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trude

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Alle erstellten Inhalte von trude

  1. Brauchst du auch nicht! Andererseits ist es leicht erklärbar und kurz gesagt: Die Casinos wissen über ihre Gefahren Bescheid: KG und WW. Das Personal ist darauf trainiert, beide Spielmethoden gegebenenfalls zu stören, weil sie wissen, wie diese Spielweisen ungefähr funktionieren und was diese Spielweisen zerstört. KG und WW- Spieler sind leicht erkennbar, wenn man sich auch nur oberflächlich mit der Materie beschäftigt hat. Daher handeln die auch irgendwann einmal danach, sobald sie entdeckt haben, was du da machst. Kein Unternehmen lässt sich freiwillig von der Laus, die sie im Pelz bereits erkannt hat, aussaugen. Spiele ich auf ECs oder auf andere Chancen, wissen die gar nix und machen auch nix dagegen. Das ist der einfache Grund.
  2. Jaja, vielleicht würde ich mich auch anstellen, wenn ich mich für 2.000 € im Monat, mit diversen Deppen, 40 Stunden lang und mehr pro Woche abärgern muss. Muss ich aber nicht. Schon damals nicht. Gott sei Dank! Vielleicht stelle ich auch zu hohe Ansprüche, kann schon sein!
  3. Also, wenn ich da mal aus eigener Erfahrung sprechen darf, bei mir war's nicht die Sicherheit. Denn wenn du daheim schon ca. 100.000 gesetzte Kugeln hinter dir hast und immer wieder und wieder gesehen hast, dass du aus jedem Tal der Tränen immer wieder herauskommst, dann zweifelst du auch nicht mehr daran, dass das in der Praxis auch so sein wird, zumal die praktischen Bilder in der Spielbank die theoretischen 1:1 wiederspiegelten. Bei mir war's die Ausdauer und vor allem die Empörung und der Ärger, die in mir aufkeimten, als ich gemerkt habe, die spielen eindeutig gegen mich. Ich hab' irgendwo in den Tiefen hier im Forum in so manchen physikalischen threads schon ausführlich darüber geschrieben, was da so alles passiert ist. Und das waren keine Einzelfälle. Hätten die in manchen Fällen regulär geworfen, dann hätte ich noch mehr gewonnen, als ich mitgenommen habe. Dieser Gedanke war für mich zermürbend. Das Ganze entwickelte sich zu einem Spiel, das mir gegen Schluss mehr Ärger als Spaß und Freude bereitete. Zumal ich es damals schon nicht nötig hatte, vom Spiel leben zu müssen. Ich wollte nicht spielen, damit ich in mir fast jeden Tag Unlustgefühle erzeuge. Stress wollte ich nicht. Das Spiel hat aber immer wieder Stress erzeugt. Bis dass ich mich dann eines Tages irgendwann fragte: "Hast du das nötig?" Vielleicht hätte ich stur heil am Automaten spielen sollen. Hab' ich aber nie gemacht. Vielleicht war das ein Fehler. Ich weiß nicht. Jedenfalls hat mich das angekotzt, dass da immer am Schluss zwei "Mander" kommen, die dir das Geld auszahlen, bei dem der letzte Hunderter immer in 5 €- und 10 €- Scheine wegen "Bettelmania" zerlegt war. Ich wollte eher anonym bleiben, was mir aber offensichtlich nicht gelungen ist. Servus, trude
  4. Naja, geb' ich ja zu. Mit den chicas hab' ich sicher etwas zu weit ausgeholt.
  5. Genau das würde ich auch sagen, nur leider kann man Ausdauer nicht empfehlen. Entweder man hat sie oder man hat sie nicht. Ich bin jedenfalls daran gescheitert und kenne auch keinen, der das schon 10 Jahre erfolgreich durchzieht. Aber ich bin ja nicht die allein seligmachende Kirche! Vielleicht kann man Ausdauer lernen. Mit NLP vielleicht, aber ich denke, man braucht für die Eigenschaft der Ausdauer bestimmte Charakterzüge, die schon im Vorfeld vorhanden sein müssen, um auch genügend Ausdauer dazu entwickeln zu können. Emotionale Menschen, sind dafür, scheint's, eher ungeeignet. Vielleicht eher Phlegmatiker. Das ist wahrscheinlich so wie mit der Musikalität und der Malerei. Ein gewisses Talent muss schon a priori vorhanden sein, sonst ist der Erfolg nur begrenzt. Über nur 4 Stunden Spielzeit bei WW und einem Casino, das dazu in unmittelbarer Nähe sein soll, könnten wir wieder eine Diskussion entfachen. Ist aber, glaube ich, nicht sehr sinnvoll.
  6. Ach nico, du hast halt nur sporadisch Kontakt zur Realität, ich weiß mein Guter, also was soll ich jetzt dazu sagen?
  7. ...da war ich nie drin!
  8. Hey chico! Du wirst doch nicht so dumm sein, zuerst bis 60 mit allen möglichen Chicas rumzumachen und ein Leben wie Lobo zu leben, um dir dann plötzlich im Alter eine kostenpflichtige, ausgemergelte Schreckschraube an die Füße zu schnallen? Vielleicht noch eine, die um 20 Jahre jünger ist wie du? Wenn schon, dann muss die zumindest soviel Rente mitbringen, dass dir keine Zusatzkosten erwachsen. Dann vielleicht. Sonst sind Pflegerinnen und Zugehfrauen gegebenenfalls wesentlich billiger. Frauen ruinieren jede Summe. Zalando hat zuviele Fetzen und es gibt zu viele Schuhe auf dieser Welt! Das weibliche Fetzengen ist unersättlich und nimmt teuflische Ausmaße an, wenn es bemerkt, dass da noch was auf der hohen Kante herumliegt! Dass man vorher nicht weiß, wie lange eine Spielerkarriere dauert, das ist richtig, deshalb hab' ich ja nur mal eine, sicher unter dem Durchschnitt liegende Zeit, von 20 Jahren angenommen und bin auch davon ausgegangen, dass schon mit 60 Jahren Schluss ist. Ja, wenn du 1,2 Mio. in 10 Jahren erwirtschaften willst, hast du die Latte sehr hoch gelegt. Dann musst du in der Spielbank hart arbeiten und dementsprechend hoch spielen, sonst wird das nix! Aber das ist doch gar nicht nötig, sich einer solchen Kasteiung und einem solchen Risiko auszusetzen. Da geht auch das Leben an einem vorbei. Genießen musst du's jetzt, wo du noch einigermaßen jung bist. Es kommt ohnehin die Zeit, wo gesundheitlich dann nix mehr geht! Was ist, wenn du auf dem Weg ins Casino eine schweren Unfall hast oder dich mit 60 ein Krebs zwickt? Dann war alles für die Katz' und gelebt hast du auch nicht. Scheiße! Das Totenhemd hat keine Taschen! Die Erben freuen sich! Ich weiß, man könnte hier endlos lang verschiedene Modelle einer Spielerlaufbahn diskutieren, z. B, wenn du im zarten Alter von 30 Jahren schon auf das richtige Spiel stößt und deine Karriere dann vielleicht noch 40 Jahre dauert. Wie sähe es dann auf deinem Konto aus? Man muss ja nicht immer gleich das Schlechteste annehmen. Der Durchschnitt ist ganz annehmbar, sag ich mal! Aber ich sehe schon, ich glaube, wir verstehen uns, und alle Anderen können auch sehen, dass dieses Modell gnadenlos funktioniert. Vorausgesetzt man hat das richtige Spiel! Servus, trude
  9. Servus roemer! Was soll ich denn hier vergessen haben, denn ich hab' ja auch von der "Hohen Kante" gesprochen. Erstens hab' ich von 10.000 € Gewinn und "MEHR" gesprochen. Zweitens hab' ich mich nicht auf den 500 S mit 15 Litern Spritverbrauch kapriziert, sondern ebenfalls von einem 320 S Diesel und gutbürgerlichen Restaurants gesprochen. Also davon, dass man seine Spesen von max. 3.000 € im Monat, auch ohne große Einschnitte zu machen, somit auch halbieren könnte. Ganz abgesehen davon wurde auch davon geredet, dass man auf Dauer auch nicht 10x/Woche in Luxusrestaurants essen gehen wird, denn das kriegst du mit der Zeit auch satt. Von daher sind also diese Spesen schon extrem hoch gegriffen und auch nur mit einem Gewinn von über 10.000 €, um es mal genau zu sagen, einem Gewinn, der so bei 13.000 € liegt, zu vereinbaren und auch erst ab diesem Gewinn zu rechtfertigen. Kurz gesagt: Spielerkarriere dauert z. B. 20 Jahre = 240 Monate. Jedes Monat 3.000 € auf die hohe Kante, ergibt nach 20 Jahren ein sattes Vermögen von jenseits der 700.000 €, aus denen durch Thesaurierung im Laufe der Jahre überschlagsmäßig ganz sicher 800.000 € werden. Bei der heutigen Lage kauft man nach und nach sichere Wertpapiere, keine Spekulationszettel mit 7% oder Schiffsanteile, damit dann dein Hab und Gut im Meer versinkt, sondern so was wie Wohnbauanleihen, Kommunalschuldverschreibungen etc., die dann eine bescheidene, aber dafür sichere Rendite von ca. 3% / annum KeSt- frei und netto abliefern. Macht summa summarum fürs Alter dann fast 2.000 € / Monat. Das ist eine Altersvorsorge, die ungefähr der eines Pflichtschullehrers entspricht, der schön brav fast 40 Jahre seine Beiträge einbezahlt hat. Liegt also sicher über dem Durchschnitt. Ich kann mir denken, dass das auch für Deutschland ungefähr hinkommt! Zusätzlich liegt der Unterschied zum Pflichtschullehrer aber auch noch darin, dass du auf 800.000 €, natürlich auch wieder nur im Notfall, zugreifen kannst. Der Pflichtschullehrer greift ins Leere, - so wie morgens seine Zahnbürste, was die Zähne betrifft! Noch einfacher: Gewinn = 10.000 € Altersvorsorge = 3.000 € Spesen = 2.000 € (meinetwegen) Allein zum Leben = 5.000 € Na, wenn das nicht reicht! Mit 5.000 € / Monat bewegst du dich im Bereich des Gehaltes eines Oberarztes in einer Klinik, der aber zusätzlich auch noch seine Monogamie bezahlen und vielleicht noch 1 - 2 Kinder ernähren muss. Ist doch reichlich für die Person eines Berufsspielers ohne Anhang, der nur für sich selbst zu sorgen hat, oder? Diese Altersvorsorge ist aber nur für den Notfall, wenn du mit 70 Jahren nicht mehr fähig bist ins Casino zu gehen. Heute eher eine Seltenheit. Du brauchst mit 70 und darüber auch nicht mehr 20x im Monat in die Spielbank. 5x im Monat reichen, um deine Rente bereits zu verdoppeln. Auch wirst du mit 70 nicht mehr jeden Tag in der Disco die Sau raus lassen wollen. Im Alter wird man wesentlich bescheidener. Spielkamerad hat davon ja schon geschrieben und ich kann seine Worte nur bestätigen. Es muss dann auch nicht immer Armani und Burberry sein. Dies alles aber nur unter der Voraussetzung, wenn deine Spielerkarriere nur 20 Jahre dauert. Was ist aber, wenn das nun 30 Jahre oder gar noch länger gut geht und du mit 65 bis 70 Jahren immer noch die Casinos schröpfst? Soviel Weißwürste kannst du dann in deiner zahnlosen Zeit gar nicht lutschen, wie du dir dann leisten kannst. Also vergessen hab' ich da gar nix. Was? Naja, wenn deine Spielerkarriere erst mit 60 beginnt, ist das was Anderes, da solltest du dein Schäfchen aber ohnehin schon im Trockenen haben, sonst wird's eh' nix mehr. Außer du wirst 100, wie der sachse! Servus, trude
  10. ...naja, wenn ich da an die Heerscharen der männlichen Gefolgsleute des ägyptischen Pharaos denke, die bei der Teilung des Roten Meeres jämmerlich ersoffen sind.....ich weiß nicht! Wenn ich wählen könnte, wäre mir da eine plötzliche Erstarrung lieber, als ein jämmerliches Ersaufen. Erschossen zu werden ist meines Erachtens besser, als mit einer Giftspritze krampfhaft das Diesseits verlassen zu müssen. Aber lassen wir das, jetzt wird's zu makaber. Die Bibel ist teilweise schon ein Horrorlexikon! Servus, trude
  11. ...und genau das ist der Haken an der Sache. Der Mensch ist anscheinend von klein auf so gebaut und daran ändert sich meist auch bis ins hohe Alter nichts. ..."begeistert" deswegen, weil es euch gelungen ist, zwar nur anfänglich, aber doch sehr oft, mit erhöhten, zwar sinnlosen, aber doch zum richtigen Zeitpunkt zufällig erhöhten Einsätzen, vergangene Verluste mit wenigen Schlägen wieder wett zu machen. Lege einem kleinen Kind nach dem Mittagessen ein kleines Bonbon und eine große Tafel Schokolade gleichzeitig auf den Tisch. - Das Kind darf selbständig und frei entscheiden. Bedingung: Das Bonbon gibt's gleich - die Tafel Schokolade erst am Abend! Du weißt jetzt schon, was gleich passiert. Bei Erwachsenen hat sich an dieser Handlungsweise offensichtlich nicht viel geändert. Dem Spatz in der Hand können die meisten Menschen einfach nicht widerstehen! Servus, trude
  12. ...ja, weil innerhalb von Jahren summieren sich einfach die Fehler, gewollt oder ungewollt und das kann richtig Kohle kosten, obwohl man sich eigentlich nichts Schlechtes oder gar eine böse Absicht vorzuwerfen hätte... Errare humanum est!
  13. Jetzt bist du in der richtigen Spur! Jetzt dreh' dich aber ja nicht mehr um, denn wer ständig stehen bleibt und zurückblickt, kommt nie ans Ziel. Denk' an Lots Frau und die Salzsäule! P.S.: Das mit dem thread würde ich nur machen, wenn sich dafür auch ein paar intelligente User ernsthaft dafür interessieren würden. Die "Sinnbefreiten" gesellen sich sowieso immer ungefragt dazu. Mit denen hat man ohnehin immer zu rechnen. Servus, trude
  14. ...wäre mal interessant, vielleicht in einem Extrathread, hier eine Liste zu basteln, in der so ziemlich alle Kriterien aufgelistet werden, die ein erfolgreiches Dauergewinnspiel unbedingt beinhalten muss. Erfahrungswerte, Berichte und auch das Wissen mancher User könnte da einfließen, diskutiert und abgehandelt werden. Die einzelnen Punkte und Ratschläge könnten dann durch Abstimmung entweder angenommen oder abgelehnt werden. Natürlich nicht einfach so, sondern auch begründet und gut argumentiert, sodass eine Annahme oder Ablehnung den anderen Teilnehmern auch plausibel und nachvollziehbar erscheint. Wäre doch interessant, was da dabei herauskommt! Dann könnten viele Leute hier, wenn sie sich ein System zusammenbasteln, doch schon mal von Anfang an in die richtige Richtung basteln und grobe Fehler a priori gleich mal ausschließen. Insofern sie in erster Linie an Gewinn, nicht nur an Unterhaltung interessiert sind.
  15. @murkel, wenn du aber nur "für dich passende" oder "für dich geeignete" Strategien suchst oder dir nur zur Unterhaltung dienende Strategien "zusammenschustern" willst, dann vergiss meine Ratschläge aus der langen Liste der "No Gos", denn diese sind dann meist nicht sehr unterhaltsam. Ansonsten musst du dich halt immer wieder aufs Neue, auf eine Stippvisite des mysteriösen Herrn P. einstellen. Der Hund ist nämlich sowas von hartnäckig und erscheint immer genau dann, wenn du ihn überhaupt nicht haben kannst. Du glaubst es kaum! So wie ein Unternehmer, der ständig unter der Wahnvorstellung einer Buchprüfung leidet. Servus, trude
  16. ...sag ich ja, => Unterhaltungsobulus!
  17. Aus Pierre Basieux: ROULETTE, Glück und Geschick: Um nicht gegen das Copyright zu verstoßen nur sinngemäß wiedergegeben: Bei Spielen mit negativer Erwartung, wirkt es lächerlich von Money- Management zu sprechen. Es gelingt dir damit maximal - und das auch lediglich im Anfangsstadium - vielleicht manchmal günstige, zufällige Schwankungen zu erwischen, damit du für diesen Tag gegebenenfalls dein Spiel noch im Plus beenden kannst, was dir aber sicher nicht immer gelingen wird - oder aber auch, - manchmal höhere, aber unbedeutende Einsätze zu tätigen, die du dann irgendwann, aber dafür ganz sicher als Preis für deine Unterhaltung am Spieltisch abschreiben musst. Es gibt keine "Einsatzstrategie", wenn du verstehst, was ich meine, die eine negative in eine positive Gewinnerwartung verwandeln kann. In günstigen Situationen - mit positiver Erwartung also - liegen die Dinge da schon ein bisschen anders. Also das, was der Mathematiker J. L. Kelly gefunden hat, funktioniert auf Dauer nur bei einem Spiel, welches aus irgendeinem Grund auch eine positive Gewinnerwartung hat. Womit wir wieder bei unserer Ausgangslage, dem masse égale- Spiel angelangt sind! Bei einem Spiel, das masse égale nichts bringt, nützt kein Proportional Betting, kein Kelly Management und schon gar nicht eine Progression, auch keine "Unverlierbare" von Haller, weil einfach das Fundament fehlt: Ein Spiel, das auch im Gleichsatz funktioniert und somit auf Dauer, alleine aus sich heraus, Gewinne abwirft. trude
  18. Die Liste ist lang: 1. Ratschlag: Spiele nur masse égale, egal, auf welche Chancen du spielst. Streiche das Wort "Progression" aus deinem Spielergedächtnis. Was masse égale nicht funktioniert, wird mit einer Progie zu 99% nur noch schlechter (Es gibt nur ganz wenige Ausnahmen und da bin ich mir auch nicht ganz sicher), also weg damit! Frag' dich einmal: Warum sollte jetzt die kommende Zahl, auf die du eine höhere Summe gewettet hast als sonst, plötzlich eher treffen als sonst? Erreichst du eine höhere Wahrscheinlichkeit etwa dadurch, weil du mehr Jetons drauf setzt? trude
  19. Servus, K.H! Warum sollte so, wie beschrieben, ein Spieler nicht weit kommen? Solange sein Gewinn pro Monat regelmäßig und im Schnitt die 10.000 € Marke erreicht und vielleicht sogar übersteigt? Das versteh' ich nicht. Was soll sich da widersprechen? Ich finde, dass das kein Cliché ist und sich ohne größere Schwierigkeiten auch so in der Realität abspielen könnte. So eine "10.000 €- und- mehr- Karriere" ergibt sich ja nicht von heute auf morgen. Z. B. WW: Mit 2000 - 2500 Stücken bist du spitzenmäßig kapitalisiert und arbeitest dich schön langsam hoch. Erfordernis also ca. 5.000 €. Die kriegt doch jeder Depp heute auf der Bank, wenn er sie nicht schon vorher selber hat. Und deinen Job gibst du erst auf, wenn du das Stück mit 20 € spielen kannst. Mit Louis geht's aber dann richtig los. Da durchbrichst du die 10.000 €- Schallmauer aber so was von locker! - Es ist einfach das Spiel! Auch ein in der Praxis auf Dauer durchführbares und spielbares Spiel brauchst du, nicht eines, das dich nicht nebenher physisch ruiniert! Von daher sind aber WW- Spiele nicht geeignet! Die richtige und funktionierende Strategie musst du haben, dann klappt's! Nur auf eine dauerhaft, nicht nur am Papier erfolgreiche, sondern auch in der Praxis spielbare Strategie kommt es an. Womit wir wieder in der Realität wären, denn wer hat die schon? Jetzt müsste ich mich wieder wiederholen. Der Omar Sharif spielte aber da schon in einer ganz anderen Liga. Da ging's nicht um 10.000 €, sondern um 100.000 $ pro Monat und mehr!!! Der lebte nicht in einem Haus und fuhr S- Klasse, sondern in einer 600m²- Villa in L.A. mit 20 Leuten Personal, die für sein Wohl sorgten, nebst Appartements in Paris usw.... Und Autos konnte der im Monat wechseln, wie unsereins die Hemden. Und was für welche! Nur mit dem dauerhaften Gewinnen hat's ein wenig gehapert. 100.000 $ hat der im Schnitt / Monat verjubelt, nicht gewonnen. Ein lediglich "kapitalkräftiger Spieler" liegt da schon einige Stufen drunter. Der Omar wusste ja nicht mehr, wohin mit dem Geld! Hab' mal ein bisschen gegoogelt: Der war sogar studierter Mathematiker und Physiker, leider kein KG. War Bridgeweltmeister und soll insgesamt so ca. 12 Millionen Dollar verspielt haben. In 6 Stunden sogar einmal ein halbe Million Dollar (die komplette Gage für seinen Film: "Dämonen"). Und das alles in den Sechzigern und Siebzigern, nicht im 21. Jahrhundert. Weißt du, was das damals Kohle war? Ja, leben tut er auch noch. Hat ca. 50 Filme gedreht = ? Mio. $ ? Also ich denke, den kann man hier nicht als Vergleich heranziehen. Servus, trude
  20. Ein erfolgreicher Spieler hat keine Frau, keinen Partner mehr (sonst sind 20.000 / Monat fällig). Von diesem, unter verbaler Inkontinenz leidendem weiblichen Wesen ist er nämlich schon in den Anfangsjahren seines Spielerlebens, Gott sei Dank, bereits schuldig geschieden worden, sondern heutzutage meistens mehrere (im Idealfall in der Nähe von jedem zweiten, dritten Casino eine...), meist auch keine Kinder und wenn's schon passiert ist, dann leben die bei der geschiedenen Mutter. Er ist kein Arbeitsmensch, eher der Freizeittyp. Gibt ihm das Leben eine Zitrone, fragt er darauf nach Salz und Tequila. Er ist einfach in jeder Hinsicht vogelfrei. Zahlen tut er nur das, was er freiwillig will, weil er hat ja offiziell kein Einkommen, zumindest beißen sich die sogenannten arbeitsscheuen "Abstauber- Frauen" und "Sich- Ins- Gemachte- Nest- Hocken- Wollen- Weiber" an ihm die kariösen Zähne aus, wenn er's klug anstellt. - "Glück im Spiel, heißt Pech in der Liebe!", - nur der Spruch gilt für ihn nicht. - Nicht mehr! - Er lebt nach dem Motto: "No luck, no fuck!" Wir sind heute nicht mehr bei "Wünsch dir was!", sondern bei "So ist das!". Da gab's mal einen Film, ich weiß nur nicht mehr, wie der geheißen hat. Jedenfalls sagte darin der Held mehrmals: "Ich bin Lobo, ich brauche niemanden!" Was sind da 100 km Casino- Anfahrt, nichts! Und Grippe, naja, kommt auch mal vor...gibt's ja nette bezahlbare Krankenschwestern dafür! Ein paar Saunagänge, Dampfdusche, Whirlpool, Pizzaservice und ein paar Krimis erledigen den Rest. Außerdem hat er eine 1. Klasse Krankenversicherung und eine Top- Alarmanlage im Haus, weil er ja viel auf Achse ist. Auch hat er eine Zorica, Yerida oder eine Jindra, die ihm 2x die Woche das Haus auf Hochglanz bringt, einkaufen geht und immer darauf schaut, dass ja genug Bier im Hause ist und ihm gratis seine Wäsche in die Waschmaschine steckt und seine Hemden bügelt, weil sie heimlich in ihn verknallt ist. Diese managt auch den Gärtnerbesuch, damit der Rasen alle 14 Tage sauber gemäht wird und schaufelt auch das Gartentor im Winter frei, damit man auf dem Weg in die Spielbank von nichts aufgehalten wird. Keine Steuererklärung, kein Finanzamt und Leute, die er nicht mag, ignoriert er nicht, sondern er findet nur keinen Grund mit ihnen zu reden. Lediglich der Reisepass muss alle 10 Jahre verlängert werden. Zusätzlich, einmal pro Monat zur Tarnung für eine Woche fort in den Urlaub geht doch auch. Da wohnt man halt dann gleich in der Nähe von einem oder zwei Casinos, die zu Fuß oder mit dem Taxi leicht erreichbar sind und kann nebenbei gleich den 40.000 km- Service an der S- Klasse erledigen lassen. Und was den Stress mit dem Partner betrifft, Gehsteigschwalben bezahlt man nicht für's Vögeln, sondern dass sie danach auch wieder abfliegen. Hat zwei gute Gründe: Erstens, ist es, übers Monat gerechnet, billiger als Monogamie und zweitens, gibt's auch tagsüber keinen Stress mehr mit dem Partner und es klappt so in der Nacht auch noch besser mit der Nachbarin , weil: ...ich bin müde...blah, blah.... ich habe meine Tage..blah,blah..... ich hab' Migräne,.blah, blah..wir haben doch erst gestern..blah, blah....- C'est vrais, c'est la vie! So leben Spieler, die erfolgreich über Jahre Dauergewinne einfahren! Gute Nacht! (Einen Absacker noch, dann geh' ich auch, hicks! Jetzt hab' ich endlich meinen Jetlag überwunden.) trude
  21. "Schwarze Mander" sagen die Tiroler zu den Croupiers. Angelehnt an den Ausruf des tiroler Freiheitskämpfers Andreas Hofer: "Mander s'ischt Zeit!" => "Männer, es wird Zeit!" Und dass auch Croupiers zocken und durch ihr Spiel in anderen Casinos eigentlich damit beweisen, dass sie vom Spiel keine Ahnung haben, ist ja hinlänglich bekannt. Du bist ja öfter in G., wenn du mal nach Seefeld oder Innsbruck kommst, sind da immer ein paar Typen von denen in den österreichischen Casinos und auch umgekehrt. Auch hier, wo ich jetzt wohne, erkenne ich oft so manche Croupiers aus Bad Füssing und Reichenhall in Salzburg wieder. Natürlich auch umgekehrt.
  22. ...na das sehe ich etwas anders, obwohl schon jenseits der 60, - 5x / Woche um 15:00 Uhr ins Casino und spätestens um 19:00 Uhr, bevor der große Wirbel losgeht, wieder raus, - das geht schon, würde ich sagen. also für mich wäre das kein Problem. Gemütlicher Halbtagsjob würde ich sagen.
  23. Das ist schon richtig, aber den "Schwarzen Mandern" eins über die Rübe zu ziehen, hat trotzdem noch immer nicht seinen Reiz verloren.
  24. ...du wolltest sagen in der Theorie, am Papier sind es halt wieder mal 15.000, in der Praxis vielleicht 10.000, weil 30x im Monat geht niemand auf Dauer ins Casino!
  25. ...naja, so pingelig wollen wir ja nicht sein, ne Stunde auf oder ab..... Ich bin früher gar nicht so selten, ein paar Mal, jedes Monat von 15:00 Uhr bis Mitternacht im Casino gesessen. Das zeeeeeeeeeeeehhhhhhhhhrt........ Dann kommst du erst um 02:00 Uhr früh nach Hause und fällst ins Bett. Wenn's dann auch schon später Vormittag ist, wenn du aufstehst, trödeln darfst du dann auch nicht mehr. Und schon wieder stehst du beim Tisch. Il tempo passa presto! Nur 4 Stunden im Casino war bei mir eher eine Seltenheit.
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