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bonus74

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  1. Na gut, wir könnten in diesem Falle die Probe aufs Exempel, wenn Du so frohlockst, ich habe nämlich die nächsten paar Hundert Spiele auch noch gespeichert und kann sie als Grafik hier hochladen, dann würden wir sehen, wie Dein "Angriff" endet. :-)
  2. Die folgenden Gedanken sind dem Buch von Roger Caillois "Der Mensch und das Heilige" Carl Hanser Verlag München/Wien, 1988, 256 Seiten, 22,81 Euro bei Amazon 16.10.2021 13:41:51 entnommen. Der Auto bezieht sich auf das Buch "homo ludens" (der spielende Mensch von Huizinga und erörtert dabei verschiedene Aspekte. Er zitiert: " Das Spiel ist in seinem wesentlichen Aspekt eine freie Handlung, die 'als ob' ausgeführt und gefühlsmäßig außerhalb des gewöhnlichen Lebens eingeordnet wird, trotzdem den Spieler aber völlig in Beschlag nehmen kann, eine Handlung, die nicht mit materiellen Interessen verbunden und aus der kein Nutzen zu ziehen ist, die innerhalb einer bestimmten Zeit und eines bestimmten Raumes vor sich geht, nach bestimmten Regeln abläuft und Gemeinschaftsverbände ins Leben ruft, die sich ihrerseits gern mit Geheimnis umgeben oder durch Verkleidung gern von der gewöhlichen Welt abheben möchten." Diesen Sinn des Spiels zu einer bloßen "Goldesel-Mani" verkommen zu lassen, wo der Spieler versucht "zu gewinnen", mit allerlei Tricks, nennt er eine "Profanisierung", man könnte auch sagen die Heiligkeit des menschlichen Spiels werde in den Dreck gezogen, auf Deutsch gesagt. Dem könnte ich zustimmen, weiterhin viel Vergnügen beim Roulette, vernünftig genossen.
  3. haha, ich wollte damit zeigen, daß hier z.B. in 22 Spielen 6 mal die zero kam. Also Pustekuchen "Erwartungswert".. :-) 6 x 37 wären 220 Spiele dafür, nach "theorie".
  4. Die vernünftige Stückgroße hängt natürlich vom zur Verfügung stehenden Spielkapital ab, welches man an dem Tag mitführt. Dieses sollte keinesfalls irgendwoanders noch für persönlichen Lebensunterhalt benötigt werden. Es ist also gewissermaßen übrig. Ich würde das Spieltagesmäßig abteilen und jeden Spieltag getrennt sehen. Im Hintergrund hat man dann sein absolutes Limit, wenn das ganze Geld weg ist, erreicht. Bei 1600 Euro kann es bei -1,7 % Verlust pro Spiel im Mitte (Erwartungswert) und bei 2 Euro Minimum maximal für 800 Spiele reichen wenn die Zero mitsetzt. Es kann bei unvernünftiger Spielweise aber wesentlich schneller gehen, z.B. schon bei einem einzigen Spiel mit eben Einsatz des ganzen Betrages von 1600 Euro. Wenn man in der staatlich kontrollierten Spielbank ist, dauert ein Spiel ca. 2-4 Minuten, so daß man dann ca. 800 x 3 Minuten = 2400 Minuten = 40 Stunden spielen könnte, was an einem Stück schlecht geht, wegen der begrenzten Öffnungszeiten und der persönlichen Aufmerksamkeitsspanne und Kräfte. Hat man 40 Stunden in einem Restaurant z.B. verbracht, wären bei 40 Euro pro Essen für zwei Personen 20 Essen damit zu bestreiten. Realistisch ist vermutlich eine Spielzeit von 11 - 3 Uhr = 12 + 4 = 16 Stunden, sagen die Hälfte, sind 8 Stunden maximal. In dieser Zeit kann man also 8 x 60 = 480 Minuten spielen, das wären dann nach Adam Riese 480 / 3 = 160 Spiele und das wäre schon viel. Eigentlich wäre auch die Hälfte davon vermutlich ausreichend um sich einen Tag mal richtig Spass zu gönnen. Also 80 Spiele, davon fallen noch ein paar Toilettengänge und weiteres weg. Die Spesen, Aufwand für Parkhaus oder Anreise /Abreise kommen natürlich noch dazu. Zwischen diese Spieltagen liegt vermutlich oft genügend Zeit von mehreren Tagen oder Wochen, so daß man sie getrennt sehen kann. Man geht ja auch nicht jeden Tag Essen im Restaurant. Das wird ja langweilig.
  5. Das finde ich doch mal eine sehr gute Idee und dem kann ich zustimmen.
  6. Wir haben hier nicht eine theoretische mathematische Berechnung sondern die Realität. Und da kann das ganz anders aussehen, sehr viel anders.
  7. Deine Rechnung hat zur Voraussetzung, daß 1 Stück gesetzt wurde, das ist aber nicht immer der Fall. Die Annahme, der Spieler habe vorher bereits 6 Stücke gewonnen, ist aus der Luft gegriffen und hilft da auch nicht weiter.
  8. Wie gesagt, ist manches System, welches Einsätze in wechselnder Höhe verwendet, auf den Einfachen Chancen dann schnell am Ende, wenn die Zero gehäuft auftritt. Dies kann auch 10 Mal in 37 Würfen passieren und dann ist möglicherweise das Kapital weg und das Spiel zu Ende. Wenn die Zero dagegen ausbleibt, kann das nicht passieren. Das ist ein anderer Fall. Ob jemand "jahrzehntelang" herumdiskutiert hat und dann jemand zu einem andern Ergebnis kommt, mag sein. Aber das glaube ich eigentlich nicht. Denn wer einigermassen bei Verstand ist, sollte das Argument einsehen. Es gibt aber, wie sehe, doch sehr viele falsche Glaubenssaetze hier, die keine anständige Begründung als einen Verweis auf irgendeine zweifelhaft Autorität haben. Ich bin gegen den Verweis auf Autoritäten, sondern bevorzuge es, selbst zu denken.
  9. Das wäre eine Voraussetzung, die aber weit weg von der Realität ist, zu weit, würde ich sagen. Warum nicht zugeben, daß die zero auch 10 Mal in 37 Coups kommen kann und das passiert halt und dann ?
  10. Das ist ein sehr guter Beitrag, wie ich finde, vielen Dank dafür. Du sprichst aus Erfahrung und erzählst über "Dein Kapitalmanagement". Die Menge der Stücke gibst DU mit 70-80 Stücken an, davon hältst Du die Hälfte im Hintergrund (wofür ?). Du setzt Dir ein Gewinnziel, nach essen Erreichung Du aufhörst zu setzen (was schwer fällt ?). Weiter führst Du aus, daß es beim Abnehmen des Kontostandes ein Limit geben soll, bei dem man ebenfalls aussteigt, für den Tag. Das Ganze beziehst Du auf einen einzigen Spieltag. Ich finde das eine gute Grundlage für weitere Überlegungen. Auch die überzogenen Erwartungen mancher Mitspieler hast Du erkannt und lehnst es für DIch ab, solche ebenfalls aufzubauen, sondern Du gibst Dich bescheiden. Das finde ich eine gute Haltung und gibt sehr viel Orientierung, auch für Neue, wie ich finde. Deine Aussage, jeder müsse für sich selbst entscheiden, wieviel er bereit ist zu riskieren, kann ich verstehen, allerdings müßte es meiner Meinung nach auch - gemessen am Gesamtkapital für diesen Spieltag - ein optimales Risiko geben, was sich in der Stückgröße äußert. Bei 500 Euro Stückgröße, müßte der erwähnte Spieler etwa 80 mal 500 = 40 000 Euro zur Verfügung für Überlagerungen gehabt haben und das könnte nach meinem Eindruck auch so gewesen sein.
  11. Die erste Aussage ist der Versuch, bei einem einzelnes Ereignis durch einfache Vervielfältigung den statistischen mathematischen Zugriff zu ermöglichen, der nur bei großen Zahlen greift. Dabei bewegt sich Deine Argumentation in einem mittleren Bereich, der bis zum Hundertfachen geht. Bei einer solchen Anzahl von Wiederholungen hat die Wahrscheinlichkeitsaussage eine größere Wahrscheinlichkeit ihres Zutreffens, aber keine absolute Gewißheit. Jede statistische Aussage hat immer eine Wahrscheinlichkeit, mit der sie zutrifft. Aber die Überlegung ist sinnvoll und vermutlich im Groben kann man so denken. Aber das ist nicht alles. Der einmalige Spielbankbesuch, oder Spieltag bestehe aus mehreren Spielsequenzen, die getrennt voneinander gewertet und abgerechnet werden können. Ich sehe es so, daß es ähnlich, wie beim Kaufmann gemacht werden könnte, daß man am Anfang des Tages einen Kassensturz macht und am Ende des Tages dann wieder, und einen Vergleich anstellt und dadurch eine einfache Einnahme-Überschußrechnung anfertigen kann. Mehr sehe ich mich nicht in der Lage buchhalterisch zu erfassen. Ich möchte ja auch noch Spass haben und nicht nur klitzekleine Zahlen in große Tabellen einfüllen, dabei. Das Turnier in Hamburg, da bin ich überfragt, weil ich das nicht kenne und sehe das auch nicht als Sinn des Spiels an.
  12. Das ist eine Rechnung, die ohne Zeroteilung gemacht ist und damit falsch. Ansonsten sehe ich da im statistischen Sinne wahrscheinlich eine mathematische (hoffentlich fehlerfreie, ich habe es nicht nachgerechnet) Behandlung, die aber in der Realität nicht angewendet werden kann. Der Grund ist, wie schon erwähnt, daß das Spiel niemals unendlich viele Coups erreicht und 100 000 Coups kann niemand an einem Tag spielen.
  13. Ich bin unausgesprochen davon ausgegangen, daß das Spielkapital und der Umsatz das gleiche sind. Denn wozu sollte man sonst das Geld, welches man in der Tasche hat, wenn man in die Spielbank geht, überhaupt mitführen, ohne es einzusaetzen, dann könnte man auch weniger mitnehmen. Ich denke dabei an 100 Euro. Du hast Recht, daß diese Begriffe leicht verwechselt werden können und eine klarere Definition wäre angebracht.
  14. Ich sehe es sogar allgemein so, daß die Null immer mitgesetzt werden sollte.
  15. Das würde ich auch so sehen, die laufende Permanenz ist in der Sprache der Stochastik eine "Stichprobe".
  16. Dr. Basieux hat die Meinung vertreten, daß "alle Systemspieler verlieren" und das stimmt aus der Sicht des Mathematikers auch, weil der von unendlich vielen Spielen ausgehen kann, was aber in der realen Welt nicht möglich ist. Pierre Basieux war Mathematiker und hat sich wegen dieser seiner Annahme auf "physikalisches" Spiel verlegt und die "klassischen Systeme" kurzerhand vollständig beiseite geschoben, ausser einem. Und das war die sogenannte "Unverlierbare" (UVP).
  17. Wenn, wie hier mehrmals erwähnt wurde, jeder Spieler im Durchschnitt etwa 90 +- 10 Euro pro Spielbankbesuch dort läßt, also verliert, dann müßte nach Adam Riese, wenn also der sogenannte "Erwartungswert" maßgeblich wäre jeder Spieler im Durchschnitt 10 000 Euro Spielkapital mit in die Spielbank gebracht haben und das ist ganz offensichtlich nicht der Fall, womit die Annahme ad absurdum geführt ist.
  18. "Auf Dauer" ist ein dehnbarer Begriff und die Erwartungswerte beziehen sich in der Mathematik auf einen Grenzwert wenn die Anzahl der Würfe und Spiele also Sätze gegen unendlich extrapoliert wird, was aber in der realen Welt niemals vorkommen kann, da diese endlich ist. Jedes reale Spiel ist also endlich und daher nicht "auf Dauer". Und daher kann ein Spieler sein ganzes Leben lang Glück haben.
  19. Zu Deiner ersten Frage kann ich nur sagen, dass ich selbst nur einen Verdacht fuer den Anfang habe. Jener geht aus der Warnung von Pierre Basieux hervor, der meinte, sie fingen in Online Casinos erst dann an zu mogeln, wenn es fuer sie auch eine Bedeutung hat und das ist, wenn der Spieler eben hoehere Einsaetze macht, die vielleicht im Rahmen seiner Progressions- oder Parolispielweise (Beides sind ja Systemspiele, die manchmal ja in den AGB's schon ausgeschlossen wurden, ebenso wie auch durchgehend Computergestuetzte Systeme in den AGB' ausgeschlossen wurden) aber die dann ebend vorkommen und so auf solche Weise bekaempft leicht werden koennen und aus meiner subjektiven Beobachtung, es ist aber erstmal nichts weiter als ein Verdacht und ich gebe Dir Recht, in Deiner Ansicht, daß es sehr schwierig zu beweisen waere, weil ja es ebenso auch Zufall sein koennte. Eine entsprechende Pruefung wuerde nur eine Camtasia-Aufzeichung in Verbindung mit dem Chi-Quadrat-Test erlauben. Deine zweite Frage ist zirkulaer und eine Antwort eruebrigt sich daher. Aber Danke fuer Deine Gedanken dazu, die ich schaetze.
  20. Wie ich mehrmals subjektiv beobachtete, ging bei höheren Einnsaetzen groesser als 100 Euro, verdaechtig oft etwas schief, in dem Sinne das jemand auffaellig oft und groessere Betraege verloren hatte, obwohl bei kleinen 10 Cent Einsaetzen alles statistisch unverdaechtig aussah. Aber das ist ja nur subjektiv. Aber Pierre Basieux hat diese Ansicht auch geaussert. Hat jemand von Euch Erfahrungen mit ploetzlichem Absturz bei hohen Einsaetzen bei Online-Casinos ? Das wuerde mich mal interessieren, echt jetzt.
  21. Beim Roulette-Spiel sind die Zahlen mit der Nummer 0 bis Nummer 36 die einzige als Ergebnis des Wurfes der Kugel verfügbaren 37 Zahlen. Vom Zufallsprinzip her kann die in den Kessel geworfene Kugel bei jedem Wurf wieder in eines dieser Fächer auf der Scheibe fallen. Jedoch sehe ich bei der 0 (zero) noch die Besonderheit, daß die Einsätze auf den Einfachen Chancen nicht sofort verloren gehen, wenn die 0 kommt, sondern sie gehen ins Gefängnis. Die gesetzten Jetons auf Rot (R wie Rouge (franz. Rot) , Schwarz (S wie Schwarz oder N wie Noir (franz. Schwarz) , Manque (1-18, die Niedrigen Zahlen) und Passe (19-36, die Höheren Zahlen), Gerade und Ungerade ( Ohne Rest durch 2 teilbare Zahlen außer der 0, bzw. nicht ohne Rest durch 2 teilbare Zahlen) werden nicht von der Spielbank weggenommen sondern gehen en prison (Prison = Gefängnis) Diese werden an die Linie auf dem gleichen Feld verschoben. Das ist bei den anderen Zahlen nicht so. Es kann deshalb einen Unterschied machen, wann die 0 fällt nämlich wie groß dann gerade der Einsatz auf den EC war, wenn unterschiedliche Einsatzhöhen gemacht werden, in verschedenen Würfe. Sonst kann ich Dir da aber folgen, da hast Du im Prinzip recht, wenn man die Variation der Einsätze nicht berücksichtigt.
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