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Von der Unmöglichkeit des Seins oder Nichtseins, oder:


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Roulette ist 'n außerordentlich faires Spiel, bei dem Gewinn- und Verlustchancen ausgeglichen sind.

Während beim Lotto weniger als 50 % des Umsatzes ausgeschüttet werden, gibt 's Spielcasino mehr als 97 % des Umsatzes an die Spieler/innen zurück.

Im Gegensatz zum ehrenwerten Lottospiel haftet 'm fairen Roulette jedoch 'n unseriöser Beigeschmack von Glücksspiel an.

's wird wohl da d'rin begründet sein, dass beim Roulette die Einsätze in schneller Folge hinter'nander getätigt werden können, mer also innerhalb kürzester Zeit 'n kleineres oder auch 'n größeres Vermögen verspielen kann.

Sowas ist in der Tat leichter zu bewerkstelligen als auf Dauer 'n nennenswerten Gewinn zu erzielen.

Dieses 'Nicht verlieren und dauerhaft gewinnen wollen' ist nicht leicht, weil die Bank wesentliche Vorteile gegenüber den Spieler/innen - neben den systembedingten - hat:

  • 's Spielcasino verfügt über praktisch unbegrenztes Kapital, während der normale Bürger nur über 'n begrenztes Budget verfügt.
  • 's Spielcasino hat unbegrenzt Zeit, während sich der normale Spieler nur gelegentlich diesem Vergnügen hingeben kann.

Mit großer Ruh' und Gelassenheit walten die Croupiers ihres Amtes, während der Spieler unter Stress steht und immer um seinen Einsatz fürchten muss.

Oft sind den Roulette-Spielern nicht mal die Regeln bekannt, obwohl diese relativ einfach sind.

Kaum jemand kennt aber den komplexen Hintergrund und die strengen Regeln des Zufalls, welche dieses eigentlich primitive Spiel lenken.

Fast jede/r, wo 'nen Chip auf den Tisch legt, überlegt sich irgendwas dabei, versucht, System in sein Spiel zu bringen.

And're kaufen sich teure System-Spielanleitungen mit häufig schwammigen Auslegungen der Regeln und spielen gläubig danach.

Kaum jemand nimmt sich allerdings die Zeit, die Richtigkeit seines Systems ausreichend zu erproben - oder, wenn's an Zeit nicht mangelt, beantwortet 's Spielcasino die Frage.

's mangelt den meisten Spieler/innen an Erfahrung. Selbst die Profi-Spieler/innen kommen sich oft gegenüber der übermächtigen Bank unterlegen vor.

Unter dieser selbstgewählten Stress-Situation treffen dann ansonsten recht besonnene Bürger oft schleunigst ziemlich mutige Entscheidungen.

Sei's, weil 'n Erfolgserlebnis fehlt, aus Ärger über 'nen hohen Verlust, genau so jedoch aus Freude über 'nen Gewinn und Übermut nach hohem Gewinn.

Meistens solang', bis der vorherige Gewinn wieder 'm Spielcasino übergeben worden ist, oder die Geldbörse leer ist. Und durch solche Situationen gewinnt 's Spielcasino oft mehr, alses eigentlich will.

Uns're Probleme beim Roulette liegen also zum Einen im Spielsystem selbst:

Obwohl 's Roulette selbst Laien 'ne faire Chance mit an und für sich geringem Verlustrisiko bietet, kann mer nur gewinnen, wenn mer die Regeln des Zufalls kennt.

's scheint, dass auch die wenigsten Systemspieler/innen wissen, warum s'e wie spielen sollen. Oder s'e können die Logik 'nes fremden Systems nicht überprüfen.

Genau so groß ist 's Problem mit uns selbst, d. h. unser Entscheiden und Handeln unter Kontrolle zu halten. 's ist eine Sache, sich 'ne bestimmte Spielweise vorzunehmen, und 'ne and're, sich an diese zu halten und s'e durchzuhalten.

Niemand kann beim Roulette jemals gewinnen, wer nicht große Disziplin und Selbstbeherrschung mitbringt.

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Träume................

Wer sich für Roulette int'ressiert, der hat bestimmt schon mal diesen oder 'n ähnlichen Traum gehabt:

Mer schlendert gemütlich in's Spielcasino, guckt sich 'n bissel um, setzt 'n paar Chips, verliert, gewinnt, und gewinnt nochmal, bis mer zufrieden ist. Dann noch kurz an die Bar, nach ein oder zwei Stunden schlurft mer wieder 'raus.

Das kann mer sich montags so vorstellen, dienstags auch, mittwochs und donnerstags. Den Rest der Woche überlässt mer den and'ren.

Vier Wochen könnt' mer das durchhalten, sogar acht Monate im Jahr, den Rest des Jahres braucht mer zur Erholung.

Und das läuft jetzt schon fünf Jahre so, dass wir stets genügend Geld zum Leben haben und d'rüber hinaus auf diese Art und Weise von Arbeit verdienen.

Überall auf dieser Welt, wo's schön ist und 'n Spielcasino nicht allzu weit weg ist.

Wir haben den Bogen 'raus und ganz im Gegensatz zu all den and'ren nervösen Typen spielen wir unser Spiel ganz cool und unauffällig 'runter.

Wir wissen, dass wir ab und an verlieren, aber uns're Verluste sind begrenzt.

Wir gewinnen keine riesigen Summen jeden Tag, aber trotzdem ausreichend. Wir taumeln nicht in endlose Verlustzonen, unser Gewinn-Saldo steigt ruhig und stetig an.

So lässt sich's träumen.

Selbst wenn wir dieses Leben eigentlich nicht führen wollten, weil wir uns lieber in 'nem and'ren Job behaupten wollen - dieses Traumziel, vom Spiel zu leben, realisierbar zu machen, diese Methode zu finden, ist wohl vieler Ehrgeiz.

Was wir aus diesem Traum übernehmen wollen:

  • 'ne Spielmethode macht nur Sinn, wenn die Ergebnisse nicht von tiefen Stürzen bis zu enormen Gewinnen schwanken.
  • 'n System macht nur Sinn, wenn 'n relativ konstanter Gewinn bei begrenzten Verlusten erzielt werden kann.
  • 's Verfahren muss sich über die unterschiedlichsten Nummernfolgen bewähren und über 'nen langen Zeitraum stabile positive Ergebnisse liefern.
  • 's dürfen für 's Spiel keine endlosen Sitzungen notwendig sein, sondern die Ziele müssen in absehbarer Zeit erreicht werden können.

Obiges Zeitraster wollen wir deshalb mal für 'n Anfang als Maßstab für Auswertungen übernehmen:

'n Tag hat 24 Coups, 'n Monat 16 Tage (also 384 Coups), 'n Jahr dauert 8 Monate (also 3072 Coups), Ende ist nach fünf Jahren.

So lang' muss sich 'n Verfahren mindestens bewähren.

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Chaos........................

Beim Roulette-Spiel gibt's 'n Kessel mit 37 Fächer, jedem Fach ist 'ne Nummer von 0 bis 36 zugeordnet. Diese Nummern sind allerdings nicht wohlgeordnet, sondern recht chaotisch auf die verschiedenen Fächer verteilt. 's einzige, was im Kessel geordnet scheint, sind die Farben Rot und Schwarz.

Dann ist da 'n Croupier, der den Kessel in 'ne mehr oder weniger langsame Rotation versetzt. Dann schmeisst er 'ne kleine Kugel mal rechts 'rum, mal links 'rum in den Kessel.

Diese Kugel kullert einige Male im Kessel und fällt dann in ein's der Fächer, ganz so wie's ihr gefällt.

Sowas gefällt uns aber überhaupt nicht, weil wir keinerlei Logik d'rin erkennen können, warum sich die Kugel dieses eine Fach ausgesucht hat.

's ist uns höchst unangenehm, von diesem zufälligen Verhalten abhängig zu sein: wir haben kein Organ für diese Logik des Chaos.

Was wir brauchen, um uns wohl zu fühlen, sind Ordnung und Gesetz. Zufall akzeptieren wir nur, wenn er zu uns'rem Vorteil ausfällt. Beim Roulette, beim Lotto oder wo wir sonst schon mal Schwein hatten.

Wenn wir kein Glück haben, dann fordern wir massiv Gerechtigkeit, Sitte, Ordnung, Gesetz - zum Vorteil aller und im Besond'ren für ...

Neee, Chaos ist nicht unser Fall. 's wenigste, mit dem wir uns zufrieden geben könnten, ist 'ne gute Wahrscheinlichkeit.

Deshalb versuchen wir jetzt ja auch angestrengt, 's Chaos berechenbar zu machen. Nicht zuletzt uns're Umweltprobleme, 's Kippen bislang stabil erschienener Systeme, macht diese Suche so dringend erforderlich. Die besten Wissenschaftler mit den besten Rechnern sind dabei, die Gesetzmäßigkeiten des Chaos zu ergründen.

Die Gesetze oder besser die Regeln des Zufalls und der Wahrscheinlichkeiten beim Roulette zu erkennen, ist dagegen 'n Leichtes. Dazu reicht unser Computer und unser Wissen aus der Schule.

Dieses Chaos des Zufalls können wir notfalls in Perfektion am Computer simulieren.

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Die erste Zielsetzung uns'res Vorhabens muss sein, uns're natürliche Aversion gegenüber 'm Zufall in den Griff zu bekommen.

Wir müssen erkennen lernen, dass Zufall nix mit Glück und Pech zu tun hat, sondern dieses zunächst chaotisch erscheinende Auftreten der gezogenen Nummern sehr strengen Gesetzes- oder Regelmäßigkeiten unterliegt.

Wir müssen lernen, nicht gegen den Zufall, sondern mit den Regeln dieses überschaubaren Chaos zu spielen.

Die zweite Zielsetzung muss sein, nicht stur nach irgend'ner der unbegrenzt vielen, denkbaren Strategien vorzugehen, sondern aufgrund erkannter Regelmäßigkeiten zweckmäßige Strategien zu entwickeln.

Das wird uns're gewohnte Logik und Vernunft sehr strapazieren, so dass uns're dritte Zielsetzung sein muss, keiner noch so klaren Überlegung zu trauen, sondern s'e stets 'nem harten Test der Simulation über lange Folgen von Coups auszusetzen.

Zielsetzung ist also keinesfalls 'n fertiges Roulette-System zu offerieren, sondern je nach Situation zweckmäßige Strategien zu entwickeln.

Mer muss dabei keine große mathematischen Fähigkeiten oder sowas beweisen oder entwickeln, als vielmehr die Denkweise 'zufallsgerecht' auszurichten.

Zielsetzung kann deshalb auch nicht sein, schnell zu 'nem Ziel kommen zu wollen. Der Weg ist's Ziel, weil wir nur in 'nem längeren Prozess unser Denken anpassen können.

Wir müssen uns vielmehr zum Ziel machen, aus vielen vergeblichen Versuchen jedes Mal 'n klein bissel schlauer hinsichtlich des Zufalls zu werden.

Möglicherweise sind jetzt einige wegen der abwegigen und langatmigen Zielsetzungen enttäuscht. Wer 'n schnell erlernbares Roulette-System gesucht hat, sorry.

Aber keine Sorge, diejenigen, die den Zufall tiefer ergründen wollen, wird's ganz sicher nicht langweilig werden.

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Die Ermittlungen rund um's Roulette sind fast spannender wie 'n Krimi. 's ist faszinierend, welche Unzahl von Überlegungen und Untersuchungen mer um diese 37 Nummern anstellen kann.

Bestimmt hat jede/r schon mal die optimale Strategie entdeckt und euphorisch zu träumen begonnen - bis 'ne Nummernfolge kam, die ...

Durch die vielen Simulationen können hoffentlich einige die gleiche Spannung, den selben Stress des Spiels, die Hoffnungen und Enttäuschungen nachvollziehen.

Ich bin sicher, wer sich die Zeit nimmt, insbesond're die Simulationen zu studieren und anhand von Permanenzen aus and'ren Quellen diese versucht nachzuvollziehen, wird viel lernen.

's wird kein fertiges System vorgestellt, an das mer glauben kann oder gar muss. 's ist viel wichtiger, dass mer 'ne Erkenntnis bekommt, aus der sich logischerweise 'n zweckmäßiges Spielsystem ergibt, welches der aktuellen Situation angepasst ist.

Bevor mer dies allerdings im Spielcasino anwendet, ist viel Übung erforderlich. Jede/r kann das üben, anhand von Permanenzen, die mer sich aus verschieden Spielcasinos 'runterladen kann oder auch anhand von OC's. Im OC kann mer entweder im Fun-Mode spielen, wer dem nicht über 'n Weg traut, der loggt sich eben in 'n Live-Spiel ein und schreibt mit.

Auf diese Arten kann mer in kürzerer Zeit mehr Spielerfahrung sammeln, als das in drei Monaten im Spielcasino der Fall wär', und das ohne jedes finanzielle Risiko.

G'rad dieser Zeitraffer-Effekt bei Auswertungen am PC macht's möglich, die Kontinuität der Erscheinungen zu erkennen und nutzen zu lernen.

Und g'rad im Fun-Mode 'nes OC's wird mer den Stress des Spiels jederzeit fühlen, auch wenn's nicht um echte Kohle geht. Der Siegeswille ist trotzdem da, und wird Verluste bittere Wahrheit werden lassen. Mer wird hart kämpfen müssen - und mer wird sauer auf sich sein.

Dieser Zeitraffer-Effekt ist trotzdem harte Arbeit. Mer wird bemerken, dass mer nur ungefähr 'ne Stunde lang konzentriert genug ist. Mer tut also gut d'ran, wenn mer beschliesst, nicht länger als diese eine Stunde am Stück zu üben.

Wer das mal begriffen hat, dem ist's klar, dass mer auch real 'n paar Monate 's Vergnügen hat, bis alles verinnerlicht ist.

Wir werden versuchen, wesentliche Gesetzmäßigkeiten aufzuspüren, wir werden überprüfen, was sich aus der prinzipiellen Ausgeglichenheit des Roulette ergibt.

Und wir werden immer wieder Theorien aufstellen, die anhand von Simulationen gestestet werden, aus den Ergebnissen versuchen wir, neue Gesichtspunkte zu erkennen. Nebenbei kann jede/r irgendwelche Strategien selbst entwickeln und diese wiederum testen, aus den Erfahrungen werden sich neue Zielsetzungen ergeben, die's dann wieder zu überprüfen gilt ... bisses dann passt.

Dann kann jede/r solang' üben, bis mer sicher ist, dass mer vielleicht doch erfolgreich spielen kann. 's werden sich dann einige Konsequenzen für's praktische Spiel ergeben.

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'nem normalen Menschen ist's unmöglich, 'ne zufällige Folge von Nummern zu nennen.

'n normaler Mensch bringt bald irgendwelche Gesetzmäßigkeiten in's Spiel, weil er sich ganz einfach unwillkürlich was dabei denkt.

Der Mathematiker Pascal hat sich deshalb schon vor etwa 300 Jahren 'ne Maschine ausgedacht, um Zufallszahlen zu produzieren und untersuchen zu können.

Diese Maschine soll der Vorläufer des Roulette gewesen sein, so wie's in Frankreich seit jetzt mehr als 200 Jahren gespielt wird.

Heutzutag' kann mer solche Zufallszahlen auch mit 'm Computer einfach produzieren. Also 'ne wirre Folge von Zahlen, deren einzige Gesetzmäßigkeit 's zu sein scheint, keiner Gesetzmäßigkeit zu unterliegen - außer der des Zufalls - und was sich da d'raus wieder an Regelmäßigkeiten ergibt.

Wir werden hier ausschließlich computergenerierte Zufalls-Zahlenfolgen verwenden. 's würd' keinerlei Sinn machen, hierbei irgendwelche Manipulationen vorzunehmen, da ansonsten die Ergebnisse nicht mehr repräsentativ für's reale Roulette wären.

Jede Nummernfolge, die 'n Computer liefert, könnt' genauso gut von jeder Roulette-Schüssel produziert worden sein. In beiden Fällen finden sich immer wieder Nummernfolgen, bei denen jedes noch so unsinnige Roulette-Spielsystem ganz hervorragend abschneidet.

In den Tests werden bis zu 32767 verschiedene Nummernfolgen verwendet, auf diese Art und Weise können wir sicher sein, dass wir nicht nur zufällig gute Ergebnisse erzielt haben.

Roulette-Experten werden jetzt vielleicht enttäuscht sein, dass hier keinerlei reale Permanenzen aus den Spielcasinos verwendet werden - neee, werden nicht, nur 'künstliche' Nummernfolgen.

Aber 's soll ja auch kein System entwickelt werden, welches auf 'Kesselfehler' hofft, oder den Abbruch 'ner Serie auf Grund des 'Handwechsels' vermutet.

Hier soll lediglich 'ne Strategie entwickelt werden, welche auf nix and'rem als 'm reinen Zufall basiert.

Denn beim Roulette werden 'zufällig' Nummern gezogen, alles and're ist reine Illusion. Der Computer liefert ebenso puren Zufall, inklusive der 'unwahrscheinlichsten' Erscheinungen.

's bedarf keiner and'ren Ursache als purem Zufall, um alle Erscheinungen beim Roulette zu erklären - und um vielleicht beim Roulette zu gewinnen.

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Wir sollten als erstes mal 's Finanzielle klar stellen.

Roulette ist und bleibt 'n Glücksspiel. Mit Gewinn und Verlust in beliebigen Größenordnungen.

Besser gesagt:

Mit Verlust (in beliebigem Umfang) und Gewinn (möglicherweise).

Zufall und Wahrscheinlichkeit bedeuten auch:

Sofort und für lange Zeit hohe Verluste, bevor überhaupt (wenn überhaupt noch) was gewonnen wird.

Auch wenn wir hier krampfhaft versuchen, 'n wirkungsvolleres Vorgehen zu entwickeln, auch wenn mer von 'nem Spielsystem überzeugt ist - dieses Verlustrisiko ist permanent vorhanden.

Konsequenz, einzig zulässige Konsequenz da d'raus:

Roulette darf mer ausschließlich mit freiem, zusätzlichem Kapital spielen, auf welches mer einfach verzichten kann, ohne durch den Verlust bemerkenswert ärmer zu sein.

Wer über kein freies Kapital verfügt, darf auch nicht um Geld spielen.

Jede/r muss sich immer wieder d'rüber klar werden:

welchen Betrag sie/er wirklich frei hat, eigentlich nicht braucht, nix vernünftigeres damit anfangen kann, gedanklich voll abgeschrieben hat, einfach so auf's Spiel setzen kann, ohne dasses besonders kümmert, ob gewonnen oder verloren wird.

Roulette sollt' mer nur aus sportlichem Ehrgeiz 'raus spielen, nur dann hat mer wohl die richtige psychologische Kondition.

Wer Roulette spielt, weil er Geld gewinnen muss, hat nicht die erforderliche psychische Konstitution, um dem unausweichlichen Stress gewachsen zu sein.

Roulette zu spielen macht Spass und ist 'n Vergnügen, jedoch nur unter den richtigen Voraussetzungen.

's gibt viel Unterhaltsames und Int'ressantes auf dieser Welt. 's Amüsement des Roulette sollt' mer aber nur wählen, wenn mer dabei 'nen psychischen Gewinn erzielen kann.

Dazu gehört, dass mer jeden Tag gewonnen haben sollt'.

Weil dies kaum zu machen ist, muss mer sich vor jedem Besuch im Spielcasino d'rüber im Klaren sein, welchen Betrag mer an 'nem Tag maximal verlieren will, ohne danach negativ betroffen zu sein.

Dies bedeutet, dass mer sich jedesmal vor Eintritt 'n Limit setzt, und dieses wird unter keinen Umständen, niemals erhöht, wenn 's Tageskapital verloren ist.

Dieses Thema ist jetzt schon mal angesprochen worden, damit niemand irgend jemand 'n Vorwurf machen kann, mer sei nicht vorgewarnt gewesen.

D'rüber hinaus sind jetzt vielleicht einige so verunsichert, dass s'e 'n paar Monate lang' ohnehin nicht real spielen wollen.

Jetzt aber mal konkret zur Zahlungsweise der diversen Satzmöglichkeiten beim Roulette.

Beim Roulette werden 'Jetons' (Spielmarken, Chips, Stücke) gesetzt. Unterschiedliche Aufmachung signalisieren unterschiedliche Werte.

Wir schwätzen hier nur von Chips = Jetons beliebigen Wertes. Uns kommt's nur d'auf an, mehr Chips zu gewinnen als zu verlieren.

In welcher Währung mer denkt und welchen Wert mer hinter 'nem Chip sehen will, bleibt jede/r/m selbst überlassen - je nach Standort, finanziellen Spielraum und gemäß obiger Überlegungen.

Beim Spiel auf 'ne einzelne Nummer = Plein kann mer 35 mal in Folge jeweils 1 Chip verlieren. Wenn mer den 36ten Coup gewinnt, zahlt 's Spielcasino 'nen Gewinn von 35 Chips aus - und der Einsatz für diesen Coup steht zur freien Verfügung.

Mer steht dann also plus/minus Null = +-0, den Einsatz in der Hand, schadlos wie vor'm ersten Coup.

Aber 's Spiel ist noch nicht zu Ende: der nächste Coup - egal ob heut' oder morgen oder im nächsten Jahr - wird der 37te Coup sein.

Und aller Wahrscheinlichkeit nach - auf lange Sicht mit großer Gewissheit - wird mer diesen verlieren, weil 's Spiel auf 'ne einzelne Nummer nur jeden 37ten Coup gewinnen läßt.

Mer wird's wohl verschmerzen können, 's ist nur 1 Chip auf 37 Chips Einsatz, g'rad' mal 2,70270270... Prozent vom Umsatz.

Und dafür richtet 's Spielcasino alles so wunderschön für uns ein. 'n richtig faires, preiswertes Vergnügen.

Nur, gewonnen hat mer dabei nix. Wird mer auch nicht. Sondern je länger, desto genauer, werden diese 2,7ung'rad' Prozent vom Umsatz als Vergnügungssteuer - für gute Zwecke - erzielt.

Generell gilt:

Satzmöglichkeitdeckt so viele

Nummern ab

zahlt so viel Chips

pro gesetztem Chip

Plein135
Cheval217
Transversale Plein311
Carrè48
Transversale Simple65
Dutzend/Kolonne122
Einfache Chancen181

Oder allgemein:

(36 dividiert durch Anzahl-abgedeckter-Nummern) abzüglich 1.

Z. B. Carrè: 36 / 4 = 9 - 1 = 8.

Kann mer sich also leicht merken, ist auch leicht nachrechenbar.

Immer ist 'n Verlust von 2,7 % vorprogrammiert.

Mit 'ner einzigen Ausnahme: den Einfachen Chancen.

Wenn Zero gezogen wird, werden alle Einsätze auf den Einfachen Chancen von den Croupiers hinter 'ne Linie zum Tischrand hin verschoben. Sie sind gesperrt, 'en-prison', als Spieler/in kann mer im Augenblick nicht frei d'rüber verfügen.

Wenn dann im nächsten Coup 's zuvor gesetzte Chancen-Merkmal gezogen wird, sind die Einsätze wieder frei, die/der Spieler/in kann seinen Einsatz entweder dort stehen lassen, oder die Chips an sich nehmen.

Andernfalls sind die Einätze verloren. Gesperrte Einsätze haben also 'ne Chance von fast 50 %, wieder frei zu werden, d. h. bei den Einfachen Chancen reduziert sich der generelle Verlust auf etwa 1,35 % des Umsatzes.

'n Bonus gegenüber den and'ren Satzmöglichkeiten, wohl weil's so langweilig ist - ein's gewinnen, ein's verlieren, und nix ist passiert.

's kann natürlich auch vorkommen, dass nach 'ner Zero noch mal die Zero gezogen wird, gleich danach.

Dann sind gesperrte Einsätze doppelt gesperrt - 's muss also zweimal in Folge 's gesetzte Chancen-Merkmal kommen, sonst sind die Einsätze endgültig verloren.

's bleibt trotzdem dabei:

's Verlustrisiko beträgt bei den Einfachen Chancen 1,35 % vom Umsatz.

Mer kann's kompliziert nachrechnen oder 's einfach glauben, weil's auch folgende Regelung gibt:

Wenn die Einsätze gesperrt sind, kann mer den Croupier um Freigabe des Einsatzes bitten - er zahlt dann die Hälfte des Einsatzes zurück. In Online-Casino's ist das sogar eher die Regel.

Dies wird nicht so häufig so gehandhabt. Die meisten Spieler/innen verharren nach der Zero passiv der Dinge, die da noch kommen mögen. Die Croupiers handhaben die Einsätze zuverlässig.

Bei den folgenden Tests werden wir nach dieser möglichen Freikauf-Methode vorgehen, also bei Zero werden sofort die Hälfte aller Einsätze als Verlust gebucht, die and're Hälfte ist wieder frei.

Begründung: wir spielen 'ne feste Anzahl von Coups. Wenn im letzten Coup die Zero kommt, bräucht' mer 'nen Coup mehr und bei wiederholter Zero-Ziehung noch einen mehr. Also machen wir besser gleich klar Schiff.

Beim Spiel im Spielcasino kann mer das handhaben, wie mer will, entweder freikaufen und beenden oder noch ein oder zwei Coups d'ranhängen - vom Ergebnis her gibt's kein Unterschied.

Die Tests haben allerdings, wenn nötig, 'ne Besonderheit:

immer wenn 'ne ung'rade Anzahl an Chips gesetzt wird, wird 'n halber Chip Verlust zu hoch angerechnet, also z. B. drei gesetzt ergibt zwei Verlust und nur einer wird auf der Habenseite angerechnet. Strafe muss sein, und ist auch realistisch so.

Weil 's herrscht im Spielcasino auch noch folgende Sitte:

Wenn mer auf Plein trifft und ganze 35 Chips Gewinn einkassiert, ist's üblich, 'n Chip den Angestellten zu spendieren.

's ist zwar kein Gesetz, weder ist's Verordnung noch sonst was, aber 's ist 'n streng geübtes Gewohnheitsrecht. Wer sich nicht d'ran hält, kann sich 'ner entsprechenden Behandlung aller Angestellten sicher sein, da deren Einkommen zu 'nem Teil aus diesen 'Trinkgeldern' resultiert.

So kommt's, dass mer praktisch auf allen Plein-Sätze nicht nur mit 2,7 %, sondern mit 5,4 % 's Vergnügen hat, auf Einfachen Chancen eben 1,35 % und ansonsten 2,7 % Verlust einfährt!

Ausserdem - und daher die obige Regelung bei den Tests - ist's Gewohnheit, auch nach entsprechenden Gewinnen auf and'ren Chancen hin und wieder 'n Chip den Angestellten zu spendieren - kleine Geschenke erhalten die Freundschaft.

Bei allen Simulationen und Tests wird also nach real getätigten Sätzen gerechnet, bei Zero auf Einfachen Chancen sogar schlechter als nötig, dafür aber um so realistischer.

Roulette ist auch aufgrund seiner vielfältigen Einsatzmöglichkeiten so 'n faszinierendes Spiel.

Mer kann dabei spielen, was mer will und wie mer will. Wenn mer sich nicht komplett doof anstellt, macht mer zwischen 1,35 % und 5 % Verlust, und ist dabei 'n sehr gern gesehener Gast.

Wenn mer dagegen den Ehrgeiz entwickelt, diesen Verlust nicht hinnehmen zu wollen oder sogar noch entsprechend 'n Gewinn kassieren will, dann nimmt mer sich viel vor.

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Die Wahrscheinlichkeit, dass beim Roulette eine der 37 Nummern gezogen wird, liegt bei exakt 1 zu 37.

Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Nummer z. B. 'ne ungerade ist, liegt ziemlich genau bei 1 zu 1 (wenn mer Zero nicht beachtet).

Denn diese Nummern werden durch Zufall ermittelt, d. h. liegt ausserhalb uns'rer Beeinflussungsmöglichkeiten. Wir können keinen plausiblen Grund erkennen, warum sich der Zufall bei diesem Coup so entschieden hat.

Bei allen 1-zu-1-Chancen erhalten wir 'ne Gleichverteilung bei allen Merkmalspaarungen und wir erhalten die gleiche Verteilung, wenn wir 'ne Münze schmeissen, mit 'nem Würfel, durch die Ziehung beim Roulette oder durch die maschinelle Produktion von Zufallszahlen.

's ist reine Illusion, auf den beim realen Roulette ermittelten Permanenzen was and'res 'rauslesen zu wollen als puren Zufall.

's ist Aberglaube, den Kesselfritzen besond're Fähigkeiten zuzumuten, oder kann jemand 'ne Münze oder 'n Würfel gezielt schmeissen?

's ist unrealistisch, 'ne Schwachstelle in der Roulette-Maschine zu suchen, weil 's vitalste Int'resse der Spielcasinos 's sein muss, dass die Nummern ausschliesslich zufallsgerecht gezogen werden.

's ist witzlos, beim Roulette auf Glück oder sonstige geheime Kräfte zu hoffen, besond're Erscheinungen erkennen zu wollen, die sich nicht aus reinem Zufall erklären lassen.

Sollt' wider Erwarten im realen Betrieb 'nes Spielcasinos nur 'n 'schlechterer' Zufall geboten werden, so werden uns're Verfahren mühelos gewinnen.

Wir müssen akzeptieren, dasses beim Roulette nur den reinen Zufall gibt. Und dieser pure Zufall kann mer bestens am Computer simulieren. Die von Rechner gelieferten Nummernfolgen sind auch purer Zufall.

'ne Strategie muss auf den 'härtesten' Zufall ausgelegt sein - und dazu verwendet mer am besten keine Münzen und Würfel, mer kann sich reale Permanenzen im Internet 'runterladen oder mer nimmt 'n exakt arbeitenden Zufallszahlen-Generator.

Auch wenn jemand diese Behauptung der Coumputerzahlen nicht voll teilen will, zumindest solang' wir nur Einfache Chancen beachten, kann mer seine Bedenken zurück stellen - danach wird mer sich ohnehin überzeugt haben.

Einfache Chancen sind also Manque/Passe, Impair/Pair und Rouge/Noir. Wir bezeichnen s'e hier als Tief/Hoch, Ungerade/Gerade und Rot/Schwarz, weil wir diese Begriffe ganz eindeutig mit T/H, U/G und R/S abkürzen können.

Die Zero zählt nicht zu den Einfachen Chancen. Die Einsätze sind durch die Ziehung 'ner Zero zur Hälfte verloren. Der Zero-Verlust beträgt dabei generell 1,35 % aller Einsätze (= Umsatz). Wir können also zunächst Zero-Verluste bei den theoretischen Überlegungen zu den Einfachen Chancen ausklammern.

Bei den Einfachen Chancen haben wir prinzipiell die gleiche Wahrscheinlichkeit für alle Chancenmerkmale, damit sind wir theoretisch chancenlos - abzüglich des zunächst ausgeklammerten Zero-Verlustes.

Diese prinzipielle Gleichverteilung darf nicht als 'ne prinzipiell vorgegebene Gleichförmigkeit der Erscheinungen missverstanden werden.

Ganz im Gegenteil:

der Zufall benimmt sich recht chaotisch. Und diese 'chaotische' Folge der gezogenen Nummern oder Merkmale ist uns unangenehm, widerstrebt uns'rem Ordnungssinn, erscheint uns undurchsichtig, gilt noch immer als unberechenbar.

Diese uns angeborene Abneigung gegenüber 'm Chaos müssen wir ablegen. Diese zunächst wirren Erscheinungen sind 's Ergebnis strenger Gesetze. Diese Gesetze produzieren außerordentlich stablie Regelmäßigkeiten.

Wir können diese Gesetz- und Regelmäßigkeiten nur erkennen, wenn mit vielerlei Nummernfolgen geschafft wird und nur, wenn's uns gelingt, die Ergebnisse entsprechend aufzubereiten.

Und das geht niemals im hektischen Casino-Betrieb und nicht nur mit 'n paar Permanenzen.

's strenge Gesetz der Wahrscheinlichkeiten bei den Einfachen Chancen ist simpel:

eben diese 50/50-Wahrscheinlichkeit, diese 1-zu-1-Häufigkeit aller Merkmalspaare 'ner Einfachen Chance.

Die sich da d'raus ergebenden Regelmäßigkeiten sind ebenso einfach, leicht verständlich, offenkundig nachweisbar, ebenso streng - und dennoch für uns schwer zu akzeptieren, weil sich unser Verstand 'verschätzt', unser Gefühl sich betrügt, wir haben keinen sicheren Instinkt in Sachen Wahrscheinlichkeiten.

Jedes Merkmal hat jederzeit die gleiche Chance, gezogen zu werden wie sein Pendant - und dennoch halten wir nach zehn mal Tief (T) in Folge 's für 'unwahrscheinlicher', dass jetzt noch mal T kommt, also für 'wahrscheinlicher', dass jetzt Hoch (H) gezogen wird.

Uns're 'Hoffnung' geht dahin, dass sich der Zufall 'normal' verhält, 'Ordnung' durch gleichmäßigeres, ausgeglicheneres Ziehen der Merkmale schafft anstatt dieser 'chaotischen' Verhaltensweise.

Nach der elften Ziehung von T wächst uns're Abneigung so sehr, dass 'n Gefühl des Trotzes aufkommt, wir instinktiv sogar höher setzen.

Nach der zwölften Ziehung von T in Folge (und somit zwei Verlustcoups!) kommen regelrechte Rachegelüste gegenüber der 'Unfairness' des Zufalls auf, und wir setzen noch höher, um die vorigen Verluste zu kompensieren.

Denn wir wissen genau, dass früher oder später alle Merkmale gleich oft gezogen sein werden - absolut, täuscht unser Gefühl, obwohl nur relativ:

gezogenDurchschnittAbweichung
TH

abs.%
010,50,5100
375240
71310330
162420420
455550510
9410610066
96010401000404
980010200100002002

Nach einem Coup ist 'n Merkmal gezogen, 's and're nicht, im Durchschnitt alle Merkmale 0,5 mal, die Abweichung ist somit 0,5 gleich 100 % vom Durchschnitt.

Diese Abweichung kann schon im zweiten Coup auf 0 % zurückgehen, in jedem Fall wird s'e mit zunehmender Anzahl an Coups geringer.

Der Prozentsatz (gleich relativ, z. B. 2 %), wohl gemerkt, obwohl die Abweichung absolut beachtlich steigen kann (muss - hier z. B. auf 200)!

Wir betrügen uns selbst, in dem wir uns beim Gesetz der großen Zahl absolute Zahlen anstatt der relativen 'denken'.

Und den nächsten Fehler begehen mer, wenn mer diese Tendenz zum Ausgleich auch schon in den nächsten wenigen Coups erwarten.

gezogenDurchschnittAbweichung
TH

abs.%
010,50,5100
11100

0844100
285360
+5+5

71310330

Nach einem Coup muss die Abweichung 100 % sein, wie oben schon gesehen.

's erscheint uns 'gerecht', wenn dies unmittelbar ausgeglichen wird.

Nach acht Ziehungen in Folge würden uns zwei Ausgleichscoups versöhnen. Wenn danach beide Merkmale gleich oft gezogen würden, halbiert sich die Abweichung (relativ) - obwohl absolut konstant.

Was in begrenztem Maß' nur bei großer Zahl gegeben (und miss-interpretiert) ist, übertragen wir zu Unrecht auf 'n 'Gesetz der kleinen Zahl'.

Wir halten den Ausgleich für 'normal' und 'gerecht' - unlogischerweise:

der Zufall könnt' aus Gründen der Fairness dringend gehalten sein, jetzt endlich 'n lang' zurück liegendes, gravierendes Unrecht wieder gut zu machen - in den wenigen Coups uns'res heutigen Spiels.

Diese 'Trotz-Reaktion' machen sich viele Spieler zum Prinzip, indem nach jedem Verlust der Einsatz verdoppelt wird (weil ja garantiert 'n mal gewonnen werden muss).

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CoupEinsatzVerlust- gesamtGewinnSaldo
11-1-111
22-2-321
34-4-741
48...1
.....1

Im ersten Coup setzen wir 1 Chip und gewinnen 1 Chip.

Oder wir verlieren 1 Chip (-1), setzen im zweiten Coup 2 Chips und gewinnen 2 und haben damit 'nen Saldo von +1.

Oder wir verlieren wieder und haben -3 Gesamtverlust, den wir durch den Einsatz von 4 Chips im Gewinnfall wieder auf 'nen positiven Saldo von +1 bringen, usw.

Da wir nicht ewig verlieren können, sondern irgendwann - garantiert! - gewinnen müssen, beenden wir jede Verlustphase immer mit 'nem positiven Saldo.

Mit diesem System muss mer gewinnen - garantiert?

Glaubste nicht? - Testen wir halt.

Wir spielen 'n normales Jahr wie oben angegeben, also 3072 Coups. Der Einfachheit halber wird immer auf Tief gesetzt, 's werden sogar 20 Jahre gestestet.

SaldoUmsatzGewinn in %
JahrminmaxJahr
1366-4841366156328,7
1424-2342790150739,4
1091-31513881270474,0
1446-19374927199935,2
1278-9506205177497,2
1327-39777532212136,3
1251-4188783171787,3
1390-156910173179137,8
1236-794811409394093,1
1406-227128151258911,2
1215-95114030157817,7
1066-35615096163026,5
984-38916080166865,9
1350-1417430156088,6
1255-3220118688867951,4
1350-138320038181537,4
1342-178213801337410,0
1259-148622639207186,1
1283-43423922134709,5
1293-18725215153288,4

Anscheinend haben wir 'n Verfahren gefunden, bei dem regelmäßig ansehliche Gewinne erwirtschaftet werden - manchmal sogar besser als die Bank.

So könnt' Roulette doch Spaß machen.

Die Betonung liegt allerdings auf könnt'!

Denn ein's stört 's schöne Bild:

der Minimal-Saldo und die enormen Maximal-Einsätze.

's reicht offensichtlich nicht, 1, 2, 4, 8 zu setzen, mer braucht auch 8000, 16000, 32000 ..... auf der nach oben offenen Einsatz-Skala.

Je länger mer testet, desto höhere Einsätze werden anfallen.

Bis Oma's kleines Häuschen nicht mehr ausreicht.

Mer muss natürlich in Beträgen anstatt in Chips denken und dann testen, wieviele Jahre zu spielen sind, bis mer bankrott ist.

Nee, falsch gedacht:

Mer könnt' nach den ersten fuffzig Coups genauso gut dasteh'n wie der König mit der Schachspiel-Lizenz.

Dieses Spiel berücksichtigt also nicht den maximalen 'Wohlfühl-Verlust', den wir uns vor jedem Spieltag fixieren wollten.

Auch 's Spielcasino beugt so 'nem Harakiri-Spiel vor, indem 's auf jeder Chance Maximal-Einsätze festgelegt hat. Normalerweise ist nach ungefähr zehnmal verdoppeln 's Limit vom Spielcasino erreicht.

's Spielcasino schützt uns also vor solch 'ner unbedachter Spielweise.

Mer tut aber gut d'ran, 's persönliche Limit wesentlich niedriger anzusetzen.

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Setzen wir der Sache also mal 'n Limit - sagen wir 500 Chips - und testen wir 's Ganze nochmal.

SaldoUmsatzGewinn in %
JahrminmaxJahr
-124-50834413122-0,9
401-294666129643,1
-1713-186223814549-11,8
274-234472153011,8
-250-55210214085-1,8
275-753282129512,1
-304-10229015540-2,0
-157-29973313264-1,2
-2229-28635015052-14,8
893-224900120527,4
627-438627141404,4
47-414272141800,3
-550-103221914828-3,7
330-141236124562,6
-923-131416015033-6,1
-743-10174112952-5,7
241-461434112512,1
-343-39256213032-2,6
261-843261123262,1
211-187665132181,6

Und nun kommen uns die Ergebnisse so vor, als hätten wir schon mal davon gehört. Eigentlich sind s'e sogar schlechter als erwartet.

Wenn mer so 'n positiven Gesamtsaldo erzielt hat, so ist's reines Glück, normalerweise kann mer so nur negative Ergebnisse erreichen. Aus zwei Gründen:

Erstens:

Je Treffer können wir maximal 'n Chip gewinnen. In 'ner Verlustphase setzen wir immer mehr Chips, um letztendlich nur diesen einen Chip aus 'm ersten Einsatz gewinnen zu können.

Mer versucht, mit der Progression die Verlustopfer zu retten, indem mer immer mehr Kapital dafür einsetzt.

's Spielcasino stoppt unser unsinniges Treiben durch 's Limit für den maximalen Einsatz auf jeder Chance. Dadurch können wir die Verteidigung nicht immer durchhalten.

Irgendwann ist's gesamte Kapital verloren. Garantiert.

Aus. Ende. Bankrott.

Denn ...

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Zweitens:

... kennt der Zufall keine Grenzen.

Bei den Einfachen Chancen 'müsst'' er vernünftigerweise jeden zweiten Coup 'n Treffer anbieten, wenn wir konstant setzen.

Aber 's ist keine Ausnahme, dass der Zufall zehn, zwanzig ... beliebig lang immer 's Gleiche spielt. 's ist g'radezu charakteristisch für den Zufall, sich so 'unsinnig' zu verhalten.

Und diesem Unsinn können wir jederzeit begegnen, nicht erst nach tausend Jahren einmal, sondern sofort und jederzeit.

Die Wahrscheinlichkeit von 1 zu 10.000 besagt nicht, dass nach 10.000 Fällen einmal 's Ereignis stattfindet, sondern im Durchschnitt so oft mal.

Und wir wissen, dass sich 'n Durchschnitt von 50 aus 49 und 51 ergibt, genauso wie aus 1 und 99.

Später werden wir der Wahrscheinlichkeit bei den Einfachen Chancen viele weit're Untersuchungen widmen.

Hier ist im Augenblick nur wichtig, dass mer die Gefährlichkeit der Progression erkennt.

Damit wir in Zukunft uns're Untersuchungsergebnisse nicht von vornherein durch die Wirkung der Progression unbrauchbar machen. D. h. wir werden ab sofort nie mehr progressiv setzen, um Verluste abdecken zu wollen.

Mer stell' sich mal vor:

Mer verliert 'n einziges mal 3.000 Chips. Dann müßt' mer nach uns'rer obigen Zeitrechnung 'n Jahr lang jeden Coup gewinnen, um wieder pari zu sein.

Ob mer dazu die psychische Verfassung hat?

Ob sowas Spaß macht?

Vermutlich ist noch nicht jede/r davon überzeugt.

's wär' normal, denn 'n 'normaler' Mensch denkt linear.

Mer muss ja nicht gleich und immer verdoppeln. 'n vernünftiger Mensch könnt' z. B. so setzen:

Zu Beginn 1 Chip. Bei Gewinn ist's gut.

Bei Verlust 2 Chips, dann 3, 4 ... z. B. bis 9 oder 19.

Dann kommen wir kaum an's Limit, welches uns 's Spielcasino auferlegt und auch nicht sofort an die Grenzen uns'res Kapitals.

's wird so zwar nicht jeder Verlust im folgenden Gewinnfall ganz ausgeglichen, aber die Verluste werden besser reduziert als ohne Progression.

'n vernünftiger Mensch könnt' so setzen:

Am Anfang mit 10 Chips. Weil wir nicht ewig gewinnen können, nach Gewinn zwei weniger.

Nach Verlust - weil wir nicht ewig verlieren werden - wieder zwei mehr. Schwankende Einsätze von 10 bis 0 oder bis z. B. 14 müßten doch 'm Zufall gerecht werden.

Also z. B. 10 - 8 - 10 - 12 - 10 - 12 - 14 - 12 - 10 - usw.

Davon sollt' mer sich jetzt mal selber überzeugen. Sofern die obigen Ausführungen nicht schon überzeugt haben.

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Stand  -3 -2 -1 0 1 2 3 4 5
Einsatz  0 14 12 10 8 6 4 2 0
Coup1 -   -10      
 2 -  -22       
 3 - -36        
Coup1 +     +10    
 2 +      +18   
 3 +       +24  
 4 +        +28 
 5 +          

Wenn wir z. B. so in Abhängigkeit des (Tief-)Standes spielen (also den Einsatz je nach (Tief-)Stand von 14 auf 2 bzw. 0 Chips variieren), dann erreichen wir nach drei negativen Coups 'nen Saldo von -36, oder nach fünf positiven Coups 'nen Gewinn von +30.

So direkt in's Minus sind Spielverläufe aber eher selten. Häufiger wär' z. B. 'ne solche Entwicklung:

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Stand  -3 -2 -1 0 1 2 3 4 5
Einsatz  0 14 12 10 8 6 4 2 0
Coup1 -   -10      
 2 -  -22       
 3 +   -8      
 4 -  -20       
 5 +   -6      
 6 +    +6     
 7 -   -4      
 8 -  -16    

  
 9 +   -2      
 10 -  -14       
 11 - -28        

Anstatt der vorigen -36 bei 'nem Abbruch nach Erreichen des Standes von -3 haben wir jetzt nur noch 'n Verlust von -28.

's viermalige 'Pumpen' bringt uns jeweils zwei Chips Gewinn

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Stand  -3 -2 -1 0 1 2 3 4 5
Einsatz  0 14 12 10 8 6 4 2 0
Coup1 -  

-10      
 2 +    +2     
 3 -   -8      
 4 +    +4     
 5 +     +14    
 6 +      +22   
 7 -     +16    
 8 +      +24   
 9 +       +30  
 10 +        +34 
 11 -       +32  
 12 +        +36 
 13 +         +38

Genauso würd' 'n viermaliges 'Pumpen' den Gewinn von obigen +30 auf diese +38 erhöhen.

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Stand  -3 -2 -1 0 1 2 3 4 5
Einsatz  0 14 12 10 8 6 4 2 0
Coup1 -   -10      
 2 +

   +2    

 3 -   -8      
 4 +    +4     
 5 +     +14    
 6 +      +22   
 7 -     +16    
 8 +      +24   
 9 +       +30  
 10 +        +34 
 11 -       +32  

Selbst wenn wir den Vergleich fairerweise nach 7 positiven und 4 negativen Coups abbrechen (weil obiges Beispiel 7 negative und 4 positive Coups hatt'), so haben wir jetzt 'nen Gewinn von +32 gegenüber obigem Verlust von -28 des Verlust-Beispiel-Verlaufs.

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Stand  -3 -2 -1 0 1 2 3 4 5
Einsatz  0 14 12 10 8 6 4 2 0
Coup1 -   -10      
 2 +    +2     
 3 -   -8      
 4 -  -20       
 5 +   -6      
 6 -  -18       
 7 +   -4      
 8 -  -16       
 9 +   -2      
 10 -  -14       
 11 +   0      
 12 -  -12       
 13 +   +2      

Selbst wenn wir uns mehr im negativen Bereich befinden, können wir nach sechsmaligem Pumpen wieder positiv werden.

Hier haben wir 7 Verlust- und nur 6 Gewinncoups.

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Stand -3 -2 -1 0 1 2 3 4 5
Einsatz 0 14 12 10 8 6 4 2 0
Coup1 +     +10    
 2 +      +18   
 3 -     +12    
 4 -    +4     
 5 +    +14    
 6 +      +22   
 7 -     +16    
 8 +      +24   
 9 -     +18    
 10 -    +10     
 11 +     +20    
12 +      +28   
13 +       +34  

Oder wir können unser direktes Maxinmum von 30 überschreiten, ohne 'nen hohen Zugewinn-Stand erreichen zu müssen. 's 'Pumpen' auf diese Art und Weise müßt' also 'nen Versuch wert sein.

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Hat das irgendwer getestet?

Hat Spaß gemacht?

Mer konnt' erkennen:

Mer darf nicht zu viel vom Zufall verlangen, mer musses Ziel eher niedrig ansetzen.

D'rüber hinaus darf mer nur sehr vorsichtig 'pumpen'.

Große Verluste fährt mer in der Regel dann ein, wenn mer sich auf 'ner Chance festbeißt.

Wahrscheinlich sind einige auch wieder der Progression verfallen, um Verluste ausgleichen zu wollen - vermutlich häufig mit bekanntem Ausgang.

Mer sollt' den Test wiederholen - wir wissen, wenige gute Tage sagen noch gar nix aus.

's müsst' also nochmal 'n Versuch wert sein; wer beim Roulette gewinnen will, hat Zeit dazu.

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In der Tat wird so 'ne Verlustserie meist mit Gewinn abgeschlossen - von 'n paar 'Betriebsunfällen' abgeseh'n.

Die Selbsttäuschung liegt da d'rin, dass wir die häufigen Gewinne sehen, aber unterschätzen, wie oft doch die - seltenen - Verluste auftreten (entweder weil kein Kapital mehr zur Verfügung steht oder 's Einsatzlimit erreicht ist).

Diese 'Betriebsunfälle' sind zwar relativ selten, aber insgesamt mindestens genau so teuer wie die häufigen (relativ kleineren) Gewinne.

Wir unterschätzen die Häufigkeit 'seltener' Fälle genauso wie 's 'astronomische' Anwachsen bei ständiger Verdopplung nach wenigen Coups.

Warum mer also nach den obigen Methoden nicht gewonnen haben kann/könnt', ist leicht zu erklären:

Viel verloren hat mer immer dann,

  • wenn mer zornig wurd' und alles auf eine Karte gesetzt hat,
  • wenn mer doch wieder mit Progression gespielt hat,
  • wenn mer sich nicht mit 'nem kleinen Ziel zufrieden gab,
  • wenn ...
  • wenn ...
  • weil ...
  • und ...

... weil's prinzipiell nix zu gewinnen gibt.

Wir wissen wohl, dass beim Roulette Zufall immer herrscht, an jedem Ort und zu jeder Zeit. Aber wir versuchen immer wieder, den Zufall zu täuschen, ihm zu entkommen:

Wir beobachten die Entwicklung und passen durch Nicht-Setzen, setzen nur in vermeintlich guten Situationen, aufgrund von bestimmten Satzsignalen, in unterschiedlicher Höhe - wohl wissend, dass wir bei den Einfachen Chancen jeden einzelnen Coup geanuso wahrscheinlich gewinnen wie auch verlieren können.

G'rad diese offensichtliche Ausgeglichenheit von gewonnenen zu verlorenen Coups ignorieren wir permanent, setzen dagegen lieber Hoffnung auf irgendwelche besondere Gunst, die uns gewogen sein wird.

Trickreich versuchen wir nur in Gedanken zu setzen (Fiktivspiel), um dann nach fünf fiktiven Verlustsätzen wirklich zu setzen und zu gewinnen - den Ausgleich in Kürze als 'normal' unterstellend.

Zufall allerdings gilt immer, egal wo wann wie kurz oder lang und egal wie oft wie lang' unterbrochen.

Das wissen wir eigentlich ganz genau - und wollen es trotzdem nicht wahrhaben und können nicht damit umgehen.

Somit wissen wir eigentlich genau, was 'ne Strategie nicht sein darf:

  • auf Ausgleich ausgelegt,
  • mit Progression schaffend,
  • von Ort, Zeit und Unterbrechungen abhängig,
  • von bestimmten Nummernfolgen abhängig.

Die Strategie muss vielmehr

  • auf den strengen Gesetzen der Wahrscheinlichkeit basieren,
  • die strengen Regelmäßigkeiten nutzen,
  • von uns'rem Verstand wie Gefühl so intensiv akzeptiert sein, dass 'ne praktische Umsetzung möglich wird.

Warum mer vielleicht doch gewonnen hat (haben könnt'), ist viel schwieriger zu begreifen und dazu braucht mer noch viel mehr Kenntnisse.

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Ordentliche Systemspiele und -schriften haben drei Teile:

  • 'nen Marsch
    • diese Merkmale sind auf Grund diverser Satzsignale zu setzen, also mehr oder weniger komplizierte Regelungen fester Natur, und weil starre Systeme niemals funktionsfähig sind, zusätzlich jede Menge Ausnahmeregelungen,

    [*]'nen Satz

    • in dieser Weise ist zu setzen, meist masse-egale (weil sich nur so die 'Zero-Überlegenheit' 'nes Marsches beweisen lässt) oder aber mehr oder weniger komplizierte Verlust-Progressionen, Überlagerungen usw. usf.,

    [*]'n Vorspiel

    • 'n paar wenige Beispiele zur Demonstration dieses doch starren Systems von Regeln.

Damit hat sich's, und so ist 's jede/r versierte Systemspieler/in gewohnt. Und tut sich deshalb schwer, dieses Thema über Roulette-Cracker zu lesen, geschweige denn zu versteh'n. Weil ja nicht mal diese einfache prinzipelle Aufmachung in Roulette-Cracker eingehalten wird.

So der Vorwurf vieler Roulette-'Experten' an Roulette-Cracker.

Akzeptiert.

Und wird dennoch von Roulette-Cracker vollkommen ignoriert.

Erst mal müssen die Grundlagen erarbeitet werden, eventuell Begriffe erklärt werden, und 's Warum des Gewinnen-Könnens untersucht werden.

Auf den Einfachen Chancen ist mer gern dazu verführt, auf Ausgleich zu spielen, weil hier alles besonders ausgeglichen erscheint. Wir werden das bis zur Schmerzgrenze hin untersuchen, damit dieses Thema vollkommen abgeschlossen werden kann.

Erst sehr viel später geht's um die konsequente Konstruktion 'ner angemessenen Spielstrategie.

Dabei steht keinesfalls 's 'Marschieren' im Vordergrund, sondern 's sind vorrangig alle finanziellen Aspekte fein säuberlich zu klären - 's Prinzip der Kapitalsicherung und Regeln zur Verlustvermeidung haben absoluten Vorrang.

Erst dann kann's d'rum gehen, wie im Rahmen sauber geplanter Aktionen wie viele Merkmale wann und warum sinnvollerweise gespielt werden - und das nicht 'im Gleichschritt marsch!', sondern ganz individuell auf Grund sorgfältiger Überlegungen, Coup für Coup.

's werden genaue Überlegungen zu 'nem Buchungsformular angestellt, um die erforderlichen Informationen zum Spiel bestmöglich visualisieren zu können, um durch 'n vertretbaren Buchungsaufwand 'n sicheres Spielen zu ermöglichen.

Und die viele Theorie, die erst mal ansteht, wird später durch Beispiele aufgezeigt, nicht nur durch 'n paar wenige, sondern durch so viele Spiele, dass alle typischen Situationen und Problemfälle auftreten werden.

Und dann sollt' mer erst mal üben - egal wie, ob an Hand von 'runtergeladenen Permanenzen, 'ner OC-Software oder sonstigen Zufallszahlen.

Was diese Vorgehensweise von 'ordentlichen' Systemschriften unterscheidet:

mer weiß, wieso mer 'n Spiel verloren oder gewonnen hat.

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Ausgleich

Beim Roulette-Spiel gleicht sich in der Tat auf Dauer alles aus:

's werden genau so viele T wie H gezogen, genauso viele D1 wie D2 und D3 usw.

Auf diese Tendenz zum Ausgleich müsst' doch zu spielen sein.

Z. B. wenn sehr viel mehr T'S als H's gezogen wurden, könnt' mer auf H, 's bis dahin benachteiligte Merkmal, spielen.

Wenn sehr viel öfter die Kombination UR als GS gezogen ist, müßt' mer auf GS mit guten Gewinn-Aussichten spielen können.

Zwangsläufig werden alternative Chancen bzw. -Kombinationen unterschiedlich oft auftreten - und genauso zwingend wieder mal gleich oft gezogen sein.

Wie oft tritt denn dieser Null-Saldo auf - das ist die erste int'ressante Frage.

Beim Plein-Spiel könnten wir 35 mal verlieren und beim Gewinn im 36ten Coup zumindest wieder pari stehen, also 'n Ausgleich theoretisch jeden 36. Coup (ohne Zero).

Beim Spielen auf 'ne Einfache Chance ist dieser Ausgleich schon nach einem Verlust und nach einem Gewinn, also alle zwei Coups gegeben.

Theoretisch, im Durchschnitt - neeee, das ist so nicht richtig:

frühestens nach zwei Coups, bei nicht regelmäßigen Wechsel von Verlust und Gewinn wieder nach vier, sechs, acht usw. Coups.

Also werden wir auch bei Einfachen Chancen nicht sofort mit 'm Ausgleich rechnen können. Aber doch sicher früher als bei Plein.

Lässt sich da d'raus nicht ableiten, dass der Ausgleich umso früher erfolgen wird, je mehr Nummern beim Setzen abgedeckt werden?

's Spielergebnis wird doch ausgeglichener, wenn wir auf unterschiedliche Chancen gleichzeitig spielen.

So wie mer 's Risiko zu vermeiden versucht, indem mer seinen Aktienbesitz streut, also nicht alles auf eine Karte setzt.

Kombinationsmöglichkeiten stehen beim Roulette genügend zur Verfügung. Mit wenig Chips Einsatz lassen sich auf Einfachen und Doppelten Chancen unterschiedlich überlappende Bereiche des Tisches abdecken.

Wir sollten also mal die Kombinationsmöglichkeiten auf die Breite ihrer Abdeckung überprüfen.

Satz aufohnemitdavon1-2-3-fache
Abdeckung
T1818 18
TU927 189
UR1026 1610
US828 208
TUR531 13135
TUS432 14144
D12412 12
D1+21224 24
D1+H630 30
D1+UR531 2056
D1+US729 11171
K2+R1026 224
K3+R1422 148
D1+2K1+2432 1616

'm Satz auf T entsprechen die and'ren Einfachen Chancen, die jeweils 18 Nummern spielen und die and'ren 18 Nummern nicht abdecken. Jede gespielte Nummer ist einmal abgedeckt.

TU ist 'ne gleichverteilte Chancen-Kombination:

9 tiefe Nummern sind ung'rad', d. h. von den 18 Nummern aus T sind 9 Nummern doppelt gesetzt (T+U) und 9 einfach (nur T), dazu kommen einfach gesetzt die 9 U aus H, macht insgesamt 18 Nummern einfach, 9 doppelt und 9 nicht gesetzte Nummern.

UR ist die starke Paarung:

von den ung'raden sind 10 Rot (also U+R = doppelt abgedeckt). 's verbleiben außerhalb von U nur noch 8 and're R und außerhalb R noch 8 and're Nummern, also 16 einfach abgedeckte Nummern. Insgesamt sind 26 Nummern gesetzt und 10 sind nicht abgedeckt.

Umgekehrt ist's bei US, wo nur 8 ung'rade Nummern auch schwarz sind. Entsprechend breiter ist die Abdeckung von 28 Nummern, jeweils 8 sind doppelt oder nicht gesetzt.

Nimmt mer zu T noch UR oder US, so sind noch mehr Nummern gespielt, bei TUS dann immerhin 32 von 36 Nummern. 's fehlen nur vier Nummern bzw. sind and'rerseits dreifach gesetzt.

Auf den Dutzend lassen sich 12 Nummern oder bei zweifachem Einsatz auch 24 der 36 Nummern leicht und übersichtlich spielen. Mer könnt' auch D1 oder D3 mit H bzw T kombinieren, so dass 12 + 18 = 30 Nummern einfach abgedeckt wären.

Etwa gleich viele Nummern werden abgedeckt, wenn zu D1 's UR oder US gesetzt werden. Aus diesen Kombinationen ergeben sich unterschiedlich viele, mehrfach abgedeckte Nummern.

K2+R ergibt 'ne breite Abdeckung, weil in K2 nur 4 rote Nummern vorhanden sind.

Umgekehrt sind 8 Nummern der K3 rote Nummern, so dass konzentrierter und mehr Nummern doppelt gesetzt sind.

Nochmal 'ne breite Abdeckung wird dadurch erreicht, wenn zwei der drei Dutzend und gleichzeitig zwei der drei Kolonnen setzt werden.

Dann sind insgesamt 32 Nummern, 16 einfach und 16 doppelt gesetzt.

Welche der Kombinationsmöglichkeiten sollen jetzt getestet werden?

Mit Sicherheit die Einfachen Chance einzeln, hier am Beispiel T.

Dazu auch die drei unterschiedlichen Zweier-Kombinationen TU, UR und US, um Unterschiede der jeweiligen Abdeckung erkennen zu können.

Die breite Abdeckung der US erweitert um T zum breiten TUS testen wir auch. 's schöne Dutzend sollten wir einfach wie auch doppelt testen.

Abnormitäten könnten wir mit K2R und K3R untersuchen. Und dann leisten wir uns noch Abdeckung durch D12K12.

Die Kombinationen

T   TU   UR   US   TUS   D1   D12   K2R   K3R   D12K12

werden wir also in der nächsten Untersuchung vorfinden.

Zielsetzung ist dabei, zu erkennen, wie oft 'n Ausgleich stattfindet und welche der Kombinationen mehr oder weniger für 'n Spiel mit der Ausgleichstendenz geeignet sind.

's wird unterstellt, dass fortwährend auf obige Chancen bzw. Merkmal-Kombinationen gesetzt wird.

Bei 'nem Treffer rechnen wir den Gewinn von 1 (Einfache Chancen) bzw 2 Chips (Doppelte Chancen), bei Verlust entsprechend, Zero bleibt außen vor, Gewinn und Verlust wird fortlaufend saldiert.

Wann immer der Saldo null erreicht oder die Null-Linie überschritten wird, addieren wir 1 zur Ausgleichshäufigkeit der jeweiligen Chance dazu.

Welche Chance(n-Kombination(en)) hat/haben wohl die höchste Anzahl an 'Ausgleichen', sprich die stärkste Tendenz zum Ausgleich?

Wer wagt 'ne Prognose?

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Spielen wir also uns're 24 Coups, 16 Tage lang.

Coups 1 bis 6:

TagCoupNummer TTUURUSTUSD1D1+2K2+RK3+RD12+K12
Ergebnis Coup-1-20-2-3-1-230-1
1132Saldo alt0000000000
Saldo neu-1-20-2-3-1-230-1
Ausgleich
Ergebnis Coup-1020-1-11002
1219Saldo alt-1-20-2-3-1-230-1
Saldo neu-2-22-2-4-2-1301
Ausgleich 1
Ergebnis Coup10-201211-22
132Saldo alt-2-22-2-4-2-1301
Saldo neu-1-20-2-3004-23
Ausgleich 1 11 1
Ergebnis Coup10-201211-22
142Saldo alt-1-20-2-3004-23
Saldo neu0-2-2-2-2215-45
Ausgleich1 1 11 1
Ergebnis Coup100-2-1-11002
1516Saldo alt0-2-2-2-2215-45
Saldo neu1-2-2-4-3125-47
Ausgleich1 1 11 1
Ergebnis Coup10-20121-2-22
1610Saldo alt1-2-2-4-3125-47
Saldo neu2-2-4-4-2333-69
Ausgleich1 1 11 1
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Coups 7 bis 12:

Ergebnis Coup-1-20-2-3-1-230-1
1732Saldo alt2-2-4-4-2333-59
Saldo neu1-4-4-6-5216-68
Ausgleich1 1 11 1
Ergebnis Coup12023211-22
1811Saldo alt1-4-4-6-5216-68

Saldo neu2-2-4-4-2427-810
Ausgleich1 1 11 1
Ergebnis Coup-1-2-20-1-111-22
1920Saldo alt2-2-4-4-2427-810
Saldo neu1-4-6-4-3338-1012
Ausgleich1 1 11 1
Ergebnis Coup10-201211-22
1102Saldo alt1-4-6-4-3338-1012
Saldo neu2-4-8-4-2549-1214
Ausgleich1 1 11 1
Ergebnis Coup-1020-1-11302
11123Saldo alt2-4-8-4-2549-1214
Saldo neu1-4-6-4-34512-1216
Ausgleich1

1 11 1
Ergebnis Coup-1020-1-11002
11219Saldo alt1-4-6-4-34512-1216
Saldo neu0-4-4-4-43612-1218
Ausgleich2 1 11 1
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Coups 13 bis 18:

Ergebnis Coup100-2-1-1103-1
11318Saldo alt0-4-4-4-43612-1218
Saldo neu1-4-4-6-52712-917
Ausgleich2 1 11 1
Ergebnis Coup10-201211-22
Ergebnis Coup10-201211-22
1148Saldo alt1-4-4-6-52712-917
Saldo neu2-4-6-6-44813-1119
Ausgleich2 1 11 1
Ergebnis Coup100-2-12103-1
11512Saldo alt2-4-6-6-44813-1119
Saldo neu3-4-6-8-56913-818
Ausgleich2 1 11 1
Ergebnis Coup-1020-1-1-203-4
11627Saldo alt3-4-6-8-56913-818
Saldo neu2-4-4-8-65713-514
Ausgleich2 1 11 1
Ergebnis Coup100-2-1-1103-1
11718Saldo alt2-4-4-8-65713-614
Saldo neu3-4-4-10-74813-213
Ausgleich2 1 11 1
Ergebnis Coup1220121002
1181Saldo alt3-4-4-10-74813-213
Saldo neu4-2-2-10-66913-215
Ausgleich2 1 11 1
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Coups 19 bis 24:

Ergebnis Coup-1-2-20-1-1-21-2-1
11926Saldo alt4-2-2-10-66913-215
Saldo neu3-4-4-10-75714-414
Ausgleich2 1 11 1
Ergebnis Coup-1-20-2-3-1-203-4
12030Saldo alt3-4-4-10-75714-414
Saldo neu2-6-4-12-104514-110
Ausgleich2 1 11 1
Ergebnis Coup-10021-1-2-2-2-1
12131Saldo alt2-6-4-12-104514-110
Saldo neu1-6-4-10-93312-39
Ausgleich2 1 11 1
Ergebnis Coup-1020-1-11302
12223Saldo alt1-6-4-10-93312-39
Saldo neu0-6-2-10-102415-311
Ausgleich3 1 11 1
Ergebnis Coup12023-11-21-1
12315Saldo alt0-6-2-10-102415-311