichter als auf ECs. Der Vorteil bei Plein ist auf jeden Fall, dass man bei einem frühen Treffer gleich Feierabend machen kann - entsprechende Stückgröße vorausgesetzt.
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So fing es bei mir auch an! Vor über 20 Jahren mal als junger Spund aus Spaß im Casino gewesen. Damals waren noch einige "High-Roller" am Werk (sieht man heute fast nicht mehr). Beeindruckend fand ich, wie viele Jetons vor allem an den damals noch überwiegend frz. Tischen gesetzt wurden. Dann sah ich einen älteren Herrn mit einem Notizbuch. Der pflasterte nicht, sondern setzte gezielt - etwa nur jeden 3. oder 4. Coup im Gleichsatz. Und nur "Außenwetten". Ich beobachtete weiter. Während fast alle um ihn herum nach 1-2h eher verloren als gewonnen haben, hatte sich sein Jeton-Stapel am Ende merklich erhöht. Zunächst dachte ich, dass das reiner Zufall war - schließlich hatte man in der Schule gelernt, dass am Ende immer die Bank gewinnt. Ein paar Wochen später war ich nochmal im Casino - und sah den Herrn mit den weißen Haaren wieder. Erneut mit Notizbuch und am Ende mit mehr Jetons als am Anfang. Da kam ich ins Grübeln. Als ich ihn in der Woche darauf wieder sah, habe ich mir ein Herz gefasst und ihn an der Bar angesprochen: "Darf ich Sie mal was fragen? Sie spielen offenbar nach einem System? Müsste das nicht eigentlich auf lange Sicht scheitern?" Da lächelte er und antwortete: "Nun, junger Mann - die einen sagen so, die anderen so." Mit diesen Worten ließ er mich an der Bar stehen, tauschte seine Jetons in Bargeld um und verließ die Bank. Da war mein Interesse geweckt. Zum Glück fand ich kurze Zeit später die "Bestätigung" für die Machbarkeit im Netz. Kein Beweis - aber klare und für mich glaubwürdige Hinweise. Aber es hat dann leider ewig gedauert, sich eine eigene Strategie zurechtzulegen. Fast meine gesamte Freizeit habe ich investiert und es hat mich viel Nerven, Blut, Schweiß und Tränen gekostet. Dass daran die meisten Menschen zerbrechen würden, wurde mir schnell klar. Ich glaube, damit dürfte auch die Frage beantwortet sein, warum hier niemand eine Lösung für alle haarklein aufbereitet und für jeden verständlich präsentieren würde. Diejenigen, die es geschafft haben, mussten soviel Zeit investieren, dass selbst Angebote wie "ich kauf es dir für einen hohen 5-stelligen Betrag ab" sie nur müde lächeln lassen. Verkaufen lohnt sich eh nicht, denn so lange die Spielbanken einen spielen lassen, kann man sich jederzeit dort gegen Investition von etwas Zeit seinen Lohn holen. Und man sieht auch nicht ein, sein "Lebenswerk", das man sich so mühsam erarbeitet hat, einfach so wegzugeben. Fragen - so sie denn vernünftig gestellt werden wie die von @Feuerstein oder @Take_7 - werden gern beantwortet. Aber so plumpe Forderungen wie "leg doch mal alles offen" - das sollte wohl klar sein, dass darauf keiner der ernsthaften Forscher anspringt. Ich denke, jeder sollte mal tief in sich hineinhorchen und sich fragen, wie er/sie selbst damit umgehen würde. Auch @sachse hat sich doch offenbar nie wirklich in die Karten schauen lassen - sicherlich aus gutem Grund!