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Next-Ecart

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  1. Herrlich, immer wieder lustig zu sehen / zu lesen! Mein Lieblingssketch von Loriot ist allerdings dieser hier (leider nur in schlechter Qualität gefunden): https://youtu.be/Z-Jvs6C0ehE?si=jbWdYhWCctuPiFCA Der ist im Gegensatz zu vielen anderen zwar überhaupt nicht feingeistig oder gesellschaftskritisch, bringt mich aber immer wieder zum Lachen. Ich glaube es liegt daran, dass man das Motiv so gut nachvollziehen kann (--> schief hängendes Bild begradigen) und man deshalb denkt, "das könnte auch mir passieren"...
  2. Um es nochmal zu präzisieren, was meine Sicht der Dinge ist: Es ist und bleibt eine Unmöglichkeit, den nächsten Coup exakt vorauszusagen - es sei denn, man ist Hellseher... Was aber geht, ist, nach einer bestimmten Spielstrecke, die sich meinetwegen zwischen Länge 12 und 74 bewegt, mit einer Anzahl Sätze X (zwischen 1 und 40) häufiger zu treffen als es einem statistisch zustehen würde. Leider z.Zt. noch ohne jegliche Automatisierung, also "brain only" sozusagen. Mein Fiebertraum wäre, in den nächsten 5 Jahren ein eigenes KI-Modell bei mir zu Hause betreiben zu können, das ich auf meine Spielweise trainieren kann. Dann könnte man damit die Online Casinos ausnehmen... Ich teile allerdings die Meinung von Feuerstein, dass so etwas das Nobelpreis-Komitee nur müde lächeln lassen würde. Dafür wäre schon mehr nötig, denn man müsste es ja praktisch anwenden können außerhalb der "Spiele-Welt". Vielleicht bin ich einfach zu beschränkt, um erkennen zu können, wo der Anwendungsfall in der Praxis liegen könnte. Du hast da ja offenbar einige Ideen. Aber vielleicht meintest du es ja auch anders und nur darauf bezogen, dass jemand etwas findet, das es möglich macht, die Trefferwahrscheinlichkeit bei jedem Wurf zu erhöhen (positiver Erwartungswert). Wer das schafft, hätte vielleicht tatsächlich einen Nobelpreis verdient.
  3. Bei Haller findet man die Formeln, mit denen man es sich selbst ausrechnen kann für jede beliebige Chancengröße. Bei klassischen EC-Figuren hast du ja Zweierpotenzen, welche aber in der Form nicht vorkommen bei den "normalen" höheren Chancen (4, 8, 16, 32 vs. 3, 6, 12, 18, 36). Also sind die vorgefertigten Tabellen in den Büchern für diesen Zweck nicht geeignet.
  4. Sorry, dass ich dich versehentlich der "Nix geht"-Fraktion zugeordnet habe! Aber als Neuling hier schon alle deine Beiträge durchzusehen - die Erwartungshaltung ist ziemlich hoch. Doch eigentlich wusste ich ja, dass du dich mal positiv geäußert hast zu einem Spielansatz über Ausnutzung der Varianz. Dann natürlich gekoppelt mit einer Progression. Ist doch schön, dass du in dieser Richtung Erfolg hast! Ich hoffe, mit den "substanzlosen Behauptungen" hast du nicht mich gemeint. Wenn doch, dann teile mir gerne mit, wie ich deiner Meinung nach mehr Substanz einbringen könnte. Mein Problem ist doch, dass ich meine Strategie nicht auf ein oder zwei DIN A4 Seiten einfach so erklären kann. Das Grundgerüst ist bereits recht kompliziert (vermutlich unnötig), aber wie man damit spielt, das kann man nicht einfach so in ein paar Sätzen erläutern. Es würde ohnehin voraussetzen, dass jemand sich damit lange auseinandersetzt und übt. Ok, wenn man die wichtigsten Tipps kennt, ist man bestimmt nach ein paar Wochen sattelfest damit und braucht keine Jahre dafür wie ich. Achso, drei Denkanstöße noch: 1) Ist die Satztechnik 1+2 Stücke für dich auch Gleichsatz oder schon Progression? 2) Du scheinst ja deinem Usernamen nach zu urteilen eher Baccarat zu spielen. Dieses Spiel hat meiner Ansicht nach gegenüber Roulette einen entscheidenden Nachteil für Spieler: Es gibt nur einen einzigen Spielstrang, also eine EC. Baccarat kennt nur 3 Ereignisse (wenn man das Unentschieden mitrechnet), während es beim Roulette 37 mögliche Ereignisse gibt. Neben den drei "klassischen" ECs kann man sich im Roulette ja auch beliebige weitere einfache (und natürlich auch höhere) Chancen selbst kreieren. Diese Streuung, die durch weitere Spielstränge auf voneinander unabhängigen Chancen entsteht, ist nicht zu unterschätzen für ein erfolgreiches Spiel! 3) Nur weil man selbst noch nichts im Gleichsatz gefunden hat und es die gängige Lehrmeinung ist, dass dies nicht geht, muss das nicht bedeuten, dass es tatsächlich unmöglich ist.
  5. Die Frage ist, wie viele Besuche waren es wirklich? Und wie viele Setzer insgesamt? Exakte Buchführung ist wichtig. Nur so kannst du wissen, ob du einen signifikanten statistischen Ecart erreicht hast.
  6. Das Buch "Glück und Geschick" von Basieux habe ich nicht, aber in "Faszination Roulette - Phänomene und Fallstudien" beschreibt er diesen Fall auch. 70.000 DM Gewinn klingt viel, aber die Stückgröße lag bei 2.000 DM. Also waren es real "nur" 35 Stücke Gewinn. Trotzdem ist die Idee interessant ("Wette auf den Abbruch von Ordnungen") und daraus lässt sich bestimmt etwas machen, wenn man sich näher damit beschäftigt.
  7. Oha, so siehst du mich - als Guru?! Diesen Eindruck habe ich nie erwecken wollen und wenn es so war, dann muss ich ja jetzt eine 180° Kehrtwende einlegen. Lass mich kurz darstellen, wie ich es sehe: Ich bin ein Malocher in einem Bergwerk, der nach etlichen (gefühlt 1000) fehlgeschlagenen Versuchen endlich auf eine Erzader gestoßen ist. Aber verdammt nochmal, das Erz rieselt leider nicht freiwillig herunter (so dass man es nur aufsammeln muss) - nein, man muss es teils mühsam abbauen! Ja, es gibt die Situationen, da klopft man auf einer weichen Stelle und muss ich nicht viel anstrengen - dann kann man früh Feierabend machen und seine Erzklumpen heimtragen. Aber es gibt eben auch Situationen, da stößt man auf "Granit" und man zerstört sich gleich am Anfang ein paar Bohrmeißel. Dann muss man Nachschub holen und schauen, wo man wieder eine weichere Stelle erwischt - aber das kann dauern. An solchen Tagen ist das Erz hart erkämpft und es fällt auch meistens nicht so üppig aus wie an den guten Tagen. Ggf. muss man sich auch mal mit "außer Spesen nix gewesen" zufrieden geben. So läuft es bei mir ab. Und um bei der Sprache der Bergleute zu bleiben: Ich dachte, dass ich den anderen Kumpels, die in dem unendlichen Stollenlabyrinth nach Erz suchen, mal die ein paar Tipps gebe, wo sie graben sollten. Erwartet wird hier hingegen von einigen eine exakte Landkarte. Aber selbst wenn man die hat, muss das Erz immer noch selbst abgebaut werden! Das erfordert eigenen Arbeitseinsatz und vor allem Übung. Ich weiß nicht, warum die Leute immer davon ausgehen, dass man mit irgendeiner Weltformel dieses Spiel einfach schlagen kann. Wenn das so wäre, gäbe es vermutlich schon keine Casinos mehr. So, das war es jetzt von mir zu dem grundsätzlichen Thema. Ich weiß, dass ich bei dir, @sachse, @Chemin de fer, @Maitre und Co. damit nicht durchdringe. Das ist auch in Ordnung so - ihr habt eure eigene Meinung und die steht euch zu. Ihr habt sie jetzt geäußert. Es wäre allerdings dem Thema zuträglich, wenn es dann hier nur mit den Leuten weiterginge, die zumindest die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass man beim Roulette mit klassischen Methoden dauerhaft Erfolg haben kann. Alle anderen können ja einen eigenen Thread aufmachen zu dem Thema "Nix geht!".
  8. Hallo @Take_7, ich habe dir mal in roter Schrift direkt in den Zitaten geantwortet, das war am einfachsten. Ich hoffe, du kannst mit meinen Antworten etwas anfangen und die richtigen Schlüsse daraus ziehen!
  9. Hallo @Take_7, das sind gute (die richtigen) Fragen, die du da stellst. Die Beantwortung wird etwas Zeit brauchen, heute Abend bin ich dafür zu müde. Antwort erfolgt morgen! Cheerio! Next-Ecart
  10. Empfehlung: Weniger :-) am Ende eines Satzes ist oft mehr! Zwischen einem Anführungszeichen und dem ersten Buchstaben setzt man kein Leerzeichen. Das Leerzeichen dann eher vor dem Emoji verwenden. Was sind deiner Meinung nach die Vorteile von Touchbet in staatlichen Casinos? Jetzt komm mir aber nicht damit, dass man beim Setzen mehr Ruhe hat, die Jetons nicht geklaut werden können und man eine Ablage für seine Aufzeichnungen hat. So schlau bin ich selbst, das zu erkennen. Wenn es weitere Vorteile gibt, teile sie uns gerne mit.
  11. Vielen Dank für das Bemühen der KI. Falls es jemand definitiv weiß, kann er/sie sich ja noch melden. Ansonsten frage ich beim nächsten Casinobesuch einer Merkur-Spielbank selbst nach.
  12. Da hast du vollkommen Recht - das hat CoPilot (welcher diese nette Geschichte beigesteuert hat) offenbar nicht bedacht. Mal wieder ein Beweis dafür, dass die KI von heute noch nicht perfekt ist. Andere Erklärung: Die KI meinte es anders, nämlich nicht die Anordnung im Kessel (wo die Zero zwar zwischen Schwarz und Rot, aber eben auch zwischen zwei Pair/Passe-Zahlen liegt), sondern einfach, dass die Zero zu keiner Einfachen Chance gehört und somit zwischen Noir/Rouge, Pair/Impair bzw. Passe/Manque steht. Wie auch immer - vielleicht hat sich die KI auch gar nichts weiter dabei "gedacht"...
  13. "Er" (der Zufall, nicht ER [der Sven]) kann es mir gerne beweisen. Aber bis er sich dazu aufraffen kann, gewinne ich erst einmal weiter...
  14. Dies ist vorhin bei meinem längeren Posting übersehen worden: Bin zwar selten in NRW, aber vielleicht kann mir jemand sagen, wie das bei den Merkur Spielbanken gehandhabt wird. Am Tisch werden bei Erscheinen der Zero die Einsätze auf EC gesperrt (das konnte ich live beobachten). Weiß jemand, wie das an den Roulette-Terminals gehandhabt wird? Da man von dort aus auch die Live-Tische bespielen kann, wäre es weitaus einfacher, an so einem Terminal zu setzen. Aber falls dort bei Zero die Einsätze auf EC komplett eingezogen werden, käme das für mich nicht in Frage. Vielleicht weiß es ja jemand - das wird ja vermutlich bei allen Merkur Spielbanken gleich behandelt. Kennt sich jemand in Merkur-Spielbanken aus und kann diese Frage beantworten?
  15. Was nützen dir die zig Millionen Coups, die du durch irgendein Programm durchlaufen lässt? Damit wirst du immer nur finden, wie es eben nicht geht. Fang an, dir Permanenzen vorzuknöpfen und beobachte aufmerksam. Diese Abschnitte sollten nicht zu lang sein. Eine, vielleicht zwei Rotationen. Dann wirst du nach und nach erkennen, welche "tägliche Hausmannskost" der Zufall immer und immer wieder bringt. Was nützt es mir, wenn ich weiß, dass in zig Millionen Coups 1x eine 36er Serie auftaucht o.ä.? Dieses Wissen ist für den Roulette-Alltag nicht relevant. Die Wahrscheinlichkeit, dass du eine solche Serie mal während deiner Spielzeit erlebst, ist verschwindend klein. Relevant wäre so etwas ohnehin nur, wenn man progressiert und stets gegen Serien größer X setzt. Und zu deinem Einwand, dass der Zufall sich jederzeit umentscheiden könnte: Möglich ist es, aber ich erlebe bereits seit einigen Jahren, dass er dies in der Praxis nicht tut. Warum sollte ich also davon ausgehen, dass sich das morgen, übermorgen oder nächste Woche ändert? Also bislang bleibt er bereitwillig bei seiner Lieblingsbeschäftigung. Natürlich blitzt hin und wieder sein Können auf und er scheint jegliche Contenance verloren zu haben. Dann gibt es 2 Möglichkeiten: Entweder du setzt aus und lässt den Sturm vorüber ziehen oder du springst auf und reitest den Sturm. Letzteres erfordert viel Überwindung, weil es scheinbar gegen jede Vernunft (und vor allem gegen jegliches menschliches Gerechtigkeitsgefühl) läuft. Aber Roulettegewinne sind nun mal harte, geistige Knochenarbeit. Da muss man kreativ sein und auch mal Sturmphasen mitnehmen.
  16. Bzgl. der Spannungen stimme ich dir zu - das bringt m.E.n. nichts. Bzgl. der technologischen Möglichkeiten weiß ich ehrlich gesagt nicht, wie du das meinst. Man kann im Übrigen den Zufall nicht vorhersagen. Man kann lediglich im Spiel Roulette (mit 36 bzw. 37 verschiedenen Ereignissen) nach ca. 100 Versuchen in etwa 55mal richtig liegen mit seiner Vorhersage auf EC. Das finde ich jetzt nicht so bahnbrechend. Wie man das in anderen Kontexten einsetzen könnte, dafür fehlt mir die Phantasie...
  17. Ich hab ja auch nichts zu verschenken - von daher passt's ja... Und bzgl. "System": Diesen Begriff mag ich nicht - denn er suggeriert, dass man einfach so mit starren Satzanweisungen losgehen kann und automatisch Gewinne einfährt. Ohne es sicher zu wissen, gehe ich davon aus, dass so etwas nicht möglich ist. Dagegen arbeitet der Zufall zu gut, um mit starrer Setzweise etwas erreichen zu können. Erforderlich ist aus meiner Sicht eine "Strategie": Diese setzt Flexibilität im Denken voraus und vor allem Anpassungsfähigkeit. Denn auch wenn sich der Zufall an gewisse Grenzen (meistens) hält, reicht das noch nicht aus, um den Bankvorteil zu überwinden. Nur wer erkennt, welche Spielart der Zufall gerade bevorzugt (manche nennen es "Tendenzen") und dann auf diesen Zug rechtzeitig aufspringt, kann die Bank schlagen. Ich würde sogar behaupten, dass das jeder Spieler schaffen könnte, wenn er lange genug Permanenzen beobachtet und dabei gewisse Auffälligkeiten zur Kenntnis nimmt. Die Chance ist eigentlich egal. Vielleicht geht es auf Plein sogar noch leichter als auf ECs. Der Vorteil bei Plein ist auf jeden Fall, dass man bei einem frühen Treffer gleich Feierabend machen kann - entsprechende Stückgröße vorausgesetzt.
  18. So fing es bei mir auch an! Vor über 20 Jahren mal als junger Spund aus Spaß im Casino gewesen. Damals waren noch einige "High-Roller" am Werk (sieht man heute fast nicht mehr). Beeindruckend fand ich, wie viele Jetons vor allem an den damals noch überwiegend frz. Tischen gesetzt wurden. Dann sah ich einen älteren Herrn mit einem Notizbuch. Der pflasterte nicht, sondern setzte gezielt - etwa nur jeden 3. oder 4. Coup im Gleichsatz. Und nur "Außenwetten". Ich beobachtete weiter. Während fast alle um ihn herum nach 1-2h eher verloren als gewonnen haben, hatte sich sein Jeton-Stapel am Ende merklich erhöht. Zunächst dachte ich, dass das reiner Zufall war - schließlich hatte man in der Schule gelernt, dass am Ende immer die Bank gewinnt. Ein paar Wochen später war ich nochmal im Casino - und sah den Herrn mit den weißen Haaren wieder. Erneut mit Notizbuch und am Ende mit mehr Jetons als am Anfang. Da kam ich ins Grübeln. Als ich ihn in der Woche darauf wieder sah, habe ich mir ein Herz gefasst und ihn an der Bar angesprochen: "Darf ich Sie mal was fragen? Sie spielen offenbar nach einem System? Müsste das nicht eigentlich auf lange Sicht scheitern?" Da lächelte er und antwortete: "Nun, junger Mann - die einen sagen so, die anderen so." Mit diesen Worten ließ er mich an der Bar stehen, tauschte seine Jetons in Bargeld um und verließ die Bank. Da war mein Interesse geweckt. Zum Glück fand ich kurze Zeit später die "Bestätigung" für die Machbarkeit im Netz. Kein Beweis - aber klare und für mich glaubwürdige Hinweise. Aber es hat dann leider ewig gedauert, sich eine eigene Strategie zurechtzulegen. Fast meine gesamte Freizeit habe ich investiert und es hat mich viel Nerven, Blut, Schweiß und Tränen gekostet. Dass daran die meisten Menschen zerbrechen würden, wurde mir schnell klar. Ich glaube, damit dürfte auch die Frage beantwortet sein, warum hier niemand eine Lösung für alle haarklein aufbereitet und für jeden verständlich präsentieren würde. Diejenigen, die es geschafft haben, mussten soviel Zeit investieren, dass selbst Angebote wie "ich kauf es dir für einen hohen 5-stelligen Betrag ab" sie nur müde lächeln lassen. Verkaufen lohnt sich eh nicht, denn so lange die Spielbanken einen spielen lassen, kann man sich jederzeit dort gegen Investition von etwas Zeit seinen Lohn holen. Und man sieht auch nicht ein, sein "Lebenswerk", das man sich so mühsam erarbeitet hat, einfach so wegzugeben. Fragen - so sie denn vernünftig gestellt werden wie die von @Feuerstein oder @Take_7 - werden gern beantwortet. Aber so plumpe Forderungen wie "leg doch mal alles offen" - das sollte wohl klar sein, dass darauf keiner der ernsthaften Forscher anspringt. Ich denke, jeder sollte mal tief in sich hineinhorchen und sich fragen, wie er/sie selbst damit umgehen würde. Auch @sachse hat sich doch offenbar nie wirklich in die Karten schauen lassen - sicherlich aus gutem Grund!
  19. Danke für den Hinweis, aber in dieser Phase ("parallel") bin ich schon länger.
  20. Weise Worte, lieber @Maitre! Deswegen habe ich auch lange geschwiegen. Aber erstens ist der Mensch leider ein Herdentier. Er ist nicht zufrieden, wenn er mit etwas "allein" ist. Somit hat er das ständige Bedürfnis, sich mitzuteilen. Aber mein Schweigen zu brechen, führt hier wie anderswo nur zu Unmut und Unfrieden. Insofern gilt leider auch hier der Spruch: Si tacuisses, philosophus mansisses. Aber bzgl. der Zeit bis es gefunden wird, mache ich mir keine großen Illusionen: Die KI ist heutzutage bereits so weit, dass es nur eine Frage der Zeit ist. Zum Glück sind die heutigen Modelle so davon überzeugt, dass es nicht geht, dass momentan keine ernsthaften Anstrengungen unternommen werden. Aber ich bin mir sicher, dass bereits mit der heutigen Technik es kein großes Problem wäre, eine KI auf eine Strategie wie meine zu trainieren. Vermutlich würde sie das sogar besser spielen, da ihr keine Fehler unterlaufen und Dinge wie Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten usw. keine Rolle spielen. Insofern werden die Casinos irgendwann deutlich höheren Aufwand betreiben müssen, um elektronische Geräte jeglicher Art (vermutlich auch Smartphones) in ihren heiligen Hallen zu verbieten. Vielleicht wird der Hausvorteil auch deutlich erhöht, wer weiß das schon. Aber für Leute wie mich (die mit Notizzettel und Bleistift in die Spielbank gehen) brauchen sie keine besonderen Vorkehrungen treffen, denn wir gehören zu einer verschwindend kleinen Minderheit. Letzen Freitag in der Spielbank Monheim, die sehr gut besucht war, habe ich einen einzigen anderen Spieler gesehen, der sich ebenfalls Notizen machte (und das heißt noch nicht, dass er damit gewinnt). Alle anderen pflasterten nur brav ihre Jetons auf den Spieltisch und sorgten dafür, dass ein kleines Licht wie ich, der am Ende 600€ aus dem Laden geschleppt hat, nicht auffiel bzw. in der Masse der Einnahmen untergingen... Apropos: Bin zwar selten in NRW, aber vielleicht kann mir jemand sagen, wie das bei den Merkur Spielbanken gehandhabt wird. Am Tisch werden bei Erscheinen der Zero die Einsätze auf EC gesperrt (das konnte ich live beobachten). Weiß jemand, wie das an den Roulette-Terminals gehandhabt wird? Da man von dort aus auch die Live-Tische bespielen kann, wäre es weitaus einfacher, an so einem Terminal zu setzen. Aber falls dort bei Zero die Einsätze auf EC komplett eingezogen werden, käme das für mich nicht in Frage. Vielleicht weiß es ja jemand - das wird ja vermutlich bei allen Merkur Spielbanken gleich behandelt.
  21. Das erste Buch Roulette, Kapitel 1 Am siebten Abend, als Himmel und Erde geordnet waren und die Sterne ihre Bahnen kannten, blickte Gott auf die Menschen. Und er sah, dass sie Zahlen liebten, Muster suchten und selbst dort Regeln finden wollten, wo keine waren. Da sprach Gott: „Es werde ein Spiel, das Hoffnung und Zweifel zugleich in sich trägt.“ Und so nahm er einen Kreis und ließ ihn sich drehen. Er teilte den Kreis in viele Felder, einige rot und einige schwarz. Und zwischen ihnen ordnete er Zahlen an, nicht nach menschlicher Vernunft, sondern nach einem geheimen Plan. Und Gott sah das Rad an, und es war gut. Darauf sprach er: „Doch ein Rad allein genügt nicht.“ Und er erschuf eine kleine Kugel aus Elfenbein. Er gab ihr Leichtigkeit und Unberechenbarkeit. Und er setzte sie auf das drehende Rad. Die Kugel sprang und tanzte über die Zahlen, bald hierhin, bald dorthin. Kein Mensch wusste, wo sie ruhen würde. Und Gott sah, dass es gut war. Da versammelten sich die Menschen um das Rad. Die einen setzten auf Rot, die anderen auf Schwarz. Manche vertrauten den geraden Zahlen, andere den ungeraden. Wieder andere studierten Tag und Nacht vergangene Würfe und glaubten, den verborgenen Schlüssel gefunden zu haben. Und Gott lächelte. Denn jedes Mal, wenn ein Mensch sprach: „Nun habe ich das Geheimnis erkannt“, ließ die Kugel auf eine Weise springen, die niemand erwartet hatte. Und Gott sah, dass dies sehr gut war. Doch er sprach auch: „Damit die Menschen nicht vergessen, dass Glück und Weisheit verschiedene Dinge sind, soll das Rad weder gänzlich berechenbar noch völlig chaotisch sein.“ So schenkte er ihnen lange Serien von Rot und ebenso plötzliche Wechsel zu Schwarz. Er ließ Zahlen wiederkehren, die gerade gefallen waren, und andere lange verborgen bleiben. Und die Menschen schrieben Bücher darüber, erfanden Systeme und führten hitzige Debatten bis tief in die Nacht. Und Gott sah sie und sprach: „Sie haben Freude daran.“ Und das war gut. So wurde das Rouletterad vollendet, die Kugel und die Zahlen. Und Gott ruhte von seinem Werk und hörte dem Klackern der Kugel zu. Da trat der Widersacher hervor und betrachtete das Werk Gottes. Er sah das Rad, die Kugel und die Menschen, die voller Hoffnung um den Tisch standen. Und er sprach: „Das Spiel ist schön. Doch ich will meinen Teil dazu beitragen.“ Da nahm er die Zahl Null und stellte sie zwischen Rot und Schwarz, zwischen Gerade und Ungerade, zwischen Hoch und Tief. Und er sprach: „Wenn die Menschen gewinnen, sollen sie glauben, das Rad sei ihr Freund. Doch sie sollen nie vergessen, dass das Haus seinen eigenen Platz am Tisch besitzt.“ So wurde die Null zum Anteil der Bank. Und der Widersacher sah, dass die Menschen diesen kleinen Unterschied oft übersahen. Und das gefiel ihm. Dann sprach er: „Noch etwas fehlt.“ Da hauchte er einen Wind des Zufalls über die Kugel. Er gab ihr kleine Sprünge und unerwartete Tänze. Er ließ sie manchmal dort landen, wo alle sie erwarteten, und manchmal genau dort, wo niemand mit ihr gerechnet hatte. Er ließ Sieg und Niederlage nebeneinander wohnen. Denn er wusste: Würden die Menschen nur verlieren, so würden sie fortgehen. Würden sie aber immer gewinnen, so würde das Spiel bald enden. Darum sorgte er dafür, dass auf eine Niederlage Hoffnung folgte und auf eine Hoffnung manchmal wieder eine Niederlage. Und die Menschen sprachen: „Beim nächsten Wurf wird es anders sein.“ Und sie setzten erneut. Da lächelte der Widersacher. Doch Gott sprach: „Auch hierin gibt es eine Lehre. Denn wer glaubt, Gewissheit im Zufall zu finden, wird Demut lernen. Und wer den Zufall als Zufall erkennt, wird Weisheit gewinnen.“ Und so wirkten Rad, Kugel, Hoffnung und Zufall gemeinsam bis auf den heutigen Tag. Und Gott sah auf die Menschen am Roulettetisch und sprach: „Manche suchen Gewinn, manche suchen Unterhaltung, und manche suchen die Geheimnisse der Wahrscheinlichkeit.“ Und jeder fand etwas anderes. Und die Kugel rollte weiter.
  22. Danke für den Tipp! So habe ich es tatsächlich noch nie betrachtet. Also wenn die mich bei der Arbeit weiter ärgern sollten, dann haue ich da vielleicht noch vor dem regulären Renteneintrittsalter in den Sack und beziehe mein Einkommen nur noch vom Spieltisch. Selbst wenn es keine Millionen werden sollten - für ein bequemes Leben sollte es trotzdem locker reichen.
  23. Hallo @Take_7, ich war verreist, deshalb kann ich erst jetzt antworten. Ich benutze eine Figuren-"Mischform", aber die Grundkenntnisse über 2er, 3er und 4er Figuren sollten vorhanden sein. Was bei v.Graph nicht steht: Natürlich ist es zulässig, dass man beispielsweise die 4er-Figuren und Spiegelbilder gleichsetzt. Allerdings hat man dann eben nur 8 statt 16 Figuren. Denn beispielsweise Figur 1S (4x Schwarz) und Figur 1R (4x Rot) kann man als eine Figur betrachten (X-Folge-Folge-Folge). Es ist eine Frage des Geschmacks. Seine Regel "Eine Figur und ihr Spiegelbild sind nicht gleich" stimmt also je nach Betrachtungsweise mal ja und mal nein. Vervielfältigungen benutze ich nicht, da mir der Buchungsaufwand dafür im Casino zu hoch ist. Auf Papier am Küchentisch gerade noch so machbar, in Excel sowieso, aber wenn du in der Spielbank unter Zeitdruck stehst, dann empfand ich es als zu Fehleranfällig, mit Vervielfältigungen zu arbeiten. Ist sicher nur Übungssache, aber man kommt eben auch ohne aus. Wichtig ist hingegen, dass du mehrere Spieler zur Verfügung hast (mindestens 3) und du alle 3 EC-Paare nutzt. Natürlich kannst du auch nur ein EC-Paar nutzen, aber dann brauchst du wieder Vervielfältigungen... Also zum Lernen ist L.v.G. schon sehr gut, aber man sollte sich darauf nicht so versteifen. Denn eine Lösung ist dort selbstverständlich nicht zu finden und so glatt wie seine Beispielpartien verlaufen, klappt es in der Praxis natürlich auch nicht immer. Es wäre vielleicht glaubwürdiger gewesen, wenn er auch mal ein paar Beispiele gebracht hätte, wie in Partien der Saldo gen Süden abdriftet und man diesen wieder auffangen muss. Wichtig ist hingegen sein Tipp, dass man sich mit dem Zufall und seinen Eigenarten auseinandersetzen muss. Selbstverständlich macht der Zufall, was er will - doch er kann auch nicht zaubern. Ihm sind gewisse Grenzen gesetzt, die er natürlich hin und wieder mal überschreitet (sonst wäre es ja kein Zufall , aber an die er sich eben in den meisten Fällen hält. Nur muss man diese Grenzen selbst sehen / finden und das geht nur, wenn man viele Partien händisch bucht. Dann sieht man, was dem Zufall leicht fällt (und er es demnach häufiger wiederholt) und was eher selten vorkommt (aber eben doch hin und wieder - also muss man auch das kennen und dann vorsichtig sein, Verluste nicht bis zum Ende mitnehmen). Cheerio, Next-Ecart
  24. Vielen Dank für das tolle Diagramm! Ich weiß nicht, wen du meinst mit den Inselbegabten. Mich kannst du jedoch nicht meinen. Bin weder hochbegabt noch mathematisch irgendwie besonders bewandert. Ich bewundere es, wie sicher du und @elementaar hier Tabellen, Diagramme usw. allererster Güte zur Verfügung stellt! Hut ab! Leider bin ich in so etwas eine Vollniete. Vielleicht kann ich demnächst mal etwas zusammentragen - das wird aber dann beileibe nicht so schön aussehen wie das Material von dir oder elementaar. Die Tragsäule meines Vorgehens hatte ich ja schon in meinen Postings genannt. Ich verwende ein ähnliches Werkzeug wie @Sven-DC, nur wende ich es ganz anders an als er. Man darf das eben auch nur als Hilfsmittel sehen, nicht als in Stein gemeißelte Wahrheit. Aber als Orientierungshilfe taugt die "BIN" (wie er sie immer so schön nennt) doch eine ganze Menge, wie ich finde. Nur muss man eben wissen, in welchem Verhältnis Verläufe sich daran orientieren, wie oft es Ausreißer gibt und wie sich diese Ausreißer dann verhalten. Ecarts sind hier das Stichwort und diese kann man nutzen! Und das ausreichend oft so regelmäßig, dass man es nicht für möglihc hält, wenn man es nicht selbst erlebt hat. Weiterhin sollte man mit mehreren Spielern arbeiten, um Zeit zu sparen - ansonsten wird es zur endlosen Geduldsprobe. Ich finde es übrigens Spitze, dass ihr offenbar eine Methode gefunden habt, dem "Roulette-Problem" ganz anders zu Leibe zu rücken (so wie ich es mit meinem mangelhaften mathematischen Verständnis aufgefasst habe eher durch ausnutzen von Varianzen)! Das beweist, dass der Kreativität überhaupt keine Grenzen gesetzt sind bei diesem Spiel. Ich habe meine Lösung eher durch harte Arbeit gefunden - endloses "Trial and Error". Wobei es vermutlich ganz ohne vernünftige Rahmenbedingungen nicht geht.
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